#51

RE: Boston High School Start

in Boston High School 14.11.2019 13:00
von Jazz • Junior Member | 274 Beiträge | 33650 Punkte

NEVIO ROMEO DÍAZ
-Luke,Toya,Carly


Sofort breitete sich ein freches und gleichzeitig erfreutes Lächeln auf dem Gesicht des Captains aus. Er wusste einfach, dass Luke für jeden Mist zuhaben war. Aufgeregt glitten seine Augen über die Menge, vielleicht erkannte er ja ein weiteres Gesicht, was ihn nicht sofort zum kotzen brachte.
Wie gerufen sah er Toya, mit einer neuen, ihm noch unbekannten Blondine.
Mit einer schnellen Bewegung Schliff er den Dunkelhaarigen mit sich zu den beiden Damen. ”Hola, princesa, ¿ cómo estás?” fragte er die Spanierin charmant und umarmte sie von hinten. Dann sah er zu der durch aus hübschen Frau ihr gegenüber. “Sag mal willst du mir nicht deine neue Freundin vorstellen?“ fragte er strahlend.
Klar sie war schon etwas länger hier. Aber das konnte Romeo ja nicht wissen. Er hatte die Ferien in seiner Heimat verbracht und herzlich wenig von dem Geschehen hier mitbekommen. Aber das Schloss nicht aus, dass er die Schönheit kennenlernen wollte.
Als Teenager hätte man bestimmt gesagt: Der ist verknallt.




The devil you know.

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#52

RE: Boston High School Start

in Boston High School 14.11.2019 13:11
von Alex • Senior Member | 5.831 Beiträge | 1037624 Punkte




Montoya wandte den Blick von Carly ab, als aus einiger Entfernung eine bekannte Stimme auf spanisch zu sprechen begann. Romeo! Sofort breitete sich ein glückliches Lächeln auf ihrem Gesicht aus. Diese Stimme hätte Toya auch unter hundert Männern sofort erkannt. Der Spanier umarmte sie von hinten und die Dunkelhaarige ergriff lachend seine Hände. "Hola!", kam es ihr über die Lippen und sie drehte den Kopf leicht zur Seite, um ihren guten Freund kurz zu mustern. "¿Bien y tu?", antwortete Toya auf seine Frage, ehe Romeo auch schon Carly entdeckt hatte. Die Beiden hatten sich noch gar nicht kennengelernt, da Romeo anders als Montoya in den Ferien in Spanien gewesen war. Sie beneidete ihn darum wirklich. "Carly - Romeo, Romeo - Carly.", stellte sie ihre Freunde mit einem herzhaften Lachen einander vor und lehnte sich an ihren Kumpel an. "Wie waren deine Ferien? Hast du mir ein bisschen Spanien mitgebracht?", erkundigte sich die 18-Jährige wehleidig und seufzte auf. Nachdem ihre neue Lusitanostute unerwartet schon beim Kauf tragend gewesen war, durfte sich Toya nun schon seit einem Jahr um den kleinen Encantador kümmern. Der Rapphengst hielt die leidenschaftliche Reiterin so auf Trab, dass sie die Ferien dieses Jahr in Boston verbringen hatte müssen. Doch so hatte sie zum Glück auch Carly frühzeitig kennengelernt. "Nächstes Mal komm ich mit, Romeo.", beschloss Toya kurzerhand und lächelte leicht. Sie verstand sich gut mit dem Landsmann, welcher tatsächlich nicht zum Footballteam gehörte, sondern bei den Schwimmern der Schule Mitglied war.



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#53

RE: Boston High School Start

in Boston High School 14.11.2019 15:39
von Kati • Member | 764 Beiträge | 54350 Punkte



Ivan-Toya-Carly




Der Dunkelhaarige musste ebenfalls grinsen. Früher wären die Beiden wohl ganz aufgeregt herum gehüpft, weil sie das tun würden. Luke würde nie den Moment vergessen, als sie es das erste Mal getan hatten. Man wie hatten sie sich damals gefühlt… und ja vielleicht waren sie damals auch rumgehüpft und hatten es nicht wirklich fassen können, das es so funktioniert hatte. Am nächsten Tag war zumindestens Abercrombie total angespannt gewesen und hatte jeden Moment damit gerechnet vom Direktor in sein Büro gerufen zu werden. Doch das kam nicht und so war es irgendwann ganz normal geworden dort einzusteigen.
Und dann wurde er auch schon mit gezogen und das war für den Braunhaarigen doch so unerwartet gewesen, dass er sich fast an seinem Bier verschluckte, aber nur fast. Nevio bekam einen bösen Blick ab, als sie bei Toya und einer ihrer Freundinnen stehen blieben, doch der Schwimmer bezweifelte stark, dass er ihn bemerkte, Toya war schließlich da. Ein Schmunzeln bildete sich auf seinen Lippen, manchmal war sein bester Freund einfach… naja wie sollte er es am besten ausdrücken… hormongesteuert und das auf andere Art und Weise wie er oder Monty.
Als er sich auch zu der Blondine drehte fand er es nicht mehr so lustig. Es war Carly, automatisch verschränkte er seine Arme vor der Brust und schenkte Nevio einen warnenden Blick. Im Gegensatz zu ihm, kannte er die Blonde nämlich doch und die Vorstellung das der Rothaarige sie anfassen könnte gefiel ihm ganz und gar nicht. Moment mal, hatte er das wirklich gerade gedacht? Luke musste innerlich den Kopf über sich selbst schütteln, aber trotzdem… “Hey Carly”, begrüßte er die junge Frau dann und nickte ihr kurz zu. Der Amerikaner war ganz froh gewesen, dass Romeo und Montoya wieder ins Englische gewechselt waren, zwar hatte er auch Spanisch in der Schule, aber seine Skills waren ausbaufähig. Okay, wenn er ehrlich war konnte er eigentlich nur einen Satz wirklich gut mi casa es su casa und den hatte er auch schon vorher gut gekonnt.


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#54

RE: Boston High School Start

in Boston High School 14.11.2019 19:24
von Mivaka • Member | 1.116 Beiträge | 79550 Punkte



on the way with Toya ; meeting Nevio & Luke


Natürlich fällt Toya die Veränderung in Carly's Mimik auf. Und eigentlich hat die Blonde gehofft, dass es einfach unentdeckt bleibt. Weiß gar nicht, ob sie ihren Gedanken überhaupt aussprechen will. Denn solange sie ihn nicht ausspricht, wirkt er nur noch ferner. Und dennoch lässt sich die Blondine von ihrer Freundin am Arm festhalten, bleibt stehen und sieht zu dieser. "Alles gut...hab nur gedacht, dass ich wen bekanntes sehe, mit dem ich hier nicht gerechnet hätte.." dabei winkt sie das Ganze leicht ab. "Ist bestimmt nur Einbildung." fügt sie doch recht schnell hinzu. Vielleicht will sie es sich somit auch noch mehr einreden. Denn das wäre schon ein eigenartiger Zufall, wenn sie hier wirklich auf Silas treffen würde. Ein Zufall, der nicht unbedingt sein muss, ihrer Meinung nach. Obwohl Carly sich in dieser Angelegenheit einfach nicht sicher ist, was sie will und was nicht. Glücklicherweise bleiben die Zwei nicht lange alleine und so wird hoffentlich die Aufmerksamkeit von Toya auf andere Dinge abgelenkt. Und ihre Eigene hoffentlich auch. Denn Carly will sich nicht die Gedanken darüber machen, wohlgemerkt unnötig Gedanken darüber machen, denn Silas wird nicht hier sein. Das redet sich die Blondine jetzt einfach weiter ein. Solange bis sie davon fest überzeugt ist und sich nicht mehr mit irgendwelchen Gedanken darüber beschäftigen muss. So kommen ihr die Beiden Herren sehr gelegen, die sich zu ihnen gesellen.
Ein Kerl mit braunen, fast schon rostroten Haaren, legt seine Arme von hinten um Toya und begrüßt sie auf Spanisch. Carly selbst hatte in der Schule mal spanisch. Viel davon hängen geblieben ist aber nicht mehr wirklich, dennoch versteht sie wenigstens die Grundzüge. Mehr oder weniger. Die Zwei wechseln dann jedoch auch relativ schnell wieder auf die Landessprache. Der Fremde will, dass Toya sie Zwei bekannt macht. Diese kommt dem nach, stellt ihn als Romeo vor. Kommt der Blondine damit zuvor, sodass sie lediglich ein "Hey..." und ein Lächeln von sich geben kann.Streicht sich kurz eine der losen Haarsträhnen hinters Ohr, die sich ihren Weg in das Gesicht der Amerikanerin suchen will. Erst jetzt fällt ihr die weitere Person auf, die sich zu ihnen gesellt. Vielleicht auch gezwungener Maßen, so genau kann Carly das nicht beurteilen. Und es ist kein Anderer als Luke Abercrombie. Den Kerl hat sie während der Ferien schon zufällig kennengelernt. Wie sie zu dem Braunhaarigen stehen soll, weiß sie selbst noch nicht so genau. Dieser erkennt sie jedoch augenblicklich.
Die Arme vor der breiten Brust verschränkt und wirft seinem Kumpel einen Blick zu, den Carly noch nicht ganz deuten kann. Vielleicht liegt es an dem Licht, welches sie für einen kurzen Moment blendet, vielleicht aber auch daran, dass sie Luke zu wenig kennt um ihn einschätzen zu können. Jedenfalls begrüßt dieser sie. "Hey, Luke..." gibt sei also von sich, wieder ziert ein sachtes Lächeln ihre Lippen. Die Blondine kommt gerade in eine Gruppe in der sich alle zu kennen scheinen. Aber das sollte ja hoffentlich kein Problem werden und dank der wachsenden Gruppe, hat sie tatsächlich diesen einen bestimmten Kerl auch wieder aus ihren Gedanken verbannt.


i think we were meant to be but we did it wrong – 12 word story

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#55

RE: Boston High School Start

in Boston High School 14.11.2019 19:25
von Mylene • Junior Member | 533 Beiträge | 26650 Punkte


RAINN
- Jake, Hardin, Lucien


Rainns lange Haare fallen in nassen Locken ihre Schultern herab. Jedes Mal nimmt sie sich vor, die Haare zuhause zu waschen. Der Gedanke ist fest in ihrem Kopf verankert – solange, bis sie es schafft, den unordentlichen Knoten, zu welchem sie ihre Mähne unter der Dusche immer bastelt, unter den Wasserstrahl zu halten.
Sie hasst die Duschen in den Umkleiden ohnehin, nach dem Sport aber mit angetrocknetem Schweiß herumlaufen, kommt für die Rothaarige noch weniger in Frage – und sie fügt sich ihrem Schicksal. Der Wasserstrahl ist zu hart und nur punktuell. Warm wird er schleppend, angenehm trifft als Adjektiv aber nicht zu.
Die Klamotten, gegen die sie das knappe Cheerleading-Outfit gerade getauscht hat, sind ungewöhnlich unspektakulär.
Rainn trägt lediglich eine lockere Jogginghose und ein bauchfreies sowie zeitgleich ärmelloses Top, das aber an den Stil eines dünnen Rollkragenpullovers erinnert. Ohne die für gewöhnlich aufgetragene Schicht Make-Up tritt sie nahbar auf. Etwas, das man von ihr nur selten erlebt.
Rainn ist das letzte der Mädchen, das mit der umgehängten Sporttasche aus der Tür tritt.
Alle anderen sind bereits zum Jahrmarkt weiter geschlendert und probieren sich durch das breite Sortiment an Attraktionen und Gerichten. Die Rothaarige wird sich dem nicht anschließen.
Das hat sie Hardin vorhin bereits verklickert: er müsse nicht auf sie warten, wenn er fertig ist. Rainn hat keine sonderlich große Lust, den schuleigenen Jahrmarkt zu besuchen. Stattdessen will sie den Abend zuhause verbringen. Von Zeit und Zeit zieht sie es vor, sich in ihr Apartment zurückzuziehen und am heutigen Tage hat sie das Gefühl, diese Ruhe dringend zu benötigen.
Rainns Autoschlüssel klimpert im Einklang mit der Tür, die mit einem Knall hinter ihr zufällt und die Rothaarige macht sich auf den Weg, dem Zirkus hier schnellstmöglich zu entfliehen.
Anastassiya biegt an der Ecke links ab, um in den Gang, der sie vom endgültigen Ausgang trennt, zu gelangen und weitet überrascht die Augen, als sie mit etwa fünfzehn Metern Vorsprung drei der Footballer vernimmt. Die Jungs müssen bisher kaum einen Ton von sich gegeben haben, denn gehört hat sie sie bisher nicht.
Das macht jedoch nur wenig Unterschied.
Jakes Präsenz erkennt sie sogar aus der Entfernung und obwohl ihr nur sein Rücken entgegen blickt – er nötigt ihr Herz dazu, einen Schlag auszusetzen und danach doppelt so schnell weiterzuschlagen. Rainn fühlt sich immer gleichzeitig etwas nervös und doch irgendwo ruhig, wenn er in der Nähe ist.
„Jake?“, durchschneidet ihre glockenhelle Stimme den Gang. Es sorgt sofort dafür, dass sie sofort die ungeteilte Aufmerksamkeit auf sich zieht – seine, sowie auch die von Lucien und Hardin.
Ach verdammt. „Warte kurz… bitte. Du, äh,… du hast gerade was verloren.“


