#176

RE: Start

in Vᴀᴍᴘɪʀᴇ. 24.06.2020 20:07
von Dreami • Senior Member | 6.076 Beiträge | 327500 Punkte

Ich musste wieder lachen. Die Vorstellung, dass ich jemals in einem Museum ausgestopft hinter einer Glasscheibe stand und von Menschen bestaunt wurde, war einfach zu komisch. Würden die Menschen über mich überhaupt staunen? Einen echten Vampir zu sehen, war sicherlich nichts besonderes seitdem es mehrere Filme oder Serien über meine Spezies gab.
Ich lächelte wieder und streichelte sie sanft weiter. “Ich weiß wirklich nicht, wie du dad gemacht hast. Aber irgendwie fühle ich mich wohl bei dir. Ich hatte so ein Gefühl noch nie bei einem anderen Menschen, aber bei dir habe ich keine Angst, dass du jemals von mir wegrennen würdest und mich irgendwo einsperren würdest.“,gestand ich ihr und sah wieder zu ihr runter. Ich genoss es einfach mit ihr in der Badewanne zu liegen und mich zu entspannen. Ihre kleinen Streicheleinheiten taten wirklich gut und so schloss ich die Augen. Doch als sie wieder anfing zu sprechen, öffnete ich diese wieder und sah wieder zu ihr runter. Über ihre Frage musste ich kurz nachdenken und schüttelte dann mit dem Kopf. Nein, sowas hatte ich noch nie erlebt. “Nein, also Frauen finden mich heiß. Das weiß ich, ja. Aber so als sexuelle Vorliebe nein, sowas hatte ich noch nie. Vielleicht hatte das die ein oder andere Frau und hat es mir nur nicht gesagt, dass kann gut sein.. aber warum fragst du überhaupt? Hast du etwa so eine sexuelle Vorliebe?“,fragte ich schmunzelnd nach.


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#177

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in Vᴀᴍᴘɪʀᴇ. 26.06.2020 21:30
von Alex • Senior Member | 5.845 Beiträge | 1040224 Punkte

Scott schien auch nicht wirklich zu verstehen, warum Lexi ihm gegenüber so entspannt war. Vermutlich erlebte man es als Vampir auch eher selten, dass jemand keine Angst vor einem hatte und sich sogar angezogen fühlte. Automatisch fragte sich die Blondine, ob er vielleicht Frauen auch schon dazu manipuliert hatte, sich auf ihn einzulassen. Wer Jahrhunderte lebte, sehnte sich doch eigentlich nach Liebe, oder etwa nicht? Doch Liebe war vermutlich ein schwieriges Thema, sofern man sich nicht in einen Artgenossen verliebte. Lexi konnte sich nicht vorstellen, wie es für Scott sein musste, vielleicht 60 schöne Jahre mit einer Person zu verbringen, nur um sie dann sterben zu sehen. Bei dem Gedanken verzog die Studentin leicht das Gesicht. Das konnte allerdings auch daran liegen, dass sie sich in dem Moment selbst fragte, wohin die ganze Sache hier führen sollte. Scott war ein Vampir, Alexia ein Mensch. Sicher gab es die Möglichkeit, dass er sie verwandelte. Doch wollte er das? Wollte sie das? Augenblicklich spannte die Blonde sich an. Das waren Dinge, über die sich eine Frau in ihrem Alter eigentlich keine Gedanken machen musste, wenn sie einen Mann kennenlernte. Doch nun war es Realität und Lexi wusste nicht genau, wie sie damit umgehen sollte. Doch das andere Thema riss sie schließlich doch aus ihren tristen Gedanken und nun stieg ihr doch die Röte ins Gesicht. "Du weißt also, dass Frauen dich heiß finden?", wiederholte sie lachend, um ihre peinlich berührte Reaktion zu überspielen. "Ganz schön von sich selbst überzeugt, der Herr.", fügte sie noch schmunzelnd hinzu, ehe sie mit den schmalen Schultern zuckte. "Ich würde es jetzt nicht als sexuelle Vorliebe bezeichnen...glaube ich. Also bei meiner Erfahrung kann ich ja vermutlich nicht mal von sexuellen Vorlieben reden.", erklärte sie ihm mit leiser Stimme und schluckte, bevor sie weitersprach. "Aber ich weiß halt, worauf ich bei Männern stehe und was mich anmacht. Zum Beispiel Dominanz."
Alexia merkte selbst, wie dumm sie sich gerade anhörte. Also schwieg sie erst wieder und starrte konzentriert auf die Wasseroberfläche, ehe sie doch wieder den Mut fand, ihre Erklärung fortzusetzen. "Aber mich stört es nicht, wenn du von mir trinkst. Das ist mir lieber als zu wissen, dass du andere verletzt beziehungsweise anderen Frauen...so nah kommst."
Mittlerweile musste ihr Gesicht so rot wie eine überreife Tomate sein. "Kennst du das, wenn du den Drang hast, irgendwas dummes zu tun? Du weißt zwar, dass es verrückt ist und würdest es auch nicht machen, aber der Gedanke ist da? Zum Beispiel über eine Brücke fahren und kurz überlegen, aufs Gas zu drücken und durch die Abgrenzung zum Wasser zu rasen? Und ich habe irgendwie den Drang, zu bluten, damit du dann...zu mir kommst...und trinkst."
Nun wäre die Blondine wirklich am liebsten im Boden, oder eher im Wasser, versunken. Sie rutschte direkt ein wenig tiefer in die Wanne, sodass ihr Kopf nun nur noch auf der Höhe seines Bauchnabels war und sie bis zum Kinn im Schaum verschwunden war.



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#178

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in Vᴀᴍᴘɪʀᴇ. 30.06.2020 21:39
von Dreami • Senior Member | 6.076 Beiträge | 327500 Punkte

Als Lexi rot wurde, musste ich schmunzeln und strich ihr liebevoll eine Strähne aus dem Gesicht. Ich fand es süß, dass sie so schnell rot wurde als ich sie ertappe. “Man soll das überzeugt von sich sein, oder? Sowas steht doch in euren komischen Magazinen.“,meinte ich nur schmunzelnd und zuckte ebenfalls mit meinen Schultern. Danach hörte ich ihr zu und nickte. Sie hatte zwar nicht viele Erfahrungen, aber immerhin wusste sie, was sie anmachte und auf was sie so stand. Viele mussten sich da erst ausprobieren, ehe sie genau wussten was sie anmachte. “Du magst also Dominanz, hm? Das werde ich mir auf jeden Fall für's nächste Mal merken. Vielleicht kommen wir ja dann mal einwenig weiter als letztes Mal.“,sagte ich dann grinsend und streckte mich einwenig. Danach hob ich dann eine Augenbraue und sah sie fragend an. Es störte sie, wenn ich von anderen trank? Das war nun wirklich komisch und eine wirkliche Erklärung fand ich dafür auch nicht. War das jetzt das neue eifersüchtig sein? “Das ist wirklich verrückt...“,brachte ich nur hervor und sah sie verwundert an. Sie sollte doch froh sein, dass ich nicht ihr Blut trank und sie dadurch in Gefahr brachte. Aber anscheinend sah sie das anders.
Es dauerte einen Moment, ehe ich realisierte, was sie da sagte und sah sie daher nur stumm an. Sie würde ihr Blut freiwillig für mich hergeben, nur damit ich bei ihr blieb bzw zu ihr kam und von ihr trank? Das klang wirklich mehr als verrückt, weshalb ich nur mit dem Kopf schüttelte. “Nein, das kenn ich nicht.. bzw nicht in der Ausführung, die du kennst. Du willst freiwillig für mich bluten, damit ich zu dir komme? Warum? Was fasziniert dich so an mir? Ich bin ein ganz normaler Mann, nun ja außer, dass ich eben ein Vampir bin.“ Ich versuchte irgendwie zu verstehen, warum sie so dachte und für mich bluten wollte.


