#76

RE: start

in One of us is lying 10.03.2019 18:56
von heda • Junior Member | 747 Beiträge | 44000 Punkte


Clockwork - talking to Fynn

»Hey Fynn, ist schon gut, ich bin das erste mal in Amerika und ich wollte dir das jetzt nicht unterstellen, immerhin sind wir nicht in China, also tut mir leid, nimm das nicht so ernst, du bist bis jetzt ganz freundlich und danke für die hilfe.« meinte sie dann, musste es hetzt wieder grade biegen. Freunde wurden die beiden, nach diesen start vermutlich nicht, aber vielleicht wenigstens gute bekannte. Sie war generell beim erstkontakt nicht die freundlichste und auch zu ehrlich, was ihr einiges schon erschwerte. Mit schnellen schritt, folgte sie ihm, bis sie an einem Erste-Hilfe-Kasten ankamen. »Das ist nicht das erste mal, das mir sowas oder schlimmeres passiert, das bekomm ich schnell hin, aber wenn du wartest, gebe ich dir danach einen drink aus, für deine hilfe.« meinte sie und schnappte sich das nötigste. »ihr war es egal ob er ihr half, oder ob er mit auf die toilette ging, nur wolkte sie nicht, das er dafür von anderen weiblichen personen gesteinigt wurde. »Du kannst auf eigene gefahr mit rein und mir natürlich auch helfen, das ist dir überlassen.«



nach oben springen

#77

RE: start

in One of us is lying 10.03.2019 19:06
von heda • Junior Member | 747 Beiträge | 44000 Punkte


Clockwork - Talking to Tunia

Alle klatschten als Zeta zum stehen kam und zog Tunia zu sich, ehe sie eine verbeugung andeutete und spöttisch über die idioten grinste. Ehe sie zu ihr sah. »Ja, das stimmt auch wieder, aber pequeño, das ist nicht wirklich tanzen, von daher, aber danke das du mir die blamage ersparst.« sagte sie voller dramatik und grinste ihr entgegen. »Ich bin mir ziemlich sicher, das sie sich am liebsten auch einen runter holen würden. Echt widerlich, aber gut. Lass uns zur bar« meinte sie dann und lief ihr nach zur bar und nahm den cocktail entgegen, wovon sie gleich was trank, ehe tunia einen typen anzischte, der gleich verschwand und sie dann meinte, das irgendwas mit Eliott freund nicht stimnte. »Ach, so lang er Eliott nicht verletzt, ist es mir egal.«



nach oben springen

#78

RE: start

in One of us is lying 10.03.2019 19:12
von Lea • Member | 891 Beiträge | 55000 Punkte



Clockwork
Talking to Nari
Kostüm – Kingsman


Okay. Er war auf jemand gelandet, der weiblich war. Ein Kerl wäre ihm lieber gewesen, einfach, weil der sein Gewicht besser aushalten würde, als eine zierliche Person. Denn eine absolute Wuchtbrumme war sie nun auch nicht. Und das Kostüm… er hatte keine Ahnung was das darstellte. Sicher aus irgendeinem Superheldenfilm, wobei er selbst nur Marvel sah und kein DC. DC lag ihm wenig, fand die Charaktere dort nicht so fesselnd wie Black Widdow, Vision und Co. Aber was sie darstellte… na gut, vielleicht hatte er den ein oder anderen Film verpasst, hatte ja auch erst neulich erfahren, dass es einen zweiten Teil von The Amazing Spiderman gab.
Aber nicht nur ihr Kostüm verwirrte Ethan, sondern auch, dass sie sagte, dass es ihr ebenfalls leid tue. Was tat ihr leid? Dass er sein Gleichgewicht verloren hatte, als er von einem Kerl angerempelt worden war und sie unwillkürlich als Kissen missbraucht hatte? Was anderes konnte er sich nicht vorstellen, denn es war seine Schuld. Ganz allein seine Schuld. Unter anderem wäre das nicht passiert, wenn er ein paar Stunden früher hier gewesen wäre. Oder nur eine halbe Stunde. Aber nein, er hatte es nicht mit Zeitmanagement, war deshalb oft zu spät oder kam nicht in der Zeit an in der er da sein wollte.
Ob alles okay bei ihm war? „Ja. Ja , alles okay. Hab mir nur auf die Zunge gebissen.“, antwortete der Kingsman, nickte dabei leicht. „Und bei dir?“ Die Gegenfrage stellen war immer gut, wirklich gut. Er würde sich sonst nur noch mehr Gedanken machen als jetzt schon, sodass er wirklich überlegte, wie viele Gedanken gleichzeitig in einem Gehirn Platz hatten, ohne, dass es den Geist aufgab, abstürzte wie ein überlastetes System.
Sollte er vielleicht weitere Fragen stellen? Zum Beispiel, was dieses Kostüm war oder wer überhaupt da drunter steckte? Sicherlich, ja. Aber er war zu schüchtern um das zu fragen. Irgendwie war er allgemein zu schlecht um Konversationen aufrecht zu erhalten.


But seriously, though. Some of you people need to go to church. I don't want you in hell with me.
nach oben springen

#79

RE: start

in One of us is lying 10.03.2019 19:58
von Lea • Member | 891 Beiträge | 55000 Punkte



Clockwork
Kostüm x Make up


Es war ihr erster Tag an dieser Schule gewesen. Irgendwie hatte sie auch von dieser Party heute Abend mitbekommen, bei der es ihre Mutter doch eine wunderbare Idee fand, dass sie dahin ging. Danke. Dabei war das so ganz ohne Freunde gar nicht ihres.
Ein Kostüm hatte sie auch nur indirekt. Sie war mit 14 mal auf eine Faschingsparty gegangen, als Fuchs. Deshalb probierte sie das Kostüm an, was dieses Mal viel kürzer war als in ihrer Erinnerung. Klar, sie hatte auch ein wenig mehr Kurven bekommen, war noch gewachsen. Somit war es logisch, dass ihr dieses Kostüm viel zu knapp war, aber eine andere Wahl hatte sie nicht.
Somit griff sie selbst zum Farbkasten, ließ aber dann doch ihre Mutter helfen. Eine Seite ging sonst immer daneben. Ein Waschechter Fuchs war sie natürlich nicht, aber es sah schön aus. Viel zu schön um davon kein Bild zu machen. Viel zu schön für die Tatsache, dass es bei dem ganzen Schweiß nachher scheiße aussah.
Mit dem Rad, welches sie sicher dort stehen ließ oder so, fuhr sie anschließend zum Club, zahlte den Eintritt und kam sich augenblicklich verloren vor. Sie kannte keine Sau, sie war alleine in einer fremden Umgebung und dann noch auf einer Party. Na Prost Mahlzeit.


But seriously, though. Some of you people need to go to church. I don't want you in hell with me.
nach oben springen

#80

RE: start

in One of us is lying 10.03.2019 20:59
von Sissi • Junior Member | 70 Beiträge | 4450 Punkte


Clockwork - talking to Dylan- Jasmin

Ein überraschtes Lachen entkam ihm, als Dylan ihm so klar sagte, was hier gerade vor sich ging. Eigentlich konnte er nicht sagen, dass es ihn schockierte, denn es passte zu seinem Gegenüber und war zudem nur die logische Konsequenz seiner eigenen Taten. Andererseits war er diese Art der Offenheit nicht gerade geläufig. "Tja, ich fürchte, da wirst du dich wohl zusammreißen müssen, mein werter Herr", meinte der Ältere mit einem gespielt maßregelnden Ton. Sein Gesicht sagte dabei etwas anderes, aber das müsste Dylan schon selbst herausfinden. Mal ganz abgesehen davon wäre es äußerst unpraktisch, gleich am ersten Tag einen der Schüler flachzulegen. So etwas endete mit Sicherheit nur in Problemen, die seinen Auftrag behindern würden. Also musste sich nicht nur sein Gegenüber, sondern auch sehr selbst ein wenig zurücknehmen. Der Vorsatz war also getroffen. Jetzt müsste er nurnoch danach handeln.
Dass er beobachtet wurde, während er seinen Sorgen um die Jugendlichen nachging, bemerkte er natürlich nicht. Denn auch wenn er um sich herum nahezu alles mitzubekommen schien, war seine Auffassungsgabe erstaunlich schlecht, wenn es ihn selbst betraf. Aber das war auch gut so, denn wenn ihn eines durchaus verlegen machte, dann war es, genauer gemustert zu werden. Egal in welcher Situation.
Als er erfuhr, wie viele Sprachen Dylan sprach, klappte sein Mund nicht nur sprichwörtlich auf. Einen Moment lang sah er den Jüngeren fast schon fassungslos an, bekam sich dann jedoch wieder ein und runzelte etwas irritiert die Stirn, während er versuchte zu verstehen, was ihm da gerade gesagt wurde. "Du sprichst 12 Sprachen?" Verdattert fuhr er sich durch die Haare. Himmel, der Junge war um Jahre jünger und er selbst, sprach aber dennoch gut und gerne 10 Sprachen mehr als er. Das war wirklich sehr, sehr beeindruckend. "Nicht schlecht", murmelte er und schmunzelte dann leicht. "Eine Art des Französischen beherrsche ich ebenfalls, die andere wird mir hoffentlich durch Elliot näher gebracht." Natürlich könnte man auch diese Aussage falsch verstehen, aber um das zu kapieren hatte der junge Mann einfach eine viel zu lange Leitung.
Frech grinsend sah er zu Dylan. "Ein Flirtversuch? Träum weiter, Freundchen", meinte er und konnte sich dabei nicht verkneifen, ihn mit dieser Verniedlichungsform etwas zu reizen. Für ihn ergab das auch Sinn, er wusste ja, wie viel älter er war. Sein Gegenüber würde das wohl weniger verstehen, aber daran störte er sich jetzt nicht. "Trotzdem gut zu wissen, dass auch so etwas funktioniert." Wieder einmal zwinkerte er, dieses Mal jedoch mit einem etwas anderen Gesichtsausdruck. Fast schon etwas ernster, nur eben nicht auf eine seriöse Art und Weise.
"Das nehme ich als Ja", kommentierte er einfach nur, denn Dylan kam wirklich nicht besonders sensibel im Umgang mit anderen rüber. Die meisten hier taten dies nicht. Aber das verkniff sich Nate einfach mal, zum Wohle dieser aufkommenden - ja, was war es eigentlich genau? - Freundschaft? Ja, vermutlich.
Sein "Mit dir tue ich mir das doch gern an" klang zwar weniger freundschaftlich, aber das ignorierte er einfach ganz gekonnt. Tatsächlich würde er auch gern mit jemandem tanzen, der es gar nicht konnte. Oftmals machte das nur noch mehr Spaß, mal ganz abgesehen davon, dass er es selbst nicht besser konnte. "Ich habe mir schon fast gedacht, dass du das sagst. Aber wer weiß, vielleicht hast du ja Glück und es wird noch was", scherzte er, während er sich gekonnt das dünne Stückchen Stoff über den Kopf zog und es auf einen der Barhocker legte. Vielleicht würde er es nachher abholen. Vielleicht auch nicht. Wer wusste das schon. "Na, das will ich aber stark hoffen", erklärte er dann und stieß sich von der Bar ab, nur um Dylan seine Hand zu reichen. Kurz stockte er, bis ihm etwas einfiel und er mit einem breiten Grinsen auf den Lippen meinte: "Du Dieb meines Herzens, lass uns nun Menschen demolieren gehen."



