#51

RE: start

in One of us is lying 10.03.2019 15:14
von yulssi • Junior Member | 178 Beiträge | 8900 Punkte

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ELIOTT • • F L O R E N C E
DAVENPORT



party - talking to artur & zeta


,,Beeilen muss sich nur der, der es eilig hat." ,kam es relativ belustigt, vielleicht auch von einem kleinen Lächeln geziert aus dem Munde des Älteren heraus, welcher die Bewegungen seines besten Freundes erneut verfolgte, sich ein Spielchen daraus machte, zu sehen, wie weit er gehen konnte, bevor der Damm endgültig brach und die Bauarbeiter daran versagt hatten. Gefühle, Berührungen, Sinne. Atem auf seinen Händen, die den Kragen mit perfektionierter Arbeit glätteten. Arturs blaue Augen, die ihn nicht anzuschauen wagten und sich lieber einen Punkt an der Decke aussuchten, als den vor ihm Stehenden auch nur eines Blickes zu würdigen. Wenn man den einen Pfad nimmt, dann weiß man nicht, was man beim anderen Pfad verpasst.
,es stimmte. Es gab meistens unendliche Möglichkeiten, doch am Ende musste man sich immer zwischen zwei entscheiden, wissen, was man wollte und welche Chancen man somit verpasste. Es machte Eliott irre, nicht immer zu wissen, ob er schließlich den wahren Weg gewählt hatte, um es nicht am Ende bitterlich bereuen zu müssen. Ob es überhaupt einen Weg gab, den man als den richtigen, einzig wahren Weg betiteln konnte, ohne sich im nachhinein ans eigene Bein zu pissen ?

"Es geht nicht um die Entscheidung zwischen farbig und schwarz. Farbig ist nicht eine Farbe. Da musst
du auch eine Lieblingsfarbe nehmen. Und wenn du zwei hast, musst du daraus auch eine wählen."


,,Doch woher soll ich wissen, welche Farbe am besten zu mir passt, wenn es auch eine Auswahl an Mustern und Verläufen gibt ?" ,gab der Franzose darauf zurück, musterte das vor ihm liegende Gesicht, dessen Körper folglich daran arbeitete, ihm seine Krawatte gescheiter, als er selber es je hätte können umzubinden mit einer eher ausdruckslosen Mimik. Lässt die eigenen Hände einen Weg nach oben suchen, um einen halb gelösten Knopf des eigenen Hemdes erneut zu schließen. ,,Es macht mich irre nicht zu wissen, was genau ich am Ende verpasse..." Artur arbeitete mittlerweile schon quälend langsam. Lies die Zeit verstreichen, als hätten sie davon mehr als genug und als würden in einer kompletten Minute nicht nur sechzig Sekunden stecken. Welchen Weg sollte er wählen ? ,,Vor allem, weil man viel zu viele Möglichkeiten hat." ,doch ja, sie mussten los. Die Finger verließen seinen Hals, strichen nicht mehr so entlang, wie sie es nur einige Momente zuvor getan hatten. Hinterließen dabei eine Spur wie ein heißes Messer, hatten sich eingebrannt und ihn genarbt. Tortur. Endlich aufgehört. ,,Danke Mec, [mec;frz-typ/oller/kerl] lass uns los ! Taxi steht."


Nicht einmal lange die Party betreten, schon mit Leichtigkeit entdeckt. Es kam dem mit seinen gerade einmal neunzehn Jahren noch jungen Franzosen so vor, als wären nur wenige Minuten vergangen, als er auch schon die Person in sein auf dieser menschenbefüllten Party zugegeben eher ein wenig schlecht arbeitendes, denn so ziemlich eingeschränktes Blickfeld erfasste, der er auf alle Fälle ein kleines hallo entgegenbringen musste. Zeta. Zeta in Hülle und Fülle, lachend an der Bar sitzend und sichtlich Spaß dabei habend- besser ging es doch kaum. Sie sah glücklich aus, auch ohne ihn an ihrer Seite, amüsierte sich ordentlich und kippte ganz schön nach, was es denn auch immer zu trinken gab, was im Nachhinein anscheinend so ausgezeichnet war, dass man wie der größte Alkoholiker bechern musste. Warum doch so einige Menschen auf diesem Planeten generell der Meinung waren, dass es sinnvoll war sich immer so abschießen zu müssen, fragte sich Eliott schon überhaupt nicht mehr, da es darauf so oder so keine plausible Antwort geben würde, warf seiner Begleitung einen minimal belustigten Gesichtsausdruck vor, ehe er den Anderen mit einem knappen ,,Bin gleich wieder da, einen Moment." auf der noch freien, aber relativ kleinen Stelle stehen ließ, nach kurzen Überlegungen jedoch anderer Meinung war, da auch seine Zeta sich mit einer Begleitung erhob, herüber zur Tanzfläche stolzierte, wo auch der Franzose Artur kurzerhand mit hinter sich her zerrte, dort die schon seit knapp zwei Jahren an seiner Seite stehende Freundin mit einem riesigen Lächeln in Empfang nahm. Ihr folglich mit einem ,,Hab' dich gefunden." einen freudigen Kuss auf die Lippen drückte, kurz abließ und nach der Erklärung, dass sie heute gut aussah mit einem zweiten fortfuhr, anschließend einen minimalen Schritt nach hinten wagte, um Artur vor sich zu lassen. ,,Bin heute mit Artur zusammen hier, und deine Begleitung ist…?" Sie musste glücklich sein. Sich in seiner Gegenwart wohl fühlen. So waren Beziehungen einfach. Gefühle waren relativ und so lange einer der Beiden glücklich war, war es doch völlig okay- mal ganz davon abgesehen, dass der Franzose sich nicht einmal mehr sicher war, was er eigentlich von wem wollte. Dem einen Tag ging es ihm dreckiger als einfach nur dreckig, er setzte sich stündlich mit dem Gedanken, allem ein schnelles, im Endeffekt schmerzvolles Ende zu bereiten auseinander, doch bekam es nicht hin, ließ sich stattdessen anderweitig das Gefühl vermitteln, irgendwie, wenn vielleicht auch nur in klitze-kleines bisschen wichtig zu sein, doch an anderen Tagen überkam es ihn. Er war glücklich, teilweise aufgedreht und nicht zu stoppen. Wollte Zeta sehen, mochte sie quasi gerne und empfand wie am kompletten Anfang. Aber nun ? Was war nun ? Fühlte er das Gleiche wie zuvor ? Fühlte sie das Gleiche ? Wollte sie es denn noch fühlen, oder war es schon zu spät für die beiden Schüler ? ,,Lass uns tanzen, Artur !" ,kam es in Anschluss aus seinem Munde heraus, die eine Hand kurzerhand an die Schulter Arturs gepackt, damit er diesen mit einem lachen in die entgegengesetzte Richtung, ein Stückchen neben die anderen beiden auf die Tanzfläche schieben konnte, ihn schon fast unmöglich hyperaktiv antanzte und noch mal ein wenig mehr lachen musste, da der Anblick einfach zu köstlich war. Sein Gesicht ? Normale Farbe. Schwarz und weiß, gut schattiert und angepinselt, das seines Gegenübers auch. Doch ein kleiner Aspekt fehlte; das Weiß leuchtete im dunklen. ,,Du siehst aus wie eine Leiche, ich hab bei dir viel zu viel benutzt, weil du nicht stillgesessen hast !" ,prustete Eliott hervor, strich mit dem Daumen ein Stückchen der anderen Wange ab, ehe er diesen in die Höhe hielt. ,,Guck' es dir an, ha ha ha !"

Welcher Weg war der richtige, eins oder zwei ?


"𝙻𝚎𝚝'𝚜 𝚛𝚞𝚗 𝚊𝚠𝚊𝚢 𝚝𝚘𝚗𝚒𝚐𝚑𝚝"


zuletzt bearbeitet 10.03.2019 15:30 | nach oben springen

#52

RE: start

in One of us is lying 10.03.2019 15:42
von Peanuts • Junior Member | 61 Beiträge | 3050 Punkte

Tunia Sanchez
Clockwork
Talking to Zeta

Zugegeben, dass Zeta und Reign sich nicht ausstehen konnte, machte die Sache einen Ticken schwieriger. Ich hatte das Gefühl, dass Reign vielleicht Vorbehalte haben könnte, da Zeta meine beste Freundin war. Aber das war die Challenge, die Aufgabe, das Adrenalin. Prüfend sah ich auf mein Smartphone, Reign schrieb irgendetwas von einem Catwoman-Kostüm.
„Danke, du bist ein Schatz“, schrieb ich zurück: „Kannst du mir Bescheid sagen, wenn ihr ankommt?“ Vielleicht etwas gewagt, aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Oder so ähnlich.
„Und was sagt Sadie zu deiner Racheaktion?“, fragte ich grinsend. Sadie war eine verdammt gute Freundin von mir, eine der süßesten Menschen, die ich kannte. Mit Sicherheit würde sie nicht so gut auf Zetas und meine kleine Wette reagieren, Schwestern hielten doch immer zusammen.
„Wir erzählen ihr besser nichts von unserer kleinen Wette, okay? Es wird bestimmt eh vorbei sein, bevor sie es herausfindet.“
Während ich mich der Musik hingab und tanzte, blickte ich die ganze Zeit Richtung Eingangsbereich, ob Sadie mit Anhang schon da war.
In diesem Moment trat jedoch eine andere Person zu uns - Zetas kleiner treuer Dackel. Elliot. Der mich nicht zu erkennen schien. Schnaubend verdrehte ich die Augen und nahm seine Begleitung in Augenschein. Uh, eine Augenweide, der konnte niemals noch eine Jungfrau sein. Wie langweilig.
„Das war aber ein kurzer Besuch“, stellte ich fest.


