#1

i can't unlove you – juli & miva

in Juli & Mivaka 17.03.2020 23:18
von Mivaka • Member | 1.116 Beiträge | 79550 Punkte

you gave it all away
didn't even let me in
you gave the worst goodbye
and people ask me how I've been

so let me tell them
friday nights got me feeling lonely
saturdays when the bottles empty
why'd you have to leave me

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#2

RE: i can't unlove you – juli & miva

in Juli & Mivaka 18.03.2020 10:58
von Mivaka • Member | 1.116 Beiträge | 79550 Punkte

















❜❜ and in the end, we're all just humans...
drunk on the idea that love,
only love, could heal our brokenness ❛❛


Mikayla Preston ist geboren und aufgewachsen in Detroit. Die Preston's sind semi bekannt. Christian Preston, als hohes Mitglied in der Autoindustrie und Abigail Preston, als angesehene Anwältin, verdienen eine Menge Geld. Mit nur einem älteren Bruder, mit dem sich ihre Eltern beide zerstritten haben, geht das gesamte Erbe wohl irgendwann an sie. Falls ihre Eltern daran nichts ändern sollten. Und auch wenn die Preston's oftmals nach außen hin so perfekt wirken, so zerrüttet sind die Familienverhältnisse eigentlich. Als Mikayla gerade mal 6 Jahre alt war, trennten sich ihre Eltern. Gingen im Streit auseinander und dennoch liessen sie die gesamte Stadt nichts davon wissen. Sie stellten die perfekte Trennung dar, Eltern die sich selbst danach noch gut verstanden und sowohl Christian als auch Abigail Danvers beherrschten die Schauspielkunst perfekt. Sie reden kaum noch miteinander, ihre Tochter wird nur wie eine heiße Kartoffel zwischen den Beiden hin und her geschoben. Wohnt mal hier und wohnt mal dort. Aufmerksamkeit hat sie noch nie wirklich viel bekommen. Die neuen Partner oder Affären sind wichtiger, nicht zu vergessen die Karriere welche wohl den wichtigsten Punkt im Leben der beiden Erwachsenen spielt. Die Blondine sehnt sich nach ein wenig Aufmerksamkeit ihrer Eltern, würde dies jedoch nicht unbedingt vor anderen zugeben. Hat schon früh gelernt selbstständig zu werden und sich selbst nicht zu vernachlässigen.

→ Christian Preston ; dad ; Autoindustrie
→ Abigail Preston ; mum ; Anwältin
→ Liam Preston ; brother ; student




❜❜ and if you're in love, then you are the lucky one
'cause most of us are bitter over someone
setting fire to our insides for fun
to distract our hearts from ever missing them
but i'm forever missing him ❛❛


Trotz einiger Fehlentscheidungen und Lebensumständen versucht die Blondine weiterhin das Positive zu sehen. Oder versteckt es lediglich, dass es ihr vielleicht doch nicht so gut geht, hinter einer Fassade. Eine Fassade die sie beständig aufrecht erhält. Mikayla gibt sich selbstbewusster als sie sich. Zeigt nicht, dass ihr Kleinigkeiten nahe gehen und sie sich viel zu viel zu Herzen nimmt. Will nicht zeigen wie verletzlich sie doch eigentlich ist und dass sie sich lediglich nach dem Gefühl eines Zuhauses sehnt. Mikayla will irgendwo im Leben ankommen. So sehr sie auch mit beiden Beinen im Leben zu stehen scheint, so unsicher ist sie gleichzeitig. Weiß doch eigentlich gar nicht wo sie hin gehört, zu wem sie gehört, ob sie überhaupt zu jemandem gehört. Das hält sie jedoch gut versteckt hinter der gut aufgebauten Fassade. Mikayla kann vorlaut und frech sein, spricht manchmal bevor sie denkt und dennoch schwingen in ihren Handlungen und Aussagen immer die richtige Portion Humor mit. Egal was sie tut, sie wirkt oftmals wie ein unschuldiges Reh, beinahe so, als ob sie niemandem etwas böses könnte. Die gebürtige Amerikanerin ist ambitioniert und diszipliniert, weiß das alles Talent der Welt nichts bringt ohne Fleiß. Trägt irgendwo gewisse Versagensängste mit sich rum. Hat vielleicht immer noch das Gefühl, dass sie ihren Eltern irgendwie etwas beweisen müsste. Nur ungern lässt sie sich unterbuttern, besitzt einen regelrechten Dickkopf und manchmal muss sie vor Dummheiten bewahrt werden. Mikayla hat das Herz am rechten Fleck. Sieht manchmal lediglich das Positive im Menschen. Ist vielleicht hier und da zu naiv durchs Leben gegangen. Vertraut deswegen nicht mehr unmittelbar jedem. Und dennoch kann man die Blondine oft genug wie ein offenes Buch lesen.




❜❜ why do you do that?
why do you speak of him as if he put the stars in the sky
when he did nothing but break your so god damn much
that the cracks in your heart were practically visible through your eyes. ❛❛

. . .

❜❜ that's the thing about love, isn't it?
you'll let them get away with murder, even if it's your own ❛❛


you gave it all away
didn't even let me in
you gave the worst goodbye
and people ask me how I've been

so let me tell them
friday nights got me feeling lonely
saturdays when the bottles empty
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zuletzt bearbeitet 18.03.2020 10:58 | nach oben springen

#3

RE: i can't unlove you – juli & miva

in Juli & Mivaka 18.03.2020 19:25
von Juli • Member | 1.178 Beiträge | 58900 Punkte

BASICS



»it's cold and dark
i think i'm going insane
the end is coming, it's true
i'm all alone and i'm screaming your name
it seems that's all i can do.«


▪️Daniel [Danny] Forrester
▪️18 |11. Dezember| ♐
▪️ geboren in Atlanta, Georgia

CHARACTER


»i see everything you can be
i see the beauty that you can't see
on the nights you feel outnumbered
baby, i'll be out there somewhere.«


▪️Am Anfang mag Daniel etwas harsch und lieblos wirken, aber das ist er nicht. Lernt man ihn besser kennen, zeigt er eine liebevolle und nette Seite. Menschen, die ihm wirklich wichtig sind, beschützt er mit seinem Leben. In schwierigen Situationen versucht er stets Ruhe zu bewahren, was ihm aber nicht immer gelingt. Der junge Mann ist nicht sehr stressresistent und kann, wenn er sich hilflos fühlt, ziemlich aufbrausend und unberechenbar werden. Dazu tragen teilweise auch die Drogen einen Teil bei, die zeitweilig auch sein Leben bestimmt haben.
In der Beziehung mit Mikayla ist Daniel überraschend ausgeglichen. Es geht ihm ziemlich gut mit ihr. Die beiden machen viel Quatsch zusammen, ergänzen sich perfekt. Dabei ist Danny stets darum bemüht, seine Freundin von allem möglichen Ärger fernzuhalten. Manchmal kann er es mit seinem Beschützerinstinkt aber auch übertreiben, genau wie mit seiner Eifersucht. Dabei stellt er Mikaylas Treue aber nie infrage. Er vertraut anderen Typen einfach nicht, da sie unberechenbar sein können. Durch die Beziehung verspürte der junge Mann jedoch auch viele Ängste. Die Angst, verlassen zu werden, ist täglich an oberster Stelle. Auch, dass die Gefühle einfach verschwinden, ist eine seiner Ängste. Layla gegenüber gibt er sich jedoch selten schwach. Mag es nicht, tief in sein Leben einzutauchen und seine wirkliche Gefühlswelt mit ihr zu teilen. Trotzdem vertraut er ihr viele Sachen an, die keiner weiß. Außer seine Drogensucht. Verbunden fühlt er sich mit der hübschen Blondine vor allem dadurch, dass er sich in ihrer Gegenwart nicht verstellen muss.


FAMILY


»this thing called love
can be so cold
sometimes it's amazing
sometimes it's crazy
this thing called love.«


▪️Mom; Myra Forrester | Kellnerin |
▪️Dad; Paul Forrester | † |
▪️Sister; Catherina June [CJ] Forrester | Schülerin


PAST



»R.I.P. to my youth
and you can call this the funeral
i'm just telling the truth, yeah
you could play this at my funeral
tell my sister, "Don't cry and don't be sad,
i'm in paradise with dad"
close my eyes and then cross my arms
put me in the dirt, let me dream with the stars.«


▪️Daniel Forrester ist jemand, der selten über seine Familie spricht. Schon immer hat er es als unnötig empfunden, über private Angelegenheiten zu reden und sie mit anderen Leuten zu teilen. Was in der Familie geschieht, bleibt auch dort. War Daniel früher offener, was das Thema anging, hat sich das seit dem Tod seines Vaters verändert. Mit 13 Jahren fand der Teenager seinen Vater im Schlafzimmer; er hatte sich den goldenen Schuss gesetzt. Myra zog daraufhin mit ihrem 13-jährigen Sohn und ihrer 5-jährigen Tochter in eine andere Stadt, um ein neues Leben zu beginnen. Daniel stand während der Zeit des Umzugs und durch den traumatischen Anblick seines Vaters, der sich in sein Hirn gebrannt hatte, ständig unter psychischem Stress. Konnte einfach nicht begreifen, dass sein Vater tot war und ihn allein gelassen hatte. In den folgenden Jahren veränderte sich auch seine Mutter. Triezte ihn ständig dazu, in der Schule Bestnoten zu schreiben und nebenbei arbeiten zu gehen, damit die Familie mehr Geld hatte. Allmählich fand Danny einen Weg, mit all den Anforderungen klar zu kommen und allen gerecht zu werden - Drogen. Hatte er sich doch immer geschworen, nicht so zu werden wie sein Dad. Aber durch Drogen wurde plötzlich alles einfacher. Er begann zusätzlich zu dealen.
Danny sah sich selbst nie in einer Beziehung. Rechnete immer damit, später einsam und verbittert in einer kleinen Wohnung zu hausen. Doch dann kam Mikayla. Sie löste Gefühle aus, die Danny bis heute nicht beschreiben kann. Wenn er es versucht, dann läuft es immer auf seine Sucht hinaus.

„Sie macht mich glücklich. Wenn ich nur an sie denke, fühle ich mich so, als hätte ich eine Dosis Koks gesnieft.“


Durch die Beziehung der beiden schränkte er sein Konsumverhalten ein. Das, was sonst die Drogen mit ihm anstellten, schaffte Mikayla einfach nur dadurch, in dem sie Danny anlächelte. Lange haderte Daniel mit sich, ob er ihr von seiner Sucht erzählen sollte, schwieg das Thema aber stets tot. Er verpackte es gern in Andeutungen, dass sie seine Droge sei, sprach es aber nie explizit an.
Irgendwann merkte der junge Mann jedoch, dass Mikaylas Wirkung auf ihn nachließ. Vielleicht lag es auch daran, dass die Schule und seine Mutter ihn stressten. Er begann heimlich wieder Drogen zu nehmen. Manchmal wurde er seiner Freundin gegenüber ziemlich laut und einmal rutschte ihm tatsächlich die Hand aus. Trotzdem versicherte er Layla immer wieder, sie sei die Liebe seines Lebens. Schließlich war es auch die Wahrheit. Aber Daniel wusste irgendwann nicht mehr, was er wollte. Manchmal war sie eine Last für ihn, manchmal sein Fels in der Brandung. Manchmal konnte er nicht ohne sie, aber auch nicht mit ihr.