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#179

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in Vᴀᴍᴘɪʀᴇ. 30.06.2020 22:21
von Alex • Senior Member | 5.845 Beiträge | 1040224 Punkte

Der Rotton ihrer Wangen wurde nicht heller als Scott ihr schon fast zu liebevolle eine Strähne aus dem Gesicht strich. Dass er es süß fand, dass sie aussah wie eine überreife Tomate, konnte sie sich denken. Die meisten Kerle fanden sowas doch ganz niedlich, warum also nicht er? Trotzdem war es ihr unangenehm und demnach war Lexi froh, dass sie mit dem Rücken zu dem Dunkelhaarigen saß und er nicht das volle Ausmaß sehen konnte. Doch ihr Herzschlag verriet die junge Frau vermutlich ohnehin. Vor Scott konnte sie kaum etwas verheimlichen, so viel stand fest. Also versuchte Lexi auch gar nicht erst, sich irgendwie aus der Sache herauszureden. Lügen hatten bekanntlich kurze Beinen und die Blondine bevorzugte ohnehin die Wahrheit. Als er ihr versprach, sich die Sache mit der Dominanz zu merken, lachte Lexi unsicher auf. "Ein wenig weiter als letztes Mal?", wiederholte sie skeptisch und warf ihm doch einen kurzen Blick über die Schulter zu. Da schien jemand sehr davon überzeugt zu sein, dass es ein nächstes Mal geben würde. Doch Lexi musste zugeben, dass auch sie einer Wiederholung nicht abgeneigt war. "Ich bin gespannt, Mr Grey.", stimmte sie ihm also frech zwinkernd zu und wurde dann wieder ruhiger. Auch er schien nicht zu verstehen, warum sie so einen Schwachsinn dachte. Etwas anderes als Schwachsinn war es Alexia's Meinung nach auch gar nicht, da musste sie ehrlich mit sich selbst sein. Allerdings wurde es nicht besser als Scott ihr mitteilte, noch nie so eine Frau getroffen zu haben. Schon fast deprimiert seufzte die Studentin auf und biss sich auf die Unterlippe. Vielleicht hätte sie ihm ihre Gedanken doch nicht mitteilen sollen, denn er schien sichtlich überrascht zu sein. "Naja, ich bin halt echt etwas besonderes und einzigartiges.", murmelte sie trocken und lächelte leicht, ehe sie sich dann nach einer Weile erhob, aus der großen Badewanne stieg und sich ein kuschliges Handtuch um den zierlichen Körper band. Dann wanderten ihre grünen Augen wieder zu Scott. "Lass uns lieber über was anderes reden, ja?", schlug sie vor und musterte sich für einen Moment im Spiegel, ehe sie sich hastig die Zähne putzte und zwischenzeitlich auch für ihren Gast ein großes Handtuch aus dem Badschrank holte und es neben der Badewanne auf dem Boden ablegte. "Ich zieh' mir kurz was an, ja?", informierte sie ihn und huschte auch schon aus dem Bad. In ihrem Ankleidezimmer entschied sich Lexi recht schnell für ein rotes Set, welches aus einem Bralette aus Spitze und einer dazu passenden Shorts bestand, die recht eng anlag und nicht einmal den Po ganz verdeckte. Doch nachdem sie zuvor mit Scott gebadet hatte, war es ohnehin egal, was sie nun anzog. Die blonden Haare kämmte sie sich kurz durch, flocht sich dann aber einen lockeren Zopf, damit die Mähne über Nacht trocknen konnte. Zufrieden steuerte sie dann wieder den Flur an und schielte in Richtung Badezimmer. "Scott?", rief sie und sah sich um. Vielleicht war er auch schon in ihr Schlafzimmer verschwunden.



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#180

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in Vᴀᴍᴘɪʀᴇ. 30.06.2020 22:44
von Dreami • Senior Member | 6.076 Beiträge | 327500 Punkte

Ich musste leicht auflachen. Ein weiteres Mal gab es sicherlich, da war ich mir ziemlich sicher. Lexi war sicherlich alles andere als abgewandt von mir, immerhin hatte sie mir dies gerade indirekt gesagt. “Das kannst du gerne sein. Stehst du eigentlich auf Peitschenschläge? Und wenn du nächstes Mal zu mir kommst, dann zeig ich dir mein verbotenes Zimmer.“,meinte ich grinsend und biss sanft in ihren Hals rein und lies meine Hände zu ihren Brüsten wandern. Doch schnell lies ich wieder von ihr ab, als sie einerseits aus der Wanne stieg und zum anderen das Thema wieder ernster wurde. Seufzend erhob ich mich dann ebenfalls aus der Wanne und lies das Wasser aus der Badewanne laufen. Etwas besonderes und einzigartiges war sie auf jeden Fall, somit nickte ich darauf nur und nahm dankend mein Handtuch entgegen. Danach band ich mir dieses um die Hüften und machte mich ebenfalls bettfertig. “Natürlich, wenn du über etwas anderes reden möchtest, dann ist das okey.“,sagte ich und sah ihr auch schon hinterher, als sie aus dem Bad in ihr Schlafzimmer ging. Ich trocknete mich dann ab und sah wieder auf, als sie meinen Namen rief. “Schon Sehnsucht nach mir?“,fragte ich und stellte mich hinter sie. Das Handtuch hatte ich mir wieder schnell um die Hüfte gewickelt.


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#181

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in Vᴀᴍᴘɪʀᴇ. 30.06.2020 22:54
von Alex • Senior Member | 5.845 Beiträge | 1040224 Punkte

Das wurde hier ja langsam wirklich interessant. Peitschenschläge und verbotenes Zimmer? Alexia wusste nicht so ganz, wie viel Scherz und wie viel Wahrheit hinter diesen Worten steckte. Einerseits traute sie Scott beides zu. Er hatte schließlich viel Zeit gehabt, sich sexuell auszuleben und seine Präferenzen zu finden. Früher oder später landete doch jeder mal in dem BDSM Bereich. Doch ob sie denn nun auf Peitschenschläge stand, konnte die junge Frau beim besten Willen nicht beantworten. Daher zuckte sie nur unschuldig mit den Schultern und teilte ihm mit, dass er es ja ausprobieren konnte. Natürlich gefolgt von einem frechen Zwinkern. Von solchen Spielchen war Lexi noch ganz weit entfernt, ob es nun Spaß oder Ernst war. Das verbotene Zimmer hielt sie jedoch für eine Lüge. Natürlich bot sein Haus genügend Möglichkeiten für solch einen Raum, aber ob sie ihm sowas zutraute, konnte die junge Frau nicht so ganz sagen. Als er sie sanft in den Hals biss, überkam sie ein angenehmes Kribbeln und Lexi musste leise seufzen, als sich seine Hände in Richtung Brüste bewegten. Doch bevor das Ganze hier wieder in die falsche Richtung ging, beendete sie die Situation doch lieber vorzeitig und verschwand aus dem Bad.
Doch sonderlich lange blieben die Beiden nicht voneinander getrennt, denn ehe Lexi sich versah, stand Scott auch schon hinter ihr. Erschrocken zuckte sie zusammen und sah über ihre Schulter hinweg zu ihm auf. "Wenn du das öfter machst, habe ich irgendwann nen Herzinfarkt.", stellte sie amüsiert fest und nickte dann. "Klar, wir haben doch schon festgestellt, dass du mich süchtig machst.", antwortete sie ihm auf seine Frage und drehte sich ihm zu. "Das Handtuch hättest du aber weg lassen können.", tadelte Lexi den Größeren und griff dann nach seiner Hand, um ihn in ihr Zimmer zu ziehen. Dort ließ sie Scott jedoch noch einmal für einen Moment alleine, um kurz nach Liv zu sehen, welche jedoch schlief. Erleichtert kehrte Alexia also zurück in ihr Zimmer und verschränkte dort die Arme vor der Brust, ehe sie gähnte und sich die Schultern rieb. Das heiße Bad hatte auf jeden Fall gut getan, doch Muskelkater hatte sie nach wie vor. Der Gedanke an die anstehenden Aufführungen machte es auch nicht besser, weswegen die Blondine auf das Bett zutänzelte, die Decke zurückschlug und es sich dann gemütlich machte. "Hast du mittlerweile die Peitsche besorgt?", fragte sie lachend in Scott's Richtung. Angesichts seines Tempos war es doch relativ wahrscheinlich, dass er mal eben nach Hause in sein verbotenes Zimmer geflitzt war. Doch an dessen Existenz glaubte sie ohnehin nicht, weswegen ihre Frage nicht mehr als ein Scherz war.