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#53

RE: start

in One of us is lying 10.03.2019 15:59
von heda • Junior Member | 747 Beiträge | 44000 Punkte


Clockwork - Talking to Tunia

Zeta sah sich auch während sie tanzte ständig nach Eliott um. Vielleicht sollte sie an die bar zurück, sie war sich gerade ziemlich unsicher. Sie liebte ihn ja gar nicht mehr und doch wollte sie ihn unbedingt sehen. »Was Sadie dazu sagt? So lange Reign davon nichts ausgeplaudert hat und Sadie es nicht mitbekommen hat, dann weiß sie es nicht mal, ich glaube sie weiß auch gar nicht, das Reign auf frauen steht, aber gut, das ist deren ding, da misch ich mich nicht ein.« meinte sie grad so, ehe sie weiter tanzte und grinste. »Nein, Sadie wird davon nichts erfahren, sonst hätte ich sie als feind und nicht mehr nur als frenemie und das will ich nicht riskieren. Auch wenn ich das Risiko vergöttere.« meinte sie grinsend und tanzte weiter, ehe ihr blick auf Eliott fiehl. »Hey« behrüßte sie ihn, nachdem er ihr den ersten kuss auf die lippen gedrückt hatte. »Du siehst auch toll aus, ganz nach meinem geschmack« lächelte sie ihm entgegen, sie war froh das er da war und erwiederte den zweiten kuss, ehe sie von ihm abließ. Sich jedoch dann wie er zur anderen begleitung wandte. »Etwas kurz, aber hauptsache er ist da..« murmelte sie leise.



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#54

RE: start

in One of us is lying 10.03.2019 16:12
von Peanuts • Junior Member | 61 Beiträge | 3050 Punkte

Fynn Jones
Clockwork
Talking to Rowan


Immerhin leerte ich heute niemanden aus Versehen mein Getränk in den Nacken. Das war gut, ich erfüllt das Klischee ausnahmsweise nicht. Stattdessen wurde ich angerempelt, stolperte und fiel, wie in einer schlechten Kettenreaktion, in die Arme einer Frau, die daraufhin ihr Getränk fallen ließ.
„Nicht schon wieder“, stöhnte ich und verdrehte die Augen. „Tut mir leid, ich hol dir gleich ein neues.“ Schuldbewusst sah ich die junge Frau an und stellte überrascht fest, dass ich sie nicht kannte. Klar, ich kannte nicht jeden Menschen an der Highschool, aber ich war ein aufmerksamer Beobachter, der sich Gesichter verdammt gut merken konnte.
„Hi, ich bin Fynn. Bist du neu?“ Perfekt, Fynn, direkt mit der Tür ins Haus gefallen. Wenn sie nicht neu war, dann wäre das sehr unangenehm für uns beide.
Ohne eine Antwort abzuwarten bückte ich mich und hob das Glas auf. Natürlich war es zersprungen. „Ach man, ich fürchte, ich lass das lieber ganz unauffällig irgendwo verschwinden, bevor ich Stress mit den Barkeepern bekomme.“


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#55

RE: start

in One of us is lying 10.03.2019 16:21
von Peanuts • Junior Member | 61 Beiträge | 3050 Punkte

Tunia Sanchez
Clockwork
Talking to Zeta


„So beginnt eine jede gute Familienintrige“, sagte ich lachend.
Wenn Sadie nicht wusste, dass ihre Schwester auf Frauen stand, spielte sie mir damit in die Karten. Dann würde sie im ersten Moment nichts falsches vermuten, wenn ich mich an Reign dranhängte. Ich war kein schlechter Mensch, ich würde Reign nicht aus meinem eigenen Nutzen heraus outen, aber früher oder später musste es raus. Und mittlerweile machte sowieso niemand mehr ein Drama daraus.
Ich hatte mich schon mit zwölf geoutet, mir war relativ schnell klar geworden, dass ich sowohl Männer als Frauen mochte. Auch wenn ich Frauen deutlich bevorzugte. Mit ihnen hatte ich das Gefühl, dass die Erlebenisse intensiver, tiefgreifender waren.
Ich besaß nicht sonderlich viel Empathie, aber die letzten Fetzen, die irgendwo noch an meiner Seele baumelten nutzte ich, um mir Zeta vorzuknöpfen. „Du musst mich aufklären, ich bin mir nicht hundertprozentig sicher, warum du jetzt so ein Gesicht ziehst. Weil der Kuss so schlecht war? Weil er nur so kurz da war? Wenn du Elliot noch ein bisschen für dich haben willst, dann maschier ich da jetzt rüber, zerr ihn für dich her und lern den Blonden ein bisschen kennen. Mach ich doch gern.“


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#56

RE: start

in One of us is lying 10.03.2019 16:24
von Sissi • Junior Member | 70 Beiträge | 4450 Punkte


Clockwork - talking to Dylan- Jasmin

Normalerweise war der junge Mann ein wirklich guter Beobachter, aber wenn es um ihn selbst ging, änderte sich dies des öfteren in das genaue Gegenteil um. Daher bemerkte er auch nicht, dass Dylan ihn genauer musterte. Und selbst wenn, hätte es ihn keineswegs gestört. Er musterte den jungen Mann, und vor allem die entblößten Teile seines Oberkörpers, das ein oder andere Mal. Zwar machte er es diskret und nicht so oft, aber er tat es.
So wirklich oft hatte Nate den Film nicht gesehen. Wenn doch dann mit einer seiner kleinen Schwestern und auch dann war er mit seiner Aufmerksamkeit vermutlich anderweitig beschäftigt. Dennoch erinnerte er sich an das Ende des Filmes oder meinte zumindest dies zu tun, weswegen er dann meinte: "Aber am Ende haben sie geheiratet und das macht Aladdin dann doch einen Prinzen, wenn nicht sogar einen König." Ob diese Argumentation tatsächlich Sinn ergab konnte er gerade nur schlecht einschätzen. Aber es war ihm auch irgendwie egal. "Außerdem klingt 'mein Dieb' nicht ansatzweise so romantsich", setzte er dann noch einen drauf und sah schmunzelnd zu dem Jüngeren rüber. Diese Aussage sollte dann doch hieb und stichfest sein.
Ein enttäuschtes Seufzen entkam ihm und er sah strafend zu Dylan rüber. "Nicht mal mehr das? Ich bin zutiefst enttäuscht. Wirklich." Einen Moment blieb er absolut ernst, musste dann jedoch grinsen und schüttelte den Kopf. "Die Sprache ist so schwer, dass kann man echt von niemandem erwarten." Wobei er das ja von jeder Fremdsprache dachte. Das Ganze war ihm einfach eine Nummer zu hoch.
Nun jedoch musste er leicht lachen. "Ich würde ja darauf wetten, dass das eine Lüge ist", erklärte er recht selbstsicher, wusste jedoch auch nicht so genau, wo dieser Gedanke herkam. Vermutlich war einfach sein generelles Verhalten der ausschlaggebende Faktor. Er zahlte die Party, die Frauen schwirrten nur so um ihn herum und er hatte keine Skrupel davor, einen Fast-Fremden auf die Wange zu küssen. Er wirkte eben einfach, als wäre er diesbezüglich hemmungslos. Und damit hatte Nate kein Problem. Im Gegenteil, er fand es erfrischend. Er selbst hatte zwar mal meine Phase, in der er alles mitnahm, was nicht bei drei auf den Bäumen war, aber aus dieser war er dann auch ziemlich schnell wieder rausgewachsen. Zu viel unangenehme Erfahrungen.
"Künstler eben", meinte er und grinste, verzog dann leicht das Gesicht. "Die definieren das Thema Eifersucht ganz neu." Tatsächlich konnte er sich das echt gut vorstellen, da sein Tattooartist ebenfalls recht schnell beleidigt wurde, selbst wenn es nur darum ging, dass man bei jemand anderem schöne Tattoos gesehen hatte. A propos. In diesem Outfit konnte man Dylans Tattoos ebenfalls ganz gut sehen - oder zumindest ein paar davon - und Nate musste zugeben, dass sie ihm wirklich standen.
Seine nächsten Worte zweifelte er dann jedoch ein wenig an, auch wenn er dies nicht aussprach. "Ach, mir reicht schon wenn eine Person aus einer der Gruppen mir ein Tänzchen schenkt", winkte er schmunzelnd ab und sah auf die Shots. Ob diese Frage absichtlich so gestellt wurde? Sollte dem so sein, hatte er sich hoffentlich halbwegs deutlich ausgedrückt und zu verstehen gegeben, dass er an beiden Ufern aktiv war. Mal ganz unabhängig davon, wie es die Zukunft beeinflussen könnte.
Er stieß mit an und folgte dann einfach dem Muster seines Kostümpartners. Es war eine willkommene Abwechslung und er genoss das leichte Brennen und die abwechselnden Geschmäcker mit vollem Herzen.


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#57

RE: start

in One of us is lying 10.03.2019 16:31
von heda • Junior Member | 747 Beiträge | 44000 Punkte


Clockwork - talking to Fynn

Die Chinesin hatte sich gleich nach ihrer ankunft unter die leute gemischt, ehe sie sich an der bar niedergelassen hatte und sich trinken bestellte. Nicht lang blieb sie dort, hatte allerdings schon 3 gläser gelehrt und bewegte sich nun mit dem vierten in der hand durch die masse, sie wollte sich ein bild von allem machen, doch das ihr dabei jemand in die arme fiehl hätte sie nicht erwartet. Völlig überrascht von dem jungen, der in ihren armen lag, hatte sie das glas mitsamt getränk fallen lassen und den jungen gleich am liebsten dazu, doch ein schlechter eindruck gegenüber eines wohlmöglichen klassenkameradens wollte sie nun gleich nicht hinterlassen, weshalb sie ihm stattdessen, soweit aufhielf, das er ohne ihre stütze wieder stehen konnte. »Schon gut, ist ja nichts passiert« meinte sie gleich, als er sich entschuldigte. »hast du dir weh getan?« fragte sie ihn dann sogleich und musterte ihn, er sah etwas älter aus als sie, vielleicht 18, vielleicht auch 19. »Rowan, nenn mich Ro und ja ich bin neu, aber ist das üblich so einfach mir nichts dir nichts, mit der tür ins haus zu fallen?« fragte sie ihn dann direkt. In china war jeder höflich, man verbeugte sich, sprach nicht einfach so drauf los. Amerika war schon ein wenig verwirrend für die junge dame. Fast gleichzeitig wie er, bückte sie sich um die scherben aufzusammeln. »Lass mich dir helfen, geht schneller« meinte sie dann ruhiger und sammelte die scherben auf, wobei sie sich an einer etwas großeren schnitt, toll. Das hätte sich die jüngere ja denken können. Seufzend erhob sie sich und brachte den scherbenhaufen zu einem mülleimer. »Hast du ein taschentuch?« fragte sie ihn dann, sie wollte nur ungern, ihr outfit mit blut ruinieren und wo hier eine toilette sein könnte, wusste sie nicht.