APPEARANCE



»i could have showed you all the scars at the start
but that was always the most difficult part
see, i'm in love with how your soul's a mix of chaos and art
and how you never try to keep 'em apart.«


▪️braune, kurze Haare + braune Augen
▪️1,83 m
▪️Tattoo am Hals
▪️leichte Bauchmuskeln
▪️Narbe auf dem Brustbein durch Fahrradunfall
▪️hat fast immer Zigaretten + sein Skateboard dabei



»i'm addicted to her. she's my drug. i can't live without her. i need her. she's my life. my fucking whole life.«



»i cheated on you, babe. i'm so sorry. i miss you. i'm scared as fuck. these feelings were so savage. they would have destroyed me so i had to destroy our relationship first.«



»i wish i hadn't been so selfish. but it doesn't matter now. deep down i know that all these things were just excuses, because i thought love would be gone one day.«


zuletzt bearbeitet 18.03.2020 19:27 | nach oben springen

#4

RE: i can't unlove you – juli & miva

in Juli & Mivaka 18.03.2020 20:31
von Mivaka • Member | 1.116 Beiträge | 79550 Punkte



Das Herz hämmert gegen die Brust.
Für einen Moment wird Mikayla schlecht.
Sie will die Ohren davor verschließen, will so etwas nicht hören.
Doch wusste sie es nicht schon längst? Hat sie nicht schon längst mit so etwas gerechnet?
Es ist doch eigentlich immer nur eine Frage der Zeit gewesen. Eine Frage der Zeit bis es dazu kommt. Bis wieder irgendetwas passiert. Und jetzt ist es so weit. Nach dem Footballspiel, welches die Jungs wohlgemerkt gewonnen haben, fand noch eine Party statt. Der Plan war eigentlich, dass Mikayla mit zu der Party geht. Ihren Freund, Daniel, begleitet. Nur ist es dazu nicht gekommen. Nicht etwa, weil sie sich gestritten haben oder sonst etwas vorgefallen ist. Die Blondine hat darauf verzichtet. Wurde von so starken Kopfschmerzen geplagt, dass sie die Feier nicht ausgehalten hätte. Danny sollte sich den Sieg feiern aber ihretwegen nicht entgehen lassen. Jetzt im Nachhinein, wäre es vielleicht besser gewesen. Vielleicht wäre es besser gewesen, wenn die Beiden zusammen nach Hause gefahren wären. Denn dann hätte Mikayla niemals solche Nachrichten bekommen. Nachrichten davon, dass ihr Freund mit Jemand anderem wild knutschend in einem Zimmer verschwunden ist. Die weibliche Person, wer auch immer es war, wurde wohl noch auf dem Weg zum Zimmer ihr Oberteil los. Ab der Treppe unterscheiden sich die Erzählungen. Bei manchen ist die Cheerleaderin schon halbnackt, bei anderen ist er halbnackt. In anderen Fällen, sind beide noch angezogen. So ganz sicher klingt das alles nicht. Und dennoch hinterlässt es einen bitteren Nachgeschmack bei Mikayla. Lässt sich ihr Herz schmerzhaft zusammenziehen.
Mit Danny ist es nicht immer einfach. Mit ihr sicherlich auch nicht. Doch in der gesamtem Beziehung hat die Blonde schon einiges an Scheiße durchgemacht. Hat den Dunkelhaarigen nicht verlassen, selbst als ihm einmal die Hand ausgerutscht ist, hat sie es nicht übers Herz gebracht ihn zu verlassen. Viel zu sehr hängt sie an ihm. Fühlt sich bei Daniel Forrester zuhause. Sie fühlt sich aufgehoben und nicht Fehl am Platz. Größtenteils. In anderen Moment war es nur kompliziert. Oft genug wusste Mikayla nicht mehr, ob sie seinen Worten Glauben schenken kann. Liebt er sie wirklich noch? Und vielleicht hätte sie mehr auf die leisen Zweifel und Andeutungen hören sollen. Hat sie aber nicht. Mikayla hat zu sehr an dem Bild festgehalten, welches ihr so viel Sicherheit und Liebe entgegenbringt.
Jetzt ist Mikayla auf dem Weg zu ihrem Freund. Die Kopfschmerzen sind glücklicherweise nach dem Aufstehen verschwunden. Belästigen sie heute hoffentlich nicht wieder. So sehr sie die Erzählungen verdrängen möchte, so muss sie Daniel darauf ansprechen. Muss ihn zur Rede stellen. Weiß selbst nicht genau, was es bedeutet wird, wenn es wirklich wahr ist. Kann sie ihm auch diesen Fehltritt verzeihen? Hat das Ganze zwischen ihnen dann überhaupt noch eine Zukunft oder ist es vorbei? Vielleicht ist sie Daniel nicht mehr genug, vielleicht liebt er sie nicht mehr und redet es sich nur ein. Weil er dann nicht alleine ist. Schliesslich erreicht sie das Haus des Dunkelhaarigen. Es unterscheidet sich doch maßgeblich von dem, wo sie wohnt. Egal ob bei ihrem Vater oder bei ihrer Mutter. Beide ihrer Elternteile besitzen mehr Geld als Daniels Familie. Und dennoch hat es sie nie interessiert. Mikayla hat sich in einfach in diesen Kerl verliebt. Weiß nicht wie und wann es passiert ist. Weiß nur, dass er ihre Gedanken bestimmt, dass sie ihn doch eigentlich in ihrem Leben braucht. Mikayla klingelt und schnell wird ihr die Tür von seiner kleinen Schwester Catherina geöffnet. "Heyyy...ich wollte zu Danny. Der ist bestimmt noch im Bett oder?" schliesslich ist es Sonntag morgen und der Braunhaarige war gestern Abend auf einer Party. Eine die anscheinend länger gedauert hat. Die Schülerin begrüßt Mikayla. Freut sich diese zu sehen. Die Beiden verstehen sich gut. "Ja genau, der ist in seinem Zimmer." dabei deutet Catherina die Treppe hinauf. Kurz darauf schließt Mikayla die Tür hinter sich, schlüpft aus den weißen Sneakern und nimmt die Treppe nach oben, ehe sie vor der Tür des Zimmers ankommt. Klopft kurz an, ehe sie die Klinke runterdrückt und die Tür öffnet.
Mikayla atmet tief durch.
Wieder hämmert ihr Herz gegen ihre Brust.


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#5

RE: i can't unlove you – juli & miva

in Juli & Mivaka 18.03.2020 23:25
von Juli • Member | 1.178 Beiträge | 58900 Punkte



Daniel träumte selten. Und wenn er es tat, kam meistens nur irgendeine zusammengewürfelte Scheiße heraus. Genau wie in dieser Nacht. Es war ein ziemlich wirrer und aufwühlender Traum. Unruhig drehte er sich von einer Seite auf die andere. An Schlaf war nicht mehr zu denken. Leise stöhnend öffnete er schließlich die Augen. Irgendetwas hatte er geträumt, nur war das schon wieder aus seinem Gedächtnis verschwunden. Etwas orientierungslos tastete er nach seinem Handy und fand es relativ schnell. Das Display leuchtete ihn so hell an, dass er die Augen zusammenkneifen musste. Das Positive an diesem Sonntagmorgen, war das Bild von Mikayla, das Danny als Sperrbildschirm eingerichtet hatte. Doch im Moment konnte er nicht Lächeln. Seufzend legte er das Handy zurück auf seinen Nachtschrank und drehte sich auf den Rücken, starrte die Zimmerdecke an. Was war gestern passiert? Daniel erinnerte sich an die Party. Layla war nicht mitgekommen, da es ihr nicht gut gegangen war. Danny war trotzdem dort aufgekreuzt und hatte zusammen mit seinen Kumpels gefeiert. In seinen Erinnerungen tauchte auch ein schwarzhaariges Mädchen auf. Irgendwie war sie zu der Jungsgruppe hinzugestoßen und irgendwie hatten sie und Danny angefangen rumzuknutschen. Natürlich war ihm dabei seine Freundin in den Sinn gekommen, aber in letzter Zeit wusste er einfach nicht, was er fühlen sollte. Sie war zwar die wichtigste Person in seinem Leben, aber er wusste einfach selbst nicht, was er wollte. Am gestrigen Abend war das anders gewesen. Er war weitergegangen als nur rumzuknutschen. Aber das musste Layla nicht erfahren. Sie musste nicht wissen, dass er die Schwarzhaarige zuerst angefasst hatte. Dass er ihr schmutzige Sachen ins Ohr geflüstert hatte. Oder dass er sich zum Sex hatte hinreißen lassen. „Was sie nicht weiß, macht sie nicht heiß“, pflegte Mike zu sagen und daran würde Danny sich auch halten. Er quälte sich schließlich hoch und streckte sich. Er trug noch die Klamotten von gestern. Nur sein Shirt hatte er falsch herum an. War ja auch ziemlich schwer, sich im Dunkeln anzuziehen, vor allem, wenn man dabei auch leicht angetrunken war. Immernoch müde sank er zurück auf die Bettkante und rieb sich die Augen. Plötzlich klingelte es. Stirnrunzelnd lauschte Daniel den Stimmen unten im Flur. Es war Mikayla. Ihre Stimme würde er unter Tausenden wiedererkennen. Wie immer machte sein Herz einen kleinen Freudensprung. Als sie schließlich die Tür öffnete, sah er auf und lächelte. Bevor er sie richtig begrüßen konnte, rief Catherina von unten, dass sie mit seiner Mutter zu Freunden fahren würde. Das taten die beiden jeden Sonntag. Es war quasi eine Mutter-Tochter Tradition. Mikayla bekam nun Dannys komplette Aufmerksamkeit. „Hey“, begrüßte er sie lächelnd, erhob sich und platzierte seine Hände an ihrer Taille, nur um sie danach dicht an sich zu ziehen. Er drückte ihr einen sanften Kuss auf die Stirn und musterte sie. „Wie geht's dir? Sind die Kopfschmerzen wieder weg?“, hakte er nach. Irgendwie bekam er plötzlich ein mulmiges Gefühl, weil sie hier einfach so aufgetaucht war. Zwar überraschten sich die beiden gegenseitig gern mit Überraschungsbesuchen, aber nicht am Sonntagmorgen nach einer Party. „Ist alles in Ordnung? Oder hattest du einfach so viel Sehnsucht nach mir, dass du jetzt schon hier auftauchst?“ Belustigung schwang in seinen Worten mit. Am Anfang der Beziehung war das ziemlich schlimm gewesen. Am liebsten hätte er jede Sekunde mit der Blondine verbracht. Jetzt war er manchmal froh, Abstand zu haben. Einfach, weil er sie nicht verletzen wollte, nur weil er mit sich selbst nicht klar kam. Sie hatte schließlich genug eigene Probleme. Trotzdem hoffte er, dass es nichts ernstes war. Und mit etwas Glück war sie ja mit dem Hintergedanken gekommen, seinen Morgen etwas zu versüßen.


zuletzt bearbeitet 19.03.2020 00:04 | nach oben springen

#6

RE: i can't unlove you – juli & miva

in Juli & Mivaka 18.03.2020 23:55
von Mivaka • Member | 1.116 Beiträge | 79550 Punkte



Eigentlich will Mikayla nicht hier sein.
Doch, sie will es schon.
Aber nicht unter diesen Voraussetzungen. Nicht mit dem Wissen, was sie über die gestrige Party hat und nicht mit ihrem Vorhaben. So schlecht sie sich in Vergangenheit schon von Danny hat behandeln lassen, so sehr liebt sie ihn. Kann nicht anders, als dem Dunkelhaarigen alles mögliche zu verzeihen. So schwach es vielleicht auch ist, aber die Blondine braucht ihn. Er ist ihr Anker, an dem sie sich festhalten kann, wenn sie zu untergehen droht. Danny fängt sie auf, wenn es in ihrer Familie schwer ist, wenn sie nicht weiß wo sie hingehört. Er ist da und jetzt? Jetzt soll er sie doch tatsächlich betrogen haben. Eine Sache, die das doch eigentlich eh schon angeknackste Vertrauen nur noch weiter bröckeln und zerbrechen lässt.
Danny lächelt sie an, sitzt sogar schon auf dem Bett und liegt nicht mehr schlafend in diesem, wie sie erwartet hätte. Jedoch trägt er noch immer die Sachen von gestern. Ganz anscheinend war es eine lange Nacht. Eine lange Nacht mit irgendeiner Cheerleaderin? Der Gedanke zerfrisst sie. Lässt ihr Herz schwer werden und nimmt ihr kurz die Luft zum Atmen. Bei dem Gedanken wird ihr schlecht und noch schlechter, wenn sie daran denkt, den Dunkelhaarigen damit zu konfrontieren. Einen Rückzieher machen, kann sie aber auch nicht. Dafür belastet es sie schon jetzt zu sehr. Bevor Danny oder sie etwas sagen können, ertönt die Stimme seiner Schwester, welche sich verabschiedet. Jetzt sind sie alleine. Ob das besser ist? Vielleicht. Genau weiß Mikayla es nicht.
Seine Berührung, seine Nähe lässt Mikayla wehmütig werden. Während er ihr einen Kuss auf die Stirn drückt, beißt sie sich auf die Unterlippe. Zwingt sich wenigstens jetzt zu einem leichten Lächeln. "Hey.." leise kommt ihre Begrüßung über ihre Lippen. Seine fast schon fürsorgliche Frage, lässt ihr Herz nur noch schwerer werden. Selbst wenn sie denkt, dass es gar nicht mehr schwerer werden kann, so hat sie tatsächlich das Gefühl, dass jeder Schlag ihres Herzens immer aufwendiger wird. "Ja alles gut, brauchte gestern glaub einfach bisschen Ruhe." gibt sie also von sich. Vielleicht hätte sie sich vorher überlegen sollen, wie sie Danny darauf anspricht. Denn jetzt denkt sie fieberhaft darüber nach, wie sie es am besten anfangen soll. Seine Nachfrage und die belustigten Worte, lassen sie aus ihren Gedanken aufschrecken. Ein beinahe wehmütiges Lächeln breitet sich auf ihren Lippen aus, ehe sie leicht den Kopf schüttelt. Wenn es doch nur so einfach wäre und sie lediglich Sehnsucht nach ihm hat.
Mikayla räuspert sich. Hat Angst davor, dass ihre Stimme zittert. Hat Angst davor nicht die richtigen Worte zu finden. Wie spricht man so etwas denn auch schon an? Und im Grunde gibt es kein Zurück mehr. Denn Danny muss längst gemerkt haben, dass etwas nicht stimmt. Das sie nicht wegen irgendeiner Sehnsucht hier ist, sondern ihr früher Besucht eine nähere Bedeutung hat.
"Danny..?" sie stockt. Will ihm nichts vorwerfen, was vielleicht gar nicht stimmt. "..keine Ahnung..also..mir wurde erzählt, dass gestern auf der Party.." wieder bricht sie ab. Nimmt die haselnussbraunen Augen kurz von ihm, nestelt beinahe nervös an der Armbanduhr an ihrem Handgelenk. Was wenn es gar nicht stimmt und sie ihm so etwas vorwirft? Was wenn er es ihr so übel nimmt, dass er sie von sich schubst und nichts mehr mit ihr zu tun haben möchte? Ihre Gedanken kreisen und Mikayla hat keine Chance vom drehenden Karussell abzusteigen. Es dreht sich immer weiter und hinterlässt ein bedrückendes Gefühl in ihr. "..du..und irgendein Mädchen..?" spricht es nicht direkt aus. Aber Danny ist nicht dumm. Kann sich denken, worauf sie hinaus möchte.
"..das..sind nur irgendwelche Gerüchte oder?" in ihrer Stimme schwingt Verzweiflung mit.