Clockwork - talking to Ethan - Spider-Gwen

Aufmerksam verfolgte sie, wie er auf ihre Fragen reagierte und hoffte wirklich zutiefst, ihn nicht von anfang an abzuschrecken. Im Grunde genommen war das hier ihre Chance. Er wusste schließlich nicht, wer sie war und sie konnte sich so weitaus mehr trauen, als sie es normalerweise tun würde. Wobei das vielleicht auch gar nicht nötig war. Vielleicht würde ein wenig Small-Talk ja schon reichen. Oder er ging eh gleich wieder und sie würde sich ein für alle mal damit auseinandersetzen, dass er eben nie etwas von ihr wollen würde.
Irgendwie kamen ihr diese Gedanken gerade jedoch unangebracht vor und so schob sie sie so gut es nur ging von sich und konzentrierte sich stattdessen auf das, was er sagte. Er hatte sich also auf die Zunge gebissen. Aus Erfahrung konnte sie sagen, dass dies zwar nicht schlimm, aber durchaus sehr unangenehm sein konnte. "Das tut mir leid", meinte sie also und verzog unter der Maske etwas ihr Gesicht. "Mir geht's gut. Bin nur etwas erschrocken", erklärte sie dann sogleich und lächelte leicht.
Fast wäre sie wieder ins Schweigen verfallen, erinnerte sich dann jedoch daran, dass das hier so etwas wie eine einmalige Gelegenheit war und sie mit anderen Menschen doch auch ganz normal reden konnte. Eigentlich müsste das mit ihm also auch funktionieren. "Großartiges Kostüm übrigens. Man könnte glatt meinen, du entspringst einem der Kingsman-Teile", meinte sie und deutete mit einem Nicken auf seine Anziehsachen. Tatsächlich fand sie das Kostüm toll, was wohl vor allem auch daran lag, dass sie Anzüge liebte - an Männern genauso sehr wie an Frauen. Sie waren nunmal attraktiv, besonders dann, wenn der Träger ebenfalls gut aussah. Und sie strahlten dieses gewisse Etwas aus, dass Nari zwar nicht zuordnen konnte, aber durchaus mochte. Und sie mochte die Filme. Mehr gab es zu dem Kostüm also nicht mehr zu sagen.
Kurz überlegte sie sich, ihn mit Namen anzusprechen, aber das unterließ sie, einfach um zu vermeiden, dass er nach ihrem fragte. Letztendlich würde er ja doch nur gehen und jemanden aufsuchen, mit dem er besser zurecht kam. Das wollte sie nicht riskieren. Zudem interessierte es ihn vermutlich auch herzlich wenig, diesen Fakt könnte sie dann durchaus für sich nutzen.


nach oben springen

#81

RE: start

in One of us is lying 10.03.2019 21:08
von KimEule • Junior Member | 388 Beiträge | 21300 Punkte


Edward Düster (der Tod/Sensenmann)
@ home -> car
texting Mik & Adrian


~ Mach keinen Scheiß ~ war meine gloreiche Antwort an Mik, der meinte, dass er gerade fast gestorben sei. Ich hatte tatsächlich eine Idee, wo der Typ sich befand. Deshalb kramte ich den Untiefen meines Smartphones und fand schließlich den Chat mit Adrian.
~ Hey, ist so’n Winzling bei dir, der grad fast gestorben ist? ~ tippte ich also an Adrian und verstaute das Handy dann in meiner Hosentasche.
„Wo willst du hin, morgen ist Schule, mein Freund?!“, fragte mich mein Vater und ich verdrehte die Augen.
„Da ist so ´ne Halloweenparty – alle gehen da hin. Und ich muss Mik finden, der bringt sich sonst noch um, denk ich“, versuchte ich ihm zu erklären, aber so richtig überzeugt sah er nicht. Aber er sagte nichts weiter. Vermutlich hatte er schiss, dass ich nicht mehr hier bei ihm wohnen wollen würde, wenn er mir alles verbot. Oder er wusste eh, dass ich gehen würde, wenn er los zur Arbeit war. Immerhin wäre ich dann hier eh allein und er hätte keine Handhabe und konnte mich ja auch schlecht hier einsperren.
Die Treppen hier in diesem Haus waren allerdings echt scheiße. Wir wohnten leider im dritten Stock und ich brauchte immer eine Ewigkeit. Ich war auch schon einige Male diese Treppe hoch und runter gefallen. Ich hatte ja nicht eh schon genügend blaue Flecken. Aber nach einer gefühlten Ewigkeit hatte ich es ja die scheiß Treppe hinunter geschafft und musste dann nur noch das kleine Auto finden. Es war ein winziger, roter Peugeot, der halb auseinander fiel. Dad hatte eigentlich immer Autos mit Gangschaltung gehabt. Aber die konnte ich nicht fahren. Körperlich bedingt. Und deswegen hatten wir jetzt den Automatik, den ich fahren durfte, weil ich da eben nur das rechte Bein für benötigte. Das Linke war ja nicht zu gebrauchen.
Ich stieg ins Auto, sah noch kurz aufs Handy und machte mich dann auf den Weg. Mir war schon klar, dass ich nichts trinken konnte, wenn ich noch fahren musste. Aber ich würde den Weg zu Fuß eh nicht packen, oder vielleicht in zwei Wochen ankommen. Und das wäre definitiv zu spät. Also fuhr ich eben. Und ich machte mich einfach mal auf den Weg zu Adrian. Ich konnte mir gut vorstellen, dass Mik dort war. Und wenn nicht, könnte ich Adrian einfach mit auf die Party schleppen und vorher müsste er mir helfen Mik zu finden.


nach oben springen

#82

RE: start

in One of us is lying 10.03.2019 21:49
von Lea • Member | 891 Beiträge | 55000 Punkte



Clockwork
Talking to Nari
Kostüm – Kingsman


Okay dieses wandelnde Ganzkörperkondom war irgendwie strange. Also nicht abartig strange, aber irgendwie.. auch nicht normal. Wer entschuldigte sich bitte dafür, wenn sich ein anderer auf die Zunge biss, weil derjenige ebenfalls zu blöd war, das Gleichgewicht zu halten? Wer? Ethan selbst entschuldigte sich ja für jegliche Scheiße, aber das hatte er noch nicht gebracht. Und solange sie nicht eine offene Stelle im Mund oder am Körper hatte, durch welche sein Blut in ihren Blutkreislauf gelangen konnte, gab es ja auch nichts, wofür er sich entschuldigen müsste. In der Hinsicht zumindest.
Das mit dem Schreck war allerdings eine andere Geschichte. Da war er schuld, weil er eben auf sie gefallen war. Ohne Vorwarnung. Aber wer zum Henker warnte auch jemand vor? Wie sah das aus? Hey, du ich fall in zwei Sekunden auf dich drauf, ja? Ganz große Klasse. Aber sicher für manche Leute hilfreich. „Sorry.“, sagte er deshalb, um auch mal wieder entschuldigende Worte in den Mund zu nehmen und sie nicht alleine dastehen zu lassen.
Denn das waren auch gerade seine Gedanken. Sollte er einfach gehen, Leute suchen oder direkt an die Bar? Immerhin kannte er die Person nicht, wusste nicht wer das sein könnte. Er hatte nicht mal eine Ahnung, was da verkörpert wurde. Apropos Kostüm, dafür bekam er gerade ein Kompliment. Ob das jetzt daran lag, dass er einen walisischen Akzent hatte, der das Ganze noch besser abrundete, als ein amerikanischer? Wer weiß. Oder vielleicht auch, weil Männer in Anzügen wohl drei Mal attraktiver aussahen als in normalen Klamotten. Nur 3x0 war leider immer noch 0. „Danke.“, meinte er dann ehrlich und verbeugte sich dann leicht. Manners maketh man. Oder so. „Ich hab nur leider keine Ahnung was du darstellst.“, gestand er ihr dann und schüttelte den Kopf. Nein, er wusste es echt nicht. Traurige Wahrheit.


But seriously, though. Some of you people need to go to church. I don't want you in hell with me.
nach oben springen

#83

RE: start

in One of us is lying 10.03.2019 22:07
von Sissi • Junior Member | 70 Beiträge | 4450 Punkte


Clockwork - talking to Ethan - Spider-Gwen

Ihr kam nicht einmal in den Sinn, dass sie sich vielleicht zu oft entschuldigt hatte. Es war einfach eine Frage der Höflichkeit, zudem wusste sie nicht, was sie sonst zu dem ganzen hätte sagen können. Also entschuldigte sie sich eben und ging so jedem Risiko aus dem Weg. Mal ganz abgesehen davon, dass es ihr wirklich sehr leid für ihn tat. Es konnte schließlich auch kaum angenehm sein, später mit einer leicht offenen Zunge Alkohol zu trinken. Allerdings war es auch nicht wirklich ihre Schuld und helfen könnte sie ihm leider auch nicht mit seinem Problem.
Dann jedoch entschudligte er sich und sie schüttelte leicht den Kopf. "Kein Problem. Das eben war mit Sicherheit das Aufregendste, was mir bis jetzt heute passiert ist", meinte sie dann und zuckte etwas mit den Schultern. Vielleicht war sie ein bisschen zu ehrlich und möglicherweise war es auch nicht klar genug ausgedrückt, das jedoch bemerkte sie kaum. Es erschien ihr auch nicht richtig, sich für andere Leute zu verstellen. Zudem war es bis zu einem gewissen Grad auch unnötig. Schließlich wäre es anstrengend, sich auf Dauer für andere zu verstellen und diejenigen, für die man sich nur einen kurzen Zeitraum verstellen müsste, waren es so oder so nicht wert. Diese Logik war vielleicht hart und auch wenig nachvollziehbar, Nari erschien sie jedoch schlüssig.
Sie konnte sich ein ganz leises Lachen nicht verkneifen, als er sich bei ihr bedankte, nur um dann eine Verbeugung anzudeuten. Nicht schlecht, wirklich, nicht schlecht. "So könntest du glatt als Eggsy durchgehen", erklärte ich ihm schmunzelnd. Jetzt passte schließlich nicht nur Aussehen und Akzent, sondern auch noch das Verhalten. Jedenfalls auf gewisse Weise. Und auch erst ab Mitte des ersten Filmes, aber gut, davon sah sie einfach mal gekonnt ab.
"Das ist nicht verwunderlich. Ich soll Spider-Gwen darstellen, die ist aus dem neuen Marvel-Zeichentrickfilm Spider-Man: Into the Spider-Verse. Ist nicht so bekannt und auch nicht hundertprozentig unsere Altersklasse. Es ist also keine Schande, sie nicht zu kennen", erklärte sie ihm und war dabei vielleicht etwas zu übereifrig. Aber das geschah nun mal, wenn man nicht nur schecklich nervös, sondern auch noch schrecklich investiert war.


nach oben springen

#84

RE: start

in One of us is lying 10.03.2019 22:13
von Mylene • Junior Member | 533 Beiträge | 26650 Punkte




A R T U R
Clockwork – Eliott [Zeta; Tunia]