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#58

RE: start

in One of us is lying 10.03.2019 16:35
von XxYoshi • Junior Member | 54 Beiträge | 2700 Punkte



>> Party || Alone || Ticken und Beobachten || Kostüm<<

Die laute Partymusik mit viel zu erhöhtem Bass dröhnte zu mir herüber und ließ einen Teil meiner Knochen vibrieren. Früher habe ich Partys gehasst, aber mittlerweile lernte ich sie zu lieben. Es war immer interessant die Wesensveränderungen der umher laufenden zu beobachten, gerade bei Frauen war es eine interessante Sache. Nichts desto trotz musste ich mich auch auf meine Geschäfte konzentrieren, weshalb ich mir nun erst einmal einen schwarzen Mundschutz anlegte.
Ich kümmerte mich um einige Leute, verschwand ab und zu auch mal in eine ruhige und leere Ecke. Der Stuff verkaufte sich recht gut und unterm Strich würde ich heute einen gelungenen Abend haben. Zur Abwechslung versuchte ich mich nun jedoch unter die Feiernden zu mischen und holte mir ein Bier, mit welchem ich in dem Getümmel verschwand. Es liefen die üblichen Gespräche. Hier ein paar Revierkämpfe und Markierungen, dort einige Gespräche über das jeweilige andere Geschlecht, dass aussehen und vor allem die Kostüme. Es wurde gelacht, getanzt, getrunken und gesungen, eben das was man üblicherweise auf einer Party machte.
Auch ich sah mit die Kostüme an und wie immer mussten einige Weiber und Kerle mal wieder maßlos übertreiben. Ich meine, mal ganz im Ernst, war es denn so schwer sich vernünftig anzuziehen?! Musste man wirklich halb Nackt erscheinen ?! Meiner Meinung nach, verlor man dadurch nur den Reiz, denn wenn ich schon vorher weiß was ich bekomme, will ich es gar nicht erst haben. Das auspacken, war doch immer noch das schönste.
Während ich also weiter umher streifte, wie ein Löwe auf Beute jagt, erkannte ich einige Personen aus meiner Schule wieder. Nichts verwunderliches, doch auf sie verzichten können, hätte ich ebenso.


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#59

RE: start

in One of us is lying 10.03.2019 16:41
von heda • Junior Member | 747 Beiträge | 44000 Punkte


Clockwork - Talking to Tunia

Das einzige an was die Latina gerade dachte, war Eliott, sie tanzte und sah ab und an zu ihm rüber, er war ja nur ein kleines stückchen entfernt und tanzte mit Artur, zeta war sich nicht sachen, ob sie es gut finden sollte, das Eliott mit seinem besten freund tanzte, doch das machte Zeta genau in diesem moment ja ebenfalls. Kopfschüttelnd sah sie wieder zu Tunia, die im ersten moment auch etwas in gedanken zu sein schien, doch Zeta kurz darauf ansprach warum sie jetzt nicht mehr so glücklich war und ob er schlecht küsste ider weil er so kurz da war und schon grinste Zeta wieder mit der gleichbleibenden zynik. »Och Pequeño, ich war gerade nur in gedanken, nichts was mit Eliott zu tun hatte, ich meine, er tanzt da drüben, ich kann genau so gut zu ihm, aber lieber lass ich ihn in ruhe, etwas zeit mit seinen freunden, bevor ich ihn wieder ganz für mich einnehme.« erklärte sie grad kurz und knapp, ehe sie Tunia mit der hüfte anstieß. »na komm, beweg dich mehr.«



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#60

RE: start

in One of us is lying 10.03.2019 16:52
von Alice • Junior Member | 100 Beiträge | 6900 Punkte


Emmaline Rose Lahey | 'Emma' | 17 y/o → Clockwork; alone | Kostüm - Mathilda (aus Léon - der Profi)

Wer hätte gedacht, dass es so kompliziert war eine Perücke aufzusetzen? Emma jedenfalls hatte damit gehörig Probleme, sie bekam ihr Haar einfach nicht unter das kleine schwarze Ding, immer schaute irgendwo eine Strähne raus und wenn sie glaubte sie hatte es endlich hinbekommen, saß das Teil einfach schief auf ihrem Köpfchen. Es war zum Mäusemelken! Vor allem kostete es sie unglaublich viel Zeit. Zwischendurch hätte sie ihr gesamtes Kostüm sogar am liebsten in die Tonne gekloppt! Doch dann die Erleuchtung; ein Haarnetz! Mit der Perücke mitgeliefert! Daran hatte sie doch tatsächlich nicht gedacht und es auch schlicht übersehen gehabt. Gut, so ganz einfach war das gesamte Unterfangen dann immer noch nicht, aber mit Müh und Not und nach einer gefühlten weiteren Ewigkeit saß das schwarze Kunsthaar endlich und Emma konnte erleichtert aufatmen. Die schwarze Hotpants und das gleichfarbige T-Shirt anzuziehen waren dann wahrlich eine Leichtigkeit, wobei sie gehörig aufpassen musste sich die Perücke nicht wieder vom Kopf zu reißen, als sie sich das minimal bauchfreie Shirt überzog. Im nachhinein wäre es wohl einfacher und insbesonder schlauer gewesen, sich erst anzuziehen und sich dann der Perücke zu widmen, aber gut, es klappte alles und das Haar saß noch so wie es sollte. Zeit sich dem Rest ihres Outfits, bestehend aus schwarzen Boots mit blau schwarz gestreiften Socken, einer blusenartigen Jacke in Khakifarben und der runden Sonnenbrille zu widmen. Ein letzter Blick in den Spiegel um das dezente Makup zu überprüfen, bevor sich die Siebzehnjährige endlich auf den Weg machen konnte. Beinahe fluchtartig verließ sie das Haus, einer weiteren Diskussion mit ihren Eltern bezüglich der mitten in der Woche stattfindenden Party wollte sie nun nämlich unter allen Umständen aus dem Weg gehen und so huschte sie ohne ein Wort nach draußen, schnell zu dem bestellten Taxi, welches glücklicherweise schon vor ihrem Haus stand und fuhr gegen den Willen ihrer Erzeuger zum Clockwork. Das sie sich dafür spätestens Morgen unheimlichen Ärger einfangen würde, interessierte sie absolut nicht, schon lange tanzte Emma nicht mehr nach der Nase ihrer Eltern und tat lieber was ihr wichtig war und Spaß bereitete.
Kurze Zeit später hatte sie ihr Ziel auch schon erreicht, bezahlte den Fahrer, kontrollierte noch einmal ob sie alles wichtige dabei hatte und begab sich mit guter Laune auf die Party, wo sie sich erst einmal einen Überblick verschaftte, es jedenfalls versuchte. Es war einiges los und die kleine Dame im Mathilda inspirierten Kostüm hatte Mühe sich durch die Anwesenden in Richtung Bar zu schlängeln, auf der Suche nach ihren Freunden oder zumindest jemanden den sie genug mochte, um Zeit mit ihm oder ihr zu verbringen. Wäre wohl einfacher gewesen sich vorab mit jemanden zu verabreden und mit Begleitung auf der Party zu erscheinen, dann hätte sie sich das Suchen nun ersparen können, aber was solls. Immerhin erreichte sie die Bar und bestellte sich ein Wasser, gerade ging es mehr darum ihren Durst zu stillen, als um irgendwas anderes und ließ ihren Blick umherschweifen, dabei die Vergleidungen der Anderen skeptisch inspizierend.


easy peasy lemon squeezy
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#61

RE: start

in One of us is lying 10.03.2019 16:58
von Peanuts • Junior Member | 61 Beiträge | 3050 Punkte

Fynn Jones
Clockwork
Talking to Rowan


„Nein, alles gut, ich bin nur manchmal etwas ungeschickt“, sagte ich und kratzte mich verlegen am Kopf. Immerhin behielt ich mit der Annahme recht, dass sie neu war. Rowan, also. Ein schöner Name.
Mir schoss die Röte ins Gesicht, als sie fragte, ob es üblich sei mit der Tür ins Haus zu fallen. Ich wollte auf keinen Fall unhöflich sein, das war alles andere als eine Absicht. Vielleicht hasste sie mich jetzt. Bestimmt hasste sie mich jetzt.
„Öh … nein. Kommt wahrscheinlich auf die Person an mit der du sprichst. Aber es sind alle hier sehr nett, wirklich. Du hättest dir keinen schöneren Ort aussuchen können.“
Diese Lüge schmeckte bitter in meinem Mund. Stone Falls war wirklich ein schöner Ort, wunderschön, aber trotzdem sehnte sich alles in mir nach Texas zurück. Wo jetzt Victoria hauste und mit meinem Hund spielte.
Und als hätte dieses Bekannschaft nicht noch katastrophaler anfangen können, schnitt sie sich auch noch an einer der Scherben. „Scheiße“, fluchte ich: „Blut“. Ich war keine Memme, aber ich konnte fremdes Blut absolut nicht leiden. Bei meinem eigenen war das halb so schlimm, ich hatte mich schon unzählige Male verletzt, aber fremdes Blut ließ mich irgendwie ausrasten.
„Wir suchen besser ein Waschbecken oder so“, schlug ich vor und begann meine Hose nach Taschentüchern abzutasten. Natürlich hatte ich kein dabei, wäre auch gelacht.
„Warte hier, ich hole schnell ein Pflaster bei der Bar“, sagte ich und lief hektisch los. Ich war sogar so in Hektik, dass ich mich nicht einmal bei all den Leuten entschuldigte, die ich anrempelte. Bei der Bar bestellte ich schnaufend Verbandszeug. Der Barmann verwies mich auf einen Erste Hilfe Kasten im Gang, dann wandte er sich wieder anderen Gästen zu.
Und wieder zurück. Ich sollte definitiv mehr Sport machen, denn ich war ja sowas von außer Atem, als ich wieder zu Rowan kam. Ihre ganze Hand war rot, war das widerlich.
„Hier entlang, komm mit“, wies ich sie an und zwang mich dazu nicht auf ihre rot glitzernde Hand zu starren.


