#1

Let's go, gurl

in Don't ℒℴѵℯ criminals | Mivaka & charlton 04.12.2018 17:45
von Mivaka • Member | 1.116 Beiträge | 79550 Punkte

"A LITTLE LESS CONVERSATION, AND A LITTLE MORE TOUCH MY BODY"



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#2

RE: Let's go, gurl

in Don't ℒℴѵℯ criminals | Mivaka & charlton 17.12.2018 10:55
von charlton (gelöscht)
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Ashton Travor Harris | „Ash“

„Wenn er nicht bezahlt, geh hin und mach ihm klar, dass er zu bezahlen hat“ klang die raue Stimme direkt neben ihm an sein Ohr. Die Worte waren nicht an den Brünetten selbst gerichtet – über das Stadion des Schuldeneintreibers war er schon längst hinaus. Er war nicht zuständig für die Drecksarbeit, obwohl er ehrlich gestehen musste, dass er sich manchmal nach dieser stupiden Arbeit in der man ihm alles vorkaute zurück sehnte. Gerade an Tagen, an denen nichts lief wie es laufen sollte. Ashton wollte sich allerdings nicht beklagen, es könnte ihm schlechter ergehen. Heute beispielsweise hatte er beschlossen einen freien Abend zu genießen, weswegen er sich auch mit knapper Geste vom Geschehen abwandte und in den dunkelgrauen A5 stieg der im vorderen Teil der Lagerhalle geparkt war. Hier leben? Zu gefährlich, dass jemand mal die Bullen herführte. Hier arbeiten, mehr war nicht drin. Niemand lebte hier, wenn gleich auch immer jemand anzutreffen war. 24/7 praktisch, das war auch wichtig, für den Fall der Fälle eben. Aber leben tat Ashton im Herzen der Stadt, in einer modernen Penthouse Wohnung zur Miete, welche eine grandiose Aussicht auf die Stadt bot. Sie stellte praktisch sein Rückzugsort dar: Praktisch niemanden nahm er mit in besagte Wohnung, einfach weil es der einzige Platz war, an dem niemand ihm auf den Geist gehen konnte. Ruhige Mieter, alleine auf seiner Etage nicht gerade billig, wie alleine schon der Portier am Eingang des Wolkenkratzers vermuten ließ.
Ashton war zwar niemand, der raushängen ließ das er Geld besaß – aber in diesem Falle gönnte er sich tatsächlich etwas. Er konnte sich diese Wohnung leisten, weil er gut bezahlt wurde, weil er einen guten Job machte und weil er dort respektiert wurde bei dem was er tat. Auch der Audi war vielleicht Luxus, den er sich gönnte, aber auch nur weil er – typisch Mann – einfach lieber ein paar PS mehr unter sich hatte als zu wenig. Abgesehen davon war der Wagen nun wirklich nicht auffällig, eher schlicht und sich der Gegend anpassend in der er lebte. Eine Gegend, in der man Ash gewiss niemals vermuten würde, was es in seinen Augen nur noch angenehmer gestaltete.

Nachdem Ashton zu Hause gewesen, etwas gegessen und geduscht hatte fand er sich gegen Mitternacht in dem Club wieder, in dem er aktuell gerne seine freien Abenden verbrachte: Gute Drinks, entspannte Leute, seine Musik und vor allen Dingen: Sein Geschmack an Frauen. Zumindest größtenteils. Wie gewohnt saß er mit ein paar Freunden – manche waren mehr Freunde als andere, aber das spielte keine Rolle – in der Lounch in der sie eigentlich immer waren, in der immer jemand den er kannte anzutreffen war. Sein Blick glitt gewohnt aufmerksam über die Menge, bis er – wie so oft in den letzten Wochen – an einer zierlichen Brünetten hängen blieb, deren Namen Ashton noch immer unbekannt war. Er wusste nicht, wieso er ausgerechnet an ihr immer hängen blieb. Sicher: Sie war hübsch, schlank, hatte langes Haar und weibliche Rundungen und entsprach somit durchaus seinem Geschmack, aber sie fiel eigentlich nicht auf den ersten Blick auf. Nicht den Meisten zumindest, ihm schon. Ihm kam sie aus unerklärlichen Gründen bekannt vor und doch kam er seit einer gefühlten Ewigkeit nicht darauf woher diese Vertrautheit kam, sobald er sie anblickte.
Bis zum jetzigen Zeitpunkt hatte er auch noch nie das Bedürfnis gehabt ihren Namen oder etwas dergleichen herauszufinden, das änderte sich allerdings mehr oder minder schlagartig, als sie sich ihrer Freundin zu wandte, die gerade mit einem Typen tanzte, ihr etwas ins Ohr sagte und sich dann abwandte um an die Bar zu gehen. Ashton selbst ergriff die Chance, erhob sich von dem Ledersofa und steuerte ebenfalls die Bar an, welche er wenige Sekunden nach der Unbekannten die ihn so neugierig machte erreichte: „Für mich noch einen Havanna-Cola – und ihr Drink geht ebenfalls auf mich..“ teilte er dem Barkeeper mit, der nur teilnahmslos nickte, bevor er begann die bestellten Getränke zu richten. Ashton schob ihm sein leeres Glas über den Tresen zu, sodass er dieses verräumen konnte. Der Blick des Brünetten glitt langsam in Richtung der Namenlosen: Von nahem war sie noch hübscher als aus der Ferne.
„Tut mir Leid dich plötzlich so zu überfallen – aber du kommst mir bekannt vor und ich wollte die Chance nutzen herauszufinden woher…“ teilte er ihr mit, wie immer keineswegs auf den Mund gefallen. Alles andere wäre auch nicht Ashton gewesen der prinzipiell eigentlich immer wusste was er sagen konnte, wollte oder etwas in der Art. Auf den Mund gefallen war er genauso wenig wie einfallslos: egal ob belangloser, langweiliger Smalltalk oder aufgeregte Debatte, wenn er motiviert war, dann war er für fast alles zu haben.


