#51

RE: Let's go

in Desire. Nostalgia. Pain. 23.03.2020 22:18
von Alex • Senior Member | 5.811 Beiträge | 1036624 Punkte

Bei Isabella's Antwort auf seine Frage musste Luca tatsächlich kurz auflachen. Die ganze Situation war einfach so surreal. Nicht, dass er noch nie etwas mit einer Angestellten gehabt hatte. Doch das hier war irgendwie anders. Außerdem sind die Frauen im Normalfall nicht so ehrlich wie seine neue Assistentin. Vermutlich wird sie es am nächsten Morgen bereuen, ihm gegenüber so offen gewesen zu sein. In jeglichem Sinne. Noch immer ist sich der Niederländer nicht ganz sicher, ob das hier eine gute Idee ist. Er ist zwar nicht betrunken, aber die Brünette wohl schon. Vielleicht erinnert sie sich ja morgen gar nicht mehr daran, was in der Nacht passiert ist. "Ich sehe das jetzt mal als Kompliment, Isabella.", antwortet der 27-Jährige noch immer amüsiert und gibt sich ihr dann auch schon wieder hin. Ihre Nägel in seiner Hand lassen Luca aufkeuchen. Ihr Wimmern spornt ihn nur noch weiter an. Trotz des Kondoms spürt er, wie sie sich immer mehr zusammenzieht. Das ist doch tatsächlich ganz nach seinem Geschmack. Lange wird es wohl bei beiden nicht mehr dauern. Luca öffnet die geschlossenen Augen während der letzten Stöße, will unbedingt Isabella's Gesicht sehen, während sie kommt. Genau das sagt er ihr nun auch. "Schau mich an, Isabella.", kommt es ihm mit strenger Stimme über die Lippen. Mit einer Hand stützt er sich noch immer neben ihr ab, die andere greift nach ihrem Kinn und hebt es leicht an. Sein Stöhnen wird von Sekunde zu Sekunde lauter. "Komm für mich, Isabella.", fügt er dem vorhergegangenen Satz noch hinzu, fixiert ihr Gesicht mit seinen Augen und verstärkt die Intensität seiner Stöße noch einmal.



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#52

RE: Let's go

in Desire. Nostalgia. Pain. 23.03.2020 22:31
von Mivaka • Member | 1.116 Beiträge | 79550 Punkte



Ihre Offenheit wird sie am nächsten Tag bereuen.
Wenn sie sich an das winzige Detail der Nacht erinnert. Doch bei ihrem Glück, wird sie sich an all das hier erinnern. An jede einzelne Berührung, an jeden einzelnen Stoß, an jedes einzelne Geräusch, welches aus seinem Mund kommt und sie nur noch verrückter werden lässt. Die Erinnerungen werden sich in ihrem Kopf Festbrennen, so sehr, dass sie jedes Mal daran denken muss, wenn sie ihm zu nahe kommt. Wahrscheinlich nicht die beste Voraussetzung als Assistentin von ihm. Doch darüber kann sie sich am nächsten Tag Gedanken machen. Jetzt zählt einzig und allein sein Körper auf dem Ihren.
Seine amüsierten Worte, nimmt Bella hin. Zuckt nur leicht mit den Schultern und sieht ihn beinahe verschwörerisch an. Sein Keuchen ist wie Musik in ihren Ohren und immer weiter vergräbt sie ihre Nägel in seine Haut, sucht irgendwie Halt um seine tiefen Stöße abfedern zu können. Bei jedem seiner Stöße wippen ihre Brüste auf und ab. Seine strengen Worte, lassen sie augenblicklich die Augen öffnen, diese auf sein Gesicht richten. Das lustvolle Glitzern in ihren Augen zeigt deutlich ihre Empfindungen bei dem Ganzen. Luca nimmt ihr Kinn in die Hand, hebt dieses an, sodass sie nicht wegsehen kann. Die Brünette kann den Braunhaarigen jetzt dabei beobachten, wie immer wieder ein Stöhnen über seine Lippen kommt. Der Anblick macht sie nur noch mehr an. Und seine zusätzlichen Worte, lassen sich ihren Unterleib beinahe schon schmerzhaft um seine Härte zusammenziehen. Seine intensiven Stöße, lassen sie Aufstöhnen und im Zusammenhang mit seinen vorangegangenen Worten, kann sie den Höhepunkt nicht einmal zurückhalten, wenn sie wollte. Dieser überrollt sie einfach. Nimmt sie ein, lässt Bella lustvoll die Augen verdrehen und entlockt ihr doch tatsächlich einen leisen, heiseren Aufschrei, welcher in ein Wimmern übergeht. Ihre Fingernägel bohren sich nur noch tiefer in seine Haut, hinterlassen Spuren auf dieser. Ihr Unterleib zuckt, schließt sich fest um sein bestes Stück und bringt ihn somit hoffentlich auch zu seinem Höhepunkt.


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#53

RE: Let's go

in Desire. Nostalgia. Pain. 23.03.2020 22:44
von Alex • Senior Member | 5.811 Beiträge | 1036624 Punkte

Mit funkelnden Augen beobachtet Luca die junge Frau unter sich. Ihr Gesichtsausdruck macht ihn nur noch mehr an. Es ist weder zu übersehen noch zu überhören als sie endlich zu ihrem Orgasmus kommt. Genau darauf hat der Niederländer gewartet. Sein ganzer Körper spannt sich an, seine trainierten Brustmuskeln zucken verräterisch. Mit einem letzten lauten Keuchen ergießt er sich schließlich in das Kondom. Isabella's Fingernägel hinterlassen ein angenehmes Brennen auf seiner Haut. Vorsichtig lässt sich Luca schwer atmend ein wenig sinken, ist jedoch noch darauf bedacht, die junge Frau nicht zu zerquetschen. Nach einigen Minuten richtet er sich jedoch wieder auf, gibt Isabella einen sanften Kuss auf die Stirn und steigt dann aus dem Bett. "Du kannst natürlich hier schlafen. Ich fahre dich morgen nach Hause, wenn du willst.", schlägt er ihr vor und greift nach seiner noch immer nassen Boxershorts. "Hier nebenan ist direkt das Gästebad. Du kannst gerne noch duschen. Handtücher liegen auch im Regal. Hier im Schrank findest du was trockenes zum anziehen.", erklärt er und deutet auf den zwei Meter breiten Ikea Pax Schrank. Warum er einen ganzen Schrank voll mit Frauenkleidung hat, ist sein kleines Geheimnis. Die einfachste Erklärung hierfür ist Maya, seine Schwester. Doch aufgrund seiner Geheimniskrämerei um seine Vergangenheit ist die hübsche Schwarzhaarige als seine Affäre bekannt. Luca hofft einfach, dass Isabella noch nicht so viel über ihn gehört hat. "Schlaf gut.", gibt er noch einmal mit einem kleinen Lächeln im Gesicht von sich, schließt dann die Tür hinter sich und steuert sein Schlafzimmer an, welches am Ende des Flures liegt. Dort entsorgt er das benutzte Kondom, dreht das Wasser seiner Regendusche auf und seift sich dann erst einmal gründlich ein. Im Ankleidezimmer schnappt er sich eine neue Boxershorts und verkrümelt sich anschließend gähnend in sein großes Bett, welches er noch nie mit einer Frau geteilt hat.



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#54

RE: Let's go

in Desire. Nostalgia. Pain. 23.03.2020 23:23
von Mivaka • Member | 1.116 Beiträge | 79550 Punkte



In diesem Moment legt sie sich quasi vollkommen offen.
Luca kann sie lesen wie ein offenes Buch. Sie versucht ihre Empfindungen nicht einmal zu verstecken. Es wäre sowieso sinnlos. Und ganz anscheinend bringt ihn die Reaktion ihres Körpers schließlich auch so weit, dass er sich im Kondom ergießt. Lässt sich kurz etwas sinken. Nicht so weit, dass sie zerquetscht wird, aber dass er nicht mehr sein volles Gewicht tragen muss. Isabella selbst ist grade noch damit beschäftigt wieder zu Atem zu kommen, muss für einen Moment die Augen schließen. Hört das Rauschen ihres Blutes in den Ohren und ihr klopfendes Herz. Als der Braunhaarige ihr einen Kuss auf die Stirn gibt, öffnet sie die Augen wieder. Sieht zu ihm. Luca steigt aus dem Bett. Das veranlasst Isabella dazu, dass sie sich aufsetzt. Seine Worte lassen sie leicht nicken. Es wäre besser, wenn sie gehen würde. Wenn sie sich jetzt einfach in ein Taxi setzt und den Heimweg einschlägt. Doch dafür fehlt ihr grade nicht nur die Energie, sondern auch seine nächsten Worte verlauten quasi, dass sie einfach hier bleiben soll. So gibt Bella lediglich ein:"Danke" von sich. Gerade in diesem Moment fragt sie sich nicht, weshalb er so viel Frauenkleidung hier hat. Darüber wird sie sich vielleicht am nächsten Tag Gedanken machen. Jetzt aber nicht.
Es dauert nicht lange und der Braunhaarige verabschiedet sich von ihr. Das kleine Lächeln, entlockt auch der Brünette ein Schmunzeln und sie erwidert seine Worte mit einem "Gute Nacht.". Sobald sie alleine im Zimmer ist, lässt sie sich für einen kurzen Moment wieder mit dem Rücken auf das zerwühlte Bett nieder. Beißt sich auf die Unterlippe und starrt die Decke an. Kann beinahe noch immer seine Hände an ihrem Körper spüren, die nackte Haut seines Körpers auf dem Ihren. Um die Gedanken loszuwerden, schüttelt Bella den Kopf. Erhebt sich schliesslich und begibt sich in das angrenzende Badezimmer. Entkleiden braucht sie sich nicht, so stellt sie sich einfach unter das warme Wasser. Spürt die Erschöpfung, spürt jedoch genauso das leichte Ziehen in ihrem Unterleib. Diesmal nicht vor Verlangen, sondern viel eher, weil sie es gewiss nicht mehr gewohnt ist, solchen Sex zu haben. Es dauert nicht lange, da hat sie sich lediglich einen Slip aus dem Schrank gesucht, sowie ein T-Shirt, welches für den Stil eigentlich zu knapp ist und vielleicht einen Hauch zu eng sitzt um ihre Brust herum. Es ist eben kein viel zu großes Oberteil, wie sie es sonst gerne zum Schlafen trägt. Doch darum kümmert sich Bella nicht weiter, ist viel zu müde dafür und lässt sich kurz darauf auch schon auf dem Bett nieder. Kurz danach ist sie auch schon eingeschlafen.
Draußen im Whirlpool schwimmt wahrscheinlich noch immer, ganz einsam, ihr roter Tanga.


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#55

RE: Let's go

in Desire. Nostalgia. Pain. 24.03.2020 10:24
von Alex • Senior Member | 5.811 Beiträge | 1036624 Punkte

Es dauert nicht lange und Luca fällt in einen tiefen, ruhigen Schlaf. Allerdings nur für ein paar Stunden. Obwohl Samstag ist, gibt sein Handy bereits um 5 Uhr morgens ein schrilles Geräusch von sich. Der 27-Jährige kann sich nicht daran erinnern, wann er das letzte Mal länger geschlafen hat. Schon seit Jahren steht er jeden Tag um fünf auf. Der Ablauf ist immer gleich. Kurz checkt er seine Nachrichten, erhebt sich dann streckend vom Bett und schnappt sich im Ankleidezimmer eine kurze Sporthose und ein Tanktop. Der Tag beginnt für Luca immer mit einer Runde um den Block. So stöpselt er sich die Kopfhörer des IPhones in die Ohren, dreht die Musik auf und verlässt wenig später bereits das Gebäude. Wenn er in seinem Penthouse ist, dauert seine Runde knapp 30 Minuten. Zu mehr kann er sich in der tristen Großstadt nicht überwinden. Seine Villa am Stadtrand liegt dafür im Grünen und dort kann es vorkommen, dass er auch mal dreimal so lang unterwegs ist. Doch heute ist er bereits um kurz nach halb sechs zurück, trinkt einen großen Schluck Wasser und sucht dann seinen Fitnessraum auf, wo er noch einmal eine gute Stunde lang trainiert. Anschließend geht es für Luca zurück in sein Schlafzimmer. Die verschwitzten Sportklamotten landen im Wäschekorb und er selbst gönnt sich eine kalte Dusche, bevor er sich sorgfältig den Bart trimmt, sein Gesicht eincremt und die Zähne putzt. Vor seinem großen Kleiderschrank entscheidet sich der Geschäftsmann dann lediglich für eine schwarze Boxershorts, ein schwarzes paar Socken und eine graue Jogginghose. Mit noch nassen Haaren läuft er die Treppe nach unten, dreht die Musik auf und macht sich dann in der Küche ans Werk. Zu seinem Lebensstil gehört auch ein gesundes Frühstück. In seinem Fall heute Protein Pancakes und dazu einen grünen Smoothie. Ein Blick auf sein Handy sagt ihm, dass es mittlerweile fast 8 Uhr ist. Ob Isabella noch schläft? Bei dem Gedanken an die vergangene Nacht schleicht sich ein grübelndes Grinsen in sein Gesicht. Vielleicht ist seine Assistentin auch schon still und heimlich abgehauen. Nachdenklich schiebt er sich den letzten Bissen seiner Pancakes in den Mund, trinkt den Shake aus und erhebt sich vom Esstisch. Falls Isabella noch da ist, sind auf jeden Fall noch ein paar Pancakes übrig. Gedanken verloren schnappt sich Luca anschließend sein MacBook und macht es sich auf der Couch bequem. Auch wenn er heute nicht in die Firma fährt, muss er dennoch ein wenig arbeiten.