So I will keep you day and night, here until the day I die
I'll be living one life for the two of us
I will be the best of me, always keep you next to me

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#56

RE: Boston High School Start

in Boston High School 14.11.2019 19:50
von Mivaka • Member | 1.116 Beiträge | 79550 Punkte



Jake, Lucien and Rainn


Im Gegensatz zu seinen Freunden sind die Duschen für Monty definitiv nicht das Gelbe vom Ei. Der Amerikaner ist anderes gewohnt. Ist von klein auf Luxus gewöhnt, dass Geld eben keine Rolle spielt und mit diesem alles zu schaffen ist. Seine Eltern leben es ihm noch jetzt tagtäglich vor. Stimmt eine seiner Noten nicht, dann wird der Schule eben mal ein Bündel Scheine zugesteckt. Muss Michael Montgomery wegen zu schnellem Fahren oder sonst einem Vergehen eigentlich den Führerschein abgeben, so wird der Polizei Geld gespendet und die Anzeige wird fallen gelassen. Für die Montgomery's ist all das kein Problem. Da ergeht es ihm ganz anders als Jake oder Lucien. Und die Zwei sind auch wirklich nicht der Umgang den seine Eltern so gut für ihn finden. Dafür müssten sie nur öfter Zuhause sein, um davon etwas mitzubekommen. Für seine Eltern gibt es lediglich Luke. Einer seiner Kindheitsfreunde und der in derselben Welt lebt wie Hardin selbst.
So ist Monty einfach nur froh drüber, als er nach einer kurzen Dusche, seine Haare etwas trocken rubbelt und anschliessend seinen nassen Körper trocknet, ehe er zu seinem Spind geht und sich dort seine Anziehsachen herauskramt. Schlüpft in eine schwarze Jeans und ein weißes T-Shirt, ehe er seine Sachen im Spind verstaut und sich schliesslich auf der Bank niederlässt und in seine schwarzen Vans schlüpft. Dann hebt er auch schon den Kopf weil sein Quarterback ihn angesprochen hat. Leicht grinsend hebt er eine Augenbraue. Die Aussage von Lucien lässt keinen Platz für ein 'Nein'. Dahingestellt ob es für Monty überhaupt in Frage kommen würde. Rainn hatte ihm vorher noch gesagt, dass sie den Abend lieber zuhause verbringen will. "Ich wäre auch enttäuscht, wenn ihr mich nicht dabei haben wollt."
Gemeinsam mit seinen beiden Kumpels verlässt er also die Umkleide. Hat die Sporttasche geschultert und seine noch etwas feuchten Haare können draußen an der frischen Luft trocknen. Weit sind die Drei gar nicht gekommen, da hört er eine nur allzu bekannte Stimme vom anderen Ende des Ganges. Rainn. Überrascht dreht sich Monty zu dieser um. Denn sie hat nicht seinen Namen gerufen. Hat viel eher Jake gerufen. So runzelt er kurz die Stirn. Legt beinahe fragend den Kopf etwas schief und hört dann ihren weiteren, fast schon hastigen Worten zu. Ein amüsiertes Grinsen breitet sich auf seinen Lippen aus. Jake hat also etwas vergessen?
"Rainni, wenn du gerne ein Date mit einem der beiden Herren haben willst, dann hättest du mich doch einfach als Vermittler fragen können." neckend kommen die Worte über seine Lippen. Hat sich bewusst nicht mit einbezogen, einfach weil er doch weiß, woran er bei Rainn ist, oder woran sie eben bei ihm ist. Wie auch immer es sich dazu entwickelt hat, dass Hardin nicht den Drang dazu hegt die Rothaarige im Bett unter sich zusehen. Dieser ist verflogen. Ist vielleicht auch besser so. Auch wenn es den Fakt nicht ausschliesst, dass er die Rothaarige dennoch verletzten und von sich stoßen könnte. Und das würde ihm gewiss nicht gut tun, denn Rainn tut ihm gut. Warum auch immer. Sie tut es einfach und selbst wenn er es vielleicht nicht offen vor anderen und vor sich selbst zugibt, so ist das zwischen ihnen wirklich wichtig für Monty.


i think we were meant to be but we did it wrong – 12 word story

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#57

RE: Boston High School Start

in Boston High School 14.11.2019 23:12
von yulssi • Junior Member | 178 Beiträge | 8900 Punkte










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Artur Marquardt > Jahrmarkt > Eliotts

,,Jup, die dreizehn… oder ?… nein, die dreizehn." ,kam es anfangs eher ein bisschen von Nachdenklichkeit geziert aus dem Munde des Neunzehnjährigen heraus, sich trotzdem noch immer nicht gänzlich sicher seiend, es dem Anderen überlassend, welcher anscheinend entschlossener war als Eliott mit seiner Antwort selbst. Eliott, dem die Entscheidung überlassen wurde, über fremde Angelegenheiten zu bestimmen. Zu bestimmen, ob Artur eventuell verlieren oder gewinnen sollte- ob er konnte. Es machte ihn nervös, da sein Kopf manche Male einfach nicht ordentlich funktionierte, viel zu viele Gedanken hin- und herschubste, keine klare Lösung formulieren konnte, ohne daran denken zu müssen, was passiert wäre, hätte er denn einen anderen Weg eingeschlagen. Vielleicht wäre die Nummer achtunddreißig ja um Längen besser gewesen, wäre schneller angeschwommen gekommen und hätte den Deutschen somit auch schneller zu seinem Ziel, zu einem viel lieber gewollten Preis geführt ? Letzten Endes Gedanken um nichts. Unnötige Gedanken, Eliott am hadern, wollte nicht, dass Artur am Ende enttäuscht war.
,,Wenn's dann doch die Falsche ist, hab ich nie etwas dazu gesagt." ,gab er deshalb mit der Hilfe eines Zwinkerns zurück, gab sich gelassener, als er eigentlich im Inneren war, wobei der Lockenkopf sich eine seiner zweifarbigen Glimmstängel zwischen die rosigen Lippen klemmte und auch gleich anzündete, den über sich selbst lachenden Artur dabei beobachtete, wie dieser es ihm halbwegs gleich tat, dann aber sein Ohr als Stellplatz auswählte, die Linke zur Hilfe nahm. Details, die sich Eliott zwar nicht merkte, wenn nötig, dann aber genau wusste, egal ob sie später überhaupt Sinn ergaben. Und das Artur zum Beispiel rauchte, dass bekam er trotz dessen Aussage doch noch mit, musste im Nachhinein darüber schmunzeln. Artur Marquardt, der einzig wahre Deutsche, der niemals rauchen würde. Klar. Wahrscheinlich auch das. Und gerade der einzig Deutsche setzte sich nebenbei mit kindischen Entenspielchen auseinander, entlockte dem Besitzer des Standes Blicke, die einem genervte und wartende Mütter gaben, wenn sie kurz vorm rumpupen waren, drückte dem Jüngeren kurzerhand eine kleine Schildkröte in die Hände, die selbst Eliott mit seinen neunzehn Jahren niedlich gefunden hatte. Dann das Thema Date. Das Wort "sie" ,angenommen eine Sie existierte überhaupt. ,,Hätte eins gehabt." ,wiederholte er also, packte im Anschluss noch ein trockenes "aber das vor gut einer Stunde." hinterher, gelogen, dass er noch nicht einmal eine volle Stunde auf dem Jahrmarkt verbracht hatte, freute sich innerlich wie ein kleines Kind über das schließlich für sich gewonnene Kuscheltier seines Gegenübers, knuffte ihm damit gegen den Kopf, die hellen Zähne wieder zum Vorschein gekommen. ,,Wer sagt, dass es eine Sie bekommen muss, wenn es manchmal doch interessantere Menschen gibt ?" Schon vorausgegangen, sich ein weiteres Mal umgedreht, um den Weg zum Parkplatz aufzusuchen. ,,Na dann wird es das gemeinsame Bierchen, deutscher Artur."

Das kleine und doch recht geräumige Apartment in der eher ruhigeren Gegend erreicht wunderte sich der Franzose noch immer, wie ein Auto so bequem sein konnte, musste sich dazu zwingen, keinen erstaunten Kommentar aus seinem Munde kommen zu lassen, quittierte die Geschehnisse also nur mit einem "Warte kurz." ,ehe Eliott für einen kleinen Moment nach oben verschwand, ungewaschene Klamotten schnellstmöglich verstaute und Tabletten zwischen anderen versteckte. Unauffällig. Er wollte den Anderen nicht gleich verstören, verjagen oder sonst was, hatte schon zu viele schlechte Erfahrungen damit gemacht, unschöne Reaktionen durch Nachsicht erzeugt. Mit offener Tür und einer Flasche Bier wedelnd stand er da, rief von oben herunter. ,,Kannst 'reinkommen, schmutzige Magazine unterm Bett versteckt, Schuhe kannste anlassen."


𝙻𝚎𝚝'𝚜 𝚛𝚞𝚗 𝚊𝚠𝚊𝚢 𝚝𝚘𝚗𝚒𝚐𝚑𝚝

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#58

RE: Boston High School Start

in Boston High School 16.11.2019 13:48
von KimEule • Junior Member | 388 Beiträge | 21300 Punkte


Daniel | Jahrmarkt (Parkplatz) | mit Kidnapping beschäftigt

Irgendwie stotterte er ein wenig. Meiner Schwester schien das aber augenscheinlich nicht einmal aufzufallen, oder sie ignorierte es einfach gekonnt. Selbst auf die Aussage, dass es doof sei, dass wir keine Handys mehr hatten, reagierte sie, wie vermutlich fast alle meiner Familie reagieren würden:
„Ja, oder?! Richtig gemein! Wie soll ich denn so uptodate sein?“ Völlig ernst und keinerlei verarschend hatte sie die Worte fast verzweifelt herausgebracht. So redete sie im Übrigen auch mit ihren Freundinnen.
Aber er war so nett, die Nachricht an Nina zu tippen, sie solle mein Ersatzhandy mitbringen. Jetzt musste ich sie nur noch auf dem blöden Jahrmarkt finden.
Auf dem Parkplatz angekommen und aus dem Auto heraus, wirkte Danny völlig verloren. Versuchte sich anscheinend in seinem Pulli zu verstecken und ich überlegte kurz, was man dem Kerl angetan hatte, dass der so unsicher war. Und dann viel mir ein, dass ich ihn gerade mehr oder wenige gekidnappt und laut meiner Schwester vorher noch fast überfahren hatte. Uups.
Als ich die anderen erwähnte, guckte er sich wie ein verschrecktes Reh um, ob hier irgendwo Gefahr lauerte.
„Freunde von mir“, antwortete ich ihm und zuckte mit den Schultern. Auch mein Blick schweifte kurz über die Kulisse und die Leute. Aber Gefahr erkannte ich hier jetzt nicht. „Und jetzt sind wir ja schon mal hier. Bist du neu in Boston?“
Seine Art zu reden klang irgendwie anders und aus der Schule kannte ich ihn auch nicht. War jetzt nicht so, dass man jeden hier in der Stadt kannte, dafür war die viel zu riesig. Aber fragen kostete ja schließlich nichts. Tatsächlich hatten meine Geschwister und ich keinen Akzent im Englischen und auch Paschtu sprachen wir ohne Akzent. Unsere Eltern waren da sehr streng gewesen und als ich noch kleiner war, durften wir außerhalb des Hauses auch gar kein Paschtu sprechen. Sie hatten Angst gehabt, dass man uns für Extremisten hält.
„Entspann dich, du bist jetzt mein Gast und falls dir jemand blöd kommt, kriegt er‘s mit mir zu tun“, stellte ich fest und angelte mir noch die kleine Tasche mit dem Notebook aus dem Wagen, die ich mir über die Schulter warf. „Ich hab‘ Hunger, lass uns doch erst mal was leckeres zu Essen suchen. Was magst du denn so? Ich lad dich ein und damit musst du jetzt leben. Und wenn du ‘ne Braunhaarige mit blauen Augen siehst, die größer ist als ich, das ist Nina und die hat hoffentlich die Nachricht von dir noch rechtzeitig bekommen.“