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#62

RE: start

in One of us is lying 10.03.2019 17:08
von Peanuts • Junior Member | 61 Beiträge | 3050 Punkte

Tunia Sanchez
Clockwork
Talking to Zeta

„Weißt du“, sagte ich: „Wir sollten deiner Leihbanane mal zeigen, wie gut wir tanzen können“.
Herausfordernd trat ich einen Schritt zurück, damit man mir Platz machte.
„Ein kleines Dance-Off. Du gegen mich. Die Verliererin gibt die nächste Runde aus.“ Locker schwang ich mit den Hüften hin und her und sah sie herausfordernd an. Ich würde sowas von verlieren, Zeta war eine viel bessere Tänzerin als ich, aber dafür war ich gelenkiger.
Ohne auf ihre Antwort zu warten, begann ich zu shufflen. Es war bei weitem nicht der Tanzstil, der am Besten aussah oder am Meisten Eindruck schindete, aber es machte verdammt viel Spaß.
Wenn ich tanzte, bekam ich für einen Moment lang nichts von der Welt mit.
Zähneknirschend erinnerte ich mich an den Zwischenfall, als ich Musik zum Stall ausmisten hörte, mit den Pferden tanzte und unser neuer Dompteur dazukam, um mich kennenzulernen. Wenn ich der Meinung war, dass ich alleine war, tanzte ich anders. Ausgelassener. Peinlicher.
Das Lied endete und ich beendete meinen Tanz mit einer Pirouette. „Dein Zug.“


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#63

RE: start

in One of us is lying 10.03.2019 17:12
von Mylene • Junior Member | 533 Beiträge | 26650 Punkte



A R T U R
bei Eliott


Beeilen muss sich nur der, der es eilig hat. Weiß er denn nicht, dass Artur es eilig hat?
Will aus der Situation verschwinden, bevor er in Versuchung kommt. Noch mehr in Versuchung kommt, als er es ohnehin schon ist.
Arturs Augen drohen Eliott zu durchbohren, als er sich schließlich ein letztes Mal zu ihm umdreht.
„Du musst das nehmen, was dir am besten gefällt. Das Muster suchen, das dir am meisten zusagt.“
Das klappt. Selbst wenn er tausend Muster vorgesetzt bekommt, ihm viele gefallen: am Ende kann man sich für eines entscheiden. Eliott wird etwas vor Augen haben, das er aus allen Variationen immer und immer wieder wählen will.
Das soll er nehmen. Darauf soll seine Wahl fallen.
Artur bringt es um, dass er dabei keinerlei Einfluss auf ihn haben kann. Will er Einfluss haben? Will er zur Wahl stehen?
Nein, nein. Er will es nicht. Er will es nicht wollen. Das tut kein gut und das wird ohnehin nicht passieren. Die beiden hier, sie sind einfach jung und dumm und verzweifelt. Das ist eine Phase.
Mehr ist es nicht.
„Nichts zu danken.“

Clockwork
Eliott [Zeta; Tunia]


Der Brechreiz. Er ist wieder da. Artur fallen die Augen vor Unglauben fast aus dem Kopf, als er sich schließlich in der Menschenmenge tummelt und Eliotts Freundin erblickt. Ein Leopard, oder zumindest eine langbeinige, gefleckte Katze, passt nicht zu einem Untoten. Passt nicht zu Eliott, der das Gesicht so schön verziert hat, die Haare irgendwie wirr auf dem Kopf trägt und seinen Anzug zum Besten gibt. Sie passen nicht zusammen.
Und sehen trotzdem schön aus zusammen.
Artur will an Ort und Stelle bleiben und hat die Füße wie Betonsockel in den Boden gemeißelt, bereit, sich nicht einen Zentimeter mehr zu bewegen. Trotzdem zieht Eliott ihn einfach mit. Zieht ihn mit zu den beiden Mädchen hin, zwingt ihn anzusehen, wie er seinem Kätzchen beinahe die Zunge in den Hals schiebt.
Artur dramatisiert und kann nicht anders, als sich im Hintergrund zu halten. Lässt unauffällig den Kopf durch den Raum schwenken, so als würde er jemanden suchen. Tut er nicht, will die beiden nur nicht zusammen – gemeinsam, miteinander - ansehen müssen.
Eliott bringt ihn mit seinem Wortspiel um. Zusammen, behauptet er. So, als würde er sich aus alle dem nichts machen. Als hätten die beiden die Bedeutungen der Worte zusammen und miteinander nicht erst noch vor kurzem polarisiert. Sie sind miteinander hier. Nicht zusammen.
Der Blonde zieht die Augenbrauen hoch, macht die gute Miene zum bösen Spiel.
Er versieht sich kaum, wird weitergezerrt, muss tanzen. Will nicht tanzen, kann es nicht. Artur ist unbeholfen und weiß gar nicht, wie er auf Eliott zu reagieren hat.
Kann mit dem Antanzen nichts anfangen und erst recht nicht damit, dass er ihn plötzlich im Gesicht berührt. Sein Herz stockt und bleibt stehen, schlägt dann doppelt so schnell wieder weiter.
„Oh“, meint er nur, guckt auf den Daumen, der ihm vors Gesicht gehalten wird. Die Tanzfläche ist ganz schön eng. Alle drücken und springen, sind ausgelassen. Eliotts plötzlicher Umschwung in der Laune passt dazu. Artur tut es nicht. Er fühlt sich unwohl.
„Ich…“, krächzt er, widersteht dem Drang, sich durch die Haare zu fahren. „… hol mir schnell was zu trinken.“ Lässt Eliott stehen, drückt sich durch die Menge, so schnell er kann.
Mit schnell und was ist es nicht mehr getan.

Clockwork
alleine


Oh Lord, won't you buy me a Mercedes Benz ?


- Nevermind, I bought it myself.


zuletzt bearbeitet 10.03.2019 17:14 | nach oben springen

#64

RE: start

in One of us is lying 10.03.2019 17:20
von heda • Junior Member | 747 Beiträge | 44000 Punkte


Clockwork - talking to Fynn

Sie beobachtete Fynn ein wenig, für sie wirkte er aufgedreht, hyperaktiv, doch das lag auch nur daran, das Roean selbst, eher zur ruhigen, einbrödlerischen variante gehörte. »Ungeschickheit ist kein verbrechen. Von daher.« meinte sie schließlich, sowas passierte mal, rowan hätte auch an einen unfreundlicheren menschen treffen können, von daher empfand sie es als in ordnung. Sie sah sich einmal kurz um, wollte weiterhin keinen schlechten ersten eindruck hinterlassen und nickte daraufhin nur, als er ihr zu erklären versuchte, das es von der person abhängig war. »Inn china nennt man es respektlosigkeit, aber wir sind nicht in China, also muss ich mich wohl damit arrangieren.« fügte sie mitvölliger ruhe hinzu und sammelte weiterhin scherben auf, bis sie sich eben schnitt und Fynn sich völlig überfordert verhielt und bevor sie was sagen konnte schon weg war, währenddessen versuchte sie die blutung zu stoppen. Sie hatte alkohol im blut, ein verdünner, kein wunder das es so blutete. Sie wollte sich gerade abwenden um etwas auf zu suchen, da kam Fynn auch schon wieder angeflitzt und meinte sie solle ihm folgen, was sie auch tat.



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#65

RE: start

in One of us is lying 10.03.2019 17:22
von Lea • Member | 873 Beiträge | 54100 Punkte



