#151

RE: Let's go

in Desire. Nostalgia. Pain. 02.04.2020 19:48
von Alex • Senior Member | 5.845 Beiträge | 1040224 Punkte



Vielleicht spielt Luca Verhoeven mit Isabella Campbell. Vielleicht ist sie nur ein Püppchen und er zieht die Fäden so, wie es ihm gerade passt. Der 27-Jährige weiß selbst nicht, wie er die ganze Situation oder eher das Verhältnis zu ihr einordnen soll. Es lässt sich einfach nicht beschreiben, egal wie er es dreht und wendet. Auf der einen Seite ist da Ms Campbell, seine talentierte Assistentin, auf die er sich im Büro jederzeit verlassen kann und die er nicht mehr missen mag. Doch leider existiert eben noch die andere Seite. Die Version der Geschichte, in der diese Brünette einfach nur Isabella ist. Eine junge Frau, verdammt nett anzusehen und mit irgendetwas an sich, was den Niederländer fasziniert. Noch nie hat er so etwas erlebt. Weiß vielleicht gerade deshalb nicht, was hier überhaupt geschieht. Natürlich ist die Reise nach London rein geschäftlich. Doch die Fehlbuchung des Hotels hat dafür gesorgt, dass den beiden ein gewaltiger Schnitt durch die Rechnung gemacht wurde. Welcher Chef teilt sich denn schon ein Hotelzimmer und sogar ein Bett mit der Assistenz? Wohl kaum jemand. Auch Luca nicht. Luca teilt sein Bett überhaupt nicht. Weder mit ihr, noch mit sonst einer Frau. Es grenzt schon an ein Wunder, dass er sich hierauf einlässt. Doch er weiß natürlich schon, dass er auch in dieser Nacht kein Auge zubekommen wird. Daher spielt er wirklich mit dem Gedanken, die Nacht direkt wach zu verbringen. London hat schließlich so einiges zu bieten, auch wenn es ihn nicht zu den typischen Touristenorte führt. Diese hat er schon gesehen und kann gut darauf verzichten. Isabella hingegen scheint ihm sowieso nicht zu glauben, dass es ihm gerade nur um eine nette Zeit geht. Ihre zweifelnden Worte lassen ihn die Augenbrauen hochziehen. Natürlich kreisen seine Gedanken auch um den tollen Sex und ihren makellosen, nackten Körper. Doch nicht ausnahmslos. Ein seltenes Ereignis, aber durchaus möglich.
Zumindest scheint das Steak ihr zu schmecken, was ihn schon beinahe aufatmen lässt. Auch wenn er etwas anderes hier nicht erwartet hätte. Allein die zwei Fleischstücke kosten schon knapp hundert Pfund. "Wir könnten mir endlich mal meine Krawatte kaufen gehen.", unterbrach er irgendwann die Stille und zog die Mundwinkel amüsiert nach oben. Vielleicht würde Bella sich in dem Zusammenhang auch noch dazu überzeugen lassen, sich ein hübsches Kleid oder sexy Dessous von ihm spendieren zu lassen. Shoppen geht Luca gerne und auch mit Frauen. Er macht anderen einfach gerne eine Freude - vor allem, wenn er dann auch in den Genuss des Ergebnis kommt. Und da sind sie wieder, diese Gedanken. Bella in einem schicken Set, dazu Strapse und Heels. Luca schüttelt die Gedanken gequält ab, was ihm jedoch nicht sonderlich gut gelinkt. So ist er froh, dass sie nun das Wort ergreift und seine Gedanken damit in eine andere Richtung leitet. "Wie wäre es, wenn wir gleich erst einmal shoppen gehen und dann vielleicht eine Bootstour über die Themse machen? Da sieht man einiges von der Stadt. Danach eine Fahrt mit dem London Eye, Spaziergang und Abendessen in China Town und dann machen wir die Bars und Clubs der Stadt unsicher?", überlegt der Niederländer laut und schiebt sich danach das letzte Stück Steak in den Mund. "Eigentlich haben Sie gar keine Wahl, Ms Campbell. Das hier ist eine Geschäftsreise und demnach entscheidet Ihr Chef, was gemacht wird.", fügt er dann noch schmunzelnd hinzu und deutet dem Kellner mit einer Handbewegung an, dass er zahlen möchte. Die Gestaltung des restlichen Abends ist vermutlich absolut nicht professionell, doch dass ist ihm gerade egal. Er will einfach versuchen, Bella auf eine andere Art und Weise kennen zu lernen. Wo und wie das enden wird, weiß er selbst jedoch noch nicht. Immerhin ist es das erste Mal, dass er sich wirklich für eine Frau interessiert. Insofern man das, was er an Isabella findet, als Interesse bezeichnen kann.



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#152

RE: Let's go

in Desire. Nostalgia. Pain. 02.04.2020 23:02
von Mivaka • Member | 1.116 Beiträge | 79550 Punkte



Im Endeffekt weiß Isabella nicht woran sie ist.
Es ist ein ständiges hin und her. Größtenteils auch von ihrer Seite aus. Aber vielleicht ist das einfach dem eigenem Schutzmechanismus geschuldet. Bella will sich nicht etwas kaputt machen, was sie sich so sorgfältig und hart erkämpft hat. Der Job in seiner Firma ist eine Konstante in ihrem Leben, etwas greifbares, etwas eigenes. Die Brünette ist daran sich ein eigenes Leben aufzubauen, nicht auf irgendwen angewiesen zu sein. Und vielleicht hat sie die Hoffnung, dass sie dadurch auch ihren Platz in der Welt findet, weiß wo sie hingehört. Dass es dazu nicht zwingend eine andere Person geben muss. Die ganze Sache mit Luca Verhoeven erschwert es. So kreist der Unternehmer schon jetzt viel zu sehr in ihren Gedanken. Beschäftigt sie selbst in ihrer Freizeit. Und das auf eine Art und Weise, die nicht so sein sollte. Isabella sollte erst gar nicht zu dem Punkt kommen, dass ihr kleines naives Herz vielleicht auf mehr hofft. Auf etwas, was nicht eintreten wird und genau so ein Drama kann sie nicht gebrauchen.
Der Vorschlag lässt Bella schmunzeln. Und dennoch ist es quasi die perfekte Möglichkeit. Wenn sie ehrlich ist, dann hat sie die Krawatte schon wieder vergessen. Selbst wenn sie ihm wirklich eine kaufen wollte, so hat sie es in ihrer Verwirrung einfach vergessen. Und so nickt sie. Welche Gedanken sonst noch in seinem Kopf kreisen, würden Bella verlegen machen. Vielleicht sogar ein klein wenig Röte in ihr Gesicht zaubern. Doch Luca spricht die Gedanken natürlich nicht aus. Wahrscheinlich ist das auch besser so. Die Brünette ist froh drüber, dass er die Initiative ergreift und schliesslich einen guten Plan präsentiert. "Das klingt perfekt." gibt sie grinsend von sich, schüttelt den Kopf und kann nicht verhindern dass ihre Augen leicht belustigt funkeln. "Was auch immer Sie sagen, Mr Verhoeven." natürlich sind die Worte nicht vollends ernst gemeint. Doch das erwähnt sie jetzt nicht, sondern sieht den Braunhaarigen lediglich schmunzelnd an. Luca winkt den Kellner zu ihnen, will bezahlen. Natürlich ist auch Isabella bewusst, dass die Gestaltung des Abends nicht wirklich geschäftlich sind. Nur schiebt sie die Gedanken beiseite. Will sich darüber gerade nicht den Kopf zerbrechen.


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#153

RE: Let's go

in Desire. Nostalgia. Pain. 03.04.2020 21:19
von Alex • Senior Member | 5.845 Beiträge | 1040224 Punkte



Luca beobachtet den Kellner dabei, wie dieser mit einem Lächeln die Mappe auf dem Tisch ablegt, in welcher die Rechnung enthalten ist. Eine typische Geste in einem Restaurant dieser Art. Der Angestellte verschwindet dann auch schon wieder und überlässt seinen Gast sich selbst. Dieser zieht seinen Geldbeutel aus der Hosentasche und schlägt dann die Mappe auf, um einen kurzen Blick auf den Gesamtbetrag zu werfen. Diskret schiebt er einen Schein hinzu, schließt die Mappe wieder und wartet darauf, dass der Kellner sie holt. Als dies passiert, deutet er ihm mit einem Nicken an, dass der Betrag so stimmt. Somit konzentriert sich der 27-Jährige wieder auf seine Assistentin, die seinen Plan wohl ganz in Ordnung findet.
Bei ihren nächsten Worten zieht er amüsiert die Augenbrauen nach oben und zuckt leicht mit den breiten Schultern. Er mag die Art, wie sie seinen Nachnamen ausspricht. Vielleicht fast so sehr wie sie darauf steht, von ihm Isabella oder sogar Bella genannt zu werden.
Mit einem kurzen Schluck kippt er den letzten Schluck Wein in seine Kehle und erhebt sich dann, um in sein Sakko zu schlüpfen. Für die Shoppingtour hat er schon ein Ziel - Harrods. Wo sonst soll jemand wie er shoppen gehen? "Können wir?", erkundigt er sich bei Bella und verlässt auch schon mit großen Schritten das Restaurant. Auch den Weg in das bekannte Warenhaus kennt der Geschäftsmann auswendig. Die Fahrt dorthin dauert in etwa 20 Minuten. Gedanken verloren dreht er die Lautstärke des Radios ein wenig auf und lauscht dem Lied, welches gerade gespielt wird. Seine Finger trommeln im Takt auf das Lederlenkrad. Solange, bis das Lied vorbei ist und der Moderator irgendwas erzählt, was Luca jedoch nicht interessiert. Erst einmal würde er sich nun von Isabella eine neue Krawatte kaufen lassen. Danach würde er sich aber gewiss dafür revanchieren. Eigentlich ist es ja gar nicht ihre Schuld, da er ihr den Stoff um die blutige Hand gewickelt hatte. Bei dem Gedanken wandert sein Blick auf seine rechte Hand, welcher man den Ausraster der letzten Nacht noch deutlich ansieht. Der Verkehr um die Mittagszeit ist die Hölle und so werden aus 20 Minuten erst 30 und dann sogar 50 Minuten. Seine Laune merkt man ihm definitiv an als er den Audi im Parkhaus abstellt und die Tür mit einem lauten Knall zuschlägt. Nun kann er wirklich etwas Aufmunterung in Form von Bella in schicken Victoria Secret Dessous gebrauchen. Ob sie sich darauf einlassen würde? Doch er hat ja bereits zuvor im Restaurant klar gestellt, dass er kein Nein als Antwort duldet. Mit Isabella an seiner Seite betritt Luca schließlich das Einkaufszentrum und sieht sich unschlüssig um, bis er sich für einen der zahlreichen Designerläden entscheidet und diesen aufsucht. Sofort wird er von einem adrett gekleideten Herrn begrüßt, welcher dem Niederländer sein Geld wohl ansieht. Luca unterhält sich kurz mit ihm und lässt sich dann zu den Krawatten führen. "Welche gefällt dir, Bella?", erkundigt er sich bei seiner Begleitung und lässt sich von dem Angestellten ein paar unterschiedliche Muster zeigen. Für ihn kommt jedoch nur etwas klassisches in Frage. Schwarz, weiß, dunkelblau, grau. Einfarbig, vielleicht noch Hahnentrittmuster. Aber irgendwelche Palmen oder pinke Häschen möchte er definitiv nicht. Kurz lacht er bei dem Gedanken auf, so in seinem Büro aufzutauchen. Seine Mitarbeiter würden ihn dann gewiss nicht mehr Ernst nehmen. Während er Isabella mit dem Angestellten alleine und ihr somit die Entscheidung überlässt, schaut er sich noch ein wenig in dem Laden um, welcher wirklich schicke Anzüge anbietet. Ein paar davon landen dann tatsächlich in der Umkleidekabine, wo auch Luca selbst kurz darauf verschwindet. Letztendlich entscheidet er sich für zwei von fünf Anzügen und kommt mit diesen wieder zum Vorschein. "Und? Hast du was gefunden?", ruft er in Richtung Isabella und bewegt sich selbst schon einmal in Richtung Kasse. Dass er für die zwei Anzüge mehr als den doppelten Monatslohn der meisten Amerikaner zahlt, spielt für ihn keine Rolle. Und da Luca weiß, wie viel monatlich auf Isabella's Konto wandert, hat er gerade auch kein schlechtes Gewissen, sie die Krawatte kaufen zu lassen.