Och komm‘ Arti, streng‘ dich doch ein bisschen an! Ja genau, Arti.
Streng‘ dich an, zieh die Mundwinkel hoch und lache. Schreie das Glück regelrecht aus dir heraus. Du bist glücklich, du sollst grinsen, sollst frohgemut und heiter sein. Beweg dich, schwing die Hüften, nimm die Arme in die Höhe. Tanze lächerlich, ziehe die Augen auf dich.
Sei lächerlich – die Hauptsache ist, du lenkst dich ab. Lenkst besser auch noch von dir ab, von den Herzchen die in deinen Augen gerne aufleuchten würden, von deiner lächerlichen Affektion zum Franzosen, zum Staatsfeind.
Artur hört seinen Namen hinter sich in bebenden Bässen untergehen. Hat seinen Namen heute schon ganz schön oft aus Eliotts Mund gehört, aber nie so, wie es ihm am liebsten erklingt.
Er ignoriert die Stimme hinter ihm, schüttelt den Kopf nur schwach.
Eliott wird hinter ihm hergehen. Wird ihn nicht verstehen. Darauf wettet Artur. Er weiß, dass es so sein wird. Kennt ihn gut genug, zweifelt dann doch eine Sekunde daran: was, wenn es nicht so ist?
Wenn er lieber bei Zeta bleibt, kann Artur nichts machen. Denkt, dass es nicht so ist, ziert sich aber doch sein Hab und Gut darauf zu verwetten. Die geringe Chance besteht.
Sie treibt ihn dazu, eben nicht stehen zu bleiben. Nicht auf das zweite Mal, dass sein Name erklingt, zu hören, nicht auf den Ausruf, doch mal anzuhalten, zu reagieren.
Artur blickt weiter zur Bar, lächerlich, weil er selbst gar nicht trinkt. Er hätte die beiden genauso gut mit dem Auto herfahren können. Das Taxigeld hätte eine Pizza werden können. Oder eine ganze Familienbestellung bei McDonalds. Noch lächerlicher, dass er die Bar gerade als Vorwand genutzt hat.
Zeta und Tunia, deren Namen ihn seltsamerweise an Fisch erinnert, zielen gerade auch dahin. Artur dreht ab, dreht sich um, weil Finger seine Schulter zwingen, eine Drehung zu machen.
Eliotts Griff ist knochig und fest und er ist sicher, dass er ihm damit blaue Flecken bescheren könnte.
Alles okay? Nein, nein. Nein. „Klar“, lacht er. Frotzelt mit den Lippen ein Lachen nach. Spielt seinen Abgang herunter, setzt die Maske blitzschnell auf. Er ist richtig in der Theatergruppe, die Hauptrolle ist richtig in seinen Fängen. Kann er damit jemanden täuschen, der ihn vermeintlich kennt?
„Wieso sollte nicht alles okay sein?“ Blaue Augen blitzen unter den Lichtkegeln, Artur fingert in die Innentasche seines Sakkos. Schüttelt die Zigarettenpackung. Artur hat schon lange keine mehr geraucht. Die letzte bevor Eliott ihn geschminkt hat, nur kurz auf seinem Balkon stehend, die Silhouette der Nachbarschaft begutachtend.
„Fühl‘ mich da einfach nicht wohl. Tanzen ist nichts für mich.“
Clubs auch nicht. Eliotts Nähe in der Öffentlichkeit ist nichts für ihn. Zu viel, zu krass.
Artur blickt sich um, will nicht zu stark beobachtet werden. Vielleicht ist er ein offenes Buch und wenn dem so sein sollte, dann darf nichts an die falschen Leute geraten. Nichts darf an absolut niemanden geraten. Kein Funken Misstrauen, kein Funken einer Theorie.


Oh Lord, won't you buy me a Mercedes Benz ?


- Nevermind, I bought it myself.

nach oben springen

#85

RE: start

in One of us is lying 10.03.2019 22:15
von Alice • Junior Member | 100 Beiträge | 6900 Punkte


Sadie Gizedh | 19 y/o → Clockwork; with Reign | Kostüm - Catwoman

Der Aussage ihrer Schwester bezüglich des fahrens mit dem Motorrad, stimmte Sadie lächelnd und doch gleichermaßen ernst zu; gewiss hätte sie sie damit nicht zur Party fahren lassen, unter keinen Umständen! Schon so fand sie das zweirädrige Horrorgefährt ziemlich gefährlich und sah Reign nicht gern darauf sitzen, sie damit aber allein, abends und im schlimmsten Falle noch unter Einfluss von Alkohol fahren lassen, kam gar nicht in Frage! Da wartete sie dann doch lieber und fuhr ihre Schwester hin und zurück, wobei sie Reign wahrscheinlich ohnehin nicht einfach zurückgelassen hätte, egal ob sie sich nun beeilte oder nicht. Und nachdem das geklärt, sie beide fertig waren und Komplimente ausgetauscht wurden, saßen sie auch schon im fahrenden Wagen in Richtung der Location. "Achja?" Überrascht runzelte Sadie die Stirn. Tunia erkundigte sich also nach ihr? Ein wenig seltsam, denn seit einiger Zeit hatte sie weder Nachrichten noch Anrufe von eben jener erhalten, eine neue Nummer hatte Sadie auch nicht, wieso also hatte sie sie angeblich nicht erreichen können? "Wusste gar nicht das ihr etwas miteinander zu tun habt oder wieso hat Tunia deine Nummer?" Hakte sie nach, während Reign abermals auf ihrem Handy tippte. Komisch, komisch. Einen Moment grübelte sie noch über das Ganze, ehe die belustigte Antwort von Reign auf das Thema Date sie wieder in das hier und jetzt beförderte. "Wenn du gerne eines gehabt hättest, wieso hast niemanden um ein Date für die Party gebeten?" Selbst war die Frau oder wie sagte man so schön? Wieder grinsend warf sie kurz einen fragenden Blick zur Seite, ehe sie sich wieder voll und ganz auf das Fahren konzentrierte und kurze Zeit später schon beim Clockwork ankam. Noch schnell das nötigste mit ihrer Schwester geklärt, ehe sie sich mit dieser hinein begab und erst einmal den Blick schweifen ließ. Das Reign ein weiteres mal mit ihrem Handy zugange war, bekam Sadie mit und die Frage ob sie mit Tunia schrieb brannte ihr unter den Nägeln, doch ließ sie das nachbohren diesmal sein, ging sie im Grunde ja schließlich nichts an. "Sollen wir uns was zu trinken besorgen oder hast du was anderes vor?" Konnte ja gut sein, dass Reign sich lieber zu ihren Freunden gesellen wollte, wenn dem so war, würde Sadie das selbe tun und wenn nicht, wollte sie ihre kleine Schwester nicht einfach alleine hier stehen lassen, sondern sich lieber mit ihr zur Bar begeben, wobei sich ihre Getränkewahl ausschließlich auf das alkoholfreie Sortiment beziehen würde.


easy peasy lemon squeezy
nach oben springen

#86

RE: start

in One of us is lying 10.03.2019 22:22
von Lea • Member | 891 Beiträge | 55000 Punkte



Clockwork
Talking to Nathaniel
Kostüm


Er sollte sich zusammen reißen. „Aber was, wenn ich nicht will?“, fragte er relativ ernst nach, da ihn das doch ziemlich interessierte. Gut, das mit dem Ernst bleiben, wenn man schon ordentlich gebechert hatte, war auch so eine Sache. Eigentlich grinste man ja immer, aber man meinte es ernst. Ernster, als das Gegenüber vielleicht denken könnte. „Ich mein, tut mir leid, aber ja. Ich bin keine klammernde Dramaqueen, du bekommst von mir keine Rosen oder sonstige Romantik. Aber gut, wir kennen uns noch nicht so lange und du wirkst echt ziemlich cool, von dem her ist es dir überlassen.“ Dass er sich niemals fest an jemand binden könnte, ließ er außen vor. Also zumindest fühlte er sich nicht so, als könnte er jemals mit wem was anfangen. Was länger als zwei Nächte dauerte. Aber vielleicht würde das in ein paar Jahren noch werden.
Dass dann der Mundwinkel so schnell nach unten klappte, fand er wirklich amüsant. Er lachte, ließ es sich aber nicht nehmen, eine Hand an seinem Kinn zu platzieren und die Klappe zu schließen. Niedlich. „Mehr oder weniger, ja. Bei meiner Familie ist das aber irgendwie klar.“, erzählte er, als wäre es normal, dass jemand in seinem Alter so einen Sprachschatz hatte. Seine kleine Schwester, das Miststück, sprach allerdings nur Thai und bulgarisch. In ihrem Alter, er wollte es jetzt nicht beschreien, hatte er schon doppelt so viele Sprachen aufm Kasten gehabt: Thai, bulgarisch, deutsch und ungarisch. Aber nein, sie wurde ja verwöhnt, mehr als er es erfahren hatte, wobei Dylan sich wirklich nicht beschweren könnte. "Eine Art des Französischen beherrsche ich ebenfalls, die andere wird mir hoffentlich durch Elliot näher gebracht." – „Du sagst mir, ich solle mich zurück halten, sprichst aber so mit mir? Na danke für die freundliche Unterstützung.“ Dieser Satz war so wunderbar zweideutig, dass er eigentlich nur den Kopf schütteln konnte. Eliott, der komische Franzose, hatte eine Freundin. Von dem her… wollte er sich davon doch selbst überzeugen. Was er aber nicht aussprach. Bevor er noch als notgeil betitelt wurde.
Freundchen? „Komm du mal auf mein Niveau hoch, Zwerg.“, lachte er, ließ sich aber den Spitznamen gefallen. Würde Nathaniel keine Perücke tragen, würden seine Hände auch durch sein Haar wuscheln. Aber mit dem künstlichen Haarteil machte das kein Spaß, im Gegenteil, es war eher eklig. „Du könntest mir auch sagen, dass du vögeln willst und es würde klappen. Bin nicht wählerisch. Außer du bist hässlich.“ War er nicht. Aber selbst dann käme es auf den Alkoholgehalt in seinem Blut an, der für hässliche Personen noch zu niedrig war. Keine Chancen zur Steigerung in Sicht, denn, so wie es aussah, wurde er auf die Tanzfläche entführt.
„Langsam fang ich echt an dich zu hassen…“, murmelte er kopfschüttelnd. Anschließend durfte er beobachten, wie er das Oberteil über seinen Kopf zog, ohne dabei die Perücke zu beschädigen. Welche Art von schwarzer Magie war das ? Aber statt zu fragen, sah er nur auf das türkise Teil und gab ein leises „Wir hätten vorher noch Fotos machen sollen…“ von sich, seufzte aber dann. Dann nicht. Auch wenn er dieses Andenken gern auf Foto festgehalten hätte. Er hatte seinen Blick weiter auf den türkisen Stoff gerichtet, bemerkte somit die Hand nicht und schaute erst auf, als er diese Aussage hörte. „Ich würd ja kotzen, wenn ich könnte, aber geht nicht.“, antwortete er nur mit einem ziemlich nüchternen Tonfall darauf, nahm allerdings zeitgleich das Oberteil, welches seinen Platz in seiner Hosentasche fand, und die Hand, um Jasmine ein Mal um die eigene Achse zu drehen. Etwas, was sich bei zwei männlichen Wesen immer als schwierig erwies. Dennoch gab er klein bei, er war lieb zu Nathaniel. Sehr lieb. Nur nicht dann, als ein Arzt deren Weg kreuzte und er ihm vor Schreck fast auf den Arm sprang. Scheiß Ärzte, so Kostüme hätte er verbieten sollen.