Clockwork
Talking to Nathaniel
Kostüm


Nathaniel war gruselig. Konnte er etwa Gedanken lesen oder dachten die beiden Männer etwa das gleiche, was eigentlich in dem Kontext nur logisch wäre, da so gut wie jeder Aladdin kannte. Je nachdem wie man das jetzt auslegen wollte. Aber das mit dem romantisch war dann doch gruseliger. War der Herr hier ein versteckter Romantiker? „Naja, wenn ich der Dieb deines Herzens wäre, dann wäre es romantisch. Aber wer macht heutzutage noch sowas? Die meisten sind doch eh so leicht zu haben, da wäre das Verschwendung.“ Verschwendung von Zeit, Geld, Ressourcen, Motivation… man kam so viel leichter an sein Ziel. Was bei Dylan hauptsächlich Sex war. Von so festen Beziehungen hielt er recht wenig, hatte er aber mal gehabt. Mit 12 / 13 irgendwie sowas zu nem Kerl. Zu Sex war es nie gekommen, aber sie hatten sich schon gern gehabt. Nur als dann das Ich liebe dich seines Gegenübers gefallen war, hatte er die Beine in die Hand genommen.
„Nate, rate mit wie vielen Sprachen ich mich durch die Welt schlagen kann. Rate einfach.“ Wahrscheinlich würde er meilenweit daneben liegen. „Du kannst auch einfach Sprachen raten die ich sprechen können könnte.“ Er selbst vergas zwei mal die Hälfte seiner Sprachen, bis auf die wichtigsten, die er so fast täglich gebrauchte. Englisch. Ungarisch. Bulgarisch. Thai. Ab und an noch Spanisch, aber das wars. Wirklich. Und die anderen Sprachen auch nur, wenn sich seine Eltern meldeten.
Leise lachte Dylan. „Okay, ich korrigiere: So schnell hat sich noch kein Kerl für mich ausgezogen.“ Besser, Herr Besserwisser? Vielleicht hatten die beiden doch mehr gemeinsam als man dachte. Oder als er dachte.
„Ignoriert deiner dich auch zwei Monate lang, wenn du nen Termin machen willst? Und spricht dann nur wie so ne angepisste Frau?“ War wirklich schlimmer als jedes Weib was er mal hatte. Und die hatten teilweise auch neue Interpretationen von Eifersucht an den Tag gelegt. Eine war in seine Garage eingebrochen und hatte seinen Jaguar zerstört. Komplett. Dabei hatte er ihr nur einen Korb gegeben, weil sie halt echt nicht sein Typ war. Ihre Schwester allerdings schon.
Es reichte Nathaniel, wenn eine der Personen dieser Ufer ihm einen Tanz schenkte. Also so war das. Schön. Den einen Arm, der kein Glas oder die reste der Zitrone in der Hand hielt, legte er auf den Tresen ab, legte dann seinen Kopf drauf, um seine Begleitung aus einem anderen Winkel zu beobachten.
„Ich kann nicht tanzen.“, antwortete er dann, als er sein Gläschen auf den Tresen stellte, die gegessene Zitrone daneben. „Aber mit dir… nach ein paar Shots… doch. Würd ich mich überreden lassen.“ Er zwinkerte ihm kurz zu, richtete sich dann wieder auf, kippte dann die Gläser erneut voll, platzierte eine Zitrone drauf und darauf das Salz. Würde wohl noch ein paar mal so weiter gehen, außer Jasmine nahm die Zügel in die Hand.


But seriously, though. Some of you people need to go to church. I don't want you in hell with me.
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#66

RE: start

in One of us is lying 10.03.2019 17:31
von heda • Junior Member | 747 Beiträge | 44000 Punkte


Clockwork - Talking to Tunia

Zeta fing an zu grinsen, als Tuna ihr vorschlug, das sie zeigen sollten wie gut sie tanzten. »Bin dabei, pequeño.« grinste sie selbstbewusst, sie wusste, das Tunia verlor, im Tanzen war sie ihr gegenüber bisher unschlagbar gewesen. Sie trat einige schritte zurück, damit Tunia auch ja, den nötigen platz bekam und sah ihr zynisch grinsend beim shuffle zu. Das würde spaß machen, tunia verlieren zu sehen, auch wenn es nur eine freundschaftliche wette war, hasste Zeta es zu verlieren und liebte es über alles zu gewinnen und unbedingt eine runde ausgeben, wollte sie nun auch nicht. Als das lied endete, stoppte Tunia per Pirouette und ein paar due umrum standen klatschten. »Viel spaß bei deinem untergang« grinste sie ihr entgegen und bewegte sich zum beat des neuen liedes, viel hüfte, viel bein, viel bewegung. Sexy eben und würde sie denken, sie machte was falsch, dann halfen ihr die blicke der gaffenden kerle wieder zum gedanken zurück, das Zeta alles richtig machte.



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#67

RE: start

in One of us is lying 10.03.2019 17:41
von Mylene • Junior Member | 533 Beiträge | 26650 Punkte

J O N A H
Clockwork – Noemi [Sadie]
Kostüm: Jack Dawson


Sie würde niemals in den Knast gehen wollen? Jonahs Augenbraue, noch immer gehoben, setzt zu einer höheren Destination an und er will etwas einwenden, lässt sie aber doch erst aussprechen. Er hat das Gefühl, sie wäre dort im Himmel angekommen. Vielleicht für eine Woche oder so. Das klingt eher nach dem, was Jonah sich erwartet hatte.
Was er im Knast machen würde?
„Einen Chor gründen, Songs acapella einstudieren lassen, der nächste große Hit auf YouTube werden. Ganz klar.“ Ehrlich gesagt: er hat keine Ahnung, was er dort machen würde.
Jonah würde nie in den Knast wandern. Er hat eine manchmal von Sarkasmus und Ironie geprägte Ader, aber ist durch und durch korrekt. Kann sich nicht vorstellen, etwas zu machen, für das er einmal einsitzen müsste. Will es sich gar nicht vorstellen. Steuerhinterziehung ist das einzige, das auch nur aus Unwissen.
Denn Unwissenheit schützt nicht vor Strafe.
Unwissenheit, wie der Abend endet, schützt ihn auch nicht davor, auf der Suche nach Sadie den Kopf durch den Raum wandern zu lassen. Seit er damals gegangen ist, hat er sie nur eine Hand voll Male gesehen. Hat nicht mehr wirklich mit ihr gesprochen, seit die beiden sich getrennt haben. Das will er nachholen, das muss Jonah sogar nachholen.
Ihren dunklen Haarschopf sieht er aber nirgends – und fühlt sich abrupt schlecht, weil er schon wieder beginnt wie damals. Lässt sich ablenken, wenn er mit Noemi spricht.
„Wenn es dazu eine Sintflut braucht, muss ich wirklich schlimm aussehen. So eine wird’s nämlich so schnell nicht geben, hoffe ich.“ Jonah grinst, fährt sich durch die Haare, schiebt die nervige Strähne wieder aus seinem Gesicht.
„Willst du was trinken?“, erkundigt er sich dann, hat selbst noch das Glas in der Hand, an dem er gelegentlich nippt. „Ich lad dich ein.“ Will sich nicht die Freundschaft kaufen, sondern einfach nett sein.


Oh Lord, won't you buy me a Mercedes Benz ?


- Nevermind, I bought it myself.

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#68

RE: start

in One of us is lying 10.03.2019 17:57
von Alice • Junior Member | 100 Beiträge | 6900 Punkte


Sadie Gizedh | 19 y/o → @ home; with Reign | Kostüm - Catwoman

Ein Glück brauchte Reign keine Ewigkeit um sich fertig zu machen, denn durchaus wäre Sadie sonst alleine losgefahren und ihre Schwester hätte schauen können, wie sie zur Party gelangte oder auch nicht, so herzlos war die ältere der beiden Schwestern dann wahrscheinlich doch wieder nicht. Aber wie dem auch sei; Reign war fertig und teilte dies auch sogleich lächelnd mit, als sie Sadies Zimmer betrat und von dieser sogleich unter die Lupe genommen wurde. "Wunderbar!" entgegnete sie freudig und stand auf, schlüpfte in die schwarzen Schuhe und grinste ihre Schwester an. "Gut siehst du aus." Das Kostüm stand der Jüngeren wahrlich ausgezeichnet und sie sah, wie natürlich sonst auch, sehr hübsch aus. "Dann mal los." Handy und Autoschlüssel in der Hand, folgte sie Reign zur Treppe, verabschiedete sich mit einem lauten "Bis später!" von ihren streitenden Eltern, die wohl nicht einmal wirklich mitbekamen, dass ihre Töchter in schwarzen Leder Outfits das Haus verließen und stieg in ihr geliebtes Auto, wartete das ihre Schwester auch drinnen saß, startete den Motor und fuhr los. "Mit wem hast du geschrieben?" Natürlich war der Dunkelhaarigen nicht entgangen, dass Reign kurz zuvor eine Nachricht beantwortet hatte und die Neugierde seitens Sadie war natürlich enorm groß. "Hast du ein Date?" Fragte sie breit grinsend und mit einem leicht stichelnden Unterton, den Blick dabei aber konzentriert auf die Straße gerichtet, immerhin wollte sie heil ankommen, was sie selbstverständlich auch taten, immerhin war die Neunzehnjährige eine gute und sehr gewissenhafte Fahrerin! Das Auto vernünftig geparkt und ihr Geld zwischen Oberweite und dem Stoff ihrer Kleidung versteckt, stieg sie aus, zupfte ihr Outfit etwas zurecht und wandte sich an ihre Schwester, die das Auto, welches Sadie nun abschloss, ebenfalls verlassen hatte. "Da wir wohl kaum den gesamten Abend zusammen verbringen werden," nicht das Sadie etwas dagegen hätte, aber dennoch würden sie beide wohl früher oder später ihre eigenen Wege gehen und sich ihren Freunden anschließen. "ruf mich an oder schreib mir, falls du mich nicht findest, wenn irgendwas ist oder du nach Hause möchtest, ja?" Den Ton ihres Handys hatte sie schon vorab auf laut gestellt, auch die Vibration war an, kontrollierte dies nun aber sicherheitshalber noch einmal, ehe das Gerät in der kleinen schwarzen Umhängetasche landete, in der gerade mal so das Handy, sowie ihr Autoschlüssel Platz gefunden hatten.


easy peasy lemon squeezy
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#69

RE: start

in One of us is lying 10.03.2019 17:59
von yulssi • Junior Member | 178 Beiträge | 8900 Punkte

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• •


ELIOTT • • F L O R E N C E
DAVENPORT



party time - talking to artur, zeta & tunia


"Du musst das nehmen, was dir am besten gefällt.
Das Muster suchen, das dir am meisten zusagt."


Noch immer schwebte dieser undefinierbare Satz dem Franzosen durch den ziemlich dunkelblonden, wenn nicht schon beinahe braunen Wuschelkopf, ließ in teilweise für einige Momente stocken, um darüber nachzudenken, was genau sein Gegenüber damit gemeint hatte, letzten Endes ausdrücken wollte. Es ging doch nicht einmal mehr um Muster. Nicht um Farben. Nicht um Verläufe. Nicht um irgendwelche Anzüge und die Wahlen zwischen ihnen. Das war nicht das, was störte, obwohl nichts stören durfte- sollte, wenn man es genauer nahm. Manchmal verstand Eliott seinen besten Freund nicht ganz. Wollte ihn vielleicht auch nicht gänzlich verstehen, wenn es hieß, dass es im Anschluss Drama gab und die Freundschaft somit auf dem Spiel stand. ,,Man sollte sich trotzdem bedanken, nicht ?"



