#1

Anmeldungen

in MaryB & Ponylife 07.01.2020 11:37
von MaryB • Junior Member | 146 Beiträge | 8250 Punkte

Charlotte Mehoni | Charly

22 Jahre

San Francisco (Californien, USA)


Vergangenheit

Charly wuchs in San Francisco auf. Sie hatte eine aufopferungsvolle Mutter, einen hart arbeitenden Vater und einen perfekten, beliebten großen Bruder (Nathan, 27 Jahre). Eigentlich eine perfekte Kindheit, ihr fehlte es an nichts… naja, eigentlich doch. Tag für Tag beobachtete sie wie ihre berufstätige Mutter erschöpft von der Arbeit kam, dann den Haushalt schmiss und alles tat um ihre Kinder und ihren Mann glücklich zu machen, selbst wenn das bedeutete um 4 Uhr nachts aus dem Bett geklingelt zu werden, weil Nathan von einer Party abgeholt werden wollte. Charly’s Vater kam abends von der Arbeit, setzte sich auf die Couch zum Fernsehen schauen, ging ins Bett und aß morgens das Frühstück, welches ihm seine Frau zubereitet hatte. Und das jeden Tag. Er war immer stolz auf seinen Sohn, welcher gute Noten nach Hause brachte und dazu noch gut in Basketball, Baseball und Football war. Von Charly nahm er kaum Notiz. Wann schrieb sie einen Test in der Schule? Wie waren nochmal die Namen ihrer wenigen Freunde? Ihr Vater hatte keine Ahnung. Charly wurde immer stiller. Ihre Mutter wurde immer frustrierter. Aber niemand sagte was, keiner äußerte seinen Unmut. Ihre Mutter war sehr streitvermeidend und Charly hatte sich von ihr Tag für Tag abgeschaut alles runterzuschlucken, nichts zu sagen und mit gesengtem Kopf einfach weiter zu machen. Ihr Vater bekam wie immer nichts mit. Ihr Bruder war darauf konzentriert ein Sport-Stipendium für ein gutes College zu ergattern. Als er auszog und aufs College ging war Charly 13 Jahre alt. Sie hatte die Hoffnung nun etwas Aufmerksamkeit von ihrem Vater zu erhalten. Aber sie irrte sich. Die Gespräche in der Familie wurden immer oberflächlicher, ihre Eltern waren mehr Mitbewohner als ein Ehepaar. Und Charly wurde noch stiller, zog sich immer mehr zurück. Sie fühlte eine unendliche Leere in sich, Leere die nur mit Selbstverletzung erträglich war. Ihr Vater bekam nichts von den Narben mit. Ihre Mutter traute sich nicht sie darauf anzusprechen. Und so machte Charly weiter, bis sie 16 Jahre alt war. Dann beschloss sie selbst, dass es so nicht weitergehen konnte und versuchte sich etwas zu suchen was sie wieder glücklich machte. Sie fand ihr Glück schließlich in einer Diät. Sie war immer schon dünn gewesen, war aber dennoch immer unzufrieden mit sich gewesen, mit allem, auch mit ihrem Körper. Die purzelnden Kilos machten sie endlich mal wieder richtig glücklich, sie hatte einen neuen Lebensinhalt gefunden: die Magersucht. Ihr Vater bekam nichts mit. Ihre Mutter traute sich nicht sie darauf anzusprechen. Und so machte Charly weiter, bis sie schließlich kurz vor ihrem 19. Geburtstag auszog und auf ein College ging, um Biologie zu studieren… am anderen Ende des Landes: in Georgia, genauer in Atlanta. Dort fand sie sehr schnell einen Freund, es war ihr allererster. Doch er behandelte sie schlecht, er war paranoid eifersüchtig und schränkte sie extrem in ihren Sozialkontakten und ihrer Freizeit ein. Der junge Mann war selbst sehr unsicher und überspielte das, in dem er sie psychisch und körperlich misshandelte. Noch heute ereilen sie Flashbacks mit folgender Panikattacke, wenn sie irgendwas an diesen Ex erinnert. Es dauerte ein ganzes Jahr bis die junge Frau endlich den Mut fasste ihren Peiniger zu verlassen. Erst ein halbes Jahr und einen Umzug später war sie ihn schlussendlich los. Von da an schlug sie sich irgendwie durch ihr Leben immer verzweifelt auf der Suche nach dem, was sie sich nicht selbst geben konnte: Liebe und Akzeptanz. Mittlerweile, ein paar verletzende „Beziehungen“/Liebschaften und 2 Suizidversuche später, weiß sie nicht mehr weiter und sieht auch keine Zukunft mehr. Stundenlang liegt sie nachts wach und wünscht sich, dass einer der Suizidversuche funktioniert hätte. Um diesen Gedanken zu entfliehen und doch irgendwann einschlafen zu können greift sie zu Alkohol. Charly versucht es nicht zur Gewohnheit werden zu lassen, aber ohne liegt sie nachts wach und wird von ihren Gedanken gequält.