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#56

RE: Let's go

in Desire. Nostalgia. Pain. 24.03.2020 15:09
von Mivaka • Member | 1.116 Beiträge | 79550 Punkte



Isabella wird von der Erschöpfung eingeholt.
Einen Wecker hat sie nicht gestellt, ihr Handy liegt auf dem Tisch im Wohnzimmer, daneben liegt ihre Clutch mit ihren restlichen persönlichen Dingen. Geholt hat sie diese natürlich nicht mehr. So wacht die Brünette, im Gegensatz zu Luca, nicht schon in aller früh auf. Wenn sie Zuhause wäre, dann würde sie sicherlich joggen gehen. Doch ihr Körper holt sich jetzt einfach genau die Erholung die er benötigt. Die Erholung, die er die letzten Tage nicht bekommen hat. Bella hat immer viel zu arbeiten. Nimmt sich dann auch in ihrer Freizeit keine Pause, macht Sport oder trifft sich mal hier mit Freunden oder mal da mit ihrer Familie. Der Brünette ist gar nicht bewusst gewesen, wie dringend sie den Schlaf gebraucht hat.
So wacht sie irgendwann auf. Wurde vielleicht von der Musik wach, doch daran erinnern kann sie sich nicht. Inzwischen ist die Musik bereits wieder verstummt, sodass nichts darauf schliessen lässt, dass jemand anderes in dem Apartment schon wach ist. Bella schlägt die Augen auf, richtet diese erst an die Decke, ehe sie versucht die Puzzleteile in ihrem Kopf zusammen zu setzten. Spätestens als sie sich auf die Seite dreht und ihren Blick durch das Zimmer schweifen lässt, stöhnt sie frustriert auf. Die Erinnerungen kehren im selben Moment zurück und für einen kurzen Moment fährt sie sich genervt, frustriert oder auch etwas verzweifelt mit den Händen durchs Gesicht. Das kann nicht wahr sein. Sie hat tatsächlich mit ihrem Chef geschlafen. Genau eine dieser Sachen, die sie niemals tun wollte. "Ach fuck..." flucht sie, während sie sich langsam unter der Decke hervor schält. Sich nach Kleidung umsieht, doch nichts davon ist zu sehen. Abgesehen von der Kleidung in dem Schrank. Darauf möchte sie jedoch nicht weiter zurückgreifen. Das würde schliesslich bedeuten, dass sie ihm die Sachen irgendwie wieder zurückgeben müsste und das wäre eine noch eigenartigere Situation als eh schon.
Angestrengt denkt sie nach, versucht beinahe schon zu lauschen ob jemand im Haus ist. Hört jedoch nichts. Hat die Hoffnung, dass sie einfach verschwinden kann, ohne das er etwas davon mitbekommt. Denn Luca jetzt gegenüber zutreten ist nicht wirklich das, was sie möchte. Einen zeitlichen Überblick hat sie nicht. So sieht sie sich noch einmal in dem Zimmer um, ehe sie sich von dem Bett erhebt. Beinahe sofort spürt sie die letzte Nacht. Nicht unbedingt stark, aber sie spürt es dennoch. Leise seufzend schüttelt sie den Kopf, ehe sie sich so knapp bekleidet wie sie ist, auf den Weg zur Tür begibt. Dreht sich noch einmal um, um ihre Augen durch das Zimmer gleiten zu lassen. Vielleicht hat sie doch noch etwas hier. Ihre Augen bleiben jedoch viel eher an dem Bett hängen und beinahe sofort tauchen die Erinnerungen an die letzte Nacht auf. Bella beißt sich auf die Unterlippe, schüttelt beinahe streng den Kopf um genau diese Gedanken loszuwerden. Betet noch einmal inständig dafür, dass der Geschäftsmann einfach nicht zuhause ist oder womöglich noch schläft. Dann öffnet sie die Tür, mit dem Plan, sich lediglich ihr rotes Kleid zu holen, genauso wie die Clutch und ihr Handy. Wird sich wohl noch kurz die Zeit nehmen müssen, um in das Kleid zu schlüpfen und sich dann ein Taxi rufen zu können. Das Angebot von ihm, ist zwar noch in ihrem Kopf, annehmen möchte sie es aber nicht. Braucht nicht noch mehr Kontakt zu ihm haben.
Isabella verlässt also das Zimmer, begibt sich auf die Treppe und kommt kurz darauf im Wohnzimmer an. Ihr Blick geht nicht zur Couch, viel eher nach draußen auf die Terrasse, wo ihr Kleid sicherlich irgendwo auf dem Boden liegt. Bella kann nur hoffen, dass es nachts nicht geregnet hat, ansonsten kann sie es sich abschminken in das Kleid zu schlüpfen. Einen Gedanken an ihren eigenen Spitzen Tanga, verschwendet sie nicht. Die Terrasse sieht trocken aus, die Sonne scheint und es wird wahrscheinlich ein schöner Tag. Nicht für Bella, diese wird sich das gesamte Wochenende über Vorwürfe machen. Vorwürfe, dass sie tatsächlich mit ihrem Chef geschlafen hat. So sehr ist sie in Gedanken versunken, dass sie lediglich mit dem Slip und dem knapperen Shirt, welches doch figurbetonter ist, als es sein sollte, die Terrassentür öffnet und Luca bisher nicht bemerkt hat. Zwar duftet es wirklich köstlich nach Pancakes, jedoch muss dies ja nicht zwingend bedeuten, dass der Braunhaarige noch hier ist. Bella schnappt sich draußen also das Kleid und kehrt wieder zurück in das Apartment, dreht sich schlussendlich das erste Mal zur Couch, bei welcher ihr iPhone und die Tasche liegt. Erkennt dann, dass Luca auf dieser Platz genommen hat und bleibt wie angewurzelt stehen.


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#57

RE: Let's go

in Desire. Nostalgia. Pain. 24.03.2020 15:31
von Alex • Senior Member | 5.811 Beiträge | 1036624 Punkte

Luca starrt mit konzentrierter Miene den Bildschirm seines Macbooks an, greift immer wieder mal nach seinem Handy und erblickt dabei die Tasche von Isabella, welche noch immer auf seiner Couch liegt. Ein kleines Lächeln schleicht sich in das Gesicht des Niederländers, welcher sich dann aber schon wieder seinen Aufgaben widmet. Das Geräusch auf der Treppe lässt ihn aufhorchen und den Blick wieder anheben. Da ist sie. Seine Assistentin. Die Assistentin, die er letzte Nacht gefickt hat. Luca zieht die Augenbrauen nach oben, denn sie scheint ganz in Gedanken versunken zu sein und ihn nicht zu bemerken. Der Geschäftsmann lässt seine Augen angetan über ihren Körper wandern, der noch immer kaum bedeckt ist. An diesem Anblick kann er sich definitiv gewöhnen. Er erkennt das Shirt, welches Maya gehört. Isabella öffnet zwischenzeitlich bereits die Glastür, welche auf die große Dachterrasse führt. Vermutlich will sie ihr Kleid suchen. Noch immer beobachtet Luca jede einzelne Bewegung der Brünetten mit einem belustigten Grinsen im Gesicht. Als diese ihn dann endlich bemerkt, kann er sich ein Lachen nicht verkneifen. Der Blick, welcher ihn trifft, ist urkomisch. Isabella sieht aus, als hätte sie einen Geist gesehen.
Langsam stellt Luca sein MacBook neben sich auf der Couch ab, erhebt sich und verschränkt die Arme vor der nackten Brust. Noch immer mit einem amüsierten Funkeln in den Augen lässt er provokant seine Brustmuskeln zucken. "Ich hoffe, das ist nicht das, wonach es aussieht.", kommt es ihm dann mit wieder gewohnt strenger Miene über die Lippen und er mustert Isabella skeptisch. Will sie sich etwa heimlich aus dem Staub machen? Es sieht ganz danach aus. Sie scheint sich wohl an die gemeinsame Nacht zu erinnern. Nur langsam setzt sich der Niederländer in Bewegung, schiebt sich an der Couch vorbei und löst seine verschränkten Arme, nur um die Hände in den Hosen der Jogginghose zu vergraben. Beinahe bedrohlich wirkt er, wie er wie in Zeitlupe seine Assistentin ansteuert und dann dicht vor ihr zum stehen kommt. "Es ist nicht die feine englische Art, einfach abzuhauen.", erklärt er der Jüngeren und blickt sie mit aufeinander gepressten Lippen an. Jeder anderen Frau würde er nun direkt zeigen, welche Konsequenzen so etwas hat. Doch da Isabella nichts von seiner Vorliebe weiß, ist sie sicher. Noch. Prüfend starrt Luca sie einfach nur einige Sekunden an, ehe er wieder einen Schritt zurück tritt und sich über die Lehne des Sofas lehnt, um sowohl die kleine Handtasche als auch das fremde Handy an sich zu reißen. "Ich denke, du willst das."
Seine Stimme klingt kalt, vielleicht sogar etwas verletzt. Tatsächlich ist ein Mann wie er es nicht gewohnt, dass eine Frau so scharf darauf ist, möglichst schnell von ihm wegzukommen. Für die Situation hat der Milliardär sowieso kein Verständnis. Versteht nicht, wie es Isabella vielleicht gerade geht. Für ihn hatte der gestrige Abend ein überraschendes, aber befriedigendes Ende gefunden und er sieht absolut kein Problem darin, dass sein Gast seine Assistentin ist und am Montag wieder normal in seinem Büro antanzen wird. Mit knirschenden Zähnen streckt er ihr seine Hände und somit ihre Habseligkeiten entgegen. Ist Luca sauer? Vielleicht ein wenig. Solch ein Verhalten duldet er eigentlich nicht. Weder beruflich, noch privat. Und vielleicht ist er ja wirklich davon verletzt, dass Isabella einfach gehen will. Verspürt er doch nach wie vor eine gewisse Anziehung zu der hübschen jungen Frau.