@Kati hatte vergessen, das in dem anderen Post schon kenntlich zu machen :‘D Nour hat Daniel eine Nachricht an Nina schicken lassen, dass sie Nours Ersatzhandy doch bitte mitbringt ^^‘


Song: Neffex – Grateful
Fc: Enrie Scielzo


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#59

RE: Boston High School Start

in Boston High School 16.11.2019 14:56
von Zonya • Junior Member | 503 Beiträge | 36550 Punkte




ADRIAN MARQUARDT



- redet mit Jolina, erwähnt Ivie und Silas

Weiße Rauchschwaden steigen aus Adrians Mund empor, als er die Hand austreckt und Jolina auf die Beine zieht. Rauchen tut er eigentlich nicht sonderlich oft, zumindest keinen Tabak, der ist dem Deutschen, neben den hohen Kosten der grünen Zauberpflanze, wie er sie gerne nennt, einfach viel zu teuer. Das Geld hat er nicht, doch der junge Mann ist bekannt dafür sich alles zu erschnorren, was er nur zum Leben braucht. Adrian ist wie Unkraut, egal was man auch tut, es kommt immer wieder. Wie das lästige Kaugummi, dass unter dem Schuh klebt und sich nicht abstreifen lässt. Wie das Ungeziefer, dass immer wieder den Weg nach drinne findet, trotz sämtlicher Todesfallen die man aufzustellen vermag. Adrian Marquardt bekommt man nicht unter. Niemals. Die Zigarette dreht er genüsslich im Mund, pafft noch ein weiteres mal, um die so oder so schon kaputte Lunge weiter zu schwärzen. Bier erscheint ihm jetzt genau richtig. Adrian will etwas unternehmen, will sich unter den Tisch trinken und gleichzeitig auf ihn klettern und tanzen. Er will seinen Spaß haben und endlich etwas Schwung in diesen viel zu eintönigen Abend bringen. Das hier und jetzt, dass langweilt ihn.
"komm Romanowa" kommt es gemeinsam mit Rauchschwaden aus seinem Mund heraus. Der dunkelblonde schlendert los, immer der Masse hinterher, die sie direkt auf den Jahrmarkt tragen wird. "Da drüben ist ein guter Platz" sagt er, gestikuliert vage in eine Richtung und schlägt Jolina einen Arm um den Nacken. An einem Runden Stehtisch kommt der neunzehn jährige zum stehen und lehnt sich dagegen. "du zahlst" trällert er und lässt die Zigarette auf den Boden fallen. Mit Ehre hat er nichts am Hut und all die möchtegern Feminsten, die hier schreien, hier bin ich, nimm mich wahr, hier bin ich, ich brauche keinen Mann, sich aber gleichzeitig beschweren, wenn der Sugar Daddy nicht das Gold springen lässt, die gehen ihm so richtig auf den Nerv. Von dem Deutschen braucht man gar nicht erst zu erwarten, er würde die Getränke, als 'nette Geste', bezahlen. Adrian lässt den Blick umher wandern, die Plätze um sie herum fangen sich langsam an zu füllen und eine Bedienung hechtet von einem zum nächsten Tisch.
Sein Blick fällt auf eine Konstellation von zwei bekannten Gesichtern, die in unmittelbarer Nähe den Jahrmarkt passiert. Adrian muss sich ein reudiges Lachen verkneifen, "Jesus! Ivie und Feuerstein, dass ich das nochmal erleben darf". Er schüttelt den Kopf, seine Stimme trieft vor Sarkasmus und Belustigung, alleine bei der Vorstellung rollen sich ihm die Zehennägel auf. Leben und leben lassen, dass hat der Deutsche noch nicht so verstanden.
"wie romantisch!".


ᴡᴇ ᴀʀᴇ ʟɪᴀʀs, ᴡᴇ ᴀʀᴇ ʙᴇᴀᴜᴛɪғᴜʟ ᴀɴᴅ ᴘʀɪᴠɪʟᴇɢᴇᴅ, ᴡᴇ ᴀʀᴇ ᴄʀᴀᴄᴋᴇᴅ ᴀɴᴅ ʙʀᴏᴋᴇɴ. ᴀ ᴛᴀʟᴇ ᴏғ ʟᴏᴠᴇ ᴀɴᴅ ʀᴏᴍᴀɴᴄᴇ, ᴀ ᴛᴀʟᴇ ᴏғ ᴛʀᴀɢᴇᴅʏ.
ᴡʜɪᴄʜ ᴀʀᴇ ʟɪᴇs? ᴡʜɪᴄʜ ɪs ᴛʀᴜᴛʜ. ʏᴏᴜ ᴅᴇᴄɪᴅᴇ


zuletzt bearbeitet 16.11.2019 15:03 | nach oben springen

#60

RE: Boston High School Start

in Boston High School 16.11.2019 15:59
von Zonya • Junior Member | 503 Beiträge | 36550 Punkte




- mit Ivie, entdeckt Carly



Ihre Augen wandern aufmerksam über sein Gesicht, seine Haut, seine Tattoos. Das Mädchen mit dem ovalen Gesicht und den großen Augen muss offensichtlich etwas Gutes in ihm sehen. Andernfalls würde sie nicht bei ihm bleiben. Hätte sich nie in ihn verliebt. Worte, die er ihr gegenüber noch nicht ausgesprochen hat, doch der Moment erscheint perfekt. Sie lehnt sich nach vorne und drückt ihm einen sanften Kuss auf die Wange. Schwache Arme schlingen sich um seinen Oberkörper und machen keine Anstalten ihn wieder loszulassen. Silas lächelt, als er ihr Gesicht an seiner Brust spüren kann.
Er fragt sich, ob die Phantasie des wunderbaren Lebens, das er sich bereits mit ihr ausgemalt hat, irgendwann wieder völlig zusammen brechen würde. Das genau dies in naher Zukunft direkt vor seinen Augen passieren soll, davon weiß er noch nichts.
Der Junge aus Chicago drückt Ivie an sich, erwidert aber nichts. Er würde gerne das selbe sagen, doch die Worte bleiben ihm im Hals stecken, als sein Blick auf eine Gruppe in der Ferne fällt. Oder eher gesagt, auf eine junges blondes Mädchen, sportlich-schlank, stupsnase, volle Lippen und blaue Augen. Silas kennt dieses Gesicht in und auswendig, würde es auch nach Jahren nicht vergessen. Manchmal sollte man auf sein Gefühl vertrauen, in nur einem einzigen Augenblick kann sich alles ändern. Der braunhaarige schluckt, kann den Blick kaum abwenden. Er ist sich sicher und doch verwirrt, hoffnungsvoll, seine Augen spielen ihm nur einen fiesen Streich. Doch das Mädchen verschwindet nicht sobald er die Augen schließt und sie wieder öffnet. Sie steht noch immer dort, in einer kleinen Gruppe von Leuten und unterhält sich. Wirkt merkwürdig vertraut mit der Umgebung. Dass er Ivie in seinen Armen hält, fühlt sich plötzlich unsagbar falsch an. Er will nicht, dass ihnen genau das selbe widerfährt, er will sie beschützen, nur kann er das nicht vor sich selbst. Alles deine Schuld denkt er und lockert seinen Griff unbewusst. Silas schämt sich fürchterlich, doch das Gefühl versteckt sich hinter einer ausdruckslosen Miene. Jede einzelne Minute jedes einzelnen Tages bringt neue und unüberwindbare Hindernisse mit sich, und er hat das alles so gründlich satt. Er kann nicht einfach neu anfangen, alles scheint ihn einzuholen. Er kann nicht aus dem Albtraum erwachen. Caroline Louisa Danvers lässt ihn nicht.


ᴡᴇ ᴀʀᴇ ʟɪᴀʀs, ᴡᴇ ᴀʀᴇ ʙᴇᴀᴜᴛɪғᴜʟ ᴀɴᴅ ᴘʀɪᴠɪʟᴇɢᴇᴅ, ᴡᴇ ᴀʀᴇ ᴄʀᴀᴄᴋᴇᴅ ᴀɴᴅ ʙʀᴏᴋᴇɴ. ᴀ ᴛᴀʟᴇ ᴏғ ʟᴏᴠᴇ ᴀɴᴅ ʀᴏᴍᴀɴᴄᴇ, ᴀ ᴛᴀʟᴇ ᴏғ ᴛʀᴀɢᴇᴅʏ.
ᴡʜɪᴄʜ ᴀʀᴇ ʟɪᴇs? ᴡʜɪᴄʜ ɪs ᴛʀᴜᴛʜ. ʏᴏᴜ ᴅᴇᴄɪᴅᴇ

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#61

RE: Boston High School Start

in Boston High School 16.11.2019 16:59
von Zonya • Junior Member | 503 Beiträge | 36550 Punkte




