#176

RE: start

in One of us is lying 17.03.2019 14:05
von Alice • Junior Member | 100 Beiträge | 6900 Punkte


Sadie Gizedh | 19 y/o → Clockwork; with Reign | Kostüm - Catwoman

Die Augen verdrehend, aber dennoch mit einem Grinsen im Gesicht, blickte sie kurz hinter sich zu ihrer Schwester, deren Kommentar sie mit einem leicht amüsierten Kopfschütteln, gefolgt von einem Seufzen abtat und ihre Augen anschließend zügig wieder nach vorne richtete, immerhin wollte sie niemanden unachtsam anrempeln oder schlimmer noch, komplett über den Haufen laufen. Es tat ihr ja schon leid, dass sie die Leute teilweise so harsch beiseite drängeln musste, um sich einen Weg zur Bar zu bahnen! Nur anders hätten sie ihr Ziel wohl sonst niemals erreicht. Und nachdem sie nach einem kleinen Weilchen auch endlich die Aufmerksamkeit eines Barkeepers erhascht hatte, bestellte sie eine Cola Zero und den von Reign gewünschten Mojito, glücklicherweise ohne jegliche Probleme. Sadie hatte meist Glück und sie bekam alkoholische Getränke ohne das man ihren Ausweis sehen wollte, weswegen sie sich wahrlich glücklich schätzen konnte. Auf die Getränke wartend, wandte sie sich dann an ihre jüngere Schwester und betrachtete sie einen Moment nachdenklich, in Gedanken bei jener Person für die Reign schwärmte. Es ratterte förmlich in dem Kopf der Dunkelhaarigen, versuchend herauszufinden wer die geheimnissvolle Person, deren Name Reign ihr nicht verraten wollte, sein mochte. "Wenn du mir schon nicht sagen magst, für wen du so empfindest, gibst du mir dann wenigstens noch einen weiteren Tipp?" Das sie die Person laut Reigns vorheriger Aussage kannte, half ihr nämlich nicht weiter und ihre Neugierde wollte unbedingt gestillt werden, also setzte sie auf Hundeblick und betteln nach noch einem Hinweis auf die Identität. In der Zwischenzeit erhielten sie auch ihre bestellten Flüssigkeiten; den Mojito ihrer Schwester reichend und selbst einen Schluck ihrer Cola nehmend, sah sie sich nun das erste Mal richtig um, den Blick über die Menge schweifend und sich über das ein oder andere Kostüm amüsierend.


easy peasy lemon squeezy
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#177

RE: start

in One of us is lying 17.03.2019 14:45
von XxYoshi • Junior Member | 54 Beiträge | 2700 Punkte



>> Party || Catwoman || Nähe der Bar || Kostüm<<

Die Reaktion des kleinen Fuchses war mehr als belustigend. Man konnte also zu hässlich sein um schwul zu sein? Wow, da wären wir dann wohl mal wieder beim Thema Intelligenz. Wie sollte man denn bitte anhand des Aussehens festmachen, wie die Sexualität eines Menschen ist. So viel Scheiße hatte ich bei weitem, sehr lange nicht mehr gehört. Nichts desto trotz ließ ich das Dummerchen zischen und widmete mich wieder meinem anderen Vorhaben.
Nachdem mein Bier leer war, setzte ich wieder meinen Mundschutz auf und wanderte zwischen den Personen im Club umher. Etwas weiter hinten an der Wand entdeckte ich einen schüchtern drein blickenden jungen Mann. Er starrte eine tanzende Schönheit an und wirkte so, als traue er sich nicht sie anzusprechen. Dem konnte ich definitiv Abhilfe schaffen. Prompt stellte ich mich neben ihn und legte einen Arm um seine Schultern. „Es kann manchmal ganz schön hart sein, wenn einem seine Schüchternheit im Weg steht hm?“ Beängstigend und dennoch leicht nickend, brachte er mir ein stummes , Ja, entgegen, ohne mich auch nur einmal richtig anzusehen. „Ich denke ich kann dir da, gegen ein wenig Cash, weiter helfen.“ Mit einem gestotterten Okay, war der Deal schon beinahe durch. Als er mir so ein Geld geben wollte, nahm ich ihn in den Arm und tauschte heimlich zwischen unseren Körpern Geld gegen LSD-Pille. So schnell wie der Deal verlief endete er auch wieder und ich trennte mich von meinem schweigsamen Freund. Er würde in wenigen Minuten einen riesen Spaß haben.
Als ich zurück laufen wollte, lief ich beinahe in eine Catwoman hinein. „Oh wow. Raawww, kleine Mietzekatze. Fahr bloß nicht die krallen aus.“, spottete ich sarkastisch und konnte ein lachen nicht weiter unterdrücken.


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#178

RE: start

in One of us is lying 17.03.2019 15:19
von Mylene • Junior Member | 533 Beiträge | 26650 Punkte



LUCIEN DE CLERMONT
Clockwork - Connor


Lucien rückt die Fliege an seinem Hals zurecht, rollt einmal mit den Schultern. Zu einer Party hört man ihn nicht nein sagen, selbst dann nicht, wenn sie eine Verkleidung und den Fußmarsch zu einem Club voraussetzt.
Der Drang, den Abend weit weg von zuhause zu verbringen, ist zu groß als dass Lucien nicht mit von der Partie ist. Heimgehen wird er am heutigen Abend auch nicht mehr. Selten tut er das.
Er wird genug trinken, um ohnehin keinen Gedanken mehr an seinen Heimweg verschwenden zu können, und sobald dem so ist, wird jemand um ihn herum sein, der ihm einen Platz zum Schlafen bietet. Adrian zum Beispiel – oder Connor. Das fabriziert der Neunzehnjährige nun schon so lange, dass es zu einer Gewohnheit geworden ist. Wer am Längsten nüchtern bleibt, der sorgt für das Frühstück am nächsten Morgen.
Lucien ist das nie. Er darf es gar nicht sein, weil er sonst jemanden mit zu sich nehmen müsste in diese elenden Baracken, in das dreckig weiße Hochhaus mit mehr zersprungenen und notdürftig verbarrikadierten Fensterscheiben als Bewohnern. Es ist ein Drecksloch, ein Ort der Schande.
Südamerikaner und Kriminelle, osteuropäische Einwanderer die an ihren Existenzen gescheitert sind – allesamt wohnen sie um ihn herum. Mindestens die Hälfte gehört zur Mafia, da ist er sich sicher.
Akzeptiert wird man nur, wenn man dazugehört oder keinen Ärger macht, wenn man genauso skrupellos ist wie alle die. Man muss einander helfen und zwar immer, damit einem auch geholfen wird. Er tut sein Möglichstes, diese Seite des Lebens zu verstecken.
Das erste kleine Glas findet den Weg vom Tablett zwischen seine Finger, er hebt es an seine Lippen legt den Kopf in den Nacken. Es ist leer, in Sekundenschnelle. Das zweite folgt, das dritte, vierte, fünfte. Lucien klopft das letzte leere Gläschen zurück auf das Tablett, als sein gegenüber gerade den Rest seines letzten Shots hinunterkippt. Er hat gewonnen, in einem der einzigen Dinge, die er kann. Wetttrinken. „Ich hab’s dir doch gesagt“, meint er nur und stößt sich dann von der Bar ab. Er hat es ihm gesagt. Ihm unter die Nase gerieben, dass er Lucien in dieser Sache nichts vormachen kann. Der Verlierer zahlt die Runde – Lucien ist es nicht.
Eine Stimme klatscht ihm entgegen, als er sich gerade zu den Toiletten durchmogeln will. „Scheiße gebaut?“, fragt Lucien nach, lacht und schüttelt den Kopf. Sein ganzes Leben besteht daraus. Er macht nichts anders, tagtäglich nicht. „Was denkst du denn von mir, O‘Connor? Scheinbar nicht das Beste.“


Oh Lord, won't you buy me a Mercedes Benz ?


- Nevermind, I bought it myself.


zuletzt bearbeitet 17.03.2019 15:19 | nach oben springen

#179

RE: start

in One of us is lying 17.03.2019 15:24
von heda • Junior Member | 747 Beiträge | 44000 Punkte


Clockwork - Talking to Eliott - mentioning Tunia

Noch in den ersten momenten achtete sie auf Tunia, schaute das es ihr auch wirklich gut ging, ehe sie sich letztlich voll und ganz Eliott zu wandte und alles andere um si ch herum ignorierte nur ihn nicht. »Ich bin mit dem auto da und so lange ich noch laufen kann, kann ich auch noch fahren.» Grinste sie und trank weiter. Wenn die Latina noch gerade auslaufen konnte, war alles bestens und es passierte im größten falles nichts, weshalb sie nun nach diesem cocktail wirklich langsam machen sollte, damit auch nichts passierte, sie wollte das schöne auto, ja nun auch nicht schrotten, erst recht nicht, da es ja nicht ihrer war, sondern der zweitwagen ihrer mom. »Das ist die überlassen Babe, es ist mir egal wann wir gehen und wenn du bleiben willst und ich dich abfüllen darf, ist mir dasrecht, aber ja, du hast recht, es wäre schade, wenn wir jetzt schon gehen.« meinte sie dann und ließ den cocktail los, als Eliott nach diesem griff, als er seinen shot geleert hatte. »Pizza klingt gut, kiffen eher weniger, aber pizza« meinte sie belustigt und beobachtete ihren freund. »Was ist eigentlich mit Artur, ist er schon gegangen oder ist er hier irgendwo?« fragte sie ihn dann, seinen besten freund, sah sie nämlich nirgends.



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#180

RE: start

in One of us is lying 17.03.2019 17:00
von yulssi • Junior Member | 178 Beiträge | 8900 Punkte

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ELIOTT • • F L O R E N C E
DAVENPORT



party - talking to zeta - mentioning artur


,,Vielleicht solltest du dir das noch einmal überlegen mit dem Fahren. Sonst fahr ich wohl, kein Problem, musste' mir nur den Schlüssel geben." ,überlegte Eliott quasi laut, unterstrich dies mit einem kleinen Lächeln am Ende, hob für einen kurzen Moment die Augenbraue, da er die Idee nicht ganz so gut fand, dass die ihm Gegenüberstehende nicht völlig ausgenüchtert hinters Rad steigen und die Straßen somit unsicher machen wollte. Zwar war der Franzose selber kein Unschuldslamm, war Dingen die schon vom Weiten aus nach Gefahr und Illegalitäten schrien nicht abgeneigt- denn so lange man nicht erwischt wurde, war es doch auch kein Problem, oder etwa nicht ? ,doch wollte womöglich noch ein kleines bisschen auf dieser Erde verweilen. Besonders, weil es dann nicht nur ihn, sondern auch Zeta betreffen würde und es ihm reichte, alleine ins Gras zu beißen- andere Personen sollten da jetzt nicht involviert werden, am Ende noch im Rollstuhl enden und sich jede Sekunde ihres kläglichen Lebens wünschen, endlich abzunippeln. Wär ja nicht das Optimale. ,,Außerdem ist es ja auch nicht dein Auto und deine Mom hätte sicher wenig Lust, sich ein Neues kaufen zu müssen… Oder eine neue Tochter ervögeln zu müssen." Darüber lachend nahm er noch einen weiteren Schluck des bunten Cocktails, ließ den Blick über die Menge schweifen, welche auf der Tanzfläche so langsam an Überhand nahm, die vielen vielen Partygäste sich wie kleine bunte Ameisen tummelten, laut lachend und durch den vielen Alkohol schwankend ihre Bahnen zogen, rauchten, tanzen oder lauthals redeten. ,,Beides ? Hab' noch ne Flasche Sekt im Kühlschrank, alsooo ? Kombinieren ? Abhauen, Alkohol, Pizza und…. Pizza ?" Oder etwas anderes, doch Pizza und der ganze Rest klangen doch nach einer wunderbaren Idee, Kombi oder wie auch immer man seinen Einfall betiteln wollte. War jedenfalls super. Doch was anschließend kam, erfreute den Neunzehnjährigen nicht- ganz im Gegenteil. Noch immer hoffte er darauf, dass der Andere durch die Tür kam, plötzlich wieder auftauchte, als wäre rein gar nichts gewesen. Passiert. Als wären sie noch immer zusammen hier. Beste Freunde waren sie noch immer. Es war immer Artur. Artur, der auch bei seinem Blick im Richtung Tür noch immer nicht im Rahmen stand und ihn suchte. Dem Älteren hinterhergegangen war, um ihm zu erklären, was er mit seinen unverständlichen Worten gemeint hatte. Artur war nicht da und Eliott wusste nicht, wo er ihn suchen sollte. Wollte ihn nicht suchen wollen, selbst wenn es ihm in den Beinen juckte. ,,Ich weiß es nicht." ,gab der Dunkelhaarige deshalb zurück, die Pupillen stetig auf den Ausgang gerichtet, wandte diese kurzerhand ab. ,,Ich weiß es nicht. Er wollte, dass ich gehe und dich suche. Mehr nicht... Seine Sachen sind auch noch bei mir Zuhause und er…. -egal, wollen wir fahren ? Trink' aus und wir können los, hast du ne' Jacke mit ?"