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#3

RE: Let's go, gurl

in Don't ℒℴѵℯ criminals | Mivaka & charlton 17.12.2018 12:32
von Mivaka • Member | 1.116 Beiträge | 79550 Punkte




Die Stille in dem Haus war inzwischen nichts ungewöhnliches mehr. Die Haushälterin bewegte sich so leise in den Zimmer, dass man oftmals meinen könnte, dass wirklich niemand zuhause war. Doch derjenige zu dem Delilah eigentlich gewollt hatte, der war mal wieder nicht da gewesen. Was hatte sie auch erwartete? Das sie einfach ohne Ankündigung ihren Vater antreffen konnte? Ihr Vater war ein schwerbeschäftigter Mann und damit hätte Delilah rechnen müssen und dennoch. Manchmal wünschte sie sich einfach nur, dass sie ihren Vater besuchen gehen konnte, wann immer es ihr danach beliebte. Viel zu lange hatten sich die Zwei schon nicht mehr gesehen. Er war immer unterwegs und sie hatte die letzte Zeit viel mit dem Studium zu tun gehabt. Jetzt wurde das jedoch entspannter, weil die Klausuren durch waren. Und genau deshalb wollte sich die zierliche Brünette mit ihren Freundinnen im Club treffen. Dort wo sie in letzter Zeit öfter gewesen waren. Der Club in dem ihr dieser eine bestimmte Mann des öfteren aufgefallen war, jedoch hatte sie sich nie weiter mit ihm beschäftigt. Hatte nicht einmal wirklich bemerkt, dass dieser sie auch erblickt hatte. "Du könntest meinem Vater bestimmt ausrichten, dass ich mich freuen würde, ihn mal wieder zu sehen." gab sie also lächelnd an die Haushälterin weiter. Diese nickte lächelnd und strich Delilah kurz liebevoll über den Rücken. Mrs. Wilson war schon Ewigkeiten bei ihnen und war tatsächlich in irgendeiner Art ihr Mutterersatz geworden. Auch wenn es dennoch nicht damit vergleichbar wäre. "Das werde ich tun, Liebes." gab sie also von sich und fügte hinzu:"Aber dir ganz viel Spaß mit deinen Freunden, amüsier dich und pass auf dich auf." Nach einer kurzen Verabschiedung, verließ Delilah also das große Haus, begab sich zu ihrem Wagen und fuhr damit in ihre Wohnung.

Kurze Zeit später hatte sie sich mit ihren Freunden getroffen und sich schnell fertig gemacht. Sie hatte sich im Gegensatz zu manch anderen Besuchern des Club's wohl für ein recht schlichtes Outfit entschieden. Dafür war das Top jedoch für die Temperaturen beinahe perfekt. Spätestens beim Tanzen würde ihr warm werden und so hatte die Brünette eben schon vorgesorgt. Schliesslich waren die Freunde erst noch zusammen essen gewesen und waren dann in den Club gegangen. Kamen vor Mitternacht dort an und relativ schnell fand sich Delilah mit einem Getränk wieder und kurze Zeit später auch schon mit ihren Freundinnen auf der Tanzfläche. Als sie angekommen war, waren ihre Augen natürlich zu der Lounge gewandert. Nur war der Unbekannte nicht dort gewesen und so hatte sich Delilah auch keine weiteren Gedanken mehr darum gemacht. Was brachte es schon? Er saß in seiner VIP Lounge und sie stand auf der Tanzfläche. Sicherlich hatte er sie noch nicht einmal bemerkt. Was vielleicht auch besser so war, denn Delilah wusste noch nicht einmal was genau sie da geritten hatte, dass er ihr immer und immer wieder auffiel. Aber es war eben so gewesen. "Ich geh mir was zu trinken holen." damit ihre Freundin die Worte verstehen konnte, hatte sich die Brünette vorbeugen müssen und musste dennoch noch laut gegen die Musik sprechen. Diese nickte und Delilah schlängelte sich durch die Masse, hindurch zur Bar. Dort angekommen stützte sie sich auf dem Tresen ab und konnte gerade noch einen Bacardi Razz bestellen, ehe neben ihr auch schon Jemand neues auftauchte. Die Worte die an ihr Ohr drangen, liessen sie beinahe etwas verwirrt zu dem Unbekannten umdrehen und da erkannte sie genau DEN Unbekannten. Der ihr schon öfter aufgefallen war.
Das er sie auch direkt ansprach, liess sie für einen Moment nicht wissen, was sie sagen sollte. "Du brauchst mir doch nichts spendieren..." gab sie als erstes von sich, sah kurz zu dem Barkeeper, ehe sie die grünen Augen wieder auf den Unbekannten richtete. Sie kam ihm bekannt vor? Leicht zuckte Delilah mit den Schultern. Sollte sie jetzt sagen, dass sie ihn hier schon öfter gesehen hatte? Aber das war ja nicht wirklich bekannt. "Keine Ahnung woher. Ich hab dich glaub in letzter Zeit öfter hier gesehen?" Bewusst spielte sie das Ganze etwas herunter, nicht das er noch dachte, dass sie ihn dauernd beobachtete hätte. Denn so war es dann doch nicht gewesen. Ansonsten wäre Delilah wohl aufgefallen, dass seine Augen oft auf ihr geruht hatten.



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