Er bemerkte Artur nicht. War so auf die Tatsache fixiert, wie ein normaler Mensch herüberzukommen, die Pflichten gänzlich zu erfüllen, die ihm mit der Annahme einer festen Beziehung zur Seite gestellt wurden, dass er es schon gar nicht mehr mitbekam, dass seine männliche Begleitung im Partnerlook langsam nicht mehr die beste Laune zu haben schien, sich gänzlich unbemerkt in den Hintergrund stellte, um nicht aufzufallen, zog die Augenbrauen hoch, als der Ältere die Lage erklärt. Sie waren zusammen hier, nicht miteinander oder gemeinsam. Nein, zusammen. Seiner Meinung nach. Seines Erachtens nach. Konnte man das denn nicht sehen ? Sie trugen sogar - bis auf, dass es verschiedene Anzüge waren - die gleiche Kleidung, die gleichen zwei Farben im Gesicht. Zusammen. Zusammen war Eliott auch mit seiner derzeitigen und schon einige Jahre an seiner Seite stehenden Freundin, Zeta, die seinen Kuss so, wie es anscheinend wirkte gerne entgegennahm, ihm sogar ein Kompliment unterstellte und den Zweiten auch nicht ablehnte. Er hatte alles richtig gemacht. In der Öffentlichkeit waren sie das perfekte Paar, das Vorzeigepärchen schlechthin, bei welchem es keinerlei Problematik gab. Wo jeder einverstanden damit war, auch mal Freiraum zu haben und trotzdem noch auf den Anderen zurückgreifen konnte. Zumal Zeta zu viel über ihn und seine psychischen Zustände wusste. ,,Hat auch viel zu viel Zeit in Anspruch genommen. Ihr seht aber auch nicht beschissen aus, du natürlich wie immer nicht, hah." ,kam es von einem freudigen Ausdruck begleitet aus dem Munde des in dieser Runde Größten heraus, ehe dieser kurzerhand zu der ihm unbekannten Begleitung blickte, fast schon ein Fragezeichen in seinem Gesicht tragend. Es ratterte. ,,Ah, ouais, Tunia !?" Und somit war das Gespräch beendet, Artur lieber in Anspruch genommen, als ihn ganz außen vor zu lassen. Das wäre mies, hochgradig unfair, denn- sie waren nicht umsonst zusammen hier.
,,Och komm' Arti, streng' dich doch ein bisschen an !" Dieser Elan… einfach nicht vorhanden, während Eliott wie ein halb Hyperaktiver vor dem vor ihm Stehenden herumsprang, einige Male zu nah kam, um sich zu vergewissern, dass auch alles okay war und doch auf Abstand blieb. Seinen Daumen mit Verwunderung betrachtete, ob er wirklich so viel von dem Zeug benutzt hatte, ohne es dabei zu merken. ,,Wo ist dein Elan, du- okay..." ,War nun alleine gelassen worden. Unfair. Was hatte er falsch gemacht. Was war das Problem ? Was hatte Artur ? Warum ?? Weshalb ??? Er ging, doch er konnte nicht einfach gehen. Ihn stehen lassen. Das tat man nicht. Das war unfair. Wirklich. ,,Artur." ,rief er noch schnell nach, wollte den Anderen einholen, doch blieb letzten Endes stehen. Alleine zurück, obwohl er noch hätte den Arm des Anderen greifen können. Eliott wusste nicht, welchen Anzug er besser fand. Gemustert. Bunt. Einfarbig. Mit Fliege oder Schleife. Ließ seinen Blick auf Zeta fallen, welche mit Tunia zu tanzen und Spaß haben zu schien, lächelte ihr sanft entgegen, ehe er sich zusammennahm und sich ebenfalls durch die Menge drückte, seine Begleitung einholte. Den Namen erneut aufklingen ließ. ,,Artur." Unfair. ,,Warte." Unfair. ,,Halt doch mal an !" Unfair. ,Packte den Deutschen bei der Schulter und drehte ihn somit zu sich herum. ,,Alles okay ?" Unfair.


"𝙻𝚎𝚝'𝚜 𝚛𝚞𝚗 𝚊𝚠𝚊𝚢 𝚝𝚘𝚗𝚒𝚐𝚑𝚝"


zuletzt bearbeitet 10.03.2019 21:20 | nach oben springen

#70

RE: start

in One of us is lying 10.03.2019 18:14
von Lea • Member | 873 Beiträge | 54100 Punkte



Clockwork
Talking to Nari
Kostüm - Kingsman


Einfallsreichtum war etwas, was er durchaus besaß. Aber irgendwie hatte er keine große Lust sich was einfallen zu lassen. Und da am Vorabend zu Halloween Kingsman lief, war klar, dass er sich den Anzug anzog, den er bei der Beerdigung seiner Großtante getragen hatte, in der Hoffnung, er hätte weder an Muskel – noch an Fettmasse zugelegt. Das Hemd passte allerdings nicht mehr, weshalb er sich dann doch ein neues kaufte. Aber weiße Hemden konnte man immer gebrauchen, ebenso wie eine Fakebrille.
Somit stand er in perfekt polierten Oxfordern, gestriegelt vor dem Spiegel, richtete seine Krawatte. Er musste sagen, eigentlich sah er ganz gut aus. Wirklich gut sogar. Der Anzug passte ihm noch, jetzt sogar besser als vorher und auch sonst fühlte er sich ausnahmsweise mal wohl in seiner Haut.
Sollte aber nicht lange anhalten, danke an die Stimme seiner Mutter. Diese rief ihm zu, dass sie ihn fahren würde, damit er auch was trinken konnte. Schon jetzt rollte Ethan mit den Augen, sah dann aber ein, dass er die kurze Fahrt mit ihr in Kauf nehmen konnte, auch wenn er wusste, dass er wie immer den krampfhaften Versuch unternehmen müsste, sie nicht in ihrer Fahrweise zu korrigieren. Wieso dieses schaltfaule Wesen keinen Automatikwagen fuhr, war ihm ein Rätsel. Eines, was er nie lösen könnte.
Dennoch befand er sich kurz drauf in dem Wagen, welcher vor dem Club parkte. Sie drückte ihm noch 70$ in die Hand, sollte für ein Taxi oder so noch mit reichen. Falls er nicht bei Emma schlief… oder mit ihr. Oder beides.
Jetzt bahnte er sich doch lieber seinen Weg durch die Menschen, vielleicht traf er ja wen. Emma. Oder Sadie. Oder irgendwer anderes den er kannte. Ansonsten würde er ziemlich schnell wieder gehen, sich irgendwo hin hocken, was essen und wieder gehen.
Der Weg zur Bar, Alkohol war immer eine Lösung, gestaltete sich schwieriger als gedacht, denn immer wieder wurde er von tanzenden Leuten zur Seite geschubst. Das löste doch auch Panik in einem aus. Irgendwann wurde er dann so weit geschubst, dass er die Person, die in diesem Fall in seinem Weg stand, mit umschubste und sie als Fallkissen missbrauchte. Dabei biss er sich sogar noch auf die Zunge, was ihn noch mehr störte. Er hasste Blut, zumindest sein eigenes. Er konnte das nicht sehen, wenn er gegessen hatte. Da wurde ihm sofort schlecht, was bei seiner Vergangenheit doch eher Ironie des Schicksals war.
Nachdem Ethan diesen Sturz verdaut hatte, rappelte er sich auf und fuhr sich über die Zunge, hatte direkt Blut an den Fingern. Widerlich. Das Blut und dieser metallische Geschmack. Allerdings sah er dann auf seine Fallbremse, reichte der Person im Ganzkörperkondom eine Hand. „Sorry.“


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zuletzt bearbeitet 10.03.2019 18:14 | nach oben springen

#71

RE: start

in One of us is lying 10.03.2019 18:15
von Sissi • Junior Member | 70 Beiträge | 4450 Punkte