"𝙻𝚎𝚝'𝚜 𝚛𝚞𝚗 𝚊𝚠𝚊𝚢 𝚝𝚘𝚗𝚒𝚐𝚑𝚝"

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#181

RE: start

in One of us is lying 17.03.2019 18:15
von Sissi • Junior Member | 70 Beiträge | 4450 Punkte


Clockwork | At Dylans - talking to Dylan - Jasmin

Schmunzelnd verdrehte er die Augen, schüttelte dann den Kopf. "Jetzt tu mal nicht so unschuldig. Mir einfach sowas zu erzählen. Ts." Gespielt empört sah er zu dem anderen und schaffte es so ganz gut, seine eigentliche Verlegenheit zu überspielen. Er wurde sonst nicht süß genannt, da war es nicht schwer nachzuvollziehen, wieso er damit kaum umgehen konnte.
Wobei er ja offensichtlich mit vielem nicht umzugehen vermochte. Denn auch ihm fiel jetzt sein unsensibler Fehler ins Auge und er schüttelte leicht den Kopf. "Nein, du hast Recht. Das geht nicht." Etwas entschuldigend lächelte er, seine Aussagen waren wirklich etwas radikal gewesen und damit vermutlich auch keineswegs sachlich. Das Problem war nur eben, dass es ihn so sehr traf. Der Gedanke, dass seine eigenen Eltern einen nie so akzeptieren könnten, wie man wirklich war, war nicht gerade leicht zu verarbeiten. Und dass andere das gleiche erleben musste machte es nur noch schlimmer. "Hast recht, tut mir leid", meinte er schließlich und nahm sich vor, sich wirklich zu beruhigen. Es hatte einfach keinen Sinn, sich über etwas aufzuregen, dass er nicht ändern könnte.
Zufrieden brummte er, als sein Gegenüber ihn so von allen Seiten zu berühren schien, es war wirklich einfach sehr angenehm. Und irgendwie störte es ihn so auch gar nicht, dass er so viel kleiner war. Seiner Meinung nach könnte Dylan ihn gern immer, wenn ihm der Sinn danach stand, als wandelnden Kopfableger nutzen.
Ein schiefes Lächeln schlich sich auf seine Lippen. "Es würde mich freuen, sie kennenzulernen", eröffnete er, ließ dabei aber bewusst offen, als was er sie kennenlernen würde. Es war nicht an ihm diese Entscheidung zu treffen, sondern etwas, das ganz und gar bei Dylan lag. Sein nächstes Angebot verbreiterte das Lächeln auf seinen Lippen, denn er musste unwillkürlich daran denken, wie seine Eltern auf so ein Angebot reagieren würden. Sie würden es lieben. Würden den weiten Weg hierher ganz ohne zu zögern fahren. Nur, dass er nicht wusste, inwieweit das von seinem Arbeitgeber erlaubt wäre. Also verbarg er seine Begeisterung ersteinmal. "Ich kann sie ja mal fragen", meinte er also stattdessen einfach.




Leise brummte er und schüttelte den Kopf über sein Gegenüber. "Ja, weil Kiffen ja so viel gesünder ist", meinte er und die Ironie in seiner Stimme war deutlich rauszuhören. Dennoch würde er es heute mal machen. Vermutlich einfach Dylan zu liebe und, weil er sich auf dem Balkon angekommen mit Sicherheit irgendwie entspannen müsste. "Trotzdem - beides." Glücksselig schloss er die Augen, ließ den anderen durch seine Haare wuscheln, und vergaß so einen Moment, was ihm bevor stand. "Und der Spruch ergibt keinen Sinn", entgegnete er schließlich, musste aber dennoch schmunzeln. Irgendwie hatte er ja Recht. Ein einziges Mal könnte nicht schaden.
Sobald er den leichten Druck im Rücken spürte schmiegte er sich näher an ihn, ließ sich ausnahmsweise einfach mal beruhigen und verhätscheln. Dass dieses Versprechen stetig sein würde ließ Nate breit lächeln. Ganz egal, ob Dylan das wirklich so gemeint hatte oder nicht. Er hatte es gesagt und jetzt gerade war das alles, was für ihn zählte.
Etwas irritiert sah er sein Gegenüber an, legte den Kopf schief. "Wieso das?", wollte er planlos wissen und legte den Kopf aufmerksam schief, während er darüber nachdachte, wo ein D in einem Nachnamen gut wäre. Hätte er sich den ihm gegebenen Akten der Klasse wirklich gewidmet, wüsste er das wohl, aber auswendig zu lernen war noch nie so seins, also hatte er sich auf die wichtigsten Sachen konzentriert. Nachnamen gehörten da nicht dazu. Jetzt bereute er es jedoch.
Es war ein Glück, dass der Jüngere zu beschäftigt war, um zu sehen, wie furchtbar er sich anstellte, denn sein Benehmen war ihm wirklich peinlich, egal, ob er nun etwas dafür konnte oder nicht. So saß er bereits, wenn auch sichtlich unangetan, als Dylan den Balkon betrat, vollbepackt mit Sachen. Normalerweise würde er ja aufstehen und ihm etwas abnehmen, dass kam jedoch nicht in Frage, da der junge Mann eindeutig viel zu weit außen stand, als dass er sich zu ihm hätte begeben können. Dann jedoch wurde er einen Moment abgelenkt. Er zündete Kerzen an. Schaltete das Licht aus. Ein ungewolltes Lächeln schlich sich auf seine Lippen. Egal wie unromantisch er gern sein wollte oder sonst war, dass hier hatte durchaus etwas sehr, sehr romantisches an sich. Und um es nicht zu zerstören, schwieg er lieber darüber.
Er tat wie ihm geheißen, hob die Beine und zog sie dann einfach an seinen Oberkörper, sodass er letztendlich nurnoch in Form einer Kugel auf dem Sofa saß und ein wenig aussah, wie eine missratene Statue. Etwas irritiert beobachtete er, wie Dylan sich von ihm wegsetzte. Bis er realisierte, wieso er dies tat, war es schon zu spät. Erschrocken schnappte er nach Luft, presste dann schnell die Lippen aufeinander und starrte angestrengt auf den Boden. Jetzt saß er noch näher, sogar wesentlich näher an dieser verfluchten Höhe und es war wirklich nicht lustig. Seine leicht zitternden Hände versteckte er unter der Decke, konnte sich zu seinem Leidwesen jedoch gar nicht so richtig auf die Zärtlichkeiten von seinem Gegenüber konzentrieren, da er einfach viel zu angespannt war.
Vorsichtig ergriff er das Shotglas, unterdrückte dabei das ungewollte Zittern so gut er nur konnte und nickte Dylan zu, als dieser aussprach, worauf sie tranken. Gerade jetzt traute er einfach seiner Stimme nicht und er hatte eigentlich auch wirklich keine Lust, sich noch mehr Blöße zu geben. Er nickte dem Größeren also zu und bemühte sich zu lächeln, kippte dann den Inhalt des kleinen Glases in einem Zug runter. Leicht verzog er das Gesicht, das brannte wirklich. Aber es schmeckte auch verdammt gut. Also war das okay. Mit vor Angst klopfendem Herzen beobachtete er schließlich den Jüngeren, versuchte dabei einfach nicht hinter ihn zu sehen, und wurde dann sogar etwas zum Schmunzeln gebracht, als der andere so offensichtlich sein Ziel verfehlte, Ringe zu pusten. Mit immernoch zittrigen Händen nahm er schließlich selbst den Joint entgegen, sah einen Moment einfach darauf. Er hatte noch nie in seinem Leben geraucht oder an irgendetwas zigarettenähnlichem gezogen. Es konnte also nur schiefgehen. Und das tat es auch. Er nahm einen tiefen Zug. Zu tief, wie er gleich darauf feststellen musste, als er einen sehr unangenehmen, wenngleich nur kurzen Hustenanfall bekam, der ihn mit tränenden Augen zurückließ. "Wieso tut man sich das an?", wollte er mit leicht aufgerauter Stimme wissen, gab den Joint zurück an Dylan und kuschelte sich schließlich einfach an diesen. Ob er sich dabei auf den Joint oder die Höhe bezog wusste er selbst nicht so richig.


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#182

RE: start

in One of us is lying 17.03.2019 19:32
von Lea • Member | 819 Beiträge | 51400 Punkte



Clockwork – daheim
Talking to Nathaniel


“Ich soll mal nicht so unschuldig tun? Ich bin absolut unschuldig! Ein Opfer deines Charmes, deines süßen Aussehens.“, rechtfertigte sich Dylan grinsend und piekste ihn in die Seite. Das hatte er verdient, auch wenn er nicht mal wusste, ob der andere kitzelig war oder nicht. Aber so würde er es herausfinden. Mit ziemlicher Sicherheit. Außer er war natürlich an anderen Stellen empfindlicher. Füße oder so.
Er entschuldigte sich. Irgendwie war das auch besser so, bei seiner Familie reagierte er empfindlicher. Aber das würde auch jeder andere machen. „Schon okay.“, meinte er dennoch und lächelte ein wenig. Es war dennoch süß von ihm, aber er konnte ja nicht großartig was dafür, wenn er ehrlich war. Immerhin konnte er die Rage auch verstehen, die in ihm aufkam. Für das andere Entschuldigte er sich auch, was aber irgendwie komisch war. „Dafür musst du dich nicht entschuldigen. Es ist okay, wenn du dich drüber aufregst. Du hast allen Grund dazu. Aber es bringt halt leider auch nichts, außer Falten.“ So weise Worte aus seinem Mund, mal auch was nettes.
Wenigstens würde es ihn freuen, wenn er seine Eltern kennen lernen würde. Das wäre wirklich schön. Noch schöner natürlich, wenn sie dann ein Paar wären und er ihn als seinen Freund vorstellen könnte. Aber er wollte nicht zu viel nachdenken, immerhin konnte er sich nicht verlieben – oder? Er konnte schließlich auch keine Beziehung führen ohne nach zwei Stunden schon die nächste Frau interessant zu finden. „Das dauert 8 Tage, du solltest sie bald fragen. Sie müssen auch kein hebräisch lernen.“ Gab ja so bekloppte, die damit anfingen. „Du allerdings schon. Dich würd ich auch mit in die Synagoge schleppen.“ Das war eine Drohung und ein Versprechen gleichzeitig. Wenn er sich das antun wollte, dann auch das volle Programm.