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#182

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in Vᴀᴍᴘɪʀᴇ. 30.06.2020 23:07
von Dreami • Senior Member | 6.076 Beiträge | 327500 Punkte

Als sich Lexi erschrak, musste ich wieder kurz auflachen. Genau so eine Reaktion hatte ich erwartet. Ich meine, wer erschrak sich nicht, wenn jemand plötzlich hinter jemanden stand? “Das glaube ich nun nicht. So hässlich seh ich nun auch nicht aus, dass du dich so sehr erschrecken könntest.“,meinte ich schmunzelnd und wurde auch schon von ihr in das Schlafzimmer gezogen. Auf die beiden Dinge davor erwiderte ich nichts. Zum einen wusste ich, dass es nur Spaß war und zum anderen wusste ich nicht wirklich, wie weit ich bei Lexi gehen konnte. Wann fühlte sich die Blondine unsicher und wann war es ihr zu viel? Als Lexi mich alleine lies, zog ich mir schnell meine Boxershorts an und drehte mich dann wieder zu der Blonden um. “Also ich hätte ich gewusst, dass du so scharf darauf bist, dann wäre ich wirklich zu mir nach Hause geflitzt.,sagte ich schmunzelnd und legte mich dann neben sie. “Soll ich dich einwenig massieren? Du scheinst noch einwenig verspannt zu sein, obwohl das heiße Bad schon einwenig geholfen habe.“,bot ich an und sah sie fragend an.


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#183

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in Vᴀᴍᴘɪʀᴇ. 30.06.2020 23:23
von Alex • Senior Member | 5.845 Beiträge | 1040224 Punkte

Scott war wirklich sehr von sich überzeugt, dass hatte Alexia nun schon einige Male feststellen dürfen. Schlecht fand sie das jedoch nicht, ganz im Gegenteil. Menschen, die ständig rumjammerten, wie hässlich oder fett sie doch waren, gingen der Blondine eher auf die Nerven. Nachdem Scott nicht mehr weiter auf die 50 Shades Anspielungen einging, schlussfolgerte sie daraus, dass es wirklich nur Spaß gewesen war. Vermutlich auch besser so, denn Lexi hätte nicht gewusst, wie sie damit umgehen sollte. Doch lange blieb es nicht dabei. Scott, der sich mittlerweile wieder eine Boxershorts angezogen hatte und sich zu ihr umdrehte, als sie den Raum betrat, griff das Thema doch noch einmal auf. Allerdings erst, nachdem sie es angedeutet hatte. Lachend zuckte Lexi mit den schmalen Schultern und legte nachdenklich den Kopf leicht schief. "Nächstes Mal dann, hm? Wir wollen Liv ja auch nicht wecken.", murmelte sie noch immer lachend und beobachtete ihn dabei, wie er sich zu ihr ins Bett legte. Das Angebot nahm Alexia sofort an und schob die Decke wieder von sich, um es sich auf dem Bauch bequem zu machen. "Da in der Schublade im rechten Nachttisch sollte auch Massageöl sein. Falls du es ganz professionell machen willst.", warf sie noch zwinkernd ein und deutete auf das genannte Möbelstück, ehe sie aus ihrem geflochtenen Zopf mit geübten Handgriffen einen Dutt machte und somit ihren Nacken freigab. "Am meisten tun mir eigentlich meine Beine und Füße weh. Letzteres musst du aber echt nicht massieren.", erklärte sie dem Dunkelhaarigen leise und schloss die Augen. Für eine Tänzerin hatte Lexi zwar außergewöhnlich normale und fast schöne Füße, aber es war dennoch eine komische Zone. Sie störte es zwar nicht, doch manche Leute hatten ja ihr Problem mit Füßen.



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#184

RE: Start

in Vᴀᴍᴘɪʀᴇ. 01.07.2020 08:26
von Dreami • Senior Member | 6.076 Beiträge | 327500 Punkte

Auch ich musste lachen. “Nächstes Mal? Vielleicht will ja Liv sogar mitmachen und ist jetzt traurig, dass du das auf nächstes Mal verschoben hast, wenn sie nicht da ist. Also wirklich Lexi, du bist keine gute Freundin.“,meinte ich dann schmunzelnd. Danach nahm Lexi mein Angebot an und ich stand wieder auf, um an ihren Nachtschrank zu gehen. Dort suchte ich kurz nach dem Massageöl. Als ich es fand, tat ihr mir etwas auf die Hand und fing dann an erst ihre Füße zu massieren und wanderte dann zu ihren Beinen. “Ich bin da drin wirklich nicht gut, obwohl das die anderen Frauen immer sagen.“,meinte ich schmunzelnd während ich sie weiterhin massierte. Danach wanderte ich dann wieder etwas nach oben und als ich bei ihrem Rücken angekommen war, setzte ich mich leicht auf sie. “Geht das so für dich?“,fragte ich vorsichtshalber nach und sah nach unten zu ihr. Während ich ihren Rücken massierte, begann ich ihren Hals zu küssen.


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#185

RE: Start

in Vᴀᴍᴘɪʀᴇ. 01.07.2020 11:48
von Alex • Senior Member | 5.845 Beiträge | 1040224 Punkte

Bei seinem Scherz zog Alexia skeptisch die Augenbrauen nach oben und schüttelte dann lachend den Kopf. Sie teilte mit ihrer besten Freundin ja wirklich viel und auch fast alles. Aber einen Mann? Soweit würde es noch kommen. Nicht, dass sie grundsätzlich etwas gegen einen Dreier hatte. Doch erst einmal wollte die 20-Jährige ihre ersten Erfahrungen nur mit einer Person machen. Danach konnte man immer noch weitersehen, doch Liv würde gewiss keine Rolle dabei spielen. "Nene, uns gibt es zwar nur im Doppelpack, aber beim Sex mischt sie nicht mit. Sorry.", erklärte sie Scott grinsend und beobachtete ihn dabei, wie er nach dem Massageöl suchte und sich dann wieder auf dem Bett ausbreitete. Tatsächlich ging sein Griff dann doch direkt zu ihren Füßen. Lexi stöhnte leise auf und beobachtete ihn kurz dabei, wie er Stück für Stück nach oben wanderte. Seine Aussage ließ Lexi schmunzeln. "Die anderen Frauen?", wiederholte sie mit ein wenig Eifersucht in ihrer Stimme und musterte den Dunkelhaarigen kurz mäßig begeistert. Schließlich war Scott an ihrem Rücken angelangt und setzte sich dafür leicht auf sie. Bei seiner Frage nickte die Blondine nur, denn die Küsse an ihrem Hals lenkten sie ziemlich ab. "Perfekt...", murmelte sie zufrieden und schloss die Augen wieder, um seine Liebkosungen zu genießen.