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#58

RE: Let's go

in Desire. Nostalgia. Pain. 24.03.2020 15:53
von Mivaka • Member | 1.116 Beiträge | 79550 Punkte



Bella wird beobachtet, bekommt davon nicht einmal etwas mit, weil sie zu vertieft in ihre Gedanken ist.
Und dann als sie Luca erblickt, kann sie nicht anders als ihn anzusehen, als ob er ein Geist wäre. Ist überrumpelt von der Situation. Hat sich beinahe schon perfekt ausgemalt, dass sie ohne ihn antreffen zu müssen, nach Hause kommt. Dem ist aber nicht der Fall. Genau das wird ihr gerade umso bewusster. Sein Lachen befreit sie aus genau dieser Starre und beinahe verlegen beißt sie sich auf die Unterlippe. Ist es nur Verlegenheit oder auch Nervosität? Wahrscheinlich beides. Der Geschäftsmann stellt das MacBook neben sich auf die Couch und während er die Arme vor der nackten Brust verschränkt, wird auch ihr bewusst, dass er nicht sonderlich viel trägt. Genauso wenig wie sie. Unweigerlich gleiten ihre Augen kurz über seine Erscheinung, ehe sie sich zwingt nicht auf die zuckenden Brustmuskeln zu achten, sondern die Augen auf seinem Gesicht verweilen zu lassen. Bei seinem halbnackten Körper kommen sicherlich nur Erinnerungen hoch. Erinnerungen die sie jetzt gewiss nicht gebrauchen kann.
Bei seinen Worten, beißt sie sich erst auf die Innenseite ihrer Wange, ehe sie die Unterlippe zwischen die Zähen zieht. Fast etwas unbeholfen, vielleicht auch wegen seiner strengen Miene und dem skeptischen Blick, zuckt sie mit den Schultern. Warum zur Hölle lässt sie sich von ihm so einschüchtern?! Isabella hat ihm gar nichts zu erklären oder ist ihm etwas schuldig. Es war lediglich einmaliger Sex. Sex der ein Fehler war und den sie definitiv nicht wiederholen sollte, egal wie gut dieser war. Egal wie atemberaubend...die Gedanken schiebt sie konsequent aus ihrem Kopf. Luca ist ihr Chef. Sie seine Assistentin. Allmählich sollte sie sich wirklich wieder auf das professionelle Level begeben. Eigentlich will sie etwas sagen. Doch dazu kommt sie nicht.
Der halbnackte Unternehmer erhebt sich von der Couch, vergräbt seine Hände in der Jogginghose und kommt beinahe bedrohlich langsam auf sie zu. Genau dieser Anblick lässt sie schlucken, für einen Moment verschlägt es ihr wieder die Sprache und die konsequent verbannten Gedanken, tauchen sofort wieder auf. Viel zu dicht kommt er vor ihr zum Stehen. Für einen winzigen Augenblick zupft Bella an dem weißen Shirt, welches etwas an ihren Brüsten spannt. Fühlt sich gewiss nicht wohl, so leicht bekleidet vor ihm zu stehen. Selbst wenn er schon so viel mehr von ihr gesehen hat. Seine Worte, die er an sie richtet, sind kalt. Die aufeinander gepressten Lippen, verwirren die Brünette beinahe. So kann sie nicht einschätzen, was genau in ihm vorgeht. Er wirkt definitiv nicht erfreut davon, das sie einfach so gehen möchte. Endlich schafft Bella es sich zu räuspern. Hat sich wieder vollständig gesammelt und tritt beinahe automatisch einen Schritt zurück, um wenigstens etwas Abstand zu Luca zu bekommen. Wer weiß, was sie in seiner Nähe ansonsten noch machen würde.
"Danke.." nimmt dabei die kleine Handtasche und das iPhone an sich. "...ich denke...es ist besser wenn ich jetzt gehe." bemüht professionell und knapp gibt sie die Worte von sich. Versucht dadurch vielleicht etwas mehr Distanz zu ihm aufzubauen. Denn sein Auftreten behagt ihr ganz und gar nicht. Damit angefangen, dass er halbnackt vor ihr steht und sie meint, seine Haut auf der Ihren spüren zu können. Das dem nicht so ist, sollte ihr doch eigentlich bewusst sein. Bella sollte nicht auf seine vorherigen Worte eingehen. Natürlich ist es nicht die feine englische Art, einfach abzuhauen. Aber schlussendlich ist es fast das einzig Richtige was sie tun kann. "Und danke für den...int..." kurz bricht sie ab. Vielleicht sollte sie für den Abend einfach keine Beschreibung aussprechen. "...Abend. Ich kann mir gut ein Taxi rufen, dass ist weniger Aufwand." Das Luca noch immer bei dem du verweilt, macht die Situation nicht besser. Bella kann die Anziehung ihm gegenüber gewiss nicht leugnen, dennoch versucht sie es so gut wie möglich zu vergessen, in den hintersten Winkel ihres Gehirns zu verbannen. Man fängt einfach nichts mit seinem eigenem Chef an. Das ist beinahe die wichtigste Regel.


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#59

RE: Let's go

in Desire. Nostalgia. Pain. 24.03.2020 17:15
von Alex • Senior Member | 5.811 Beiträge | 1036624 Punkte

Isabella muss es nicht einmal aussprechen. Luca ahnt, dass sie die vergangene Nacht furchtbar bereut und am liebsten im Boden versinken würde. Ihm selbst ist es eigentlich egal. Doch er hat natürlich auch nichts zu verlieren. Außer seine neue Assistentin. Wortlos lässt er sich von der Dunkelhaarigen Tasche und Handy abnehmen und zuckt mit den breiten Schultern. Er kann ihr schlecht verbieten, das Penthouse zu verlassen. Wobei er nichts gegen ihre Anwesenheit und weitere Runden hat. Bei dem Gedanken an den Sex kommt der Niederländer ins grübeln. Die junge Frau trifft einfach genau seinen Geschmack. Selten hat Luca eine Frau kennengelernt, die ihn so faszinierte. Und dann war Isabella in seiner Firma aufgetaucht. Leise seufzt der 27-Jährige auf und zuckt dann ein weiteres Mal mit den Schultern, weiß nicht mal genau, wieso. Seine Augen wandern noch einmal über ihr knappes Outfit. Ihre Brüste zeichnen sich deutlich unter dem engen Shirt ab. Luca beißt sich auf die Unterlippe und zwingt sich, den Blick abzuwenden.
Als sie sich jedoch für den Abend bedankt, lacht er bitter auf. Vermutlich wird das nicht so schnell wieder passieren. Als sie sich für ein Taxi entscheidet, nickt Luca und verschwindet im Flur, wo er nach seinem Geldbeutel greift und einen Schein hervorzieht. Wenn Isabella sich schon nicht von ihm nach Hause fahren lässt, will er zumindest die Kosten für das Taxi übernehmen. Grübelnd kehrt er ins Wohnzimmer zurück, drückt ihr mit einem Blick, der keine Widerworte duldet, das Geld in die Hand und verschränkt dann wieder die Arme vor der Brust. "Dann sehen wir uns wohl am Montag im Büro, Isabella.", kommt es ihm mit ruhiger Stimme über die Lippen. Luca verhält sich ganz normal. So als wäre nie etwas passiert. Vielleicht redet er sich das auch nur ein. Es war spät geworden und er hatte Isabella vorgeschlagen, in seinem Gästezimmer zu schlafen, da seine Wohnung näher am Restaurant lag. Fast glaubt der Geschäftsmann die Story schon selbst.
Nachdenklich sieht er Isabella dabei zu, wie sie sich wieder das hübsche Kleid anzieht und in die Heels schlüpft. Schneller als er schauen kann, ist Isabella auch schon verschwunden. Und alles, was ihm noch bleibt, sind die getrockneten Wasserflecken auf dem Fußboden und das benutzte Bett im Gästezimmer.

Das restliche Wochenende verbringt Luca in seinem Penthouse, macht Sport und arbeitet vor sich hin. Seine Treffen mit Frauen sagt er tatsächlich ab, hat keine große Lust darauf. Am Montagmorgen sitzt er wieder wie üblich in seinem Wagen auf dem Weg zur Firma, begrüßt einige Mitarbeiter und sucht schließlich direkt den Besprechungsraum für das wöchentliche Meeting auf. Wie sonst auch ist der Geschäftsführer der erste im Raum. Auch seine Assistentin ist nirgends zu sehen. Stirnrunzelnd lässt Luca sich in seinen Chefsessel nieder, schließt seinen Laptop an die Leinwand an und startet die Präsentation, welche er am Wochenende vorbereitet hat. Nach und nach trudeln doch die wichtigsten Mitarbeiter der Firma ein. Nachdenklich starrt der Niederländer auf den freien Platz neben sich. Wo Isabella nur steckt? Letztendlich erhebt sich der junge Mann und startet mit seiner Rede. Erst einmal das übliche. Die Firma wächst und gedeiht, diese Woche steht das und das an,...Immer wieder wandert sein Blick dabei jedoch zur Tür. Bisher hat er Isabella als äußert zuverlässig erlebt. Hat sie das Wochenende etwa so aus der Bahn gerissen?



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#60

RE: Let's go

in Desire. Nostalgia. Pain. 24.03.2020 17:55
von Mivaka • Member | 1.116 Beiträge | 79550 Punkte



Wäre Luca Verhoeven nicht ihr Chef...
Dann würde die Brünette wahrscheinlich nicht auf diese Art und Weise verschwinden. Hätte nichts dagegen eine weitere Runde mit ihm einzuleiten. Dann würde sie die Nacht nicht bereuen, würde die heißen Erinnerungen nicht konsequent verbannen wollen. Aber Fakt ist, dass der gutaussehende, halbnackte Mann ihr Chef ist. Isabella ist auf den Job angewiesen. Kann es sich nicht leisten auf neue Jobsuchen gehen zu müssen. Möchte das doch eigentlich auch gar nicht. Dafür hat sie sich inzwischen schon viel zu gut in der Firma eingelebt. Es ist genau das, was sie sich davon erträumt hat. Mit Ausnahme davon, dass sie mit ihrem Chef im Bett landet und dieser ihr ein paar heiße Erinnerungen verpasst, welche sie so schnell nicht loswerden wird.
Bella ist es irgendwo unangenehm so leicht bekleidet vor Luca zu stehen. Selbst wenn dieser schon mehr gesehen hat, als das enge Shirt abzeichnet. Da die Brünette selbst darauf konzentriert ist, die Augen lediglich auf seinem Gesicht zu behalten fällt ihr auf, wie seine Augen über ihren Körper wandern und er sich anschliessend auf die Unterlippe beißt. Genau das sieht verboten heiß aus. So heiß, dass die Brünette droht all ihre Gedanken über Bord zu werfen.
Sein bitteres Auflachen, beendet den Augenblick jedoch. Gerade rechtzeitig würde man behaupten. Bella weiß nicht was sie davon halten soll. Weiß nicht was er von der Sache hält. So sind seine Blicke in einem Moment ähnlich wie am Vortag, dann spricht er wieder so ruhig, beinahe so, als ob nie etwas zwischen ihnen passiert wäre. Die Situation bringt Bella wahrscheinlich noch um. Der Braunhaarige drückt ihr Geld in die Hand, sein Blick lässt keine Widerworte zu. "Danke..." gibt sie von sich. Beinahe automatisch folgen ihre Augen seinen Armen, die er vor der nackten Brust verschränkt, dann sieht sie wieder zu ihm auf und nickt. "Ich wünsche Ihnen noch ein schönes, restliches Wochenende, Mr. Verhoeven." bewusst spricht sie den Unternehmen mit 'Ihnen' und 'Mr. Verhoeven' an. Vielleicht um sich selbst nochmal klar zu machen, dass das, was zwischen ihnen war vorbei ist und nicht wieder vorkommen wird. Es ist ein Ausrutscher gewesen, einer dem sie keine weitere Beachtung schenken sollte. Auch wenn es ein unglaublich guter Ausrutscher gewesen ist.
Bella verlässt in dem roten Kleid das Apartment, lehnt sich im Fahrstuhl gegen die verspiegelte Wand, schließt die Augen und muss ihr klopfendes Herz wieder in den Griff bekommen. Die Fahrstuhltüren schließen sich und die Brünette schließt frustriert die Augen. Flucht leise und würde am liebsten wieder zu ihm nach oben fahren. Nur um..um was? Um ihn anzuschreien? Um vor ihm in Tränen der Verzweiflung auszubrechen? Um ihn wieder zu küssen?