„Weil kiffen auch so viel gesünder ist.“, äffte er den Kleineren nach und konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. Oh Dylan, wo hast du nur dein erwachsenes Verhalten eingesperrt? Ach, egal, würde er ihn eben ein wenig aufmuntern oder gar aufziehen. „Du gefällst mir. Dich behalt ich.“, meinte er dann und drückte ihm einen Kuss auf die Stirn. „Aber nur, weil du wirklich alles ausprobierst. Und auch irgendwie echt… cool bist.“ Gut, ja, vielleicht stand er ein wenig auf ihn. Ein wenig Arg. Aber solange das niemand bemerkte, ohne das er es wollte, war ja alles in bester Ordnung.
Er wusste also nicht, wie er mit Nachnamen hieß? Theatralisch legte er sich eine Hand auf die Brust. „Das tut weh, Nate. Wirklich.“ Er schüttelte den Kopf, ließ aber dann die Hand wieder sinken. „Nein Spaß. Ich hab ja auch keine Ahnung wie du mit Nachnamen heißt.“ Muss man ja auch nicht unbedingt wissen, oder? Hier wurden ja noch keine Heiratspläne in irgendwelchen Köpfen geschmiedet, wo man schon dran dachte, welcher Nachname einem besser stand. „Aber zur Erklärung – mein Nachname ist Hansom.“ Jetzt konnte er sich das d ja rein denken.
Und dann stand er auch schon draußen, versuchte ein wenig Stimmung zu machen und vielleicht auch seinen Gast ein wenig zu ärgern. Eigentlich wollte er wirklich nur Stimmung machen und ihm zeigen, dass er auch ein lieber Kerl sein konnte, aber das mit dem Ärger kam wohl unweigerlich hinzu. Immerhin war der Kerl steifer als eine Marmorstatue, zitterte schlimmer als er vorhin bei den Clowns. Er fand es trotzdem unglaublich tapfer von ihm, dass er einfach hier blieb, mit ihm trank und sogar am Joint zog. Auch wenn er davon hustete, was Dylan lachen ließ. Oh war er niedlich. „Du darfst nicht so tief einatmen.“, meinte er dann und strich durch seine Haare. Den Joint nahm er trotzdem wieder entgegen, zog ein Mal dran und blies ihm frech den Rauch ins Gesicht. „Wenn du nicht noch mal ziehen willst… entlass ich dich auch nach drinnen. Voraussetzung: Ich bekomm einen Kuss.“ Er lächelte ein wenig und zog noch mal dran. Ihm machte es Spaß, brachte ihm Entspannung und machte ihn gleichzeitig auch ein wenig horny. „Ich kann verstehen, wenn du zu viel Angst hast. Wirklich. Ich habs vorhin im Club schließlich auch nicht ausgehalten… weil… ich Angst vor Clowns hab.“ Das war ein Geständnis, was er dann doch mal los werden sollte. Die anderen würden sicher noch folgen.


But seriously, though. Some of you people need to go to church. I don't want you in hell with me.
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#183

RE: start

in One of us is lying 17.03.2019 20:39
von Lea • Member | 819 Beiträge | 51400 Punkte


Clockwork
Talking to Lucien
Kostüm – Sträfling


Was er von Lucien dachte? Oh, wollte er das wirklich wissen? Zum einen dachte Connor, dass er irgendwie echt attraktiv war. Würde er nie aussprechen. Dann kam noch hinzu, dass er dachte, er wäre ein absolutes Arschloch, was er wahrscheinlich auch war. Er vertraute ihm nicht – aber das war eben auch eine Sache, die er so gut wie nie tat. Was dachte er noch von ihm? Dass er noch nicht sein Leben verbaut bekommen hatte, dass er ein verdammter Glückspilz war, der noch kein Label aufgedrückt bekam, welches ihn sein Leben lang brandmarken würde aufgrund eines dummen Fehlers von Erwachsenen, die sich zu leicht beeinflussen lassen von Sachen, die sie gerne glauben würden.
Deshalb sah er den Franzosen an, legte den Kopf schief und hob eine Augenbraue. „Das schlimmste, de Clermont. Nur das schlimmste.“, antwortete er wahrheitsgemäß, näher ging er aber auch nicht darauf ein. Wer wollte schon eine genaue Ausführung seiner Gedanken hören? Zumal er den ersten Teil nicht aussprach. „Laufen hier irgendwelche hübschen Mädels rum? Die eine kam mir ja grad entgegen, in so nem Harry Potter Kostüm. Da würd ich ja gern mal herausfinden, ob sie mit Schlangen sprechen kann.“ Die Schlange dafür war in seiner Hose. Und er würde sich keines Weges darüber beschweren, wenn sie sich vor ihm auf die Knie begab. Er würde sich bei niemand beschweren, der das machen wollte. Solange er nichts im Gegenzug machen musste.


But seriously, though. Some of you people need to go to church. I don't want you in hell with me.
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#184

RE: start

in One of us is lying 17.03.2019 20:56
von Sissi • Junior Member | 70 Beiträge | 4450 Punkte


Clockwork | At Dylans - talking to Dylan - Jasmin


Ein Glucksen entkam ihm, als er so unverfroren in die Seite gepiekst wurde und konnte nicht verhindern, nocheinmal rot zu werden. "Sag sowas nicht nicht", meinte er und biss sich breit lächelnd auf die Lippen, konnte jedoch nicht verhindern, sich geschmeichelt zu fühlen. Gott, er führte sich echt wie ein verliebtes Schulmädel auf, konnte dagegen nur leider wenig tun.
Leicht schüttelte er den Kopf. "Ist es nicht. Ich sollte nicht so über deine Familie reden", hielt er ihm entgegen und meinte es auch so. Er selbst würde es hassen, wenn man so über seine Eltern redete, da war es nicht okay von ihm, so über andere zu reden. Leicht nickte er und musste schmunzeln. "Das werde ich mir merken. Falten kann niemand gebrauchen", erklärte er und streckte sich, drückte ihm anschließend einen Kuss auf die Lippen.
8 Tage. Jüdische Feste waren eben doch nochmal echt etwas anderes. Dennoch nickte er natürlich. "Werde ich machen." Etwas überrascht hob der die Augenbrauen, als Dylan meinte, er müsse Hebräisch lernen. Amüsiert legte er den Kopf schräg, sah zu ihm hoch. "Ich weiß ja nicht, ob es bisher noch nicht aufgefallen ist, aber ich bin nicht so ein Sprachgenie wie du. Ich werde es natürlich versuchen, versprechen kann ich allerdings nicht." Alles die Wahrheit und nichts als die Wahrheit. Er würde es tun und sich zweifelsohne mit Eifer hinter das Erlernen der Sprache klemmen, nur war er in so etwas eben echt einfach schlecht. Trotzdem war es einen Versuch sicherlich wert. Besonders dann wenn es hieß, sogar mit in die Synagoge kommen zu dürfen.




Leicht beugte er sich vor und streckte dem Größeren die Zunge raus, als dieser ihn nachäffte. Was Dylan konnte, konnte er doch schon lange. Und wenn das bedeutete, sich wie ein Kleinkind aufzuführen, dann war das auch okay. Vielleicht sogar mal eine nette Abwechslung von seinem viel zu ernsten Alltag. Ein warmes Lachen entkam ihm, vermutlich auch, weil es ihn so positiv überraschte das zu hören. "Dann lasse ich mich mal behalten", antwortete er augenzwinkernd und sah ihn dann mit fast schon funkelnden Augen an. "Für dich doch gerne. Aber auch nur, weil du ebenfalls - cool bist." Nahm er ihn damit ein wenig auf den Arm? Sehr wahrscheinlich, ja. Meinte er seine Aussage dadurch irgendwie weniger ernst? Nein, definitiv nicht.
Breit grinsend schüttelte er den Kopf, fasste sich dann jedoch ebenso dramatisch vor den Mund, riss die Augen auf. "Es tut mir so leid. Kannst du mir je verzeihen?" Seine Stimme war flüsternd und voller Emotionen - ja, schauspielern konnte er wirklich gut. Jedenfalls vor Leuten, bei denen er sich wohlfühlte. Beinahe hätte er ihm erklärt, es hieße Fitzgerald mit Nachnamen, riss sich dann jedoch zusammen und schwieg lieber. Er fühlte sich nicht wohl dabei, zu behaupten, er wäre ein Archibald, er wollte den jungen Mann vor sich einfach nicht derartig bewusst belügen. Also schwieg er lieber, erfuhr dann auch gleich, wie dieser hieß. Kurz stockte er. "Du heißt allen Ernstes Hansome?" Verblüfft sah er ihn an, legte den Kopf schräg. "Es scheint wohl dein Schicksal zu sein", entschloss er dann und zuckte einfach mit den Schultenr. Es war ihm quasi in die Wiege gelegt, gut auszusehen.
In jeder anderen Situation hätte er sich den Hintern abgefreut darüber, dass sich sein Gegenüber so unglaublich viel Mühe gab. So jedoch nahm er es kaum war, dazu war er einfach viel zu gefangen in seiner eigenen Angst. Das einzige, was ihn tatsächlich beruhigte, war Dylans Arm um ihn, der ihm ein angenehmes Gefühl der Sicherheit vermittelte. So könnte Nate gar nicht aus Versehen übers Geländer hüpfen, einfach, da er festgehalten wurde. Dass er ausgelacht wurde, als er begann zu husten, führte nur zu erneutem Erröten. Es war schon etwas peinlich. Mit 21 immer noch so unerfahren zu sein, dass man damit kaum klarkam. Nur gut, dass Dylan nicht wusste, wie alt er wirklich war. "Das habe ich mir fast gedacht", brummte er leise, schmiegte sich seiner Hand jedoch entgegen und beobachtete ihn dabei, wie er noch einen Zug nahm. Vielleicht würde er ja etwas lernen. Leicht rümpfte er die Nase und zog den Kopf zurück, als er so angepustet wurde, musste aber dennoch leicht lächeln. Dieses Lächeln wurde breiter, als ihm angeboten wurde, er dürfe auch wieder nach drinnen gehen. Tatsächlich spielte er mit dem Gedanken, sah dann jedoch Dylan an und entschied sich dagegen. "Ich versuche es, - es noch ein bisschen", meinte er und ignorierte den Stotterer einfach nur noch. Hatte ja eh keinen Sinn. Das kommende Geständnis überraschte ihn jedoch und ein sanftes Lächeln bildete sich auf seinen Lippen. "Und du - und du schmeist trotzdem eine Halloweenparty?" Er sah ihn mit schiefgelegtem Kopf an, schüttelte diesen dann. "Kleines Dummerchen. Trotzdem nichts, wo-, wofür du dich schämen müsstest. Du hättest es mir sagen können." Das hätte er wirklich, denn jemand, der in seinem Alter noch Angst vor der Dunkelheit und Gewittern hatte dürfte sich sowieso über niemanden lustig machen. Nicht, dass er anderweitig gemacht hätte. "Den, - den Kuss bekommst du übrigens trotzdem", griff er dann das Thema von vorhin auf. Leicht grinste er, streckte sich und presste seine Lippen auf die des Jüngeren, achtete dabei gar nicht darauf, ob dieser den Rauch bereits ausgeblasen hatte oder nicht. Wenn er ehrlich war dachte er auch gar nicht daran. Er wollte einfach nur genießen. Auf andere Gedanken kommen. Abschalten.


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#185

RE: start

in One of us is lying 17.03.2019 20:58
von Zonya • Junior Member | 489 Beiträge | 35850 Punkte

S I L A S
Unterwegs ; Ivie


Ivie wendet den Blick auf die Jacke, welche ihr viel zu groß über den Schultern liegt. Sie fragt sich, warum er das getan hat. Silas hat nicht gedacht, er hat gehandelt, so wie er es immer tut und für richtig hält. Der siebzehnjährigen wird schnell kalt. Kaum zu übersehen, im Raucherbereich des Clubs, hat ihr die kühle Luft, in der der dunkelhaarige sich erst wohl fühlt, ein frösteln beschert. Ivie braucht die Jacke eher als Silas.
Genau so wenig Gedanken hat er sich darüber gemacht, Ivie an diesen Ort zu führen. Ein Ort, den nur er kennt, den er aufsucht, wenn er den Kopf frei bekommen will. Wenn er wütend ist, wenn das Leben mit falschen Karten spielt.
Silas hat nicht darüber nachgedacht, was es bedeutet, was er damit teilt und von sich Preis gibt. Ivie hat etwas gutes verdient, ein wenig Freunde. Silas wollte nur einmal ein Lächeln auf ihren Lippen sehen, die sonst so trostlos in ihrem Gesicht stehen.
Ein Lächeln bekommt er aber nicht, zu töricht ist es gewesen, diesen Gedanken zu erwägen. Doch Ivie gibt ihm etwas besseres.
Silas ist perplex, als sie plötzlich anfängt zu reden. Es sind keine belanglosen Worte, die die Jugendlichen sonst miteinander teilen. Es ist nicht erzwungen, nicht oberflächlich.
Normalerweise reden sie nicht über Chicago. Der dunkelhaarige meidet das Thema, er hasst es wortwörtlich. Wenn er es nur zu Tode schweigt, ist es, als wäre es nie passiert. Nur funktioniert diese Methode nicht immer, das Passierte steht bei jedem Schritt und Tritt zwischen ihnen. Schwebt wie ein lästiges Insekt um sie herum, lässt sich einfach nicht abschütteln. Egal was man versucht.
Ivie hat sich auf den Boden gesetzt, veranlasst den dunkelhaarigen es ihr gleich zu tun. Silas setzt sich neben dem Mädchen in die Wiese und stützt die verschränken Arme auf den angewinkelten Beinen ab.
Und obwohl Silas es hasst über Chicago zu reden, weiß er, dass es wichtig ist.
Der dunkelhaarige lässt die dunkle Stimme erklingen und brummt leise, "warum?" kommt es hart über seine Lippen.
Warum hast du das getan?