But seriously, though. Some of you people need to go to church. I don't want you in hell with me.
nach oben springen

#87

RE: start

in One of us is lying 10.03.2019 22:40
von heda • Junior Member | 747 Beiträge | 44000 Punkte


Clockwork - talking to Sadie

Reign wusste, wie sehr Sadie ihr motorrad hasste, so in gewissen maß war das teil aber auch gefährlich, es war alt, es war rostig, es gab nicht mehr viel her, aber so lang es sie dieses jahr noch ohne probleme von a nach b machte,s ihr egal was passieren könnte, da dachte sie erst nach, wenn es schon passiert war. Noch im auto fragte Sadie mit merkwürdigen ton nach der jenigen, mit der Reign schrieb. »Ja, sie meinte sie hätte dicht erreichen können und als ich gleich zu anfang fragte, woher sie meine nummer hatte, hat sie nichts gesagt, ich kenn sie ja nicht und daran erinnern das ich mal mit ihr mehr als nur ein hi gewechselt habe, kann ich mich nicht, ich bin auch ein wenig skeptisch gegenüber, doch sie ist im Clockwork, kannst sie ja fragen oder so. Keine ahnung.« meinte sie bloß nur nochzu der sache, ehe sie aus dem fenster sah. »Klar doch, als ob ich ein date für eine Halloween party bekäme. Vor allem der jenige, mit dem ich am liebsten hin wollte, kennt mich kaum und fiehl reden tu ich mit der person auch nicht, also hätte der jenige so oder so nein gesagt, und bevor du nachfragst, nein, ich sage dir nicht wer es ist.« meinte sie dann leise zum thena date. Emma hätte nie ja gesagt, Reign war sich sicher, sie stand nicht auf Frauen und wollte es auch nicht riskieren. Schließlich waren sie da und auch schon drinnen, da bekam sie wieder eine nachricht von Tunia, das sie auf der tanzfläche seuen, doch darauf antwortete die 17. Jährige jetzt nicht mehr, stattdessen sah sie zu Sadie und schüttelte den kopf. »Soweit du jetzt nichts vorhast können wir sehr gerne noch an die bar gehen. Meine freunden sind so oder so noch nicht da, oder beschäftigt.«



zuletzt bearbeitet 10.03.2019 22:41 | nach oben springen

#88

RE: start

in One of us is lying 10.03.2019 22:48
von yulssi • Junior Member | 178 Beiträge | 8900 Punkte

`











`

• •


ELIOTT • • F L O R E N C E
DAVENPORT



party time - talking to artur


Eliott wusste wie immer nicht, wie er reagieren sollte. Ob er denn überhaupt auf irgendetwas reagieren sollte. Er verstand es nicht. Würde es auch nicht verstehen, wenn man ihn alleine und mit dem schlausten Menschen dieser viel zu großen Welt in einen abgeschlossenen, jedoch hoch modern eingerichteten und ausgestatteten Raum setzen, ihm die gesamte menschliche Gedankenwelt erklären würde. Doch so einfach war es nicht. Nichts war einfach, denn es gab noch immer zu viele Wege, die man im bitteren Anschluss wählen konnte, zu viele Wege um sich einen davon näher anzusehen und im Nachhinein auszusuchen, um damit vollends glücklich zu werden. Der Franzose war nicht dumm. Er war noch nie auch nur ein bisschen dumm gewesen, aber verstand es einfach nicht. Er konnte es nicht in seinen von dichten braunen Haaren umgebenen Kopf bekommen, warum die humane Existenz so dermaßen komplex sein, ihn damit noch in den völligen Wahnsinn treiben musste, ihm keinen Raum zum atmen bereitstellte. Unfair. Warum war das ganze Leben so verdammt unfair zu ihm ? Warum war Artur so unfair zu ihm ? Log ihn höchstwahrscheinlich an, ohne auch nur mit einer einzigen Wimper zu zucken, spielte dem Älteren vor, dass alles Friede, Freude, Eierkuchen war, obwohl es definitiv anders aussah. Doch merken tat er es auch nicht, verdrängte es vielleicht, um sich keinen Kopf darüber machen zu müssen. Tat Eliott ja sowieso schon.
Noch schlimmer ? Der Andere ignorierte ihn. Tat so, als würde die Musik viel zu laut sein, der steigende Bass die verschiedenen Ausrufe gänzlich übertönen. Als würde es Eliott überhaupt nicht geben. Seine Stimme nicht existieren. Er war so dumm, ja. Er war so verdammt dämlich und hatte sich nach einigen Sekunden des zögerns daran gemacht, seinen besten Freund einzuholen. Zeta. Artur. Tunia war egal. Redete Müll und stellte sich Situationen vor, die nicht einmal in der jetzigen Realität existierten. Anzug eins oder Anzug zwei ? Schwarz, Muster oder Farbe ? Heute sollte es eine bestimmte Farbe sein, wenn nicht seine liebste. Lächerlich. Der Neunzehnjährige sah bestimmt aus wie eine Jungfrau, die ihrem ersten Liebhaber hinterherlief, weil sie der Meinung war, er würde sie nach einem einzigen Blick heiraten wollen. So war das nicht. So würde es hoffentlich nie sein. Werden. Er bekam langsam Panik, die Nervosität stapelte sich bin in die Fingerspitzen, doch sank vollkommen, als er Artur erreichte, dessen Worte mit einem kleinen, erschöpften Lächeln entgegennahm.
"Wieso sollte nicht alles okay sein ?" ,nun ja, da gab es einige Gründe, doch die Sache, dass Artur sich mit dem kleinsten Elan überhaupt aus dem Staub gemacht und seine Begleitung am Ende ignoriert hatte wog da wohl am stärksten mit. Ließ den Größeren nachdenken, der seine noch auf der Schulter liegende Hand abrutschen, herunterfallen lassen ließ. ,,Wieso sollte alles okay sein ?" ,kam es also als folgliche Gegenfrage aus seinem Munde heraus, die Stimme monoton, wenn nicht ein kleines bisschen kühl wirkend. Er hatte doch nur eine ganz normale Party gewollt. Einen Kuss seiner Freundin. Eine schöne Nacht mit Artur, seinem besten Freund, Kumpel, Buddie und Mec zugleich. Zusammen. ,,Wo ist das Problem ? Das du nicht tanzen kannst ? Ich meine- schau sie dir an, die-... magst ?" Realisierung auf dem Level hundert. Es gab auch Leute, die nicht gerne feiern gingen. Sich auf täglicher Basis vollaufen ließen. Doch es gab eine Sache, die auch Artur manchmal tat und tun könnte, weshalb Eliott nach einem kleinen Moment der Ruhe, des Anstarrens erneut nach ihm Griff, dieses Mal nach seinem Arm, um Herrn Miesepeter ein Stückchen weiter zu sich ziehen zu können. Seinen Atem auf der hellen Haut spüren und seine blauen Augen in denen des Anderen verschmelzen lassen konnte. Ein Blick herum, niemand in Sicht. Es war voll. Zu voll. Zu viele Menschen. Keine Freundin oder ihre Begleitung in der Nähe- zum Glück, denn Eliott ging drauf los. Wollte nicht mehr warten müssen, wenn sein Kumpel wegen ihm so tragisch gestimmt wurde. Griff mit der freien Hand in seinen Nacken hinein, um ihn in einen hauchdünnen Kuss zu ziehen. Keine Spuren zu hinterlassen, indem er es übertrieb. Ein Lächeln seinerseits, die am Hals ruhende Hand durch die gegensätzlichen Haare gefahren. ,,Du bist manchmal ganz schon anstrengend... Bock auf'n Joint ?"


"𝙻𝚎𝚝'𝚜 𝚛𝚞𝚗 𝚊𝚠𝚊𝚢 𝚝𝚘𝚗𝚒𝚐𝚑𝚝"

nach oben springen

#89

RE: start

in One of us is lying 10.03.2019 22:59
von Lea • Member | 891 Beiträge | 55000 Punkte



Clockwork
Talking to Nari
Mentioning Sadie, Emma
Kostüm – Kingsman


Essentielle Dinge die für ihn wichtig waren:
1. Menschen. Er hasste Menschen irgendwie viel zu sehr, aber irgendwo wollte er auch nicht allein sein, wollte irgendwie im Mittelpunkt stehen, aber auch so überhaupt nicht. Er brauchte aber diese sozialen Interaktionen
2. Mimik. Um einen Menschen kennen zu lernen, seinen Charakter zu verstehen und die Art, wie die Person drauf war, brauchte man Mimik. Da Ethan nun mal eine Person war, die sich eigentlich so gut wie immer an den Charakterzügen einer Person orientierte und diese sogar selbst annahm, war es für ihn jetzt schwer, da er das nicht sehen konnte.
Und genau das verunsicherte ihn enorm.
Er wusste nicht, was sie sarkastisch oder ehrlich meinte, was ihr Charakter über sie aussagte und und und. Es gab so viele Dinge, die er nicht wusste, nicht erfahren konnte, weil er es nicht sehen konnte, was ihn so unfassbar nervös machte in diesem Moment. Er wusste nicht, wie er sich am angenehmsten für diese Person geben konnte, wie er sich anpassen konnte, weshalb dieses ganze Gespräch eine verkorkste Art von Russisch Roulette war.
Deshalb konzentrierte er sich irgendwie auf das Gespräch, was doch etwas einseitig ausfiel. Zumal er nicht wusste, was er darauf sagen sollte, dass diese Dominoerfahrung das Spannendste an ihrem ganzen Abend gewesen sein sollte. Immerhin war die Tatsache eher traurig. Also wirklich traurig. Aber gut, vielleicht war sie ja noch nicht solange hier, da gab es ja noch Luft nach oben.
Auch, als er als Eggys betitelt wurde, ließ ihn ein wenig ratlos dastehen. Was sollte er jetzt darauf sagen? „Naja, der Schauspieler und ich haben beide mal in Wales gelebt.“ Nur das der eine eben in England geboren wurde und der andere nicht. Änderte allerdings nichts an dieser Aussage. Und es war das Beste, was ihm gerade einfiel.
Froh darüber, dass er nun erfuhr, was dieses Kostüm darstellte, war Ethan alle male. Spider-Gwen aus Spiderman: Into the Spiderverse. Okay. Hatte er nie gehört, obwohls von Marvel war, aber gut. Hörte sich jetzt auch nicht nach einem Film an, den man sich anschauen müsste. Egal ob das jetzt Altersklassengerecht war oder nicht. Disneyfilme gingen schließlich auch in jedem Alter. „Okay.“, meinte er dann nur, um das Ganze nicht im Raum stehen zu lassen. Dabei nickte er leicht, hatte aber sonst echt keine Ahnung was er tun oder machen sollte. Bei Leuten wie Sadie oder Emma fiel ihm das so leicht, Gott, was wünschte er sich ihre Anwesenheit gerade.


But seriously, though. Some of you people need to go to church. I don't want you in hell with me.
nach oben springen

#90

RE: start

in One of us is lying 10.03.2019 23:17
von Sissi • Junior Member | 70 Beiträge | 4450 Punkte