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#186

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in Vᴀᴍᴘɪʀᴇ. 01.07.2020 22:00
von Dreami • Senior Member | 6.076 Beiträge | 327500 Punkte

Ich musste leicht auflachen, als sie auf meinen Scherz etwas erwiderte. Soweit ging also die Freundschaft zwischen den beiden doch nicht. “Ach nein? Das ist wirklich schade, jetzt hatte ich mich schon voll darauf eingestellt euch beide zu haben und jetzt sagst du mir sowas.. du kannst mir damit das Herz brechen, das ist dir schon bewusst oder?“,sagte ich gespielt enttäuscht und fasste mir an mein Herz. Danach begann ich wieder zu massieren und musste wieder schmunzeln. “Ich bin doch heiß begehrt. Vielleicht ist das ja auch meine Masche, um euch Frauen rum zubekommen. Erst massiere ich euch und dann.. du kannst es dir sicherlich denken.“,hauchte ich in ihr Ohr und küsste ihren Hals weiter. Vielleicht würde ja doch mehr aus unserem kleinen Abend werden. Wünschen und hoffen durfte man ja noch. Aber falls Lexi nicht weiter gehen wollte, dann war das für mich auch vollkommen okey.


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#187

RE: Start

in Vᴀᴍᴘɪʀᴇ. 01.07.2020 22:13
von Alex • Senior Member | 5.845 Beiträge | 1040224 Punkte

Kurz musste Alexia überlegen, ob seine Enttäuschung vielleicht ernst gemeint war. Hatte er es wirklich darauf angelegt, sie und Liv flachzulegen? Eigentlich schätzte Lexi Scott nicht als die Typ Mann ein. Allerdings sorgten seine nächsten Worte nicht gerade für eine Verbesserung ihrer Gefühlslage. Die 20-Jährige biss sich auf die Unterlippe und sah den Dunkelhaarigen nachdenklich an. Vielleicht war es nur Spaß und sie wirkte nun wie die Spielverderberin, doch nach der Sache mit Ryan wollte Lexi einfach kein Risiko eingehen. “Spiel bitte nicht mit mir, Scott. Ich will nicht irgendwann mit dir schlafen, nur um danach fallen gelassen zu werden wie eine heiße Kartoffel.“[/n], erklärte sie dem Vampir ehrlich und drehte sich unter ihm zurück auf den Rücken, um ihn besser ansehen zu können. [b]“Wenn du mich aber wirklich magst und dir mehr als nur Freundschaft vorstellen kannst...mach gerne mit dem weiter, was du da gerade machst.“, hauchte sie leise und strich sich die blonden Haare nach hinten, sodass ihr Hals wieder frei lag.



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#188

RE: Start

in Vᴀᴍᴘɪʀᴇ. 03.07.2020 08:26
von Dreami • Senior Member | 6.076 Beiträge | 327500 Punkte

Ich hatte nicht gedacht oder gewollt, dass Lexi sich unwohl fühlen sollte. Alles was ich gesagt hatte, war nur als Spaß gemeint und natürlich wollte ich mit ihr spielen. Bei anderen Frauen hätte ich das vielleicht getan, aber bei Lexi war es einfach anders. Ich fühlte mich bei ihr wohl und sie bedeutete mir schon viel. Keinesfalls wollte ich sie wegen so etwas dummen verlieren. “Ich will nicht mit dir spielen und werde dich auch nie fallen lassen, denn du bist mir einfach zu wichtig.“,sagte ich ernst und sah ihr in die Augen, als sie sich auf den Rücken drehte. “Ich gehe nur so weit, wie du dich auch sicher fühlst. Wenn du etwas nicht möchtest, dann musst du es mir sagen,meinte ich und hörte ihr dann weiter zu. Wollte ich denn mehr als Freundschaft? Das war eben die große Frage und ehrlich gesagt wusste ich das nicht so recht. Zum einen konnte ich mir schon mehr vorstellen und zum anderen kamen wir aus zwei verschiedenen Welten. Sie führte ein perfektes Leben ohne die Gefahr, dass ein Vampir sie jemals beißen konnte und aussaugen konnte. Ich würde in ihrem Leben nur stören und das wollte ich auf keinen Fall. Deshalb stand ich auf und legte mich neben sie. “Ich kann das nicht Lexi..“,entschuldigte ich mich bei ihr und drehte mich von ihr weg. Momentan konnte ich ihr nicht mal in die Augen sehen. Ich wollte nicht ihre Enttäuschung sehen müssen, die ich verursacht hatte.


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#189

RE: Start

in Vᴀᴍᴘɪʀᴇ. 05.07.2020 12:48
von Alex • Senior Member | 5.845 Beiträge | 1040224 Punkte

Seine Worte waren wirklich Balsam für Alexia‘s Seele. Augenblicklich schlich sich ein sanftes, vielleicht sogar schon leicht verliebtes Lächeln in ihr Gesicht. Bei ihm fühlte sich alles einfach ganz anders an. Entspannter. Ehrlicher. Geduldiger. Scott war nicht so wie Ryan, der sie viel zu oft bedrängt und gedrängt hatte. Dem auch mal die Hand ausgerutscht war. Scott war anders. Genau deswegen fühlte die 20-Jährige sich auch so wohl in seiner Gegenwart. Sie fühlte sich ironischerweise sicher. Allmählich wuchs in Lexi die Überlegung, es einfach zu tun. Sie wollte nicht länger auf die große Liebe warten. Vielleicht war es sogar Scott. Vielleicht auch ein anderer Mann. Manche Menschen fanden jedoch in ihrem ganzen Leben nicht diese eine Person. Lexi hatte zwar ihre romantischen Vorstellungen, was ihr erstes Mal anging, doch letztendlich war der erste Sex sowieso laut ihren Freundinnen oft ein absoluter Reinfall. Wobei Scott in seinem Alter sicher sehr viel Erfahrung hatte. Die Blondine war so in ihre eigenen Gedanken versunken gewesen und gerade zu dem Schluss gekommen, es einfach darauf ankommen zu lassen, als der Dunkelhaarige plötzlich von ihr abließ und sich stattdessen neben sie auf die Matratze legte. Seine Worte irritierten die Studentin. Was konnte er nicht? Sie so am Hals verwöhnen, ohne vielleicht die Kontrolle zu verlieren? Oder war das auf ihren Wunsch bezogen, dass sie sich nur darauf einlassen würde, wenn er sich mehr als Freundschaft vorstellen konnte? Die grünen Augen beobachteten ihn dabei, wie er Lexi den Rücken zudrehte. Sollte der schöne Tag jetzt so enden? Die Blondine biss sich auf die Unterlippe, ehe sie die Füße in Richtung Bettkante schob und aufstand. Was auch immer dahinter steckte, damit gerechnet hatte sie nicht. Ich...Ähm...“, stieß sie mühsam mit brüchiger Stimme hervor und murmelte dann nur noch leise, dass sie nochmal ins Bad müsste. Dann war die junge Frau auch schon aus ihrem Schlafzimmer verschwunden, stachlig die Badtür hinter sich zu und verschloss diese hektisch. Dann stützte sie sich mit den Händen am Waschbecken ab und betrachtete ihr nun blasses Gesicht im Spiegel. Hatte sie gerade die falsche Entscheidung getroffen? Zu ihrem Glück war noch nichts passiert, was sie hätte bereuen können.



