#1

Anmeldungen

in Unfair Justice | Dodo & Alex 12.01.2015 19:03
von Alex • Senior Member | 5.845 Beiträge | 1040224 Punkte

Hier befinden sich die Anmeldungen der Charaktere.

Der Charakterbogen darf, bzw. soll mit passenden Grafiken erweitert werden. Ob in Stichpunkten und ganzen Sätzen geschrieben wird, ist egal. Der Bogen darf an beliebigen Stellen mithilfe von den Grafiken unterteilt werden. Es ist daran zu denken, den Charakterbogen an das Thema anzupassen und dementsprechend auch gewisse andere Dinge zu erwähnen.

☤Vor- & Nachname:
☤Spitzname | Rufname:
☤Geburtsdaten:
☤Herkunft | Nationalität:
☤Umfeld:
☤Charaktereigenschaften:
☤Vorlieben | Abneigungen:
☤Stärken | Schwächen:
☤Ängste:
☤Hobbys:
☤Vergangenheit:
☤Sonstiges:
☤Aussehen:



zuletzt bearbeitet 27.11.2018 10:53 | nach oben springen

#2

RE: Unfair justice | Dodo & Alex

in Unfair Justice | Dodo & Alex 13.01.2015 19:01
von Alex • Senior Member | 5.845 Beiträge | 1040224 Punkte



☤Vor- & Nachname: Madita Ivory Chateaubriand
↳ Die beiden Vornamen der jungen Frau kommen aus dem Englischen und haben zusammen gesehen eine sehr schöne gemeinsame Bedeutung. Madita bedeutet 'die Perle' und Ivory steht für 'Elfenbein' oder 'creme-weiß'. Den französischen Nachnamen Chateaubriand hat Madita von ihrer Mutter, welche Französin ist. Chateau steht für 'château' und bedeutet 'Schloss'. Zu Briand hat die junge Frau leider keine Bedeutung. Allerdings steht der gesamte Nachname auch für ein doppeltes Rindersteak. Ausgesprochen wird es Schatobrio.
☤Spitzname | Rufname: Maddie || Ivy
↳ Bei den meisten Menschen ist Madita Ivory einfach nur als Maddie bekannt. Hin und wieder kommt es auch mal vor, dass jemand aus dem Zweitnamen den Spitznamen Ivy formt. Trotzdem ist Madita immer für neue Kreationen zu haben, solange diese nicht vollkommen irrsinnig und mit Bedeutung sind.
☤Geburtsdaten: 19 Jahre || 22. Juni || Krebs
↳ Geboren ist die junge Frau vor 18 Jahren in einem warmen Sommer am 22. Juni um 16:10 Uhr und somit ist sie vom Sternzeichen Krebs. Zur Welt kam die 18-Jährige übrigens in der Heimat ihrer Mutter, Saint-Jean-Cap-Ferrat, eine kleine Gemeinde nahe Nizza in Frankreich.
☤Herkunft | Nationalität: ½ Amerikanisch || ½ Französisch
↳ Während Maddie's amerikanischer Vater aus Phoenix, Arizona kommt, ist ihre Mutter eine Französin. Somit ist die junge Frau beides zur Hälfte, fühlt sich jedoch eher französisch.
☤Umfeld:
↳ Vater: Matthew Benjamin Collins || 47 Jahre || Gefängnisleiter in Phoenix, Arizona
↳ Mutter: Lucille Marie Cateaubriand || 45 Jahre || Reporterin weltweit
↳ Bruder: Dylan Isaac Collins || 22 Jahre || Inhaber einer Sicherheitsfirma
↳ Clique: Grace Henderson || 19 Jahre || Tiermedizin-Studentin in New York
Isabella Schmidt || 18 Jahre || Ausbildung zur Bankkauffrau in München
Ilayda Demir || 18 Jahre || Freiwilliges soziales Jahr in Afrika