Clockwork - talking to Dylan- Jasmin

Leicht legte er den Kopf schräg und sah sein Gegenüber fast schon etwas nachdenklich an. Ja, was dann? Es war eine gute Frage, die im Grunde genommen einfach zu beantworten wäre. Oder eben auch nicht. Schließlich kam es stark auf die beiden an. "Tja, dann würde unweigerlich die Frage aufkommen, ob du dazu in der Lage wärst, eine Freundschaft Plus zu führen? Für einen One Night Stand bist du mir dann nämlich doch zu schade." Schmunzelnd sah er zu dem anderen, auch wenn seine Worte etwas schwerwiegenderes an sich hatten. Denn es stimmte. Er wollte ihn nicht nur für einmal Sex nutzen und dann nie wieder etwas von ihm hören. Dafür hatte er gerade schlicht und ergreifend viel zu viel Spaß. "Das wäre dann eher mein Part", meinte er schließlich, wobei er schon wieder nachdenklicher klang, als es ihm lieb war, während er Dylan forschend musterte. Dieser hatte jetzt schon mehrere Male zu betonen gewusst, dass er kein Interesse daran hegte, Romantik an den Tag zu legen. Oder generell irgendwelche Gesten zu machen, die eigentlich zu einer funktionierenden Beziehung gehörten. Und vielleicht lag genau da der Knackpunkt. Aber Nate wollte sich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen und rügte sich zudem dafür, ständig alles überzuanalysieren. Das musste echt nicht sein, vor allem jetzt nicht.
Sowieso schienen all seine Gedanken zu veschwimmen, als Dylan ihm seinen Mund schloss. Denn es schoss eine ungewohnte, minimale Röte in sein Gesicht, die ihn irritierenderweise leicht beschämt zurückließ. Dabei war es doch eigentlich nicht ungewöhnlich, sich zu wundern, wenn so ein junger Mensch so viele Sprachen zu beherrschen wusste. Wobei er meinte, dass es irgendwie an seiner Familie lag. Nun wurde er doch neugierig. "Wieso? Sind etwa alle in deiner Familie solche Sprachgenies?" Dann wären sie entweder eine wirkliche Wunderfamilie oder sie wären international unterwegs. Das zumindest wären Nates Meinung nach die logischsten Erklärungsansätze.
Es brauchte ihn einen Moment, um zu verstehen, was sein Gegenüber gerade an seinem Satz störte. Als er es dann jedoch auch begriff musste er fast schon etwas verschämt lachen. Wobei das nichts mit dem Inhalt an sich zu tun hatte, sondern viel mehr damit, dass er es nicht von selbst realisiert hatte. "Ach, ich bin doch immer gern eine Hilfe dabei, ein wenig die Selbstdisziplin zu verbessern", meinte er zwinkernd. Das stimmte tatsächlich, einfach da er viel von Leuten hielt, die sich halbwegs gut unter Kontrolle hatten. Ihm selbst fiel das manchmal leider schwer. Zu seinem Glück aber eben auch nur manchmal.
Zwerg also. Zu seiner Überraschung musste er feststellen, dass es das erste mal war, dass ihn jemand so nannte. Unangenehm fand er es jedoch nicht. "Hätte ich ja getan, aber ich fürchte, in High Heels hätte ich den Abend nicht überlebt", antwortete er stattdessen prompt und grinste nach oben zu Dylan. Dieses wurde nur noch breiter, als er meinte, er würde im Grunde genommen eh jeden nehmen. "Na, ist doch immer gut zu erfahren, dass man nichts besondere ist", behauptete er scherzend, schließlich hieß es ja nichts anderes, als dass Dylan ihn nehmen würde, einfach, weil er gerade da war. Was Nate jedoch nicht weiter störte.
"Ach, ist dem so?" Schmunzelnd sah er zu dem Jüngeren. "Dann scheine ich mich wohl doch besser geschlagen zu haben als gedacht. Wenn du erst jetzt anfängst mich zu hassen..." Es war durchaus ein Wunder, dass seine Haare mehr oder weniger unbeschädigt blieben, aber so richtig achtete Nate da auch nicht drauf. Die Perücke hätte runterfallen können und es wäre ihm vermutlich nicht aufgefallen. "Die Fotos können wir später immernoch machen", erklärte er dann. Jetzt wollte er erst einmal tanzen. Außerdem waren Party-Fotos sowieso viel authentischer, wenn man total verschwitzt war und alkoholisiert aussah. Seine nächste Aussage quittierte er gekonnt mit schweigen, den pseudoromantischen Quark würde Dylan mit ihm wohl oder übel aushalten müssen. Da gab es keinen Weg dran vorbei. Jetzt jedoch wollte er erst einmal tanzen gehen und ließ es so sogar zu, dass er irgendwie gedreht wurde, was allerdings eher weniger gut funktioniert, einfach da es für beide Neuland zu sein schien.
Noch überraschter als von der Drehung war er allerdings, als der Größere regelrecht vor etwas wegzuspringen schien. Für einen kurzen Moment dachte der junge Mann, er müsse ihn auffangen, weswegen er ihn unwillkürlich mit den Armen umschlang. Er wollte schließlich nicht, dass sein Aladdin sich weh tat. Und er wusste, dass er ihn oben halten könnte, Größe hin oder her. Das jedoch war nicht nötig, denn was immer ihn erschreckt hatte, war nicht gruselig genug gewesen, um Dylan vollends in seine Arme zu bewegen. "Was war das denn?", wollte er gleichermaßen amüsiert und besorgt wissen. Hoffentlich nichts ernstes.


nach oben springen

#91

RE: start

in One of us is lying 10.03.2019 23:28
von Mylene • Junior Member | 533 Beiträge | 26650 Punkte



A R T U R
Clockwork – Eliott


Die Gegenfrage, die bringt ihn aus dem Konzept. Artur blinzelt.
Dagegen kann er nicht argumentieren. Kann nur ein: „Wieso denn auch nicht?“ vorbringen. Wieso denn auch nicht, wieso denn auch schon. Er könnte anfangen, kann sich dann aber sicher nicht stoppen zu reden, sagt dumme Sachen, kann die dummen Sachen dann nicht zurücknehmen. Könnte nur leugnen und nicht einmal das glaubhaft.
Artur zuckt mit den Schultern, ist froh, dass Eliott die Analyse tatsächlich selbst in die Hand nimmt.
Dass er dazu Arturs Hand nimmt, ist zu viel. Der Franzose nimmt sie von seiner Schulter, lässt sie herunterfallen. Verschränkt die Finger nicht mit Arturs. Das ist zu viel, das weiß der Deutsche, würde es sich dennoch wünschen.
Würde sich viel wünschen. Doch wünschen ist für Tagträumer und Wunschgestalten. Wünsche bringen nichts, gehen nicht in Erfüllung.
Seine Mundwinkel verziehen sich – der eine nach oben, der andere nach unten. Die Miene passt zu seinem Spiel. Tanzen, feiern, laute Musik. Alles mag er nicht und er ist froh, den Vorwand vorschieben zu können. Eliott darf denken, dass es daran liegt, dass seine Laune nicht auch noch von ganz anderem getrübt wird. Das ist perfekt. So perfekt, dass es gar nicht wahr sein kann. Mit den schiefen Lippen und dem geschminkten Gesicht, das die so hellen Augen viel zu gut zur Geltung bringt, steht er für einen Moment starr da.
Eliott bewegt ihn schon wieder wie seine Marionette, zieht schon wieder an den Fäden – dieses Mal wortwörtlich, denn er umfasst seinen Arm und dirigiert ihn dorthin, wo er ihn haben will. Schenkt ihm dazu Nähe, die Artur begehrt und gleichermaßen scheut. Blicke, Atem, Worte, ein Kuss.
Sein Atem stockt, alles in ihm gleich mit dazu. „Nicht hier“, raunt Artur kopfschüttelnd. Dabei handelt er gegen seinen Instinkt, der sagt, dass er das schöne Gesicht umfassen und die weichen Locken wie Sand zwischen seinen Fingern zergehen lassen muss. Will den Körper vor sich in seinen Fängen wissen, die Konturen seiner Präsenz mit den Händen erkunden. Mehr will er gar nicht.
Artur schließt die Augen und atmet ein, beinahe schon zittrig, bis er Eliott dann wieder ansieht. „Schadet wahrscheinlich nicht.“ Bringt ihn vielleicht auf andere, zumindest aber auf lockerere Gedanken. Oder ist das kontraproduktiv? Treibt das den Abend in eine ganz andere Richtung?
Eliott fährt durch seine Haare, gestaltet das Ganze so, als wäre das ganz beiläufig. Ein Schelm unter Freunden, spaßeshalber die sorgfältige Frisur des anderen zerstörend.
„Raucherbereich oder Hinterhof?“, hakt er nach. Artur will alleine sein, will niemanden mehr um die beiden herumhaben.
Er fühlt sich ein klein wenig schizophren. Will einerseits die Nähe des anderen, kann ihn aber andererseits nicht weit genug entfernt wissen. Stößt ihn weg, zieht ihn an sich. Ist anstrengend. Genauso, wie Artur von dem Franzosen betitelt wird. „Nicht anstrengend. Nur kompliziert.“
So kompliziert, wie die Beziehung der beiden Jungen zueinander ist. Oberflächlich einfach, von außen betrachtet Kindergartenfreunde. Wenn man tiefer gräbt, dann wird es erst interessant, dann erst kann man an manchen Punkten genauer nachhaken.
Artur umschließt Eliotts Handgelenk mit seinen Fingern, drückt sich dann durch den Weg zur Tür. Hat entschieden, dass er die Antwort nicht abwartet. Der Hinterhof, der wird es. Wieder zur Party kommen können sie jederzeit, haben ja den Stempel und das Band auf der Haut.


Oh Lord, won't you buy me a Mercedes Benz ?


- Nevermind, I bought it myself.


zuletzt bearbeitet 10.03.2019 23:29 | nach oben springen

#92

RE: start

in One of us is lying 10.03.2019 23:48
von Sissi • Junior Member | 70 Beiträge | 4450 Punkte


Clockwork - talking to Ethan - Spider-Gwen

Sie bekam recht schnell mit, dass sich ihr Gegenüber nicht hundertprozentig wohlzufühlen schien. Denn es ging auf sie über. Sie konnte nahezu spüren, wie schrecklich unangenehm diese Situation gerade wurde. Ethan schien wenig mit ihr anfangen zu können und das verübelte sie ihm nicht. Sie war eben nicht wie beispielsweise Emma. Sie konnte einen winzigen Funken Eifersucht in sich spüren, als sie daran dachte, hätte sich jedoch nur allzu gern dafür geschlagen. Emma war eine ihrer besten Freundinnen. Sie hatte Spaß und wenn Nari ihr das nicht gönnen konnte, müsste sie sich selbst und ihre Art und Weise, Beziehungen zu führen ganz ernsthaft hinterfragen und vor allem ändern. Es war dumm von ihr, eifersüchtig zu sein, wenn es doch keinen Grund gab. Sie hatte keinen Anspruch auf den jungen Mann vor ihr, welcher sie ja nicht einmal kannte, und sie hatte auch kein Recht dazu, Emma zu beneiden. Also verdrängte sie dieses gemeine Gefühl in ihr einfach wieder.
Als er ihr nicht so richtig antwortete auf ihre doch zu offenen Aussagen wollte sie sich fast schon verunsichert an ihren Haaren zu schaffen machen, musste dann jedoch feststellen, dass sie ihre Maske noch trug. Jetzt hatte sie zwei Optionen: Entweder würde sie ihre Hand unbeholfen wieder fallen lassen und noch komischer rüberkommen, als sowieso schon oder sie würde eine andere Beschäftigung für diese finden.
Nach kurzem Zögern und der Erkenntnis, dass es sowieso schon egal war, zog sie sich also mit der angehobenen Hand die Maske vom Gesicht und fuhr sich kurz durch die Haare, um diese zumindest halbwegs zu richten. Anschließend begann sie, die Maske mit beiden Händen wieder glattzuziehen. Dadurch hatte sie etwas anderes, auf dass sie sich noch konzentrieren konnte und stand nicht mehr so seltsam da. Denn wenn eine Situation unangenehm war, konnte selbst so etwas wie simples Dastehen zur Herausforderung werden.
Als er anmerkte, dass er einmal in Wales gelebt hatte, nickte so und lächelte sanft. "Man hört's. Also den Akzent." Der Nachsatz war nicht nötig, allerdings konnte es ja durchaus sein, dass man einen Akzent hatte, obwohl man nie an dem dazugehörigen Ort gelebt hatte. Also schien es irgendwie doch logisch, das ganze etwas zu spezifizieren.
Wie bereits angemerkt war ihr bewusst, dass es kaum schlimmer werden konnte und so entschloss sie sich dazu, einfach noch etwas hinzuzufügen. Dann wäre es nicht ganz so still, bis sich der junge Mann dazu entschied, sich endgültig von ihr zu verabschieden. "Es ist echt kein schlechter Film. Die Animationen sind sehr gut gemacht. Aber wie gesagt - nicht wirklich unsere Altersklasse. Quasi das Gegenteil von den Kingsman-Filmen." Damit spielte sie natürlich darauf an, dass die Spezialeffekte absolut furchtbar waren, was jedoch auch Teil des Charmes der Filme darstellte, während der Plot an sich doch eher etwas für Jugendliche war. Aber das konnte sich ihr Gegenüber sicher auch denken.