Montag Morgen. Genau hiervor hat es Bella gegraut.
"Wie soll das denn bitte gut gehen?" stöhnt sie frustriert auf, nimmt das iPhone in die Hand, welches sie sich zwischen Ohr und Schulter eingeklemmt hat. Stellt auf Lautsprecher und legt es auf der Kommode ab. "Bella beruhig dich, dass wird schon alles. Einfach professionell bleiben und bestimmt macht er daraus auch kein Ding. Wenn du Glück hast, dann ignoriert er es vollkommen. Männer wie er sind es bestimmt nicht gewohnt, dass jemand so eine Nacht am liebsten auslöschen möchte.." Während sie in die weiße Bluse schlüpft und die Knöpfe zumacht, wobei sie die obersten offen lässt, hört sie ihrer besten Freundin aufmerksam zu. Verzieht teilweise etwas das Gesicht, ehe sie dann ergeben nickt. Was diese natürlich nicht sehen kann. Ein letzter Blick in den Spiegel, ob das Outfit so auch geht, ehe sie die restlichen Sachen in ihre Handtasche wirft. "Danke Emi, einfach für alles. Aber ich muss jetzt los, nicht das ich direkt zu spät komme und seinen Zorn auf mich lenke. Hab dich lieb und ich berichte nachher bestimmt." Die Freundinnen legen auf, das iPhone landet in der Handtasche und eilig verlässt Bella ihre kleine, gemütliche Wohnung.
Genervt trommeln ihre Finger auf dem Lenkrad des weißen Golfs herum. Zwar ist sie noch in der Zeit, aber vielleicht liegt es auch einfach an der aufkommenden Nervosität, dass die rote Ampel sie nervt. Endlich springt diese auf Grün, sodass sie wieder anfahren kann. Doch auch die nächste rote Ampel lässt nicht lange auf sich warten. Bella verdreht leicht die Augen, wirft einen Blick in den Rückspiegel. Der Mercedes hinter ihr, fährt immer dichter auf. Fängt an immer mehr zu drängeln, achtet gar nicht darauf, dass die Ampel vor ihnen auf Rot springt und sie Beide abbremsen müssen. Gezwungener Maßen. Isabella kann ihm nicht einmal die Spur Freiräumen und selbst wenn, würde es keinen Unterschied machen. Natürlich kommt es, wie es kommen muss. Der Mercedes Fahrer, ein Mann um die 30 Jahre alt, wirft einen genervten Blick auf sein Handy. Bremst nicht genug, sondern fährt geradewegs dem weißen Golf von Isabella hinten drauf. Ein lauter Knall und die Brünette wird ordentlich durchgeschüttelt.
"Das passt so."
Schnell reicht Bella dem Taxifahrer das Geld. Ein Blick auf die Armbanduhr, während sie das große Gebäude der Firma betritt, lässt sie fluchen. Sie ist zu spät. Und das lediglich weil der Vollidiot hinter hier zu ungeduldig gewesen ist und auf sein Handy gesehen hat. Jetzt ist ihr Auto erstmal im Eimer und sie zu spät. Der Tag kann ja nur besser werden. Eiligen Schrittes begibt sie sich in den Fahrstuhl, welcher sie in die richtige Etage bringt. Einen Abstecher in ihr Büro macht sie erst gar nicht, sondern steuert direkt den Konferenzraum an, in dem sie schon längst hätte sein sollen. Durch die Scheibe kann Bella erkennen, dass das Meeting noch läuft. Bevor sie eintritt fährt sie sich kurz durch die Haare, klopft dann an und betritt den Konferenzraum. "Sorry...mir ist so...mir ist Jemand hinten drauf gefahren." gerade kann sie sich noch verbessern, bevor sie tatsächlich vor den Anwesenden über den Mercedesfahrer her zieht. Isabella wirft den Anwesenden ein entschuldigendes Lächeln zu, auch Luca selbst. Lässt sich dann auf ihrem Platz nieder um das Ganze nicht noch länger zu unterbrechen.


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#61

RE: Let's go

in Desire. Nostalgia. Pain. 24.03.2020 18:12
von Alex • Senior Member | 5.811 Beiträge | 1036624 Punkte

Das Meeting läuft nun schon seit geraumer Zeit und von Isabella ist nach wie vor nichts zu sehen. Als es an der Tür klopft, hebt er erwartungsvoll den Kopf und erblickt direkt die hübsche Brünette. Unauffällig wandern seine Augen über sie. Sie sah gut aus. Bei ihrer Erklärung zieht Luca die Augenbrauen skeptisch nach oben und überlegt, ob das tatsächlich die Wahrheit ist. Nach einigen Sekunden nickt der Niederländer jedoch und deutet schweigend auf den freien Platz neben sich. "Also weiter...", setzt er seinen Vortrag mit strenger Stimme fort, erhebt sich wieder von seinem Platz und schiebt die Hände in die Hosentaschen, ehe er in dem Raum hin und her wandert. "Wie bereits angesprochen, steht bald ein großes Firmenevent an. Es werden noch offizielle Mails verschickt, aber ich bitte Sie alle, sich den Termin schon einmal vorzumerken. Sie dürfen natürlich Ihre Partner mitbringen.", erklärt der 27-Jährige und hakt einen weiteren Punkt auf seiner imaginären To-Do Liste ab. "Ich selbst werde für die Erweiterung der Firma in den nächsten Wochen sehr viel im Ausland unterwegs sein. Liam übernimmt in meiner Abwesenheit die Leitung. Ich bitte Sie alle, ihm genau so viel Respekt entgegen zu bringen, wie mir.", gibt Luca von sich und nickt seinem Freund dabei aufmunternd zu. "Im Zuge meiner Abwesenheit möchte ich Ihnen auch die Chance geben, in einer der neuen Geschäftsstellen zu arbeiten. Noch stehen keine genauen Städte fest, ich werde Sie alle jedoch informieren, sobald die Bauarbeiten beginnen. Sie können sich dann gerne auf die ausgeschriebenen Stellen bewerben."
Noch immer läuft Luca durch den Raum und bleibt schließlich dicht hinter Isabella stehen. Als seine Assistentin ist es quasi ihre Pflicht, ihn auf seinen Reisen zu begleiten. Doch ob sie darauf noch sonderlich scharf ist? Seine Augen wandern über die nackten Beine. "Ich danke Ihnen herzlichst für Ihre Zeit. Sie können nun wieder Ihre Arbeit aufnehmen.", beendet der Niederländer das Meeting nach knapp einer Stunde. "Isabella, mit Ihnen möchte ich gleich noch in meinem Büro sprechen.", wirft er der Brünetten noch einen kurzen Satz zu, ehe er selbst aus dem Raum verschwindet. In der Cafeteria seiner Firma holt sich Luca noch einen Kaffee und einen fertigen Salat, steuert anschließend den Aufzug an und sitzt wenig später schon wieder an seinem Schreibtisch. Ungeduldig trommeln seine Finger auf der Platte herum und immer wieder wandert sein Blick zum Aufzug.



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#62

RE: Let's go

in Desire. Nostalgia. Pain. 24.03.2020 18:38
von Mivaka • Member | 1.116 Beiträge | 79550 Punkte



Wenn Isabella eines hasst, dann Unpünktlichkeit.
Normalerweise ist immer Verlass auf sie. Und auch heute wäre sie nicht zu spät gekommen, wenn dieser Idiot einfach anständig gefahren wäre. Noch immer wurmt es die Brünette. Mehr als es eigentlich sollte. Vielleicht hilft es ihr aber auch einfach, die vielleicht eigenartige Situation zwischen Luca und sich zu ignorieren. Später wird noch ein Haufen an Dingen mit der Versicherung auf sie warten. Auch darauf hat sie keine Lust. Würde es am liebsten liegen lassen, kann sich so etwas aber nicht erlauben. Das heute kann ein langer und anstrengender Tag werden. Lautlos seufzend, hat sie sich also auf dem freien Platz neben Luca niedergelassen. Die Tasche zwischen ihre Beine abgestellt und widmet sich aufmerksam ihrem Chef.
Versucht einfach auszublenden, dass er auch heute wieder unglaublich gut aussieht. Bevor die Beiden Sex hatten, sah er sicherlich auch schon so gut aus. Nur konnte Isabella es da besser ignorieren. Jetzt fällt ihr genau das deutlich schwerer. Dennoch versucht sie sich auf das zu konzentrieren was er sagt. Firmenevent...Partner mitbringen. Sie hat keinen Partner den sie mitnehmen könnte, ein Problem wird das aber sicherlich nicht darstellen.
Luca wird die nächsten Wochen viel im Ausland sein? Im ersten Moment lässt die Aussage quasi einen vollen Topf Erleichterung in ihrem Körper umkippen. Neue Stellen in anderen Städten. Klingt fast nach einer Verführung dem Ganzen hier zu entfliehen, falls es unerträglich wird. Und während sie sich seine Worte durch den Kopf gehen lässt, bleibt er dicht hinter ihrem Stuhl stehen. Beinahe sofort nimmt seine Präsenz sie ein. Dennoch versucht Bella einfach ruhig zu bleiben. Sich nichts anmerken zu lassen. Und im selben Moment wird ihr ein Fakt bewusst. Sie als Assistentin von Luca Verhoeven begleitet ihn auf seinen Reisen. Sie bleibt nicht hier in der Stadt. Bei dem Gedanken wird ihr ganz mulmig zumute, automatisch beißt sie sich nachdenklich auf die Unterlippe. Sucht vielleicht instinktiv nach einem Schlupfloch in der Sache. Irgendeinen Grund, weshalb sie nicht mit kann. Flugangst? Eine kranke Mutter? Doch die Gedanken schlägt sie sich schnell aus dem Kopf. Sie wird es ja wohl schaffen die Zeit mit ihm auf professionellem Wege hinter sich zu bringen. So schwer kann das nicht sein.
Die letzten Worte Luca's richtet er an Isabella direkt. Wechselt zwar wieder zum Siezen, spricht sie dennoch mit ihrem Vornamen an. So wie immer. Auf seine Worte hin nickt sie also. Der Raum leert sich, Isabella hilft tatsächlich noch kurz beim Aufräumen, ehe sie einen Abstecher in ihrem eigenem Büro macht, die Tasche dort ablegt und sich wenigstens einmal auf dem Computer eingeloggt haben will und sehen möchte, ob sie irgendwelche höchst wichtigen Mails bekommen hat. Ein Blick auf das Postfach, lässt sie den Mac wieder sperren, vom Schreibtisch aufstehen und auf den Weg zum Büro ihres Chefs machen. Während sie auf dem Weg zum Aufzug ist, klingelt ihr Handy. Unbekannte Nummer. Ein kleines bisschen Zeit hat sie noch. So geht sie dran, setzt ihren Weg jedoch weiterhin fort. Die Versicherung. Im Aufzug wechselt sie ein paar Worte mit dieser. Muss das Gespräch dann jedoch beenden, als sich die Aufzugstüren öffnen. "Ich rufe nach Sie Feierabend nochmal an." Das iPhone findet den Weg von ihrem Ohr weg, während sie aus dem Aufzug heraus tritt. Atmet tief durch und hat direkten Blick zu Luca, welcher hinter seinem Schreibtisch sitzt und sie ganz anscheinend erwartet. Die Brünette weiß nicht was sie sagen soll. Weiß nur, dass sie die Nacht gewiss nicht ansprechen möchte.
"Entschuldigung nochmal wegen meiner Verspätung.."