MALAKAI
mit Kelly




Eine leere Flasche rollt über den Boden und Malakai folgt dieser mit seinen Augen. Kelly hat dagegen getreten, ob absichtlich oder nicht, dass weiß Kai nicht so genau. Der blonde rauft die Haare, wirkt ganz und garnicht mehr so gelassen wie sonst. Er mochte diese: 'mir ist alles scheiß egal, solange wir uns die Palme wedeln' Einstellung, doch auch diese neue Seite an ihm zu sehen, ist interessanter, als es für ihn sein sollte. Ernie zieht eine Augenbraue in die Höhe und mustert seinen Gegenüber. Im Gegensatz zu ihm ist er die Ruhe selbst. Noch zumindest, denn unter der Fassade verstecken sich ganz andere Abgründe, die jeden Moment auseinander zu reißen drohen. "Das hier ist unser Geheimnis", sagt Malakai. "Wenn ich das den Jungs erzähl'.. dann wissen es bald alle, und dann ist es vorbei". Er macht eine kurze Pause, erhebt sich, gemeinsam mit einem knarzenden Geräusch der Matratze, vom Bett. "Nein. Das ist nur für uns zwei, Kelly". Er tritt auf ihn zu. "Unser Geheimnis. Okay?". Eindringlich sieht er ihn an, hat mit seinen Augen die seinen fixiert. Das kann nur besser werden hier. Die Wände streichen, die ganzen Nägel ziehen und ein paar Poster aufhängen denkt sich der braunhaarige, verliert darüber aber kein Wort. Im Grunde ist der Ort gar nicht mal so schlecht, hier wird es niemanden interessieren, was sie treiben. Die Menschen werden sie gar nicht bemerken, so sehr sind sie mit ihren eigenen Problemen und beschissenen Leben beschäftigt. Malakai tritt wieder einen Schritt zurück, dreht sich, den Kopf in den Nacken gelegt, einmal um die eigenes Achse und spürt mit einem mal, dass er aufgeregt ist. "Könnte echt cool sein" murmelt er und sieht zu Kelly. Gemeinsam lassen sie sich aufs Bett fallen, wobei der blonde seine Augen nicht von ihm abwenden kann, die schmutzigen Finger aber gerade noch so bei sich behält. Ernie kann nicht anders als zurück zu starren und kurz, nur ganz kurz erlaubt er sich die Phantasievorstellung, die er so oft schon durchlebt hat: Er streicht ihm durch die Haare, streicht ihm sanft eine Strähne hinters Ohr, blickt in sein geschundenes, aber doch hübsches Gesicht und sieht ihm tief in die Augen bevor sie sich küssen. heftig und lang und -
O Jesus ... ich hab dir doch gesagt, du darfst dich nicht gehenlassen. Weg mit dir!. Er schlägt sich das Oberteil, dass Kelly ihm fragend vor die Nase hält auf den Schwanz und presst die Handfläche dagegen, versucht, die Erektion, die er jetzt gerade nicht haben sollte, zu unterdrücken. "fuck" murmelt er und lässt den Versuch sein, für den es so oder so schon viel zu spät ist. Kelly schaut ihn an, als hätte er gerade ein KätZchen erwürgt. "Champagner und Kaviar. Was konkret ist denn eigentlich dein scheiß Problem?". Seine Finger krallen sich in den Stoff des Oberteils und als er sich mit der anderen Hand durch den Nacken fährt, rinnt ihm das Wasser darüber. Krank werden ist das letzte worauf er jetzt Lust hat. "Danke" murrt Vogel und sein Ausdruck beschwichtigt sich. "sorry" kommt es noch kleinlauter über seine Lippen, nicht sicher, ob Kelly es überhaupt verstanden hat weshalb er einfach energisch nickt. "Vielleicht hast du Recht .. vielleicht, vielleicht aber auch nicht". Ernie seufzt, er weiß nicht, dass der blonde genau das selbe denkt, er ist nicht bereit diese Geschichte zwischen ihnen zu beenden. Kelly versteht ihn, wie es kein anderer tut. Er hat keine Erwartungen an ihn und genau das ist es, was ihm so gut tut.


ᴡᴇ ᴀʀᴇ ʟɪᴀʀs, ᴡᴇ ᴀʀᴇ ʙᴇᴀᴜᴛɪғᴜʟ ᴀɴᴅ ᴘʀɪᴠɪʟᴇɢᴇᴅ, ᴡᴇ ᴀʀᴇ ᴄʀᴀᴄᴋᴇᴅ ᴀɴᴅ ʙʀᴏᴋᴇɴ. ᴀ ᴛᴀʟᴇ ᴏғ ʟᴏᴠᴇ ᴀɴᴅ ʀᴏᴍᴀɴᴄᴇ, ᴀ ᴛᴀʟᴇ ᴏғ ᴛʀᴀɢᴇᴅʏ.
ᴡʜɪᴄʜ ᴀʀᴇ ʟɪᴇs? ᴡʜɪᴄʜ ɪs ᴛʀᴜᴛʜ. ʏᴏᴜ ᴅᴇᴄɪᴅᴇ


zuletzt bearbeitet 16.11.2019 18:59 | nach oben springen

#62

RE: Boston High School Start

in Boston High School 16.11.2019 17:45
von Zonya • Junior Member | 503 Beiträge | 36550 Punkte




mit Lucien, Hardin und Rainn




Jake läuft direkt hinter Lucien und Hardin, der Gang ist nicht breit genug, als dass sie alle hätten neben einander gehen können. Doch in zweiter Reihe zu laufen, dass macht ihm nichts aus. Sein Blick bohrt sich abwechselnd in Hardins Rücken und auf den Boden, nicht fähig, dass Bild von ihm und Rainn aus seinem Kopf zu verbannen. Ganz anders als sein Freund Lucien, der es hasst, so leben zu müssen, wie sie es nun mal tun, hat Jake nicht das Bedürfnis in einem großen Haus zu leben, in einer Gegend, wo Waffen nicht so selbstverständlich wie Handy sind. Wenn man die falsche Straße überschreitet, fordert das Ärger. Einfach drei Blöcke nach Norden gehen, das macht man nicht. Weil die Menschen dort anders sind, weil es dort Leute gibt, die Bewohner von der eigenen Seite nicht mögen. Jake ist damit groß geworden, für ihn ist das Alltag - Zuhause. In seiner Gegend gilt man nicht als schlau, wenn man Träume hat, nur wenn man weiß, dass diese nicht Erfüllung gehen. Jake weiß, dass er niemals so leben wird wie Hardin oder Rainn und genau das ist es, was einen tiefen Abgrund zwischen sie schlägt. Rainn will nicht mit ihm gesehen werden und Jake, der akzeptiert das, kommt gar nicht auf die Idee den Fehler wo anders als bei sich selbst zu suchen. Er hat Angst sie zu verlieren, dass sie ihn verlässt, so wie es alle anderen schon getan haben.
Die Lust auf ein gemeinsamen Bier ist dem dunkelhaarigen schon vergangen, bevor sie überhaupt gekommen ist. Doch nach einem gewonnen Spiel etwas trinken gehen, dass ist ein ungeschriebenes Gesetzt, also stapft er Lucien und Monty nach. Still und mit stumpfer Miene - nichts sagend.
Eine helle Stimme schallt durch den Gang und ruft seinen Namen. Verwundert dreht der Junge aus Dorchester sich um und blickt den langen Flur entlang Rainns schmalen Körper, das hübsche Gesicht und die roten Haare vernimmt er sofort. Er würde sie immer erkennen. Sofort denkt er daran, wie es sich anfühlt ihren Körper zu berühren. Doch dass kann er nicht riskieren, ihretwegen. Monty und Lucien drehen sich ebenfalls um, schenken ihr ihre ungeteilte Aufmerksamkeit. Das Herz des dunkelhaarigen setzt für einen Moment aus und als er bemerkt, wie sie selber realisiert, dass es ein Fehler war, rast es ungestüm weiter. Der junge Mann hat seinen durchbohrenden Blick auf die rothaarige gelegt, das Gesicht noch immer ausdrucklos, das Gefühl verborgen, wie sehr es ihn doch verletzt. Jake ist wütend und unglaublich ruhig zugleich. Er antwortet nicht auf Rainns Worte, sondern fixiert einfach weiterhin, mit angespanntem Kiefer ihre Augen. Die Spannung zwischen ihnen breitet sich im ganzen Raum aus. Dann meldet Hardin sich zu Wort. Doch auch darauf reagiert Jake nicht. Viel mehr schüttelt er kaum merklich den Kopf und sieht zu seinen Begleitern, "Ich fühl mich nicht so gut, .. mein Rücken.. ich gehe besser nach Hause" sagt er mit rauer Stimme und rückt die Tasche auf seiner Schulter zurecht. Seine Freunde einfach so stehen lassen, dass sieht ihm nicht ähnlich, alleine sein, hingegen schon. Jake wirft einen letzten starren Blick zu Rainn, geht ein paar Schritte zurückwärts, bevor er sich umdreht und aus der Tür nach draußen ins dunkle verschwindet.


ᴡᴇ ᴀʀᴇ ʟɪᴀʀs, ᴡᴇ ᴀʀᴇ ʙᴇᴀᴜᴛɪғᴜʟ ᴀɴᴅ ᴘʀɪᴠɪʟᴇɢᴇᴅ, ᴡᴇ ᴀʀᴇ ᴄʀᴀᴄᴋᴇᴅ ᴀɴᴅ ʙʀᴏᴋᴇɴ. ᴀ ᴛᴀʟᴇ ᴏғ ʟᴏᴠᴇ ᴀɴᴅ ʀᴏᴍᴀɴᴄᴇ, ᴀ ᴛᴀʟᴇ ᴏғ ᴛʀᴀɢᴇᴅʏ.
ᴡʜɪᴄʜ ᴀʀᴇ ʟɪᴇs? ᴡʜɪᴄʜ ɪs ᴛʀᴜᴛʜ. ʏᴏᴜ ᴅᴇᴄɪᴅᴇ

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#63

RE: Boston High School Start

in Boston High School 16.11.2019 18:39
von eisblume • Senior Member | 4.674 Beiträge | 247950 Punkte

Rose Dearing

"Naja für mich ist Cheerleading ein grossartiger Sport. Doch Tanzen lieb ich noch mehr." Ja das tat ich wirklich sehr gerne. Und vielleicht wurde ich auch nur Mitglied bei den Cheerleadern, weil meine Mum vor Jahren dazu gehörte. Tja und nun waren wir hier. Wirklich toll. "Ich vermisse manchmal meine Heimat." Italien ist und bleibt meine Heimat. Ich verband mit diesem Land einfach so vieles, was man erleben konnte. "Dabei wohnen wir hier schon seid acht Jahren.." Wie die Zeit verging. Klar das Leben hier war toll aber für mich war Italien eben mehr wert."Natürlich gibt es Zuckerwatte. Was währe ein Jahrmarkt denn schon ohne Zuckerwatte?",fragte ich lachend und sah zu ihr "Komm lass uns feiern gehen. Unsere Jungs haben den Sieg geholt und das muss man einfach feiern."


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#64

RE: Boston High School Start

in Boston High School 17.11.2019 19:56
von Mylene • Junior Member | 533 Beiträge | 26650 Punkte


IVIE
- Silas


Auf solche Momente bereiten die zig Romane und Liebesfilme, die Ivie in schlaflosen Nächten verschlungen hat, nicht vor.
Ivie spürt Silas‘ Herz durch den dünnen T-Shirt-Stoff rasen, sie spürt seine Muskeln spielen, als er sie an sich drückt und so ihre Umarmung erwidert. Sogar einmal schwer Schlucken spürt sie ihn – so wie man es tut, wenn man etwas sagen will, einem dann aber die Worte regelrecht im Rachen stecken bleiben und man sie hinunterschlucken muss. So, dass man sie auslöscht.
Einige Momente wartet Ivie ab. Sie hört Silas atmen und hört sich selbst auch atmen. Ruhige Geräusche, die gleichmäßig passieren. Das Ein- und Ausatmen kann man timen: Ivie zählt die Sekunden dazwischen jeweils.
Eine Störung aus dem Zwang heraus.
Daraus resultierend, dass es um sie herum verdächtig still ist.
Leise ist es nicht: überall reden Menschen, andauernd drückt sich jemand an ihnen vorbei. Gelächter ertönt, einzelne Rufe, Soundeffekte. Es ist nicht ruhig.
Nur eben unfassbar still, weil Silas nicht spricht.
Ivie fühlt sich dumm. Sie hätte das nicht sagen dürfen. Das war wahrscheinlich viel zu früh und deswegen darf sie gar nicht böse sein, dass Silas nichts erwidert: es war, wie sie meinte, eben dumm von ihr – nicht dumm von ihm. „Tut mir Leid“, flüstert sie, die Stimme nicht mehr als ein Windhauch, während der Sturm in ihrem Inneren mit einem letzten Schubs so richtig losbricht: Silas‘ fester Griff löst sich und automatisch stolpert sie einen Schritt zurück.
Ivies Mund fühlt sich taub an, die Innenseiten ihrer Wangen seltsam pelzig. Das rotblonde Mädchen bemüht sich, die fröhliche Mimik aufrecht zu erhalten, weiterhin zu grinsen – und doch fühlt sie sich in Wahrheit wie vor den Kopf gestoßen.
Vermutlich gleicht ihr Gesicht daher auch eher einer Grimasse. Eigentlich ist ihr zum Weinen zumute. Zu lange ist es still, als dass er gleich noch etwas sagen würde.
Dass Silas nichts erwidert, das versetzt ihr einen schmerzvollen Stich ins Herzen – Ivie war sich sicher, dass das hier anders ausgeht. Dass er sie nicht so fühlen lassen würde, wie sie es jetzt tut.
Verloren, inmitten so vieler Menschen, was ihr das Atmen schwer macht.
Ihren Blick hält sie gesenkt – sie will Silas‘ Blick nicht begegnen müssen.
Ivie will weg.