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#190

RE: Start

in Vᴀᴍᴘɪʀᴇ. 16.07.2020 20:40
von Dreami • Senior Member | 6.076 Beiträge | 327500 Punkte

Als sie auch noch hastig aufstand und verschwand, fühlte ich mich irgendwie schlecht. Dabei wollte ich sie eigentlich nicht schützen. Eine Beziehung zwischen uns beiden würde niemals funktionieren, einfach weil ich ein Monster war und sie eben eine wunderschöne junge Frau. Wenn diese Beziehung funktionieren sollte, dann müsste sie mit vielem Umstellungen leben. Zum einen würde ich ewig leben, sie aber nicht. Sie würde altern und irgendwann sterben. Aber ich würde immer noch leben und wer wusste, ob ich denn jemals über ihren Tod hinweg kommen würde. Ich hatte schon damals bei Camila Probleme gehabt und noch einmal ging es nicht gut, wenn ich meine Menschlichkeit abschalten würde. Dieses Mal würde ich noch mehr Menschen töten und wer wusste, was ich noch alles tat. Ich konnte das einfach nicht zu lassen, auch wenn ich es vielleicht wollte. Es ging einfach nicht. Ich wollte ihr nicht weh tun und ich wollte nicht noch einmal verletzt werden.
Seufzend stand ich nach einer Weile auf und ging den Weg zur Badezimmertür. Dort klopfte ich einmal und wartete ab. Ging es Alexia gut? War sie vielleicht umgekippt und ohnmächtig? Sollte ich Liv vorsichtshalber bescheid sagen? Was sollte ich dann sagen? Hey Liv, ich habe deine Freundin massiert und wollte ihr nicht weh tun und hab damit aufgehört. Jetzt ist sie im Bad eingeschlossen und wahrscheinlich ohnmächtig, aber sonst bin ich eigentlich ganz nett. Nein, das konnte ich nicht. “Lexi. Es tut mir leid. Ich wollte nicht, dass es so endet. Aber ich habe eben meine Probleme und ich will dir nicht weh tun.“,fing ich an gegen die Tür zu sprechen und hoffte wenigstens, dass sie mich hörte und vielleicht doch nicht in Ohnmacht gefallen war. Dann müsste ich eben keinen Krankenwagen oder Liv zur Hilfe rufen und hatte wenigstens eine Sorge weniger. Aber jetzt musste ich erst einmal auf eine Antwort von der Blonden warten, die hoffentlich bald kam. Was war eigentlich, wenn sie nicht mehr mit mir reden wollte? Was war, wenn ich nun alles verbockt hatte und ich eigentlich auch gleich verschwinden konnte? Sollte ich mich am besten wieder anziehen, meine Sachen nehmen und gehen? Wollte Alexia das? So viele Fragen schwirrten mir gerade durch den Kopf und auf die meisten fand ich keine Antwort.


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#191

RE: Start

in Vᴀᴍᴘɪʀᴇ. 20.07.2020 16:04
von Alex • Senior Member | 5.845 Beiträge | 1040224 Punkte

Einige Minuten vergingen und eigentlich ging Lexi bereits davon aus, dass Scott sich einfach aus dem Staub gemacht hatte. Seiner Aussage nach zu urteilen war das ja das einzig Richtige in ihrer Situation. Die Blondine konnte beim besten Willen nicht begreifen, woher der plötzliche Sinneswandel kam. Seit sie sich über den Weg gelaufen waren, hatte sie beinahe jede freie Minute mit ihm verbracht. Ihrer Meinung nach hatten sie sich auch super verstanden. Und jetzt sowas? Lexi verstand die Welt nicht mehr. Als es an der Badezimmertür klopfte, rechnete Lexi für einen Moment mit Liv. Diese klopfte allerdings nicht so energisch und auch die kurz darauf erklingende Männerstimme passte nicht zu ihrer besten Freundin. Kurz musterte sie noch einmal ihr Spiegelbild und steuerte dann die noch verschlossene Tür an. Scott hatte seine Probleme? Argwöhnisch zog sie die Augenbrauen nach oben. Ihres Wissens nach war sein einziges Problem die Tatsache, dass er ein Vampir war und sie ein Mensch. Eine gemeinsame Zukunft war quasi unmöglich, solange Lexi sich nicht von ihm verwandeln lassen würde. Und dazu war sie definitiv nicht bereit. Außerdem bestand immer die Gefahr, dass er irgendwann die Beherrschung verlor, auch wenn sie das bezweifelte. Für einen Moment schwieg sie, ehe sie Luft holte und zu einer Antwort ansetzte. [b|"Probleme werden kleiner, wenn man sie teilt."[/b], kam ihr schmunzelnd ein blöder Spruch über die Lippen, ehe sie die Tür aufschloss und den Dunkelhaarigen mit trauriger Miene musterte. "Du wirst mir nicht wehtun, Scott. Wie oft soll ich dir das noch sagen. Du hattest schon oft genug die Gelegenheit dazu. Was mir wehtut ist, solche Sätze aus deinem Mund zu hören.", erklärte sie ihm mit ruhiger Stimme und sah zu dem Größeren auf.



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#192

RE: Start

in Vᴀᴍᴘɪʀᴇ. 23.07.2020 23:08
von Dreami • Senior Member | 6.076 Beiträge | 327500 Punkte

Ich hatte schon damit gerechnet, dass Lexi mir nich einmal zuhörte, geschweige denn mir antwortete. Aber ich irrte mich und horchte auf, als Lexi zu sprechen begann. Gerade wollte ich mich umdrehen und schon wieder in das Schlafzimmer von der Blonden gehen und ich mich wieder anziehen. Doch da klackte auch schon das Schloss der Tür und die Tür öffnete sich. Ich sah auf und seufzte dann. Lexi wusste nicht, was es noch für Gefahren mit sich brachte. Zum einen war das Risiko, dass ich sie verletzte, eben wirklich hoch und zum anderen lebte ich eben ewig und sie würde irgendwann sterben. Noch einmal konnte ich sowas durchmachen ohne Opfer zu bringen. “Es ist nicht nur das, Lexi. Auf der einen Seite ist das Risiko viel zu hoch, dass ich dir irgendwann weh tun werde. Wer weiß, wenn ich mal einen schlechten Tag habe oder Durst nach Blut, dann kann ich mich nicht mehr kontrollieren und ich trinke einfach von dir. Ich kann sowas nicht riskieren und zum anderen kann ich nicht noch einmal jemanden wichtigen verlieren. Ich überlebe das nicht und das würde nur Opfer bringen.“,meinte ich seufzend und fuhr mir durch die Haare. “Das ganze ist einfach zum Scheitern verurteilt. Wir beide, du ein Mensch, ich ein Vampir. Das darf nicht sein, das kann nicht sein.“ Das mit uns beiden würde niemals funktionieren, denn irgendwann würde ich ihr wehtun. Ob nun körperlich oder seelisch, beides war ziemlich schlimm und ich wollte auf keinen Fall, dass das passierte. Dafür war sie mir einfach zu wichtig und ich wollte sie auf keinen Fall verletzten. Das würde ich mir nie verzeihen. Deswegen blieb ich danach erst einmal stumm und sah sie nur an. Wie war ihre Meinung darüber? Verstand sie mich oder eher weniger? Fühlte sie genauso oder sah sie das ganze anders?


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#193

RE: Start

in Vᴀᴍᴘɪʀᴇ. 01.08.2020 21:15
von Alex • Senior Member | 5.845 Beiträge | 1040224 Punkte