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#63

RE: Let's go

in Desire. Nostalgia. Pain. 24.03.2020 18:55
von Alex • Senior Member | 5.811 Beiträge | 1036624 Punkte

Es dauert ein paar Minuten, bis Isabella endlich in seinem Sichtfeld erscheint. Während sie vom Aufzug zu seinem Schreibtisch geht, beobachtet Luca jede ihrer Bewegungen. Noch immer denkt er an die gemeinsame Nacht und würde dies nur zu gerne wiederholen. Mit einem diskreten Lächeln erhebt er sich von seinem Stuhl, deutet in Richtung der Sitzgruppe und macht es sich selbst auf der Couch gemütlich. "Alles gut, sowas kommt vor.", winkt er ihre Entschuldigung ab und klopft auf die Sitzfläche neben sich, ehe er sich leicht zurücklehnt und die Arme vor der Brust verschränkt. Einige Sekunden sieht er Isabella einfach nur an, sagt kein Wort. In seinen Gedanken schiebt der Niederländer schon längst ihren Rock nach oben, öffnet die Bluse und...Luca ertappt sich selbst dabei, wie seine Augen über seine Assistentin wandern. Seufzend beißt er sich auf die Lippe und rauft sich die Haare. Ihm scheint das ganze näher zu gehen als ihr. Von seiner Professionalität ist gerade nicht sonderlich viel zu sehen. "Der Grund, warum ich mit dir...Ihnen...sprechen wollte...", fängt er irgendwann mit ruhiger Stimme an und richtet sich wieder ein wenig auf. Was ist nur mit ihm los? Beinahe verzweifelt steht der Geschäftsmann auf, vergräbt die Hände in den Hosentaschen und wandert zu der Fensterfront, von der aus man einen tollen Ausblick hatte. Einige Sekunden lang atmet er einfach tief ein und aus, dreht sich dann wieder in Isabella's Richtung und zwingt sich zu einem Lächeln. "Wie bereits im Meeting angesprochen, bin ich aktuell dabei, die Firma etwas zu erweitern. Dafür möchte ich mir in verschieden Städten und Ländern geeignete Grundstücke oder Gebäude anschauen. Ich hätte Sie gerne dort an meiner Seite.", erklärt er und lässt sich wieder auf dem Sofa nieder. "Natürlich nur, wenn es keine Umstände macht."
Beinahe hibbelig sitzt der Niederländer auf der Couch, hat die Augen auf seine Assistentin gerichtet und kann trotz allem nur an eins denken. Nervös fummelt er an der schwarzen Krawatte herum, lockert diese ein wenig. So sehr er sich auch bemüht, sein Blick wandert immer wieder nach unten. Warum lief Isabella denn auch nur so in seiner Firma herum? Sie legte es doch darauf an, ihn verrückt zu machen. Grummelnd stützt er die Ellbogen auf den Oberschenkeln ab und vergräbt seinen Kopf in den Handflächen. Luca scheint plötzlich ein ganz anderer Mensch zu sein. "Isabella...", fängt er nun wieder an und wechselt doch wieder zum Du. "Kannst du dir bitte verdammt nochmal mehr anziehen?" Mit diesen Worten hebt er den Blick wieder und nickt auf ihre nackten Beine. "Das macht mich wahnsinnig..." Beinahe zufällig gleitet seine Hand ein wenig über den Stoff des Sofas in ihre Richtung, mit seinen Augen fixiert er die Brünette immer noch. "Ich würde dir gerade am liebsten diese blöde Bluse aufreißen, deine Titten kneten. Dich packen, auf meinen Schreibtisch setzen, diesen viel zu kurzen Rock nach oben schieben und dich einfach durchficken.", gibt Luca mit kalter, emotionsloser Stimme von sich und die dunklen Augen funkeln dabei verräterisch. Nun hat er alles auf eine Karte gesetzt. Entweder scheuert ihm Isabella gleich eine, zeigt ihn wegen sexueller Belästigung an und kündigt mit sofortiger Wirkung. Oder...an das oder will er eigentlich gar nicht denken, denn in seiner Anzughose ist schon eine deutliche Beule zu sehen.



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#64

RE: Let's go

in Desire. Nostalgia. Pain. 24.03.2020 19:34
von Mivaka • Member | 1.116 Beiträge | 79550 Punkte



Der Blick ist fast zu eindringlich.
Hält jede ihrer Bewegungen fest.
Das diskrete Lächeln passt nicht dazu.
Luca Verhoeven verwirrt die Brünette. Mit jeder seiner Handlungen. Im einen Moment kommen Bella alleine bei seinen Blicken die Erinnerungen an die Nacht hoch. Im nächsten Moment scheint es so, als ob nie etwas zwischen ihnen passiert wäre. Das ganze hin und her, überfordert sie. Macht sie im ersten Moment unsicher. Eine Unsicherheit, die sie gewiss nicht gebrauchen kann. Denn dank so einer Unsicherheit läuft sie Gefahr, sich dem Ganzen zu sehr hinzugeben. Bella folgt ihm zu der Sitzgruppe, lässt sich schließlich nach kurzem Zögern und mit etwas Abstand zu ihm, darauf nieder. Aus seinem Mund kommt kein Wort. Er sagt nicht, was sie hier zu suchen hat. Weshalb sie her kommen sollte. Kann nicht ahnen, was in seinen Gedanken passiert. Und die Vorstellung würde sie sicherlich verlegen machen. Wenn nicht sogar etwas anmachen. Luca scheint ein Mann zu sein, der genau weiß, was er möchte. Normalerweise. Wie es in dieser Hinsicht ist, weiß Bella nicht. Dennoch versucht sie einfach nicht zu viel in seine Blicke hineinzuinterpretieren. Selbst wenn es schwer ist, wenn seine Augen über ihren Körper wandern. Und auch der Fakt, dass er sich auf die Unterlippe beißt, sich die Haare rauft – es deutet darauf hin, dass es ihm nicht leicht fällt die ganze Situation. Es ist nicht das, was ihre beste Freundin ihr prophezeit hat.
Seine ruhige Stimme, hinterlässt ein nervöses Gefühl bei der Brünette. Das er abbricht, macht es nicht besser. Genauso wenig, dass sich Luca schliesslich erhebt und zu der Fensterfront geht. Isabella richtet ihre Augen auf seinen Rücken. Auch ein Rücken kann entzücken... Gedanken die sie nicht haben sollte und doch ist es so wahr. Seine breiten Schultern und der perfekt trainierte Oberkörper erinnern sie nur noch weiter an die Nacht. Nervös fängt sie an, an dem Saum ihres Rockes herum zu nesteln. Dann dreht er sich jedoch zu ihr um und für einen kurzen Moment begegnen ihre Augen den Seinen. Bella rechnet mit Vielem, aber nicht damit, dass jetzt ein vollständig professionelles Thema seinen Mund verlässt. Doch es lässt sie fast erleichtert aufatmen. So legt sie ihre Hände ineinander und nickt leicht. Bis er schließlich zu seiner Bitte kommt. Bella will gerade ihre Unterlippe zwischen ihre Zähne ziehen. Kann sich grade beherrschen, dass sie es nicht tut. Atmet einmal tief durch ehe sie nickt. "Natürlich, dass bereitet keine Umstände." Das sie genau diese Worte in wenigen Minuten bereuen wird, kann sie nicht wissen.
Luca Verhoeven lässt sich wieder neben ihr auf der Couch nieder. Hat seine Augen auf sie gerichtet. Wirkt auf einmal nervös. Bella hat den Unternehmer noch nie so erlebt. Er scheint immer gefasst zu sein. Weiß immer genau wie er sich zu verhalten hat, weiß immer wie er sich geben möchte. Und jetzt gerade lockert er nervös die schwarze Krawatte, seine Augen wandern immer wieder nach unten auf ihre Beine. Isabella wird schlagartig bewusst, dass sie heute morgen beim Telefonieren nicht weiter darüber nachgedacht hat, ob das Outfit so passend für das ist, was zwischen den Beiden passiert ist. Das er für einen Moment sein Gesicht in den Händen vergräbt, macht die Situation nicht besser. Es verunsichert Bella beinahe und sie stellt sich schon darauf ein, dass gleich etwas von ihm kommt.
Ihr Name aus seinem Mund hinterlässt ein uneindeutiges Gefühl bei ihr. Seine folgenden Worte, verschlagen ihr den Atem.
Isabella weiß nicht was sie dazu sagen soll. Weiß nicht , wie sie darauf reagieren soll. Ihr Körper tut es einfach. Denn im selben Augenblick wird ihr heiß, die Nervosität steigert sich nur noch weiter und beinahe panisch versucht sich Bella irgendwie in Erinnerung zu rufen, dass der Mann neben ihr, ihr Chef ist. Mit dem sie zwar schon geschlafen hat, es aber nicht wiederholen möchte. Nicht sollte. Sein Nicken deutet auf ihre nackten Beine und automatisch überschlägt sie diese. Vielleicht weil sie das Gefühl hat, dass sie dadurch weniger Fläche zum Anschauen bieten. Gerade will Isabella den Mund öffnen um etwas zu sagen, öffnet ihre Lippen vielleicht einen Spalt breit, da kommen die nächsten Worte aus Luca's Mund. Worte die sich beinahe augenblicklich den Weg in ihren Unterleib suchen. Ein angenehmes Ziehen breitet sich aus und Bella kann die Worte nicht mehr aussprechen. Verstummt einfach. Was sie sagen wollte, weiß sie nicht einmal mehr. Die Antwort ist verflogen, weit weg und nicht mehr zum Greifen nahe.
Luca Verhoeven geht ein großes Risiko mit seinen Worten ein. Denn schlussendlich weiß er nicht, wie sie reagieren wird. Isabella weiß es selbst nicht. Ist hin und her gerissen. Eigentlich weiß sie ganz genau, dass das hier falsch ist. Sie weiß, dass sie die Beziehung auf einer professionellen Basis halten möchte. Denn der Job ist zu wichtig um das Ganze auf die leichte Schulter zu nehmen. Doch gleichzeitig ist es schwer gegen die Anziehung anzukämpfen, die der Braunhaarige auf sie hat. Isabella ist gleichzeitig fasziniert und erschrocken über seine Offenheit, über die direkten Worte und seine Wortwahl. Wieder öffnet sie die Lippen ein wenig. Rauskommen tut nichts. Sie weiß nicht was sie drauf sagen soll. Ist überfordert mit der Situation. Für einen kurzen Moment wandern ihre Augen in seinen Schritt, dass sich dort deutlich eine Beule abzeichnet, entgeht ihr nicht. Einen Moment zu lange, verweilen ihre Augen darauf. Ihr gesamter Körper schreit förmlich danach, dass sie seinem Wunsch einfach nachkommen möchte. Denn sie will es eigentlich genauso sehr wie sie. Diesmal ist Isabella bei Verstand. Kann rational denken.
Ein leises räuspern. "Ich..." sie bricht ab. Sammelt sich kurz. "Ich denke, dass gehört hier nicht her, Mr. Verhoeven..es würde unserem Arbeitsklima sicherlich nicht gut tun und führt nur zu Problemen." sobald die Worte ausgesprochen sind, fühlt sie keine Erleichterung. Es wäre genau das, was sie erwartet hätte. Doch so ist es nicht. Vielleicht weil sie sich eigentlich zu sehr nach ihm verzehrt. Selbst wenn sie es nicht zugeben möchte.
"Es tut mir leid...ich werde in Zukunft versuchen darauf zu achten."


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#65

RE: Let's go

in Desire. Nostalgia. Pain. 24.03.2020 19:53
von Alex • Senior Member | 5.811 Beiträge | 1036624 Punkte

Isabella scheint mit vielem gerechnet zu haben, aber nicht mit dem, was Luca gerade von sich gibt. Der junge Mann kann ihre Reaktion live beobachten. Isabelle weiß wohl nicht, was sie nun machen soll. Ihre Beine hat sie inzwischen überschlagen. Versucht sie so, ihn weniger anzumachen? Luca fährt sich nachdenklich durch den Bart und folgt ihrem Blick auf seinen Schritt. Leicht ziehen sich die Mundwinkel nach oben, beinahe schon etwas unschuldig.
Ihre Antwort ist jedoch nicht das, was er sich wünscht. Wenig begeistert verschränkt der Niederländer wieder die Arme vor der Brust und legt den Kopf leicht schief. "Sind wir jetzt schon wieder bei Mr Verhoeven?", stellt er trocken fest und richtet sich auf. Allerdings nur, um etwas dichter an Isabella ranzurücken. Seine Hand landet auf ihrem nackten Knie. Gefährlich, doch Luca ist sich sicher, dass seine Assistentin nicht so reagieren wird, wie jede andere Frau es würde. Während seine Finger sanft über die weiche Haut streichen, nickt der Geschäftsmann und erhebt sich schließlich ganz. "Vielen Dank für das Gespräch, Ms Campbell. Sie können sich nun wieder Ihrer Arbeit zuwenden. Ich werde Ihnen die Informationen zu den Geschäftsreisen per Mail zukommen lassen."
Und da ist er wieder - Mr Verhoeven, Chef von mehreren hundert Mitarbeitern. Die Professionalität in Person. Er nickt seiner Assistentin kurz und knapp zu, zupft sich Krawatte und Hemd zurecht und sitzt dann auch schon wieder an seinem Schreibtisch.
Isabella ist der Meinung, dass es dem Arbeitsklima schadet? Okay. Das ist ihre Entscheidung. Doch innerlich weiß er sowieso, dass sie ihm am liebsten nachgeben würde. Also ist es nur eine Frage der Zeit, bis sie bettelnd bei ihm ankommt. Vorerst jedoch schenkt der Niederländer ihr keinerlei Aufmerksamkeit mehr. Wartet nur darauf, dass sich Isabella in ihr angrenzendes Büro verzieht. Konzentriert stützt er seinen Kopf mit der Hand ab und tippt mit der freien Hand auf der Tastatur herum.
So geht es die nächsten Stunden bis zur Mittagspause weiter. Zumindest ist nun für seine Mitarbeiter Mittagspause. Für Luca jedoch nicht. Er hingegen entscheidet sich dafür, eine kurze Sporteinheit einzulegen. Aus dem provisorischen Schlafzimmer holt er sich eine kurze Sporthose, Sportschuhe, eine Matte und Gewichte. Ist sich darüber bewusst, dass Isabella ihn durch die gläserne Wand sehen kann. Ohne mit der Wimper zu zucken zieht er sich bis auf die Boxershorts aus, schlüpft in das Sportoutfit, welches genauso freizügig ist wie Isabella's Bürooutfit und breitet die Matte auf dem Boden aus, nur um dann auch schon mit den Gewichten ein paar Übungen zu machen.