ᴡᴇ ᴀʀᴇ ʟɪᴀʀs, ᴡᴇ ᴀʀᴇ ʙᴇᴀᴜᴛɪғᴜʟ ᴀɴᴅ ᴘʀɪᴠɪʟᴇɢᴇᴅ, ᴡᴇ ᴀʀᴇ ᴄʀᴀᴄᴋᴇᴅ ᴀɴᴅ ʙʀᴏᴋᴇɴ. ᴀ ᴛᴀʟᴇ ᴏғ ʟᴏᴠᴇ ᴀɴᴅ ʀᴏᴍᴀɴᴄᴇ, ᴀ ᴛᴀʟᴇ ᴏғ ᴛʀᴀɢᴇᴅʏ.
ᴡʜɪᴄʜ ᴀʀᴇ ʟɪᴇs? ᴡʜɪᴄʜ ɪs ᴛʀᴜᴛʜ. ʏᴏᴜ ᴅᴇᴄɪᴅᴇ

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#186

RE: start

in One of us is lying 17.03.2019 21:51
von Mylene • Junior Member | 533 Beiträge | 26650 Punkte

I V I E
Unterwegs - Silas
Triggerwarnung - dieser Post spricht sensible Themen an


Sie rückt den Stoff unter ihrem Körper zurecht, darauf bedacht, mit dem Rock und der dünnen Strumpfhose darunter nicht auf der kalten Erde zu sitzen. Dann würde sie nur krank werden. Wirklich physisch krank, und nicht nur psychisch krank. Der Gedanke ist Müll – ob man einen Schnupfen oder Depressionen hat ist egal. Krank ist krank. Egal ob es die Nase betrifft, den Kopf, ob man sich den Arm oder das Herz gebrochen hat. Beides bereitet Schmerzen, beides ist fatal, muss ernst genommen werden.
Und doch lässt die Toleranz für emotionale Probleme zu wünschen übrig, oft werden solche Dinge belacht. Vielleicht sogar sich der Folgen für Betroffene unbewusst.
Ist das die Antwort auf Silas‘ Frage nach dem ‚Warum?‘`?
Ivie schiebt die Hände durch die Ärmel seiner Jacke, schlingt sie fester um sich, weil er mit seiner Annahme Recht hat. Ihr wird hier draußen schnell kalt, vor allem wenn sie nicht mehr in Bewegung sind. Während sie das tut, kann sie der Antwort, die sie geben muss und endlich geben will, noch ein bisschen ausweichen. Sie hat ein paar Sekunden mehr, um sich im Kopf die Worte zurechtzulegen, die sie sagen will.
Das alles auszudrücken – wirklich in Sätze zu fassen – das ist schwer.
Silas setzt sich neben sie, seine Stimme ist nur ein Brummen und genau dieses wird vom Wind verschluckt. Zwischen den beiden ist ein wenig Abstand, eben so viel, wie angemessen ist. Ivie könnte ihn berühren, wenn sie den Arm ausstreckt.
„Das Warum… ist kompliziert.“ Den Entschluss, den sie damals, damals was eigentlich gar nicht so lange her ist, gefasst hat – den fasst man nicht auf fünf Minuten. Ivie erinnert sich selbst gar nicht mehr richtig daran.
Die Tage vorher, die hat sie noch genau im Kopf. Wenn sie sich anstrengt, wenn sie es denn will, könnte sie jedes Gefühl der Wochen vorher durchleben. Weiß, wie sie sich langsam Gedanken darüber gemacht hat, wie man so etwas anstellen kann. Wie sie es machen würde, welcher Weg einer ist, den sie selbst auch gehen kann. Was sie tun könnte.
Dieser eine Tag – der ist wie eine Wolke in ihrem Kopf. Alles was Ivie darüber weiß, hat ihr jemand anderes erzählt.
Sie legt den Blick auf die leuchtende Stadt vor den beiden. Es sieht aus, als würde Stone Falls ihnen zu Füßen liegen. Silas offenbart ihr mit dem Ort ein Bisschen von sich, Ivie tut es, indem sie ihr Schweigen bricht. „Ich hatte keine Ahnung, was ich sonst tun soll“, gibt sie zu.
„Die Idee, einfach zu schlafen war schön. Ich hätte nie mehr aufwachen müssen und niemand hätte mehr auf mich schauen müssen.“ Keine dummen Kommentare und verletzenden Nachrichten, keine Schubsereien mehr, niemand der sie ausgrenzt. Die Option wäre so schön gewesen. „Es wäre alles einfach vorbei gewesen, ich hätte das nie wieder fühlen müssen.“
Leicht zittern ihre Lippen, Ivie wischt sich mit dem Handrücken über die Augen. Es ist schwer das in Worte zu fassen. „Der Gedanke war schön.“ Irgendwie auch befreiend. Kein Theaterspielen mehr, kein ‚es geht mir gut‘ oder ‚alles ist in Ordnung‘ um niemanden zu beunruhigen – obwohl es eigentlich anders ist.
Von jetzt auf gleich ist ihr Kartenhaus zusammengebrochen und der Ausweg war wie ein kleines Licht am Ende des Tunnels.


Oh Lord, won't you buy me a Mercedes Benz ?


- Nevermind, I bought it myself.

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#187

RE: start

in One of us is lying 17.03.2019 21:54
von Sissi • Junior Member | 70 Beiträge | 4450 Punkte


Clockwork - talking to Ethan - Spider-Gwen

So richtitg wusste sie auch nicht, was sie von der Situation halten sollte. Bis vor wenigen Minuten war Ethan noch ihr weit entfernt scheinender Schwarm und jetzt stand er direkt neben ihr, trank und führte mit ihr eines der unangenehmsten Gespräche, dass ihr je untergekommen war. Wobei das zu großen Teilen an ihr selbst lag. Sie war einfach zu nervös, um richtig zu denken.
Oder sich richtig auszudrücken. Denn natürlich war ihr klar, dass man niemals, nie von allen gemocht werden konnte. Dafür waren Menschen einfach viel zu verschieden. Selbst jemand wie Emma hatte mit Sicherheit irgendwo Feinde, das würde sie auch gar nicht hinterfragen. Nur hatte sie davon eben noch nie etwas mitbekommen. Also nickte sie zustimmend. "Ja, das mit Sicherheit. Allen Wünschen zu entsprechen ist leider ein Ding der Unmöglichkeit. Nur glaube ich nicht, jemals schonmal eine Person getroffen zu haben, die Emma offen Abneigung gegenüber gezeigt hat. Was nicht bedeutet, dass es solche Personen nicht gibt." Es war der Ansatz einer Erkärung und hoffentlich auch genug, um sich aus dieser Misere herauszuholen. Schließlich wollte sie nicht, dass er sie als dumm abstempelte. Schon lustig. Vielen wäre es wichtig, als hübsch oder charmant wahrgenommen zu werden, ihr schlimmster Albtraum hingegen wäre es, im Endeffekt das Bild eines untalentierten Dummerchens zu hinterlassen. So verschieden konnte man sein.
Seine nächste Aussage ließ sie dann jedoch stutzen. "Wieso sollte das denn bitte ein Wunder sein?", wollte sie, vielleicht ein klein bisschen zu überstürzt, wissen und konnte sich gerade noch davon abhalten, ihn zu fragen, wer es bitte nicht mit ihm treiben wollen würde. Das ging dann doch ganz eindeutig zu weit, vor allem für ihre Verhältnisse und gemessen, an der Tatsache, dass sie sich kaum kannten.
Sie musste leicht grinsen, als er ihr erklärte, er hätte keine Ahnung von Musik. Dann allerdings fügte er hinzu, dass er wohl Singen konnte. "Tja, damit kannst du schon wesentlich mehr als ich", informierte sie ihn schulterzuckend und trank noch einen Schluck, hörte ihm dann zu. Kurz überlegte sie, hörte zum ersten Mal bewusst auf die Musik, nickte dann. "Du hast Recht. Die tun ganz so, als könne man zu Single Ladies nicht auch ohne ihren draufgelegten Mix wunderbar tanzen. Denn daran maß sie nunmal, wie gut Musik war. "Wobei ich dich ja ncht für einen Beyoncé-Fan gehalten hätte, wenn ich ganz ehrlich bin." Sie sah ihn frech schmunzelnd an, trank dann noch etwas mehr. Ja, das überraschte sie wirklich etwas.


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#188

RE: start

in One of us is lying 17.03.2019 22:11
von Mylene • Junior Member | 533 Beiträge | 26650 Punkte



LUCIEN DE CLERMONT
Clockwork - Connor


Nur das Schlimmste. Sagt man das so? Nein, nein. Sagt man nicht. Nur das Beste, das ist das, was einem normal als Konter über die Lippen rollt. Nur das Schlimmste, bringt Lucien zum Lachen.
Nach außen hin ist er amüsiert, nimmt es mit Humor, sie wie man den eigentlichen Konter den Connor abgewandelt hat auch aufnehmen würde. Lucien lacht darüber und der Alkohol, den er schon konsumiert hat, ist nicht unschuldig. Innerlich ist er ruhig und nüchtern. Er weiß genau, dass Connor nicht das Schlechteste von ihm denken kann, weil er es nicht weiß. Nicht weiß, was den Franzosen ausmacht.
Es gibt ihm eine gewisse Prise Genugtuung, dass er ganz klar weiß, dass Connor keine Ahnung hat. Dass er schlauer ist. Gleichzeitig stimmt es Lucien nachdenklich – bevor er nachdenkt, braucht er Ablenkung.
„Sieh dich um“, meint er, breitet die Arme aus. „Und wenn du dir keine findest, musst du genug trinken.“ Schön werden sie alle irgendwann. Irgendwann wird alles schön. Das Leben, die Liebe, Katastrophen. Wenn man genug philosophiert, genug andere Sichtpunkte anstrebt, wird es. Dann wird das, was so schrecklich ist plötzlich logisch.
Man kann es, kann das schaffen.
Lucien rückt einen Schritt zur Seite, um jemandem Platz zu machen, und lässt währenddessen den Blick schweifen. Ein Kostüm, das zu Harry Potter assoziiert werden kann, hat er den ganzen Abend über nur eines gesehen. Vorhin an der Bar und nur ganz flüchtig. Kann er die meinen?
Lucien weiß es nicht und zuckt mit den Schultern, um seine Gedanken abzuschütteln. „Ist das nicht die, die mit Silas rumläuft?“, mutmaßt er, kratzt sich am Kinn. Er hat die beiden zusammen gesehen, aber weiß auf der anderen Seite ja gar nicht, ob Connor wirklich die Kleine meint.
„Glaub‘ der versteht da keinen Spaß. Was bringts dir, das rauszufinden, wenn du danach tatsächlich nicht mehr reden kannst?“ Hätte keine Zähne mehr im Mund der gute, würde Silas sich mit ihm anlegen. Lucien kennt seinen Teamkollegen, ist manchmal selbst ganz überrascht von der Aggressivität, die er auf dem Spielfeld zeigt. Mit dem Jungen ist nicht zu scherzen, er nimmt keine Rücksicht auf Verluste.
Lucien seufzt, hat schon fast vergessen, was er eigentlich tun wollte. Wollte er zur Toilette? Oder zur Bar? Bar! Ganz klar.