nach oben springen

#93

RE: start

in One of us is lying 11.03.2019 01:01
von Lea • Member | 891 Beiträge | 55000 Punkte



Clockwork
Talking to Nathaniel
Kostüm


Er nahm es als Kompliment, dass er zu wertvoll für nur eine Nacht war, aber wusste gleichzeitig nicht, ob das mit der Freundschaft plus funktionieren könnte. Die beiden verstanden sich ja sichtlich, es war ja nichts negativ bei denen beiden am Laufen und sympathisch waren sie sich allemal. Warum also nicht auf freundschaftlicher Basis vögeln? Was sprach dagegen? Genau, der nächste Satz. Er wäre dafür zuständig. Für die Romantik. Ähm… was. „Du bist der romantische Part? Das hört sich ziemlich nach einer Beziehung an. Beziehung und Freundschaft plus sind unterschiedliche Level, Nate.“ Erinnerung am Rande. Aber es war doch so – es waren unterschiedliche Level, unterschiedliche Strukturen, die sie da an den Tag legten. Von dem her ging da doch was weit auseinander, was die Vorstellung betraf. Oder er hatte die letzte Memo nicht erhalten, als sowas definiert wurde.
Aber waren alle in seiner Familie so Sprachgenies? Sein Vater beispielsweise sprach bulgarisch, ungarisch, deutsch und japanisch, nur wenig thailändisch. Seine Mutter thailändisch, englisch und ungarisch. Von dem her.. „Nein.“, war die Schlussfolgerung dieser Überlegung. „Mein Vater ist deutsch-bulgare, meine Mutter Thai. Also sie ist nicht wirklich meine Mutter, mein Vater hat sie relativ schnell nach meiner Geburt geheiratet und sie hat mich groß gezogen.“ Kompliziert? Ja, vielleicht, aber es war nun mal seine Mutter, auch wenn die beiden keine Gene teilten. „Und ich bin in Ungarn geboren. Wir sind viel gereist in den Jahren, da mein Vater Unternehmer ist, waren aber die ersten fünf Jahre immer wieder in Ungarn, bevor es dann weiter ging. Europa und so, dann Amerika, Kanada, Südamerika. Man lernt halt einiges, wenn man daheim unterrichtet wird, immer neue Sprachen zu lernen hat.“ Er war heil froh gewesen, einen Vorteil gehabt zu haben, als er hier in den Spanischkurs kam. Da hatte er sich mehr auf anderes konzentrieren können und hatte dennoch gute Noten abgeliefert. Glück im Unglück, oder so.
High Heels. Die Dinger, die sich Frauen freiwillig an die Füße packten, um nach einer Stunde zu heulen, wie weh ihnen eben diese taten. Den Nutzen dahinter hatte Dylan noch nie verstanden, wollte er wahrscheinlich auch nicht. Aber Nathaniel auf diesen Teufelsdingern zu sehen, das wäre es ihm wert gewesen. Allerdings herrschte diese Vorstellung auch nicht lange in seinem Kopf fort, als er, zwar grinsend, meinte, dass es doch immer toll wäre, zu hören, dass man nichts Besonderes war. Er war sich nicht sicher, ob es ihn wirklich nicht störte, oder vielleicht doch, weil er nicht wirklich wusste, ob er jetzt seine Gefühle verletzt hatte. Mit Alkohol fiel einem das Denken eh schwerer, allgemein war alles schwerer, was man tun sollte, aber gleichzeitig war alles so leicht und wundervoll.
„Nur weil ich tanzen muss.“, grinste er aber dann, denn das war wirklich der einzige Grund, warum er seine Jasmine hassen könnte. Tanzen. Wieso musste er tanzen. Aber er war gespannt, was er ihm hier für Moves beibringen würde. Der Herr konnte nur zwei Standardtänze: Foxtrott und Walzer. Das auch mehr schlecht als recht. Aber unkoordiniertes rumhüpfen aka. Tanzen auf Partys? Nein. Ging definitiv zu weit. Der einzige Trost war das Versprechen – er interpretierte es einfach als solches – auf spätere Erinnerungsfotos von diesen wundervollen Kostümen. Wer weiß, vielleicht machten sie auf der nächsten Kostümparty ja Arielle und Prinz Erik oder so, dieses Mal aber mit Dylan als Arielle. Abwechslung musste auch mal sein.
Dennoch war er ihm dankbar, dass er ihn in den Armen hielt, als seine Weißkittelphobie wieder zuschlug. Ärzte. Schlimmer waren nur noch Clowns und das war ihm noch nicht begegnet heute. Zum Glück. Während er die angehaltene Luft aus seinen Lungen entließ, legte er seine Arme ebenfalls um den Kleineren, ließ den Kopf hängen und atmete tief durch. Auf den Schock musste er sich einfach beruhigen. „Schon okay.“, flüsterte er in sein Ohr, weil das gerade am nächsten war. „Ich weiß nicht, ob ich eine Beziehung führen kann. Lass das bitte also mit dem ganzen romantischen Zeug bei mir, spar dir das für wen, der es verdient, der sich auch in dich verlieben kann. Denn ich weiß nicht, ob ich dazu fähig wäre. Aber bitte, sag und denk nie wieder, dass du nichts Besonderes wärst. Nie wieder.“ Er löste sich aus der Umarmung, sah seinen neu gewonnen Freund an, um ihn kurz darauf sanft, vielleicht auch schüchtern, zu küssen. Outete er ihn damit vor der Schule? Ja, sicher. Aber nun denn, Risiken musste man eingehen. Nebenbei dauerte es ja nicht lange, so ein kurzes Küsschen. „Wenn du das jemals jemand weiter erzählst, ich kill dich.“, flüsterte er ihm dann zu, grinste aber. Softe Seite zeigen war nichts, was er täglich tun sollte, wenn er seinen Ruf nicht verlieren wollte.


But seriously, though. Some of you people need to go to church. I don't want you in hell with me.


zuletzt bearbeitet 11.03.2019 14:48 | nach oben springen

#94

RE: start

in One of us is lying 11.03.2019 01:19
von yulssi • Junior Member | 178 Beiträge | 8900 Punkte

`











`

• •


ELIOTT • • F L O R E N C E
DAVENPORT



party time - talking to artur - mentioning zeta


,,Wieso denn auch schon ?" ,hakte Eliott kurzerhand nach, konnte das eigentlich ständig auf seinen schmalen Lippen thronende Lächeln gerade nicht wiederfinden und schaute bestimmt sogar ein wenig ernster drein als gewollt, da er zu beschäftigt damit war, eine in seinen Augen zufriedenstellende Antwort aus dem vor ihm Stehenden herauszupressen, einen Grund dafür zu bekommen, zu finden, warum er seiner Meinung nach den schrecklichsten Menschen dieser weiten Welt darstellte. Was er falsch gemacht haben konnte- nein musste, um Artur so zu verstimmen- wenn es denn überhaupt zu seiner Schuld gehörte. Eliott war doch immer schuld an allem. War schuld daran gewesen, dass seine "richtigen" Eltern sich lieber für ihre gut bezahlte Karriere anstatt die Erziehung eines ungeplanten Kindes entschieden haben. Schuld daran, dass seine jetzigen Mom und Dad noch ein zweites Kind bekamen, denn er war immerhin nicht genug. Nicht ihr eigenes Kind. Reichte nicht aus, um andere Menschen irgendwie glücklich zu stimmen, was ihm schon wieder den letzten Nerv raubte, besonders, da seine nächtliche Begleitung nur eine kurze Zeit zuvor noch um Weiten anders ausgesehen hatte. Er war nicht depressiv, anderweitig belastet oder sonst was, nein. Einfach nur ein kleines bisschen abgefuckt, womöglich auch dezent gestört. Warum ? Warum auch nicht ?
Eigentlich mochte der Franzose es, sich andere Leute anzusehen. Sich die Gesichtszüge der Personen, die ihm etwas bedeuten bis ins kleinste Detail einzuprägen, in die nächstbesten Schubladen seines so oder so schon viel zu vollen Gehirns zu verbarrikadieren, um diese im Anschluss mithilfe eines Stiftes -sei es ein Bleistift, Kugelschreiber oder Buntstift- ,aufs freie Papier zu bringen. Artur würde er gerne mal zeichnen, Zeta nicht, denn sie war schon woanders verewigt. Besaß ihren eigenen Platz in seinem Gedächtnis.
Nicht hier, süß. Das Schließen der unter dem ganzen weißen Make-Up doch so blau strahlenden Augen und das zittrige Ausatmen. Arturs Gestik, der im Gegensatz zu Eliott eher kleinere, doch nicht gerade schmalere Körper, welcher sich in einem dunklen, matten Anzug befand. Der Fakt, dass er auch nach seiner undefinierbaren Laune nicht nein gesagt, ihn von sich gestoßen und einen ordentlichen Halt einberufen hatte. Es reichte aus. Vollkommen. Hinterhof oder Raucherbereich ? Grün oder blau, rot oder gelb ? Seide oder Wolle, geblümt oder kariert ? Fragen ohne jegliche passende Antworten, obwohl man sich manchmal doch mit gewisser Leichtigkeit für eine bestimmte Sache entscheiden konnte, wenn man es denn überhaupt musste. Wenn es notwendig war, um irgendwie glücklich zu werden. Glücklich sein zu dürfen. Es war nicht anstrengend, sondern einfach nur mal kompliziert. Passierte natürlich, was sollte man denn auch machen ? In den Hinterhof gehen, ,,Okay."
Angekommen räusperte sich Eliott, musterte sein noch immer umfasstes Handgelenk womöglich länger, als es nötig war, obwohl er es dennoch nicht als besonders störend, wenn belastend empfand. Die Hand seines Gegenübers war warm, der ungelöste Griff fest, sodass dieser damit Elefanten an Ort und Stelle fixieren hätte können. Die stetige Atmung durchbohrte ihn, ließ den Größeren mit einem fragenden Blick aufsehen, realisieren, warum sie eigentlich nochmal in die Freihe gehen wollten, wenn denn nicht aus einem einzigen Grund. Ein Grund, den Eliott als angenehm degradierte. Ein Grund, welchen er oftmals mit den verschiedensten Leuten seiner Umgebung begrüßte. Ein Grund, welcher ihm Grund genug war, um zu zweit in einem leeren Hinterhof zu verschwinden. ,,Die meisten Menschen, die sich zu dieser Zeit hier rumtreiben…" ,setzte der Dunkelhaarige beim herausziehen seines letzten Joints an, rollte den bräunlichen Stängel ein paar Sekunden lang zwischen Zeigefinger und Daumen herum, ehe er ihn mit einem geklauten Feuerzeug in den funktionierenden Modus entzündete, anschließend zurück, in das Gesicht des vor ihm Stehenden blickte, um das Gesagte komplett zu machen. ,,…sind hier, um ungestört zu ficken." ,sich die Rolle inmitten der Lippen schob, um einen tiefen Zug zur Probe zu nehmen. Die schwarzen Pupillen nicht abwandte, als auch der zweite Zug zum Genuss gehörte, doch Artur den Joint entgegenschob, um nicht wirklich asozial zu wirken. Sollte ja nicht zu kurz kommen, der Gute. ,,Weißt du… manchmal denke ich, dass Zeta und ich vielleicht doch getrennte Wege gehen sollten. Ich meine, es liegt nicht an ihr, definitiv nicht, aber manchmal habe ich das Gefühl, dass wir uns nur noch im Kreis drehen. Uns treffen, weil wir das Gefühl haben, dass wir es müssen. Eigentlich liebe ich sie- oder denke es zumindest und sie ist ja auch nicht abgeneigt, aber… Weißt du, was ich meine ?" ,erklärte Eliott mit einem Zucken seiner Schultern, nicht wissend, was er machen sollte. Tun sollte, um nicht komisch zu klingen. ,,Ist wirklich alles okay bei dir ?"