Clockwork - talking to Dylan- Jasmin

Überrascht musterte er den Aladdin-Nachahmer neben sich, als dieser begann, aus dem Dieb doch etwas annäherungsweise romantisches zu machen. Der Dieb der Herzen also. Leicht runzelte er die Stirn. Das könnte durchaus der Titel eines Disney-Films sein. Dass ausgerechnet Dylan auf so eine Idee kam, hätte er jetzt nicht gedacht. Dieser jedoch tat alles, um gleich darauf klarzustellen, dass er wohl wenig von Romantik hielt. Und das klang dann doch wesentlich mehr nach ihm. Auch wenn es Nathaniel etwas in sich hineinschmunzeln ließ. Er selbst konnte durchaus ein Romantiker sein. Zwar war er dem ganzen Kitschzeug eher abgeneigt, aber ab und an mal Rosen konnten nicht schaden. Der junge Mann neben ihm sah das offenkundig anders. Kurz überlegte Nate, schüttelte dann jedoch leicht den Kopf. "Ich würde schon sagen, dass es noch Leute gibt, die das machen. Aber du hast Recht, viele sind sehr leicht zu haben. Ich meine...schau mich an", ein Grinsen schlich sich auf seine Lippen, "da ist wirklich Hopfen und Malz verloren." Natürlich bezog er sich damit nicht nur auf sich selbst, sondern auch auf viele der anderen Anwesenden. Die Röcke schienen nicht kurz genug, die Oberteile nicht eng genug und die Ausschnitte nicht weit genug sein zu können und auch wenn er sehr dafür stand, Leute das machen zu lassen, worauf sie lustig waren, bereitete es ihm Sorgen.
Und das nicht etwa, weil er sich überlegte, wie viele Geschlechtskrankheiten allein heute Abend verbreitet werden würden. Sondern weil er so viele Kinder hier sah, denen es einfach erbärmlich zu gehen schien. Geld hin oder her. Wie bereits erwähnt, war Nate außergewöhnlich gut im Beobachten, besonders wenn es um Leute ging, die er nicht kannte. Das war ein Grund dafür, dass er hier gelandet war. Und was er hier so sah war durchaus besorgniserregend. Dabei ging es eben nicht nur um die Klamotten, sondern darum, wie die Anwesenden miteinander umgingen. Wie sie sich gegenseitig ansahen, wie viel unausgesprochenes sich im Raum zu befinden schien, was letztendlich doch nur im Alkohol ertränkt wurde - es waren Dinge, die er so nicht kannte. Und die seinen Auftrag auch wesentlich schwerer machen würden. Das wurde ihm einmal mehr deutlich, als er sah, wie viel allein hier potentiell schiefgehen könnte. Aber das sollte heute Abend noch nicht sein Problem sein.
Stattdessen müsste er sich damit befassen, wie viele Sprachen sein Gegenüber sprechen konnte. Kurz überlegte er. Er schien sehr zufrieden mit sich zu sein und ging zugleich davon aus, dass Nate niemals erraten würde, wie viele es waren. Daraus schloss er, dass es wohl einige waren. Mehr jedoch konnte er sich auch nicht denken. "Wenn du so fragst mit Sicherheit viele. Also auf jeden Fall Englisch. Dann vielleicht noch Spanisch? Französisch." Kurz überlegte und dachte an die naheliegendsten Sprachen, welche wohl die waren, die man am meisten in der Welt sprach. "Vielleicht...keine Ahnung, Chinesisch? Auf jeden Fall mehr als ich, so viel ist sicher." Schief grinsend sah er zu dem anderen. Wobei das auch nicht schwer war. Nate sprach gerade mal eine Fremdsprache und die auch nicht perfekt. Zudem war die Sprache Deutsch, was jetzt nichts war, was universell anwendbar war. Ganz im Gegenteil. Aber gut, jetzt war es zu spät um es zu bereuen und mit etwas Hilfe von seinem neuen Nachhilfelehrer, Elliot, würde er mit etwas Glück bald auch ein wenig Französisch können.
"Hab ich's mir schon fast gedacht. Ich würde ja behaupten, so schnell habe ich mich noch nie für einen Kerl ausgezogen - aber das wäre eine Lüge." Er zwinkerte dem Größeren kurz zu und überlegte dann, ob er sich schonmal so für eine Frau ausgezogen hatte. Tatsächlich hatte er das nicht, wie er recht schnell feststellte. Aber gut, wie dem auch sei.
Er musste schadenfroh grinsen - er konnte einfach nicht anders. "Nein. Denn im Gegensatz zu dir scheine ich genug Feingefühl zu besitzen, um meinen irgendwie bei der Stange zu halten", stichelte ich etwas. Wobei er mir auch leid tat. Es war unangenehm, wenn man jemanden auf diese Weise verärgert hatte und dennoch auf diese Person angewiesen war. Das wollte man eigentlich wirklich nicht erleben.
Bei seinen nächsten Worten schlich sich ein zufriedenes Lächeln auf seine Lippen. "Ich kann dir ja zeigen wie's geht", log er, denn auch wenn er klassische Tänze super beherrschte, so war das hier doch wahrlich nochmal etwas anderes. Er bedankte sich und wiederholte dann den Vorgang, stellte das Glas schließlich ab und sah zu Dylan. "Wie wäre es, wenn wir das Ganze jetzt gleich probieren? Wenn du ganz lieb fragst, werde ich vielleicht sogar diesen Fetzen Kleidung los." Frech grinsend sah er zu dem Jüngeren. Das würde mit Sicherheit hinteressant werden.


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#72

RE: start

in One of us is lying 10.03.2019 18:22
von heda • Junior Member | 747 Beiträge | 44000 Punkte


at home → Clockwork - talking to Sadie - texting to Tunia

Lächelnd sah sie Sadie entgegen. »Das du mich zurück lässt, wäre blöd, dann hätte ich das motorrad nehmen müssen und damit hättest du mich nicht allein nachhause fahren lassen, vorallem nicht, wenn ich trinke also ja, selbstverständlich beeile ich mich.« meinte sie belustigt auf ihr Wunderbar hin und lächelte dann durch Sadies kompliment. »Kann ich nur zurückgeben..« sagte sie lächelnd, ehe sie kurz daran dachte, ob sie so auffalender war, vielleich würde sie Emma ja begegnen. Mit einem dauerlächeln, wie immer folgte sie Sadie, sagte aber nichts, das tat ja Sadie schon, also trat sie wortlos hinaus und lief hinter Sadie her zu ihrem auto und stieg ein. Erneut vibrierte ihr hand doch sie ließ es diesmal drin, denn genau in dem moment fragte Sadie sie, mit wem sie geschrieben hatte. »Eine freundin meinte, das sie dich eine zeit lang nicht erreichen konnte und hat sich nach dir erkundigt. Ich glaube Tunia oder so in der art.« erklärte sie ihr und zog ihr handy nun doch raus um der besagten zurück zu schreiben; "sind gleich da." Antwortete sie ihr und wandte sich wieder Sadie zu. »Aber ein Date wäre toll gewesen« fügte sie belustigt hinzu. Aber kaum trat wieder schweigen ein, waren beide auch schon dort angekommen. Sadie parkte feinsäuberlich ein und stieg aus, genauso wie Reign. Sie hörte ihr aufmerksam zu, als sie meinte das falls sie sich trennten und reign nachhause wollte, das sie sich einfach melden sollte. »Okay. Machen wir so.« stimmte sie zu und setzte sich die maske auf und zog sich die katzenohren drüber, ehe sie neben Sadie rein lief und Tunia schrieb, das sie nun da waren.



zuletzt bearbeitet 10.03.2019 18:30 | nach oben springen

#73

RE: start

in One of us is lying 10.03.2019 18:30
von Peanuts • Junior Member | 61 Beiträge | 3050 Punkte

Fynn Jones
Clockwork
Talking to Rowan


Unterstellte sie mir gerade tatsächlich Respektlosigkeit? Mein Gesicht wurde heiß und erschrocken sah ich sie an. Ich würde mich als vieles bezeichnen, aber keinesfalls als respektlos und aufdringlich. „Es war … Es war doch nur eine ganz normale Frage, wer du bist.“
Ich wusste nicht, warum ich das Bedürfnis hatte mich zu erklären, aber ich konnte es nicht ausstehen, wenn Menschen mich nicht mochten. Das war mir furchtbar unangenehm und ich versuchte dann immer es geradezubiegen – und machte es noch schlimmer.
Aber scheinbar war sie anderes gewohnt. Ich meine, klar meine Frage war nicht der idealste Gesprächsöffner gewesen, aber immerhin hatte ich sie nicht mit einem schmierigen Anmachspruch begrüßt oder nach irgendwelchen schlimmen Sachen gefragt. Oder es war irgendetwas schlimmes und ich hatte einen wunden Punkt getroffen.
„Tut mir leid“, schob ich nach: „Ich wollte nicht unhöflich sein.“
Sie hasste mich, sie hasste mich, sie hasste mich. Verdammt.
Beim Erste Hilfe Kasten angekommen, hatte ich zumindest zweimal gut durchgeamtet. Doch jetzt musste ich mich mit ihrer blutigen Hand befassen und das war alles andere als ein schöner Anblick.
„Okay. Hm.“ Wieso erinnerte ich mich nicht mehr an all das, was ich im Erste Hilfe Kurs gelernt hatte? Ich war viel zu nervös. „Wir sollten sie zuerst ausspülen, schätze ich.“ Aus dem Koffer holte ich, was ich benötigte und führte sie zum Damenklo.
„Ich geh mit rein, um deine Wunde zu versorgen, also denk bitte nicht, dass ich pervers bin, okay?“


Noemi Andre
Clockwork
Talking to Jonah Henderson


Einen Chor. Ausgerechnet.
Ich weiß, ich sollte damit gerechnet haben, immerhin stand Jonah auf meiner Musikerliste echt weit oben, aber dennoch fand ich Gefangenenchore so surreal. Es gab auch dieses eine Video, wo ganz viele Häftlinge zusammen Thriller tanzten und irgendwie machte das meine Faszination kaputt. Es machte sie so weich, so menschlich, aber ich fand ihre kalte, uneinsehbare Fassade viel interessanter und anziehender.
„Und was singt ihr? Hallelujah oder Highway to Hell?“
Wichtige Frage. Insassen, die Hallelujah performten waren mit Sicherheit nur inhaftiert, weil sie irgendetwas so unrelevantes gemacht hatten, dass der Richter keine Lust hatte sich ihr Verhör ganz anzuhören. Häftlinge, die Highway to Hell sangen, waren keine Vorstadtgangster, sondern groovy Gangmitglieder und ich sollte aufhören bestimmten Gangstergruppen Musiktitel zuzuordnen, sonst würde ich das den ganzen Abend lang machen.
„Bist du dir sicher? Erstickt die Menschheit nicht unter ihrem Konsum und frisst mit Gier alles, was der heilige Vater je geschaffen hat?“ Mit gespielter Dramatik sah ich ihm ernst in die Augen: „Ich hab vor Kurzem ein Buch von so einem komischen Kommunisten gelesen, jetzt versuch ich mein neu erlentes Wissen möglichst oft in irgendwelchen Gesprächen miteinzubauen.“
Seine Einladung auf ein Getränk nahm ich gerne an. Ich war sowieso der Meinung, dass man mir viel zu selten etwas ausgab. Irgendwie hatten noch nicht genug Menschen verstanden, wie toll ich eigentlich war.