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#7

RE: i can't unlove you – juli & miva

in Juli & Mivaka 19.03.2020 00:46
von Juli • Member | 1.178 Beiträge | 58900 Punkte



Ein kurzes Nicken seinerseits, als sie ihm ihr Befinden schilderte. Automatisch fragte er sich, was wohl gewesen wäre, wenn sie mitgekommen wäre? Wenn die Kopfschmerzen ihr keinen Strich durch die Rechnung gemacht hätten? Eins steht fest - Danny hätte nicht mit diesem Mädel geschlafen. Aber er sollte diese Fragen sein lassen. Die Vergangenheit konnte er nicht ändern. Aber er konnte sie verschweigen. Schließlich hatte er es nicht einmal geschafft, Mikayla zu gestehen, dass er abhängig war. Wahrscheinlich lag es daran, dass er im letzten Jahr deutlich weniger Drogen genommen hatte. Und trotzdem waren sie wieder Bestandteil seines Lebens. Er verdrängte es einfach. Das war schon immer seine Taktik. Verdrängung. Dass er aber nicht alles verdrängen konnte, war ihm bewusst. Aber er versuchte es. Sein Gefühl von vorhin wurde plötzlich stärker. Irgendetwas beschäftigte Layla, das konnte Danny sehen. Er kannte sie und hatte es von Anfang an geliebt, jede Facette ihres Charakters kennenzulernen. Vielleicht kannte er nicht alle, aber trotzdem genug um zu wissen, dass etwas nicht stimmte. Dass das nicht auf Gegenseitigkeit beruhte, fand er selbst traurig. Aber er war es, der sich ihr gegenüber so oft verschloss und dicht machte, wenn ein Thema aufkam, worüber er nicht reden wollte. Er blockte ab und stieß sie von sich. Wie so oft wurde ihm bewusst, dass er immer darin vertraute, dass sie zu ihm zurückkehrte. Sie würde ihn nicht einfach verlassen, da war sich Danny sicher. Mikaylas Worte kamen schließlich zögerlich aus ihrem Mund. Sie schien nicht genau zu wissen, wie sie es formulieren sollte, ohne ihn zu verletzen. Er bekam ein schlechtes Gewissen. Sie war ziemlich nervös. Man musste kein Genie sein, um das zu erkennen. Danny folgte ihrem Blick und sah auf ihre Armbanduhr, an der sie eben noch herumgenestelt hatte. Zeit. Was würde er dafür geben, die Zeit nochmal zurückdrehen zu können? Die Worte, die ihren Mund verließen, ließen ihn aufblicken. Unschuldig, wie ein kleiner Junge, sah er sie an. Er musste einen kühlen Kopf bewahren. Es war vielleicht nicht richtig, sie anzulügen, aber er wollte sie nur vor Schmerzen bewahren. Danny ergiff ihre Hände und sah ihr tief in die Augen. Die nächsten Worte, die seine Lippen verließen, wirkten zwar leicht, aber ihm fiel es unglaublich schwer, der Liebe seines Lebens ins Gesicht zu lügen. „Also derjenige, der das rum erzählt, muss ziemlich verzweifelt sein“, lachte er leise, wendete den Blick kurz ab und sah sie wieder an. Sanft drückte er ihre Hände. „Keine Angst, es sind nur Gerüchte. Ich würde dich nie betrügen, ja? Ich liebe dich. Denkst du, ich wäre so bescheuert, eine Beziehung mit einer so wunderbaren jungen Frau wie du es bist, zu gefährden?“ Danny spürte bei diesen Worten einen Stich im Herzen. Die letzten Sätze hätte er nicht sagen sollen. Sie zeugten davon, dass er ihr eiskalt ins Gesicht gelogen hatte. Ohne mit der Wimper zu zucken. Tatsächlich musste er sich eingestehen, dass er bescheuert war. Schließlich hatte er genau das getan, was er gerade verleugnet hatte. Um seine lieben Worte zu unterstreichen, führte er ihre rechte Hand zu seinen Lippen und platzierte einen Handkuss auf ihrem Handrücken. „Aber lass' uns nicht weiter davon reden. Und auch nicht über die Party. Die war echt ziemlich lahm. Verpasst hast du nicht viel“, lenkte er das Thema dann in eine andere Richtung, bevor eine gedrückte Stille zwischen beiden entstehen konnte. „Weißt du...jetzt wo wir allein sind und für die nächsten zwei Stunden sturmfrei haben, könnten wir uns ja vielleicht einem anderen Thema zuwenden, das definitiv mehr Spaß macht, als irgendwelche erfundenen Gerüchte auszutauschen“, fügte Danny leise hinzu und grinste verschmitzt. Seine Hände fanden den Weg zu ihrer Hüfte und er zog sie wieder an sich; legte seine Lippen auf ihre und küsste sie zärtlich. Er konnte selbst nicht fassen, was er im Moment tat. Erst betrog er seine Freundin, log ihr anschließend eiskalt ins Gesicht und dachte dann nur noch an Sex? Er hasste sich dafür. Aber morgen würde Layla die Sache mit den Gerüchten wieder vergessen haben, da war er sich sicher. Und so viele Leute konnten ihn und das Mädchen nicht gesehen haben...oder doch?


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#8

RE: i can't unlove you – juli & miva

in Juli & Mivaka 19.03.2020 01:14
von Mivaka • Member | 1.116 Beiträge | 79550 Punkte



Die Wahrheit.
Will Mikayla sie überhaupt wirklich hören?
Vielleicht wäre es so viel einfacher, wenn sie niemals etwas davon erfahren hätte, wenn sie die Wahrheit nicht weiß. Denn die Wahrheit tut weh. Also will Mikayla es wirklich wissen? Jetzt ist es zu spät. Sie hat ihre Frage bereits ausgesprochen und kann die Worte auch nicht zurücknehmen. Weiß gar nicht wovor sie mehr Angst hat. Davor, dass die Gerüchte stimmen, oder davor, dass Danny es ihr übel nimmt, dass sie den Worten anderer überhaupt das kleinste Fünkchen Glauben geschenkt hat. Beide Varianten sind nicht sonderlich schön und beide Varianten, hinterlassen bei der Blondine ein dumpfes Gefühl. So dumpf, dass sie sich nicht wohl in ihrer eigenen Haut fühlt.
Danny kann sie inzwischen oft genug lesen wie ein Buch. Selbst wenn Mikayla ihre Gefühle und Gedanken verstecken möchte, so gelingt es ihr einfach nicht. Nicht vor dem Dunkelhaarigen. Zwar würde sie nicht sagen, dass dieser sie in und auswendig kennt. Aber er weiß sofort, wenn etwas nicht stimmt. Weiß sofort, wenn etwas sie bedrückt oder sie traurig ist. Weiß, wenn sie etwas verheimlicht. Vielleicht ignoriert er das Wissen manchmal, aber Danny kann sie lesen. Kann die Emotionen aus ihren Augen herauslesen, aus ihrer Körpersprache, die so offen für ihn ist.
Er ergreift ihre Hände, Mikayla spürt die Wärme die von seinen Händen ausgeht. Seine Augen finden die Ihren und die Blondine kann nichts konkretes darin erkennen. Kann nicht erkennen ob er sich schuldig fühlt, ob er wütend ist oder er die ganze Sache neutral auffasst. Seine Worte lassen einen kleinen Stein von ihrem Herzen fallen. Und ihr bleibt nichts anderes übrig als auf seine Worte zu vertrauen. Das der Gedanke daran natürlich noch immer nicht vollständig aus ihrem Kopf verschwindet, ist klar. Und die Blondine will eigentlich nachhaken. Selbst wenn seine liebevollen Worte ihr schweres Herz wieder dazu bringen, dass es höher schlägt, so muss sie die Angst vielleicht einfach noch weiter aus dem Weg räumen. Doch dazu kommt sie nicht. Danny führt ihre Hand zu seinen Lippen, drückt ihr einen Kuss auf den Handrücken und vermeidet durch seine nächsten Worte das Aufkommen einer Stille. Die Chance, dass sie noch einmal weiter nachhakt. Beinahe so als ob er es ahnen würde, dass sie es vielleicht nicht dabei belassen würde.
Seine verschmitzten Worte machen deutlich was der Braunhaarige doch eigentlich so gerne möchte. Und vielleicht hilft es um die bösen Gedanken an die Gerüchte zu verdrängen. Mikayla möchte ihm glauben. Möchte es wirklich. Sie will nicht, dass es wirklich dazu gekommen ist und das er sie darüber vielleicht anlügt. Die Angst davor bleibt dennoch bestehen. Verständlicherweise. Schliesslich kann es kein Zufall sein, dass sie es nicht nur von einer Person gehört hat. Doch genauso gut, kann auch einfach jemand genau dieses Gerücht verstreut haben. Lange hat Mikayla aber keine Zeit um darüber nachzudenken. Danny zieht sie an den Hüften enger zu sich, legt seine Lippen auf die Ihren und verwickelt die Blonde in einen leidenschaftlichen Kuss. Diese schlingt ihre Arme um seinen Nacken, erwidert den Kuss. Versucht die Gedanken einfach zu verdrängen. Mikayla will lediglich glücklich mit ihm sein, will nicht noch mehr Probleme haben und das hier, bietet vielleicht eine gute Ablenkung davon. Mit solche Worten würde doch ein Danny sie nicht anlügen oder?


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#9

RE: i can't unlove you – juli & miva

in Juli & Mivaka 19.03.2020 02:01
von Juli • Member | 1.178 Beiträge | 58900 Punkte



Sie erwiderte nichts. Sie nahm es einfach hin. Einerseits war Danny froh darüber, dass sie nichts weiter sagte. Andererseits hoffte er, dass sie nicht zu viel darüber nachdenken würde. Die Blondine sollte sich darüber nicht ihren Kopf zerbrechen. Sie sollte die schützende Mauer, die Danny für sie gebaut hatte, nicht durchbrechen.
In Gedanken ging er erneut den gestrigen Abend durch. Wer hätte ihn gesehen haben können? Darüber nachzudenken war jedoch sinnlos. Es waren zu viele Leute dort gewesen und schließlich besaß der Braunhaarige kein fotografisches Gedächtnis. Die Hauptsache war einfach, dass seine Freundin ihm glaubte. Dass sie ihm vertraute. Hätte sie weiter nachgehakt und darauf bestanden, mehr zu erfahren, hätte der junge Mann ihr wahrscheinlich mangelndes Vertrauen vorgeworfen. Er wusste, dass sein Verhalten scheiße war. Jedes Mal wollte er etwas ändern, doch kaum traf er auf Situation, in denen er die Veränderung zeigen konnte, verfiel er in alte Muster. Genau wie mit den Drogen. Er beklaute seine eigene Familie, um sich die Sucht zu finanzieren. Selbst das sprach schon dafür, dass er verdammt egoistisch war. Und gleichzeitig so unschuldig, einfühlsam und gebrochen. Momentan hatte er zum Glück kein Verlangen nach Kokain. Von Anfang an hatte er sich geschworen, Mikayla so weit weg wie möglich von Drogen zu halten. Es war eine gewisse Ironie wenn man bedachte, dass er ein paar Tütchen Koks in seinem Nachtschrank und unter dem Bett gebunkert hatte. So nah, aber doch so fern. Aber solange sie hier war, dachte er sowieso kaum an das ganze Zeug. Die Blondine hatte ihn von Anfang an in ihren Bann gezogen. Sie hatte etwas an sich, was Danny total glücklich machte. Abgesehen von ihrem tollen Körper. Tatsächlich war ihm damals etwas mulmig zumute gewesen, als sich die beiden kennengelernt hatten. Sie war aus gutem Hause und er? Er war der Sohn einer Kellnerin und eines toten Junkies. Danny hatte sich anfangs immer mit den anderen Typen in der Schule verglichen. Die, die mit ihren protzigen Autos auf dem Schülerparkplatz angaben. Die, die ihren Freundinnen haufenweise Schmuck und Klamotten kauften und die, die beliebter waren als er. Und trotzdem war er am Ende mit Layla zusammengekommen. So gesehen war sie seine Rettung gewesen. Die Gefühle, die sie in ihm auslöste... Danny sprach immer von wahrer Liebe. Er war sich sicher, dass er niemals eine Frau so sehr lieben würde wie er sie liebte. Mit dieser Vermutung lehnte er sich weit aus dem Fenster; hatte er vorher doch noch nie eine richtige Beziehung geführt. Und doch war er bereit, sich für sie zu opfern. Mit diesen Gedanken hätte Danny ziemlich gut in ein Stück von Shakespeare gepasst, wenn nicht sogar in 'Romeo und Julia'.
Augenblicklich konzentrierte er sich wieder auf Mikayla. Auf ihre weichen Lippen, ihre warme Haut, die Geborgenheit, die sie ausstrahlte. Noch während des Kusses zog er vorsichtig am Stoff ihres Oberteils, unterbrach den Kuss für ein paar Sekunden, um ihr dieses über den Kopf zu ziehen und drängte sie in Richtung seines Bettes. Ihr Shirt ließ er achtlos zu Boden fallen. Sie hatte seinen Kuss erwidert und nichts gegen seinen Vorschlag gesagt, daher dachte er nicht weiter darüber nach, ob sie nun wirklich Lust hatte, mit ihm zu schlafen. Danny küsste sie nochmal, wanderte von ihren Lippen bis zu ihrem Ohr und flüsterte leise: '„Ich liebe dich.“ Kaum lag sie auf dem Bett, beugte er sich über sie und betrachtete sie kurz. „Manchmal frage ich mich, womit ich dich eigentlich verdient habe“, sagte er nachdenklich und lächelte dann. Er spürte ihre weiche, warme Haut an den Fingerspitzen, als er ihr eine blonde Strähne hinters Ohr strich. Dann war er auch schon dabei, ihre Hose zu öffnen und diese loszuwerden. Am liebsten hätte Danny sie mit weiteren Komplimenten überhäuft, aber er wollte es nicht übertreiben. Stattdessen küsste er nun ihren Hals, ließ es sich nicht nehmen dort einen Knutschfleck zu hinterlassen und arbeitete sich weiter gerade nach unten. Vom Hals über ihr Dekolleté und über ihren Bauch. Am Rand ihres Slips hielt er inne und hob den Blick. „Du machst mich echt verrückt. Wie machst du das nur?“, raunte er leise und konnte sich das nicht erklären.