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#154

RE: Let's go

in Desire. Nostalgia. Pain. 03.04.2020 22:35
von Mivaka • Member | 1.116 Beiträge | 79550 Punkte



Natürlich bezahlt Luca Verhoeven.
Oder bezahlt die Firma? Im Endeffekt nimmt es sich nicht viel. Dennoch bedankt sich Isabella dafür. So wurde sie erzogen. Zwar nicht von jeder Pflegefamilie, doch gerade die Letzte hat sie genau in solchen Dingen wie Höflichkeit stark geprägt. Isabella hätte sich ein Essen hier vielleicht leisten können mit ihrem Gehalt, aber gewiss nicht so gut, dass sie es freiwillig gemacht hätte. Sicherlich: sie verdient nicht schlecht. Muss ihr Geld aber nicht für solch teure Restaurants ausgeben.
Auf seine Frage hin nickt die Brünette, schnappt sich ihre Tasche und folgt dem Braunhaarigen aus dem Restaurant, lässt sich neben ihm auf dem Beifahrersitz nieder. Diesmal unterhalten sie sich nicht. Lauschen beiden lediglich der Musik. Immer mal wieder wirft sie einen Blick auf die Armbanduhr. Der Verkehr ist schleppend. So merkt auch die Brünette, dass Luca sichtlich genervt davon ist. Der Weg dauert ihm zu lange. Schliesslich erreichen sie die Tiefgarage, Luca parkt den Audi und steigt aus. Falls es Bella zuvor nicht aufgefallen ist, dass ihn die lange Fahrt genervt hat, so muss es ihr spätestens jetzt auffallen. Luca lässt die Tür mit einem lauten Knall zufallen. Bella hingegen macht dies deutlich leiser, ehe sie dem Braunhaarigen schließlich folgt. Ahnt noch nichts von seinen Plänen. Pläne die ein Chef mit seiner Assistentin gewiss nicht haben sollte.
So betreten sie einen Designerladen, werden direkt von einem Mitarbeiter in Empfang genommen und dieser führt sie zu den Krawatten. Bella kann nicht behaupten, dass sie Luca wirklich gut kennt, kann aber sagen, dass sie so viel über ihn weiß, dass er sicherlich eine schlichte Krawatte trägt. Alles Andere hat sie bisher noch nicht an ihm gesehen und es ist nur schwer vorstellbar für sie. Bevor sie wirklich auf seine Frage antworten kann, verschwindet er auch schon. Verzieht sich in die Umkleide mit ein paar Anzügen und die Entscheidung liegt wieder bei ihr.
Die Brünette lässt sich also noch einige Krawatten zeigen. Bis sie sich schliesslich für ein Exemplar entschieden hat. Die Worte von Luca, lassen sie nicken. Ehe sie mit zwei Krawatten zur Kasse kommt. Eine davon ist gewiss nicht ernst gemeint. Ein Designer Stück, aber viel zu auffällig für den Braunhaarigen. Zusammengewürfelt aus den buntesten Stoffstücken und Mustern. So versteckt sie die richtige Auswahl hinter ihrem Rücken. "Ich dachte an die hier." fast schon frech grinsend, sieht sie ihren Chef an. Lässt diesen aber gar nicht lange zappeln, sondern zückt die Andere, schlichte dunkelblaue Krawatte, welche ein wenig glänzt. Passend zu seinen dunkelblauen Anzügen, die er schon oft genug im Büro getragen hat. Die andere Krawatte reicht sie dem Mitarbeiter schon fast etwas entschuldigend, damit dieser die Krawatte wieder zurücklegt. Dann kann auch sie die Krawatte bezahlen. Kramt in ihrer Handtasche nach ihrem Portemonnaie, öffnet dieses schliesslich und bezahlt die Krawatte mit Karte, ehe sie diese dem Unternehmer reicht.
"Und was hat der Chef jetzt vor?"


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#155

RE: Let's go

in Desire. Nostalgia. Pain. 03.04.2020 23:08
von Alex • Senior Member | 5.845 Beiträge | 1040224 Punkte



Luca hat die Anzüge bereits bezahlt und nimmt gerade die Tüte entgegen als Isabella an der Kasse auftaucht. Bei der Krawatte, die es nicht mal wert ist, so genannt zu werden, zieht er skeptisch die Augenbrauen nach oben und schüttelt abwehrend den Kopf. Eigentlich ist ihm jedoch klar, dass es nur ein Scherz ist. Isabella weiß doch genau, was ihr Chef tagein tagaus trägt. Dazu gehört dieses Etwas definitiv nicht dazu. Und dann zeigt sie ihm auch schon die echte Auswahl und bekommt dafür ein anerkennendes Nicken seinerseits. "Schon besser.", kommentiert er die dunkelblaue Krawatte und folgt mit seinen Augen kurz dem Mitarbeiter, welcher das andere schreckliche Teil zurück an seinen Platz räumt. Ob diese Krawatten überhaupt neue Besitzer finden würden? Luca war sich da nicht so sicher. Brav zahlt seine Assistentin dann die Ersatzkrawatte, welche er einfach mit in seine Tüte legt. Dann verlässt er mit einem Schmunzeln im Gesicht den Laden und bleibt davor stehen. "Und jetzt gehen wir für dich einkaufen. Du brauchst für heute Nacht doch ein nettes Outfit.", stellt er trocken fest und sieht sich wieder um. In einem Schaufenster erblickt er kurz darauf einige Kleider, die genau sein Stil sind und seiner Begleitung gewiss gut stehen würden. Ohne zu zögern greift Luca nach Bella's Hand und zieht sie hinter sich her. Hier ist die Mitarbeiterin weniger aufdringlich, erklärt lediglich, für Fragen zur Verfügung zu stehen und überlässt Luca und Isabella sich selbst. Der junge Mann hat zwischenzeitlich ihre Hand wieder losgelassen und steht nun vor einem Kleiderständer, auf dem verschiedene Modelle hängen. "Wie findest du das?" fragt Luca und hält der Brünetten das Kleid vor die Nase. "Oder dieses hier?" Beinahe geht der Niederländer voll in seinem Element auf. Er ist nicht die Art von Mann, die shoppen hasst. Seit er so viel Geld besitzt, konnte Maya sich schon über den ein oder anderen Ausflug in diverse Kaufhäuser der Welt freuen. Und auch seine Subs begleitet Luca immer wieder mal zum shoppen, um bei der Auswahl von ein paar hübschen Teilen dabei sein zu können. "Oder das?"
Mittlerweile hält er schon drei Kleider in der Hand und blickt erwartungsvoll zu Isabella. Am liebsten würde er ihr jedes einzelne davon kaufen, sie im Hotel darin begutachten und sie dann wieder ausziehen. Und da sind sie wieder, diese anrüchigen Gedanken. Luca seufzt leise auf und sieht sich dann weiter um. Unterwäsche gibt es hier nicht, daher muss wohl doch noch ein Besuch bei Victoria's Secret sein. Noch zwei weitere Kleider finden ihren Weg in seine Arme, ehe er die Umkleidekabinen ansteuert und die Kleider in einer davon auf die Haken an der Wand hängt, damit Bella jedes anprobieren kann. Ob sie nun will oder nicht. Ohne Kleid würden sie das Geschäft sicher nicht verlassen.