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zuletzt bearbeitet 17.03.2019 22:12 | nach oben springen

#189

RE: start

in One of us is lying 17.03.2019 22:38
von Lea • Member | 819 Beiträge | 51400 Punkte



Clockwork - Daheim
Talking to Nathaniel


Grinsend piekste er ihn noch mal in die Seite. „Oh doch. Werde ich, ob du willst oder nicht.“ Und wie oft er ihm das sagen würde. Nur um ihn zu jeder Tages und Nachtzeit rot werden zu lassen, weil ihm danach war. Weil er ihn einfach necken wollte. Damit ging das sicherlich wunderbar, ohne wenn und aber.
„Es ist komplizierter als du denkst. Von dem her mach dir keinen Kopf.“ Das musste er wirklich nicht. Wenn er ihm mehr darüber erzählen würde, würde er auch eher verstehen warum er so dachte und das sagte. Dass es eigentlich nicht schlimm war, dass er sich darüber aufregte oder was halbwegs Schlechtes über seine Familie sagte. Immerhin konnte er ein Mitglied so überhaupt nicht leiden. „Ach, so Lachfalten sind schon okay.“ Und im Alter könnte man es nicht vermeiden. Dass er sich dann zu einem Kuss streckte, überraschte ihn zugegebenermaßen. Aber er erwiderte es freudig, warum auch nicht?
Würde er machen. Praktisch. „Also ich weiß ja nicht, ob du mit ihnen zusammen wohnst oder nicht. Aber falls nicht und sie nicht bei dir unter kommen können, kann ich ihnen auch das Hotel zahlen. Zwar bekommen an Chanukka nur die Kinder Geschenke, aber Weihnachten ist ja auch fast zwei Wochen später.“ War das zu viel? Vielleicht. Aber er meinte es ja nur gut, er hatte nun mal zu viel Geld, was er zu einem riesigen Teil nicht mal selbst verdient hatte. Da konnte er das ruhig ausgeben. Darum ging es ja auch – anderen helfen. „Nate, mein hebräisch ist so schlecht… du musst das nicht lernen, das war nen Scherz.“ Zur Synagoge sagte er nichts, dahin würde er ihn mitnehmen wenn er wollte. Würde er ihn in die Kirche mitnehmen würde er das auch sofort machen, so viel stand fest.


Da bekam er auch schon die Zunge rausgestreckt. „Also wenn du mich fragst, hätte ich die ja lieber in meinem Mund.“ Verknotet mit seiner. Gut, auch gern an anderen Dingen aber hauptsächlich in seinem Mund. Jetzt gerade zumindest. „Ich fütter dich auch täglich. Und für frische Luft lass ich dich auf den Balkon.“, grinste er und gab ihm einen kurzen Kuss. Natürlich würde er ihn nicht auf den Balkon stellen, das wäre ja barbarisch. Nein, er würde ihn auch aus der Wohnung lassen, ihm auch seinen Freiraum geben. Immerhin wollte er hier niemand bedrängen oder zu etwas zwingen, was er nicht tun wollte.
Könnte er ihm jemals verzeihen? „Natürlich.“ Wer könnte diesem Kerl bitte auf Dauer böse sein? Das konnte er nicht, würde er niemals hinbekommen. Die Person, die das konnte, war abgrundtief böse und hatte kein Gewissen. Aber so wie er gerade aussah, war er einfach mehr als nur süß. Das Ganze noch mal sagen würde er ihm aber nicht, das war zu schnell hintereinander. Stattdessen nickte er. „Jup.“ War sein Nachname. Hansom. Er war einfach gutaussehend und hatte dann noch diesen Nachnamen. Schicksal.
Es störte ihn vielleicht ein klitzekleines bisschen, dass er nichts zu der Mühe sagte. Aber gut. Er versuchte es einfach noch mal irgendwann, vielleicht mit einem Abendessen. Ihm ein wenig Ungarn näher bringen, dann auch nen Film schauen und kuscheln, nebeneinander einschlafen. Jetzt konnte er es echt nicht mehr abstreiten, er war sehr wahrscheinlich echt verknallt in ihn. „Wieso tust du’s dann nicht?“, fragte er nach, statt weiter sich mit seinen Gefühlen zu beschäftigen. Das war jetzt interessanter und vielleicht auch wichtiger. Okay, nein, wichtiger garantiert nicht. Aber interessanter auf jeden Fall. Nate redete weiter, stotterte dabei. Erst dachte er sich nichts dabei, überhaupt nicht. Als er dann eine Frage stellte, bei der er nochmal stotterte, grinste er allerdings dann. „Du stotterst?“, fragte er nach und küsste ihn liebevoll. „Das ist wirklich niedlich.“ Er war einfach so süß und einfach zum verlieben. Eigentlich müsste er ihn dafür hassen, aber er konnte das einfach nicht. Da ließ er lieber seine Prinzipien über Board werfen. „Aber ja, ich hab sie geschmissen.“ Kleines Dummerchen. Dumm, ja. Klein? Nein. Definitiv nicht. Aber er hätte es ihm sagen können, ja. Hätte er. „Naja, ich habs ja jetzt getan. Und das erste Mal wo ich mich erschrocken hab, war, weil ich ne Weißkittelphobie hab.“ Jetzt könnten sie ja darüber reden. Irgendwie.
Den Kuss bekam er trotzdem; leider hatte er noch den Rauch im Mund, welcher beim Küssen dann im Mund von Nate landete. Tat Dylan irgendwie leid, aber der Kuss war dennoch schön. Nur wollte er nicht weiter mit dem Joint in der Hand küssen, er sich doch von ihm entfernte, einen letzten Zug nahm und das ganze ausdrückte. Würde ja nachher noch mal gehen. Lächelnd blies er den Rauch aus und küsste ihn erneut. Intensiver, aber nicht voller sexuellem Verlangen. Eher nach allgemeinem Verlangen nach ihm, seiner Person, nach allem was er war. Er dirigierte ihn zum liegen, legte sich seitlich auf ihn drauf und schob seine Hand unter den Pulli. Er würde nicht damit aufhören, hatte das auch gar nicht vor. Irgendwas hartes drückte allerdings unangenehm, was nach einem Griff die Schnapsflasche war, die den Kuss unfreiwillig unterbrach. Zusammen mit den Gläsern stellte er sie auf den Boden, legte Nate eine Hand an die Wange und strich drüber. „Lässt sich aushalten, was?“, fragte er leise, bevor er ihn wieder küsste. So könnte er den ganzen Abend verbringen.


But seriously, though. Some of you people need to go to church. I don't want you in hell with me.
zuletzt bearbeitet 18.03.2019 12:41 | nach oben springen

#190

RE: start

in One of us is lying 17.03.2019 23:12
von Lea • Member | 819 Beiträge | 51400 Punkte



Clockwork
Talking to Nari
Kostüm – Kingsman


Vielleicht hatte sie noch niemand getroffen, der Emma nicht leiden konnte, das konnte wirklich sein. Aber irgendwo gab es immer wen, der einen nicht mochte – leider. Ethan fiel spontan auch niemand wirklich ein, der was gegen sie hatte oder haben könnte. Außer die üblichen Konsorten die gegen alle Leute was hatten. Das war aber auch eine andere Liga. „Das ist einfach beneidenswert.“, murmelte er nur und nahm nachdenklich einen Schluck. Sich nicht verstellen müssen um jemand zu gefallen, um Freunde zu finden. Das wäre ein wunderbarer Traum, aber eben auch nur ein Traum. Niemals Realität, vor allem nicht für ihn.
Warum es ihn überraschte, dass sie mit ihm ins Bett stieg? „Schau dir Emma an und schau dir mich an.“, begann er dann also die Erklärung. „Ich bin alles andere als ein Hauptgewinn. Sie hat was Besseres verdient. Also nicht, dass ich mich beschweren würde, aber du weißt was ich meine.“ Hoffentlich. Denn er wusste nicht, wie er das anders ausdrücken sollte, ohne zu viel über sich zu erzählen. Emma brauchte jemand, der keine ansteckende Krankheit hatte, jemand, der keine Narben auf seinen Oberschenkeln trug, der nicht ständig an sich selbst und am Rest zweifelte und sicher auch jemand, der nicht so… hilflos agierte. Er hatte einfach nicht wirklich eine Ahnung vom weiblichen Körper oder was man damit so großartiges anstellen könnte. Aber es war okay, sie beschwerte sich nicht und sie hatten Spaß.
Er konnte mehr als sie, weil er singen konnte? „Jeder kann singen.“, widersprach er ihr dann. Jeder konnte singen, manche brauchten einfach mehr Übung. So war das eben. Die einen besser, die anderen eben nicht so gut. Aber jeder konnte es. „Single Ladies ist ein Hammer Lied.“, stimmte er ihr aber dann doch zu. Er mochte es, es hatte nen guten Rhythmus. „Und ich hätte nicht gedacht, dass du so schnell trinkst. Sicher, dass du das verträgst?“ Langsam machte er sich Sorgen um sie. Alleine heim lassen würde er sie garantiert nicht mehr, würde er auch so nicht.


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#191

RE: start

in One of us is lying 17.03.2019 23:27
von Lea • Member | 819 Beiträge | 51400 Punkte


Clockwork – Lucien – Sträflingkostüm


Er lachte. Das mochte er irgendwie an Lucien. Deshalb verstanden die Jungs sich so gut. Zumindest so gut sie es zuließen. Und das war nicht wirklich schwer, wenn man Alkohol im Blut hatte. Das hatten beide schon, der Franzose mehr als der Schotte.
Connor solle sich umsehen – es wären genug Frauen da, wenn man genug Alkohol intus hatte. Das Problem war lediglich, wenn er zu viel trank, würde er sich nicht kontrollieren können und würde auch mit einem Kerl knutschen, sicherlich auch vögeln. Diese Tatsache hatte er sich selbst noch nicht eingestanden, er konnte und durfte einfach nicht auch auf Kerle stehen. Es war falsch, das war krank. Er musste auf Frauen stehen, er musste einfach. „Wieso ich? Die sollen lieber trinken. Dann quatschen die nicht so viel und bekommen nicht mit, wenn man abhaut.“, war dann die recht trockene Antwort auf diese Aussage. Klang doch plausibel.
Silas? „Keine Ahnung, ich merk mit doch keine Namen. Der Kerl war irgendwie sowas von Star Wars oder Star Trek… keine Ahnung.“ Er hatte beides nicht gesehen, hatte beides ihn so überhaupt nicht interessiert. Aber er war sich sicher, dass es eher Star Wars als Trek war.
„Wieso sollte ich nicht mehr reden können? Sitz ich dann etwa wie Hannibal mit so ner Maske hinter Gittern? Wär ja nichts neues.“ Er konnte das irgendwie auf die leichte Schulter nehmen, dass er über zwei Jahre hinter Gittern gesessen hatte. Immerhin war es nicht die volle Zeit gewesen, sonst wäre er niemals wieder ans Tageslicht gekommen. Niemals.
Der Weg zur Bar wurde eingeschlagen. Wundervoll. Er hatte Durst und könnte was gebrauchen. Also schloss er sich ihm an, bestellte am Ziel angekommen erst mal vier kurze. Zwei für jeden. „Was stellst du eigentlich dar?“


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#192

RE: start

in One of us is lying 18.03.2019 18:28
von Sissi • Junior Member | 70 Beiträge | 4450 Punkte


Clockwork | At Dylans - talking to Dylan - Jasmin

Unwillkürlich zuckte er leicht weg, musste ein Auflachen unterdrücken, ehe er schützend seine Arme um sich selbst legte und den anderen schmollend anblickte. "Das ist nicht fair", meinte er und schob seine Unterlippe etwas nach vorn, sah ihn mit gespielter Unzufriedenheit an. Dann jedoch schlich sich sein Grinsen auf sein Gesicht. "Dann werde ich damit wohl leben müssen." Mit ihm. Er müsste mit ihm leben müssen. Mit seinen Eigenheiten. Seinen Marotten, Macken und Launen. Und es erfüllte ihn schon jetzt mit Freude.
Er hob die Augenbrauen, sah ihn schon fast etwas ungläubig an. "Du erklärst mir, es ist alles sowieso noch viel komplizierter - und erwartest dann von mir, dass ich es einfach vergesse?" Schmunzelnd schüttelte er den Kopf. An diesem Punkt schien er ihn wirklich noch nicht zu kennen. Was auch kaum verwunderlich war, schließlich hatten sie sich heute morgen zum ersten Mal gesehen. Dennoch, es sollte aufgefallen sein, wie furchtbar neugierig Nate war und wie schwer es ihm fiel, diese Neugier irgendwie zurückzuhalten. Zustimmend nickte er, wusste nicht recht, was er sagen sollte. Wenn er ehrlich war wollte er sich damit auch irgendwie noch gar nicht auseinandersetzen. Dafür war er noch zu jung.
Lächelnd legte er den Kopf schief, schüttelte diesen dann. "Vielen Dank, ist aber nicht nötig. Sie können bei mir unterkommen." Das wäre Nate so um einiges lieber, als weiterhin in diesem riesigen Haus allein zu sein. Kurz zögerte er, wusste nicht, ob es klug wäre, das zu sagen, rief sich dann jedoch in Erinnerung, dass hier Dylan vor ihm stand. "Ich finde es eh besser, wenn ich da nicht ständig so allein bin." Denn es war einfach unschön. Zu groß, zu kalt. Alles an dem Haus schrie gerade zu nach einem Hochsicherheitsgefängnis und im Grunde genommen war es ja auch nichts weiter als das. Sollten seine Eltern ihn dort wirklich besuchen dürfen, wäre er mehr als nur glücklich darüber.