Alexia legte skeptisch den Kopf leicht schief und musterte ihren Gegenüber, welcher doch ein wenig überrascht zu sein schien, dass sie die Badezimmertür tatsächlich geöffnet hatte. Natürlich hätte sie sich nicht ewig im Bad eingesperrt. Das entsprach nicht ihrer Art. Doch für einen Moment hatte sie einfach Zeit für sich gebraucht. Ob das etwas gebracht hatte, würde man sehen. Seine Worte sorgten dafür, dass die Blondine den Kopf wieder in eine normale Position drehte und seine Brust anstarrte, während er sprach. Durch den Größenunterschied war es kaum anders möglich, ohne sich Nackenverspannungen zu holen. Scott schien noch immer der Ansicht zu sein, ihr irgendwann mal wehzutun. "Das glaube ich nicht, Scott. Ich habe mich noch nie so sicher gefühlt wie in deiner Gegenwart. Mir wurde schon oft wehgetan und ich weiß, dass du das nicht tun wirst. Zumindest nicht körperlich.", erklärte sie ihm und platzierte die Handflächen auf seiner Brust. "Und ich bin mir sicher, dass du selbst vollkommen ausgehungert nicht über mich herfallen würdest. Selbst wenn ich schon am ganzen Körper blute." Nun gut, so sicher konnte sich Lexi dabei eigentlich nicht sein. Schließlich war der Dunkelhaarige der erste Vampir, mit dem sie in Kontakt gekommen war. Dennoch sagte Lexi's Herz, dass er ihr nichts antun würde. "Zum scheitern verurteilt? Natürlich bin ich ein Mensch, aber ich bin doch noch super jung. Ich habe noch einige gute Jahre vor mir und notfalls..." Diesen Satz beendete die Tänzerin nicht. Der Gedanke war zu absurd. Beinahe hätte sie Scott vorgeschlagen, dass er sie ja irgendwann zum Vampir machen konnte. Momentan war es dafür ohnehin deutlich zu früh. "Warum genießen wir nicht einfach das Leben und schauen, wohin unser gemeinsamer Weg führt? Ich meine...wie lange kennen wir uns schon? Letztendlich weißt du doch gar nichts über mich und ich gar nichts über dich. Vielleicht haben wir ein paar schöne Wochen, merken dann, dass es nicht passt und gehen getrennte Wege. Warum vorher schon alles so zerdenken?", hakte sie nach und sah nun doch mit großen Augen zu ihm auf. Er hatte sich schon mehrfach zurückgehalten, als sie geblutet hatte. Als Olivia geblutet hatte. Lexi war sich sicher, dass Scott sich kontrollieren konnte, wenn er seine ganze Aufmerksamkeit auf sie richtete. Doch wie sollte sie ihm das beweisen? Aktuell war er wohlgenährt und konnte vielleicht sogar problemlos widerstehen. Dennoch löste sie sich von ihm, trat einige Schritte zurück und griff schließlich nach ihrem Rasierer, aus welchem sie die scharfe Klinge löste und noch einmal prüfend zu Scott sah, ehe das Metall auch schon über ihren Unterarm wanderte und sofort eine tiefrote Blutspur hinterließ. Schweigend legte Lexi die Klinge auf den Rand vom Waschbecken und trat wieder auf Scott zu. "Schau mir einfach in die Augen, Scott. Schau nicht auf das Blut. Denk nicht daran. Ich weiß, dass du das kannst.", murmelte sie mit liebevoller Stimme und legte den unverletzten Arm um seine Hüfte und den blutenden Arm so auf seine Schulter, dass ihre Hand an seinem Hals ruhte und die blutende Innenseite nur wenige Zentimeter von seinem Gesicht entfernt war. "Ich weiß nicht, was es ist. Aber zwischen uns ist etwas besonderes. Du wirst mir nicht wehtun...", flüsterte Lexi vollkommen überzeugt und stellte sich ein wenig auf Zehenspitzen, um ihre Lippen sanft auf die seinen zu legen. Danach löste sie ihren Griff um seine Hüfte, strich mit den Fingerspitzen durch das Blut und verteilte dieses dann in liebevollen Bewegungen auf seinen Lippen. "Ich weiß, dass du dich kontrollieren kannst. Bitte glaub mir..."
Lexi wusste, dass sie sich auf ganz dünnem Eis bewegte. Das, was sie hier tat, konnte auch gewaltig in die Hose gehen. Das wollte sie gar nicht abstreiten. Doch irgendwas in ihr sagte der Blondine, dass der Vampir sie nicht restlos aussaugen würden.



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#194

RE: Start

in Vᴀᴍᴘɪʀᴇ. 02.08.2020 19:02
von Dreami • Senior Member | 6.076 Beiträge | 327500 Punkte

Scott seufzte wieder und traute sich einfach nicht in Alexias Augen zu sehen. Viel zu groß war die Angst, dass alles was sie erzählte eine bittere Lüge war. Was war, wenn er doch irgendwann mal die Kontrolle verlor und sie aus Versehen biss? Das würde er sich nie verzeihen und ehrlich gesagt hatte er einfach so viel Angst davor. Das Schlimmste war nicht, dass er irgendwann ihr Herz brechen würde, sondern er irgendwann die Kontrolle verlieren würde und wieder zum Ripper werden würde. Dann wäre nicht nur Lexi in Gefahr, sondern die ganze Stadt und das wollte und konnte er ihr nicht antun. Ihr Hand auf seiner Brust hinterließen ein recht warmes Gefühl. Doch das konnte der Dunkelhaarige nicht zu lassen, das mit ihnen durfte nicht sein. Er war ein Vampir und sie ein einfacher Mensch. Das ging einfach von Natur aus nicht. “Lexi, du verstehst das alles nicht. Es kann sein, dass ich irgendwann die Kontrolle verliere und dich beiße. Da kannst du dich noch so sicher fühlen, diese Tatsache kann man nicht ändern.“,sagte er dann ernst und nahm ihre Hand von seiner Brust. Je länger sie dort liegen geblieben wäre, desto schlimmer wäre es für Scott gewesen. Sein Herz pochte immer schneller und er wollte nicht, dass Alexia das mitbekam. Wieder schüttelte der Dunkelhaarige den Kopf und sah sich wieder in dem Badezimmer um. Alles wäre ihm gerade zehnmal lieber gewesen als hier mit Alexia zu stehen und mit ihr über die ganzen Probleme zu reden. Am liebsten wäre er nie in diese Kleinstadt gezogen und wäre Alexia nie begegnet. Dann hätten diese Probleme auch nie stattgefunden und sie müssten jetzt nicht darüber reden. Aber leider war alles angekommen und nun standen sie beide hier in dem kleinen Raum und redeten nun über all diese Probleme, die auf sie zu kamen. “Alexia, das mit uns hat keine Zukunft. Auch wenn du jetzt noch jung bist, die Zeit wird schnell vergehen und du wirst alt und schwach werden. Ich möchte dich ungern verwandeln, ich will dir das nicht antun. Ein Vampir zu sein ist nichts, was man freiwillig macht. Das ist nicht wie sich für einen Haarschnitt oder einen neuen Kleidungsstil zu entscheiden. Dein Leben wird sich dann komplett verändern und das möchte ich dir einfach ersparen. Ich weiß, wie es sich anfühlt ein Monster zu sein.“,meinte er kopfschüttelnd. Lexi hatte Recht. Momentan konnte niemand sagen, wie es zwischen den beiden weiter gehen würde. Vielleicht würde es ja gar nicht funktionieren und am Ende hatten sie sich umsonst Sorgen gemacht. Oder aber es funktionierte und die beiden verbrachten ihr Leben miteinander und wer wusste schon, vielleicht verwandelte Scott Lexi ja in ein Vampir und so verbrachten sie dann noch die ganze Ewigkeit zusammen. Aber das alles wollte er Alexia nicht antun. Diese Schmerzen und das Verlangen nach Blut waren selbst für ihn viel zu viel und nicht einmal seine Feinde sollten diesen Schmerz spüren. Er war so in Gedanken vertieft, dass er nicht einmal mitbekam wie sich Alexia von ihm löste und aus einer Schublade eine Rasierklinge holte. Sie schnitt sich in den Arm und erst als Lexi wieder ihn berührte, kam er aus seiner Trance zurück. Er roch den verlockenden Blutgeruch und schon schossen seine Adern hervor. Es würde nicht lange dauern und seine Zähne kamen hervor und seine Augen veränderten sich. Doch irgendetwas hinderte ihn daran. Es war Alexia und ihre beruhigenden Worte. Stumm blickte er in ihre Augen und hörte einfach ihren Worten zu. Doch der Blutgeruch stieg ihm immer wieder in die Nase und allmählich wurde er immer stärker. “Alexia...“,fing er an und sah immer wieder zu ihrem blutenden Unterarm. Ihr Blut roch einfach zu verlockend und eigentlich hätte er am liebsten zu gebissen und ihr Blut getrunken. Doch er musste sich beherrschen und solange er Alexia bei sich hatte, wusste er, dass er es schaffen konnte. Sanft erwiderte er ihren Kuss und schloss seine Augen. Erst als er Lexis Finger an seinen Lippen spürte, öffnete er diese wieder und leckte sich das Blut von den Lieben. Irgendwie beruhigten ihn Alexia‘s Worte und so verschwanden nach und nach die Adern aus seinem Gesicht. Sie hatte Recht, er konnte sich beherrschen. Er musste nur daran glauben. “Ich kann das, ich schaffe das. Ich werde dich nicht beißen.“ Ich wiederholte immer und immer wieder diese Worte und sah Lexi bei jedem Mal an. Danach legte er wieder seine Lippen auf ihre und küsste sie sanft.