"𝙻𝚎𝚝'𝚜 𝚛𝚞𝚗 𝚊𝚠𝚊𝚢 𝚝𝚘𝚗𝚒𝚐𝚑𝚝"

nach oben springen

#95

RE: start

in One of us is lying 11.03.2019 10:39
von Zonya • Junior Member | 507 Beiträge | 36750 Punkte


A D R I A N

Trailerpark mit Mik ; schreibt Edward


Die Chili brennt so stark in Adrians Kehle, verursacht einen derartigen Würgereiz, dass er die Packung Milch, welche Mik ihm wortlos reicht, nicht mal an die Lippen setzen kann. Je heftiger er würgt, desto lauter lachen die anderen.
Adrian atmet tief ein und wieder aus, kann schließlich doch einen Schluck des fetthaltigen Getränks nehmen, dass den scharfen Geschmack, wenn auch nur ein wenig, von seiner Zunge nimmt. Es brennt noch immer höllisch, doch das Gefühl Feuer wie ein Dache spucken zu können, ebbt langsam ab. Die Vorstellung dazu in der Lage zu sein, findet der braunhaarig jedoch reizend. Eine gespaltene Zunge, Adlerklauen, den Kopf eines Löwen oder Kamels, sind mal gut und mal böse und können in der Regel fliegen. Sie erreichen ein beträchtliches Alter, speien Feuer und versetzen die Welt in Furcht und Schrecken. Wer wäre also nicht gerne eins der fantastischten Tiere, die unser Kosmos zu bieten hat?
Adrian trinkt von der Milch, bis er nichts weiter als einen leeren Karton in den Händen hält und dieser, beim hinsetzten auf seinen Stühl, den Weg auf den Boden findet. Aufräumen kann er noch später, nichts, womit er sich jetzt beschäftigen möchte. Zudem passt es zum Flaire der Umgebung, einen schönen Stellplatz kann der neunzehnjährige sich alles andere als leisten. Seine letzten Ersparnisse sind für den Wohnwagen vergeudet worden, den Adrian nun stolz sein Eigen nennen kann. Seine Eltern, wüssten sie denn wo er wohnt, würden die Hände über den Köpfen zusammen schlagen. Adrian kann unmöglich ihr Sohn sein. Er kann unmöglich auch nur mit ihnen Verwandt sein. Und die nächste Miete, kann er ebenfalls unmöglich bezahlen.
"selbst Schuld, wenn du nicht zuhörst", gibt Adrian hustend von sich, noch immer gegen den Würgereiz ankämpfend, was die viele Milch, welche sich in seinem Bauch mit dem Bier vermischt, nicht einfacher macht.
Und auch in dieser Runde hat Mik wohl eindeutig gewonnen, niemand will mehr von der Chili probieren. Das ist auch nicht mehr nötig.
Lachend rutscht Adrian in seinem Stuhl tiefer, "Ich würde sagen wir sind quitt". Quitt, dass Mik ihn vorhin fast überfahren hat, auch wenn er mit dem Bier, alle Zweifel bezüglich seiner Person bereits hat verschwinden lassen. Mik ist cool, Mik kann bleiben.
Kaum greift Adrian nach seiner Bierflasche gibt sein Handy ein Geräusch von sich, so dass der braunhaarige es Sekunden später aus seiner Gesaßtasche kramt und eine Nachricht von Edward auf dem Bildschirm aufblitzen sieht.
Ein kurzer überprüfender Blick, ob Mik wirklich so winzig ist, was er im sitzen nicht eindeutig bestimmen kann, aber im Grunde auch so schon weiß, tippt er mit seinen Fingern flink über das Display, 'verrückter Typ, hat Bier mitgebracht. komm vorbei'


ᴡᴇ ᴀʀᴇ ʟɪᴀʀs, ᴡᴇ ᴀʀᴇ ʙᴇᴀᴜᴛɪғᴜʟ ᴀɴᴅ ᴘʀɪᴠɪʟᴇɢᴇᴅ, ᴡᴇ ᴀʀᴇ ᴄʀᴀᴄᴋᴇᴅ ᴀɴᴅ ʙʀᴏᴋᴇɴ. ᴀ ᴛᴀʟᴇ ᴏғ ʟᴏᴠᴇ ᴀɴᴅ ʀᴏᴍᴀɴᴄᴇ, ᴀ ᴛᴀʟᴇ ᴏғ ᴛʀᴀɢᴇᴅʏ.
ᴡʜɪᴄʜ ᴀʀᴇ ʟɪᴇs? ᴡʜɪᴄʜ ɪs ᴛʀᴜᴛʜ. ʏᴏᴜ ᴅᴇᴄɪᴅᴇ


zuletzt bearbeitet 11.03.2019 10:41 | nach oben springen

#96

RE: start

in One of us is lying 11.03.2019 11:26
von Lea • Member | 891 Beiträge | 55000 Punkte



Clockwork
Talking to Nari
Mentioning Jonah, Emma, Sadie
Kostüm - Kingsman


War es normal, wenn man sich wünschte, nie geboren worden zu sein? Oder nie auf diese Party gegangen zu sein? Vielleicht hätte er vorher mit Sadie schreiben sollen, oder Emma, oder sonst wem. Panik überwinden und Jonah schreiben oder sonst was, damit er hier nicht alleine dumm Rum stand und mit Leuten mit Maske reden musste.
Es war einfach nicht leicht sich mit fremden Leuten zu unterhalten, aber es war so angenehmer den Augenkontakt zu vermeiden, denn man hatte ja keine Augen in dem Sinne. Nur so komisch aufgemalte oder, in dem Fall, so nen Fliegengitterding. Kein richtiger Fliegengitter aber okay.
Sie hob die Hand, zögerte und zog dann die Maske vom Kopf. Augenblicklich fiel ein Haufen von Anspannung ab, ein wenig blieb aber noch übrig. Vor ihm stand eine Freundin von Emma, auch wenn er gerade keinen blassen Schimmer hatte, wie sie hieß. Aber hübsch war sie irgendwie.
Man hörte also den Akzent. Er wollte ja jetzt nicht sagen; dass ihre Stimme ihn in die Realität zurück holte, aber sie holte ihn in die Realität zurück. Vielleicht, weil er ein wenig überlegte, wie sie mit Namen hieß oder einfach nur weil er sich gerade selbst komplett von allem um sich herum abgeschottet hatte, wie er es so oft machte. Leere fühlen. Einfach nichts im Kopf haben und nichts fühlen.
Hatte er schon lange nicht mehr, aber es kam eben immer wieder. An den unpassendsten Momenten. Deshalb nickte er nur, stimmte zu, dass man seinen Akzent durchaus hören konnte. Die Info, dass er auch walisisch sprechen konnte, sagte er ihr nicht. Man könnte davon ausgehen.
Kein schlechter Film, schlechte Animationen, kein Vergleich zu Kingsman. Gut, er würde ja sagen, dass ihm Animationsfilme wenig lagen, aber er mochte Wallace und Gromit sehr, die Unglaublichen... hatte also damit wenig zu tun, nur allein der Titel hörte sich schon komisch an.
Was also jetzt? Was sollte er jetzt sagen, was nicht unhöflich war, aber auch nicht einseitig? Sein Gehirn arbeitete auf Hochtouren, musste sicher unangenehm sein mit ihm zu reden. Aber er konnte ja eigentlich recht wenig dafür. Er war eben so... ein einziger Fehler, wie er oft von seinen Eltern und anderen mitbekommen hatte.
"Ich wollte was zu trinken holen, kann ich dir was ausgeben?", kam es schlussendlich aus seinen Mund, weil sein Gehirn das wohl als beste Idee empfand, obwohl er das eigentlich als echt unangenehm ansah. Er wollte doch eigentlich lieber allein sein, gar nicht hier. Damit meinte er den Club, nicht die Gegenwart von diesem Mädchen.
Aber gut, er hatte es ausgesprochen, in die Vergangenheit reisen war jetzt noch keine Option. Da musste er wohl eben durch.


But seriously, though. Some of you people need to go to church. I don't want you in hell with me.
nach oben springen

#97

RE: start

in One of us is lying 11.03.2019 11:32
von Zonya • Junior Member | 507 Beiträge | 36750 Punkte


Zuhause mit Ivie

Kostüm - Han Solo


Auch wenn Ivies Verhalten nicht direkt darauf schließen lässt, dass sie ihm nicht glaubt, dass sie weiterhin der Meinung ist, sie würde in ihrem Kostüm lächerlich aussehen, als würden alle Menschen, denen sie begegnen direkt mit dem Finger auf sie zeigen und Lachen, so kann Silas sich ganz ohne verdächtiges Verhalten erschließen, dass seine Worte, die das genaue Gegenteil ausgedrückt haben, nicht im Ansatz bei ihr angekommen sind.
Vor Wochen, hätte er es nicht bemerkt oder gewusst, es hätte ihn nicht interessiert ob sie seinen Worten glaubt oder nicht, er wäre warscheinlich nicht einmal mit ihr zu dieser Party gegangen, hätte sich niemals dazu überreden lassen. Doch jetzt, jetzt hat er Ivie ein wenig einzuschätzen gelernt, selbst wenn ihr Verhalten, ihre Taten, oder das wozu sie in der Lage ist, ihn noch immer überrascht.
Und obwohl Silas weiß, dass Ivie ihm nicht glaubt, dass sie es nicht kann, sagt er nichts mehr dazu. Er verschwendet seine Worte und Energie nicht auf etwas, dass keinen Sinn hat. Es würde an Ivie abprallen, wie an einer Mauer, als würde sie denken, dass sie nichts positives in ihrem Leben verdient hat. Doch so wie sie alles Gute an sich abprallen lässt, saugt sie die Negativität in sich auf, als wäre es ihr Sauerstoff zum atmen. Und es zerfrisst sie von innen heraus.
Silas schweigt also, er sagt dazu nichts weiter, auch wenn Ivie in seinen Augen, sehr hübsch aussieht. Weniger unscheinbar, als noch kurze Zeit zuvor. Sie fällt ihm auf – und das ist ganz allein ihre Schuld. Silas vertraut ihr nicht.
Ivie dreht sich nicht zu ihm um, nur kurz erlaubt sie es sich, seine Erscheinung im Spiegel zu mustern, ehe sie ihre Schuhe über die Füße streift.
Es entgeht Silas nicht, dass sie es nicht wagt, in sein Gesicht oder gar seine Augen zu blicken, doch er hat schon lange aufgehört, dass zu hinterfragen. Schließlich trägt auch er seine Kreuze mit sich, über die sich keiner zu sprechen wagt.
Eine schwache Bestätigung von Ivie, signalisiert dem jungen Mann, dass sie nun endlich gehen können. Sie ist nicht die einzige, die bereits beim verlassen des Hauses, an die Rückkehr denkt, auch wenn Silas, sich nicht unbedingt gerne in diesen vier Wänden aufhält.
"Auto oder laufen?".