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#156

RE: Let's go

in Desire. Nostalgia. Pain. 03.04.2020 23:28
von Mivaka • Member | 1.116 Beiträge | 79550 Punkte



Sein abwehrendes Kopfschütteln lässt Bella lediglich schmunzeln.
Die Krawatte findet schnell ihren Weg in seine Tüte. Und dann verlassen sie den Laden auch schon wieder. Die Brünette kann den Preis der Krawatte gewiss verkraften und dennoch braucht sie heute nicht zwingend so viel Geld ausgeben. Vielleicht kommt das sparsame Verhalten auch einfach daher, dass sie es in den letzten Jahren nicht gewohnt ist, Geld im Überfluss zu besitzen. Sicherlich ist das auch jetzt noch nicht so weit, jedoch verdient Bella eben doch gut Geld bei Luca Verhoeven. Über die Bezahlung kann sie sich also gewiss nicht beschweren.
Seine Worte können auch zweideutig verstanden werden. Vor allem, wenn man bedenkt, dass die Beiden bereits zusammen das Bett geteilt haben. Und das nicht nur so unschuldig wie die letzte Nacht. So könnte man genauso gut verstehen, dass er mit ihr Unterwäsche shoppen möchte. Bella hebt also leicht eine Augenbraue. Bevor sie nachhaken kann, wird sie jedoch von dem Braunhaarigen schon hinter sich her in ein Geschäft gezogen. Kein Unterwäsche Geschäft. In ihr macht sich fast etwas Erleichterung breit. Das wäre sicherlich anders, wenn sie wüsste, was noch auf sie zukommt.
Es ist gewiss nicht normal, dass sie mit ihrem Chef ein Kleid shoppen geht für eine Partynacht. Und vor allem nicht, dass er ihr genau das Kleid aussucht. Sich dabei nicht zurückhält und in seiner Rolle vollkommen aufgeht. So hat Luca ihr schon bald drei Kleider hingehalten. Alle doch recht freizügig. Betonen sicherlich ihre weiblichen Rundungen. Verstecken ihren Körper gewiss nicht. Und das zeigt doch deutlich, was der Braunhaarige gerne möchte. Er möchte etwas davon sehen. Mehr als es für die Beiden wahrscheinlich gut ist. Und dennoch bleibt ihr gar nichts anderes übrig als die Kleider nur abzunicken und sich anschliessend in die Umkleide zu begeben. Kommt nicht einmal dazu irgendetwas zu der ganzen Situation zu sagen. Dafür ist sie viel zu überrascht von Allem.
"Lass mich raten, ich muss sie dir alle präsentieren?"
Das leichte schmunzeln kann sie sich nicht verkneifen, ehe sie den Vorhang zu zieht. Sich dann schliesslich aus ihren Anziehsachen schält und erst in das rote Kleid schlüpft. Es ist hübsch, keine Frage, aber nicht ihr Favorit. So zieht sie den Vorhang wieder auf und tritt aus der Umkleide auf den gegenüberliegenden Spiegel zu. Dreht sich einmal etwas in die Eine und dann in die andere Richtung. Ehe sie lediglich ein "Mhm.." von sich gibt. Wieder in der Umkleide verschwindet und genau das Gleiche mit den restlichen Kleidern auch passiert. Bella schält sich schliesslich in der Umkleide wieder aus dem letzten Kleid. Hängt dieses neben die Anderen und besieht sich diese noch einmal. Das Silberne ist ihr fast zu auffällig. Und so entscheidet sie sich schließlich für das schwarze, knappe Kleid. "Ich glaub das Schwarze gefällt mir am besten...was meinst du?" fragt sie durch den geschlossenen Vorhang, welchem sie den Rücken zugekehrt hat.


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#157

RE: Let's go

in Desire. Nostalgia. Pain. 03.04.2020 23:49
von Alex • Senior Member | 5.845 Beiträge | 1040224 Punkte

Luca ist froh darüber, dass Isabella einfach brav mitmacht und keine Fragen stellt. Zumindest nicht bis zu dem Moment, in dem die Kleider in der Umkleide hängen. Auf ihre Frage reagiert er lediglich mit einem Nicken und zwinkert ihr zusätzlich noch zu. Beinahe bedauernd lässt er sie den Vorhand zuziehen und kann sich nur noch vorstellen, was dahinter passiert. Recht schnell taucht die Brünette jedoch wieder in seinem Blickfeld auf, trägt das rote Kleid. Doch ihr Gesichtsausdruck verrät dem Niederländer sofort, dass sie nicht davon begeistert ist. Schade eigentlich, denn ihm gefällt der Anblick auf jeden Fall. Das selbe passiert noch einige Male, ehe ihre Stimme hinter dem Vorhang ertönt. Schwarz. Eine klassische Farbe, wenn auch etwas langweilig. Eine Frau wie sie kann gewiss auch zu knalligen Rottönen greifen. Will sie aber nicht. Das muss er wohl akzeptieren. Also nickt Luca, ehe er sich an den geschlossenen Vorhand erinnert. Also erhebt er sich von dem Hocker, welchen er eingenommen hat, macht ein paar Schritte geradeaus und steckt dann den Kopf durch den Vorhang. Eine schlechte Idee. Doch für ihn eine gute, denn Isabella steht dort immer noch in Unterwäsche. Nun ist er es, der ein "Mhm.." von sich gibt.
"Ich glaube, wir lassen das mit dem Kleid einfach sein..." murmelt er und tritt zu ihr in die Umkleide. Bella steht mit dem Rücken zu ihm und so hat er die perfekte Sicht auf ihr Hinterteil. Ein weiteres "Mhm..." ertönt aus seinem Mund. Dieses Mal jedoch mit dunkler Stimme. Wie soll sich Luca denn im Griff haben, wenn seine Assistentin einfach so unfassbar heiß ist? Nachdenklich hebt er den Blick an und beobachtet sie im Spiegel. Irgendwie geben die beiden ja doch ein hübsches Paar ab. Doch diesen Gedanken hasst der Geschäftsmann noch mehr als all die anderen. Er ist nicht für eine Beziehung gemacht. War es nie und wird es nie sein. Wie von selbst wandert seine Hand an ihre rechte Hüfte und streichelt sanft über die nackte Haut, ehe seine Fingerspitzen den Saum ihres Höschens berühren. "Auf einer Skala von 1 bis 10. Wie falsch ist es, dass ich dich gerade am liebsten in dieser Umkleide nehmen würde?", raunt er rauer Stimme in ihr Ohr und schiebt die braunen Haare dafür zur Seite. Er kennt die Antwort und sie kennt die Antwort. Und dennoch hofft Luca, dass die Antwort anders ausfallen wird.



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#158

RE: Let's go

in Desire. Nostalgia. Pain. 04.04.2020 00:08
von Mivaka • Member | 1.116 Beiträge | 79550 Punkte



Isabelle trägt lieber schlichte Farben.
Müsste dies definitiv nicht tun. Jedoch muss sie nicht zwingend auffallen. Vielleicht wäre aber genau hier, in einer fremden Stadt der richtige Zeitpunkt um einfach mal etwas vollkommen gewagtes zu tragen. Und genau deswegen besieht sie sich weiterhin die Kleider. Ist sich unschlüssig. Denn eigentlich braucht sie kein Kleid haben, welches sie nur einmal trägt. Einfach weil sie sich vielleicht irgendwo nicht traut so aufzufallen. Oder einfach nicht so sehr auffallen möchte. Woran das liegt, weiß sie selbst nicht so genau. Überlegend beißt sie sich also auf die Unterlippe. Sieht zwischen den Kleidern hin und her. Doch bevor sie sich überhaupt Umentscheiden kann, ertönt hinter ihr ein Geräusch. Unverkennbar von Luca. Dieser hat seinen Kopf durch den Vorhang gesteckt und bekommt nun einen Blick auf ihren beinahe nackten Körper. Lediglich in ihre schwarze Unterwäsche gehüllt. Die zwar nicht so knapp wie es geht geschnitten ist, doch sie zeigt deutlich die Reize der jungen Frau.
Die gemurmelten Worte, lassen Bella den Kopf schütteln und eigentlich will sie den Vorhang vor sein Gesicht ziehen, doch da tritt der Unternehmer auch schon zu ihr in die Umkleide. Diese erscheint ihr sofort kleiner, wärmer. Seine Stimme die immer dunkler wird, macht die Situation nicht besser. Ihm gefällt was er sieht. Das zeigt er deutlich. Durch den Spiegel begegnen sich ihre Blicke. Auch Bella beobachtet das Bild, welches sich ihr dort zeigt. Es sieht viel zu vertraut aus. Viel zu...passend? Und genau so etwas ist es, was sie erst gar nicht denken sollte. Luca Verhoeven scheint kein Beziehungsmensch zu sein. Sie hingegen ist es doch eigentlich. Und genau deswegen kann eine Affäre zwischen ihnen nicht klappen. Bella sollte sich dem bewusst sein. Schiebt die Gedanken aber beiseite. Will nicht darüber nachdenken.
Und in diesem Moment kommt Bella seine Berührung ganz recht. Die Gedanken verschwinden und das brennende Gefühl seiner Hand auf ihrer nackten Haut, sind alles, worauf sie sich konzentrieren kann. Seine raue Stimme an ihrem Ohr, lässt sie sich auf die Unterlippe beißen. Sie wissen beide, wie falsch es ist. Wissen Beide, dass es ein dummer Gedanke ist. Nicht nur weil sie Zwei es sind, auch weil es in einer Umkleide in der Öffentlichkeit nicht gerade die beste Idee ist. Und dennoch macht vielleicht genau das den Reiz aus. Langsam und viel zu zögerlich schüttelt sie den Kopf. Versucht es vielleicht abwehrend aussehen zu lassen. Doch gelingen mag es ihr nicht. Sie weiß selbst nicht, weshalb Luca solch eine Wirkung auf sie haben kann.
"Eine solide 11 oder 12 ist es bestimmt." ihre Stimme ist leise und dünn. So will sie eigentlich viel selbstbewusster dabei klingen. Bekommt es nicht hin. Beißt sich auf die Unterlippe. Fast schon etwas verzweifelt. Hin und her gerissen von dem Ganzen. Sie kennen beide die Antwort, wissen Beide, was man tun sollte und was nicht. Nur macht man manchmal Dinge von denen man weiß, dass sie falsch sind. Noch immer steht Bella mit dem Rücken zu ihm, hat die braunen Augen durch den Spiegel auf ihn gerichtet. Weiß nicht was als nächstes passiert. Ob er seinen Worten Taten folgen lässt oder ob er sich tatsächlich eines besseren besinnt. Weiß nicht einmal was sie sich wünschen würde.