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#195

RE: Start

in Vᴀᴍᴘɪʀᴇ. 02.08.2020 19:37
von Alex • Senior Member | 5.845 Beiträge | 1040224 Punkte

Scott schien nicht zu verstehen, oder es zumindest nicht verstehen zu wollen, worauf sie hinauswollte. Leise seufzte die Amerikanerin auf und fuhr sich durch die blonden Haare. Was sollte sie denn noch sagen, damit er endlich damit aufhörte? Lexi wusste, dass er es konnte. Es würde nicht zu dem kommen, wovor er sich so fürchtete. Dass er ihre Hand von seiner Brust schob, verletzte die junge Frau doch ein wenig. Ihr tat die Nähe zu ihm einfach gut. Scott war so anders als Ryan. Auch wenn ihr Ex jahrelang ihr bester Freund gewesen war, so war die Beziehung die Hölle gewesen. Ryan hatte sich immer nur für sich selbst interessiert und sich kaum um seine Freundin gekümmert. Scott war da anders, das spürte Lexi. Natürlich hätte sie nicht behauptet, sich in ihn verliebt zu haben. Dafür war es noch viel zu früh. Allerdings fand die Blondine den Größeren wirklich interessant. Er sah natürlich umwerfend gut aus, doch auch sein Charakter war Gold wert. Sie war froh ihn kennengelernt zu haben, doch genau das schien er gerade zerstören zu wollen. Lexi seufzte auf und legte den Kopf schief. Seine Worte versetzten ihr immer wieder einen Stich ins Herz. Er sprach davon, ihr nicht wehtun zu wollen. Bezog er sich nur darauf, dass er sie als Vampir körperlich verletzen oder sogar töten konnte? Für sie waren die emotionalen Schmerzen gerade viel schlimmer, weswegen sich auch eine erste Träne ihren Weg über die gerötete Wange suchte. Er sprach bereits von einer gemeinsamen Zukunft. "Denk' doch nicht so weit voraus. Wer weiß, was passiert...", unterbrach sie ihn mit zittriger Stimme und schluckte. Der Abstand, den sie mit ihrem Griff nach der Klinge zwischen sich und Scott brachte, tat gut. Sie hielt es gerade so dicht an ihm nicht mehr aus. Nicht, weil Alexia Angst vor ihm hatte. Es tat ihr einfach weh, so weggestoßen zu werden. Woran er gerade dachte, konnte sie nicht genau sagen. Jedenfalls schien erst der Blutgeruch den Vampir aus diesen Gedanken zu reißen. Die Adern unter seinen Augen erschraken die junge Frau dieses Mal nicht mehr. Sie hatte sich an diesen Anblick gewöhnt und sah darin nichts schlimmes mehr. Lächelnd legte sie die Hand des verletzten Arms an seine Wange und strich mit den Fingerspitzen sanft über die Adern. "Du bist wunderschön...", murmelte sie mit liebevoller Stimme und folgte mit ihren Augen den seinen, die zwischen ihrem Gesicht und ihrem Unterarm hin und her wanderten. Sie wusste, wie viel Überwindung es ihn gerade kostete, nicht von ihr zu trinken. Dennoch erwiderte er den Kuss mit geschlossenen Augen und als Lexi ihre wieder aufschlug, war erst dann, als sie ihr Blut über seine Lippen verteilte. Dabei verzog sie doch kurz angewidert das Gesicht. An den Anblick von Blut würde sie sich wohl nie gewöhnen. Auch konnte sie nicht verstehen, dass er es sich einfach so von den Lippen leckte wie Schokosauce. Doch zu ihrem Erstaunen verschwanden danach die Adern in seinem Gesicht nach und nach. Bei den Worten, die er immer wieder wiederholte, lachte Alexia herzhaft auf und schüttelte den Kopf. "Du musst mich nicht nicht beißen, Scott. Du solltest mir nur nicht ernsthaft wehtun oder mich komplett aussaugen.", erklärte sie ihm murmelnd dicht an seine Lippe. Es ging ihr ja gar nicht darum, dass er niemals von ihr trank. Er musste sich nur kontrollieren können und genau das wollte sie mit ihm üben. Also erwiderte Lexi den Kuss liebevoll, ehe sie ihm vertrauensvoll zunickte und ihren Arm anhob, sodass er dichter an seinen Lippen war. "Hör einfach immer auf meine Stimme, Scott. Ich weiß, dass du jederzeit aufhören kannst, wenn du dir die ganze Zeit darüber im Klaren bist, wer ich bin...", flüsterte sie und lächelte aufmunternd.



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#196

RE: Start

in Vᴀᴍᴘɪʀᴇ. 03.08.2020 15:49
von Dreami • Senior Member | 6.076 Beiträge | 327500 Punkte

Als Alexia Tränen über die Wangen rollten, fühlte sich Scott schuldig. Sie weinte wegen ihm und nur er brachte sie dazu. Sie wollte ihm nur helfen und hatte keine Angst, so wie er. Sie wollte ihm die Angst nehmen, doch er konnte es nicht. Scott konnte nicht einfach seine Angst ausschalten oder so tun, als ob er keine Angst hatte. Er hatte große Angst und je mehr er sich dort reinsteigerte, desto schmerzender war es für ihn. Auch er fühlte ein Stich im Herzen, als sie davon redete, dass sie eventuell keine gemeinsame Zukunft hatten. Wenn sie doch jetzt schon wusste, dass das mit den beiden schneller vorbei war als man schauen konnte, warum sollte er sich dann die Mühe machen? Scott konnte sie einfach beißen und sie aussaugen und schon wären seine Probleme wie aufgelöst. Er brauchte sich keine Gedanken mehr machen, ob nun eine blonde junge Frau sein Leben verändert könnte oder nicht. Lediglich Olivia müsste er manipulieren, damit sie keinen Aufstand machte. Wussten eigentlich ihre Eltern mit wem sie sich traf? Wenn ja, dann musste er sich auch um sie kümmern. Die Liste würde immer länger und länger werden und am Ende käme er gar nicht mehr hinterher. Was war, wenn er die ganze Stadt manipulieren müsste? Das würde er niemals in dieser kurzen Zeit schaffen ohne das jemand es mitbekam.
Als sie nun mit ihren Finger sanft seine Adern entlang fuhr, wollte er zuerst seinen Kopf wegziehen. Doch etwas hinderte ihn daran und so lauschte er ihren Worten. Er war gewiss nicht wunderschön, wenn er wieder zum Monster wurde. Er war dann alles andere als schön. Noch nie hatte ihn jemand als schön betitelt, als seine Adern hervor traten und auch seine Augen sich veränderten. Wahrscheinlich log Alexia ihm bloß etwas vor, damit er sich beruhigte. Doch irgendwie schien es auch zu funktionieren. Der Dunkelhaarige wurde auch schon viel ruhiger und entspannte sich, wodurch auch seine Adern wieder verschwanden. Sagen konnte Scott allerdings noch nichts. Lediglich die wiederholten Wörter kamen über seine Lippen. Erst als sie auflachte, erwachte er aus seiner Trance und sah sie einen Moment lang nur an. “Mit dem Beißen fängt es an und dann fange ich an zu saugen. Immer mehr und immer mehr. Irgendwann liegst du tot auf dem Boden und ich bin schuld. Das will ich nicht riskieren, das kann ich nicht riskieren.“,meinte Scott dann seufzend und sah ihr wieder in ihre wunderschönen Augen. Dann hob sie auch schon ihren Arm und legte ihn dichter an meine Lippen. Der Blutgeruch wurde immer verlockender und wieder traten seine Adern hervor. Immer wieder wanderten seine Blicke zu ihrem Arm, immer wieder war das Blut doch interessanter als ihre Stimme und er wusste, dass das irgendwann schief gehen würde. Doch immer wieder hielt ihm etwas davon ab, einfach zuzubeißen und zu trinken. 'wer ich bin‘ diese Worte hallten in seinem Kopf immer und immer wieder. Wer war sie denn? Sie war weder seine Partnerin, noch seine Schwester. Sie war wie eine beste Freundin für ihn, für die er nun mal mehr empfand als eben Freundschaft. Sie war einfach Alexia, das Mädchen, was er vor Ryan gerettet hatte. Aber auch das Mädchen, von dem er getrunken hatte und die sich nicht manipulieren lies. Sie war das Mädchen, was an ihm glaubte und die nicht das Monster in ihm sah. Je mehr er darüber nachdachte, wer sie denn war, desto schneller verschwanden seine Adern. Vielleicht konnte sie ihn ja doch beruhigen.