Diagnosen
Magersucht, leichte PTBS & Borderline; beginnendes Alkoholproblem


Charakter

Borderline ist eine emotional-instabile Persönlichkeitsstörung. Dementsprechend ist Charly voller überwältigender Emotionen, welche schnell mal wechseln können. Borderline ist eine sehr diverse Störung, Charly ist eher vom stillen Typ. Sie ist ein Mauerblümchen, trotz ihrer bunt gefärbten Haare und Tattoos. Ständig hat sie überwältigende Gefühle, allerdings frisst die junge Frau sie meistens in sich hinein, so wie sie es in ihrer Kindheit „gelernt“/abgeschaut hat. Dadurch staut sich in ihr immer einiges auf bis sie explodiert. Allerdings entlädt sich diese Explosion nicht über anderen Leuten, sondern bisher nur in Form von diversem selbstschädigendem und selbstverletzendem Verhalten. Aber wer weiß ob sich das nicht doch irgendwann ändern wird?
Charly hat quasi kein Selbstbewusstsein und noch viel weniger Selbstakzeptanz, genau genommen hasst sie alles an sich. In ihren Augen ist sie der abstoßendste Mensch auf der Welt und hat keine Liebe verdient, deshalb ist sie stets auf der Suche nach jemandem, quasi um sich das Gegenteil zu beweisen. Auf einen grünen Ast ist sie damit natürlich nie gekommen und wird es wohl auch nie.
Die junge Frau will es immer jedem recht machen und ist dementsprechend immer freundlich und hilfsbereit, sie möchte niemandem einen Grund geben sie nicht zu mögen. Schon in der Schule war sie daher bei ihren Mitschülern sehr beliebt für Gruppenarbeiten, denn sie erledigte stets die ganze Arbeit und das gut, da sie zwar einen sehr düsteren, aber auch klugen Kopf hat.


Aussehen

Die 1,74m große junge Frau hat zwar mittlerweile wieder ein bisschen zugenommen, ist aber nach wie vor untergewichtig und dementsprechend dünn, aber gleichzeitig auch sportlich, da sie sehr gerne Sport macht. Charly hat leicht gebräunte Haut, sinnliche Lippen und blau-grün-graue Augen, welche immer etwas Traurigkeit in sich tragen. Ihr Naturhaarfarbe ist dunkelblond, allerdings färbt sie seit Jahren ihre Haare in allen Farben des Regenbogens. Aktuell hat sie blau-lila Haare (siehe Link). Die gebräunte Haut wird von Selbstverletzungsnarben an Unterarm und Oberschenkel/Hüfte geziert, aber auch von Tattoos (siehe Links). Ihr Klamottenstil ist irgendwo zwischen unauffällig, bequem und lässig-cool.


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#2

RE: Anmeldungen

in MaryB & Ponylife 07.01.2020 12:14
von Ponylife • Member | 2.684 Beiträge | 147400 Punkte


Allgemeines
Name: Corey, aber er liebt es sich gerne einfach nur als Top Hat vorzustellen.
Alter, Geburtsdatum: 21 || 07.11 || ♏
Herkunft: unbekannt; ,,aus einem Zirkus''

Charakter



Charakterbeschreibung:
unberechenbar | wahnsinnig/irre | narzisstisch | eifersüchtig | brutal | chaotisch |leicht zu faszinieren, aber dennoch schwer zu überzeugen