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#159

RE: Let's go

in Desire. Nostalgia. Pain. 04.04.2020 00:20
von Alex • Senior Member | 5.845 Beiträge | 1040224 Punkte



Luca ahnt nicht, in welchem Zwiespalt sich Isabella befindet. In jeglicher Hinsicht. Die Frage nach dem richtigen Kleid ist wohl ihr kleinstes Problem. Ein Problem, welches seiner Meinung nach eigentlich gar kein Problem ist. Seinetwegen kann sie auch gerne jedes Kleid in diesem Laden mitnehmen. Bezahlen würde er es ihr liebend gerne und ohne mit der Wimper zu zucken. So ist Luca Verhoeven eben. Ein echter Gönner. Muss nicht mal unbedingt seinen eigenen Vorteil daraus ziehen. Außer es geht um Frauen. Dann schon. Doch bei ihr würde er vielleicht eine Ausnahme machen. Ihr einfach etwas kaufen, um ihr eine Freude zu machen. Machen diese Kleider ihr eine Freude? Luca weiß nicht genau, ob Isabella so eine Frau ist. Doch modebewusst ist sie. Hat sie ihm ja auch schon mehrfach bewiesen. Auch wenn ihre Outfits ihn immer wieder in den Wahnsinn treiben. Genauso wie die schwarze Unterwäsche. Nicht zu omahaft, aber auch nicht zu knapp. Sie bedeckt viel, aber nicht zu viel. Es macht ihn beinahe wahnsinnig, die Brünette schon wieder so zu sehen. Es ist ihm beinahe noch lieber als komplett nackt.
Ein bisschen Geheimnis soll schon noch da sind. Auch wenn der 27-Jährige schon längst weiß, was sich darunter befindet. Der Gedanke daran treibt ihm ein Grinsen ins Gesicht. Ihre zerbrechliche Stimme unterbricht die Stille und reißt ihn auch wieder aus seinen Gedanken. Eine solide 11 oder 11.
Genau das, was er nicht hatte hören wollen. Luca seufzt auf. Warum ist Isabella nur so? Er weiß selbst nicht genau, wie er ihr Verhalten beschreiben soll. Ihm selbst fällt es jedoch von Sekunde zu Sekunde schwerer, einfach nur mit ihr unterwegs zu sein. Ihm ist bewusst, dass sie seinen Atem in ihrem Nacken fühlen muss. Luca ist experimentierfreudig und würde gewiss nicht nein zu einen kurzen Quickie in der Umkleide sagen. Aber nicht ohne ihr Einverständnis. "Du solltest dich anziehen, Isabella.", murmelt er ihr schließlich ins Ohr und ehe sich die junge Frau versehen kann, ist der Niederländer auch schon wieder aus der Umkleide verschwunden. Überlässt Bella sich selbst. Überlässt ihr die Entscheidung darüber, welches Kleid er ihr kaufen soll. Nimmt ihr jedoch die Entscheidung ab, was hier nun noch passieren könnte.



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#160

RE: Let's go

in Desire. Nostalgia. Pain. 04.04.2020 00:47
von Mivaka • Member | 1.116 Beiträge | 79550 Punkte



Das Alles verwirrt sie.
Verwirrt sie so sehr, dass sie nicht einmal mehr weiß, was sie möchte.
Isabella ist in so vielen Bereichen überfragt. Hat sich selbst nicht mehr so unter Kontrolle, wie sie es gerne hätte. Macht Dinge, die sie eigentlich nicht tun will. Bei anderen Dingen, die sie eigentlich gerne tun würde, hört sie auf. Es ist ein ewiges hin und her in ihr. Mal gewinnt der Kopf, mal gewinnt das Herz. Isabella fechtet einen inneren Kampf aus seitdem sie Luca Verhoeven kennengelernt hat. Vielleicht nicht direkt seit dem ersten Tag, aber gewiss nach den ersten intensiveren Begegnungen. Es lässt sie keinen Tag in Ruhe, vielleicht mal weniger, wenn sie ihn nicht trifft. Wenn sie keinen Kontakt zu ihm hat. Doch schlussendlich geistert die Thematik immer in ihrem Kopf herum. Ein Wunder, dass sie nicht längst Kopfschmerzen davon bekommen hat. So sehr wie sich die Brünette den Kopf darüber zerbricht. Vielleicht denkt die Brünette in manchen Momenten auch zu viel nach. In Anderen dann jedoch zu wenig.
Ob Luca Verhoeven bewusst ist, wie sehr er ihre kleine Welt auf den Kopf stellt? Da ist diese gerade einfach geworden, gerade geregelt ohne ständige Veränderungen und da kommt er in ihr Leben. Wirft all die Sicherheit, die sie sich aufgebaut hat, umher. Sodass sie die Einzelteile mühsam aufsammeln kann, nur damit der Braunhaarige sie bei der nächsten Begegnung wieder vollends zerstreut. Und das hier. Das hier ist wieder einer dieser Momente.
Er seufzt auf. Ein klares Zeichen dafür, dass es nicht die Antwort ist, die er sich erhofft hat. Bella kann die Gänsehaut nicht verstecken, welche sich auf ihrem Körper ausbreitet, alleine weil sie seinen warmen Atem in ihrem Nacken spürt. Hält schon wieder die Luft an, wagt es nicht zu atmen. Weiß selbst nicht weshalb. Seine gemurmelten Worte und das plötzliche Verschwinden, lassen sie wieder aufatmen. Die Brünette lehnt sich an die Wand an, schließt für einen Moment die Augen. Das Herz hämmert gegen ihre Brust und sie beißt sich auf die Unterlippe. Kann die Gefühle nicht einordnen. Ist sie erleichtert darüber oder enttäuscht es sie? "Fuck..." murmelt sie leise fluchend. Hasst diese Ungewissheit in sich selbst. "...macht man immer das Richtige?" leise murmelnd kommen die Worte über ihre Lippen. Sind an sich selbst gerichtet. Vielleicht wären es aber auch die Worte gewesen, die sie an den Niederländer gerichtet hätte. Das ist aber nicht weiter von Belangen. Luca steht nicht mehr hinter ihr in der Umkleidekabine.
Isabella will vermeiden, dass Luca nur noch mehr merkt, dass sie allmählich vollkommen überfordert mit der Situation ist. So schlüpft sie in ihre Anziehsachen und nimmt die Kleider von den Haken. Hat sich, vielleicht auch genau wegen dieser Situation, nicht für das schwarze Kleid entschieden. Hängt dieses mit dem Silbernen und den beiden Anderen weg. Behält lediglich das Rote in der Hand. Weiß selbst nicht, was sie bei der Sache reitet, weshalb sie sich genau für dieses Kleid entscheidet. Selbst wenn es das Kleid gewesen ist, was sie im ersten Moment am wenigsten gewählt hätte. Leise räuspernd kommt sie also zu dem Milliardär. "Ich nehm doch das.." meint sie. Beißt sich leicht auf die Unterlippe, hofft die Wahl einfach nicht zu bereuen.


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#161

RE: Let's go

in Desire. Nostalgia. Pain. 04.04.2020 01:07
von Alex • Senior Member | 5.845 Beiträge | 1040224 Punkte

Luca hat wieder auf dem Hocker Platz genommen und dreht nachdenklich seine Rolex am linken Handgelenk hin und her. Zumindest solange bis das Geräusch des sich öffnenden Vorhangs ertönt und Isabella auf ihn zukommt. Seine dunklen Augen wandern an ihr herab. Das ist nicht das schwarze Kleid. Interessant. Wieso nun doch das rote? Stirnrunzelnd erhebt sich der Geschäftsmann und schiebt die verletzte Hand in die Hosentasche. Sagt zu ihrer Kleiderwahl erst einmal kein Wort, sondern steuert schweigend die Kasse an. Dort nimmt er seiner Assistentin das Kleid ab und sieht der Kassiererin dabei zu, wie diese das Preisschild scannt und ihm den Preis nennt. Ob Bella darauf geachtet hatte? Luca ist sich da nicht ganz sicher, zückt aber bereits den Geldbeutel. Kurz wandert sein Griff zu dem Bargeld, doch dieses kann er vielleicht später noch gebrauchen. Also entscheidet er sich für eine der Kreditkarten, um den Kauf abzuschließen. Die Kassiererin verpackt das hübsche Kleid sorgfältig in etwas Seidenpapier und schiebt das Paket dann in eine Tüte, um es ihm zu reichen. Dankend nimmt Luca die Tasche entgegen und sieht zu Bella. Passende Schuhe hat sie ja gewiss. Nun fehlt nur noch die Unterwäsche. Der Laden seiner Wahl befindet sich in unmittelbarer Nähe. Doch mittlerweile ist sich der Geschäftsmann nicht mehr ganz so sicher, ob Dessous die richtige Idee sind. So bleibt er unschlüssig stehen und sieht von links nach rechts und letztendlich zu der jungen Frau. Soll er ihr die Entscheidung überlassen? Normalerweise entscheidet der Geschäftsmann solche Dinge immer selbst und alleine. “Hast du für das Kleid passende Unterwäsche?“, fragt er also beinahe nachdenklich und legt den Kopf leicht schief



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#162

RE: Let's go

in Desire. Nostalgia. Pain. 04.04.2020 13:05
von Mivaka • Member | 1.116 Beiträge | 79550 Punkte



Das Stirnrunzeln entgeht ihr nicht.
Nachfragen tut er nicht und so erklärt sie es auch nicht. Wüsste ja nicht einmal, womit sie es begründen würde. Gemeinsam steuern sie also die Kasse an, dort nimmt Luca ihr das Kleid ab und bezahlt dieses. In Isabella keimt ein schlechtes Gefühl auf, weil sie nicht einmal auf den Preis geachtet hat. So beißt sie sich fast etwas unsicher auf die Unterlippe. Selbst wenn es ihr nicht unangenehm sein sollte, weil der Unternehmer quasi im Geld badet, ist es das trotzdem. "Danke..." bedankt sie sich also, nachdem er die Sache bekommen hat und zu ihr sieht. Weiß noch nicht genau wie sie damit umgehen soll. dass er für sie Geld ausgibt.
Gemeinsam verlassen sie den Laden, bleiben davor jedoch stehen. Luca steuert keine Richtung an. Sieht eher unschlüssig nach links und rechts, ehe er seine dunklen Augen wieder auf die Brünette richtet. Die Worte seinerseits überraschen Isabella und das sieht man ihr an. Kann nicht einschätzen was er hören möchte, kann nicht einmal einschätzen was sie möchte. So schweigt sie für einen kurzen Moment und sieht ihn lediglich an. Da ist wieder dieser Kampf zwischen ihrem Herz und Kopf. Selbst wenn sie nicht weiß, was die beiden Parteien eigentlich wollen. So beißt sich Bella leicht auf die Unterlippe. Fasst schlussendlich einen Entschluss. Vielleicht wird sie es bereuen, vielleicht aber auch nicht. So genau weiß die Brünette es noch nicht.
"Bestimmt irgendwo in den tiefen meines Kleiderschrankes...aber neue Unterwäsche schadet doch nie..und wenn ich dann noch fachkundige Beratung bekomme, kann ich fast nicht ablehnen." sie wirkt bei den Worten gleichzeitig so verlegen wie frech. Vielleicht spiegelt es ihr inneres einfach wieder.