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#66

RE: Let's go

in Desire. Nostalgia. Pain. 24.03.2020 21:34
von Mivaka • Member | 1.116 Beiträge | 79550 Punkte



Luca sieht für einen Moment wie ein unschuldiger Schuljunge aus.
Mehr oder weniger.
Das er gewiss nicht unschuldig ist, kann man sich nach seinen vorherigen Worten sicher sein. Ansonsten hätte er ihr nicht seine verruchten Fantasien erzählt. Fantasien die Isabella anmachen. Und denen sie dennoch widerstehen muss. Dass er nicht wirklich begeistert darüber ist, was sie sagt, kann sie sich denken. Kann es auch deutlich an seiner Reaktion ablesen. Bella beißt sich auf die Innenseite ihrer Wange. Die Worte sind ausgesprochen, können von beiden Seiten nicht mehr zurückgenommen werden. Ein leichtes Nicken ihrerseits ist alles, was sie zustande bekommt.
Seine Hand auf ihrem nackten Knie brennt beinahe wie Feuer, schickt kleine Stromstöße durch ihren Körper. Die Situation zwischen ihnen ist zu aufgeladen für den Körperkontakt und Bella merkt erst, als er aufgestanden ist und somit die Hand entfernt, dass sie die Zeit über die Luft angehalten hat. Atmet fast etwas zu hektisch Luft ein. Kann die Augen nicht von ihm nehmen und weiß nicht was jetzt kommt. Doch auch diese Worte lassen sie stocken. Von seinen vorhin noch so direkten, anzüglichen fast schon dreckigen Worten, wechselt er zu der Professionalität in Person. Doch ist es nicht genau das, was die Brünette will? So nickt sie. Fast etwas verdattert, kann die Überraschung aber wenigstens etwas verstecken.
Isabella erhebt sich also. "Vielen Dank für ihre Zeit...Falls noch etwas ist, ich bin ja nebenan." die Worte spricht sie bewusst neutral aus. Will sich nicht zu sehr anmerken lassen, dass sie die Situation zunehmend verwirrt. Luca Verhoeven schenkt ihr keinerlei Aufmerksamkeit mehr und so verschwindet die Brünette in ihrem angrenzenden Büro. Nimmt dort die Tasche vom Schreibtisch, ehe sie sich an den Computer setzt. Immer wieder schweifen die Gedanken zu dem ab, was gerade eben passiert ist. Fassen kann sie es nicht wirklich. Nichts davon. Automatisch kaut sie immer wieder nachdenklich auf ihrer Unterlippe, während sie sich der anstehenden Arbeit widmet. Muss einige Zeilen mehrmals lesen um diese in ihren Kopf zu bekommen. Würde am liebsten jetzt auf der Stelle Emilia anrufen, dass dies nicht geht, ist ihr klar und so widersteht Bella dem Drang.
Die heiß ersehnte Mittagspause steht an und am liebsten wäre die Brünette aufgesprungen und hätte das Büro verlassen. Ist jedoch noch an dieses gebunden, da sie gerade den Hörer am Ohr hält und ein Gespräch führen muss. Dabei stützt sie ihren Ellbogen auf dem Schreibtisch ab, fährt sich mit der anderen Hand durch die braunen Haare, ehe sie sich das Telefon zwischen Schulter und Ohr einklemmt um anschliessend ihre Haare zu einem Dutt zu machen. Dabei wandert ihr Blick, beinahe automatisch, zum Büro ihres Chefs, zu welchem sie durch die gläserne Wand Durchblick hat. Was sie da sieht, lässt sie kurz stocken. Der Niederländer zieht sich bis auf die eng anliegende Boxershorts, welche die Erinnerungen an sein bestes Stück wieder aufkommen lassen, aus. Präsentiert ihr beinahe schon seinen perfekt trainierten Körper, ehe er in seine Sportsachen schlüpft und anfängt Sport zu machen. Bella kann den Blick erst nicht abwenden. Wird dann von ihrem Gesprächspartner wieder in die Wirklichkeit zurück gerissen. Bemerkt auch erst jetzt, dass sie ganz nebenbei, automatisch den Dutt vollendet hat. Wendet sich dann, vielleicht ein wenig zu hektisch, von dem Anblick ab. "Das klingt sehr gut. Die Unterlagen können Sie mir einfach zukommen lassen."


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#67

RE: Let's go

in Desire. Nostalgia. Pain. 24.03.2020 21:52
von Alex • Senior Member | 5.811 Beiträge | 1036624 Punkte

Luca nimmt aus dem Augenwinkel wahr, dass Isabella ihn bereits entdeckt hat. Ein Schmunzeln findet einen Weg in sein entspanntes Gesicht und er zwinkert seiner Assistentin frech zu, bevor er auch schon mit seiner Sporteinheit weitermacht als wäre es das normalste der Welt. Sonderlich viel Zeit hat Luca jedoch nicht, weswegen es lediglich ein 20-minütiges Workout wird. Zufrieden mit sich selbst schnappt er sich die Hanteln und die Matte und läuft zurück in sein privates Zimmer, wo auch das angrenzende Bad ist. Gedanken verloren schält er sich aus den Sportsachen, dreht das Wasser der Dusche auf und braust sich einmal kurz ab. Eines der weichen Handtücher wickelt er sich locker um die Hüfte und kehrt dann auch schon in das Büro zurück, wo noch immer sein Anzug auf dem Boden liegt. Diesen sammelt er zwar ein, zieht sich jedoch noch nicht an. Stattdessen greift der Niederländer nach einer Mappe, die er den Vormittag über vorbereitet hat. Noch immer lediglich mit dem Handtuch bekleidet und mit tropfenden Haaren steuert er schließlich das Büro seiner Assistentin an, stößt die Tür einfach auf und legt die Mappe vor ihr auf dem Schreibtisch ab. "Das sind alle möglichen Orte, die für die Erweiterung in Frage kommen. Bitte arbeiten Sie die Unterlagen bis morgen durch und suchen ungefähr fünf davon aus, die Ihrer Meinung nach am lukrativsten sind.", weist er seine Mitarbeiterin mit strenger Stimme an und fährt sich durch die nassen Haare. Die Dicke der Mappe lässt schon vermuten, dass mindestens zehnmal so viele Blätter sich dort drin befinden. Ob Luca absichtlich ein paar mehr Blätter hinzu gelegt hat? Vielleicht. Die ein oder andere Immobilie und das ein oder andere Grundstück war schon dabei, was für ihn eigentlich gar nicht in Frage kommt. "Wenn Sie Fragen haben...Sie wissen ja, wo Sie mich finden, Isabella."
Und damit ist das Gespräch auch schon wieder beendet. Luca hat hoffentlich das erreicht, was er sich vorgenommen hatte. Noch einmal lässt er die Brustmuskeln deutlich zucken, wendet sich dann ab und verlässt das Büro der Brünetten. An seinem Schreibtisch schlüpft der Niederländer wieder in den strengen Anzug und lässt sich auf seinem Sessel nieder. Nachdenklich dreht er eine Weile den Kugelschreiber zwischen seinen Fingern, greift dann nach seinem Handy und tippt ein paar Nachrichten. Doch Isabella lässt den 27-Jährigen einfach nicht los. Es nervt ihn, dass sie ihn so hat abblitzen lassen. Er ist so etwas einfach nicht gewohnt. Noch immer völlig in Gedanken vertieft ist Luca, als Liam im Büro erscheint. "Luca, hast du kurz Zeit?", erkundigte sich der zwei Jahre Jüngere bei seinem Chef und Freund mit einem Blick in Richtung Isabella. Luca nickt leicht, legt den Stift zur Seite und deutet Liam an, sich auf einem der beiden Stühle auf der anderen Seite des Schreibtisches niederzulassen. "Wie kann ich dir helfen?"
Aufmerksam lauscht der Niederländer dann den ruhigen Worten des Freundes, nickt hin und wieder und blickt ihm eine Stunde später mit einem Seufzen nach. Die Infos, die er gerade von Liam bekommen hat, beunruhigen ihn. Anscheinend hat die Presse einen Hinweis auf seine wahre Herkunft bekommen und war nun kurz davor, bei seiner Familie aufzukreuzen. Genervt schleudert der Niederländer seinen Kugelschreiber durch das Büro. Dem Stift folgt dann auch noch die schicke mit frischen Tulpen gefüllte Vase. "Isabella! Räumen Sie das bitte weg!", schreit Luca schon beinahe in Richtung Assistentin, springt von seinem Stuhl auf und läuft zur Fensterfront. Leise auf niederländisch fluchend stützt er sich mit den Händen am Fenster ab und starrt nach draußen. Der Tag wurde immer schlimmer. Kaum taucht die Brünette in seinem Büro auf, kommt auch schon die nächste Anweisung. "Sagen Sie bitte alle Termine ab. Bis einschließlich...Mittwoch. Oder...Freitag. Ich muss privat etwas erledigen.", kommt es ihm mit rauer Stimme über die Lippen und schon ist er dabei, seine Arbeitssachen einzupacken.



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#68

RE: Let's go

in Desire. Nostalgia. Pain. 24.03.2020 22:14
von Mivaka • Member | 1.116 Beiträge | 79550 Punkte