☤Charaktereigenschaften:
↳ Aufmerksam || Abenteuerlustig || Anpassungsfähig || Bescheiden || Belastbar || Direkt || Diszipliniert || Durchsetzungsfähig || Ehrlich || Ehrgeizig || Entschlossen || Feinfühlig || Fleißig || Fürsorglich || Gutmütig || Gerecht || Geduldig || Hilfsbereit || Humorvoll || Mitfühlend || Neugierig || Ordentlich || Respektvoll || Selbstbewusst || Schlagfertig || Tolerant || Tiefgründig || Verantwortungsbewusst || Zielstrebig || Zuverlässig
↳ Autoritär || Besitzergreifend || Chaotisch || Entscheidungsunwillig || Eigensinnig || Eifersüchtig || Frech || Flatterhaft || Impulsiv || Kritikunfähig || Misstrauisch || Nachtragend || Ruhelos || Reizbar || Stur || Überempfindlich ||Unnahbar || Übervorsichtig || Unentschlossen || Überkritisch || Verschlossen || Verwöhnt || Verträumt || Zerbrechlich
☤Vorlieben | Abneigungen:
↳ Romantik || Duftkerzen || Blumen || Sommer || Warmes Wetter || Luftige Klamotten || Gesunde Ernährung || Sport || Gut riechende Männer || Mode || Obst
↳ Lügner || Machos || Alkohol || Zigaretten || Drogen || Vorurteile || Tierquäler || Ungesunde Ernährung || Yolo, Swag, Hipster Teenager || Schlechte Manieren || Gewitter || Schlechtes Wetter
☤Stärken | Schwächen:
↳ Auffassungsgabe || Flexibilität || Hohe Belastbarkeit || Kommunikationsstärke || Naturwissenschaften || Sprachen || Organisationstalent || Teamfähigkeit || Zielstrebigkeit
↳ Detailbesessenheit || Perfektionismus || Schlecht nein sagen || Selbstüberschätzung || Sturheit || Ungeduld || Empfindlichkeit || Überpünktlichkeit || Nachgeben || Den Kürzeren ziehen
☤Ängste:
↳ Astraphobie (Angst vor Gewittern)
☤Hobbys: Kampfsport || Reiten || Tanzen || Zeichnen || Musik || Kochen
↳ Schon seit ihrem sechsten Lebensjahr betreibt Maddie viele Kampfsportarten, daher kann sie sich gut verteidigen und wehren.
↳ Auf einem Pony saß die junge Frau zum ersten Mal mit drei Jahren, seit ihrem siebten Lebensjahr bekam sie Reitunterricht.
↳ Ihre erste Ballettstunde hatte Ivy im Alter von 14 Monaten, seitdem tanzt die junge Frau für ihr Leben gerne. Vor allem mag sie Contemporary Pointe.
↳ Für die 18-Jährige spielt Kunst eine wichtige Rolle. Maddie zeichnet gut und gerne, überwiegend Porträts und Landschaften. Außerdem spielt sie Klavier und Geige und dank jahrelangem Sprech- und Gesangsunterricht hat sie eine angenehm weiche Stimme.
↳ Von ihrer Mutter und zahlreichen internationalen Nannys lernte Maddie schon früh das Kochen. Sie liebt es, aufwändige Menüs zu kreieren



☤Vergangenheit:
↳ Geboren vor 18 Jahren in einer kleinen französischen Gemeinde in Frankreich als zweites Kind ihrer Eltern
↳ Bis zu ihrem fünften Lebensjahr hatte sie ein angenehmes Leben, doch als ihr Vater zurück in seine Heimat versetzt und befördert worden ist, ließen sich die Eltern scheiden
↳ Maddie's Bruder Dylan ging mit dem Vater nach Amerika, Maddie blieb bei ihrer Mutter
↳ Da ihre Mutter ständig unterwegs war, hatte die junge Frau sehr viele Kindermädchen
↳ Zur fünften Klasse wechselte die 18-Jährige auf ein Elitemädcheninternat in Luzern, Schweiz
↳ Dort wurde sie sehr schnell beliebt und schrieb bis zu ihrem BAC, also dem Abitur, nur Einser
↳ Für ihr Jurastudium zieht Maddie zu ihrem Vater und jobbt nebenbei in 'seinem' Gefängnis
☤Sonstiges:
↳ Ihre 9-jährige Stute, welche Maddie zum 12. Geburtstag von ihrer Mutter bekommen hat, stand bisher auf dem Internatsgestüt und nun in einem kleinen Reitstall etwas außerhalb von Phoenix. Cerise ist ein KWPN-Rappe.
↳ Sie zieht in das Haus ihres Vaters.
↳ Seit ihrem 18. Geburstag ist Madita außerdem stolze Besitzerin eines mattschwarzen BMW i8, welchen sie sich selbst geschenkt hat