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#163

RE: Let's go

in Desire. Nostalgia. Pain. 04.04.2020 15:53
von Alex • Senior Member | 5.845 Beiträge | 1040224 Punkte



Luca Verhoeven ist überrascht. Ziemlich überrascht sogar. So überrascht, dass man es ihm förmlich ansieht. Es ist ihm ins Gesicht geschrieben, dass er nicht mit dieser Antwort gerechnet hat. Skeptisch zieht er die buschigen Augenbrauen nach oben und mustert Isabella. Hat diese gerade wirklich zugestimmt, noch Unterwäsche kaufen zu gehen? Doch bevor sie es sich noch anders überlegen kann, setzt er sich auch schon in Bewegung. Betritt vor ihr den Laden und wird sofort gackernd von den beiden Mitarbeiterinnen empfangen, denen er wohl ziemlich gut gefällt. Flirten die Damen etwa gerade mit ihm? Luca runzelt dei Stirn und schüttelt den Kopf. Als Mann in einem Unterwäscheladen sollte doch klar sein, dass er diese für eine Frau kauft. Und diese Frau ist garantiert nicht seine Mutter. Doch den beiden aufgetakelten und schlecht gefärbten Blondinen scheint es egal zu sein, ob ihr Kunde eine Freundin hat. "Liebling?", kommt es dem Niederländer also über die Lippen und mit einem charmanten Lächeln legt er einen Arm um Isabella. "Du darfst dir aussuchen, was du willst, meine Süße. Geld spielt keine Rolle.", erklärt er der Brünetten und beobachtet aus dem Augenwinkel, wie die beiden Damen gekränkt hinter die Kasse verschwinden. Schade aber auch. Luca hofft währenddessen, dass seine Assistentin das Spiel einfach mitspielt. Er selbst macht sich einen Spaß daraus, die beiden weiblichen Geiern ein wenig auf den Arm zu nehmen. So löst er sich für einen Moment von Bella, nur um ihre Hand zu ergreifen und die Finger mit den ihren zu verschränken. Gedanken verloren schlendert er dann durch die Gänge des Ladens, lässt hin und wieder die teuren Stoffe durch seine Finger gleiten und nickt leicht. Dann erweckt ein Komplettset aus Leder seine Aufmerksamkeit. Strapse, Strapsenhalter, Höschen und BH. Eindeutig der BDSM Szene zuzuordnen. Damit kennt er sich bekanntlich aus, auch wenn Isabella davon noch keine Ahnung hat. "Anastasia, Liebling. Wie findest du das hier? Es passt perfekt für die Swingerparty, zu der wir heute Abend eingeladen sind.", ergreift er wieder das Wort und zwinkert Isabella kurz zu, ehe er nach den passenden Größen sucht und ihr das Set in die Hand drückt. Doch natürlich darf sie auch noch ein paar normale Stücke mit in die Umkleide nehmen. Als er diese hinter ihr betreten will, ertönt ein Pfiff der einen Blondine. Genervt verdreht der Geschäftsmann die Augen, wirft seiner Begleitung einen kurzen Blick zu und steuert dann die Kasse an, wo er ein paar Scheine auf der glatten Oberfläche ablegt. Sofort verstummen die beiden Damen und verschwinden nickend in den hinteren Bereich des Ladens. Zufrieden läuft Luca wieder zu Bella und lässt sich auf dem Hocker in der Umkleide nieder. "Dann präsentiere deinem Mann mal die Auswahl, Engelchen.", kommt es ihm mit rauer Stimme über die Lippen, welche sich dann zu einem frechen Grinsen nach oben ziehen.



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#164

RE: Let's go

in Desire. Nostalgia. Pain. 04.04.2020 16:47
von Mivaka • Member | 1.116 Beiträge | 79550 Punkte



Die Überraschung ist Luca Verhoeven ins Gesicht geschrieben.
So sehr, dass sich die Brünette für einen Moment fragt, ob es die richtige Entscheidung gewesen ist. So sehr, dass sie gerade den Mund aufmachen will um ihre Aussage zu revidieren. Doch dazu kommt sie nicht. Luca hat sich aus seiner Überraschung gelöst und steuert den Laden an, betritt diesen ohne große Umschweife. Bella beißt sich auf die Unterlippe. Weiß nicht ob es ein Fehler war. Doch schlussendlich hat sie es getan und muss sich jetzt darauf einlassen. Später wird sie beurteilen können, ob es richtig oder falsch war.
Luca Verhoeven wird direkt von zwei Mitarbeiterinnen empfangen. Ein Wunder, dass die Beiden noch längst nicht sabbern. Die Blicke, das Flirten – nicht zu übersehen. Dem Milliardär wird es sicherlich selbst auch auffallen. Wenn nicht, dann muss da schon gehörig etwas falsch laufen. Isabella weiß nicht wie sie die Situation finden soll. Darf gewiss nicht eifersüchtig sein, denn er ist schliesslich lediglich ihr Chef. Ihr Chef...mit dem sie schläft. Und dennoch Eifersucht ist vollkommen fehl am Platz. So fehlt, dass sie nicht einmal darüber nachdenken sollte. Und dennoch missfällt ihr die Szenerie mit den beiden Damen doch etwas mehr, als es sollte. Vielleicht auch, weil sie sich grade vorkommt wie das fünfte Rad am Wagen.
Liebling
Im ersten Moment wirkt sie fast etwas überrascht. Überspielt aber genau dies schnell mit einem leichten Lächeln, geht ein paar Schritte auf den Niederländer zu. Spürt im nächsten Moment auch schon seinen kräftigen Arm um ihre Schulter. Seine Worte lassen sie fast amüsiert grinsen. Doch dieses verkneift sie sich, strahlt den Niederländer lediglich an. "Hab ich dir schonmal gesagt, wie sehr ich dich liebe? Danke!" die Worte sind übertrieben und dennoch so perfekt und natürlich ausgesprochen, dass sie der Wahrheit entsprechen könnten. Dabei hat sie sich zu ihm vorgebeugt und ihm einen Kuss auf die Wange gehaucht. Vielleicht ein bisschen too much. Aber die Blondinen verschwinden. Nicht gerade erfreut, aber sie verschwinden.
Luca greift nach ihrer Hand, verschränkt seine Finger mit den Ihren und schlendert zwischen der Unterwäsche im Laden mit ihr herum. Hier und da schaut sich Bella kurz etwas an, ehe sie schliesslich bei einem Set aus Leder stehen bleiben. So etwas hat sich die Brünette bisher nie wirklich angeschaut. Hat immer darüber hinweggesehen. Warum auch immer. Die Situation ist eigenartig. Amüsant, unangenehm und zugleich fühlt es sich fast normal an. Seine Worte lassen Bella leicht schmunzelnd den Kopf schütteln, dann nickt sie jedoch. "Das passt perfekt.." spielt die Rolle weiterhin mit. Macht sich auch einen Spaß daraus, die Blicke der Blonden in ihrem Rücken zu spüren. Genau zu merken, dass diese dem Gespräch der Beiden lauschen und sich ihren Teil denken. Einen Teil, den Bella gar nicht wissen möchte.
Wenig später steht sie mit ein paar Stücken in der Umkleide. Hat genau mitbekommen wie der Braunhaarige mit ihr in die Umkleide möchte, jedoch von den Damen zurückgepfiffen wird. Verschwindet für einen Moment, legt den Blonden einen Schein auf die Theke und diese verschwinden. So einfach kann man die Welt haben, wenn man Geld besitzt. Und schon sitzt der Niederländer bei ihr in der Umkleide. Seine raue Stimme durchdringt die Umkleide. Lassen Bella leicht schmunzeln. "Für dich doch immer, babe." gibt sie leise lachend von sich. Die Worte sind ironisch. Dann widmet sie sich den Set's. Zieht erst ein normales Set aus weißer Spitze an. Ist sich sehr wohl bewusst, dass Luca sie dabei die gesamte Zeit beobachten kann. Aber schlussendlich hat er all dies schonmal gesehen. So hat sie ihm den Rücken zugekehrt, präsentiert ihm anschliessend die verschiedenen Sets, ehe sie sich das Lederset als letztes nimmt. In dieses schlüpft und sich dann zu ihm umdreht. Fragend sieht sie Luca an. "Und was ist dein Favorit, Schatz?"