Kurz hob er eine Augenbraue, war etwas perplex, bevor sich ein dreckiges Grinsen auf seine Lippen schlich. "Nur dort?" Er hielt eine theatralische Pause ein, leckte sich kurz ziemlich demonstrativ über die Lippen, was zufrieden mit dem Schauspiel. "Du langweilst mich." Für einen Moment blieb er ernst, zwinkerte dem anderen dann jedoch versöhnlich zu und sah ihn amüsiert an. "Mehr als Futter und Auslauf brauche ich auch gar nicht", stimmte er ihm schließlich tiefenentspannt zu, "nur das mit dem Balkon solltest du überdenken." Lange würde er das dort nämlich nicht aushalten. Aber das hatte sich Dylan mit Sicherheit auch schon denken können.
Zufrieden nickte er. Ihm wurde also verziehen. Er würde sich zweifelsohne glücklich schätzen. Als sein Gegenüber dann jedoch ganz deutlich zeigte, dass er wusste, wie gut er aussah, verdrehte der Ältere leicht die Augen, lachte dann. "Also an Selbstbewusstsein mangelt es dir nicht, oder?" Es war mehr eine Feststellung als eine Frage, aus dem einfachen Grund, dass sein Gegenüber wirklich sehr selbstsicher auftrat. Das jedoch mit gutem Grund. Er war also entschuldigt.
Tja. Wohl eine gute Frage. Wieso tat er nicht einfach das, was er für schlau hielt? Mögliche Antworten gab es genug. Vielleicht wollte er den Jüngeren beeindrucken, wollte besonder hart wirken und sich etablieren. Vielleicht hatte er sich auch gescheut Schwäche zu zeigen oder zuzugeben, sowas noch nie gemacht zu haben. In Nates Fall war des Rätsels Lösung nur sehr viel näher liegen. Er hatte schlicht und ergreifend nicht daran gedacht. Seine Gedanken waren so auf die bedrohliche Höhe unter ihm und den gutaussehenden jungen Mann neben ihm gerichtet gewesen, dass es ihm erst aufgefallen war, als er zu spät war. Zögerlich zuckte er mit den Schultern. "Zu, - zu spät bemerkt", erklärte er dann, lächelte entschuldigend. Stotterte dabei wieder. Und anscheined auch zu oft. Denn Dylan bemerkte es. Er hatte das Gefühl, sein Herz würde aussetzen, als dieser ihn darauf ansprach und für einen Moment wich mit Sicherheit jegliche Farbe aus seinem Gesicht. Statt jedoch ausgelacht zu werden oder einen dummen Kommentar abzubekommen, küsste der Größere ihn, tat das auch noch schrecklich liebevoll. Und erklärte ihm dann, er sei wirklich niedlich. Positiv überrascht lächelte, er versuchte verstehen, was geschehen war. Versuchte dann, auf seine Frage zu antworten. Da er jedoch gerade jetzt keine Lust dazu hatte, detailliert zu erklären, wieso er wann stotterte, schüttelte er nur ganz leicht den Kopf und schwieg kurz, überlegte sich genau, was er sagen wollte. "Eigentlich nicht mehr", sagte er schließlich, dabei redete er langsam und bedacht, ganz so wie er es eben gelernt hatte. Wenn er seine Emotionen und seinen Sprachfluss kontrollieren konnte, dann würde er es letztendlich auch schaffen, seine Wörter zu kontrollieren. Normalerweise würde er sich jetzt mies fühlen, immerhin war es nicht gerade cool oder sonderlich akzeptiert, sowas zu haben, aber Dylan nahm ihm diese Reserviertheit, nicht nur dadurch, dass er so sanft mit ihm umging, sondern auch dadurch, dass er gleich weiter darüber redete, wovor er noch Angst hatte. Ärze also. Ein entzücktes, fast schon verliebtes Lächeln schlich sich auf seine Lippen und leicht legte er den Kopf schräg, sah zu dem Jüngeren hoch verlor sich einen Moment einfach in seinem Anblick. "Ärzte", stellte er leise fest, sprach dabei mehr zu sich selbst. "Also das, - das ist jetzt mal niedlich." Einfach, weil es ein ganz anderes Licht auf den jungen Mann warf. Denn, Clowns - mal ehrlich, wer mochte die schon? -, das war die eine Sache, aber Ärzte? Bis ihm etwas auffiel. Besorgt runzelte er die Stirn. "Und sicherlich absolut unpraktisch. Wie, - wie machst du das?" Wichtige Frage. Wie genau sorgte er dafür, gesund zu bleiben, wenn er Angst hatte vor den Helfern in Weiß?
So langsam sollte er wirklich mal anfangen, sein Gehirn wieder aus seiner Angststarre rauszuholen. Noch einmal würde er so viel Rauch nämlich nicht aushalten. Er erwiderte den Kuss, auch wenn das gar nicht mal so leicht war, versuchte dabei den Rauch irgendwie so zu ertragen, bließ ihn anschließend aus. Mit Freude sah er, dass Dylan schließlich den Joint ausmachte. Noch viel freudiger wurde er, als dieser ihn dann wirklich, richtig küsste. Zufrieden schloss er die Augen und erwiderte den Kuss, verlangend und leidenschaftlich, aber keineswegs anzüglich, sank währenddessen vorsichtig nach hinten und genoss das sanfte Gewicht auf ihm, als sich der Jüngere über ihm platzierte. Eine Gänsehaut überzog ihn, als er die noch etwas kalten Hände des jungen Manns auf seiner empfindlichen Haut spürte, unangenehm war es jedoch keinesfalls. Eher das Gegenteil. Nur hatte es immer noch alles den unschuldigen Beigeschmack des Erkundens. Und Nate liebte es. Niemand drohte, den anderen bei lebendigem Leibe aufzuessen oder vor lauter Ungeduld unter sich zu begraben. Es war intensiv und unverdorben und liebevoll. Lächelnd beobachtete er, wie Mr. Handsome sich nochmals von ihm löste, dabei Flasche und Gläser von der Couch entfernte, nur um sich dann wieder über ihn zu beugen, ihm über die Wange zu streicheln. Nahezu seelig sah er zu dem Größeren auf, nuschelte nur eine leise Zustimmung und erwiderte dann den Kuss, legte kurz darauf seine Hände in den Nacken des anderen und kraulte dort sanft, während er ihn so zeitgleich etwas näher zu sich holte. Oh ja, so ließ es sich aushalten.


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#193

RE: start

in One of us is lying 18.03.2019 18:56
von Zonya • Junior Member | 489 Beiträge | 35850 Punkte

A D R I A N

Trailerpark mit Mik und Ed
erwähnt Artur


Adrian versteht nicht recht. Wie kann es eine Schulveranstaltung sein, wenn keine Lehrer anwesend sind, wenn in einem öffentlich Club gefeiert wird, in dem es nicht nur alkoholfreies Bier zu kaufen gibt.
Das ist nicht, was er gemeint hat. Und obwohl Mik ihn scheinbar falsch verstanden hat, beantwortet es seine Frage. Es ist eine dieser Partys, die auch der braunhaarige besuchen würde. Und jetzt wo er weiß, dass die Stufe eingeladen ist, nicht verpassen möchte. Es wäre Pech dort nicht auf Artur zu treffen.
Adrian nickt langsam. Es würde ihm nie in den Sinn kommen, sich selber einzuladen, doch das ist auch gar nicht nötig. Edward übernimmt die ehrenvolle Aufgabe, zu der er ihn sonst noch getrieben hätte.
Mik ist der Meinung, Klarheit über Edwards Sexuelle Neigung bringen zu müssen, die den braunhaarigen im Grunde nicht interessiert. Er hat nicht das Bedürfnis das Thema zu vertiefen, weshalb er einfach ein leises Brummen von sich gibt.
Edward scheint ebenfalls desinterressiert daran, was Adrian zu begrüßen weiß. Das ist seine Zeit nicht wert.
Der braunhaarige richtet sich in seinem Campingstuhl auf und dreht den Kopf schelmisch grinsend zur Matschbirne, "Sprichst du mit diesem schmutzigen Mundwerk auch zu Gott, Edward?". Mit diesen Worten erhebt der braunhaarige sich und schlendert die Stufen zu seinem Wohnwagen hinauf. Adrian ist sich nicht sicher, ob er ein Kostüm besitzt und wo er dieses finden kann. Seine Ordnung lässt zu wünschen übrig. Er weiß nicht, wie man sich organisiert, die eigenen vier Wände nicht im Chaos versinken lässt. Unter seinem Bett kramt er eine Kister hervor, dann eine weitere bis er in dieser fündig wird. Dunkel konnte Adrian sich an diese Maske erinnern, nicht jedoch wo für er sie gebraucht hat.
Er zieht sich die weiß schwarze Maske über das Gesicht, findet die Ironie, Artur mit einer anonymous Maske das erste mal seit Jahren zu begegnen, nur allzu amüsierend. Adrian sollte es nicht auf die Spitze treiben, möchte er aus der Begegnung noch einen Nutzen ziehen. Einen anderen Grund, in diese verlotterte Stadt zu kommen, hier auf die Schule zu gehen, gibt es nicht.
Mit einem süffisanten Lächeln auf den Lippen zieht er einen schwarzen Hoodie aus dem Schrank und wechselt ihn gegen den grauen den er bereits an hat.
Die blaue Jeans tauscht er gegen eine schwarze.
Beim verlassen des Wohnwagens hebt er die Arme, "Wir sind eine Legion. Wir vergessen nicht. Wir vergeben nicht. Erwartet uns".


ᴡᴇ ᴀʀᴇ ʟɪᴀʀs, ᴡᴇ ᴀʀᴇ ʙᴇᴀᴜᴛɪғᴜʟ ᴀɴᴅ ᴘʀɪᴠɪʟᴇɢᴇᴅ, ᴡᴇ ᴀʀᴇ ᴄʀᴀᴄᴋᴇᴅ ᴀɴᴅ ʙʀᴏᴋᴇɴ. ᴀ ᴛᴀʟᴇ ᴏғ ʟᴏᴠᴇ ᴀɴᴅ ʀᴏᴍᴀɴᴄᴇ, ᴀ ᴛᴀʟᴇ ᴏғ ᴛʀᴀɢᴇᴅʏ.
ᴡʜɪᴄʜ ᴀʀᴇ ʟɪᴇs? ᴡʜɪᴄʜ ɪs ᴛʀᴜᴛʜ. ʏᴏᴜ ᴅᴇᴄɪᴅᴇ


zuletzt bearbeitet 18.03.2019 18:59 | nach oben springen

#194

RE: start

in One of us is lying 18.03.2019 19:31
von Zonya • Junior Member | 489 Beiträge | 35850 Punkte

S I L A S

Unterwegs mit Ivie


Umgeben von hohen Bäumen, ursprünglicher Vegetation und allen möglichen Tieren, atmet Silas die frische Luft ein, lauscht dem rascheln und scharren im Gebüsch und den Vögeln, die hoch über ihnen zwitschern.
Der dunkelhaarige spürt, wie der Stoff seiner Hose, beim setzen auf die kalte Erde, feucht wird.
Dieser Ort ist friedvoll und vermittelt Ruhe. Doch die Zeiten ändern sich, und die schönen Dinge verändern sich zum Schlechten, und man kann nichts dagegen tun. Man hat keine Kontrolle. Das denkt man zwar, aber in Wirklichkeit hat man nichts.
Und das Warum ist kompliziert. Silas weiß das, doch er muss es hören.
Doch die Worte, die Ivie als nächstes über die Lippen kommen, sind nicht das, was er sich erhofft hat. Der junge Mann hat den Blick starr auf die Stadt gerichtet und knetet seine Hände, wärend er angespannt darüber nachdenkt. Doch vorher über etwas nach zu denken, ist noch nie seine Stärke gewesen.
Silas stößt sich vom Boden ab, das Gesicht in Flammen.
"Du hattest keine Ahnung was du sonst tun sollst?" klafft er und bohrt seine Augen in die auf dem Boden sitzende Ivie.
Die Wut kocht in ihm hoch. Seine Muskeln zittern und er versucht verzweifelt, sich nichts anmerken zu lassen, aber als er weiterredet, zittert seine Stimme ebenfalls. "Du hättest mit mir reden können, Ivie. Ich war da. Ich hätte dir helfen können".
Silas hätte sich darum gekümmert, er hätte dafür gesorgt, dass sie nie wieder eine dieser Nachrichten, mit denen alles angefangen hat, erhält. Nie wieder hätte jemand ihr ausversehen einen Ball in das Gesicht geworfen, nie wieder hätte sie sich dumme Kommentare anhören müssen.
Silas ist so wütend, dass er die Hände zu Fäusten ballt. Er fängt an auf und ab zu laufen, versucht krampfhaft sich davon abzuhalten, etwas anzustellen das er noch mehr bereuen wird, mehr als ohne hin schon.
Ivie wischt sich mit dem Handrücken über die Augen. Silas hasst sich dafür.
"Das ist nicht schön, Ivie. Das ist egoistisch".