☤Aussehen:
↳ 1,69m groß || 50kg || Schlank gebaut
↳ Blonde Haare || Naturwellen || Bis zur Brust
↳ 70C Oberweite || Lange Beine || Runder Po || Flacher Bauch
↳ Sinnliche Lippen || Grau-blaue Augen || Dichte Wimpern
↳ Femininer Style || Cardigans || Maxischals || Boots || Zerrissene Hosen || Kuschlige Pullover



zuletzt bearbeitet 14.01.2019 22:32 | nach oben springen

#3

RE: Unfair justice | Dodo & Alex

in Unfair Justice | Dodo & Alex 14.01.2015 11:29
von Dodo • Junior Member | 468 Beiträge | 13334 Punkte

☤Vor- & Nachname: Nathan Cheers
→ Mit Namensbedeutungen hatte er sich nie weiter auseinandergesetzt, aber es hat ihm mal jemand gesagt, dass Nathan so viel wie „Gottesgabe“ bedeutet. Na momentan ist er nur das Geschenk für die Ärsche, denen er diesen Mist verdanke. Sein Nachname ist halt ein Nachname, auch wenn es natürlich manchmal lustig ist, weil er einem Prosit entspricht.

☤Spitzname | Rufname: Nate
→ Allen, denen er wenigstens halbwegs positiv gegenübersteht, dürfen den Spitznamen verwenden. Nur vom Personal oder feindlichen Leuten akzeptiert er es nicht, beim Spitznamen genannt zu werden.

☤Geburtsdaten: 23 Jahre | 13.Januar | Steinbock
☤Herkunft | Nationalität: Phoenix, Arizona | American
☤Umfeld:
→ Familie:
Michael Cheers | Vater | 50 Jahre | Industriemitarbeiter, Phoenix
Suzan Cheers | Mutter | 43 Jahre | Unbekannte Umstände
Lora Cheers | Schwester | 19 Jahre | Unbekannte Umstände

→ Gang:
Ryan Burton | 31 Jahre | Anführer
Sam Prinsloo | 29 Jahre | Stellvertreter
David Hawn | 26 Jahre
Jackson O'Neil | 26 Jahre
Miles Wyler | 21 Jahre
Stephan Lansbury | 20 Jahre

→ Gefängnisgenossen (befreundete)
Mick Huxley | 39 Jahre | Urteil : Totschlag & schwere Körperverletzung
Lester Roades | 28 Jahre | Urteil: Drogenmissbrauch & -deal, Körperverletzung
Drake Clancy | 24 Jahre | Urteil: Doppelmord, Drogenmissbrauch


☤Charaktereigenschaften:

Die Sprache der Straße hat sich tief in Nates Verhalten eingeprägt. Ihm wurde keine Freundlichkeit entgegengebracht und so macht er sich auch keine Mühe in irgendeiner Weise freundlich oder charmant zu sein. Er ist direkt, nimmt kein Blatt vor den Mund und lächelt selten. Das Leben ist skrupellos und er hat sich angepasst. Sobald er an jemandem eine Schwäche oder Naivität bemerkt, nutzt er es für seine Zwecke aus. Wobei sich das meistens eher auf höher- oder gleichgestellte bezieht, denn er ist nicht so gnadenlos, wie er gerne tut. Trifft er auf jemanden, der Hilfe braucht, hilft er auch und setzt sich für denjenigen ein. Dabei kann er sehr hartnäckig werden, aber er ist sowieso ein ziemlich ehrgeiziger Typ, zumindest wenn es sich lohnt um die Angelegenheit oder eine Person zu kämpfen. So sieht er eine Abfuhr auch nicht direkt als endgültig an, sondern versucht sein Glück weiterhin, kann dabei auch einfallsreich und leidenschaftlich werden. Das stellt sich auch in einer ernsthaften Beziehung heraus. Er würde alles tun für seine Liebe, wenn er sicher ist, dass sie sich an ihn gebunden hat. Ebenso bindet er sich und ist sehr treu und vertraut. Das Problem ist nur, dass es auf der Straße nicht möglich ist, Vertrauen zu lernen und zu halten. Er hat nur wenige Male den Fehler gemacht, sich ernsthaft auf jemanden einlassen zu wollen, jetzt sieht er das ganze ziemlich kritisch. Er weiß nicht, ob er wirklich noch an die richtige Liebe glauben soll, ist misstrauisch und sieht alles eher pessimistisch. Er ist sehr berechnend geworden und vorsichtig im Bezug auf Menschen. Auch etwas, was man lieber lernen sollte auf der Straße sowie im Knast. Er hat gelernt, sich auf sich selbst zu verlassen, unerbittlich und hartnäckig zu sein. Er ist nicht wirklich kompromissbereit und lässt sich nicht übers Ohr hauen. Wenn er so scheint, als würde er mit sich reden lassen, so schindet er eigentlich nur Zeit.
Auch wenn er so beharrlich ist, so hat er doch für vieles auch Verständnis, nur zeigt er das nicht unbedingt. Man muss es sich bei ihm erst verdienen, gut behandelt zu werden. Eine ehrliche Haut ist er aber immer, er sieht den Sinn in Lügen nicht und er hasst es, wenn er belogen wird. Und wenn er dann entschlossen ist, sich ignorant zu zeigen, ist es schwer ihn wieder von sich zu überzeugen. Es gibt keine zweiten Chancen bei manchen Dingen.
Wenn er meint, etwas schaffen zu können, ist er ehrgeizig, fest entschlossen und auch zäh. Von seinen Plänen abbringen, kann ihn eine außenstehende Person nicht. Nur sein eigener Pessimismus kann ihn zu Fall bringen. Oder logische Überlegungen, die er meistens anstellt um auch mit dem bisschen, was er hat, auszukommen – wenn er nicht gerade im Gefängnis säße und sich selbst bemitleidete und Trübsal blies, während gleichzeitig Wut und Hass in ihm kochten.

☤Vorlieben | Abneigungen:
Gras & Koks – von Koks ist er abhängig, wenn er da nicht dran kommt, beruhigt er sich mit Gras
Freiheit – Wenn man sie nicht mehr hat, vermisst man sie am meisten.
frische Luft egal welchen Wetters – er ist froh, wenn er überhaupt noch etwas davon mitbekommt
Kaffee – Oh ja, er liebt Kaffee, auch wenn er sich im Gefängnis nur mit dünner Plörre begnügen muss
Bekanntes – Alles von draußen oder alles was er wiedererkennt, beruhigt ihn. Alles andere findet er fragwürdig.
Tattoos – leider hat er nur kein Geld um sich noch mehr zuzulegen. Das bisschen, was er im Gefängnis verdient, reicht für die Drogen, mehr nicht

die Zelle – Klein und trist, der Feind in.. naja nicht Person, Raum halt.
Gefangenschaft – Und das auch noch zu unrecht. Er ist ein Streuner, er braucht die Freiheit
Enge – Es gibt nichts schlimmeres
fremde Umgebung – Er war immer nur in dem einen Stadtteil. Die Bedrücktheit des Gefängnisses macht ihn fertig
Einfach alles im Gefängnis, Wärter – Das Leben hier war unfair und bestimmt von Sadisten. Was soll man daran auch nur ansatzweise akzeptieren.

☤Stärken | Schwächen:

Kämpfen – Das Leben im Ghetto hat ihn hart, zäh und hinterhältig gemacht. Skrupel hat er abgelegt.
Dinge mit Händen schaffen – Handwerklich ist er gar nicht so ungeschickt, nur nicht sehr gefördert
logisches Denken – er erfasst schnell Situationen, hat ein gutes Merkvermögen und Zahlengedächtnis, kann es jedoch kaum einsetzen
Mit nichts überleben – nicht viele schaffen es, sich auf der Straße am Leben zu halten. Vor allem allein. Und das hat er geschafft, bevor die Gang ihn aufgenommen hatte.