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#165

RE: Let's go

in Desire. Nostalgia. Pain. 04.04.2020 21:15
von Alex • Senior Member | 5.845 Beiträge | 1040224 Punkte

Isabella spielt mit. Lica hat eigentlich nicht damit gerechnet, dass seine Assistentin sich auf sein Spiel einlässt. Doch sie ist definitiv talentiert. Beinahe kauft er es ihr selbst ab. Auch die beiden Angestellten scheinen ihnen zu glauben und ziehen beleidigt ab. Haben sie tatsächlich gedacht, dass ein Mann wie Luca Verhoeven noch auf dem Markt ist? Wobei er es streng genommen ja auch ist. Zumindest ist der Presse nichts anderes bekannt. Fragen von Journalisten weicht der Niederländer immer gezielt aus. Erklärt ihnen, dass er sich auf seine Arbeit konzentrieren will. Dass die Arbeit einfach keine Beziehung zulässt. Man glaubt ihm das, aber kritische Stimmen gibt es überall. Diverse Gerüchte über den geheimnisvollen Geschäftsmann, der plötzlich aus dem Nichts aufgetaucht ist und alles an sich gerissen hat. Luca muss jedoch zugeben, dass er sich an die Kosenamen gewöhnen könnte. Es klingt merkwürdig vertraut, von Isabella so genannt zu werden.
In der Umkleide ruht sein Blick auf ihrem Körper, von dem nach und nach mehr Haut freigelegt wird. Isabella scheint es wohl nun egal zu sein, dass ihr Chef sie sieht. Schmunzelnd verschränkt er die Arme vor der Brust und lehnt sich zurück. Da steht sie tatsächlich vor ihm. Nackt. Doch lange bleibt es nicht dabei. Jedes einzelne Set sieht fantastisch an ihr aus und Luca spürt, wie die Geilheit wieder in ihm hochkommt. Sich deutlich in seinem Schritt abdrückt. Als sie schließlich in das Set aus Leder schlüpft, welches wohl den Abschluss macht, vergräbt er tatsächlich für einen Moment das Gesicht in der Handfläche, nuschelt irgendwas nicht verständliches und greift dann nach Bella, um sie auf seinen Schoß zu ziehen. Falls sie seine Beule noch nicht bemerkt hat, dann spürt sie sie spätestens jetzt. Sein Favorit. Gute Frage. Was ist sein Favorit? Schweigend lässt er die Finger entlang der Strapse nach oben wandern. “Du siehst in allen Sets umwerfend aus, meine Schöne.“, erklärt er ihr schließlich mit einem schelmischen Lächeln und streicht mit den Fingern beinahe zufällig über ihre Scham, die zu seinem Bedauern und zu ihrem Glück noch von dem Leder bedeckt ist. “Ich kaufe dir alles.“, beschließt er und schiebt seinen Finger für einen Moment unter ihr Höschen. Da ist er wieder. Luca wie er liebt und lebt. Dann lässt er wieder vom Bella ab und mustert sie mit funkelnden Augen. Er will sie. Das steht fest. Das sollte sie wissen. Aber er will, dass es endlich bei ihr Klick macht. Demnach wird er sie nur weiterhin subtil ärgern und wartet darauf, dass sie den entscheidenden Schritt macht.



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#166

RE: Let's go

in Desire. Nostalgia. Pain. 04.04.2020 22:23
von Mivaka • Member | 1.116 Beiträge | 79550 Punkte



Die Kosenamen sollten ihr schwerer über die Lippen kommen.
Das ganze Gespielte sollte nicht so einfach und fast schon vertraut sein.
Und dennoch ist es so. Es fühlt sich nicht einmal falsch an, obwohl es das sollte. Luca Verhoeven ist noch immer ihr Chef und gerade entwickelt sich das Ganze nur noch weiter in eine ganz andere Richtung. Isabella weiß selbst nicht so genau, worauf sie hier zusteuert. Weiß nicht was sie möchte und will eigentlich auch gar nicht drüber nachdenken. Am besten ist es wohl, wenn sie einfach nicht über die Zukunft nachdenkt. Vielleicht erschwert ihr dies dann einiges, aber für den Moment macht es die Sache entspannter. Ob es der richtige Weg ist? Wahrscheinlich nicht. Aber man weiß es nicht genau.
Luca wendet den Blick nicht ab. Etwas anderes hat die Brünette auch eigentlich nicht von ihm erwartet. Wenn er ihre nackte Rückseite schon zu sehen bekommt, dann wird er sicherlich nicht die dunklen Augen davon abwenden um ihr etwas Privatsphäre zu geben. Isabella hat sich nicht auf seinen Schritt konzentriert, hat sich lediglich auf seinen Gesichtsausdruck konzentriert, während sie ihm die Sets präsentiert hat. Luca wirkt sichtlich angetan von jedem einzelnen Set. Vor allem jedoch von dem letzten, so vergräbt er kurz sein Gesicht in den Händen. Murmelt etwas unverständliches, ehe er Bella auf seinen Schoß zieht. Die Brünette nimmt darauf Platz und spürt direkt im nächsten Augenblick seine Beule, die sich gegen ihre Mitte drängt. Ganz anscheinend hat ihn die Situation angemacht. Anders erklärt sich die Beule nicht, welche sich in seiner Hose abzeichnet. Seine Finger wandern an dem Leder entlang. Still sitzt sie auf seinem Schoß, hat die Arme leicht um seinen Nacken gelegt. Seine Worte lassen sie schmunzeln. "Das merk ich..." die leisen Worte spielen auf seine Beule an, welche sich noch immer gegen ihre Mitte drängt. Seine beinahe zufällige Berührung lässt sich Bella auf die Unterlippe beißen. Eine Antwort welches Set es werden soll, hat sie jedoch noch nicht erhalten. Bis er tatsächlich sagt, dass er ihr alle kauft. Eigentlich kann sie genau dies nicht annehmen. Ist aber in dem Moment nicht fähig etwas dagegen zu sagen, weil sie spürt wie seine Finger für einen Moment unter ihr Höschen gleiten. Bella hält die Luft an, nachdem sie diese zischend eingeatmet hat. Beißt sich auf die Unterlippe und kann ihre Augen nicht von seinem Gesicht nehmen.
Viel zu schnell lässt er von ihr ab. Das Gefühl seiner Finger unter dem Slip bleibt. Ist so präsent, dass sie es einfach nicht aus dem Kopf bekommt. Luca mustert sie. Sieht sie lediglich mit seinen dunklen, funkelnden Augen an. Wartet darauf, dass die Brünette etwas macht.
Diese ist, mal wieder, unentschlossen. Irgendetwas hält sie zurück. Vielleicht ist er der letzte Funken Vernunft der da noch in ihr drinnen ist. Wissen tut sie es nicht. Doch auch diesen Funken wirft sie über Bord, als sie sich zu dem Braunhaarigen vorlehnt und ihre Lippen einfach auf die Seinen legt. Sich einen kurzen Kuss stiehlt ehe sie ihre Lippen über seine Kieferknochen zu seinem Hals wandern lässt.


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#167

RE: Let's go

in Desire. Nostalgia. Pain. 04.04.2020 22:34
von Alex • Senior Member | 5.845 Beiträge | 1040224 Punkte

Bella sagt nicht viel. Kommt lediglich mit seinem Satz auf seine Beule zu sprechen. Beinahe schuldbewusst zuckt Luca mit den breiten Schultern und beobachtet seine Assistentin für einen Moment. Ihr scheint zu gefallen, was er da tut. Letztendlich weiß er, dass sie sich nach mehr sehnt. Dennoch hat sie sich nach wie vor unter Kontrolle. Fast beneidet er Isabella darum. Er selbst ist zumindest ihr gegenüber ein offenes Buch und kann nicht verbergen, was sie in ihm auslöst. Leise seufzte der Geschäftsmann auf und lässt wieder von ihr ab. Mittlerweile ist es ihm beinahe egal, dass sie seine Assistentin ist. Er will einfach das tun, wonach er sich quasi seit der ersten Begegnung sehnt. Vielleicht auch mehr. Denn Isabella Campbell weckt in Luca nicht nur die Art von Verlangen, die er normalerweise verspürt. Da steckt mehr dahinter. Zuordnen kann er es jedoch nicht. Zumindest diskutiert sie nicht mit ihm darüber, dass er ihr alle Sets kaufen möchte. Hat es vielleicht eingesehen, dass es sinnlos ist. Oder sie respektiert und fürchtet ihren Chef doch zu sehr. Luca will sie gerade von sich heben und platziert daher die Hände links und rechts unterhalb ihrer Taille, um sich mit ihr zu erheben. Genau in diesem Moment lehnt Bella sich jedoch zu ihm. Ihre Lippen treffen die seinen und ihn überkommt ein angenehmer Schauer. Womit hat er das denn nun verdient? Als Dankeschön für seine Großzügigkeit? So schätzt er die Brünette eigentlich nicht ein. Doch eigentlich will Isabella ja auch eine gewisse Distanz wahren. Bevor der Niederländer jedoch großartig auf den Kuss eingehen kann, wandern ihre Lippen auch schon langsam nach unten zu seinem Hals. “Was hast du vor, Bella?“, kommt es ihm mit leiser Stimme über die Lippen und er räuspert sich leicht. Vielleicht doch eine schnelle Nummer in einer Umkleide?



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#168

RE: Let's go

in Desire. Nostalgia. Pain. 04.04.2020 22:48
von Mivaka • Member | 1.116 Beiträge | 79550 Punkte



Lange genug hat die Brünette immer wieder die Kontrolle behalten können.
Hat sie kurz vielleicht immer mal wieder verloren, doch sie dann wieder zu greifen bekommen. Vielleicht gab es genau deswegen immer wieder da hin und her. Denn Luca ist, jedenfalls die meiste Zeit, in dieser Hinsicht ein offenes Buch. Zeigt deutlich was er möchte. Zeigt im Grunde nur das, was sie auch möchte. Wenn sie es sich jedenfalls ehrlich eingestehen würde. Und gerade in diesem Moment hat sie keine Energie mehr um dagegen anzukämpfen. Für einen Moment schiebt sie den Gedanken, viel eher die Bedenken, dass er ihr Chef ist, einfach beiseite. Will sich damit gerade nicht weiter beschäftigen. Darüber kann sie sich wann anders den Kopf zerbrechen.
Sicherlich ist es der Brünette unangenehm, dass er so viel Geld für sie ausgeben möchte. Weiß jedoch, dass, egal was sie sagt, es nichts daran ändern würde. Wenn sich Luca Verhoeven etwas in den Kopf gesetzt hat, dann lässt er sich nicht davon abbringen. So versucht sie es erst gar nicht. Nimmt sein Geschenk dankend an.
Seine Hände wandern zu ihrer Hüfte, dann hält er in seiner Bewegung inne. Sie weiß selbst nicht, was sie hier gerade reitet. Weshalb sie den Unternehmer küsst und ihre Lippen zu seinem Hals wandern lässt. Weiß nicht worauf es hinauslaufen soll, hat sich lediglich dem hingegeben wonach es ihr gesehnt hat. Seine leisen Worte, lassen sie innehalten zu ihm aufsehen. Ihre Lippen sind dicht vor den Seinen. Einleichtes Zucken mit den Schultern. "Was soll es denn werden?" stellt die Brünette die Gegenfrage. Sieht ihn beinahe etwas herausfordernd an. Ihre Lippen berühren beinahe schon die Seinen, so dicht sind sie sich. Noch immer hat sie die Arme um seinen Nacken gelegt. Bella weiß selbst nicht was sie möchte. Will es vielleicht einfach auf sich zukommen lassen, offen für neues sein.