Würde man Corey selbst bitten sich zu beschreiben, dann wäre schon einmal kaum einzuschätzen wie er reagieren würde. Würde er lachen? Würde er es wirklich versuchen? Würde er einem gleich den Lauf einer Pistole zwischen die Augen halten? Es ist absolut nicht einschätzbar wie Corey auf sein Gegenüber reagiert, denn man weiß einfach nicht in welchem geistigen Zustand er gerade ist. Kontrolliert er die Stimmen, kontrollieren sie gerade ihn oder ist es irgendetwas dazwischen? Man weiß es immer erst im Nachhinein, nur ist es da manchmal schon zu spät. So ist es auch schwer zu sagen, ob er nach Gefühl handelt, aus einem Reflex oder aus seinen reinen wahnsinnigen Gedanken heraus. Denn wahnsinnig ist Corey alle mal.
Die Realität nimmt er schon seit Jahren nicht mehr wahr wie die Mehrheit der Menschen es tut. Er lebt in seiner eigenen Welt, in der eigentlich alles und jeder in Flammen zu stehen scheint. Er führt scheinbare Selbstgespräche, spricht aber tatsächlich mit der Stimme seines Vater in seinem Kopf oder er fängt an, aus unerklärlichen Gründen für Außenstehende, zu lachen, weil er einen Spaß an seinen Wahnvorstellungen hat. Aber scheinbar ist das auch nicht immer so, denn wenn er schon alles brennen sehen würde, weshalb sollte er dann immer noch versuchen immer wieder ein Feuer zu legen und alles nieder zu brennen? So ist auch nicht sicher, wann er in seinen Vorstellungen lebt und wann er mal kurz einen Bezug zur Realität hat, falls dem überhaupt noch mal der Fall sein sollte. Es wechselt einfach viel zu schnell, um klare Zeichen zu erkennen. Dazu kommt noch die Stimme von Coreys Vater in seinem Kopf, die ihn immer dazu anstiftet alles anzuzünden und nieder zu brennen oder Corey mal wieder als Narren und naiven Jungen bezeichnet, wenn er mal wieder wahnsinnig verliebt ist. Denn auch die Liebe gehört zu Coreys Wahnvorstellungen. Ob man das wirklich Liebe nennen kann, sei mal dahin gestellt. Corey ist immer darauf aus sich unsterblich in eine Person zu verlieben, die er niemals haben kann, aber gerade das löst in ihm aus, dass er sie umso mehr haben und besitzen will. Dieser Liebeswahn wird als Erotomanie bezeichnet. Dabei geht meistens die Liebe nur von einer Person aus und die Geliebte ist für einen unerreichbar. Es wird trotzdem versucht diese für sich zu gewinnen mit Geschenken, Liebesbriefen und zur Not eben mit Gewalt, wozu Corey absolut bereit ist. Dadurch wird auch ein krankhafter Narzissmus sichtbar. Also die krankhafte Liebe zu sich selbst, weil er zeigen möchte wie toll er doch eigentlich ist und gut genug für seine Geliebte. Er versucht unentbehrlich zu imponieren und zu gefallen und zu beeindrucken, wobei er ab und zu auch mal richtig liebenswürdig und nett wirken kann. Allerdings hält dieses starke Verlangen nach einer Person nur so lange, bis die Person sich auf ihn einlässt. Dann ist es nur noch eine Frage der Zeit und Coreys Laune bis sie einfach wieder fallen gelassen wird und uninteressant für Corey ist und somit wieder machen kann was sie will. Aber während dieses Liebeswahns ist das anders. Denn Corey ist auch ein unheimlich eifersüchtiger Mensch. Wehe die Angebetete redet auch nur ein Wort mit einem anderen und lächelt dabei. Dann brennen bei Corey schnell die Sicherungen durch und er wird nach unberechenbarer, als er eh schon ist. Er scheut sich dann auch nicht davor jemanden zu verletzen, zu quälen der gar zu töten. Corey schreckt vor nichts zurück und greift gerne mal zu grausamen und brutalen Methoden. Meistens verstehen die Menschen ja nur unter Bestrafung und Schmerzen, was sie dürfen und was nicht. Wie Corey einen Streit bestraft? Man sollte das nicht ausprobieren. Zudem ist Corey dafür bekannt ein totaler Chaosstifter zu sein. Mit ihm wird es nie langweilig. Mal versucht er irgendetwas anzuzünden, etwas zu klauen und zu verstecken oder er verbreitet irgendwelchen Gerüchte. Auch hypnotisiert er gerne mal andere Menschen und lässt sie Rollen tauschen. Es fasziniert ihn einfach immer wieder Chaos zu schaffen und die Ordnung durcheinander zu werfen. Dabei verliert er oft auch oft Dinge und wenn er sie nicht wieder findet, wie zum Beispiel sein Jack in the Box Spielzeug, dann steht gerne mal seine ganze Umgebung Kopf, weil Corey alles durchsucht, bis er hat, was er will. Auch können ihn Dinge immer wieder aufs neue faszinieren, obwohl er sie schon tausend Mal gesehen hat. Wer jetzt denkt, dass man Coreys Respekt ja dann ach so leicht verdienen kann, der liegt vollkommen falsch. Es mag zwar so scheinen und vielleicht ist er wirklich leicht zu faszinieren, aber Coreys Respekt bekommen nur diejenigen, die es auch schaffen ihn immer wieder und auf Dauer zu begeistern. Wenn Corey einem eine Chance bietet, dann sollte man es nicht vermasseln und nicht zögern zu zustimmen. Man hat bei ihm nur eine einzige Chance!
Trotz all dem gibt es auch gute Tage für Corey. Hat er einen guten Tag, dann könnte man meinen, dass er da die Welt mal so wahrnimmt wie sie ist, aber dessen kann man sich auch nicht sicher sein. Irgendwo verfolgt ihn der Wahnsinn immer. Aber an diesen Tagen ist Corey schon fast großzügig und lieb und nett. Er verbringt dann gerne Zeit mit anderen Leuten und amüsiert sich einfach mit ihnen. Nein, nicht über sie, sondern mit ihnen!

Vorlieben : Nieselregen und lauwarme Luft | Brandstiftung, Feuer | tun, was die Stimme will |unerwiderte Liebe | verrückte Menschen | Zirkusse |Artisten | Clowns | Akrobatinnen |Zaubern | Hypnotisieren | sein Jack in the Box Spielzeug |Pendel | Münzen- und Kartentricks | Top Hat |andere Bedrohen | Lachen | Pistolen | Feuerzeuge, Streichhölzer | Kerzen | Feuerwerkskörper | Zigaretten |Manipulieren und Kontrollieren |andere Begeistern oder gar in Angst und Schrecken zu versetzen | Applaus, sowie Buhrufe | entsetzte Gesichter | Chaos verbreiten | Herausforderungen | den Geruch von Benzin

Abneigungen : Hitze | normale Menschen |ihn kritisierende Menschen | Feiglinge, Angsthasen |Vernunft |Religion | wenn man ihn stört | wenn man seinen Wagen betritt |arrogante Menschen |Ärzte |Vergangenheit |Zuhören |wenn etwas nicht so läuft wie er will |Liebe | Gefühle |Lügen |wenn man nicht wertschätzt, was er tut | Krankenhäuser und deren Gerüche, Geräusche |Erinnerungen |die Stimme in seinem Kopf | Faulheit | wenn jemand sein Jack in the Box Spielzeug anfasst, wegnimmt oder kaputt machen würde