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#10

RE: i can't unlove you – juli & miva

in Juli & Mivaka 19.03.2020 02:30
von Mivaka • Member | 1.116 Beiträge | 79550 Punkte



Mikayla weiß nicht alles über Daniel.
Er erzählt ihr nicht alles. Lässt sie nicht an allem aus seinem Leben teilnehmen. Öffnet sich der Blondine nicht so, wie diese es vor ihm macht. Zeigt sich nicht so oft verletzlich wie sie. Und dennoch kann sie darüber hinwegsehen. Sie hat sich auf den Braunhaarigen eingelassen und investiert vielleicht an manchen Tagen mehr in die Beziehung als er. Gerade in letzter Zeit ist es zwischen ihnen eine Achterbahnfahrt. Ihre beste Freundin ist schon der Meinung, dass Danny ihr nicht gut tut. Das er sie je nach Lust und Laune entweder zu sich holt oder von sich stößt. Und auch wenn es der Blondine selbst bewusst ist, so sieht sie darüber hinweg. Lässt Danny damit davon kommen, dass er ihr weh tut, das er immer mal wieder einen Riss in ihrem Herzen hinterlässt.
Wahrscheinlich hätte sich Mikayla den Vorwurf zu Herzen genommen. Wäre der festen Überzeugung gewesen, dass sie diejenige in der Situation ist, die Scheiße gebaut hat. Das er doch eigentlich derjenige ist, der sie von hinten bis vorne belügt, kommt ihr jetzt gerade nicht mehr in den Sinn. Oder sie will einfach nicht weiter darüber nachdenken. Will Danny so etwas nicht zutrauen. Und wahrscheinlich ist es besser, dass sie ihn nicht weiter darüber ausgefragt hat.
Schon von Beginn an, hat sich Mikayla immer wieder anhören müssen, dass Danny nicht der Richtige für sie ist. Doch schlussendlich kann man nicht entscheiden wohin die Liebe fällt. Die Blondine hört nicht auf die Anderen, würde den Braunhaarigen immer vor den Anderen verteidigen. Egal was er anstellt, Mikayla stellt ihn vor den Anderen nicht als den Schlechten dar. Möchte nicht, dass manche ihrer Freund noch schlechter von ihm denken, als sie es eh schon tun. Für andere ist es sicherlich nicht verständlich, weshalb sie immer und immer wieder nur das Gute über ihn spricht, ihn immer verteidigt vor anderen.
Danny fackelt nicht lange, seine Hände finden den Weg zu ihrem Oberteil. Ziehen dieses etwas nach oben, so weit, dass sie den Kuss unterbrechen müssen, damit er es ihr über den Kopf ziehen kann. Das weiße Oberteil landet auf dem Fußboden vor dem Bett und der weiße Spitzen BH kommt zum Vorschein. Mikayla weiß vielleicht selbst einfach nicht ob sie gerade wirklich mit ihm schlafen möchte. Weiß nicht ob es das passendste in dieser Situation ist. Doch es ist ein einfacher Weg um dem Stress und den Gedanken entfliehen zu können. Vielleicht hilft es ihr die Gerüchte aus dem Kopf zu bekommen. Sein ich liebe dich lässt ihr Herz höher schlagen. Allmählich verschwindet das mulmige Gefühl in ihr. Spätestens als er sie auf das Bett verfrachtet, verschwinden die letzten Bedenken. Mikayla will nicht weiter darüber nachdenken, will das hier und jetzt genießen. Die Nähe zu ihm, das Gefühl der Verbundenheit zu Danny. "Weil ich dich liebe, Danny.." leise kommen die Worte über ihre Lippen und ein liebevolles Lächeln ziert ihre Lippen.
Seine Hände wandern zu ihrer Hose, ziehen ihr diese aus, sodass auch die Jeans irgendwo im Zimmer landet. Jetzt liegt die Blondine lediglich mit der weißen Spitzen Unterwäsche bekleidet unter ihm. Ihre Hände finden den Weg zu seinem T-Shirt. Fahren darunter und fahren kurz über die leichten Linien seiner Muskeln, ehe sie das Oberteil weiter hoch schiebt. Spürt seine Lippen an ihrem Hals, wie er an ihrer empfindlichen Haut saugt und Mikayla kann sich gut vorstellen, dass ihre Haut nachher ein rötlich, lilaner Fleck zieren wird. Während er mit seinen Lippen ihren Körper hinab wandert, zieht sie ihm das Oberteil aus. Zu weiteren Dingen kommt sie nicht. Seine Hose befindet sich nicht mehr in ihrer Nähe. Viel eher findet jetzt ihre Hand den Weg in seine Haare, leicht krallen sich ihre Finger in diese. Leicht zitternd atmet die Blondine etwas Luft ein, sieht zu ihm.
"Vielleicht so, wie du mich verrückt machst."


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#11

RE: i can't unlove you – juli & miva

in Juli & Mivaka 19.03.2020 03:16
von Juli • Member | 1.178 Beiträge | 58900 Punkte



Weil ich dich liebe.
Noch vor zwei Jahren hätte Danny nie damit gerechnet, dass diese einfachen Worte eine so krasse Wirkung auf ihn haben würden. Augenblicklich schlug sein Herz höher, er spürte den Adrenalinkick und auch die Glückshormone, die ausgeschüttet wurden. Augenblicklich fühlte er sich besser. Hatte seine Lüge vollkommen verdrängt. Es gab nur sie und ihn. Mikayla und Daniel. Wie sein Leben wohl ohne sie aussehen würde? Das wollte er sich gar nicht vorstellen. Viel zu viele Gedanken schwirrten ihm durch den Kopf. Er wollte den Moment mit ihr einfach genießen. Es konnte schließlich schneller etwas passieren, als man dachte. Layla zog ihm das Shirt aus, an seine Jeans kam sie nicht mehr heran. Es tat gut ihr wieder so nah zu sein. Danny vertraute ihr, auch wenn das nicht immer so wirkte. Sie war die einzige Bezugsperson, die er hatte. Mit seiner Mutter konnte er nicht reden und CJ war eindeutig zu jung für seine Probleme. Würde Ms. Forrester erfahren, wie tief ihr Sohn in der Drogensache steckte, würde sie ihn wahrscheinlich rauswerfen. Hätte kein Verständnis für seine Sucht, seine Angst und seine Gefühle. Danny wusste, dass die Drogen seine Gefühlswelt durcheinander brachten. An dem Abend, an dem er Mikayla eine Ohrfeige verpasst hatte, hatte er kurz vorher Speed genommen, um sich etwas aufzuputschen. Durch einen Streit mit ihr hatte sich Danny jedoch nicht beherrschen können. Er wollte nicht nur den Drogen die Schuld geben. Er selbst war schließlich so schwach und schaffte es nicht, aus eigener Kraft, aufzuhören. War er doch ein Versager? Ein Versager, der es nicht einmal schaffte, genug Geld für eine teure Halskette zusammenzukratzen, die die Blondine vor einer Weile in der Stadt im Schaufenster bestaunt hatte? Es stellte sich ihm auch die Frage, was er in der Zukunft tun wollte. Als Dealer hatte er sich zwar einiges dazu verdient, musste aber immer wieder vor der Polizei fliehen und war stets selbst sein bester Kunde. Auch wollte er nicht als Kellner enden, wie seine Mom. Innerlich verfluchte sich Danny wieder für all diese Gedanken. Was würde er dafür geben, einmal seinen Kopf ausschalten zu können. Nicht ständig nachdenken zu müssen. Und genau das waren die falschen Gedankengänge. Genau so war er an die Drogen geraten. Es war ein Teufelskreis. Ein verfluchter Teufelskreis.
Für einen Moment blickte er seine Freundin noch an. Liebte dieses Bild, das er vor sich hatte. Seine Freundin in Spitzenunterwäsche. So wunderschön. So einzigartig. So besonders. So unantastbar. Sie gehörte ihm. „Es ist fast schon bedauerlich, dass du die hübsche Unterwäsche gleich ausziehen musst“, murmelte Danny grinsend und zog ihr den Slip aus. Dann küsste er sich weiter nach unten, ein paar Küsse auf der linken Oberschenkelinnenseite, ein paar Küsse auf der rechten Oberschenkelinnenseite bis er an ihrer Mitte, ihrer intimsten Stelle, angekommen war. Eigentlich plante er kein ewiges Vorspiel, aber vielleicht war das eine Art Wiedergutmachung für die Lüge, die er ihr aufgetischt hatte. Sie ein wenig zu verwöhnen, damit sie auf andere Gedanken kam, war bestimmt keine schlechte Idee. Außerdem hatten die beiden genug Zeit. Hauptsache er selbst kam später auch auf seine Kosten. Trotzdem ließ er sich Zeit beim Verwöhnen von ihrem Schoß, nutzte Zunge und auch Finger. Er wollte ihr Stöhnen hören und selbst alles ausblenden. Diese Frau war sein Ein und Alles. Auch wenn es in letzter Zeit oft gekrieselt hatte, waren sie stets füreinander da gewesen.


zuletzt bearbeitet 19.03.2020 11:05 | nach oben springen

#12

RE: i can't unlove you – juli & miva

in Juli & Mivaka 19.03.2020 09:35
von Mivaka • Member | 1.116 Beiträge | 79550 Punkte



Vielleicht ist Mikayla einfach zu naiv.
Denn die Drogensucht ihres Freundes hätte sie mitbekommen können. Jedenfalls könnte sie sein aggressives Verhalten hinterfragen. Hat es bisher aber nicht gemacht. Hat es hingenommen und hat sich beinahe von diesem unterdrücken lassen. Mikayla wollte niemals zu so Jemandem werden und dennoch macht genau die Liebe es mit ihr. Die Liebe macht die Blondine blind. So blind, dass sie es sogar schon verziehen hat, dass er sie geschlagen hat. Daniel hat sie nicht verprügelt, so weit ist es nicht gegangen. Aber ihm ist die Hand ausgerutscht während eines Streites. Schlussendlich hat Mikayla ihm verziehen, ist natürlich zu ihm zurückgekommen und bei ihm geblieben. Liebe bedeutet anscheinend wirklich, dass man denjenigen fast schon mit einem Mord davon kommen lassen würde.
Wenn man rational denken würde, dann erkennt man schnell, dass die Beziehung nicht gut sein kann. So sehr Mikayla Danny auch liebt. Man verletzt keine Person die man liebt. Man behandelt sie an einem Tag nicht wie das Beste auf der Welt und am anderen wie das Schlechteste. Man tut es einfach nicht und die Zeichen hätte Mikayla schon viel früher erkennen und begreifen müssen. Doch sie möchte es nicht. Sie möchte bei ihm in der Nähe sein, will den Dunkelhaarigen nicht verlieren.
Danny's Augen gleiten über halbnackten Körper, ein Bild welches er inzwischen kennt und auch die noch bedeckten Stellen, kennt er. Mit dem Braunhaarigen hatte Mikayla ihr erstes Mal. Er ist ihre erste große Liebe und diese kann man nicht vergessen, kann man nicht so schnell aufgeben. Seine Worte lassen sie leicht die Augenverdrehen und tatsächlich schleicht sich ein leichtes Lächeln auf ihre Lippen, während sie mit den Schultern zuckt. Wenn es ihm zu schade ist, dann kann er eben nur schauen. Doch so weit geht es nicht. Danny zieht ihr den Slip von den Beinen, lässt diesen irgendwo fallen und dann spürt die Blonde seinen Lippen an ihrer Oberschenkelinnenseite. Zischend atmet sie die Luft ein, verstärkt den Griff ihrer Finger in seinen Haaren und ein leises Stöhnen kommt aus ihrem Mund, während Danny anfängt seine Zunge und Finger einzusetzen. Der Dunkelhaarige weiß genau was er macht, wusste es schon immer und war der Blonden doch etwas voraus. Mikayla spreizt die Beine etwas weiter um ihm etwas mehr Platz zu bieten, weiß ganz genau, dass es nicht lange anhalten wird, dass er sie verwöhnt. So egoistisch es auch klingen mag, natürlich ist Danny darauf aus, dass auch er auf seine Kosten kommt. Mikayla schließt die Augen, spürt das kribbelnde Gefühl, welches sich allmählich in ihr ausbreitet.