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#169

RE: Let's go

in Desire. Nostalgia. Pain. 04.04.2020 23:06
von Alex • Senior Member | 5.845 Beiträge | 1040224 Punkte

Luca zieht scharf die Luft ein und beißt sich auf die Unterlippe. Bella‘s Frage spielt doch schon fast darauf an, dass sich das hier in eine bestimmte Richtung entwickeln wird. Wenn es nach dem Niederländer geht, dann wüsste er genau, was das hier werden würde. Stirnrunzelnd streicht er mit den Fingerspitzen über ihre nackte Haut und lächelt nachdenklich. Wer hätte gedacht, dass Luca Verhoeven mal mit seiner Assistentin auf dem Schoss in einer Umkleidekabine sitzen würde. In verdammt heißer Unterwäsche. Leise seufzt der Unternehmer auf und hebt die Schultern ein wenig an. Will noch nicht so ganz auf ihre Frage eingehen. Fürchtet sich vielleicht ein wenig vor ihrer Antwort. Ihren Kopf hat Bella wieder ein Stück angehoben. Ihre Lippen berühren beinahe die seinen. Für einen Moment hält Luca die Luft an. Überlegt, was er nun machen soll. Wie von selbst bewegt sich seine Hand dann an ihrem Rücken entlang bis zu dem Verschluss des BHs, welchen er mit Leichtigkeit öffnet. Vorsichtig schiebt er dann die Träger über ihre Schultern nach unten, sodass das Kleidungsstück auf den Boden fällt. Schweigend begutachtet er ihre nun freiliegenden Brüste. Mit eine Schmunzeln beugt er sich ein wenig nach unten, bedeckt ihre Nippel mit sanften Küssen und lässt zeitgleich den Ledertanga schnalzen. “Ich weiß nicht so genau...“
Die Antwort kommt leicht verspätet und ist nicht mehr als ein Hauchen an ihre Brust. Luca lässt von dieser jedoch wieder ab und küsst sich mit mehreren kleinen Bewegungen nach oben, bis seine Lippen ihre erreichen. “Vermutlich werde ich dich jetzt gleich hier an Ort und Stelle ficken, Isabella.“
Da ist es wieder. Diese dominante und vulgäre Ausdrucksweise, die wohl nur er so perfekt hinbekommt. Luca ist bewusst, dass seine Assistentin darauf anspringt. Darauf steht. Es mag, wie er darüber spricht und es als total normal erscheinen lässt.



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#170

RE: Let's go

in Desire. Nostalgia. Pain. 04.04.2020 23:20
von Mivaka • Member | 1.116 Beiträge | 79550 Punkte



Isabella spielt mit dem Feuer.
Weiß das ganz genau und dennoch ist es ihr egal. Es kümmert sie in diesem Moment nicht wirklich. So genießt sie es beinahe, wie ihre Worte den Braunhaarigen die Luft zischend einatmen lassen, sich auf die Unterlippe beißen lassen. Eine Antwort bekommt sie dennoch nicht. Viel zu lange sieht er sie einfach nur schweigend an. So lange, dass Bella ihre Tat schon fast bereut. Das sie wieder zu sehr ins Grübeln verfällt. Doch bevor sie sich darin verlieren kann, wandert seine Hand zu dem Verschluss des BH's, öffnet diesen und schiebt die Träger über Schultern. Bella entfernt ihre Arme von seinem Nacken, lässt den noch nicht bezahlten BH auf den Boden fallen, widmet sich dem Stück gar nicht weiter. Das Gefühl seiner Lippen an ihren Brüsten ist zu berauschend. So sehr, dass sie leicht die Augen schließt, ehe sie diese wieder öffnet. Beißt sich auf die Unterlippe bei seiner viel zu späten Antwort. Denn schlussendlich sagen seine Taten schon so viel darüber aus, was er möchte.
Die Worte, welche er an ihren Lippen von sich gibt, lassen Isabella leicht erschaudern. Es ist die Art und Weise wie er so etwas ausspricht. So wie es sonst niemand anderes rüberbringen kann und es gefällt Bella. Mehr als sie zugeben möchte. Es macht die Brünette beinahe schwach. Lässt sie nur noch mehr in seinen Händen wie Wachs schmelzen. So beißt sich Bella auf die Unterlippe, ehe sie ihre Lippen wieder auf die Seinen legt, ihre Hände den Weg zu seinem Gesicht finden. "Vermutlich oder machst du es?" zwischen den Küssen haucht sie die Worte an seine Lippen. Vielleicht will die Brünette nur noch mehr davon hören. Sanft, kaum merklich bewegt sie ihr Becken auf seinem Schritt. Weiß nicht was sie dazu bringt für so etwas offen zu sein.


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#171

RE: Let's go

in Desire. Nostalgia. Pain. 04.04.2020 23:38
von Alex • Senior Member | 5.845 Beiträge | 1040224 Punkte

Spielt sie etwa mit ihm? Luca zieht die Augenbrauen nach oben und legt den Kopf leicht schief. Kurz wandert sein Blick zu dem Vorhand, doch es scheint alles ruhig zu sein. Die Mitarbeiterinnen hat er für ihr Schweigen bezahlt und andere Kunden schienen gerade nicht im Laden zu sein. Warum also nicht? Bella legte es ja wirklich darauf an. Ihre Lippen hinterlassen ein angenehmes Prickeln auf seiner Haut. Und auch wenn Lica bis gerade eben noch überlegt hat, ob es das Richtige ist, wirft er nun die Bedenken über Bord. Isabella, welche ihr Becken in leichten Bewegungen kreisen lässt, ist Schuld daran. Ohne Vorwarnung wandern seine Hände also wieder an ihre Hüfte, packen diese fest an, damit er sich problemlos erheben kann. Die Brünette wird von ihm problemlos gegen die Wand gedrückt. So, dass sie zumindest Beine und Arme noch um ihn legen kann. Das Höschen aus Leder wird von dem Niederländer ohne mit der Wimper zu Zucken zerrissen und auf dem Boden geworfen. Zahlen würde er es so oder so. War also egal. Für einen Moment vertraut er darauf, dass Isabella sich festhalten wird. Löst eine Hand von ihrem Körper, fummelt an seinem Gürtel herum und lässt die Anzughose samt Boxershorts zu Boden gleiten. Es wirkt beinahe so, als wäre er geübt darin. Sein bestes Stück freut sich über die plötzliche Freiheit und streckt sich Bella erwartungsvoll entgegen. Doch Luca denkt nach wie vor mit, geht vorsichtig mit ihr auf den Armen in die Hocke und zieht seinen Geldbeutel aus der Hosentasche. Jemand wie er hat natürlich immer Kondome dabei. Genau davon streift er sich einhändig eins über und richtet sich wieder auf. “Ich mache es.“, gibt er mit kühler Stimme von sich und dringt ohne weitere Ankündigung mit einem harten Stoß in seine Assistentin ein. Viel mehr als ein Quickie ist in der engen Umkleidekabine ohnehin nicht möglich.



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#172

RE: Let's go

in Desire. Nostalgia. Pain. 05.04.2020 00:18
von Mivaka • Member | 1.116 Beiträge | 79550 Punkte



Der kurze Blick zum Vorhang erinnert die Brünette fast daran, dass sie ja in einer Umkleidekabine ist.
Irgendwo in der Öffentlichkeit. Genau da, wo sie vielleicht nicht Sex haben sollte mit ihrem Chef. Doch für die Erkenntnis ist es zu spät. Und Bella ist es in diesem Moment tatsächlich egal. Später wird sie es vielleicht anders sehen, aber grade kümmert es sie nicht weiter. Es schienen keine anderen Kunden im Laden zu sein und die Mitarbeiterinnen haben sich, dank des Geldes, verzogen. Luca's Hände wandern wieder zu ihren Hüften, packen diese und kurz darauf findet sich Bella mit dem Rücken an die Wand gedrückt wieder. Schlingt die Beine um seine Hüfte und legt die Arme um seinen Nacken. Ihr Herz hat schon jetzt einen Zahn zugelegt. "Luca!" vorwurfsvoll kommt sein Name über ihre Lippen, als er das Höschen zerreisst.
Isabella spricht zum ersten Mal seinen Vornamen laut aus. Tut es ohne darüber nachzudenken, vielleicht tut sie es auch genau deswegen. Weil sie sich mal nicht den Kopf zerbricht, sondern einfach etwas tut. Sicherlich bezahlt er das Höschen trotzdem, doch dadurch ist es sehr wahrscheinlich, dass das was hier in der Umkleide passieren wird, herauskommt. Selbst wenn die Mitarbeiterinnen es sich schon denken können, so macht man es damit nur noch deutlicher. Doch dafür ist es jetzt zu spät. Luca lässt seine eigene Hose und Boxershorts zu Boden gleiten, bückt sich mit ihr um nach seiner Hose zu greifen. Natürlich ist er vorbereitet.
Isabella weiß nicht ob er es grundsätzlich ist, oder ob er genau mit so etwas gerechnet hat. Im Endeffekt ist es egal. Sie wird es nicht herausfinden und deswegen braucht sie sich gewiss nicht den Kopf darüber zerbrechen. Vor allem nicht in diesem Moment. Denn der Braunhaarige streift sich das Kondom über, richtet sich auf und seine kühlen Worte, jagen Bella einen Schauer den Rücken hinab. Ohne Vorwarnung dringt er mit einem harten Stoß in sie ein. Bella kann sich ihr heiseres Aufschreien nur verkneifen, indem sie es in seiner Halsbeuge abdämpft und ein lustvolles Wimmern von sich gibt. Der Braunhaarige füllt sie aus, dehnt sie und ihre inneren Muskeln nehmen ihn nur zu gerne in Empfang. Selbst wenn die Vorbereitung diesmal gewiss nicht so intensiv ausgefallen ist wie sonst und das Eindringen doch etwas schmerzhafter gewesen ist, so ist es gerade an der Grenze zwischen Lust und Schmerz. Isabella würde sich selbst nicht Wiedererkennen, wenn ihr jemand genau hiervon erzählen würde. Nicht nur, dass sie in einer Umkleidekabine Sex hat, nein auch noch mit ihrem Chef. Und dennoch fühlt es sich so unsagbar richtig an.