Natürlich bleibt es nicht unentdeckt, dass sie ihre Augen auf ihn gerichtet hat.
Das Zwinkern versucht sie einfach zu ignorieren. Dieser Kerl verwirrt sie. Es ist ein ständiges hin und her. Im einen Moment ist er ganz der professionelle Chef. Im Anderen zieht er sich quasi auf dem Präsentierteller vor ihr aus, macht halbnackt Sport und zwinkert ihr zu. Entweder weiß er nicht was er will, kann sich nicht dafür entscheiden wie er mit ihrer Reaktion umgehen soll oder es macht ihm lediglich Spaß sie aufzuziehen und zu verwirren. Isabella kann es nicht beantworten, widmet sich schnell wieder dem Gespräch, welches sich dem Ende zuneigt. Legt dann auf und verlässt ihr Büro.
Bella hat sich nur schnell eine Kleinigkeit zu Essen geholt. Nicht viel. Doch es wird hoffentlich bis zu Abend reichen. Sie kommt also wieder in ihr Büro, setzt sich zurück auf den Sessel, ehe sie aus dem Augenwinkel eine Bewegung im angrenzenden Büro sehen kann. Als sie sich dahin umdreht, sieht sie wie ihr diesmal wirklich halbnackter Chef, lediglich mit einem Handtuch bekleidet und noch tropfenden Haaren und einer Mappe in der Hand, schnurstracks auf ihr Büro zukommt. Dieses ohne Umschweife betritt und ihr die Mappe hinlegt. Auch hier passt sein Auftreten und die Worte einfach nicht zusammen. Isabella muss sich zwingen dem Wassertropfen, welcher an seinem Kopf entlang über seinen Hals und weiter über seinen trainierten Oberkörper rinnt, nicht zu folgen. So hält sie ihre Augen starr auf sein Gesicht. Versucht es zumindest.
Bei seinen Worten nickt sie. Noch mehr Arbeit. Der Tag scheint nicht Enden zu wollen, wenn sie sich die Mappe so ansieht. Dennoch widerspricht sie nicht. Äußert sich auch nicht zu seinem Outfit, was ihrem ersten Impuls dann doch deutlich widerspricht. "Wenn etwas sein sollte, komme ich zu Ihnen, Mr. Verhoeven." bewusst verwendet sie wieder seinen Nachnamen. Er hat sie wieder mit Isabella angesprochen. Schwankt in seinem ganzen Verhalten und macht es der Brünette nur noch schwerer mit der Situation zurecht zu kommen. So kann sie sich wohl einfach nicht darauf einstellen, was er als nächstes macht.
Leise seufzend wendet sie sich also davon ab, will es jedenfalls. Denn genau in dem Moment fängt der Braunhaarige an sich einfach im Büro umzuziehen. Sicherlich, sie hat all das schon einmal gesehen, aber Luca kann ihr nicht erzählen, dass er so etwas bei jeder seiner Assistentinnen gemacht. Leicht beißt sich Bella auf die Unterlippe, wendet schnell den Blick ab und widmet sich der Mappe. Schlägt diese auf und erkennt, dass es wirklich viel Arbeit sein wird. Leise seufzend begibt sie sich an die Arbeit, während sie nebenbei ihr Mittagessen zu sich nimmt.
Nur kurz sieht sie von ihrer Arbeit auf, als eine weitere Gestalt zu Luca ins Büro kommt. Liam. Weiter widmet sie sich dem Ganzen nicht. Hat dem jungen mann nur freundlich zugelächelt als Begrüßung und wendet sich dann wieder den Unterlagen zu. Eine weitere Stunde vergeht in der sie fleißig alles abarbeitet, auf Hochtouren hat sie gearbeitet. Vielleicht weil sie noch einiges zu klären hat mit der eigenen Versicherung, vielleicht aber auch weil sie nicht so viel Zeit wie möglich hier verbringen möchte. Vertieft in die Unterlagen schreckt sie auf, als sie ein lautes Klirren aus dem Büro nebenan vernimmt. Bella ist viel zu sehr zusammen gezuckt, sieht erschrocken auf und im nächsten Moment hört sie ihren Chef schreien. Geschwind erhebt sie sich von ihrem Schreibtisch, steht kurz darauf vor Luca, sieht die zersplitterte Vase. "Natürlich..." murmelt sie, beobachtet den Niederländer noch einen kurzen Moment, wie er fluchend an der Fensterfront steht, ehe sie sich auf den Boden kniet. Irgendwie dabei versucht, dass ihr Rock nicht noch weiter hochrutscht. Selbst wenn es dem Braunhaarigen in dieser Situation wahrscheinlich nicht einmal auffallen wird. Der Unternehmer ist außer sich vor Wut. Worüber auch immer. Seine Anweisung lässt sie beinahe etwas skeptisch aufsehen. Ihr liegt die Frage beinahe auf der Zunge, was los sei. Verkneift sich das jedoch. Sie ist nicht in der Position dazu. Nickt nur. "Mache ich.." gibt sie dann vor sich. Weiterhin sammelt sie die Scherben ein und es ist wohl keine gute Idee, ihre Augen nicht direkt wieder darauf zu richten. Denn im nächsten Moment spürt sie den stechenden Schmerz, ihre Augen wandern zu ihrer Hand, an welcher sich Blut sammelt. Zu allem Überfluss, hat sie sich an den Scherben geschnitten. "Ach fuck..." jetzt flucht Isabella.


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in Desire. Nostalgia. Pain. 24.03.2020 22:25
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Luca ist noch so in seinen Gedanken versunken, dass er Isabella vorerst gar nicht wirklich wahrnimmt. Erst ihr fluchender Ausdruck lässt ihn den Kopf heben und in ihre Richtung schauen. Ausnahmsweise fällt sein Blick nicht auf die nackten Beine oder auf den Rock, welcher in der halb sitzenden Position doch ein wenig nach oben verrutscht war. Stattdessen erblickt er direkt ihre Hand, welche blutet. Hat sie sich jetzt wirklich an den Scherben geschnitten? Seufzend lässt der Unternehmer von seinen Unterlagen ab und ist mit wenigen großen Schritten neben Isabella. "Was machst du denn...", kommt es ihm leise und wirklich besorgt über die Lippen. Und schon ist er wieder beim du. Vorsichtig greift der Niederländer nach der Hand. Der Schnitt ist aufgrund des Blutes kaum zu sehen, scheint aber lang und tief zu sein. Jedenfalls keine Wunde, bei der ein Pflaster ausreichen würde. Kopfschüttelnd lockert Luca mit der freien Hand seine Krawatte und wickelt diese dann mehr schlecht als recht um die Hand seiner Assistentin. "Komm. Wir fahren ins Krankenhaus. Das muss vermutlich genäht werden." Luca wartet gar nicht erst auf eine Antwort, sondern zieht Isabella vorsichtig nach oben. Sogar den Rock zupft er seiner Angestellten noch zurecht, ehe er nach Geldbeutel, Handy und Schlüssel greift und sie in Richtung Aufzug schiebt. Dieser macht noch einen kurzen Halt im Erdgeschoss. "Ms Campbell und ich sind erstmal weg. Bitte leiten Sie keine Anrufe an uns weiter.", ruft er lautstark in Richtung Rezeption und betätigt dann auch schon den Knopf, welcher zur Tiefgarage führt. Sein Auto ist schnell erreicht, da ihm natürlich der erste Parkplatz vom Aufzug aus gesehen gehört. "Einsteigen.", weist der Niederländer seine Assistentin an, nachdem er ihr die Tür geöffnet hat. Kaum ist sie eingestiegen, stößt er die Tür auch schon zu, eilt um das Auto herum und startet den Motor. Mit einem besorgten Blick auf die nun blutige Krawatte lenkt er den Wagen aus der Garage hinauf auf die Straße, um dann das nächste Krankenhaus anzusteuern. Direkt vor dem Eingang bleibt er stehen und schiebt Isabella dann auch schon in das Gebäude. Sofort wird der bekannte Geschäftsmann von einer Krankenschwester in Empfang genommen und in einen der vielen Räume geführt. "Der Arzt kümmert sich gleich um Ihre Freundin, Mr Verhoeven.", versichert die Krankenschwester und verschwindet wieder aus dem Zimmer. Freundin. Das trifft zwar nicht auf Isabella zu, doch Luca lässt es erstmal im Raum stehen. Beinahe wütend starrt er dann seine Assistentin an, welche von der Krankenschwester auf eine Liege gedrückt worden war. Heute ging wirklich alles schief.



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#70

RE: Let's go

in Desire. Nostalgia. Pain. 24.03.2020 22:38
von Mivaka • Member | 1.116 Beiträge | 79550 Punkte



Am liebsten hätte sie sich selbst die Zunge abgebissen.
Sie will seine Aufmerksamkeit gewiss nicht auf sich ziehen. Er schien im Stress zu sein, hatte andere Dinge zu tun und der Schnitt würde schon nicht so tief sein. Das sie sich damit irrt, weiß sie noch nicht. Doch natürlich ignoriert er das Fluchen nicht. Ist mit wenigen Schritten bei Bella und seine Stimme klingt besorgt. Gerade in diesem Moment achtet sie nicht darauf, dass er wieder bei dem Du angelangt ist. Ein pochender Schmerz und ein leichtes Brennen durchzieht ihre Handfläche und Bella beißt leicht die Zähne zusammen. Luca nimmt ihre Hand in die Seine, schaut sich den Schnitt an und schüttelt leicht den Kopf. "Alles gut..ist bestimmt nicht so schlimm.." versucht sie die Sache herunter zuspielen. Doch der Unternehmer, zieht sich die Krawatte aus, bindet diese um ihre Hand um irgendwie die Blutung zu stillen. Seine Worte sind eine Aufforderung. Keine Frage und er lässt Bella keine Zeit zu protestieren.
Dass er ihr sogar den Rock zurecht zupft, scheint in der Situation dennoch eigenartig. Ein anderer Chef hätte den Schritt nicht gewagt. Die Hemmschwelle ist wahrscheinlich einfach geringer, weil sie sich gegenseitig schon nackt gesehen haben. Darüber kann Bella aber nicht weiter nachdenken. Wird schon in den Aufzug geschoben und kurz darauf findet sie sich in der Tiefgarage wieder. Lässt sich auf den Beifahrersitz sinken, schnallt sich an und richtet die Augen auf ihre Hand. Die Krawatte hat sich dunkler verfärbt, was daraufhin deutete, dass sie sich immer weiter mit Blut vollsaugt. Das Letzte was sie jetzt noch gebrauchen könnte, wäre, dass sie seinen schicken Wagen ruiniert.
Es geht alles so schnell und kurz darauf findet sich Isabella auf dem Bett in einem Krankenhaus wieder. Zwar sitzt sie bisher nur auf diesem, dennoch reicht es, dass ihr die ganze Situation mehr als unangenehm ist. Auch kann sie nur hoffen, dass am nächsten Tag nicht in irgendwelchen Zeitungen steht, dass Luca Verhoeven eine neue Freundin hat. Das Tamtam kann sie sich gut ersparen. Bella wendet den Blick von ihrer Hand ab, sieht zu Luca, welcher sie beinahe wütend anstarrt. Leise seufzend sieht sie ihn weiterhin an. Wendet den Blick nicht ab, da kann er sie noch so grimmig ansehen. Natürlich ist es nervig und die Brünette ärgert sich selbst darüber. Doch schlussendlich war es definitiv nicht bewusst von ihr. "Sie können ruhig gehen und sich ihren privaten Angelegenheiten widmen. Ich schaffe das schon alles alleine." gibt sie also ruhig von sich. Er braucht nicht die ganze Zeit auf sie warten. Schließlich ist Bella kein kleines Kind mehr und die paar Stiche, wird sie schon überleben. "Aber danke fürs Fahren.."


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#71

RE: Let's go

in Desire. Nostalgia. Pain. 24.03.2020 22:56
von Alex • Senior Member | 5.811 Beiträge | 1036624 Punkte

Natürlich will Isabella ihren Chef direkt wieder loswerden. Genervt rollt dieser mit den Augen und lehnt sich an der Wand an. Seine Krawatte ist wohl jetzt bereit für den Müll. Das spielt aber keine große Rolle, da Luca mehr als genug davon im Schrank hat. Und auch wenn der Fetzen Stoff recht teuer gewesen ist, ist es ihm egal. Viel mehr Sorgen macht sich der 27-Jährige um die hübsche Brünette, welche ihm gegenüber auf dem Krankenhausbett sitzt. Noch immer beharrt sie darauf, ihn zu siezen. Dazu kann Luca einfach nur den Kopf schütteln. “Isabella...“, kommt es ihm zaghaft über die Lippen und er verschränkt ein weiteres Mal die Arme vor der muskulösen Brust. Bevor er ihr jedoch einen Vortrag halten kann, taucht auch schon der behandelnde Arzt auf. Dieser begrüßt zuerst Luca und dann die Verletzte. Argwöhnisch beobachtet Luca das Geschehen. Die Wunde muss tatsächlich genäht werden, doch laut Arzt reicht eine lokale Betäubung. “Sie sollten aber dennoch den Rest des Tages ein Auge auf sie haben, Mr Verhoeven.“
Anscheinend geht auch der Arzt davon aus, dass Isabella seine Freundin ist. Der Niederländer nickt nur leicht. Isabella wird sich sowieso nicht daran halten. Nach knapp einer Stunde ist die Wunde auch schon genäht und die Hand verbunden. Luca regelt mit dem Arzt alle Formalitäten und sieht abwartend zu seiner Assistentin. Vor dem Krankenhaus bleibt er stehen. “Darf ich Sie wenigstens noch nach Hause fahren, Ms Campbell?“, erkundigt er sich mit leicht genervter stimme und betont dabei ein paar Teile des Satzes zusätzlich. Vor seinem Auto kommt Luca erneut zum stehen, betätigt einen Knopf auf dem Autoschlüssel und schiebt eine Hand in die Hosentasche. Zwar hat er dem Arzt versprochen, Isabella heute im Auge zu behalten, doch darauf hat die Jüngere sicher keine Lust.