Vergangenheit : Der Zirkus brennt

Ein Reisezirkus im Bundesstaat Tennessee war in Brand geraten. Der Direktor schickte daraufhin den Clown, der schon zur Vorstellung gerüstet war, in das benachbarte Dorf, um Hilfe zu holen, zumal die Gefahr bestand, dass über die abgeernteten, ausgetrockneten Felder das Feuer auch auf das Dorf übergreifen würde. Der Clown eilte in das Dorf und bat die Bewohner, sie möchten eiligst zu dem brennenden Zirkus kommen und löschen helfen. Aber die Dörfler hielten das Geschrei des Clowns lediglich für einen ausgezeichneten Werbetrick, um sie möglichst zahlreich in die Vorstellung zu locken; sie applaudierten und lachten bis zu Tränen. Dem Clown war mehr zum Weinen als zum Lachen zumute; er versuchte vergebens, die Menschen zu beschwören, ihnen klarzumachen, dies sei keine Vorstellung, kein Trick, es sei bitterer Ernst, es brenne wirklich. Sein Flehen steigerte nur das Gelächter, man fand, er spiele seine Rolle ausgezeichnet - bis schließlich in der Tat das Feuer auf das Dorf übergegriffen hatte und jede Hilfe zu spät kam, sodass Dorf und Zirkus gleichermaßen verbrannten.

Corey selbst war der Clown im Alter von sieben Jahren. Und als er zum Zirkus zurück kam, waren alle Mitglieder des Zirkusses tot, verbrannt. Somit hatte Corey im Feuer seine gesamte Familie verloren. Seinen Vater, seine Mutter und jeder der ihm nahe stand und das war jeder im Zirkus. Nur aus dem Dorf hatten ein paar Bewohner überlebt und den in der Asche sitzenden Jungen mit genommen, dem von seiner Familie nur ein angekokeltes Spielzeug geblieben war : Ein Jack in the Box. Man hatte den Jungen dann in ein Heim gebracht, da er ja niemanden mehr hatte. Hinzu kam noch, dass man nicht wusste, wer er eigentlich war. Es gab keine Papiere bezüglich seiner Identität. Der Junge wurde allerdings schnell verhaltensauffällig. Er büchste immer wieder aus, zündete Sachen an und rechtfertigte dies mit den Worten, man habe es ihm befohlen. Das Heim behielt ihn einen Monat, ließ ihn nicht mehr raus und letztendlich zündete Corey noch das Waisenheim an. Daraufhin wurde er gleich in eine Kinder- und Jugendpsychiatrie gesteckt. Dort stellte man fest, dass Corey die Stimme seines Vaters hörte, die ihm befahl 'sie' alle zu verbrennen. Und 'sie alle' meinte wirklich alles und jeden. Corey bekam Medikamte, welche die Stimme verstummen lassen sollten, aber es half nichts. Der Junge hielt zu sehr an der Stimme fest und machte immer noch, was sie wollte bzw. was sie zuletzt von ihm gewollt hat. Jedoch geriet der Junge nach mehreren Jahren in einen Zwiespalt, als er sich doch tatsächlich zu verlieben schien. Die Stimme machte ihn ab da immer herunter, dass er nicht so naiv sein und glauben sollte, dass ihn noch irgendjemand liebte. Die Stimme machte ihn runter, dass man ihn nur im Zirkus liebte und er viel zu schlecht für sie sei. Doch Corey widersetzte sich ab da immer mal wieder den Stimmen, beobachtete das Mädchen, ging ihr nach und machte ihr Geschenke, zeigte ihr seine Zaubertricks und wirkte wie normal. Die Stimmen verloren die Kontrolle über ihn sobald er das Mädchen auch nur sah, hörte, roch oder ihr nahe war. Natürlich bemerkten die Psychiater das und nutzten das gleich für Coreys Therapie aus. Das Mädchen bat man nett zu Corey zu sein, ihre Freizeit mit ihm zu verbringen, da Corey sehr schnell eifersüchtig wurde, wenn er sie mit jemanden anderen sah, und wenigstens so zu tun als hätte sie ihn gern. Damals war Corey schon 15 und wirklich verliebt, nein, fasziniert von dem Mädchen, sodass er die Stimme vergaß. Erst an dem Tag, an dem das Mädchen entlassen wurde und ihn allein ließ, kam sie wieder. Sie redete sofort auf ihn ein, dass das Mädchen nie wieder kam, sie ihn alleine ließ und jetzt einen anderen finden würde. Anfangs war Corey noch stark, glaubte das nicht, wehrte sich dagegen, doch schon nach zwei Wochen, in denen sie nicht gekommen war, um ihn zu sehen, wurde Corey frustriert, traurig, ließ die Stimme wieder zu, die für ihn da war. Die Psychiater gestanden daraufhin auch, dass das alles eine Lüge gewesen war. Corey drehte daraufhin völlig durch und führt seitdem eigentlich nur noch Selbstgespräche mit sich selbst, wobei er in Wahrheit mit den Stimmen redet und sich immer mehr von der Realität abschottet. Seine Vorstellungen und Fantasien sind mittlerweile zu seiner Realität. Er stellt sich ständig vor seine Umgbung anzuzünden, seine Mitmenschen und ganze Gebäude. Das einzige halbwegs normale an ihm, ist seine beständige Vorliebe für das Zaubern und das lässt man ihn besser machen, weil es das einzige ist, um ihn zu beruhigen und halbwegs ruhig zu stellen. Corey hat Karten, Becher, Würfel, Münzen und vieles mehr. Nur leider löst das eben auch nicht die Probleme. Nein, Corey wird älter, immer irrer, 'verliebt' sich immer wieder kurzfristig und gefangen in diesem Liebeswahn hält er gelegentlich mal seine Geliebten fest. Dies artet auch gerne mal bis zur Körperverletzung aus, ja, sogar auch fast zum Mord, denn Corey würde lieber sie und sich selbst umbringen, als seine Geliebte gehen zu lassen. Eigentlich sah es nicht gut aus für Corey, denn am liebsten hätte man ihn mit so vielen Medikamenten voll gepumpt, dass er für den Rest seines Lebens sabbernd und gefesselt auf einem Krankenbett verbringen muss. Doch es kam anders. Denn wer hätte das alles bezahlen sollen? So durfte Corey irgendwann einfach so aus der Klinik spazieren mit dem großen Traum seinen eigenen Zirkus zu eröffnen. Das hat natürlich nicht geklappt. Letztendlich schlägt er sich mit seinen Zaubertricks durch und arbeitete bis vor einer Woche noch bei McDonald's in der Mall als Clown. Die Stelle wurde aber gestrichen, er verlor den Job und will sich dafür rächen...