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#13

RE: i can't unlove you – juli & miva

in Juli & Mivaka 19.03.2020 13:01
von Juli • Member | 1.178 Beiträge | 58900 Punkte



Toxische Beziehungen. Danny hatte schon oft davon gehört oder gelesen. Jeder hatte andere Ansichten, was solch eine Beziehung eigentlich war. Er selbst empfand die Beziehung der beiden nicht als Extremfall, aber manchmal kam es ihm vor, als wären sie nicht gut füreinander. Sie waren seit anderthalb Jahren ein Paar, die Beziehung hatte ihre Höhen und Tiefen gehabt und natürlich hatte jeder schonmal etwas zum Anderen gesagt, was er im Nachhinein bereute. Es gab Tage, da sehnte sich Danny einfach nur nach Laylas Nähe. Wollte einfach nur neben ihr liegen, mit ihr kuscheln und mit ihr einschlafen. An anderen Tagen verspürte er das Bedürfnis mit ihr zu reden. Tiefgründige Gespräche zu führen, Gefühle und Gedanken auszutauschen. Wie oft hatte er sich im letzten Jahr vorgenommen, ihr von seiner Sucht zu erzählen? Zu oft. Nie hatte er es geschafft. Schließlich gab es auch Tage, wie dieser Sonntag einer war. Danny wollte mit ihr schlafen; seine Bedürfnisse befriedigen, vom Betrugsthema ablenken und sich immer wieder vor Augen führen, dass die Blondine ihm gehörte. Manchmal war der Sex von ihm bestimmt. Er ließ sich ungern unterdrücken oder gab die Kontrolle ab. Bei Mikayla hatte er es aber geschafft, ihr zu vertrauen und nicht ständig die Oberhand zu haben. Er kam damit klar, dass auch sie bestimmte. Danny war auch froh gewesen, dass er der Erste für die Blondine gewesen war. Das hatte das Vertrauen der beiden nochmal gestärkt, aber in der letzten Zeit hatte es ziemlich gelitten. Der Braunhaarige wollte es nicht zugeben, aber es war seine Schuld. Und das wusste er. Kümmerte sich aber nicht weiter darum, schließlich würde schon alles gut gehen. Die Liebe der jungen Leute war so stark, dass sie nicht einfach gebrochen werden konnte.
Danny spürte, wie sich ihre Finger in seine Haare krallten und vernahm ihr Stöhnen. Das reichte ihm als Rückmeldung, dass es ihr gefiel. Sie machte ihn wirklich verrückt. Und er sie. Manchmal im positiven Sinne, manchmal aber auch im negativen. Nach ein paar Minuten ließ er schließlich von ihr ab, hatte sie vielleicht nicht unbedingt zum Höhepunkt gebracht, aber ihre Laute hatten ihm gereicht, um noch mehr Lust auf sie zu bekommen. Wie war es eigentlich gestern Abend gewesen? Danny erinnerte sich kurz zurück, dachte an die Schwarzhaarige und den Sex der beiden. Natürlich war nicht dieses besondere Feeling da gewesen wie mit Layla, aber selbst das hatte mit der Zeit nachgelassen. So gut wie möglich konzentrierte er sich wieder auf die Gegenwart. Er hatte sich nun wieder normal über sie gebeugt und suchte Blickkontakt. „Brauchst du eine kurze Pause oder kann's gleich weitergehen?“, fragte er neckend und grinste frech. Er war bereit, definitiv. Und er wollte sie. Kurz wandte er den Blick von der blonden, jungen Frau ab und öffnete die Schublade an seinem Nachtschrank. Nach kurzem Suchen fischte er schließlich ein Kondom heraus. Menschen, die beim Thema Verhütung unvorsichtig waren, konnte Danny überhaupt nicht ab. Und auch wenn Mikayla die Pille nahm, wollte er lieber immer auf Nummer sicher gehen. Ein Kind wäre das Letzte, was er jetzt gebrauchen könnte. Daher war er sich auch zu hundert Prozent sicher, dass er beim Sex mit der Schwarzhaarigen ein Kondom verwendet hatte. Selbst mit Alkohol im Blut wusste er, dass er momentan kein Kind gebrauchen konnte. In der Zukunft sah das anders aus. Mit Layla konnte er sich vorstellen eine Familie zu gründen. Aber erst dann, wenn er nicht mehr abhängig war. Erst dann, wenn er sein Leben im Griff hatte. Über das Thema hatten die zwei noch nie wirklich geredet. Aber noch sollte es für keinen von beiden eine Rolle spielen, da sie schließlich noch zur Schule gingen. Während nun das Thema kurz in seinen Gedanken auftauchte, spürte er, dass er seine Jeans und Boxershorts dringend loswerden musste, da der Stoff spannte. Zum Glück würde sie seinen Sonntag besser machen. Auf den nächsten Tag hatte der junge Mann nämlich überhaupt keine Lust.


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#14

RE: i can't unlove you – juli & miva

in Juli & Mivaka 19.03.2020 18:17
von Mivaka • Member | 1.116 Beiträge | 79550 Punkte



Diese 'vielleichts' halten Mikayla davon ab, der Beziehung den Rücken zu kehren.
Sie hält daran fest. Möchte, dass die Probleme verschwinden, die immer wieder auftauchen und vielleicht ändert es sich alles wieder. Genau daran hat Mikayla fest. Sie steckt ihre gesamte Energie in genau diese Hoffnung. Denn man kann nicht pauschal sagen, dass die Beziehung nur schlecht ist. Das ist sie gewiss nicht. Danny macht sie in so vielen anderen Momenten glücklich. Lässt sie sich sicher fühlen – zuhause. Er ist ihr Anker in dieser Welt. Und immer wieder beschert er ihr ein klopfendes Herz. Vielleicht nicht mehr so wie zu Anfang, jedoch ist die Liebe zu ihm nicht weniger geworden. Selbst in den dunklen Momenten hört sie nicht auf ihn zu lieben. Das Danny es inzwischen beinahe als 'Selbstverständlichkeit' sieht, dass sie immer zu ih zurückkehrt, ist sicherlich nicht gut. Weder für ihn noch für sie. Und man kann es ihm nicht verübeln, denn bisher ist es wirklich immer so gewesen. Der Braunhaarige kann anstellen was er will und dennoch finden sie wieder zusammen. Ob es immer so sein wird?
Seine Liebkosungen entlocken der Blondine wieder ein leises Stöhnen. Dennoch treibt er das Spielchen nicht so weit, dass er sie erlöst. Hört auf und kommt wieder zu ihr nach oben. Seine neckenden Worte, lassen sie leicht schmunzeln, ehe sie ihm beinahe liebevoll gegen den Oberarm 'schlägt'. "Ich brauch keine Pause von dir." gibt sie dann von sich. Beobachtet Danny dabei, wie er sich wieder etwas mehr aufrichtet, seinen Arm ausstreckt, sodass er an die Schublade seines Nachttisches kommt und diesen öffnet um ein Kondom hervor zu holen. Selbst jetzt nach den eineinhalb Jahren die sie bereits zusammen sind, verhüten sie lieber auf Nummer sicher. Weder Danny noch Mikayla selbst sind scharf darauf, dass sie irgendwie ein unerwartetes Kind bekommen könnten. Kindern an sich ist die Blonde nicht abgeneigt. Will irgendwann Mal ihre eigene kleine Familie gründen. Mit Danny darüber gesprochen hat sie bisher nicht, dennoch ist es für sie, gerade in dem Moment, vorstellbar, dass er der Vater ihrer Kinder werden könnte. Festlegen muss man sich jedoch gewiss noch nicht. Dafür ist es einfach noch zu früh. Mikayla ist gerade mal 17 Jahre alt, geht noch zur Schule und muss sich über so etwas wirklich keine Gedanken machen.
Um ihre Worte noch mehr zu verdeutlichen, lässt sie ihre Hände seitlich an seinem Oberkörper hinab wandern bis zum Saum seiner Hose, ehe sie eine Hand kurz darunter schiebt, ehe sie die Hose öffnet und von seinen Hüften schiebt. Darauf folgt seine Boxershorts. Ganz ausziehen, kann die Blondine ihn nicht, entweder er übernimmt es selbst, oder lässt die Sachen eben halb an. Im Grunde ist es egal. Das der Braunhaarige schon mehr als bereit ist, erkennt sie ohne nach unten zu sehen. Kann es nur zu genau spüren. Wenn sie nach unten gesehen hätte, dann wäre ihr vielleicht der rötliche Fleck an seiner V-Linie aufgefallen. Ein Fleck den sie ihm gewiss nicht verpasst hat, genauso wenig wie den an seinem Schulterblatt. Mikayla verpasst ihrem Freund nur in den seltensten Fällen mal einen Knutschfleck. Das ist eher sein Ding.


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#15

RE: i can't unlove you – juli & miva

in Juli & Mivaka 19.03.2020 20:17
von Juli • Member | 1.178 Beiträge | 58900 Punkte



Ihre Worte quittierte er mit einem sanften Lächeln und gab ihr erneut einen Kuss. Warum spürte er gerade bei ihr diese perfekte Verbundenheit? Waren die beiden einfach füreinander geschaffen? Danny hatte sich diese Frage manchmal gestellt, wenn er nachts wach gelegen hatte und einfach nicht hatte schlafen können. Gab es soetwas wie Schicksal? In seinem Leben hatte der Braunhaarige schon genug Rückschläge erleben müssen. Mikayla war das Beste, dass ihm je passiert war. Hatte ihn vielleicht sogar vor sich selbst gerettet. Er wusste, dass auch ihr Leben nicht einfach war. Ihre Eltern hatten eine fragwürdige Beziehung zueinander, unter der die Blondine leiden musste. Jeder hatte eben sein Päckchen zu tragen. Vielleicht war das auch ein Punkt, der die beiden verband. Sie hatten ihre schwierigen Familienverhältnisse. Die Berührungen und die Nähe von Layla fühlten sich für ihn gut an. Sehr gut sogar. Aber würde es irgendwann einen Moment geben, wo dieses Gefühl nicht mehr auftrat? Einfach, weil es Alltag geworden war? Danny spürte die ersten Anzeichen schon eine ganze Weile, wollte es nur nie wahrhaben. Er hatte Angst, sie nicht mehr lieben zu können. Und sie als selbstverständlich anzusehen. Doch das tat er bereits; war sich dem nur noch nicht bewusst. Sein Blick lag immernoch auf ihr. Ihre wunderschönen Gesichtszüge, ihre wunderschönen Augen. Sie war einfach wunderschön. Von innen, wie von außen. Danny sollte sich mehr als glücklich schätzen, diese junge Frau kennengelernt zu haben. Nie würde er sie ersetzen wollen - doch gerade das hatte er in der letzten Nacht getan. Eigentlich wollte er darüber nicht nachdenken. Sie glaubte ihm schließlich, dass nichts passiert war. Seine Jeans und Boxershorts wurde er schließlich los, in dem er beides etwas umständlich abstreifte. Natürlich hätte er es auch so lassen können, wie vorher, aber das hätte sich mehr nach einer schnellen Nummer angefühlt. Beeilen mussten die beiden sich schließlich nicht und konnten sich somit Zeit lassen. Danny streifte das Kondom über und lehnte seine Stirn kurz gegen ihre; sah ihr wieder in die Augen. „Du bist das Beste, was mir je passiert ist. Danke, dass es dich gibt“, flüsterte er dann leise, drückte seine Lippen kurz auf ihre Stirn und konzentrierte sich wieder auf ihren Körper. Spreizte vorsichtig ihre Beine und drang in sie ein. In seinem Kopf tauchte eine Szene vom gestrigen Abend auf. So gut es ging verdrängte er es. Seine Hände fanden den Weg zu ihren und seine Finger verschränkten sich kurz mit ihren. Dann begann er sich zu bewegen und ließ seine Hände zu ihren Handgelenken wandern, die er festhielt und nach unten drückte. Genug, dass sie nichts dagegen tun konnte, und trotzdem darauf bedacht, ihr nicht weh zu tun. Ihre beiden Körper kamen relativ schnell in den perfekten Rhythmus. Langsam zog der Braunhaarige das Tempo an, legte mehr Leidenschaft in seine Bewegungen; spürte ihren Körper an seinem und genoss dieses Gefühl. „Fuck“, stöhnte er leise und schloss die Augen, um sich noch besser konzentrieren zu können. Schließlich lockerte er auch die Griffe um ihr Handgelenk, da es mit Machtdemonstration reichte. Hatte er vorhin noch daran gedacht, dass er Kontrolle abgeben konnte, war das wieder ein altes Muster, in das er verfallen war. Erneut küsste er sie. Mit jedem Stoß etwas leidenschaftlicher, bis er selbst kaum noch Luft hatte und den Kuss unterbrach. „Ich liebe dich, Babe“, meinte er mit rauer Stimme und schloss kurz die Augen. Sie fühlte sich so verdammt gut an. Nie würde etwas zwischen die beiden kommen - da war er sich sicher.