ᴡᴇ ᴀʀᴇ ʟɪᴀʀs, ᴡᴇ ᴀʀᴇ ʙᴇᴀᴜᴛɪғᴜʟ ᴀɴᴅ ᴘʀɪᴠɪʟᴇɢᴇᴅ, ᴡᴇ ᴀʀᴇ ᴄʀᴀᴄᴋᴇᴅ ᴀɴᴅ ʙʀᴏᴋᴇɴ. ᴀ ᴛᴀʟᴇ ᴏғ ʟᴏᴠᴇ ᴀɴᴅ ʀᴏᴍᴀɴᴄᴇ, ᴀ ᴛᴀʟᴇ ᴏғ ᴛʀᴀɢᴇᴅʏ.
ᴡʜɪᴄʜ ᴀʀᴇ ʟɪᴇs? ᴡʜɪᴄʜ ɪs ᴛʀᴜᴛʜ. ʏᴏᴜ ᴅᴇᴄɪᴅᴇ


zuletzt bearbeitet 18.03.2019 19:35 | nach oben springen

#195

RE: start

in One of us is lying 18.03.2019 20:21
von Sissi • Junior Member | 70 Beiträge | 4450 Punkte


Clockwork - talking to Ethan - Spider-Gwen

Ein sanftes Schmunzeln legte sich auf ihre Lippen, als er aussprach was sie dachte. Es war beineidenswert. Und wie es das war. Bei nahezu jedem anzukommen war eine hohe Kunst, die leider Gottes nicht gelernt werden konnte. Entweder man hatte es oder aber eben nicht. Nari beherrschte diese Kunst nicht. Kein bisschen. Was vielleicht auch ein wenig daran lag, dass sie Erfolg über Personen und deren Gefühle stellte oder aber einfach daran, dass es ihr manchmal an Eigeninitiative mangelte, wenn es darum ging, freundlich zu anderen zu sein und bei diesen gut anzukommen. Aber damit hatte sie sich abgefunden. Nichts desto trotz nickte sie. "Sehr sogar."
Etwas irritiert runzelte die Stirn. Ja, Emma war ein Hauptgewinn. Aber er doch auch. Oder hatte sie etwas verpasst? Sie legte den Kopf schief. Starrte ihn einige Sekunden einfach nur an. "Ich weiß tatsächlich nicht was du meinst", informierte sie ihn gerade heraus und trank dann noch einen großen Schluck, einfach, um sich Ehrlichkeit anzutrinken. Vielleicht auch Mut. "So wie ich das sehe seid ihr schon irgendwie in einer Liga. Beliebt, gutaussehend,..." Der Rest stand offen. Weil sie ihn nicht genug kannte. Weil sie selbst doch auch absolut keine Ahnung hatte. So jedoch sah sie das und der süße Nebel des Alkohols verführte sie dazu, es auch eben so offen auszusprechen, wie sie es dachte. Nun gut. Vielleicht nicht ganz so offen.
Jetzt musste sie lachen. Aber wirklich. Dann schüttelte sie vehement den Kopf. "Lüge", behauptete sie, schmunzelte dabei amüsiert. "Nicht jeder kann singen und ich bin der lebende Beweis dafür." Ja, der war sie wirklich. Zwar liebte sie es, lauthals zu allem mitzusingen, was sie hören und verstehen konnte, dabei traf sie jedoch nicht einen einzigen Ton, schaffte es oftmals nichteinmal, die richtige Tonlage zu finden. Daher sang sie auch nur, wenn sie allein war oder eben bei Leute, denen es sowieso egal war. "Das steht außer Frage", stimme sie ihm zu, nickte dabei vielleicht etwas zu überzeugt. Aber mal ehrlich, wer könnte da schon etwas gegenhalten? Dann jedoch wurde sie etwas aus der Bahn geworfen. Ihr Blick fiel auf das Glas in ihrer Hand und sie überlegte kurz, schüttelte dann den Kopf. "Nein", meinte sie geradeheraus und sah ihn dann ungerührt an. "Vermutlich gar nicht." Ein Grinsen schlich sich auf ihre Lippen, ihr Körper fühlte sich warm und ihr Kopf leicht an. Es war schön. "Ist ja auch mein erstes Mal. Schmeckt aber gut." Also hob sie das Glas und trank noch einen Schluck.


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#196

RE: start

in One of us is lying 18.03.2019 21:21
von Mylene • Junior Member | 533 Beiträge | 26650 Punkte

I V I E
Unterwegs - Silas
Triggerwarnung - dieser Post spricht sensible Themen an


Dass Silas keineswegs erfreut sein wird von dem, was sie ihm erzählt, hat Ivie nur ahnen können. Wäre sie es? Würde sie gute Miene machen, säße sie neben Silas, der ihr von einem missglückten Suizidversuch erzählt? Instinktiv zieht das kleinere Mädchen die Schultern zusammen, als er sich aufrappelt, als der Zorn sein Gesicht verzieht. Silas brennt und das Feuer ist kein gutes.
Ivie schüttelt den Kopf, lässt die hellen Locken umherhüpfen. Nein. Sie hatte keine Ahnung, was sie sonst tun soll. Sie hat die Ahnung doch jetzt immer noch nicht. Was lässt andere so sicher sein, dass es ihr besser geht? Dass das nicht noch einmal eine Option ist, wenn alles so dunkel und schwer wird? Man versucht ihr zu helfen, indem man immer ein Paar Augen auf sie legt, indem man sie zu einer Psychologin schickt, mit deren Ansätzen sie nichts anfangen kann. Das lässt sie nur noch mehr hilflos fühlen.
Silas rennt vor ihr auf und ab und sie weiß nicht wieso. Seine geladene Stimmung, man sieht sie an jeder Faser seines Körpers. Hört es an seiner Stimme, sieht es an der Art, wie sein Kiefer malmt, die Augen regelrecht Feuer spucken.
Was beschäftigt ihn das Thema denn überhaupt so sehr? So wie er vor ihr auf und ab läuft, die Hände zu Fäusten ballt und das Gesicht verzieht könnte man glatt meinen, es interessiert ihn tatsächlich. „Mit dir?“, lacht sie gequält auf, zieht eine Augenbraue hoch.
Ivie weiß nicht so recht, ob sie lieber still sein soll, ob sie das ganze Thema wieder begraben und ruhen lassen soll – oder ob weiterreden nicht die bessere Alternative ist. Sie hat so viel auf der Zunge, das gesagt werden will. Worte, die sie sonst vielleicht nie wieder sagen kann, weil sie dann wieder ist wie sonst. Leise, teilnahmslos.
Silas bringt sie dazu aus sich herauszukommen und zu reden. Die Siebzehnjährige nutzt es, bevor sich das wieder ändert.
„Hätte ich das wirklich gekonnt?“, hakt sie nach, schüttelt den Kopf. Die Antwort lautet Nein.
„Du hast doch gar keine Ahnung. Du weißt überhaupt nicht wie das ist – und du kannst darüber froh sein, wirklich. Aber wann warst du für mich da? Wann, Silas?“ Einmal. Ivie kann sich genau an einmal erinnern. Und das nur, weil er keine andere Wahl hatte, weil sie vor ihm bewusstlos die Treppe hinunter gefallen ist.
Wo war er in den Nächten in denen sie schlaflos durch das Haus getigert ist, um auf der Terrasse frische Luft zu schnappen? Als man den Lichtkegel durch den kleinen Spalt unter ihrer Zimmertür noch um vier Uhr nachts brennen sehen konnte, obwohl sie um sieben zur Schule aufstehen mussten? Ivie hat seine schweren Schritte oft genug draußen vernommen. Er war nur einmal da.
Einmal, das ist besser als keinmal – aber einmal hat ihr nicht das Gefühl gegeben, dass er sich wirklich kümmern würde. Danach war alles wieder wie bisher.
Solange, bis jetzt nichts mehr ist wie vorher.
Die Gedanken lassen ihre Augen gläsern werden, aber Ivie lässt die Tränen nicht überschwappen. Sie will nicht weinen, will stark bleiben. Dieses Mal muss sie das schaffen.
Es ist egoistisch. Egoistisch, so zu denken, wie sie es tut.
Unentschlossen zuckt sie mit den Schultern. „Vielleicht ist es das. Aber… ihr wärt darüber hinweggekommen. Es wäre im Endeffekt gar nicht aufgefallen. Spätestens nach einem halben Jahr hätte mich jeder vergessen gehabt.“ Silas hätte das größere Zimmer bekommen, ihre Pflegeeltern einen anderen Jugendlichen zur Betreuung. Man hätte ihre Spuren verwischt, die Lücken die sie lässt aufgefüllt.


Oh Lord, won't you buy me a Mercedes Benz ?


- Nevermind, I bought it myself.

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#197

RE: start

in One of us is lying 18.03.2019 21:50
von Lea • Member | 819 Beiträge | 51400 Punkte



Daheim
Talking to Nathaniel
Mentioning Artur


Das war also nicht fair. Joa. Wo war der Bus mit den Leuten die es interessierte? Irgendwo im Bermuda Dreieck verschollen. Aber schien ja auch nicht ganz so schlimm zu sein, wenn er damit leben könnte. Also doch alles richtig gemacht.
War genau diese Sache, die er erwähnte Absicht? So ziemlich ja. "Naja, die Erwartung auf eine Nacht mit dir ohne mich danach jemals wieder bei dir melden zu müssen oder dass du auf mich stehst hast du erfolgreich zerstört. Also bleib ich jetzt bei dem und hoffe einfach.", antwortete er schulterzuckend, küsste ihn allerdings dann kurz. Das mir dem zerstören hatte er wirklich drauf gehabt, von dem her hoffte er einfach, dass er zumindest das andere nicht auch in Staub verwandelte.
Nates Eltern konnten bei ihm bleiben. In dem Fall wohnte er auch alleine. Praktisch, vor allem wenn es dann doch mal lauter werden sollte. Dylan war einfach wirklich kein Fan davon, wenn die Eltern bestimmte Dinge mitbekamen und das war sicher auch verständlich. Die wollten auch nicht wissen, was ihr Kind so trieb - und mit wem. "Ohhh, hat der Zwerg Angst alleine zu wohnen?",neckte er ihn und legte seine Arme um seine Hüften. Er war ja niedlich. "Vielleicht komm ich ja ab und zu vorbei und leiste dir Gesellschaft. Aber nur wegen deiner Katze, nicht wegen dir." Lüge. Wirklich. Mittlerweile könnte sicher auch Nate sagen, dass ihm was an dem Kleineren lag. War auch leicht zu erkennen.