Erpressbar – Jeder der von seinem Urteil weiß, könnte ihm das Leben zur Hölle machen
Abhängig – Eigentlich ist es nicht wirklich toll, auf etwas nicht verzichten zu können
Gangzugehörigkeit – Seine Gang war bei anderen sehr unbeliebt, aber da sie recht 'harmlos' ist, beziehungsweise sich unauffällig verhält, hat er viele Feinde und kaum Helfer
Harte Schale – Er ist zu unnahbar, verbaut sich dadurch oft Möglichkeiten
Bildungslücken – Er wurde nie viel gefördert, weshalb er nun Probleme mit der Rechtschreibung hat und nicht über so großes Allgemeinwissen verfügt


☤Ängste:
Klaustrophobie – Angst vor engen Räumen, sofern sie dunkel sind. Ansonsten wird er dennoch nervös und reizbar



☤Hobbys:
Streetfights – faire, gute Kämpfe sind manchmal doch ganz amüsant. Im Gefängnis sind sie nur leider nicht so fair
Graffiti sprayen – manchmal hat er eine künstlerische Ader, der er gerne nachgeht, vor allem ist der Adrenalinkick jedes mal berauschend, weil es ja verboten ist
Drogenrausch – es zieht einen weg von der Realität. Er wäre nicht abhängig, wenn es sich nicht lohnen würde
Handwerken – Etwas schaffen, darum geht es, gerade wenn man sonst nichts im Leben hat. Und ungeschickt ist er auch nicht.



☤Vergangenheit:
Rosig sah seine Vergangenheit nicht aus. Er kam als erstes der beiden Kinder seiner Eltern zur Welt und die sah von Anfang an nicht schön aus. Seine Eltern gehörten zur Unterschicht der Gesellschaft und sie lebten in einer sehr kleinen, heruntergekommenen Wohnung im Ghetto der großen Stadt. Sein Vater schuftete sich zugrunde in der Industrie, versoff das halbe Geld aber direkt wieder. Seine Mutter war halbtags Kassiererin, aber das Geld reichte nicht für vieles. Nach drei Jahren kam dann seine Schwester zur Welt – noch ein Kind, das durchgefüttert werden wollte. Das Geld reichte vorne und hinten nicht und immer mehr stritten seine Eltern. In der Wut kam es mal vor, dass sein Vater seine Mum schlug und Nate selbst war alt genug um das mitzubekommen. Irgendwann wurde es seiner Mutter zu viel. Sie schnappte seine kleine Schwester und verschwand ohne ein Wort des Abschieds. Nate blieb also alleine zurück mit seinem Vater, der sich kurzzeitig sogar zu bessern schien. Aber der Schein trog. Es kam nicht oft vor, dass ihm die Hand ausrutschte, aber es kam vor. Den Hang zum Alkohol konnte er nicht besiegen und trank sogar noch mehr. Es fehlte sogar Geld, um Besorgungen für die Schule zu machen. Klassenfahrten konnte Nate nie mit machen und es kam manchmal vor, dass er sich neue Blöcke oder Stifte klauen musste. Sein privates Umfeld sorgte dafür, dass er nicht wirklich gefördert wurde. Es gab keine Hilfe bei Hausaufgaben, privat gab es kaum was zu lesen und sonst irgendwelche sinnvolle Beschäftigung und so waren seine Noten stetig schlecht, obwohl er gar nicht so dumm war. Während der weiterführenden Schule lief zuhause gar nichts mehr. Er, in der Pubertät und rebellisch, kam einfach nicht mehr klar mit seinem Alten und hatte sich auf die Straße abgesetzt. Ob er nun Stress hatte und sich mit dem auf engstem Raum zusammenpferchte, wobei sie nichtmal die Heizkosten zahlen konnten und Nate es leid war, sich um seinen nörgelnden Vater zu kümmern. Also genoss er lieber die Freiheit der Straße, weil er seine Mutter nicht finden konnte. Die Schule brach er ab, hielt sich mit Diebstahl über Wasser. Mit 16 Jahren fing er an mit Drogen zu dealen und selbst welche zu nehmen. Als er sein Dealbereich ins Gebiet seiner jetzigen Gang ausweitete, wurde er von denen zusammengepfiffen, doch der Anführer erbarmte sich seiner und nahm ihn auf. Seit dem macht er mit der Gang den Stadtteil unsicher, dealte für die Gang und brachte einen gewissen Anteil des Erlöses für die Gang ein. Den Rest nutzte er um sich mal was zu essen zu kaufen oder auch mal neue Sachen. Und er lernte die Kunst des Graffiti sprayen und für die Farbe ging auch dann der Rest des Geldes drauf. Aber er schlug sich durch als Kleinkrimineller, der niemandem etwas zu leide tat, außer den Feinden seiner Gang oder anderen, die es echt einfach verdient hatten. Das Kämpfen hat er zwangsläufig gelernt und schlägt sich im wahrsten Sinne des Wortes ganz gut.
Durch das Leben auf der Straße hat er schon ein langes Vorstrafenregister, auch wenn man ihn nie weggesperrt hatte, weil er immer noch nach dem Jugendstrafrecht behandelt worden war. Dennoch listen sich die verbrechen von Sachbeschädigung über schwere Körperverletzung hin zum Drogenhandel. Und dann, kaum war er 21 und aus dem gröbsten raus, wurde ihm Vergewaltigung und versuchter Mord angehängt.
Und seitdem saß er im Gefängnis. Um genau zu sein, seit 3 Monaten, einer Woche und einem Tag. Er hielt sich wacker, während er versuchte Revision einzuleiten. Er konnte das Urteil nicht hinnehmen. Erst wollten sie ihn ewig weg sperren und dann umbringen. Ganz super. Warum lebte er nochmal in einem Staat mit Todesstrafe? Ach ja, weil hier nur Sadisten rum liefen. Die Justiz machte Mist und die Angestellten im Gefängnis waren auch nicht besser. Mit den Insassen hatte er bisher mäßig Probleme. Sein Tattoo verrät ihn als Bandenmitglied und er stößt dadurch auf viele Feinde. Aufgrund seines Misstrauens lässt er aber auch andere nicht so sehr an sich heran und hat deshalb nur wenige, die ihm unter die Arme greifen.

