#1

Informationen

in Unfair Justice | Dodo & Alex 12.01.2015 18:58
von Alex • Senior Member | 5.848 Beiträge | 1041324 Punkte

Nach zwei bereits wundervollen Privis hier Klappe die Dritte.

Well, what is it all about?

Mein Weiblein ist die Tochter eines Gefängnisleiters und dein Typ ist, wie sollte es auch anders sein, der böse Bad Boy. Aufgrund Vergewaltigung erhielt der gute Mann die Todesstrafe. Und dass, obwohl er eigentlich nicht einmal für diese Tat verantwortlich war. Nur für einige andere Taten. Sie hat gerade ihren Schulabschluss gemacht (selbstverständlich auf einem Elite-Mädcheninternate in der Schweiz) und kehrt nun zurück in ihre Heimat Phoenix, Arizona, USA. Dort will sie Jura studieren und hat zeitgleich einen Nebenjob in diesem Gefängnis. Dort lernt sie dann auch diesen jungen Mann kennen, der unschuldig inhaftiert ist.



zuletzt bearbeitet 27.11.2018 10:51 | nach oben springen


#3

RE: Unfair justice | Dodo & Alex

in Unfair Justice | Dodo & Alex 17.02.2015 23:58
von Dodo • Junior Member | 468 Beiträge | 13334 Punkte

Nathans Familie

Sein Vater
Michael Cheers war der Hauptverdiener der kleinen Familie. Er arbeitet im Industriegebiet von Phoenix als einfacher Arbeiter und verdient nicht viel. Frust über die Arbeit hat er schnell in Alkohol zu ertränken gelernt. Da er grundlegend schon ein eher sturer, missmutiger Mann ist, wurde sein Aggressionspotential erhöht. Erst artete es nur ständig in Streit aus zwischen ihm und Suzan, seiner Frau. Sie war gerade mal 20 und er 27, als sie heirateten, weil Suzan mit Nathan schwanger war. Die Lage spitzte sich zu, sie musste ihren Job aufgeben um sich um den Jungen zu kümmern und das Geld wurde knapp. Es war oft Streitthema, ebenso wie der Alkohol. Und schließlich riss bei Michael der Geduldsfaden und er schlug seine Frau. Er entschuldigte sich und sagte, es würde nie mehr vorkommen, aber es kam wieder vor. Immer öfter. Auch als sie wieder schwanger war, hörte er nicht auf. Auch gegen Nathan wendete sich seine Gewalt. War er genervt, wurde der Junge geschlagen, angebrüllt oder in die Abstellkammer gesperrt. Noch weniger Geld blieb übrig, als noch ein Kind durchgefüttert werden musste und ihm wurde das zu viel. Sein Benehmen verursachte dann die Trennung seiner Frau. In der ersten Zeit war er ziemlich schockiert, dass Suzan mit der kleinen Lora abgehauen war, dass er doch wirklich seinen Alkoholkonsum drosselte und versuchte seine Frau wieder zu finden, aber er hatte keinen Erfolg. Sein Frust wuchs und wenn ihm etwas nicht passte, rutschte ihm die Hand gegenüber seinem Sohn aus und von Zeit zu Zeit ignorierte und ihm deutlich machte, dass er ihn nicht bei sich wollte. Nathan lernte sich selbst zu versorgen, kümmerte sich um seinen Vater, wenn der im Suff hing. Schließlich aber hatte auch er es nicht mehr ausgehalten und war mit 13 Jahren auf die Straße geflohen. Seit dem ist Michael alleine, lebt sein Arbeiterleben und geht auf im Alkohol.
Michael ist ein recht hochgewachsener Mann, der einst mal ganz ansehnlich war, gut trainiert und mit markanten Gesichtszügen. Inzwischen ist der Mann 50 und man sieht ihm an, dass das Leben ihn verbraucht hat. Seine Haare sind inzwischen schon recht grau, seine Haut von Falten und Poren geprägt und wirkt schlaff. Oft hat er Augenringe und ist nicht ganz bei sich. Ihn mal unalkoholisiert anzutreffen ist nämlich eher schwierig. Am ehesten noch auf der Arbeit. Wenn man auf ihn trifft, muss man mit seiner direkten, knappen und eher abfälligen Art klar kommen und sollte sich hüten, ihn zu reizen