Aussehen : 1,75m groß | breite Schultern, schmales Becken, dünn |dunkelbraune Haare | blaue Augen | viele Tattoos
Bild :

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Besonderes :
1. krankhafter Narzissmus :
Noch zu Lebzeiten seines Vaters strebte Corey nach Anerkennung. Vor allem die, von seinem Vater, der selbst ein hervorragender Zauberer war. Er wollte ihn immer beeindrucken, seine Bewunderung bekommen und ihm imponieren. Corey wollte schon immer der beste Zauberer sein und er ist immer krankhaft darum bemüht es allen Recht zu machen. Auch die Erotomanie spiegelt diesen Narzissmus wieder : Das unendliche Streben danach mit der unerreichbaren Liebe auf ein Level zu kommen.

2. Erotomanie :
Es fängt alles eigentlich ganz harmlos an, dass er jemanden einfach nur die ganze Zeit ansieht, weil er eine bestimmte Frau absolut toll findet und ehe er sich versieht, bildet er sich ein, dass ihm von der Frau besondere Blicke zugeworfen werden. Schon ein einfaches Lächeln reicht, um ihm das Gefühl zu geben, dass die Frau in ihn verliebt ist, obwohl das oft aber nicht der Fall ist. Ihm selbst ist das nicht bewusst und dann fängt das ganze Drama an, dass er die Frau für sich haben will, eventuell eifersüchtig wird und zu weit geht mit seiner Wahnvorstellung von Liebe.

3. Jack in the Box Spielzeug :
Diese kleine quadratische Spielzeugbox mit der Kurbel und dem Clown darin ist für Corey das wertvollste auf der Welt. Er würde ALLES dafür tun, nur um es behalten zu können, denn es ist das einzigste Stück aus seiner Vergangenheit, das nicht verbrannt worden ist. Was wohl passiert, wenn das Spielzeug kaputt geht?

Sonstiges:
Corey ist einem Zirkus geboren und aufgewachsen. Schon seine beiden Eltern waren Artisten. (Vater : Zauberer, Mutter : Tuchakrobatin). Von seinen Eltern hat Corey viel mitgenommen. von seinem Vater die Zauberei und von seiner Mutter eine gewisse Gelenkigkeit und eine gute Körperspannung, durch die Corey ein gewisses Maß an Selbstbewusstsein und Anmut in seinem Auftreten ausstrahlt, oder zumindest ausstrahlen würde, wenn da nicht der ganze Wahnsinn wäre. Zudem kennt er nur das Leben im Zirkus und ein anderes Leben, wie zum Beispiel das in der Psychiatrie, ist absolut nichts für ihn. Eher stirbt er, als nicht in einer Zirkusgemeinschaft zu leben.


My mind: a mess.
My body: a mess.
My room: a mess.
My life: a mess.
My music taste: a fucking masterpiece of perfection and all that ist good.
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#3

RE: Anmeldungen

in MaryB & Ponylife 12.01.2020 13:29
von MaryB • Junior Member | 146 Beiträge | 8250 Punkte

Nebencharakter


Raven Wyss


24 Jahre


Montreal, Canada


Vergangenheit

Verbrachte schon ihre Jugend häufig in verschiedenen Kliniken aufgrund von diversen, eher kleineren Jugendstrafen. Nachdem sie ihr Interesse am Hacken entdeckte nahm ihre Vorliebe für Betrug, Provokation und Diebstahl andere Dimensionen an. Ist mittlerweile seit 7 Monaten in der Klinik. Die Bulimie ist bei ihr zwar vorhanden, aber nicht sehr ausgeprägt oder stark. Es ist einfach etwas was sie tut, wenn ihr zu langweilig wird. Sie ist immer auf der Suche nach dem nächsten Mädel zum Flirten und Aufreißen, das verleiht ihr einen Kick.