ᴡᴇ ᴀʀᴇ ʟɪᴀʀs, ᴡᴇ ᴀʀᴇ ʙᴇᴀᴜᴛɪғᴜʟ ᴀɴᴅ ᴘʀɪᴠɪʟᴇɢᴇᴅ, ᴡᴇ ᴀʀᴇ ᴄʀᴀᴄᴋᴇᴅ ᴀɴᴅ ʙʀᴏᴋᴇɴ. ᴀ ᴛᴀʟᴇ ᴏғ ʟᴏᴠᴇ ᴀɴᴅ ʀᴏᴍᴀɴᴄᴇ, ᴀ ᴛᴀʟᴇ ᴏғ ᴛʀᴀɢᴇᴅʏ.
ᴡʜɪᴄʜ ᴀʀᴇ ʟɪᴇs? ᴡʜɪᴄʜ ɪs ᴛʀᴜᴛʜ. ʏᴏᴜ ᴅᴇᴄɪᴅᴇ

nach oben springen

#98

RE: start

in One of us is lying 11.03.2019 12:52
von Lea • Member | 891 Beiträge | 55000 Punkte



Trailerpark
Talking to Adrian
Texting Edward
Kostüm


Geteiltes Leid war halbes Leid. Würde er zumindest mal sagen, weil man das eben so sagte. Nur fühlte er sich nicht gerade so, als würde er mit Adrian sein Leid teilen. Eher so, als würde jeder für sich leiden, schreckliche Qualen und sie konnten den anderen zwar verstehen, aber jeder litt individuell. Beispielsweise hatten Adrians Lippen gebrannt, etwas, was bei Mik nicht der Fall gewesen war. Bei ihm brannte dafür alles andere.
Selbst schuld wenn er nicht zuhörte? Vielleicht. "Selbst Schuld wenn du es nicht sein lässt." Da sollte er jetzt nicht husten oder einfach leiden. Er hätte es so schön umgehen können, diese ganze Schärfe, hätte er sich nur zusammen gerissen und nichts davon gegessen. Aber sie ssten Männer. Männer machten dumme Dinge. Weil sie sich behaupten mussten.
Dennoch waren sie jetzt quitt. Weil er ihn fast überfahren hätte und deshalb an einer Chili sterben musste? Na das war doch auch was nettes. "Die Dinger sind eigentlich lecker, wären die nicht so scharf.", meinte er dann und schluckte kurz. War immer noch scharf, aber man gewöhnte sich tatsächlich an den Schmerz. "Das wars dann wohl mit den Blowjobs heute."
Dass er sich mit dieser Aussage vor der versammelten Runde outete, war ihm echt egal. Er war schon länger so weit, dass er kein Problem damit hatte, zu sagen, dass er auf Kerle stand. Er war einfach immer recht offen damit gewesen. Seinen Onkel juckte es eh nicht, solange Bier im Haus war. Dass er allerdings öfter ein weibliches Wesen in seinem Bett begrüßen durfte, war jetzt nicht wirklich sein stolzester Fakt. Aber gut, war doch egal. Triebe befriedigt, alles paletti.
#Ja Mama...#, antwortete er Eddy und hängte noch einen Augen verstehenden Emoji hinten dran. Schlimmer als jede Mutter diese lahme Ente.


But seriously, though. Some of you people need to go to church. I don't want you in hell with me.
nach oben springen

#99

RE: start

in One of us is lying 11.03.2019 15:11
von Peanuts • Junior Member | 61 Beiträge | 3050 Punkte

Fynn Jones
Clockwork
Talking to Rowan


„Oh nein, mir tuts leid“, sagte ich und fühlte mich gefangen in einem Strudel aus endlosen Entschuldigungen und gegenseitiger Schuldeingeständnissen.
„Wir sollten vielleicht einfach noch einmal neu anfangen und so tun, als wäre die letzten Minuten nicht so unglücklich verlaufen.“ Ich atmete tief durch, dann schenkte ich ihr mein schönstes Lächeln. Vermutlich sah ich aus, als hätte ich Zahnschmerzen, aber besser ging es wirklich nicht. Mein Gesicht war nicht zum Lächeln gemacht, meine Erzeuger lächelten auch nie. Das lag an den Genen.
„Hi, ich bin Fynn“, sagte ich und streckte ihr die Hand entgegen, in der Hoffnung, dass sie sie ergreifen würde und mich nicht blöd stehen lassen würde: „Ich mag Apfelsaft, aber keine Äpfel. Kann weder nüchtern noch betrunken auf einem Bein stehen und von meinem Zimmer aus kann man die Schule sehen.“
Ich war ziemlich froh, dass sie die Führung übernahm und gekonnt nach den Dingen griff, die sie benötigte. Währenddessen versuchte ich nicht allzu sehr die roten Blutstropfen anzustarren, die gerade den Boden befleckten.
„Auf keinen Fall“, protestierte ich: „Ich lade dich ein, das bin ich dir sowieso schuldig.“
Wie selbstverständlich folgte ich ihr auf die Damentoilette. Ich wusste nicht, was ich erwartete, aber ich zählte schon die Zeit herunter, bis sich irgendeine junge Dame belästigt fühlte und mir die Security auf den Hals hetzte.
„Okay, okay“, murmelte ich und drehte den Wasserhahn auf, damit wir Rowans Wunde ausspülen konnten. Hoffentlich war der Schnitt nicht allzu tief und würde schnell verheilen, denn ich wusste genau, dass ich mir jedes Mal, wenn ich sie in der Schule saß, furchtbare Vorwürfe machen würde.

Tunia Sanchez
Clockwork
Talking to Zeta

„Das ist nicht wirklich tanzen?“, fragte ich empört nach: „Jetzt wirst du ganz schön provokant. Wenn du das nicht zurück nimmst, dann fühle ich mich gezwungen dir später eine Privatvorstellung zu geben und die wird dich mit Sicherheit so sehr in deiner Sexualität verwirren, dass du Alkoholikerin und Nasenspray-Junkie wirst.“
Theatralisch schwang ich meine Haare nach hinten und legte mir die Hand auf die Stirn, dann hielt ich inne. „Vielleicht sollte ich Schauspielerin werden. Einfach hinschmeißen, abhauen und in LA in einem versifften Wohnwagen leben. Das leben wäre bestimmt viel leichter.“
Wie zur Bestätigung nahm ich einen großen Schluck aus meinem Getränk und seufzte erleichtert, als der Alkohol meine Kehle hinunter rann. Ich hatte viel zu lange nicht mehr getrunken und mich gehen lassen.
„Also wenn Reign nicht langsam auftaucht, krall ich mir einen von deinen Bewunderern. Dann können sie mir Zuhause ihre Star Wars Sammelfigürchen zeigen.“


nach oben springen

#100

RE: start

in One of us is lying 11.03.2019 16:50
von Mylene • Junior Member | 533 Beiträge | 26650 Punkte



A R T U R
Clockwork / draußen - Eliott


Der Blonde sagt nichts mehr. Weiß nicht, was er sagen könnte. Stattdessen schlängelt er sich, sowie auch Eliott, durch die Menge hindurch, solange, bis sie bei der Tür ankommen. Sie drücken sich nach draußen und lassen Musik und Menschenmenge hinter sich.
Nachtluft umgibt die beiden. Artur kennt den Club nicht gut, aber zumindest grob. Ist nicht das erste Mal hier, aber hofft immer wieder, dass es doch das letzte Mal war. Hier draußen ist niemand. Gerade nicht. Nur sie zwei. Kein anderer.
Artur umschließt, sobald sie alleine sind, nicht länger Eliotts Handgelenk. Er lässt die Finger wandern, verschränkt sie mit denen des Franzosen. Leicht drückt er dessen Hand. Findet das selbst viel schöner, als der starre Griff, mit dem er sein Handgelenk gepackt hat.
Die meisten Menschen, die sich zu dieser Zeit hier rumtreiben sind hier, um ungestört zu ficken. „Ist das eine Feststellung?“, will Artur wissen. Bleibt gegenüber von Eliott stehen und sieht sein Gesicht in der schummrigen Beleuchtung an. Schwarz-weiß und trist, aber doch so aussagekräftig. Ob das Kostüm einfach nur ein kontextloser Vorschlag war? Oder steckt mehr hinter dem Motiv, das Eliott gewählt hat? „… oder war das eine Einladung?“
Er fängt seinen Blick ein – und er hält ihm stand. Hält den Kopf gerade, das Gesicht wagt Artur nicht zu bewegen. Nicht einmal Blinzeln mag er, tut es dann aber doch. Hier draußen fällt ihm das ganz leicht, während er drinnen das Gefühl hat, irgendetwas zu verraten, wenn er sich länger als nur einen Augenblick Eliott widmet. Artur hat Angst etwas zu verraten, hat Angst, sich selbst eine Falle zu stellen und blindlings hineinzutappen.
Hier draußen hat er die Angst nicht. Sie ist weggeblasen. Vom gleichen Wind weggetragen, der durch die Haare der beiden Jungen weht, der ihn für einen Moment daran zweifeln lässt, ob Eliott mit seinem Feuerzeug überhaupt Glück hat. Hat er. Schafft, was er schaffen will.
Arturs Augen legen sich auf die sonst so rosigen Lippen seines Gegenübers, beobachten, wie er den gerollten Stängel locker festhält und daran zieht. Wie er langsam wieder ausatmet.
Mit klammen Fingern nimmt Artur ihn ihm ab, nimmt selbst einen Zug.
Er weiß nie wirklich, was er vom Kiffen halten soll. So lieb wie normale Zigaretten ist es ihm nicht, aber er weiß nicht, wieso. Und trotzdem macht er immer wieder mit.
Ein zweiter Zug, der tiefer ist als der erste, muss sein, weil Eliott anfängt über seine Beziehung zu philosophieren. Artur kratzt sich mit der Hand, die gerade noch Eliotts gehalten hat, im Nacken. Weiß gar nicht, was er groß sagen soll.
Er will ihm sagen, dass er sie in den Wind schießen soll. Will es gleichermaßen auch nicht so ausdrücken. Atmet aus, als Eliott behauptet, dass er sie eigentlich liebt. Artur gibt ihm den Joint zurück und kaschiert sein schweres Schlucken damit, dass er den Blick für einen Moment auf seine Fußspitzen richtet. Weiß er, was Eliott meint? Weiß er überhaupt, was er daraufhin sagen soll?
„Nein“, gibt Artur zu. „Weiß ich nicht, ehrlichgesagt.“ Ist nicht der Mensch, der seit zwei Jahren in eben der Beziehung steckt. Hat Probleme damit, überhaupt jemanden an sich heran zu lassen und versaut es deswegen schon, bevor überhaupt etwas passiert. Oder setzt alles daran, um jemanden glücklich zu machen, nur um dann wegzugehen, tausend Meilen über den großen Ozean zu fliegen, auf einem anderen Kontinent ein neues Leben anzufangen.
Artur steckt nicht in Eliotts Schuhen. Er steckt in seinen eigenen, die einen anderen Weg gehen.
Der Blonde streckt die Hand aus, um mit einem Finger sanft die Konturen von Eliotts Kiefer entlangstreichen zu können. Er passt darauf auf, die Farbe nicht zu verschmieren, keine Spuren zu hinterlassen. Weiß nicht, ob ihm das gelingt.
Ist wirklich alles okay bei dir?, erkundigt sich der, dessen weiche, befleckte Haut er gerade berührt. Nein, will Artur sagen, schüttelt den Kopf. Tut das allerdings nur leicht und nur einmal. Stattdessen wandert die Hand in seine Haare, drückt ihn zu sich und kommt ihm mit den Lippen auf halbem Weg entgegen.


Oh Lord, won't you buy me a Mercedes Benz ?


- Nevermind, I bought it myself.


zuletzt bearbeitet 11.03.2019 16:50 | nach oben springen



Besucher
5 Mitglieder und 2 Gäste sind Online

Besucherzähler
Heute waren 44 Gäste und 19 Mitglieder, gestern 40 Gäste und 21 Mitglieder online.

Forum Statistiken
Das Forum hat 456 Themen und 57355 Beiträge.

Heute waren 19 Mitglieder Online:




disconnected Foren-Chat Mitglieder Online 5
Xobor Einfach ein eigenes Forum erstellen