Tunia Sanchez
Clockwork
Talking to Zeta


Jubelnd sah ich Zeta dabei zu, wie sie ihre Hüften im Rhythmus der Musik bewegte und ein Spektakel für alle Außenstehende bot. Ich war mir ziemlich sicher, dass einem pickligen Nerd sogar etwas Speichel die Wange runter floss.
Als sie ihre Tanzeinlage beendete, klatschte ich begeistert in die Hände. „Du weißt, dass ich locker gewinnen würde, wenn ich meine Breakdance-Schlangenfrau-Trapezkünstlerin-Moves auspacken würde, aber ich will dir die Blamage ersparen.“
„Wirklich ausgezeichnet, ich bin mir ziemlich sicher, dass sich mindestens fünf Typen gerade in dich verguckt haben und jetzt schon planen, wie sie dir einen Heiratsantrag machen können?“
Obwohl wir geendet hatten, standen tatsächlich noch ein paar Menschen im Halbkreis um uns herum und gafften uns an. „Widerlich“, stöhnte ich: „Wieso sind wir nur so toll.“
Ich hielt meine Versprechen natürlich und stiefelte los, um die versprochene Runde an der Bar zu holen. Während ich mir meine zwei Sex on the Beach holte, fiel mir Elliot und Anhang auf, die sich wie bei einer Verfolgungsjagd durch den Club quetschten.
Währenddessen antwortete ich auf die neue Nachricht von Reign: "Wir sind mitten auf der Tanzfläche, wenn ihr kommen wollt."
Mit den Drinks an der Hand kehrte ich zu Zeta zurück, die noch immer vom Spucke-Nerd angegafft wurde. „Zisch ab“, knurrte ich ihn an, dann drückte ich ihr den Cocktail in die Hand. „Auf uns.“
Dann, ich konnte mich nicht länger zurückhalten: „Also irgendwas ist doch komisch bei Elliot und seinem Freund. So wie der dich angeguckt hat. Vielleicht steht der auf dich.“



zuletzt bearbeitet 10.03.2019 18:31 | nach oben springen

#74

RE: start

in One of us is lying 10.03.2019 18:44
von Sissi • Junior Member | 70 Beiträge | 4450 Punkte


Clockwork - talking to Ethan - Spider-Gwen

Bis jetzt war die Party für sie eine Art willkommene Abwechslung gewesen. Zwar hatte sie weder etwas getrunken noch irgendetwas genommen, getanzt oder mit jemandem geredet, aber das musste sie auch gar nicht, um an dem Geschehen Spaß zu finden. Es reichte ihr schon vollkommen aus, diese Menge an betrunkenen Teenagern dabei zu beobachten, wie sie mit dem letzten Rest ihrer Koordinationsfähigkeit versuchten, sich aneinander heran zu manövrieren.
So kam es auch, dass sie im Grunde genommen nichts weiter tat, als am Rand zu stehen und zu analysieren. Dabei setzte sich ihr Blick immer wieder an unterschiedlichen Orten fest. Sie beobachtete beispielsweise eine Art Dance-Off von zwei Mädchen, bemerkte, wie sich zwei Jungen so nahe waren, dass der eine schließlich flüchtete und fand Aladdin und Jasmin, beide von Männern dargestellt und beide vergügnt am Trinken.
Es mochte vielleicht langweilig klingen, aber sie fand ihre Unterhaltung darin. Gern hätte sie ihr Skizzenzeug mitgehabt, aber das wäre dann doch mehr als nur seltsam gewesen und dafür war man auch wirklich nicht auf einer Party. Mit etwas Glück könnte sie sich ein paar der Motive einprägen, aber auch wenn das nicht der Fall wäre, stellte es kein allzu großes Problem dar.
Sie genoss es einfach, mal nicht im elterlichen Haus oder auf dem Tennisplatz sein zu müssen. Hier war sie komplett unbeobachtet und zudem auch noch unerkannt. Mit etwas Glück würde niemand wissen, dass sie überhaupt hier war. Und mit noch etwas mehr Glück, würde sie sogar ihn sehen.
Normalerweise war das Schicksal nicht wirklich auf der Seite der Brünetten, heute jedoch, schien es etwas zu viel des Guten für sie zu wollen. Denn nur wenige Augenblicke nach diesem Gedanken spürte sie, wie eine Person gegen sie krachte und sie anschließend unter sich begrub.
Ein erschrockenes Keuchen entfuhr ihr und sie verzog kurz das Gesicht unter der Maske, der Boden war härter als erwartet und die Person über ihr nicht unbedingt ein Fliegengewicht. A propos. Etwas desorientiert sah sie nach oben, auf der Suche nach dem Gesicht ihres ganz persönlichen Dominosteins. Was sie fand war keineswegs gut. Oder vielleicht gerade? Sie konnte es nicht einordnen, war viel zu erschrocken in diesem Moment - denn über ihr lag Ethan.
Schnell rappelte dieser sich auf, sie jedoch war einen Moment wie festgefroren. Das war absolut nicht gut. Seit einiger Zeit schon hatte sie, dank kurzen Interaktionen und Erzählungen von Emma, durchaus Interesse an dem jungen Herren. Nur war sie eben noch nie wirklich in seine Nähe gekommen und das war vermutlich auch gut so.
Der beste Beweis dafür war eben diese Situation. Sie wusste nicht, was sie tun sollte, blieb kurz halb aufgerichtet sitzen und starrte nach oben. Erst als er sich bei ihr entschuldigte und ihr seine Hand anbot, kam wieder etwas Leben in sie. "Mir tut's auch leid", erwiderte sie und nahm seine Hand dankend, begab sich dann wieder auf ihre Füße und dankte wem auch immer es zu danken galt dafür, dass ihr außer einem leichten Ziehen im Rücken nichts weiter weh tat. Sie würde in Teufels Küche kommen, wenn sie spielunfähig geworden wäre. Unwillkürlich musterte sie ihn, um festzustellen, ob er ebenfalls unversehrt geblieben war, konnte jedoch so weit nichts erkennen. "Alles okay bei dir?" Natürlich interessierte sie das wirklich und ehrlich, dennoch schaffte sie es, das ganze irgendwie halbegs normal wirken zu lassen. Jedenfalls für ihre Verhältnisse. Zu ihrem Glück trug sie ja diese Maske, da konnte er nicht sehen, was gerade in ihr so vorging.


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#75

RE: start

in One of us is lying 10.03.2019 18:54
von Lea • Member | 873 Beiträge | 54100 Punkte



Clockwork
Talking to Nathaniel
Kostüm


Sicherlich gab es noch so Leute, die sowas wie Romantik machten, ansonsten wären Blumenläden vom Aussterben bedroht, weil die roten Rosen nicht gekauft wurden. War ja eh wucher. Dylan mochte nicht mal Rosen, er hasste die Blumen. Mageriten waren schön, Kirschblüten auch. Das wars. Wirklich, das wars. „Weißt du, solche Sätze sind in meiner Gegenwart nicht so praktisch. Vor allem, wenn man noch gut aussieht.“ Weckte er damit sein Interesse? Ja, aber er hielt sich zurück. Sehr zurück. Den neu gewonnen Freund würde er sicher nicht dazu bringen, mit ihm jetzt sofort zu vögeln. Außer es sollte bei einem One Night Stand bleiben, wonach nie wieder geredet wurde. Nicht mal mehr ein Wort. Nur würde er das Nate nicht antun wollen, irgendwie gefiel er ihm.
Auch diese Art, wie er leicht in Gedanken versunken da stand. Dylan könnte ihn ewig zusehen, sich dabei wundern, was durch sein Oberstübchen fuhr und sicher mehrfach falsch liegen, denn in seinem Köpfchen herrschte hauptsächlich heiße Luft, Vokabeln und Taktiken im Sport. Nicht viel mehr, keine mathematischen Formeln, keine Reaktionsgleichungen, nichts Literarisches. Aber er wusste dennoch viel, viel Unnützes.
„Also, mit acht Sprachen würd ich sicher um die Welt kommen. Insgesamt sind es aber 12, wobei eben vier nicht wirklich gut sind.“, klärte er ihn dann auf, zuckte kurz mit den Schultern. Einfach, als wäre es kein großes Ding, mit 19 Jahren mehr oder weniger 12 Sprachen zu sprechen. „Aber chinesisch ist nicht dabei, dafür war ich zu jung. Aber Spanisch und Französisch sind auch dabei, das eine Französisch besser als das andere.“ Das sexuelle natürlich besser. Sein Gesprochenes beschränkte sich echt nur auf Skam. Und ein wenig Zaz. Ansonsten war es für die Tonne, im wahrsten Sinne des Wortes.
„Ich würde ja behaupten, so schnell habe ich mich noch nie für einen Kerl ausgezogen - aber das wäre eine Lüge." Dieser Satz ließ ihn die Augenbrauen heben. Da hatte er sich ja eine Jasmine angelacht, welch wunderbarer Zufall. „Falls das ein Flirtversuch war, ist der echt schlecht. Aber funktioniert.“ Er brauchte halt einfach echt nicht viele Versuche, eigentlich nur einen schlechten. Wählerisch? Durfte er sein, war er nicht. Und wenn sonst alles stimmte, dann – why not?!
Das Nathaniel dann auch mehr Feingefühl als er besaß, konnte er direkt so unterschreiben. Direkt, ohne zu zögern. Dylan besaß das Feingefühl eines Bolzenschneiders. Zwar konnte er auch anders sein, durchaus, aber warum? Bei wem lohnte es sich? Deshalb grinste er nur, zuckte mit den Schultern, was aber zustimmend gemeint war.
„Kannst du, wenn du dir das antun willst.“, nahm er dann sein Angebot an, legte den Kopf leicht zur Seite. Er würde sich schon freuen, sie hätten auch ordentlich was zu lachen. Zusammen mit ihm kippte er dann freudig den Drink runter, hatte die Zitrone noch zwischen den Zähnen, als dann ein anderes Angebot kam. Er zog das Gelb zwischen den Zähnen hervor, grinste ein wenig. „Andere Stücke Kleidung wären mir lieber…“, gab er dann zu, winkte dem Barkeeper, damit er die Utensilien mitnahm. „Aber wenn meine Prinzessin tanzen will, geh ich mit ihr… Menschen demolieren.“


But seriously, though. Some of you people need to go to church. I don't want you in hell with me.
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