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#72

RE: Let's go

in Desire. Nostalgia. Pain. 24.03.2020 23:12
von Mivaka • Member | 1.116 Beiträge | 79550 Punkte



Wie man es macht, macht man es falsch.
Luca rollt mit den Augen, lehnt sich einfach an die Wand an. Sagt noch nichts weiter dazu. Doch seine Reaktion ist aussagekräftig genug. Dabei wollte die Brünette lediglich, dass er sich nicht mit ihr aufhalten muss von dem, was ihn anscheinend so in Rage versetzt hat. Denn es scheint wichtig zu sein. Da wird sie die paar Stiche schon alleine überleben. Dass er sich tatsächlich noch immer wirkliche Sorgen um sie macht, kommt ihr nicht direkt in den Sinn. Vielleicht will sie darüber auch nicht nachdenken. Denn so ist es einfacher die Grenze zwischen Privatem und Beruflichen zu trennen. Selbst wenn sie Beiden diese Grenzen längst missachtet haben. Genau deswegen versucht Isabella so verzweifelt daran festzuhalten. Aus Angst, dass es noch einmal dazu kommen könnte. Auch wenn Bella es nicht zugeben möchte. Ihr Name aus seinem Mund klingt wie Balsam für die Seele. Es klingt viel zu vertraut, viel zu gut. Während sie die Augen auf ihn richtet, verzieht sie kurz, kaum merklich das Gesicht, als sie ihre Hand etwas ungünstig bewegt.
Doch weiter kommt von Luca nichts. Sie werden unterbrochen von dem Arzt, welcher sich nach der Begrüßung direkt ihrer Hand widmet. Bella mag keine Spritzen. Nicht um zu sagen, dass sie diese hasst. Als sie die Lokalbetäubung bekommt, wäre sie froh drüber gewesen, wenn sie ihr Gesicht einfach irgendwo hätte vergraben können, eine Hand hätte drücken können. Doch dazu kommt es nicht. So verzieht sie lediglich wieder das Gesicht. Diesmal deutlich offensichtlicher, beißt sich auf die Unterlippe und sieht lieber nicht hin. Schliesslich ist die Wunde genäht und die Hand etwas verbunden. Auch der Arzt geht davon aus, dass sie Zwei ein Paar sind. Weder Isabella noch Luca sagen etwas dagegen. Wahrscheinlich ist es das nicht wert aufzuklären. Der Fakt, dass Luca sie nicht aus den Augen lassen sollte, gefällt ihr nicht zwingend. Gibt ihr aber dennoch zu denken. Nicht ohne Grund wird der Arzt so etwas gesagt haben. So beißt sie sich nachdenklich auf die Unterlippe. Bedankt sich schlussendlich einmal bei dem Arzt, lässt Luca alle Formalitäten regeln und folgt ihm dann aus dem Krankenhaus.
Seine Worte, seine Betonung und die genervte Stimme, lassen sie leicht die Augen verdrehen. "Ich müsste eigentlich nochmal ins Büro...meine Sachen holen und die Unterlagen..." gibt sie von sich. Verneint seine Frage somit nicht direkt, sagt jedoch auch nicht zu. Vielleicht weil ihr dabei einfach der Stolz im Wege steht. Oder ist es die Angst, dass dabei noch irgendetwas passiert? So genau weiß Isabella es selbst nicht. Doch schlussendlich nickt sie also tatsächlich ergeben. Dann spart sie sich wenigstens das Geld vom Taxi. Ihr Auto ist eh in der Werkstatt und sonst hätte sie anderweitig nach Hause kommen müssen. "Also wenn es keine zu großen Umstände macht und...es d..passt." kann sich gerade noch zügeln und duzt ihn doch nicht. Dennoch war sie kurz davor. Woher das kommt, weiß sie selbst nicht. Kann es sich nicht erklären und beißt sich leicht auf die Zunge um so etwas zu vermeiden.


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#73

RE: Let's go

in Desire. Nostalgia. Pain. 25.03.2020 11:56
von Alex • Senior Member | 5.811 Beiträge | 1036624 Punkte

Skeptisch zieht Luca seine Augenbrauen nach oben und mustert seine Assistentin von oben nach unten. Klar, ihre Sachen braucht Isabella auf jeden Fall. Doch die Unterlagen? Meint sie etwa die Mappe, welche er ihr gegeben hatte? "Das kann warten.", meint er schließlich auf letzteres bezogen und nickt dann leicht, während er ihr die Tür öffnet und wartet, dass sie einsteigt. Als das passiert ist, läuft er vorne um den Wagen herum und lässt sich auf dem Fahrersitz nieder. "Ich befolge brav die Anweisungen des Arztes, Isabella.", wirft er noch ein, während er den Motor startet und auf das Gaspedal drückt. Ginge es nach ihm, würde er die Brünette einfach mit zu sich nehmen und sie dort im Auge behalten. Vorerst steuert er jedoch wieder die Firma an und hält wenige Minuten später mit Warnblinker am Straßenrand. "Warte hier. Ich hole die Sachen.", erklärt er seiner Beifahrerin und läuft dann auch schon mit großen Schritten in das Gebäude. Die verwirrten Blicke seiner Mitarbeiter ignoriert der Niederländer gekonnt, betätigt einfach nur hastig den Knopf des Aufzugs und fährt mit diesem dann ganz nach oben. In Isabella's Büro schnappt er sich ihre Handtasche und das Handy, welches noch auf dem Schreibtisch liegt, sieht sich kurz um und ist dann auch schon wieder auf dem Weg nach unten.
Keine fünf Minuten später öffnet Luca schon wieder die Tür seines Wagens und beugt sich über seinen Sitz zu seiner Assistentin, um ihr die Tasche auf den Schoss zu stellen. Erst dann steigt er selbst ein. Bevor er jedoch losfährt, dreht er sich ihr mit dem Oberkörper zu und blickt sie abwartend an. Würde sie auf den Arzt hören und sich in Luca's wachsame Obhut begeben? Der 27-Jährige wartet einfach nur auf ein Zeichen ihrerseits. Natürlich kann er sie nach Hause fahren, vor ihrer Wohnung absetzen und selbst zurück ins Büro fahren. Er kann sie auch in ihre Wohnung begleiten und dort den Tag verbringen. Oder er lenkt den Wagen eben in die Richtung seiner Anwesen. Das Penthouse kennt Isabella ja schon, doch auch die große Villa am Stadtrand hat so einiges zu bieten. Fragend legt er den Kopf leicht schief und greift nach seinem klingelnden Handy, welches in der Mittelkonsole liegt. Maya's Name erscheint auf dem Bildschirm. Das hat ihm gerade noch gefehlt. Hoffentlich hat die Presse noch nichts richtiges herausgefunden. "Maya?", nimmt er das Gespräch schließlich mit gedämpfter Stimme an und führt einen kurzen Dialog auf niederländisch, ehe er wieder auflegt und das Handy wieder an seinem ursprünglichen Platz verstaut. "Also?", verleiht er seiner abwartenden Art etwas Nachdruck und schaut wieder zu seiner Assistentin.



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#74

RE: Let's go

in Desire. Nostalgia. Pain. 25.03.2020 12:21
von Mivaka • Member | 1.116 Beiträge | 79550 Punkte



Die Arbeit kann warten?
Damit hätte sie nicht zwingend gerechnet. Nicht nachdem er ihr die fette Mappe hingelegt hat, mit den Worten, dass diese bis morgen durchgearbeitet sein soll. Doch Isabella widerspricht nicht, ist vielleicht ganz früh drüber, dass sie es nicht beenden muss. Zuhause wartet eigentlich auch noch die Angelegenheit mit ihrem Auto und der Versicherung. Selbst wenn sie sich davor am liebsten drücken würde, so muss sie sich schlussendlich doch darum kümmern. Genau der Gedankengang lässt sie leise aufseufzen, während Luca um das Auto herum geht um hinter dem Lenkrad Platz zu nehmen. Seine Worte, entlocken ihr tatsächlich ein klitze kleines Schmunzeln. Weiß nicht einmal was sie dazu sagen soll. So lässt sie es erst einmal offen im Raum stehen.
Bei der Firma angekommen, hält er den Wagen lediglich am Straßenrand an, meint, dass er gleich wieder da ist und lässt die Brünette im teuren Wagen alleine. Isabella sieht dem Unternehmen kurz nach, ehe sie sich seufzend etwas mehr in dem Sitz zusammensinken lässt und die Augen auf die verbundene Hand schweifen lässt. Warum muss ihr auch genau so etwas heute passieren? Nachdenklich beißt sie sich auf die Unterlippe, weiß nicht mit der Situation umzugehen. Es wird immer schwerer die Professionalität aufrecht zu erhalten. Jede weitere Situation will es ihr doch eigentlich nur erschweren.
Schlussendlich kommt Luca wieder bei ihr an. Beugt sich zu ihr rüber, platziert die Tasche auf ihrem Schoß. "Danke.." gibt sie von sich. Anstatt das der Braunhaarige losfährt, wendet er sich mit dem Oberkörper zu ihr. Sieht sie abwartend an.
Die Entscheidung liegt anscheinend bei ihr. Und gerade wäre es ihr recht gewesen, wenn er ihr diese einfach abgenommen hätte. Doch das passiert nicht. Nachdenklich beißt sie sich auf die Unterlippe, ihre Finger fahren über die Handtasche auf ihrem Schoß. Dann wendet sie den Blick davon ab und sieht zu Luca. Bevor sie antworten kann, selbst wenn sie sich noch immer unschlüssig ist, was sie sagen soll, klingelt sein Handy. Maya. Isabella hat keine Ahnung wer es ist, fragt nicht nach. Es geht sie nichts an. Die niederländischen Worte versteht sie nicht. Doch gerade ist sie froh drüber. Es bietet ihr Zeit zum nachdenken. Schließlich legt Luca auf, sieht sie wieder fragend an und verleiht dem abwartenden Blick Nachdruck mit seiner Frage. "Vielleicht sollte ich auf den ärztlichen Rat hören..." gibt sie dann also zu. Weiß nicht, ob sie Luca bei sich zuhause haben möchte oder nicht. Vielleicht ist der Einblick etwas zu...persönlich? Andererseits hat sie natürlich keine Wechselsachen mit. Es ist also ein hin und her in ihrem Kopf. Zu einer Entscheidung kommt sie nicht wirklich. "Wohin..vielleicht was besser in deinen Plan passt?" da ist es. Isabella hat ihren Chef tatsächlich geduzt. Hofft nur, dass er es nicht wirklich mitbekommt.


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#75

RE: Let's go

in Desire. Nostalgia. Pain. 25.03.2020 12:52
von Alex • Senior Member | 5.811 Beiträge | 1036624 Punkte

Luca hat nicht damit gerechnet, dass Isabella tatsächlich auf den Rat des Arztes hören will. Demnach ist sein Gesichtsausdruck auch entsprechend überrascht. Beinahe mit einem triumphierenden Lächeln lässt der Niederländer also den Motor aufholen und nickt leicht. Nun ist auch sie wieder beim du angelangt. Darüber kann er nur den Kopf schütteln und versteht auch nicht ganz, was in ihrem hübschen Kopf vor sich geht. Da Isabella sein Penthouse jedoch schon kennt und er ahnt, dass sie ihn nicht unbedingt in ihrer Wohnung haben will, schlägt er den Weg zu seiner Wohnung ein. Die Villa kann er seiner Assistentin ja immer noch wann anders zeigen. Wobei es Isabella auch eigentlich nichts angeht, wo er in seiner Freizeit lebt. Das Penthouse dient ja eigentlich nur als Unterkunft an Arbeitstagen, da er von der Firma nur ein paar Minuten dorthin braucht. "Mein Plan richtet sich nach dir, Isabella.", gibt er irgendwann von sich und zwinkert ihr zu. Mittlerweile erscheint auch schon das Gebäude in seinem Sichtfeld. Schweigend lenkt Luca den Wagen in die Garage und läuft vor ihr in das Treppenhaus. Im Aufzug lehnt der 27-Jährige sich gegen die Wand und verschränkt die Arme vor der muskulösen Brust. In seinem Penthouse schlüpft er aus dem Jackett, hängt dieses an der Garderobe auf und stellt die Schuhe ins Schuhregal. "Kann ich dir etwas zu trinken anbieten?", erkundigt sich der Geschäftsmann, während er in die Küche läuft und aus dem Schrank ein Glas nimmt. Vor dem Kühlschrank kommt Luca zum stehen und begutachtet dessen Inhalt, ehe er sich für einen Zitroneneistee entscheidet. Zusätzlich kommen noch Eiswürfel in das Glas. Bei dem schönen Wetter konnte man sich auch mal was gönnen. Nach einem großen Schluck Eistee lehnt er sich an der Küchentheke an und sieht in Isabella's Richtung. Vielleicht sollten die beiden darüber reden, was am Wochenende passiert war.



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