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#16

RE: i can't unlove you – juli & miva

in Juli & Mivaka 19.03.2020 23:16
von Mivaka • Member | 1.116 Beiträge | 79550 Punkte



So unterschiedlich Daniel und Mikayla auch sein mögen.
Gerade in der Hinsicht mit ihrer Familie ähneln sie sich. Können sich vielleicht auch genau deswegen gegenseitig den Halt geben, den sie brauchen. Zwar ist die Blonde schon immer in reichen Verhältnissen aufgewachsen, jedoch ohne wirkliche Zuneigung ihrer Eltern. Ohne das Gefühl davon irgendwo hin zu gehören. Ihre Eltern reichen sie wie eine heiße Kartoffel immer wieder hin und her. Sie ist da wo es gerade am wenigsten stört. Mikayla wäre früher oder später an dem Verlangen nach Liebe zerbrochen. Danny hat sie gerade in dieser Hinsicht gerettet. Selbst wenn er ihr nicht zwingend jeden Tag das Gefühl gibt, dass er sie wirklich inständig liebt. So hält sie an den schlechten Tagen einfach an den Guten fest.
Auch bei ihr besteht irgendwann die Angst, dass die Luft aus der Sache ist. Dass die Liebe nicht mehr reicht. Vielleicht liebt Danny sie schon gar nicht mehr. Genau sagen kann sie es nicht. Hat sich schon die eine oder andere Nacht den Kopf darüber zerbrochen. Ist immer wieder zu dem Entschluss gekommen, dass sie den Dunkelhaarigen braucht. So egoistisch es vielleicht auch ist. Und genau aus diesem Grund hat sie bisher immer an der Beziehung festgehalten. Egal wie schwer es gewesen ist.
Danny und Mikayla haben keinen Stress. Haben das Haus für die nächsten Stunden für sich alleine und können solange tun und lassen was sie wollen. Können ihre Zweisamkeit genießen und die Zeit genau für so etwas nutzen. Selbst wenn es Mikayla davon abhält weiter über die Gerüchte nachzudenken und ein ernsthaftes, vielleicht ausführlicheres Gespräch mit Danny darüber zu führen. Seine flüsternden Worte, lassen ihr Herz höher schlagen. Lösen das altbekannte, warme Gefühl in ihrer Brust aus. Auf ihren Lippen breitet sich ein Lächeln aus. "Ich liebe dich..." liebevoll spricht sie die Worte aus. Worte die sie genau so meint. Spürt im nächsten Moment auch schon wie der Dunkelhaarige in sie eindringt. Ihr entweicht ein Aufstöhnen und für einen kurzen Moment krampft sich ihr Unterleib zusammen. Bevor ihre Hände den Weg zu seinen Schultern finden können, verschränkt Danny seine Finger mit den Ihren. Mikayla legt ihre Beine um seine Hüften und ihr Unterleib erzittert immer wieder bei seinen Stößen. Der Dunkelhaarige hat im Bett die dominante Position. Für die Blonde stellt das gewiss kein Problem dar. Sie bevorzugt es, wenn Danny sie leitet.
Und auch diesmal lässt er seine dominante Art verlauten. Seine Hände wandern zu ihren Handgelenken, halten diese fest und drücken sie fest, sodass sie diese an Ort und Stelle behalten muss. Bei seinen Stößen kommt ein wohliges Stöhnen über ihre Lippen und die Blonde biegt ihren Rücken etwas durch, sodass sie dem Dunkelhaarigen wieder näher kommt. Drückt ihm ihr Becken etwas weiter entgegen. Ihr Körper reagiert auf das was er tut. So spürt sie das kribbelnde Gefühl, welches sich langsam aber sicher den Weg ihre Wirbelsäule hinab sucht. Spürt das Ziehen in ihrem Unterleib, welches immer stärker wird. Mikayla schließt die Augen, beißt sich auf die Unterlippe, sodass sie das Stöhnen etwas abblockt. Seine tieferen und schnelleren Stöße, quittiert sie mit einem wohligen Wimmern. Spürt wie der Braunhaarige ihre Handgelenke loslässt und beine augenblicklich wandern ihre schmalen Hände an seine Schulterblätter. Dort hält sie sich beinahe etwas fest.
Die Küsse erwidert Mikayla. Selbst wenn ihr allmählich die Luft zum Atmen fehlt. Seine raue Stimme ist wie Balsam für ihre Seele, vielleicht sind es auch einfach nur die Worte die er ausspricht. Es lässt Mikayla augenblicklich lächeln. Zu einer Erwiderung kommt sie nicht. Über ihre Lippen kommt wieder ein leises Stöhnen. Danny soll nicht aufhören, soll weitermachen und so sehr sie sich die Erlösung wünscht, so möchte sie, dass genau dieser Moment so viel länger anhält. Drückt ihren Körper dichter an den Seinen. "Nicht aufhören....bitte..." wimmernd kommen die Worte über ihre Lippen. Sie will so viel mehr von ihm. Will dieses Gefühl einfangen, welches er ihr beschert. Wie gut, dass Mikayla die Knutschflecken der letzten Nacht bisher nicht gesehen hat. Doch früher oder später wird es sicherlich dazu kommen. Ob es dann nur noch verletzender für sie ist, dass sie sich ihm jetzt gerade so hingibt?


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#17

RE: i can't unlove you – juli & miva

in Juli & Mivaka 20.03.2020 00:17
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Danny war nicht der Typ, der mit jeder Frau ins Bett stieg. War eigentlich nicht so oberflächlich und sprunghaft. So war es auch kaum verwunderlich, dass er vor Layla nur eine richtige Freundin gehabt hatte. Betrachtete man die Beziehung von Mikayla und Daniel, konnte man sie nicht mit seiner vorherigen Beziehung vergleichen. Die Gefühle waren anders gewesen. Weniger intensiv. Nicht so schön wie bei der Blondine. Man konnte Forrester also definitiv nicht als 'Fuckboy' abstempeln. Aber wie sollte er den Betrug rechtfertigen? War das nicht oberflächlich gewesen, mit irgendeinem dahergelaufenen Mädel zu vögeln? Danny verstand sich selbst kaum. Dieses widersprüchliche Verhalten. In einem Moment fühlte er so, im anderen so. Ein Wechselbad der Gefühle. In der Vergangenheit war er oft Schuld gewesen, wenn sich Layla und er gestritten hatten. War grundlos eifersüchtig gewesen oder hatte ihr etwas vorschreiben wollen. Aber das war nur Schutz. Danny würde es nie ertragen können, wenn sie am Boden zerstört wäre. Er konnte sie nicht weinen sehen und litt mit ihr, wenn es ihr nicht gut ging. Und trotzdem verhielt er sich wie ein Arschloch, weil es ihm oft nur darum ging, dass er sich besser fühlte. Dass er sich bestätigt fühlte, keine Fehler gemacht zu haben.
Endlich konnte Danny seine Gedanken loslassen. Er konzentrierte sich vollkommen auf seine Freundin. Der Sex sollte ihn eigentlich runterbringen, bisher spürte er aber wieder komische Gefühle. Unendliche Liebe, aber Angst. Der Braunhaarige wusste, dass das nicht sein Leben leiten durfte. Und er dürfte es auch nicht zulassen. Mit den Drogen war es das Gleiche, aber standhaft war er dabei auch nicht geblieben.
Kaum hatte der junge Mann ihre Handgelenke freigegeben, spürte er ihre Hände an seinen Schulterblättern. Kaum merklich zuckte er zusammen, als ihre Fingerspitzen auf eine empfindliche Stelle traf. Wahrscheinlich hatte er sich verletzt; vielleicht irgendetwas aufgeschrammt beim gestrigen Spiel. Danny spürte, wie Mikayla sich ihm entgegenstreckte und es genoss. Er liebte es, ihr Stöhnen zu hören. Und er liebte sie. Ihre Worte, dass er nicht aufhören sollte, brachten ihn zum Grinsen. Wenn er könnte, würde das Ganze nie ein Ende nehmen. Aber leider hatte alles ein Ende, auch wenn sich Danny die größte Mühe gab, diesen Moment herauszuzögern. Verlangsamte sein Tempo etwas und zog es wieder an. Intensivierte die Stöße und wollte ihr so nah wie möglich sein. Wieder verwickelte er die Blondine in einen leidenschaftlichen Kuss, um zusätzlich einen Kick zu bekommen. Dann legte er sich nochmal ins Zeug, um auch ihr einen angenehmen Höhepunkt ermöglichen zu können. Ihr Stöhnen machte ihn verrückt. Alles an ihr machte ihn verrückt. Und so erreichte er schließlich seinen Höhepunkt, stöhnte auf und ließ sich erschöpft neben sie fallen. Mit einem zufriedenen Lächeln drehte er sich dann zu Layla. Er war immernoch etwas außer Atem, genau wie sie. „Ich gehe mal stark davon aus, dass du von einer zweiten Runde nachher nicht abgeneigt bist, oder?“ Die Worte verließen seinen Mund, der sich wieder zu einem frechen Grinsen verzogen hatte. Danny brauchte nur einen Moment, um Kraft zu tanken. Er zog die Blondine an sich heran und vergrub sein Gesicht in ihren duftenden Haaren, schloss die Augen und war einfach nur glücklich. Aber wie würde es morgen aussehen? Würde er da auch glücklich sein oder einfach alles runtermachen und negativ sehen? Nach ein paar Minuten, in denen die beiden miteinander gekuschelt hatten, verließ ein „Ich wäre bereit für Runde 2“ seinen Mund. Vorsichtig zeichnete Danny ein paar kleine Herzchen und Figuren auf ihrem Arm und sah sie an. Sie war wirklich ein Geschenk. Tragisch, dass diese Gedanken ihm meistens kamen, wenn die beiden miteinander schliefen.


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#18

RE: i can't unlove you – juli & miva

in Juli & Mivaka 20.03.2020 00:43
von Mivaka • Member | 1.116 Beiträge | 79550 Punkte