Daheim

Wollte er sie nur dort? "Gerade ja, oder siehst du in meiner Hose ne Latte?" In dem Fall durfte seine Zunge auch gern darunter wandern. Aber wäre doch irgendwie Strange, wenn er einen geblasen bekam und nachher noch in ihm steckte. Da wäre doch eher seine Zunge im unteren Bereich beim anderen angebracht. "Ach Fick dich.", grinste er, schüttelte gleichzeitig den Kopf. Die beiden waren doch ein spezielles Team, man konnte es nicht mit Worten beschreiben.
Futter und Auslauf war alles was er brauchte. "Vielleicht sollte ich das mit der Beziehung mal überdenken. Scheint ja nicht so schwer zu sein, wenn du nur Futter und Auslauf brauchst." Mit Cloé klappte das schließlich auch gut, sie wuchs und wurde fett. Gut, Dalmatiner waren schnell zu dick, bei der Dame hielt es sich allerdings echt in Grenzen. Ein wenig weniger auf den Rippen schadete ihr aber auch nicht. Vielleicht würden die beiden morgen nach der Schule eine Runde joggen gehen.
"Es gibt drei Dinge, an denen es mir nicht mangelt.", begann er dann, bevor er aufzählte: "Selbstbewusstsein, Geld und Leute mit denen ich Sex haben kann. Aber letzteres stellt mich wohl ziemlich schlecht hin." Zumindest hatte er das Gefühl, es würde so sein. Sicher auch weil es zu viele Informationen für Nate wären. Aber gut, bisher hatte er sich auch an nichts gestört oder hatte es raushängen lassen. Bis auf die Drogen.
Und um die ging es dann auch gleich drauf. Er hatte es zu spät gemerkt. Klar, immer. Man war das eine schlechte Ausrede. Sehr schlecht, mehr konnte man nicht sagen. Nur ließ er das unkommentiert, war ja genug Bloßstellung wenn man es so sah. Aus Sicht eines Jugendlichen zumindest. Auch wenn er das wohl weiter machte, durch das Stottern. Dylan konnte nicht anders, er grinste vor sich hin und war fasziniert wie ein kleines Kind. Es hörte sich so süß an irgendwie, verschaffte Nate einen unglaublichen Bonus bei ihm. "Du musst mir erzählen warum. Das ist dir klar oder?", fragte er nach und legte den Kopf schief. "Von mir aus auch nachher, drinnen." Wenn er sich mehr entspannen konnte, weil der Balkon nicht mehr so nah war und die Höhe vielleicht erträglicher. Wie das funktionieren würde, wenn die beiden nachher ins Bett gingen. Wer weiß. Vielleicht würde er ihn einfach tragen, damit er verhindern konnte, dass er runter sah. Aber spätestens morgen früh wäre das Drama groß.
Nur lag jetzt der Fokus nicht auf der Höhe sondern auf den Ärzten - eher Dylans Angst davor. Das Wort niedlich fiel, ein Auslöser fürs Augenverdrehen. Was sollte das denn jetzt. Das war doch nicht nötig. "Na dann sag ich einfach nichts mehr." , meinte er, vielleicht ein wenig eingeschnappt, zu ihm. Wahrscheinlich würde er mit Leichtigkeit jede Angst des anderen schlagen in deren Dummheit. Immerhin fehlten noch Truthähne. Hühner. Frösche. Alles ziemlich dumme Ängste, aber nun mal vorhanden. Nur seine nächste Frage war eine gute Frage. Leider auch leicht zu beantworten. "Die stellen mich unter Drogen, damit ich ruhig bin. Ansonsten kann es auch sein, dass ich ohnmächtig werd." War bislang nur ein Mal vorgekommen, ein einziges Mal. Aber darüber redete er so unglaublich selten. Artur wusste das zum Beispiel, er hatte leider mal den Vater seines Freundes in voller Montur gesehen. Was passiert war? Er hatte ihn halber umgerannt und sich an ihn geklammert. Am liebsten hätte er sich hinter ihm versteckt, aber das ging nun mal nicht. Oder eher schlecht.
Er war stolz auf Nate, dass dieser sich dieses Mal nicht am Rauch verschluckte sondern es aushielt. Und schlussendlich ausblies. Na da hatte wer aber schön gelernt.
Der Kuss gefiel ihm wirklich sehr, er mochte diese Lippen, irgendwie auch den Geschmack und es fühlte sich einfach so an, als würde es zusammen gehören wie ein Puzzle. Seine Haut war so wunderbar weich und warm; was vielleicht an seinen kalten Händen lag. Zu seinem Erstaunen hatte er auch nicht wirklich das Bedürfnis danach weiter zu gehen im dem Sinne. Er würde ihn einfach nur gerne weiter küssen, vielleicht auch seinen Körper mit Küssen bedecken.
Auch als das störende Glas weg war, änderte sich daran wenig. Gerne kam er näher an den anderen ran, brummte zufrieden, als er ihn im Nacken kraulte. Er stürzte sich mit seinen Unterarm links von Nate ab, schob die rechte Hand wieder unter den Pulli, um zum einen die weiche Haut zu berühren, zum anderen um ihn schön nah bei sich zu behalten.
Irgendwas störte da unten wieder. War es die zweite Flasche? Nein, die stand auf dem Tisch. Aber es war hart und drückte. Peinlich berührt löste er sich von Nate und legte die Stirn an dessen Schulter. "Das ist doch nicht wahr...",murmelte er leicht genervt von seinem Körper. Sowas entstand doch immer wenn man es nicht brauchen konnte. "Du und Gras... ihr bringt mich echt um meine Selbstbeherrschung. Am besten ich werd das Teurere von beidem los, was auf lange Sicht allerdings du wärst und... naja... ich..." er suchte kurz nach den richtigen Worten. "Ich hab ja vorhin beschlossen, dich zu behalten, also müssen wir beide wohl jetzt damit leben. Oder stört es dich?" Er lag gerade eigentlich bequem auf ihm drauf, nur war da eine Sache eben deutlich spürbar für beide. Anders positioniert wäre das kein Problem, aber sicher auch nur halb so bequem. Die Entscheidung lag wohl bei Nate, dessen Bauchmuskeln er weiter mit der Hand nachfuhr.


But seriously, though. Some of you people need to go to church. I don't want you in hell with me.
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#198

RE: start

in One of us is lying 18.03.2019 22:06
von Lea • Member | 819 Beiträge | 51400 Punkte



Trailerpark
Talking to Adrian, Edward
Texting Ivie
Kostüm


Glaubte ihm eh niemand. Vielleicht hatte er recht. "Na wenigstens bin ich hier nicht mehr die einzige Schwuchtel." Kleiner Trost für ihn. Zwar sagte niemand ihm sowas ins Gesicht, aber so ziemlich jeder wusste, dass er schwul war. Jeder. Hielt die Frauen dennoch nicht ab mit ihm ins Bett zu steigen, was ihn irgendwie wunderte. Aber gut, verstand einer die Frauen. Ein Grund mehr mit einem Kerl ins Bett zu steigen.
Edward lud Adrian ein zur Party. "Hat der überhaupt nen Schülerausweis?" Party nur für Schulinterne, wurde dadurch geprüft. Deshalb auch Schulparty. Und ihnen würde er nicht rein kommen, die Security war da erbarmungslos. Hatte Mik am eigenen Leib mitbekommen dürfen als er bei der letzten Party nur dank anderer rein gekommen war, weil sein Schülerausweis daheim lag. Falls Adrian sowas also nicht hatte, Prost Mahlzeit.
Immerhin geht er rein, zieht sich wohl was an. "Alter, ich erfülle damit viele Klischees. Klein, Franzose UND Homosexuell." Langsam gingen ihm die Kommentare eh gegen den Strich. "So wie du ne Hose anziehst. Erst ein Bein und dann das andere." Erklärung genug ? Na hoffentlich.
Adrian kam wieder raus, extrem einfallslos. Na super. "Jap, ich fahr nicht mit euch mit." Zwar hatte er mehr Bier intus als Eddy, aber er brauchte seine Maschine dann doch morgen. Also 11 Gebot - nicht erwischen lassen.
Statt seiner Schlüssel zog er allerdings sein Handy aus der Tasche, schrieb Ivie: #Bitte sag mir, du bist noch auf der Party.# Er hatte das schreckliche Bedürfnis dieses kleine unschuldige Reh zu umarmen und mit ihr zu tanzen. Er hatte sie so schnell so lieb gewonnen, würde ihr ohne zu zögern sein Leben anvertrauen. Aber jetzt hoffte er einfach, dass sie noch dort war.


But seriously, though. Some of you people need to go to church. I don't want you in hell with me.
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#199

RE: start

in One of us is lying 18.03.2019 22:49
von heda • Junior Member | 747 Beiträge | 44000 Punkte


Clockwork - Talking to Eliott - mentioning nobody

Zeta hatte kein problem damit das Eliott fahren wollte, viel mehr störte es sie ein wenig, das er anscheinend angst davor hatte, wenn sie in ihrem zustand fuhr, auch wenn es selbstverständlich war. Sie griff in ihre tasche, zog den autoschlüssel hervor und hielt ihn Eliott so ziemlich vor's gesicht. Sie wartete das er ihr den schlüssel abnahm, ehe sie das bein über kreuzte und ihren noch vorhandenen cocktail leer trank. »Hast recht, sie wäre nicht glücklich darüber, aber das mit dem ervögeln, stimmt auch so schon, scheint so alshätte sie gern noch ein balg« meinte sie dazu nur, ehe sie mitlachte, sich aber schnell wieder einkriegte. Die nun mittlerweile, ziemlich angeheiterte latina stellte das Leere cocktailglas zurück auf den tresen, ehe sie aufstand und zur tanzfläsche sah. »Abhauen, Alkohol, pizza und pizza, klingt sehr gut.« grinste sie ihn sichtlich angeheitert entgegen. Sie lallte nicht, ein wunder, aber mit gradeaus laufen war nichts mehr. Ihr fiehl auf das Eliott sich bei der Frage zu Artur ein wenig versteifte, doch so angetrunken wie sie war, verstsnd sie den zusammenhang nicht und spätestens in 10 sekunden, dachte sie da so oder so nicht mehr dran. Sie sah zu ihm, grinste. »Lass uns gehen und nein, keine jacke dabei, nur die tasche« sie deutete auf das kleine täschen, welches bereits um ihre schulter hing, groß genug für's handy und die autoschlüssel, doch für den rest viel zu klein. Sie verschränkte ihre hand mit seiner und war schon ein wenig froh darüber, nun zu gehen.



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#200

RE: start

in One of us is lying 18.03.2019 23:12
von heda • Junior Member | 747 Beiträge | 44000 Punkte


Clockwork - talking to Sadie - mentioning Emma

Mit viel mühe niemanden heftig anzurempeln oder umzurennen, kamen beide an der bar an und Sadie bestellte sogleich die getränke, nachdem sie ein wenig damit verbracht hatte, den barkeeper auf die beiden aufmerksam zu machen. Sie sah wie zwei personen stühle freiräumten und machte Sadie darauf gleich aufmerksam, ehe Reign sich sofort einen schnappte, bevor er wieder weg war. Stehen machte ihr zwar nichts aus, doch sie wollte nun nicht den gesamten abend nur da stehen und sie ging davon aus, das auch Sadie nicht dauerhaft stehen wollte. Kaum saß sie, bekam sie ihren gewünschten Cocktail und dankte sowohl dem Barkeeper als auch Sadie mit einem freundlichen lächeln, so wie sie nunmal war. Kaum dachte die jüngere dann auch daran, das Sadie sie nun in ruhe ließ, doch im gegenteil, das ausgesprochene warzu interessant für ihre schwester. »Ich gebe dir drei, aber dann ist schluss!« meinte sie nun, versuchte ernst zu klingen, woran sie kläglich scheiterte, nicht lange dachte sie drüber nach, was sie sagen sollte, da wusste sie es schon. Damit würde sie ihre schwester nur neugieriger machen, doch das war ihr egal, Sadie würde so oder so nichtnachlassen und etwas vergessen erst recht nicht. »Braune Augen, Braunes Haar, Tattoos« fasste sie sich kurz, das könnte jeder x-beliebige sein, doch genau deswegen sagte sie es ja auch. Um nichts auf der welt, wollte sie das es auflog, das sie in Emma verliebt war, ein Mädchen und gleichzeitig jemand der so gut wie kein einziges wort wechselte, da sie nunmal nicht befreundet waren, was wirklich schön wäre. »Mehr bekommst du nicht und wehe du versuchst es weiter!« versuchte sie wieder ernst zu klingen.



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