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#65

RE: Boston High School Start

in Boston High School 17.11.2019 21:03
von Mylene • Junior Member | 533 Beiträge | 26650 Punkte


RAINN
- Jake, Hardin, [Lucien]


Drei paar Augen blicken dem jungen Mädchen entgegen – das leise Tapsen ihrer Schuhe verhallt. Rainn bleibt stehen.
Ihr Herz dagegen, das läuft weiter: es klopft wie verrückt und das liegt lediglich an einem der drei jungen Spieler. Jake Riley, dessen dunkle Augen im faden Licht noch immer wie zwei Edelsteine erscheinen. Rainn kann nicht anders, als ihn faszinierend zu finden – es muss jedem so gehen, der ihn sieht. Jake erscheint wie gemalt, wie jemand, der auf einer Leinwand tanzt und dessen harte Konturen unter den groben Verläufen der Ölkreide verschwinden.
Die Rothaarige hält die Luft an, als ihr sein Blick entgegen schnellt – dass auch Lucien und Hardin sich im Gang befinden, gibt dem ganzen nur einen kleinen Dämpfer.
Rainns Grenzen verschwinden. Sie tun es langsam und schleichend und dennoch krachen die Mauern, die sie um sich selbst gezogen hat, langsam ein. Genauso aber scheint auch alles andere um sie herum zusammenzufallen.
Rainn sieht Jake in keiner Sekunde an, dass ihre Worte ihn verletzen – fühlen tut sie es trotzdem. Den Stich, den ihre Worte im Inneren hinterlassen, erfährt sie selbst am eigenen Leibe und kann sich nur vorstellen, wieviel stärker der Schmerz bei Jake ankommt.
Rainn trampelt auf dem Jungen herum, als hätte sie jedes Recht dazu. Rainn benimmt sich als wäre er wieder nur ein Teil ihrer käuflichen Welt, der sich ersetzen lässt.
In Wahrheit ist Jake Riley das Einzige, dessen Verlust sich nicht mit etwas anderem kompensieren lässt. Rainn muss das lernen.
Sie muss es tun, bevor es zu spät ist.
Wenn es das nicht schon ist.
Jakes Blick bohrt sich starr in ihren und sie meint schmerzhaft erkennen zu müssen, dass ihr aus seinen Augen nur Kälte entgegen sprüht. Rainn erschaudert.
Die Rothaarige sieht zu, wie der Neunzehnjährige den Kopf schüttelt und etwas zu seinen beiden Freunden murmelt, dann ist er schon verschwunden. Ein Hauch kalter Luft zieht durch den Gang, dann fällt die Tür hinter ihm zu – und Jake ist weg. Es dauert einige Sekunden, bis die Rothaarige versteht, was passiert, und in der Zeit bleibt sie wie angewurzelt stehen. Die durchsickernde Erkenntnis ist schrecklich, genauso wie die Tatsache, dass erst der Blick in Hardins Gesicht sie wieder ins Hier und Jetzt zurückholt.
Die neckenden Worte die er gesprochen hat, die das Feuer noch weiter entfacht haben.
„Scher dich zum Teufel, Montgomery“, faucht Rainn – dann sieht sie zu, dass sie Land gewinnt.
Die Rothaarige fällt beinahe über ihre eigenen Füße, als sie den Gang entlang sprintet und mit den Handflächen die Tür aufstößt, durch die Jake Augenblicke vorher gegangen ist. Kühle Luft umgibt Riann. „Jake!“
Seine Beine sind lang und sein Tempo ohnehin schnell, Jake hat den halben Schulhof bereits überquert, als Rainn seine Gestalt im Dunklen erst ausmachen kann. „Jake, warte!“, ertönt ihre Stimme nochmals – sie macht sich keine Hoffnungen, dass sie ihn damit wirklich zum Anhalten bewegen kann.
Stattdessen sprintet Rainn ihm weiter hinterher, ihre Sporttasche knallt dabei mit jedem Schritt gegen ihre Hüfte. Bis sie ihn erreicht, ist sie außer Atem und ihre Stimme nicht mehr kräftig sondern brechend. „Es tut mir Leid. Es tut mir Leid. Es tut mir Leid.“ Rainn bremst ihr Tempo ab, knallt dennoch in Jakes Seite. Automatisch schließen sich ihre dünnen Arme um ihn.
Rainn rechnet fest damit, dass er sie von sich schieben wird, und alleine der Gedanke daran lässt ihr Herz schwer werden. Sie will ihn festhalten – und sich an ihm festhalten.


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#66

RE: Boston High School Start

in Boston High School 17.11.2019 21:12
von yulssi • Junior Member | 178 Beiträge | 8900 Punkte













Vogel > bei Kelly

Der Blonde nickte, wiederholte den Satz ,,Stimmt, unser Geheimnis." als eigene Bestätigung, Versicherung darauf, dass es auch echt so war, er keine Befürchtung haben musste, dass einer von ihnen dieses Versprechen brach, in die Weltgeschichte stolzierte und den Mund trotz Verbot aufmachte, um unerlaubte Dinge herauskommen zu lassen. Kelly vertraute seinem Gegenüber komischerweise, auch, wenn Malakai eventuell nicht die Person war, zu welcher man als erstes kommen würde, wenn man Probleme oder Sonstiges auf seinem Buckel mitschleppte. Eventuell war es seine ausladende Aura, das nicht allzu oft freundliche Gesicht. Eventuell auch eine andere Sache, die Kelly nicht zu finden schien. Er mochte das manche Male schon ziemlich grimmig dreinblickende Gesicht, die ihn oft kalt musternde Augen. Die dunklen, kleinen Locken und das Muttermal am Auge des Anderen. Ziemlich nicht-gerade-hetero klang das schon. Das Zelt in Vogels Hose ebenso. Gerade hatte der Größere sich noch mit Kopf im Nacken im Kreis gedreht, als wäre er einem Film entsprungen, anschließend saß er da, gemeinsam mit Kelly auf dessen Bett, freut sich da einer mich zu sehen ? eine völlig neue Bedeutung. Vogel konnte immer. Überall. Zu Kellys Leid und manchmal auf Freude, konnte Überraschung und von der Situation amüsiert sein nicht verbergen.
,,Wer reagiert denn sonst so gelassen drauf' ,wenn ich vögeln will und lässt es auch noch mit sich machen, huh ?" ,merkte er mit einem kleinen, vielleicht sogar von einem Hauch Ironie gezierten Lachen an, der sonst so oft nach unten gezogene Mund vor Freude zuckens nach oben gelenkt, kleine Grübchen in den Wangen, die Hände folglich lässig nach hinten aufs Bett gestemmt, um sich somit zu stabilisieren. Die dunkelblauen Augen an die Decke. Ja das war doch schon ein feiner Gedanke, was ? Und selbst wenn Kelly es sich niemals eingestehen, auch niemals freiwillig zugeben würde, hatte er es sich schon des Öfteren in seinen von blonden Locken umgebenen Kopf ausgemalt, wie es wohl sein würde, ohne stetige Angst davor, ständig herausgefunden zu werden, einfach mal so mit Vogel an der Oberfläche gesichtet zu werden. Einfach mal ganz dreist so zu tun, als wären sie wenigstens befreundet, nicht mehr heimlich beim Zigarettenvernichten hinter der Schule ein paar Blicke austauschend, anschließend während dem Unterricht, bei dem es keiner von den Beiden so genau nahm, zu erscheinen auf dem Klo zu verschwinden. So zu tun als ob. Vogel Zuneigungen entgegenzubringen, die auch der Dunklehaarige für angemessen befand, ohne sich im Nachhinein ans Kreuz nageln zu wollen in die oftmals kühlen Augen seines Gegenübers z- nein. Nicht realistisch. Kelly fing schon wieder damit an, sich mit Popopieker-Gedanken zu befassen, wollte sich augenblicklich wirklich am liebsten ans Kreuz nageln. Ostern ohne Auferstehung nachspielen. Vogel plötzlich lauter, Kellys Aussage als Beleidigung aufgeschnappt und ausgespuckt. ,,Du bist das Problem !...ne warte." ,ruhig geblieben, überlegt, was das Problem denn eigentlich war. Vogel eben. Das danke mit einem ,,Klar doch." ,quittiert. Passte schon so. Tat er gerne. Was auch immer. Was sollte man denn auch großartig dazu sagen ? Eben nichts. Danke. Bitte. Gerne. Selbstverständlich. Kelly stand auf, fischte sich ebenfalls eins der herumliegenden Oberteile vom Boden und streifte sein eigenes, selbst nicht mehr ganz trockenes Teil vom Oberkörper, blieb im Anschluss vor seinem Kumpanen stehen. Das schlechte Gewissen überwiegender als der Drang, sich augenblicklich wieder mit einem tie-dye Muster anzukleiden. ,,Und du bist nicht das Problem… na ja nicht ganz. Denk' mir immer nur, dass es unfair ist, dass die mit Geld sich alles ausm Finger ziehn' und ihn Milch baden und ich nicht einen Cent für irgendwas krieg'. Unser Haus sieht zwar scheiße aus, aber es ist sauber. Wir sind sauber, weil ich mich drum' kümmern muss, dass meine Brüder nicht eingehn'. Eigentlich ist es ja auch egal, aber beschissen." Kelly zuckte mit den Schultern, weil er nicht schlau genug war, etwas anderes zu tun. War eben so. Kacke. Beschissen. Konnte nichts daran ändern, außer seine Geschwister ins Heim zu verfrachten, oder verhungern zu lassen, wobei seine Sofia Vergara-Verschnitt-Mutter dabei wahrscheinlich selber eingehen würde.
Nach einer kleinen, nicht allzu oft bei Kelly vorkommenden Überlegung beäugte er den schließlich vor ihm Sitzenden, beugte sich herunter, um ihm einen Kuss auf den Kopf, die noch durchnässten Locken zu geben, blieb auf vorherig besagter Stelle stehen. ,,Sorry."


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zuletzt bearbeitet 17.11.2019 21:13 | nach oben springen

#67

RE: Boston High School Start

in Boston High School 17.11.2019 21:49
von Mylene • Junior Member | 533 Beiträge | 26650 Punkte


ARTUR
- Eliott


Artur lacht auf, als er den Kopf der Schildkröte in seinem Gesicht spürt. Eliott erinnert ihn an ein Kind, das das neue Stofftier stolz den Eltern zeigt, und das lässt auch den Deutschen einen Teil seiner weißen Zähne entblößen.
Spielerisch hebt er die Hände, um Eliott abzuwehren, dabei streift er dessen warme Hand – er lässt sie einen Moment länger in seinem Griff ruhen, als es sein muss, dann erst gibt er ihm wieder frei.
Getarnt damit, dass er den Angriff der Schildkröte erfolgreich abgewehrt hat.
Artur muss aufpassen, was er tut – das hat ihn nicht nur einmal in seiner Vergangenheit in Gefahr gebracht. Er kommt nur nicht umhin, den Jungen neben sich, welcher tatsächlich auch ein klein wenig größer ist als er selbst, interessant zu finden.
Der Blonde mag, dass der Lockenkopf so plötzlich auf ihn zugegangen ist und würde er nicht davon erzählen, dass er eigentlich ein Date habe, hätte der Deutsche das als eindeutiges Zeichen gewertet. Ein Zeichen, das einer wehenden Flagge gleichgestanden wäre.
Der Junge kneift die blauen Augen leicht zusammen, dann fummelt er die Zigarette hinter seinem Ohr hervor, um sich mit dieser schnell ablenken zu können. Artur steckt sie sich zwischen die vollen Lippen, aus der hinteren Hosentasche fingert er sein Feuerzeug hervor. Es begleitet ihn überall hin – er kann es auch oft gebrauchen.
Aufmerksam beobachtet er Eliott, während er die Kippe anzündet und einen tiefen Zug davon nimmt. Der Rauch wirkt beruhigend auf ihn und quittiert so, dass er kalt geworden streng riecht.
„Es ist keine sie??“, hakt der Deutsche nach. Die Worte kommen geradewegs heraus. Das Terrain auf dem sie sich befinden ist unsicher und doch traut er sich, die Sache präziser formuliert anzugehen als noch Minuten zuvor.
Abschätzen kann er die Situation noch immer nicht, er weiß nicht, was er mit den Informationen anfangen soll.
Dennoch wandern seine neugierigen Augen die Präsenz des Franzosen entlang und dann stimmt Artur zu: es gibt schlechtere Ideen, als mit Eliott Davenport ein Bier zu trinken.