Suzan Cheers
Eigentlich hatte sich die Frau in jungen Jahren trotz des schlechten Standes in der Gesellschaft gut durchgekämpft, hatte ihren Schulabschluss gemacht und eine Ausbildung im Einzelhandel gemacht, hatte dort auch ihren Job gefunden. Ironischer Weise hat sie ihren Mann bei der Arbeit als Kunden kennengelernt und schnell waren die beiden ein Paar. Trotz der sieben Jahre Altersunterschied war sie Hals über Kopf verliebt und bereits als sie 19 war, zog sie zu Michael. Die Schwangerschaft mit 20 war ungeplant, brachte Stress in die Beziehung, die schon früh am Bröckeln war, als Suzan von dem Alkoholproblem mitbekam. Liebevoll kümmerte sie sich um ihren Sohn, ertrug das Leiden zuhause und redete sich ein, dass es wieder besser würde. Den Glauben gab sie erst auf, als Michael auch dem Jungen gegenüber gewalttätig wurde. Doch da war sie bereits mit Lora schwanger und hoffte einfach, dass ihr Mann zur Vernunft kam bei einem zweiten Kind. Aber es wurde nur schlimmer und als sie die Chance hatte, wegzukommen, hat sie die ergriffen, allerdings hatte sie nur ihre kleine Tochter mitgenommen und war danach auch nicht wieder zurückgekommen um ihren Sohn zu holen.
Sie lebt unter Nathan nicht bekannten Umständen. Das einzige, was er sich zusammenreimen kann, ist ihr Alter von 43 Jahren und hat noch die grobe Erinnerung von ihr im Kopf. Sie ist eine eigentlich sehr herzliche Person mit eigentlich starker Persönlichkeit, wenn auch das Verhältnis mit Michael sie schwer geprägt hat. Die Sorgen von der Zeit kann man in ihrem Gesicht sehen, aber trotzdem hat sie ausdrucksstarke Augen und hat Lebensenergie und trotz der Makel durchs Alter ist sie eine hübsche Frau. Sie wohnt übrigens in Henderson, Nevada, in der Nähe von Las Vegas, also 4 1/2 Autostunden von Phoenix entfernt. Sie hat dort einen gut bezahlten Job in einem Laden und bringt damit sich und ihre Tochter durch. Der hat sie nie von ihrem Bruder erzählt. Anfangs war es sehr mühsam gewesen, sich überhaupt ein neues Leben ohne Mann aufzubauen mit Kind und als Lora alt genug war, es zu verstehen, traute sie sich nicht, sie wollte es ihr dann erzählen, wenn beide Kinder älter wären um sich kennen zu lernen und sie zu verstehen, nicht nur den Umstand. Doch auf Briefe zu ihrer alten Adresse gab es keine Reaktion und so gab sie es irgendwann auf und sagte weiterhin nichts. Aus Scham darüber, ihren Sohn im Stich gelassen zu haben und weil er sie - wie sie ja dachte - hasste. Immerhin reagierte er nicht auf die Briefe, wenn auch er nie einen erhielt, was sie nicht wissen konnte.


Lora Cheers
Die junge Dame mit ihren 19 Jahren hat zum Glück nichts von ihrer eigentlichen Familiensituation mitbekommen. Sie hat sich immer gefragt, warum sie ohne Vater aufwächst, aber gab sich mit den ausweichenden Geschichten, die sie erzählt bekam, zufrieden, auch wenn sie natürlich neugierig war. Sie war schlau genug um zu sehen, dass es ihre Mutter bedrückte, weshalb sie das Thema sein ließ, bevor es eskalierte. Von ihrem Bruder wusste sie folglich auch nichts, denn sie war nicht einmal zwei Jahre alt, als sie mit ihrer Mutter von da weg war und in dem Alter konnte man ein eigentlich bekanntes Gesicht ja nicht einordnen. Ihre Schulzeit verbrachte sie gut, sie war ein intelligentes Mädchen und hatte einen guten Abschluss gemacht, machte nun ein Praktikum in einem Kindergarten und würde im nächsten Jahr eine Ausbildung zur Krankenschwester anfangen. Sie sah dafür fast zu zerbrechlich aus, war aber eine eigenständige junge Frau, wenn auch sie die Naivität ihrer Mutter hatte.


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