Daniel zählt nicht zu den Fuckboys der High School.
Sicherlich ist er kein unbeschriebenes Blatt und hatte vor der Beziehung mit Mikayla schon öfter Sex. Doch der Braunhaarige hat nicht zwingend den Ruf, dass er mit jedem weiblichen Wesen der Schule schläft. Er ist Footballer, hat deswegen sicherlich einen gewissen Ruf in der Schule und dennoch gehört er nicht direkt zu der Spitze der Hierarchie. Vielleicht weil er aus der falschen Schicht stammt. Die Reichen und Schönen regieren die Welt. So ist es auch in der High School. Mikayla selbst bewegt sich gerne im Mittelfeld der Hierarchie. Und dennoch wird auch sie gerne von Anderen auf eine Position bei den Beliebten gesetzt. Es würde nicht zwingend zu Danny passen, wenn er sie betrügt. Und vielleicht schenkt Mikayla den Gerüchten deswegen keine tiefere Bedeutung. Versucht es jedenfalls.
Mikayla will ihren Freund glücklich sehen. Ihr tut es weh, wenn sie sich streiten. Worum es auch immer geht, oder was er eigentliche Auslöser dafür ist. Viel zu schnell gibt sich die Blonde die Schuld daran. Vielleicht lässt sie sich genau in der Hinsicht zu stark von Danny in eine Richtung leiten. Zwar ist die gebürtige Amerikanerin definitiv nicht ein Mädchen, was zu allem immer nur ja und amen sagt. Bietet auch ihrem Freund mal die Stirn, lässt sich nicht alles von ihm gefallen. Doch schlussendlich lässt sie sich in vielerlei Hinsichten vielleicht doch etwas von ihm 'unterdrücken'. Überlässt dem Braunhaarigen nur zu oft die Überhand in der Beziehung.
Natürlich fallen ihr die Stellen an seinem Rücken auf. Genauso wie das Zusammenzucken seinerseits. Vielleicht hat er sich bei dem Footballspieler gestern verletzt. Das es Spuren vom Sex der vergangenen Nacht sind, kann sie noch nicht wissen. Und wahrscheinlich wäre es besser, wenn sie nie davon erfahren würde. Der Braunhaarige intensiviert die Stöße, verwickelt sie wieder in einen leidenschaftlichen Kuss. Mikayla stöhnt leise auf, beherrscht sich soweit, dass sie ihre Fingernägel nicht in seine Haut bohrt. Will vermeiden, dass sie seine eh schon aufgeschrammte Haut, weiter strapaziert. Bei seinen letzten tiefen Stößen, bäumt sich ihr Körper unter dem Seinen auf. Ihr Unterleib zieht sich weiter zusammen und Danny bringt sie über die Klippe. Mikayla verdreht beinahe lustvoll die Augen, während ein fast schon wimmerndes Stöhnen über ihre Lippen kommt.
Ihr schlägt das Herz bis zum Halse. Nicht so wie auf dem Weg hier her. Sondern auf eine positive Art und Weise. Ihre Brust hebt und senkt sich etwas schneller und die Blondine versucht wieder zu Atem zu kommen, während sich der Dunkelhaarige neben sie auf die Matratze fallen lässt. Seine Worte werden von einem frechen Grinsen untermalt und Mikayla kann nicht anders die Worte mit einem Grinsen zu quittieren. "Aber nur weil ich nicht genug von dir bekommen kann."
Danny zieht sie dichter an sich, vergräbt sein Gesicht in ihren Haaren. Die Blonde kuschelt sich an seinen nackten Körper, schlingt ihre zierlichen Arme um seinen Oberkörper und genießt die Nähe zu ihm. Die Gedanken an die Gerüchte sind vollends verschwunden. Auch wenn es sicherlich nicht lange dauert, bis diese wieder auftauchen. Selbst wenn sie nicht daran glauben möchte, so müssen die Beiden darüber wohl öde rüber nochmal das eine oder andere Wort wechseln. Das es so viel ernster ist, als sie denkt, kann Mikayla nicht wissen. Seine Worte, lassen sie die haselnussbraunen Augen öffnen, zu ihm aufblicken und die Blonde dreht sich auf den Bauch, sodass sie ihren Kopf auf seiner Brust ablegen kann. Haucht einen Kuss auf diese. "Du bist einfach unverbesserlich." gibt sie leise schmunzelnd von sich. Mikayla ist bewusst, dass der Braunhaarige den Sex mit ihr genießt. Es gehört für ihn dazu. Es ist nicht so, dass es bei ihr nicht genauso ist. Doch für den Braunhaarigen ist es vielleicht ein kleines bisschen wichtiger. Mikayla lässt ihre eine Hand über seine Brust an seinem Oberkörper hinunterwandern. Über seine V-Linie, über den rötlichen Fleck, den sie nicht mit ihren Fingern wahrnimmt. Bis sich ihre zierliche Hand schliesslich um sein bestes Stück schließt und anfängt daran auf und ab zu fahren. Vorhin hat der Braunhaarige sie mit seinen Liebkosungen verwöhnt. Jetzt ist wohl sie an der Reihe damit. Das genau diese Aktion dazu führen wird, dass sie ganz andere Dinge entdeckt, kann weder er noch sie wissen.


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#19

RE: i can't unlove you – juli & miva

in Juli & Mivaka 20.03.2020 01:23
von Juli • Member | 1.178 Beiträge | 58900 Punkte



Sie konnte nicht genug von ihm bekommen. Wie passend. Also war er in der Hinsicht vielleicht ihre Droge? Danny wusste, wie sich Abhängigkeit anfühlte. Abhängigkeit von Drogen und von der Liebe. Psychisch und auch physisch. Das hatte er schon durch. Als sie ihn als unverbesserlich bezeichnete, lachte er leise auf. „Ich kann mich bei einer so schönen Frau halt nur sehr schwer beherrschen.“ Worte, die der Wahrheit entsprachen. Für Danny gab es keine schönere Frau als Mikayla. Er konnte sich glücklich schätzen, dass sie nicht so oberflächlich war. Nicht so wie die anderen in der Schule. Die Beliebten. Hielten sich ständig für etwas besseres, und das, obwohl das finanzielle Zeug nicht gleich bedeutete, dass sie einen Charakter aus Gold hatten. Anders war es bei Layla, doch sie schien eine Ausnahme zu sein. Ihre Hand wanderte plötzlich nach unten und umgriff sein bestes Stück. Er stöhnte leise auf und war froh, dass sich die Blondine anscheinend revanchieren wollte. Er schloss die Augen und genoss die Berührungen und Bewegungen. Danny wusste nicht, dass Layla noch heute herausfinden würde, dass er sie tatsächlich betrogen hatte. Hätte er es gewusst, wäre er wahrscheinlich auf Abstand geblieben. Hätte nicht mit ihr geschlafen. Schließlich befanden sich verräterische Spuren auf seinem Körper. Er selbst hatte diese gar nicht mitbekommen. Und auch Mikayla nicht. Mit etwas Glück würde Danny doch noch davon kommen. Vielleicht würde sie die Knutschflecke einfach übersehen. Aber was, wenn die Schwarzhaarige irgendetwas ausplappern würde? Danny war schon wieder bei der Party am Vortag. Überlegte, ob er das Mädchen wirklich kannte und ob sie auf die gleiche Schule ging. Stellte sie vielleicht ein Risiko dar? Im Endeffekt würde der junge Mann eh nichts ausrichten können. Würde die Unbekannte versuchen, ihn zu erpressen, würde das nicht klappen, schließlich fehlte ihm Geld. Beim Thema Geld schossen ihm die Drogen in den Kopf. Er hatte zum Glück Vorräte angelegt, falls schwere Zeiten kommen würden. Eine Art Intuition? Vielleicht, vielleicht auch nicht. Intuition lag eher den Frauen. Die kamen damit besser zurecht als der Braunhaarige. Wahrscheinlich kamen sie auch besser mit Gefühlen zurecht. Für Typen war das Thema immer ziemlich schwer. Wer Gefühle zeigte, war ein Loser. Ein Weichei. Gerade in der Öffentlichkeit war es daher schwer für Danny, seine Gefühle zu zeigen. Aber das fiel ihm allgemein schwer. Schließlich stöhnte er wieder leise auf. „Du bist echt...wow“, brachte er etwas mühsam hervor. Bezogen waren die Worte auf ihre Handlung. Und irgendwie auf alles. Auf ihren Charakter, ihr Verhalten. Auf das Gesamtpaket. Deshalb liebte Danny dieses Mädchen.


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#20

RE: i can't unlove you – juli & miva

in Juli & Mivaka 20.03.2020 01:41
von Mivaka • Member | 1.116 Beiträge | 79550 Punkte



Wenn Mikayla von seiner Drogensucht wissen würde, würde es etwas ändern?
Man weiß es nicht. Es ist nie dazu gekommen. Und auch wenn die Blonde nichts von den Drogen hält, so hat sie sich in Danny verliebt. Zwar zu Teilen unwissend, doch sollte so etwas, etwas an ihren Gefühlen für ihn ändern? Möglicherweise würde es den einen oder anderen 'Wutausbruch' erklären. Würde manchmal erklären, weshalb er zu unpassenden Zeitpunkten Sex mit ihr möchte oder weshalb er sie an einem Tag so behandelt und an einem Anderen so. Sicherlich kann man damit nicht alles entschuldigen. Aber vielleicht manches. Und gleichzeitig kann es einen Keil zwischen die Beiden treiben. Denn was wenn Mikayla in der Sache anfängt etwas von ihm zu verlangen, was er nicht garantieren kann?
Sein Kompliment lässt sie leise lachen und den Kopf schütteln. Danny kann sich, gerade wenn sie leicht bekleidet ist, immer nur schwer beherrschen. Vielleicht nicht ausnahmslos immer. Aber in den meisten Fällen. Sein Stöhnen zeigt deutlich, dass ihm gefällt was sie tut. So fährt die Blonde fort. Lässt ihre Hand etwas schneller auf und ab fahren, ehe sie immer mal wieder mit etwas mehr Druck über seine Spitze fährt. Das seine Gedanken, wie schon zuvor, zu der Schwarzhaarigen von der Party wandern, während sie ihn befriedigt, kann sie nicht wissen. Sollte sie wohl auch besser nicht wissen. So etwas macht sich nicht gut. Vor allem nicht, wenn man der Person immer und immer wieder sagt, dass sie die Einzige wäre.
Danny scheint es gut zu gefallen und vielleicht geht sie genau deswegen einen Schritt weiter. Hört mit den Bewegungen nicht auf, während sie ihm sanfte Küsse auf den Brustkorb platziert und langsam seinen Oberkörper hinab wandert. Dabei behält sie die haselnussbraunen Augen weiterhin auf sein Gesicht gerichtet. Platziert wahrscheinlich deswegen sogar einen Kuss auf den Knutschfleck, als sie seine V-Linie erreicht. Bemerkt es nicht einmal. Ist viel zu beschäftigt damit ihn anzusehen. Mikayla wandert mit ihren Küssen so weit nach unten, bis sie schliesslich seine Spitze zwischen die Lippen nimmt und beginnt daran zu saugen. Sicherlich wird sie sich nicht lange damit aufhalten ihren Freund so zu befriedigen. Dafür ist der Drang einfach zu groß wieder diese Empfindungen zu spüren. Doch für den Moment will sie ihm etwas Gutes tun. Vielleicht sogar als Entschuldigung dafür, dass sie überhaupt auf die Idee kommt, dass etwas an dem Gerücht dran sein könnte. Dass Mikayla in diesem Fall wirklich nicht diejenige ist, die sich für irgendetwas entschuldigen müsste, weiß sie nicht. Wird es aber wohl früher oder später bemerken. Jetzt wo sie den Malen der letzten Nacht so nah ist.


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#21

RE: i can't unlove you – juli & miva

in Juli & Mivaka 20.03.2020 02:16
von Juli • Member | 1.178 Beiträge | 58900 Punkte



Er bereute sein Verhalten. Aber das Vorgefallene totzuschweigen würde besser sein als es auszusprechen, oder? Natürlich war es besser. Er hatte die Beziehung genug gefährdet. Dass seine Lügen es nur schlimmer machen würden, bedachte er nicht. „Was sie nicht weiß, macht sie nicht heiß“, sagte die Stimme in seinem Kopf leise. Ein bescheuerter Satz. Schließlich waren Ehrlichkeit und Treue wichtige Bestandteile einer guten Beziehungen. Und er hatte beides gebrochen. Danny schenkte der Blondine wieder seine komplette Aufmerksamkeit. Wollte nicht mehr über seinen Fehler nachdenken. Ein Fehler, der ihn alles kosten würde. Während sich die Blondine ihren Weg nach unten küsste, behielt sie ihn im Blick; er erwiderte diesen, aber spätestens als ihre Lippen an seinem besten Stück angekommen waren, schloss er wieder die Augen. Sie hatte ihre Tricks, wenn es um seine Befriedigung ging und andersherum galt das ebenfalls. Eine perfekte Ergänzung. Vielleicht war das auch ein Fehler im Denken. Für Danny war der Sex wichtig. So konnte er ebenfalls ausdrücken, dass sie ihm etwas bedeutete. Aber gerade dann, wenn beide miteinander schliefen, überhäufte er sie mit Komplimenten. So als würde er sie belohnen. Oft ging es sowieso von ihm aus, wenn sie es miteinander trieben. Vor allem wenn er vorher etwas genommen hatte. Dann war der Sex für ihn noch intensiver. Danny schob die Gedanken beiseite und sah zu seiner Freundin, die ihn verwöhnte. Er stöhnte noch einmal auf und suchte dann ihren Blick. „Ich will dich. Nochmal“, brachte er schließlich hervor. Die Art der Befriedigung gefiel ihm zwar, aber es war besser, wenn es sich anfühlte, als würden beide miteinander verschmelzen. Es stand Layla im Moment sogar frei, ob sie dieses Mal die Kontrolle übernehmen wollte. Danny vertraute ihr schließlich und machte ihr das klar, in dem er keine Andeutungen machte, sie zu sich zu ziehen. Sie sollte entscheiden.