Arturs Auto blitzt im Schein der Straßenlaternen regelrecht, als es in Eliotts Straße zum Stehen kommt. Der Wagen mit der rotschwarzen Innenausstattung aus Leder ist typisch deutsch - er verfügt über jeden Schnickschnack den man braucht und auch über viel mehr PS im Motorraum als man sie in Amerika vernünftig ausfahren könnte. Artur liebt den dunkelroten Mercedes.
Dass Eliott ihn hier stehen lässt, entlockt ihm einen verwirrten Blick und doch geht Artur dessen Bitte nach. Statt wie der andere aus der Tür zu sprinten, steigt er nur langsam aus und vergewissert sich, dass das Auto anständig in der Parklücke steht.
Kein Reifen zu nahe am Randstein und doch genug Platz zur Fahrbahn, sodass ihn niemand versehentlich demolieren kann. Dann erst folgt er Eliott, wartet geduldig mit gezücktem Handy, bis ihm der Zutritt zur Wohnung erlaubt wird.
Artur hat einige Nachrichten bekommen und doch scheint ihm nur eine interessant genug zu sein, um sie zu beantworten. Ein Chat in der Datingapp blinkt ungelesen auf. Hast du Lust dich heute Abend noch zu treffen?, springt ihm entgegen und kurz zögert Artur. Er sieht zu Eliott, dessen dunkle Haare gerade im Türstock erscheinen, und dann wieder auf sein Display. Die Nachricht kann er auch morgen beantworten, entscheidet der Blonde – seine rosigen Lippen lächeln Eliott entgegen, dann drückt er sich durch den Türrahmen in dessen Wohnung.
Artur zieht die Schuhe, entgegen der Aufforderung sie angezogen zu lassen, natürlich aus und blickt sich dann in der Wohnung um. Was er sieht empfindet er als interessant und das lässt er seinen Gegenüber letztendlich wissen.
„Was erzählt mir deine Wohnung über dich, Eliott Davenport?“, fragt Artur mit schiefgelegtem Kopf, die Lippen locker in die Höhe gezogen.
Flirtet er etwa mit dem Franzosen?


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#68

RE: Boston High School Start

in Boston High School 17.11.2019 22:37
von yulssi • Junior Member | 178 Beiträge | 8900 Punkte











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Artur Marquardt > Eliotts

Der Deutsche war durchaus interessant. Eliott mochte das sogar mehr als die Tatsache, dass er einen Mitläufer zum Biertrinken hatte, die vielen und noch unangerührten bunten Kisten in der letzten Ecke seiner Wohnung gemeinsam mit jemandem vernichten konnte, der sich nicht darüber aufregte, warum man so viel Alkohol besaß, den, mit dem französischen Akzent dafür kritisierte, oder sonstiges. Vielleicht sollte er nicht immer sofort nach den schlimmsten Dingen in anderen Menschen suchen, fand sich jedoch immer wieder darin, es irgendwie unbewusst zu tun. Denn wenn das Schlechte überwog, warum denn noch weiter nach den positiven Aspekten bohren, sich unnötig anstrengen ? Aber auch, wenn Eliott den Anderen überhaupt nicht richtig kannte, zugegeben mochte er seine quirlige Art. Die beim lachen weiß aufblitzenden Zähne, die kleinen Lachfältchen um dessen Augen und die tiefblaue Farbe in Kombination. Vielleicht wurde er ja wirklich nur seekrank.
"Was erzählt mir deine Wohnung über dich, Eliott Davenport ?" ,eine einfache Frage und doch wieder interessant. Nicht so langweilig wie die Frage nach Bier, nach irgendetwas anderem. Eine Frage, für welche der Neunzehnjährige tatsächlich ein kleines bisschen länger überlegen, den vor ihn Stehen mit klaren Augen zu mustern wagte, um auch die passende Antwort parat zu haben. ,,Ist das ein Flirtversuch ?" ,merkte er im Nachhinein an, konnte ein feines Schmunzeln nicht verbergen. Scham kannte er nicht, genauso wenig wie das Verstecken von eigenen Ansichten.
,,Was meine Wohnung über mich erzählt Artur Marquardt ? Ja finden wir das doch heraus." ,fing er kurzerhand zu reden, gleichzeitig zu lachen an, machte kein Geheimnis daraus, dass auch er angetan war, das Spielchen mit den Namen gerne weiterführen konnte, wenn denn geboten. Machte bei einem großen Davidkopf auf einer Kommode halt, um diesem einen Klaps an die Hinterseite zu verpassen. ,,Frag' doch Michelangelos David, was der hier schon alles gesehen hat ? Vielleicht ein paar Leute, vielleicht ein paar Bierchen mit Bekannten ? Vielleicht einen Eliott, der mit einem Artur zusammen herumschlendert, vielleicht Pizza zur Flasche bestellt ?" Sein Leben in dieser Wohnung beschrieben, die erwähnte Pizza noch nicht bestellt, doch in Erwägung gezogen, ehe der nur ein bisschen Größere den Deutschen ins Wohnzimmer schob, er sich setzen, oder stehen bleiben konnte. Wie er gerne wollte. ,,Jetzt der Höhepunkt ! Sie erzählt die spannende Geschichte eines jungen Mannes mit wirrem Haar, der noch nicht allzu lange hier wohnt, aber schon bombastische Partys gefeiert hat. Ein Mann mit hervorragendem Musikgeschmack und einem außergewöhnlich großartigen Sinn für Humor. Ein Mann, der gut lügen kann, da hier noch nie eine Party gefeiert wurde... Aber sein Musikgeschmack bleibt gut !…. Nein ?" ,blieb es bei einem fragenden Ende, der eigene Geschmack angezweifelt und ein riesengroßes Lächeln auf den schmalen Lippen. ,,Quasi erzählt sie das, was man daraus macht, mehr nicht. Aber vielleicht kannst du mir ja was über dein Leben erzählen, Artur."
Vom Moment entzückt legte er einen Arm um den Besagten herum, wedelte dabei mit seiner schon halb geleerten Flasche, als würde diese ihm somit etwas Ungewusstes offenbaren. War natürlich nicht so. Der Franzose nutzte die Gelegenheit, um Artur noch ein weiteres Mal zu mustern, blieb bei seinen Lippen, anschließend den wie immer aussagekräftig blauen Augen stehen, verlor sich dort für mehr, als sein Kopf es ihm erlauben wollte. ,,Du bist überraschend, Artur Marquardt." Das noch beim Jahrmarkt keine Sie gemeint war, war wohl eine offene Annahme gewesen, doch manchmal übernahm die Realität an Überhand. Artur durfte seine Schildkröte behalten. ,,Außerdem sind Waschbären cooler."


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zuletzt bearbeitet 18.11.2019 00:30 | nach oben springen

#69

RE: Boston High School Start

in Boston High School 18.11.2019 15:37
von Kati • Member | 764 Beiträge | 54350 Punkte





talking to Rose, Monty, Lucien



Leni hatte eine AG gebraucht und am besten etwas sportliches, ihre beste Freundin war Cheer-kaptain, ihre Eltern wollten das die Blonde auch zu den, wie sie es ausrückten ‚beliebtesten und hübschesten Mädchen der Schule‘ gehörte und so war sie bei den Cheerleadern gelandet. Allerdings wusste keiner, dass die Amerikanerin nicht selbst auf diese Idee gekommen war und dass es eher die Umstände waren, weshalb sie oft Pompons in den Händen hatte. Wahrscheinlich war Leni für die Meisten einfach ein Klischee, reich, hübsch, beliebt und auch Cheerleaderin.
Sie schenkte ihrer Freundin ein Lächeln, bevor sie fragte: „Tanzen ist super, machst du eigentlich etwas in einem Verein oder…?“ Die Schülerin hatte früher mal, so wie wohl fast jedes Mädchen Ballett getanzt, aber da war sie 4 Jahre alt gewesen, das nächste Mal war sie mit 14 in der Tanzschule gewesen um die Grundtänze zu lernen. Das hatte überraschender Weise so viel Spaß gemacht, dass sie dann auch immer weitere Abzeichen gemacht hatte. Derzeit tanzte sie aber eigentlich nur manchmal auf Partys und das war’s dann auch schon.
„Kann ich gut verstehen, ich hab auch lange Deutschland vermisst, die Sprache, meine damaligen Freunde unser Haus… Aber irgendwann hat es sich geändert, ich habe aber auch nicht so lange dort gewohnt“, erzählte die Blondine dann und schenkte Rose ein aufmunterndes Lächeln. Als sie die ersten Monate in den Staaten gelebt hatte, war es furchtbar für Leni gewesen, was sie vorher nicht erwähnt hatte war, dass sie ihre Mum vermisst hatte und sie hatte sich jeden Abend gewünscht wieder nach Hause zu können, aber nach einer Zeit hatte sich das Blatt gewendet und die USA wurde ihr zu Hause, das sie nicht mehr missen wollte. Jetzt würde die Amerikanerin es hassen wieder nach Deutschland zu ziehen, zwar besuchte sie dort öfter mal ihre Großeltern, aber das war’s dann auch schon.
„Fuck“, entfuhr es der Blonden dann ganz unpassend. „Sry, aber ich muss meine Sporttasche holen, ich hab sie vergessen… Treffen wir uns dann dort?“, fragte sie, bevor die 18-jährige sich auf den Weg zu den Umkleiden machte. Normalerweise erinnerte sie immer irgendwer, dass sie ihre Sachen liegen gelassen hatte, aber heute hatte die junge Frau noch keinen getroffen, der sie normalerweise darauf ansprach, ob sie alles da hatte.
Nachdem sie ihre Sporttasche von Armani geschultert hatte begab sie sich auf den Weg hinaus. Nebenbei telefonierte sie mit Claire. „Ja, wie viel Langeweile muss man bitte haben um darüber zu schreiben oder besser gesagt zu spekulieren von wem dieser Hoodie ist… Ich finde ihn auch cool, aber ich habe keine Ahnung mehr von wem der eigentlich ist. Ich hab an Monty, Luke oder Matt gedacht, aber keiner von denen trägt H&M oder so was…. Ich glaube es war H&M oder auf jeden Fall in dem Preissegment…“, ihr Blick viel auf Monty und… Lucien. „ich nehm‘s zurück ich glaube ich weiß von wem der ist.“ Als sie bei den beiden Dunkelhaarigen angekommen war, legte Leni auf. „Heey Jungs, gut gespielt“, begrüßte die Cheerleaderin die Beiden. „Ich glaube dein Hoodie liegt bei mir“, meinte sie dann zu Lucien.