Diagnosen
Psychopathie & Bulimie


Charakter
frech, vorlaut, charismatisch, cool, humorvoll, manipulativ, impulsiv


Aussehen
Sehr helle grün-graue Augen. Kurze, dunkle Haare. Piercings & Tattoos. Tomboy-Style.


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#4

RE: Anmeldungen

in MaryB & Ponylife 12.01.2020 14:05
von Ponylife • Member | 2.684 Beiträge | 147400 Punkte

ƨтεcκвяıεғ - Nebencharakter



Name: Hendricks
Vorname: Lio
Alter: 21
Geburtstag: 19.08 | ♌

Charakter:

Lio verbarg sich sein Leben lang hinter einer Maske aus übertriebener Arroganz, Selbstverliebtheit und Eitelkeit. Mit dieser Maske ist er für jeden Spaß und Scherz zu haben, egal was es ist! Er selbst macht dauernd Scherze, manchmal gute, manchmal schlechte und wirkt dadurch mehr als nur sorgenfrei. Zu diesem Bild gehört auch seine direkte Art. Lio sagt dann schamlos und gerade heraus seine Meinung, denn seine Klappe halten kennt er nicht. Dadurch wirkt er auch auf gewisse Weise provokativ und aggressiv, was auch gelegentlich an den vielen Promill in seinem Blut liegen kann. Sind es mal gar zu viele, dann zeigt sich besonders Lios eigentlicher seelischer Zustand und dieser ist zutiefst getrübt und gekränkt. Der sonst so selbstverliebte Lio hegt dann eher einen enormen Selbsthass gegen sich und so etwas wie ein Selbstwertgefühl existiert dann bei ihm auch nicht, weshalb er sich dann für absolut wertlos hält. Er fühlt sich sehr einsam und von niemandem so richtig verstanden, da er seit seiner Kindheit nie eine vertraute Person hatte. Er selbst redet sich ein, dass wenn er nicht so tun würde, als wäre er wunschlos glücklich und zufrieden und sorglos, dass ja sonst auch niemand etwas mit ihm zu tun haben wollen würde. Wer würde sich auch schon mit einem seelischen Wrack wie ihm abgeben wollen? Nicht einmal der Junge, von dem er dachte und wirklich glaubte, dass er Lio liebte, hatte es lange mit seiner wahren Natur ausgehalten.


(bitte eine Packung Taschentücher herausholen)
Warum bist du in der Psychiatrie?: Nervenzusammenbruch, Depressionen, Alkohol- und Drogenmissbrauch
Vergangenheit:

Lios Mutter starb schon sehr früh. Er war gerade erst sechs Jahre alt, weshalb er sich nicht mehr an sie erinnern kann. Woran er sich aber sehr gut erinnern kann ist, dass es da mit seiner Einsamkeit angefangen hat. Da sein Vater sehr beschäftigt mit seiner Arbeit war und ständig auf Geschäftsreisen, war Lio immer alleine mit einer Haushälterin oder einem Kindermädchen. Der Junge war selbstverständlich nicht sehr begeistert davon und hat von daher nur gemacht was er wollte in der Hoffnung, dass sein Vater wegen seinem Verhalten zu ihm nach Hause und sich um ihn kümmern würde. Fehlanzeige. Stattdessen gab es die Anweisung an die Haushälterinnen ihm alles durchgehen zu lassen. So wuchs Lio im weiteren Verlauf seines Lebens ohne Regeln und Grenzen auf. Er durfte wirklich alles, aber das machte ihn noch lange nicht glücklich. Im Gegenteil. Es ärgerte Lio sehr und er wollte alles dafür tun, um wenigstens noch seinen Vater bei sich zu haben. So begann Lio sich absichtlich zu verletzen. Allerdings war er clever genug, um es als Unfall darzustellen. So stürzte er sich mal die Treppe runter, ließ irgendetwas schweres auf seinen Fuß fallen oder stieß irgendwo blöd mit dem Fuß an. Aber egal ob eine Wunde, eine Prellung, ein Bruch oder sogar eine leichte Gehirnerschütterung... nichts von all dem war ein Grund für Lios Vater, um sich groß Sorgen um ihn zu machen und zu ihm zu kommen.
Mit den Jahren wurde Lio immer verbitterter und hatte ein sehr niedriges Selbstwertgefühl. Er fühlte sich einfach nicht wertvoll genug, um die Aufmerksamkeit seines Vater zu bekommen. Doch all das sah man Lio nie wirklich an. Er geriet früh genug an die falschen Freunde, um seine Gefühlswelt mit Arroganz und übertriebener Selbstverliebtheit zu überspielen. So war es vorhersehbar, dass Lio früher oder später anfing bis tief in die Nacht von Zuhause wegzubleiben. Was er getrieben hat? Sachbeschädigung, Vandalismus, Hausfriedensbruch, Diebstähle… (wann immer Lio erwischt wurde, hoffte er natürlich, dass nun endlich mal sein Vater etwas tat, aber das einzige was passierte war, dass sein Vater ihn mit einer Menge Geld aus allem rausholte ohne groß Worte darüber zu verlieren) bis hin zu Drogen und frühzeitigem Alkoholismus und dem Rauchen. Lio trinkt Alkohol wie manch anderer sein Wasser und er raucht Zigaretten als wäre es frische Bergluft. Es gibt keinen Tag, an dem Lio nicht mindestens eine Promille Alkohol im Blut hat. Meistens ist er schon am Morgen angetrunken oder noch betrunken von letzter Nacht. Natürlich gab es auch den ein oder anderen Tag, der für Lio im Krankenhaus endete, weil er zu viel Alkohol getrunken hatte. So sah zumindest sein Leben bis zur 12. Klasse aus. Kurz vor dem Beginn des neuen Schuljahres meinte Lios Vater sich mal eben eine neue Lebensgefährtin zu suchen und selbstverständlich wurde deren Sohn Cameron nun Lio aufgebrummt. Cameron sollte mit bei Lio wohnen und auf die gleiche Schule gehen. Lio bezeichnete ihn persönlich immer gerne als 'lästiges Anhängsel' und behandelte ihn eigentlich immer wie einen Hund.
Doch bald hieß es: Neues Jahr, neues Glück? Für eine kurze Zeit in seinem Leben konnte Lio mal wieder etwas Hoffnung schöpfen.
Zum Beginn des neuen Schuljahres gab es einen gravierenden Wendepunkt in Lios Leben, der sein bisheriges ziemlich auf den Kopf stellte. Constantin war in Lios Leben getreten. Ein mysteriöser Junge aus Italien, der neu an der Schule war und dessen Eltern nun im Besitz des Clubs waren, der bei Lio und seinen Freunden sehr beliebt war. Schon gleich am ersten Tag lud Constantin diese auch in den Club ein. Der Abend hatte einen Verlauf angenommen, den sich Lio niemals erträumt hätte aber nun niemals mehr vergessen wird:
Im Club hatten sich die Jugendlichen erst etwas verstreut. An der Bar hatte Lio es nicht lassen können Constantin etwas zu necken, das im Nachhinein schon als kurzer Flirt durchgehen konnte.
,,Was? Kannst du dir keinen Barkeeper leisten?'', hatte Lio gesagt, als er Constantin selbst hinter dem Bartresen gefunden hatte. Als Antwort hatte er das bekommen:,,Und Lio, wenn ich ein Barmann wollte, komme ich auf dein einladendes Angebot zurück. Aber ich bevorzuge perfekt gemixtes. Andereseits könnte ich meinen Barmann von unten holen, wenn es dich so stört, dass ich nicht ganz und gar für dich da bin." Sowie ein Augenzwinkern.
Nachdem Lio einige Flaschen Wodka bekommen hatte, war er gegangen. Doch es kam wieder dazu, dass sich beide den ein oder anderen Blick zu warfen. Erst nach einer Weile kamen Lios Freunde und er, sowie Constantin wieder zusammen und machten es sich in einem etwas ruhigeren Teil des Clubs gemütlich. Ehe sich Lio versah, saß Constantin neben ihm und wie aus Zufall landete Constantins Hand auch auf seinem Oberschenkel. Erst hielt Lio das für Zufall, aber dieser Gedanke verflog Augenblicke später wieder. Da Lio zu dem Zeitpunkt - so wie die anderen - auch schon wieder einiges gebechert hatte, war die Idee Flaschendrehen zu spielen, in seinen Augen keine schlechte. Zusätzlich fühlte er sich dem Jungen neben ihm immer mehr hingezogen.
Doch die Stimmung kippte ein wenig, als Lio ein Mädchen küssen sollte. Constantin wurde leicht säuerlich und verzog sich vorerst, wodurch er Lio mit einem schlechten Gewissen zurückließ. So verweigerte Lio die Aufgabe und legte als Strafe dafür lieber einen eleganten Strip seines Jacketts hin und trank noch einen Shot. Nachdem Constantin dann wieder gekommen war, war es nur noch eine Frage der Zeit bis zum ersten Kuss gewesen, bei dem sich Lio schon so glücklich wie noch nie gefühlt hatte. Nur Minuten später hatten sich die beiden ganz von den anderen zurückgezogen und für Lio war das wohl mit die schönste Nacht seines Lebens gewesen. Constantin gab ihm von Anfang an das Gefühl, wonach er sich nach all den Jahren gesehnt hatte. Lio hat bis heute noch nicht begriffen wie Constantin das geschafft hatte.