☤Sonstiges:
Unschuldig, aber verurteilt wegen schwerer Vergewaltigung und versuchtem Mord zu mehreren Jahren Haft, der dann durch die Todesstrafe beendet wird.

☤Aussehen:
Für einen Kerl, der auf der Straße lebte, sieht er doch recht gut aus, immerhin achtet er auf sein Äußeres. Die braunen Haare hält er kurz und nicht wie so viele andere lang oder in Dreadlocks. Je nach Lust und Laune lässt er sich mal einen Dreitagebart stehen , sieht aber auch damit immer noch gepflegt aus. Was noch für sein atemberaubendes Aussehen sorgt, ist sein Körperbau. Hochgewachsen mit 1,88m wirkt er schon eindrucksvoll, unterstützt wird das noch von seinen breiten Schultern. Alles in allem hat er eine sehr gute Figur und hat Muskeln, wo sie hingehören und von guter Stärke. Von seinen enttäuschenden Eltern hat er zumindest die guten Gene abgegriffen, die ihm ein wunderbar männliches, markantes Gesicht verliehen haben mit dunklen, braunen Augen.
Einen richtigen Kleidungsstil hat er zumindest jetzt nicht mehr. Mit der Anstaltskleidung kann man sich halt keinen eigenen Stil bilden. Ansonsten freut er sich schon auf den Tag, an dem er seine heißbegehrte Lederjacke wiederbekommt. Der Rest seiner Sachen ist ihm nicht so wichtig, das sind alles normale, lässige Kleidungsstücke, die nicht so wertvoll waren. Trotzdem wäre es eine Freude, sie wieder anzuziehen, denn das würde Freiheit bedeuten.



zuletzt bearbeitet 14.01.2019 22:45 | nach oben springen

#4

RE: Unfair justice | Dodo & Alex

in Unfair Justice | Dodo & Alex 14.01.2015 19:06
von Dodo • Junior Member | 468 Beiträge | 13334 Punkte

*Nachtrag

Aussehen:
Nate hat natürlich sein Tattoo von der Gang. Es steht längs seines linken Unterarms.


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