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#70

RE: Boston High School Start

in Boston High School 18.11.2019 19:03
von Zonya • Junior Member | 503 Beiträge | 36550 Punkte




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JAKE RILEY
mit Rainn





Die Nacht ist ein Schatten, der Jake gefangen nimmt. Sie ist aber auch ein Schatten, der ihn befreit – von den Regeln des Tages, den Blicken der anderen, den Gesetzen der Realität. Er muss an den Regen denken, den Regen einer ganz bestimmten Nacht. Wie sich Rainns Silhouette im faden Mondlicht abhebt, die roten Haare deutlich erkennbar strahlend und das weiße Laken alles, was ihren zarten Körper, neben dem seinen, bedeckt hält. Sanft ist er mit seinen Fingerkruppen über ihre markelos helle Haut gefahren, hat dem Regen und ihrem gleichmäßigen Atmen gelauscht. Der Moment schien perfekt und war am nächsten Tag doch nichts weiter, als eine ungreifbare Erinnerung.
Rainn liebt ihn nicht, er weigert sich zu glauben, dass sie etwas so Extremes für ihn empfinden würde, doch was bleibt ihm dann noch? Sie ist der Schatten seiner Nacht. Süß und bitter zugleich, wie ein Tropfen Rum auf seinen Lippen. Sie entgleitet ihm, ohne dass sie jemals sein gewesen ist. Es zerreißt ihm das Herz.
Jake geht festen Willens voran, ohne sich umzudrehen, als könne er damit alles hinter sich lassen, ein weiteres mal gehen, wenn es kompliziert wird. Etwas anderes hat er nie gelernt. Doch je weiter er sich entfernt, desto mehr rasen seine Gedanken, schlagen wie Kometen auf ihn ein. Es fühlt sich falsch an, so unsagbar falsch. Jeder Schritt jagt ein neues Bild durch seinen Kopf, stechend wie ein Messer, dass seine Haut durchdringt. Ihr Lächeln, auf dass er nicht anders reagieren kann, als ebenfalls zu lächeln, auch wenn ihm nicht danach zu mute ist. Ihre flammenden Haare verheißungsvoll und strahlender als der Sonnenuntergang, der auf ihrer Haut tanzt.
Rainns Stimme jagt ihm einen Schauder über den Rücken, veranlasst ihn aber nicht dazu stehen zu bleiben, er stockt erst, als sie ihn ein zweites mal ruft. Egal wie verletzt oder wütend der dunkelhaarige ist, er schafft es nicht sich vollends von ihr abzuwenden. Den breiten Rücken zu ihr gewandt, verkrampft sich jeder Muskel seines Körpers und dann bekommt er plötzlich diesen schrecklich wütenden Ausdruck - dieser Blick, der einem verrät, dass er sich wieder irgendwo in seinem Kopf verlaufen hat. Man kann ihm seinen Frust ansehen und das dringende Verlangen, hier rauszukommen. Einfach abzuhauen. Jake weiß das es nicht fair ist, das der Gedanke egoistisch ist und Rainn so viel mehr als das verdient hat. Doch Jake hat nichts, für das es sich zu bleiben lohnt. Er kann ihr nichts weiter bieten, als was er am Leibe trägt, beladen mit Altlasten. Es wäre besser, wenn sie einfach wieder so tut, als wäre er nichts weiter, als ein Moloch, der jeden mit sich zieht, der ihm zu nahe kommt. Das versteht er jetzt. Ihre Welten sind zu unterschiedlich, als dass sie jemals zusammen sein könnten.
Doch all das hat keine Bedeutung, als sich dünne Arme um ihn schließen. Rainn ist direkt in ihn reingelaufen und krallt sich in den Stoff seines Oberteils.
Sie drückt sich gegen ihn und Jake lässt es zu, hält sie mit seinen starken Armen fest, so lange, wie sie es braucht. Als er ihr wieder in das Gesicht blicken kann, ist der wütende Ausdruck verschwunden, vielmehr umrahmen harte Gesichtszüge, traurig blickende Augen.
"Ich verstehe das.." murmelt Jake mit rauer Stimme und versucht sich an einem schwachen Lächeln. Es symbolisiert alles andere, aber kein Glück.
Er streicht Rainn sanft über die Wangen, "das tue ich wirklich". Doch der schwache Funke Hoffnung stellt sich nicht als das heraus, was Jakes Herz begehrt. Traurig blickt er ihr in die bernsteinfarbenden Augen.
Seine Stimme ist ruhig, als er nach anfänglichem Stocken ausspricht, was beide bereits wissen. "Ich kann das nicht länger..".
Jake weiß, dass er diesem Gefühl, dass er seit Wochen mit sich trägt, nicht länger standhalten kann. Einen Moment lang sieht er ihr tief in die Augen, bevor er sich langsam nach vorne lehnt. Der Kuss der ihre Lippen vereint schmeckt bitter, zu groß ist der Verlust, der schwer auf seinen Schultern lastet. Jake tritt einen Schritt zurück, lässt Rainns Hand los, die er nur kurz zuvor in die seine gelegt hat und während er dem Mädchen mit den roten Haar den Rücken zuwendet, spürt er, wie er ein kleines Stückchen von sich selbst verliert. Jake Riley lässt Rainn in der Dunkelheit stehen und fängt mit jedem weiteren Schritt an zu realisieren, wie sich das verletzende Gefühl in seiner Brust, dass sich wie ein Knoten zusammen zieht, wirklich anfühlt - Er liebt sie.


ᴡᴇ ᴀʀᴇ ʟɪᴀʀs, ᴡᴇ ᴀʀᴇ ʙᴇᴀᴜᴛɪғᴜʟ ᴀɴᴅ ᴘʀɪᴠɪʟᴇɢᴇᴅ, ᴡᴇ ᴀʀᴇ ᴄʀᴀᴄᴋᴇᴅ ᴀɴᴅ ʙʀᴏᴋᴇɴ. ᴀ ᴛᴀʟᴇ ᴏғ ʟᴏᴠᴇ ᴀɴᴅ ʀᴏᴍᴀɴᴄᴇ, ᴀ ᴛᴀʟᴇ ᴏғ ᴛʀᴀɢᴇᴅʏ.
ᴡʜɪᴄʜ ᴀʀᴇ ʟɪᴇs? ᴡʜɪᴄʜ ɪs ᴛʀᴜᴛʜ. ʏᴏᴜ ᴅᴇᴄɪᴅᴇ


Folgende Mitglieder finden das Top: Mivaka und Mylene
zuletzt bearbeitet 18.11.2019 19:07 | nach oben springen

#71

RE: Boston High School Start

in Boston High School 18.11.2019 23:26
von Jazz • Junior Member | 274 Beiträge | 33650 Punkte

NEVIO ROMEO DÍAZ
-Luke,Toya,Carly


"Natürlich ich hab dir was mitgebracht, das liegt allerdings Zuhause Mäuschen.", selbstverständlich hatte der Spanier an die Schönheit gedacht, hatte er doch lange versucht sie doch noch zu überreden. Carly hieß sie also, schöner Name, wie er fand. Dieser böse Blick von Luke fiel Nevio nicht auf, war er dafür gerade wohl zu unsensibel."Freut mich dich kennenzulernen hübsche Frau!", lächelte er charmant und warf ihr seine funkelnden Augen entgegen. Und wie er mit ihr befreundet sein wollte. Zumindest wollte er in ihrer Nähe sein, das stand für ihn jetzt schon fest.
Hoffentlich würde Toya nicht eifersüchtig werden, das wäre schlecht für ihn. "Kann ich euch beiden was gutes tun bevor ich mit Lucky mal verschwinde? Oder wollt ihr mit?", er ließ die Spanierin los und sah sie fragend an. Die Frau müsste wissen, was er damit meinte.
Warum er Luke Lucky nannte? Weil er ihn so ärgern wollte, früher hatten sie im See geplanscht und Nevios Cousin wäre fast mit dem Schlauchboot über den Brünetten gefahren. Deshalb nannte er ihn ab da Lucky. Macht Sinn oder?
Romeo ließ sich natürlich weiterhin nicht von diesem beirren, warf ihm nur kurz einen frechen Blick zu bevor er seine Aufmerksamkeit wieder den Damen übergab.




The devil you know.


zuletzt bearbeitet 18.11.2019 23:27 | nach oben springen

#72

RE: Boston High School Start

in Boston High School 19.11.2019 18:34
von Kati • Member | 764 Beiträge | 54350 Punkte





Nevio - Carly - Toya




Luke verdrehte augenblicklich die Augen als Romeo und Toya anfingen zu reden. Das war doch wirklich ekelhaft. ‚Natürlich ich hab dir was mitgebracht, das liegt allerdings Zuhause Mäuschen.‘ äffte er einen seiner besten Kumpels innerlich nach. Noch nie hatte er verstanden was Nevio an der Dunkelhaarigen fand. Er selbst fand Montoya eher langweilig als sonst irgendwas, vielleicht waren es die spanischen Gene welche die Beiden verband. Was auch immer es war, es nervte ihn. Also grundsätzlich war es Abercrombie total egal ob sein braunhaariger Freund eine Schwäche für die Spanierin hatte oder nicht, aber dieses ‚Schätzen hier, Schätzen da‘ bereitete ihm auf Dauer Kopfschmerzen. Und kaum hörte es bei Toya auf, ging es bei Carly weiter, was ihm noch mehr gegen den Strich ging, was er diesmal auch mit einem genervten aufstöhnen unterstrich.
Besagte Blondine hatte ihn mittlerweile auch begrüßt und er fuhr sich kurz durch die braunen Haare. Sie war ihm im Sommer öfter über den Weg gelaufen. Ihr Dad war anscheinend ein Freund seines Dads, was der Amerikaner so mitbekommen hatte. Auf jeden Fall saß Christian Danvers mitsamt seiner Tochter irgendwann an ihrem Esstisch, wo sich zur Abwechslung auch mal Luke blicken hatte lassen, zu spät, aber naja wenigstens hatte er sich im Laufe des Abends auf den Stuhl neben Levi gesetzt. Zu spät kommen war eines seiner Markenzeichen, neben der Rolex, den teuren Klamotten, dem edlen Sportwagen und den frechen grünen Augen.
Er war nicht der Vorzeigesohn der Familie, ganz im Gegenteil, statt den guten Noten seines Bruders brachte der Schwimmer seine Pokale, Titel und Mädchen nach Hause. Sein kleiner Zwillingsbruder war neben ihm wohl für die Meisten langweilig, er war jemand der alles plante und viel zu genau nahm. Luke allerdings versprach Spaß und Abenteuer, war der den alle wollten, aber niemand hatte. Jeder konnte sehen wo Levi in spätestens 20 Jahren stand. Er war erfolgreich, hatte geheiratet, erwartete mind. das 1. Kind und besaß eine kleine Villa, die nicht zu angeberisch wirkte mit einem Hund im Garten. Bei dem Braunhaarigen allerdings wusste es niemand, weder er selbst noch sonst jemand.
Jetzt knirschte der 19-jährige mit den Zähnen. Wie oft hatte er Nevio schon gesagt, dass er ihn nicht Lucky nennen sollte?! 100-mal? 1.000-mal? 10.000-mal? Wahrscheinlich öfter und trotzdem tat er es. Einmal hatte er im gedroht, dass er lucky sein könnte, wenn seine Nase nicht zu doll knacksen würde, wenn er ihn nochmal so nannte. Aber selbst als seine Faust auf der Nase des Spaniers landete, lernte dieser nicht aus seinem Fehler und der Schüler war es leid geworden. Lucky war noch besser als Luki, den Spitznamen den Leni ihm verpasste, wenn sie ihn ärgern wollte. Und leider Gottes hatte der Dunkelhaarige einfach nicht die Nerven um es einfach zu ignorieren und brachte sie jedes Mal zum Schmunzeln, wenn er ihr warnende Blicke zuwarf oder sogar aus der Haut fuhr. Kannte die Cheerleaderin eigentlich Grenzen?
Die halbe Deutsche kannte er auch schon viel zu lange, sie war vor gut 10 Jahren in seine Nachbarschaft gezogen und hatte sich damals mit beiden Abercrombies angefreundet. Noch immer fand Luke es mehr als unfair das sein toller Bruder Lenis Hausübungen machte und seine nicht. Ja das waren eben seine first world problems.