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#22

RE: i can't unlove you – juli & miva

in Juli & Mivaka 20.03.2020 02:33
von Mivaka • Member | 1.116 Beiträge | 79550 Punkte



Natürlich ist Mikayla aufgefallen, dass Danny sie gerade beim Sex mit Komplimenten überhäuft.
Dabei vielleicht öfter ein 'ich liebe dich' von sich gibt, als wenn sie einfach nur Kuscheln.
Doch genau diese Erkenntnisse schiebt die Blonde beiseite. Will darüber nicht weiter nachdenken. Sie nimmt es hin. Weiß genau, dass es dem Braunhaarigen nicht einfach fällt seinen Gefühlen Ausdruck zu verleihen. Damit kommt sie zurecht. Nimmt die Gefühle, die sie von ihm bekommt, an und versucht sie einfach in Erinnerung zu behalten. Es ist definitiv nicht so, dass es für die Blonde nicht schön ist mit ihm zu schlafen. Doch meist geht die Initiative von ihm aus. Sie geht darauf ein, keine Frage. Nur sollte sie vielleicht hinterfragen, weshalb er ihr genau in solchen Momenten immer wieder seine Liebe gestehen kann und in anderen fällt es ihm manchmal schwer.
Danny's Stöhnen erfüllt für einen Moment den Raum. Sein Blick bohrt sich beinahe in den Ihren und seine Worte, lassen sie sich etwas aufrichten. "Du bist du ungeduldig." die neckenden Worte, verlassen ihre Lippen, welche von einem leichten Grinsen geziert werden. Der Dunkelhaarige lässt ihr die Wahl über die Kontrolle. Und so gerne Mikayla ihm die Kontrolle überlässt, so bietet es sich einfach an, dass sie diese vorerst übernimmt. Inzwischen hat sie sich vollends aufgerichtet, hat ihre Beine links und recht von seinen Hüften platziert und lässt sich anschliessend auf ihn niedersinken, nimmt sein bestes Stück direkt in sich auf und über ihre Lippen kommt ein Keuchen. Den Kopf hat sie etwas in den Nacken gelegt, ihre Hände kommen auf seiner Brust zum liegen, worauf sie sich etwas abstützt. Rhythmisch bewegt sie ihr Becken auf dem Seinen auf und ab, schließt für einen Moment die Augen und genießt das Gefühl, welches sich wieder ihre Wirbelsäule hinab arbeitet. Vielleicht um ihn etwas zu provozieren, etwas zu ärgern, werden ihre Bewegungen langsamer, lässt Danny nicht mehr so tief in sie eindringen, entzieht sich dem Braunhaarigen etwas weiter.
Es ist nur eine Frage der Zeit bis Mikayla den rötlichen Fleck an seiner V-Linie entdecken wird. Und lange wird dies sicherlich nicht mehr dauern. Doch gerade für den Moment sind ihre Augen noch auf sein Gesicht gerichtet. Warten beinahe auf eine Reaktion seinerseits auf ihr provozierendes Verhalten. Die Blonde liebt ihn. Liebt ihn mit jeder Faser ihres Körpers und dennoch ist es fragwürdig wie viel Streit, Verletzungen und Enttäuschungen sie noch wortlos einstecken kann. Danny hat mit seinen Lügen, die doch nur eine gute Intention verfolgen sollen, ein Grab für die Beziehung geschaufelt. Hat sich während dem Sex immer weiter da rein geritten und es mit seinen Worten nur noch verschlimmert.


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#23

RE: i can't unlove you – juli & miva

in Juli & Mivaka 20.03.2020 09:54
von Juli • Member | 1.178 Beiträge | 58900 Punkte



Manchmal fragte sich Danny, wie die Beziehung der beiden aussehen würde, wenn er sich anders verhalten würde. Wenn sie nicht so oft Sex hätten und er nie abhängig gewesen wäre. Wenn er sich mehr ins Zeug gelegt hätte und Mikayla alles von ihm und seinem Leben offengelegt hätte. Aber da war diese Blockade. Und die Drogen. Er schämte sich für diese schwache Seite; war er doch für ein paar Leute aus der Schule schon ein Loser, weil er beim Football nicht ganz vorn mit dabei war.
Es hatte nicht lange gedauert, bis sie seiner Bitte Folge geleistet hatte und sich auf ihm niedergelassen hatte. So zog sie nun seine ganze Aufmerksamkeit auf sich. Ihre neckenden Worte belächelte er bloß. Vielleicht war er in dem Punkt etwas ungeduldig, aber daraus machte er sich nichts. Kaum waren beide Körper vereint, musste er wieder aufstöhnen. Sie fühlte sich verdammt gut an. Automatisch legte sich seine Hände um ihre Taille, wollten etwas Druck ausüben, um ihre Bewegungen zu bestimmen. Mit Mühe konnte sich Danny davon abhalten und hielt sie schließlich einfach nur vorsichtig fest. Während sie ihr Becken auf und ab bewegte, beobachtete Danny sie. Ihm gefiel dieser Anblick, wenn sie den Kopf in den Nacken gelegt hatte, die Augen geschlossen hatte und sich ihm einfach hingab und den Moment genoss. Und ihr Stöhnen turnte ihn sowieso ziemlich an. Aber sie merkte ja selbst, was für eine Wirkung sie auf ihn hatte. Plötzlich wurden ihre Bewegungen langsamer und weniger intensiv. Ihre Augen waren auf ihn gerichtet - wollte sie ihn jetzt provozieren? Er stieß ein gequältes Seufzen aus und grinste dann. Er hatte sie nicht so leiden lassen oder provoziert. Vielleicht beim nächsten Mal. Rache war schließlich süß. Und was sie konnte, konnte er auch. „Komm' schon, lass' mich nicht so leiden“, bat er dann mit rauer Stimme, ließ schließlich ihre Taille los und legte die Hände stattdessen auf ihren Hintern. Dieses Mal verschloss er die Augen nicht, sondern ließ den Blick über ihren heißen Körper gleiten. Er genoss den Anblick und auch das Gefühl ihres wunderschönen Körpers. Es war definitiv nicht falsch, ihr zu vertrauen und sie machen zu lassen. Mikayla wusste ihre Reize einzusetzen, sich zu bewegen und ihn verrückt zu machen. Für ihn war es die perfekte Kombination. Danny merkte dann auch schon, dass er nicht mehr lange durchhalten würde, obwohl er es wollte. Am Anfang der Beziehung hatten die beiden nicht so oft Sex gehabt wie jetzt. Danny hatte es langsam angehen wollen und nicht nur den Vorteil gesehen, mit ihr schlafen zu können. Sie hatten viel Zeit miteinander verbracht und vieles unternommen. Ganz ohne seine ständigen Hintergedanken. Der Braunhaarige musste sich eingestehen, dass sich das geändert hatte. Es gab Tage, da lief es nur auf Sex hinaus, wenn sie sich trafen. Natürlich fand Danny das nicht schlimm, aber im Nachhinein machte ihn seine eigene Oberflächlichkeit fertig.


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#24

RE: i can't unlove you – juli & miva

in Juli & Mivaka 20.03.2020 10:20
von Mivaka • Member | 1.116 Beiträge | 79550 Punkte



Sein Stöhnen ist Zeichen genug, dass es ihm gefällt.
Danny legt seine Hände an ihre Taille, anstatt Druck auszuüben, wie sie es erwartet hätte, lässt er diese nur still an Ort und Stelle liegen. Lässt die Blonde machen und beobachtet sie dabei. Wenn er wüsste, dass es das letzte Mal für eine unbestimmte Zeit ist, dass er diesen Anblick sieht, würde er die Eindrücke vielleicht mehr in sich aufnehmen. Vielleicht hätte er dann aber auch einfach einiges anders gemacht an diesem Morgen. Hätte ihr nicht so ins Gesicht gelogen, hätte nicht alles in die Richtung gelenkt, dass sie zusammen Sex hatten. Doch dazu ist es zu spät.
Sein gequältes Seufzen und die Worte, lassen Mikayla leicht grinsen. Beobachtet den Dunkelhaarigen noch kurz dabei, wie er ihren Körper mustert, ehe ihre Augen für einen kurzen Moment von seinem Gesicht seinen Oberkörper hinab wandern. Bis die winterblauen Augen an einem ganz bestimmten Detail seines Körpers hängen bleiben. Die Finger ihrer linken Hand gleiten über seine Brust, finden den Weg zu dem rötlichen Fleck, welcher an seiner V-Linie prangt. Im ersten Moment bewegt sie ihre Hüften weiterhin auf seinem Becken. Kann die Augen jedoch nicht davon lösen. Ihre Finger fahren leicht über die rötliche Stelle, beinahe so als ob sie sichergehen muss, dass sie es sich nicht einbildet. Ihre Bewegungen werden langsamer, ihr Blick fassungsloser. Gleichzeitig rasen ihre Gedanken und im nächsten Moment spürt sie nur eine Leere in ihrem Kopf. Mikayla hält in ihren Bewegungen inne. Kann die Situation nicht so erfassen wie sie es gerne würde.
An seiner V-Linie prangt tatsächlich ein Knutschfleck. Ein Fleck den sie ihm gewiss nicht dort verabreicht hat und bei keinem normalen Partyspiel dort zustande kommen würde. In Verbindung mit den Gerüchten, ergibt es Sinn. Mikayla beißt sich auf die Unterlippe. Diesmal nicht wegen den Empfindungen die er durch den Sex in ihr auslöst. Viel eher aus Verzweiflung, weil sie nicht damit umzugehen weiß. Gleichzeitig hat sie das Gefühl, dass ihr die Tränen in die Augen schießen könnten und andererseits könnte sie vor Wut laut aufschreien. Doch die Blonde bliebt stumm. Sagt nichts dazu. Kann sich nicht einmal von ihm wegbewegen, ist beinahe wie erstarrt. Wenn es einen ungeeigneteren Zeitpunkt dafür geben könnte, dann dieser hier. Danny steht kurz vor seinem Höhepunkt, wahrscheinlich benötigt es nur noch den letzten intensiven, tiefen Stoß und er würde kommen. Vielleicht fällt ihm in diesem Rausch der Gefühle nicht auf, dass die Blonde beinahe auf seinem Körper erstarrt ist. Die Situation ist so unwirklich, vorsichtig fährt ihr Finger über das rote Mal, welches seine Haut zeichnet.


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#25

RE: i can't unlove you – juli & miva

in Juli & Mivaka 20.03.2020 12:20
von Juli • Member | 1.178 Beiträge | 58900 Punkte



Je näher er seinem Höhepunkt kam, desto stärker umklammerte er ihren Arsch. Versuchte, sie noch näher an sich zu bringen, obwohl es nicht mehr ging. Auch wenn ihm ihr Anblick so gefiel, schloss er wieder die Augen und keuchte auf. Er konnte das Blut in den Ohren rauschen hören und sein Herz klopfte so stark, dass er das Gefühl hatte, es würde ihm gleich aus der Brust springen. Es fühlte sich an wie ein Rausch. Sie war eben doch seine Droge und hatte verdammtes Suchtpotenzial. Die sanfte Berührung ihrer Fingerspitzen in der Nähe seines Beckens beachtete er kaum. Sie berührten sich ständig, also öffnete Danny nicht die Augen, sondern genoss die letzten Minuten, vielleicht auch nur Sekunden, bevor er kommen würde. Plötzlich spürte er wie Mikayla ihre Bewegung verlangsamte. Danny öffnete die Augen und seufzte. „Nein, nicht schon wieder“, grummelte er leise und lachte mit rauer Stimme auf. Hatte sie ihn nicht genug provoziert? Gerade jetzt, wo er so kurz davor stand, wollte er ihre Spielchen eigentlich nicht nochmal mitspielen. Doch dann hörte sie auf und starrte einfach nur auf eine Stelle an seiner V-Linie. Mikayla wirkte...geschockt? Überrascht? Danny konnte es nicht einordnen. Warum hatte sie nun eigentlich aufgehört? „Was ist los, Babe?“ Mit fürsorglichem Unterton verließen die Worte seinen Mund. Insgeheim wäre es ihm aber lieber gewesen, sie hätte es noch zu Ende gebracht. Der Braunhaarige hob den Kopf ein Stück an und besah die Stelle, auf die Mikayla starrte und ihre Finger drüber wandern ließ. Augenblicklich musste er hart schlucken. Scheiße. Das Wort wiederholte sich mehrmals in seinem Kopf. Danny musste sich unbedingt etwas einfallen lassen, um den Fleck zu erklären. Er erinnerte sich an diesen Moment nur düster, als er entstanden war. Am liebsten hätte er sich geohrfeigt. Wie dumm er doch gewesen war. War seine Lüge nicht von Anfang an zum Scheitern verurteilt gewesen? Fieberhaft ging er ein paar Erklärungen durch. Starrte den Knutschfleck an und dann Mikayla, die immernoch auf ihm saß. Er würde wieder lügen; musste versuchen zu retten, was zu retten war. „Es...es ist nicht das, was du denkst“, fing er an und schluckte nervös. „Ich habe mich...äh...gestern an einem Tisch bei Mike gestoßen. So ein hüfthoches Ding mit ziemlich scharfen Kanten. Hat ziemlich weh getan und jetzt ist halt 'n blauer Fleck drauß geworden. Sieht ziemlich übel aus, oder? Der Tisch stand auch echt blöd im Weg. Bin halt echt voll dagegengeknallt und dachte zuerst, ich hätte mir was gebrochen oder so“, lachte er leicht und knabberte nun nervös an seiner Unterlippe. Sie musste ihm glauben. Sonst steckte er echt tief in der Scheiße. Aber Danny war dumm. Hatte er vorhin so gut gelogen, so hatte er jetzt einen Fehler gemacht. Wenn er log, umschrieb er seine Lüge gern so ausführlich wie möglich, damit sie glaubhafter wirkte. Aber gerade diese unnötigen Informationen und Umschreibungen machten ihn unglaubwürdig. Kurz überlegte er, ob er die Vertrauenskarte ausspielen sollte. Es wäre ihr gegenüber zwar ziemlich unfair, aber was wenn sie ihm nicht glauben würde? Dann hatte er keine Wahl.


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