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#173

RE: Let's go

in Desire. Nostalgia. Pain. 05.04.2020 00:29
von Alex • Senior Member | 5.845 Beiträge | 1040224 Punkte

Fast hält der Niederländer in der Bewegung inne. Hat sie ihn tatsächlich gerade bei seinem
Vornamen genannt? Kurz überlegt er, kann sich jedoch nur an Mr Verhoeven oder das allgemeine Siezen erinnern. Luca hingegen ist neu. Und dennoch klingt es so seltsam vertraut. Unschuldig blickt er Bella für einen Moment an, lässt sich von ihr aber letztendlich doch nicht aufhalten. Ihr Aufschreien kann sie nur unterdrücken, in dem sie das Gesicht an seinem Hals vergräbt. Luca raunt ihr ins Ohr, dass sie besser leise sein soll. Zwar würden die Angestellten nichts sagen, aber andere Kunden konnten womöglich hellhörig werden. Er legt es nicht darauf an, erwischt zu werden. Die Schlagzeile würde morgen früh auf jeder Titelseite stehen.
Die aufkeimende Wut darüber, was die Presse anrichten kann, lässt ihn nur noch härter zustoßen. Es ist das Glück von beiden, dass Bella recht leicht und Luca recht stark ist. So ist diese Position kein Problem. Keuchend hält Luca die Brünette fest umklammert, löst jedoch irgendwann zumindest eine Hand von ihr, um ihr ein paar braune Strähnen aus dem Gesicht zu streichen. Er will sie schließlich sehen, während er sie nimmt. Wie automatisch finden seine Lippen wieder ihren Weg zu ihren.
Sonderlich lang dauert der Sex dieses Mal nicht an. Eine echt schnelle Nummer eben. Luca spürt, dass auch sie kurz vor einem Orgasmus steht. Gibt sich noch einmal etwas mehr Mühe und kommt dann beinahe zeitgleich mit Isabella. Keuchend vergräbt er für einen Moment das Gesicht in ihren Haaren und atmet den Duft ihres Shampoos ein. Dann zieht er sich von ihr zurück, drückt ihr einen sanften Kuss auf die Wange und zieht das Kondom ab. Zwinkernd hebt er dann den BH und den zerrissenen String auf und legt beides auf den kleinen Hocker. Zumindest dieses Set wird wohl nicht einen Platz in ihrem Kleiderschrank finden. Nachdem Luca sich wieder angezogen hat, huscht er aus der Kabine und entsorgt das Kondom. Wartet dann auf Bella, welche sich wohl erst einmal sammeln und dann anziehen muss. Kurz steckt er den Kopf noch einmal in die umkleide und greift die Dessous, welche er ihr kaufen will. Mit diesen steuert er die Kasse an. Schenkt den kichernden Angestellten keinen Blick, sondern zieht lediglich seine Karte durch das Lesegerät und nimmt dann die Tüte an. Mitten im Laden bleibt er dann ausgestattet mit den insgesamt drei Taschen stehen und blickt in Richtung Umkleide. Überlegt kurz, ob er nochmal nach dem Rechten sehen soll. Vielleicht bereut seine Assistentin es ja schon wieder. Zuzutrauen ist es ihr.



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#174

RE: Let's go

in Desire. Nostalgia. Pain. 05.04.2020 10:30
von Mivaka • Member | 1.116 Beiträge | 79550 Punkte



Isabella ist bewusst, dass das hier leise ablaufen muss.
Weder sie noch er sind scharf darauf morgen die Titelseiten der Presse zu zieren. Es wäre quasi das Schlimmste, was der Brünette passieren könnte. Und so vergräbt sie ihr Gesicht in seiner Halsbeuge, versucht das Stöhnen zurückzuhalten. Was ihr so mittelmäßig gelingt. Seine harten Stößen lassen sich ihren Unterleib immer weiter zusammenziehen, sie drückt leicht den Rücken durch um ihm irgendwie noch näher zu sein. Schließt schliesslich die Augen und legt für einen Moment den Kopf ein klein wenig in den Nacken. Soweit es eben mit der Wand im Rücken geht. Dann sieht sie ihn wieder an, ihre Wangen sind etwas gerötet. Luca schiebt ihr eine Haarsträhne aus dem Gesicht, legt seine Lippen auf die Ihren. Dadurch dämpft er die aufkommenden Geräusche ihrerseits.
Nach ein paar weiteren tiefen und harten Stößen erreicht sie also ihren Höhepunkt. Muss sich für einen Moment den Handrücken vor den Mund halten um ihr Stöhnen zu dämpfen. Verdreht leicht die Augen und muss sich dann an den Braunhaarigen klammern. Luca lässt sie schliesslich wieder auf den Boden, Bella lehnt sich noch an der Wand an und der sanfte Kuss an ihrer Wange fühlt sich gut an. Zu gut. Schmunzelnd sieht sie wie er das kaputte Set aufhebt und dieses auf dem Hocker ablegt, dann ist er auch schon verschwunden. Bella versucht zu Atem zu kommen, schließt kurz die Augen, ehe sie diese wieder öffnet und sieht, wie Luca sich die Dessous schnappt. Endlich beruhigt sich ihre Atmung wieder etwas und sie macht sich daran in ihre eigene Unterwäsche zu schlüpfen. Beißt sich leicht auf die Unterlippe bei dem Gedanken, was sie gerade mit Luca hier in der Umkleide gemacht hat. Kann sich nicht einmal erklären, was in ihr vorgegangen ist, dass sie es quasi dazu getrieben hat. Leise seufzend zieht sie sich also den schwarzen Pullover über den Kopf, sieht für einen Moment in den Spiegel. Ihre Wangen sind noch leicht gerötet und die Haare macht sie lieber zu einem Dutt. Bella weiß nicht was sie über die Situation denken soll. Kommt gerade nicht dazu sich darüber zu freuen oder es zu bereuen. So beißt sie sich leicht auf die Unterlippe, schüttelt den Kopf und schiebt anschliessend den Vorhang beiseite um wieder zurück zu Luca zu gehen, welcher bereits bezahlt hat und auf sie wartet. Weiß vielleicht nicht wie sie sich jetzt verhalten soll und so ziert lediglich ein fast schon verlegenes Lächeln ihre Lippen.


you gave it all away
didn't even let me in
you gave the worst goodbye
and people ask me how I've been

so let me tell them
friday nights got me feeling lonely
saturdays when the bottles empty
why'd you have to leave me

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#175

RE: Let's go

in Desire. Nostalgia. Pain. 05.04.2020 19:49
von Alex • Senior Member | 5.845 Beiträge | 1040224 Punkte



Luca steht nachdenklich am Ausgang des Geschäfts und starrt Löcher in die Luft. Er weiß beim besten Willen nicht, warum und weshalb er tut, was er tut. Normalerweise ist er ein Profi. Der unnahbare, eiskalte Geschäftsmann. Gefürchtet von seinen Angestellten. Er behält eine gewisse Distanz, kommt niemandem zu nahe. Seine sexuellen Handlungen beschränken sich auf BDSM und auf seine ausgewählten Subs. Er achtet nicht auf andere Frauen, er trifft sich mit keinen anderen Frauen und vor allem hat er keinen Sex mit anderen Frauen. Doch Isabella fällt aus dem Raster. Schon seit ihrem ersten Tag in seiner Firma fällt sie ihm auf. Weckt sein Interesse. Weckt eine bestimmte Begierde. Es fühlt sich fremd, aber zeitgleich auch richtig an. Dabei spielt es keine Rolle, dass sie seine Assistentin ist und vermutlich durch die harte Arbeit mehr Zeit mit ihm als ohne ihm verbringt. Gewiss sind die Beiden ein gutes Team. Darauf möchte Luca nicht mehr verzichten, denn es ist schwer genug, eine kompetente Arbeitskraft zu finden.
Für ihn ist es egal, ob das Verhältnis nur auf professioneller Basis beruht oder ob da noch mehr dahinter steckt. Für sie offensichtlich nicht. Natürlich steht für sie mehr auf dem Spiel als für ihn. Er hat nichts zu verlieren, sie alles. Luca hat mittlerweile beschlossen, einfach zu vergessen, dass Isabella Campbell seine Assistentin ist. Für ihn ist sie nur noch eine normale, aber verdammt anziehende, junge Frau. Vielleicht ist er deswegen so entspannt.
So Gedanken versunken bekommt er erst gar nicht mit, dass die Brünette sich ihm mit einem verlegenen Lächeln nähert. Erst als sie in seinem Blickfeld auftaucht, hebt der Geschäftsmann den Blick und mustert sie nachdenklich. Somit ist das Shoppen wohl jetzt abgeschlossen. Außer sie will noch ein paar mehr Läden aussuchen. Doch das ist gewiss nicht der Fall. Sie denkt sicher sowieso schon, dass Luca mehr als genug Geld für sie ausgegeben hat. Kurz wirft er einen Blick auf die Rolex und runzelt die Stirn. So viel Zeit bleibt ihnen nicht mehr. Chinatown muss wohl oder übel verschoben werden. Also steuert er das Parkhaus an, bezahlt das Parkticket und begibt sich dann zu dem Audi. "Ich würde sagen, wir fahren jetzt zurück zum Hotel. Machen uns fertig.", schlägt er mit ruhiger Stimme ein und öffnet seiner Begleitung die Tür. Wartet, bis sie einsteigt. Schließt die Tür dann wieder und läuft um das Auto herum zu der anderen Seite, um selbst auf dem Fahrersitz Platz zu nehmen. "Und dann können wir ja schauen, ob wir im Hotel zu Abend essen oder uns eine nette Bar suchen, wo man auch gut essen kann.", fügt er noch hinzu und lenkt den teuren SUV dann auch schon wieder durch die Straßen der Stadt in Richtung Hotel. Dort parkt er wieder auf einem der Parkplätze und läuft dann in Begleitung von Isabella durch die Lobby zu den Aufzügen. Die Entscheidung, wo das Abendessen stattfinden wird, überlässt er ihr. Ob man direkt in einer Bar vor dem Club eine Kleinigkeit isst oder zuvor noch hier im Hotel macht wohl keinen Unterschied. Im Hotelzimmer stellt Luca die Tüten auf dem Bett ab und zieht das Sakko aus. Er selbst muss nur kurz duschen. Die junge Frau braucht gewiss länger. Also deutet er ihr an, dass sie gerne zuerst ins Bad kann. Er kann immer noch duschen gehen, während sie sich schminkt oder die Haare macht. Schneller ist Luca so oder so.



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