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#73

RE: Boston High School Start

in Boston High School 19.11.2019 20:52
von Mylene • Junior Member | 533 Beiträge | 26650 Punkte


DANIEL
- Nour, [Nina]


Ob es nu Freunde von Nour sind oder auch für ihn Fremde – für Daniel macht es keinen Unterschied.
Was auch immer die Antwort ist, sein Gesicht wäre bei der gegenteiligen Option ähnlich geschockt.
Es liegt an den Menschen, die der Ire nicht kennt – sie lassen ihn unwohl fühlen. Die Umgebung, die ihm fremd ist, die Lautstärke, die in seinen Ohren dröhnt.
Am liebsten ist Daniel alleine. Er ist introvertiert, zumindest ist er das geworden.
Gewesen ist er es nicht immer. Wenn er so zurückdenkt, war er tatsächlich einmal das glatte Gegenteil von seiner jetzigen, erbärmlichen Erscheinung.
Danny hat Fußball gespielt, war beliebt als Stürmer und der immer grinsende, kleine Liebling vom Coach.
Danny hatte eine Horde an Freunden, selbst wenn er sich nie in den Mittelpunkt gedrängt hat.
Der Ire hat ein herziges Wesen, wie kaum einer außer ihm: er ist höflich und zuvorkommend, auf dem Boden geblieben. Danny ist immer nett zu anderen und wenn er lächelt, sieht er nicht verführerisch oder sexy aus sondern süß. Daniel ist das Paradebeispiel für jemanden, den man ‚Sonnenschein‘ nennt – seine ganze Präsenz strahlt das aus.
Wenn er da ist, lächelt jeder im Raum.
Zumindest war das einmal so.
Jetzt ist er das Gegenteil von dem Jungen, den jeder geliebt hat – Danny wird gemieden, weil er wie ein Freak auftritt.
Und ihm ist das nur recht. Dann hat er seine Ruhe. Er kann alleine bleiben. Dort, wo ihn zwar sein Kopf erdrücken kann, nicht aber der ausgelebte Hass anderer Menschen.
Bei dem Gedanken erschaudert der Siebzehnjährige kurz, überspielt das aber gekonnt – oder er versucht es zumindest.
„Wir sind vor zwei Wochen hergezogen“, krächzt er. Nour haben viele Menschen scheinbar nichts an, er für seinen Teil hat mit sich selbst zu kämpfen.
Daniel ist unwohl in Menschenmassen. Verwundert das, wenn man von und vor versammelter Mannschaft regelmäßig herumgeschubst wurde?
Er zwingt sich weiterzureden. „A-aus Irland. Dublin.“ Der Akzent tut das Nötige.
Daniel hat über dreizehn Jahre seines Lebens im Norden des Landes gelebt, in Doolin, und die Gegend prägt auch heute noch die Art, wie er spricht. In Amerika fällt er deswegen auf wie ein bunter Hund.
Daniel glaubt nicht, dass Nour halten würde, was er verspricht und doch bleibt er neben dem seltsamen Jungen stehen. Nicht wissend, was er denn sonst tun sollte, und zu einem kleinen Teil auch gerührt, dass jemand sich mit ihm abgeben möchte.
Surreal, denn nachdem er nach Dublin gekommen ist, hat ihn jeder gemieden – weil er vom Land kommt, weil sein Papa nicht die gleiche achtvolle Stellung innehatte, wie manch andere Eltern.
Bis heute versteht er das nicht gänzlich.
Seine dunklen Augen suchen umher – Danny fühlt sich genötigt, auf die Frage antworten zu müssen, und führt das erste auf, das seine Sinne ihm hier liefern: „Crêpes?“
Er liebt die mit leckeren Sünden gefüllten Pfannküchlein - und diese kann er in einem Stand in der Nähe ausmachen, ganz gegensätzlich zu Nina, die er nicht einmal kennt.


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#74

RE: Boston High School Start

in Boston High School 19.11.2019 21:28
von Mylene • Junior Member | 533 Beiträge | 26650 Punkte


LUCIEN
- Hardin, Leni [Rainn, Jake, Adrian]


Luciens Muskeln ächzen mit jedem Schritt und doch scheint der Franzose immer besser gelaunt, je näher er dem Ausgang kommt.
Hardin geht links von ihm, Jake rechts – letzterer allerdings etwas versetzt hinter ihnen.
Es scheint gar so, als würde der in seinen eigenen Gedanken festhängen. Jake ist ohnehin ein ruhiger Mensch: er brüllt nicht rum, wie Adrian das etwa gerne macht, und er sieht auch keinen Nutzen darin, den Fokus auf sich selbst zu legen. Lucien empfindet Jake als jemanden, der gerne im Hintergrund bleibt und als jemanden, der Probleme immer mit sich selbst ausmacht.
So sind die beiden zwar ziemlich beste Freunde und wissen mehr voneinander als so manch andere – trotzdem stehen Sachen zwischen ihnen, von denen der jeweils andere nichts weiß.
Sachen, auf die beide vielleicht nicht bedingungslos stolz sind.
Dinge, die nicht in das Leben beider passen, so gerne sie es haben wollen würden.
Monty ist der, der beide gelegentlich in eine andere Welt entführt.
Eine, die Jake und Lucien fremd ist und die in den beiden Jungen unterschiedliche Gefühle auslöst.
Jake kann sich damit nicht identifizieren.
Lucien empfindet Wehmut, wenn er wieder am eigenen Leibe erfährt, was er gegensätzlich zu anderen verpasst.
Sei es hier nur der prall gefüllte Kühlschrank und das geheizte Zuhause, dessen vier Wände nicht vom Geräusch tropfender Wasserhähne eingenommen werden.
Eine glockenhelle Stimme durchzieht den Gang – Rainn ist ein Mensch, den man nicht verkennen kann. Die Rothaarige geht selbstbewusst, steht selbstbewusst, sie redet selbstbewusst und sogar wenn sie schweigt sieht man ihr an, dass eine gewisse Autorität mitschwingt. Sie ist erst seit wenigen Wochen hier und doch hat sie es geschafft, zwei Drittel der Schule zu ihren Füßen liegen zu haben.
Dabei scheint aber niemand gut genug zu sein.
Lucien ist verwundert, dass sie Jakes Namen ruft und damit die Stille durchbricht, dass sie fast schüchtern wirkt und dann reuig, während ihre goldenen Augen auf Jakes dunklere treffen.
Montgomery neben ihm scherzt, Lucien hingegen ist die Situation gar unangenehm.
Er spürt die Spannung im Raum – positiv ist sie nicht. Jake geht, Rainn rast hinterher.
Alleine zurück bleiben Lucien und Hardin.
Der Quarterback wirft einen verwirrten Blick zu dem Jungen neben ihm, dann räuspert er sich – die Schuppen fallen ihm noch nicht von den Augen, das Ganze versteht er noch nicht vollends. „Was… läuft denn zwischen denen?“
Weiter kommt er nicht.
Die Tür hallt noch hinter Rainn, die hinaus in die Dunkelheit gestürmt ist, da durchzieht die nächste Stimme die plötzlich schneidend dünn gewordene Luft.
Leni, schießt dem Franzosen durch den Kopf und er begegnet ihrem Blick nur unsicher. So kennt man ihn kaum.
Lucien kratzt sich verlegen im Nacken, das Kompliment zum Spiel ignoriert er gar. Das war lediglich Leni Mickelsons Schachzug, um das weitere Gespräch ins Rollen zu bringen, schätzt er.
Prinzipiell liefen die Gespräche zwischen ihnen einmal flüssiger und freier.
Und doch hat Lucien in Wirklichkeit noch daran zu kauen, eines Morgens neben der hübschen Blondine aufgewacht zu sein. Er hat das Gefühl, dass die Freundschaft seither nicht mehr das Gleiche ist – das spiegelt sich in der Art, wie das Gespräch läuft, wieder.
In Lenis Gegenwart ist er seltsam angespannt und in sich gekehrt.
„Du kannst den behalten… schätze ich“, murmelt er lediglich, blickt dann zu Hardin.
Er hofft, der kann das Gespräch besser retten als Lucien selbst.


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#75

RE: Boston High School Start

in Boston High School 19.11.2019 23:32
von Mivaka • Member | 1.116 Beiträge | 79550 Punkte



Lucien, Leni ; [Rainn, Jake]


Selbst an Monty geht das Gefühl dieser bedrückenden Spannung zwischen den Beiden nicht vorbei. Und das obwohl der Braunhaarige sonst keinen wirklichen wert darauf legt, auf solche Dinge zu achten. Selbst wenn er wollte, dann kann er dieses Gefühl nicht ignorieren. Rainn und Jake scheinen sich doch mehr zu kennen, als es Lucien und Monty klar ist. Und dementsprechend unangemessen ist vielleicht sein Scherz gewesen. Nur war sein Mundwerk dabei schneller als sein Kopf. Jake geht gar nicht auf Rainn's oder seine Worte ein, viel eher entschuldigt er sich lediglich, schiebt es auf seinen Rücken und geht. Rainn faucht Hardin noch wütend an, ehe sie abrauscht und dem Footballer folgt.
Ein leichtes Heben seiner Augenbraue. Was auch immer zwischen den Beiden vorgefallen ist, ganz anscheinend fand Rainn seinen Scherz wirklich nicht lustig. So hat er lediglich noch beschwichtigend die Hände heben können. Dann ist er auch schon alleine mit Lucien. Für einen kurzen Moment herrscht stille zwischen ihnen. Beinahe so, als ob die Worte nicht gegen die bedrückende Stimmung ankommen könnten. Die Worte seines Freundes, lassen ihn die Augen von der Tür nehmen, durch die erst Jake, dann Rainn verschwunden ist. Sicherlich ist Monty eigentlich nicht unbedingt dumm. Dennoch zählt er nicht direkt eins und eins zusammen. Vielleicht weil er davon ausgeht, dass Rainn es wenigstens mit einem Wort erwähnt hätte, dass sie Jake doch schon besser kennt, als gedacht. Oder das von Jake irgendein Wort gekommen wäre. Vielleicht hat es aber auch andere Gründe, dass weder Lucien noch Monty darauf kommen. So zuckt der Braunhaarige mit den Schultern. "Ich hab keine Ahnung..."
Weiter können sich die Beiden aber auch nicht darüber unterhalten, denn im nächsten Moment geht die Tür an der anderen Seite des Flures auf und eine bekannte Stimme erklingt. Eine Stimme die Hardin gefühlt öfter aus seinem Bett hört, als im restlichen Umfeld. Sie gehört niemand anderem als Leni Mickelson. Die anfänglichen Worte der Diva sind nicht klar zu vernehmen, sind aber auch nicht an die beiden Footballer gerichtet, sondern an das Handy an ihrem Ohr. Bis sie dann auflegt und die Zwei anspricht.
Auch Monty geht nicht weiter auf ihr Kompliment zu dem Spiel ein, viel eher beobachtet er mit hochgezogener Augenbraue die Situation zwischen Lucien und der Blondine. Sein Kumpel hat also einen Hoodie bei ihr vergessen? Ob er es jetzt damit verbindet, dass zwischen den Beiden etwas lief, weiß er selbst nicht. Hat den Gedanken aber einfach verdrängt. Leni ist eines seiner Betthäschen mit denen er gerne mal seinen Spaß hat. Monty teilt nur eben nicht unbedingt gerne. Und dennoch ist die Blondine genauso ersetzbar wie jede Andere. Lucien wirkt nicht so locker wie sonst. So legt Hardin seinen Arm um die Schulter seines Kumpels. "Wenn du mal was brauchst, weil du zu großzügig bist und deine Kleidung an die Damenwelt verschenkst, dann sag Bescheid."
Dabei hat er seinen Blick kurz auf Lucien gerichtet, ehe er sich dann kurz mit musternden Blick an Leni wendet. Die Blonde stammt aus derselben Welt wie er. Ihre Familie besitzt viel Geld und genau in diesem Punkt sind sich die Zwei dann doch recht ähnlich. Sie sind gleichgesinnte. Gleichgesinnte die gerne mal das Bett miteinander teilen. Oder auch die Küchentheke oder was sich sonst eben anbietet. "Du bist hoffentlich während dem Spiel, schön am Rand rumgehopst und hast uns angefeuert." Vielleicht nicht unbedingt die netteste Bezeichnung für den Sport, den die Blondine ausübt und Monty will sich wirklich nicht über die Cheerleader beschweren. Schliesslich gehören sie einfach zum Football, aber er konnte sich den Kommentar dann doch nicht verkneifen.
"Wir wollen jetzt aber wirklich mal was Trinken, was ist dein Plan?"


you gave it all away
didn't even let me in
you gave the worst goodbye
and people ask me how I've been

so let me tell them
friday nights got me feeling lonely
saturdays when the bottles empty
why'd you have to leave me

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