Doch ein paar Stunden Schlaf reichten aus, um Lio wieder zweifeln zu lassen, dass er es irgendwo wert war mehr zu sein als nur ein 'One Night Stand'. Lio versuchte sich das am darauffolgenden Tag einzureden und natürlich half der Alkohol dabei einen Großteil seiner neuen Gefühle zu unterdrücken. Immerhin herrschte in ihm ein riesiges Gefühlschaos, das es zu unterdrücken galt. Stockbesoffen kam Lio auch wieder auf die Idee im ganzen Haus zu wütend und Gegenstände kaputt zu machen. Sein Stiefbruder Cameron hatte dies mitbekommen und sich aus dem Staub gemacht. Dieser war zu Constantin gefahren, da Constantin ihm angeboten hatte für Notfälle erreichbar zu sein. Kaum hatte dieser von Lios Wutanfall gehört, hatte sich dieser sofort auf den Weg zu Lio gemacht und fürsorglich das Chaos beseitigt, das Lio in dem Haus veranstaltet hatte. Erneut flammten bei Lio diese starken Gefühle auf. Noch nie hatte er sich zu jemandem so hingezogen gefühlt und umgekehrt war es genauso.
Jedoch hatte Lio eine ganze Zeit lang große Angst davor sich wirklich an Constantin zu binden. Bisher war Lio es gewohnt gewesen von allen Menschen, die er liebte und denen er vertraute, verlassen zu werden. Er wollte, dass das nicht wieder passierte. Aber nach nur wenigen weiteren Treffen mit Constantin, vertraute er sich diesem doch an und war tatsächlich glücklich. Er trank auch in dieser Zeit viel weniger, weil Constantin ihn davon abhielt. Alles schien wirklich gut zu laufen. Lio hatte endlich jemanden, dem er wichtig war und der Lio gerne zuhörte wie es in ihm wirklich aussah. Für Constantin stand Lio auch immer an erster Stelle. Vielleicht ist das auch der Grund, weshalb er jetzt nicht mehr lebt.
Gerade als Constantin Lio endgültig von seiner Bitterkeit - dem Nachtrauern und dem Hass auf den Vater, dass er Lio alleine gelassen hat - befreit hatte und Lio wirklich mehr als nur auf einem gut Weg war nun ein erleichterteres Leben zu führen, brach Lios gerade stabilisierte Welt wieder zusammen. Denn dieser starke Mensch, der Lio so dabei unterstützt hatte von seiner Vergangenheit loszulassen, hatte selbst nicht gerade die schönste Vergangenheit. Nur durch Zufall war Lio in der Nacht aufgewacht, in der mal Constantin derjenige war, der ein kleines Chaos hinterließ. Ungewollt hatte dieser Antidepressiva im Bad verschüttet, nachdem er diese eingenommen hatte, um nach einem Alptraum wieder ruhig schlafen zu können. Constantin hatte einfach vergessen sie wegzuräumen und dummerweise war Lio vorher ins Bad gekommen. Natürlich war es für Lio ein Schock gewesen die Medikamente zu sehen, da man Constantin wirklich nichts angemerkt hatte. Natürlich malte sich Lio die schrecklichsten Gründe aus, weshalb Constantin die Medikamente nahm. Doch Constantin beruhigte Lio gleich wieder, dass er sich keine Sorgen machen müsse, da diese nur noch von 'früher' waren und er sie nur einnahm, wenn er schlecht schlafen konnte. Lio glaubte Constantin und konnte nicht anders, als das einfach so hinzunehmen. Wie Constantin für Lio, wäre Lio auch für Constantin da gewesen. Wenn dieser nur etwas gesagt hätte.
Das hatte er aber nicht und so musste Lio mehr oder weniger mit ansehen wie er erneut von einem geliebten Mensch verlassen wurde. Lio war gerade aus dem Bad ins Schlafzimmer zurückgekehrt, als sich Constantin einfach aus dem Fenster fallen ließ. Es hatte nicht einmal eine Sekunde gebraucht bis Lio realisierte, wie er das einordnen musste. Ihm war sofort sein Herz tief nach unten gerutscht und das erste, was er getan hatte, war aus dem Fenster zu sehen und den grausamen Anblick von Constantins entstelltem Körper auf der Straße zu sehen. Als nächstes erinnert er sich daran wie er so schnell er konnte nach unten gerannt war, sein Freund dort tot gelegen hat und Lio nur noch in Tränen ausgebrochen war. Von dem ganzen Rest bekam er nichts mehr mit. Lio war einfach zusammengebrochen und wirklich am Ende. Die nächsten Tage verbrachte er auch erst einmal im Krankenhaus, weil er ja so unter 'Schock' stand. Das war er tatsächlich gewesen. Wieso? Weshalb? Warum? Diese Fragen quälten ihn die ganze Zeit. Anfangs machte er auch erst noch Constantin die Vorwürfe, wieso er denn nichts gesagt hatte, wieso er Lio jetzt einfach so alleine ließ, wie er ihm das nur antun konnte und wieso er Lio nur angelogen hatte und ob er ihn nur verarscht hatte. Doch schon bald kehrte Lio wieder zu dem Zustand zurück, aus dem ihn Constantin für ein paar Wochen befreit hatte: Lio wurde wieder verbittert und fing an sich wieder selbst zu hassen. Wieso hatte er es nur zugelassen, dass Constantin nur noch auf Lio achtete und nicht sich selbst? Wie egoistisch war Lio gewesen, um sich nicht mal mehr um Constantin und seine Vergangenheit zu kümmern? Wieso hatte er sich nicht zusammenreißen und auch mal versuchen können für Constantin da zu sein? Wieso hatte er nicht besser aufgepasst? Und mit jedem dieser Gedanken nahm Lio mal wieder viel Alkohol zu sich und dieses Mal einfach zu viel.


Aussehen:

Größe: 1,83m
Körperbau: ‚normal‘, durchschnittlich
Augenfarbe: Hazel (Haselnussbraun)
Haarfarbe: dunkelbraune, lockige Haare
Bild/Link: xXx - xXx - xXx - xXx

Hit a car - Check that out. Bullseye. - What the hell are you doing?... - If I were mentally deficient...

smile


My mind: a mess.
My body: a mess.
My room: a mess.
My life: a mess.
My music taste: a fucking masterpiece of perfection and all that ist good.


zuletzt bearbeitet 12.01.2020 14:05 | nach oben springen



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