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#197

RE: Start

in Vᴀᴍᴘɪʀᴇ. 03.08.2020 16:21
von Alex • Senior Member | 5.845 Beiträge | 1040224 Punkte

Alexia gab sich wirklich Mühe. Große Mühe. Sehr große Mühe. Irgendwie begann die Situation, sie zu überfordern. Sie war zu jung für den Scheiß. Sie wollte doch nur endlich mal ihr Leben leben, ohne von einem Mann in irgendeiner Art und Weise abhängig zu sein. Eine Frau konnte auch ohne einen Mann an ihrer Seite glücklich sein. Doch ihr Vorhaben hatte Scott ruiniert. Er war einfach in ihr Leben marschiert und hatte sich dort einen festen Platz zugesichert. Leise seufzte die Tänzerin auf. Normal würde ihr Leben wohl nicht mehr werden, jetzt wo sie über die Existenz von Vampiren Bescheid wusste. Ob Scott ihr mittlerweile vertraute oder es einfach nur hinnahm, da er sie ohnehin nicht manipulieren konnte? Doch dann hätte er sie ja auch einfach töten können, damit sein Geheimnis auf jeden Fall ein Geheimnis blieb. So viele Fragen spukten ihr durch den Kopf und sorgten für ein leichtes Schwindelgefühl. Eventuell kam das aber auch von dem Blut, welches mittlerweile schon auf den Boden tropfte. Lexi fragte sich, ob sie sich noch in weiteren Punkten von normalen Menschen unterschied. Sie war schließlich die erste Person, die er nicht hatte manipulieren können. Vielleicht konnte sie ja auch nicht durch einen Vampir getötet werden. Vielleicht konnte sie gar kein Vampir werden. Doch wer sollte der jungen Frau all diese Fragen beantworten? Scott jedenfalls nicht, denn er hatte ja selbst keine Ahnung, was hier Sache war. Ob es irgendwo auf der Welt jemanden gab, der Antworten auf diese Fragen kannte? Gedanken verloren hatte Lexi die Bluttropfen beobachtet, die den weißen Boden allmählich rot färbten. Das sollte sie schnell wegputzen, damit es keine blöden Flecken gab.
Scott schien nun auch wieder seine Worte gefunden zu haben, auch wenn seine Aussage nicht das war, was sie hören wollte. Schon fast etwas genervt seufzte die Blondine auf und strich ihm mit dem unverletzten Arm durch die Haare. "Beißen und saugen ist ja okay. Ich weiß, dass du rechtzeitig aufhören wirst. Du musst mir das glauben. Ich erzähle dir das nicht einfach, weil mir langweilig ist oder ich mich danach sehne, zu sterben. Ich vertraue dir. Ich weiß, dass es dumm ist. Wir kennen uns nicht und du bist vermutlich das gefährlichste Raubtier auf diesem Planeten. Aber ich weiß auch, dass du mir nichts antun wirst, was ich nicht möchte., erklärte sie dem Vampir mit ruhiger Stimme und beobachtete seine Reaktion darauf, wie sie ihm ihren Arm an die Lippen hielt. Sie merkte, wie seine Augen hin und her wanderten. Ein sanftes Lächeln schlich sich in Lexi's Gesicht, als die Adern allmählich wieder verschwanden. "Na siehst du.“, gab sie triumphierend von sich und strich sanft über seine Wange, wobei sie eine hellrote Blutspur hinterließ. Hier sah es wirklich aus, als hätte man ein Schwein abgeschlachtet. Seufzend sah die Blondine auf ihren Unterarm. Das Blut, welches sich dort verteilt hatte, konnte Scott ja nun wirklich zu sich nehmen. Danach konnte sie immer noch nach einem Handtuch greifen und die Wunde verbinden. Daher legte sie ihren Arm wieder auf seine Lippen und die grünen Augen funkelten herausfordernd. "Hilfst du mir wenigstens beim saubermachen? Ein Handtuch wäre ja sofort ruiniert...“, stellte sie nüchtern fest und nickte zuversichtlich. Lexi wusste, dass Scott sich kontrollieren konnte. Jetzt, morgen oder wann auch sonst.



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#198

RE: Start

in Vᴀᴍᴘɪʀᴇ. 03.08.2020 23:12
von Dreami • Senior Member | 6.076 Beiträge | 327500 Punkte

Alexia wirkte nun recht genervt und irgendwie kam Scott sich die Schuld, was die ganze Situation noch verschlimmerte. Wahrscheinlich sollte er einfach verschwinden und sich bei ihr nie wieder blicken lassen. Das war wohl einfach das Beste für beide Seiten. Dann konnte die Blonde in Ruhe ihr Leben leben. Sie fand sicherlich jemanden, der kein Vampir war und sie besser behandelte als Scott.
“Ja, es ist dumm mir zu vertrauen. Ich kann in einem Moment die Kontrolle haben und in dem anderen sie wieder verlieren. Du darfst mir einfach nicht vertrauen, Lexi. Nicht, wenn dir dein Leben noch lieb ist.“,meinte er dann seufzend und blickte sie stumm an. Es war einfach das Dümmste, was sie machen konnte. Er konnte ihr so schnell weh tun und das wolle er ihr nicht antun und sich auch nicht. Dafür war sie ihm einfach zu wichtig. Aber sie hatte Recht, im Moment tat Scott ihr nicht weh, obwohl der Arm und das Blut in seiner Nähe waren. Er konnte sich kontrollieren und Lexi spielte da eine große Rolle, denn ohne ihre vertraute Stimme hätte er wahrscheinlich schon längst zugebissen und gesaugt. Doch es hinderte ihn etwas daran. Sie hinderte ihn daran. Durch ihn behielt er die Kontrolle und die Blutlust wurde immer weniger und weniger bis sie schließlich verschwand. Ihre Berührungen hinterließen ein leichtes Kribbeln und der Dunkelhaarige schloss sanft seine Augen. Erst als Alexia erneut die Stille beendete, öffnete er diese wieder. Er nickte und legte sanft beide Hände an ihren Arm. Danach ging alles ganz schnell. Zuerst die Adern, dann die Zähne und zum Schluss die Augen. Als nächstes biss er auch schon in ihren Unterarm und fing an das Blut zu saugen. Eigentlich hatte er erwartet, dass er sich nicht mehr von ihr lösen konnte, doch schnell lies er wieder von ihr ab. Die Zähne wurden kleiner und verschwanden, die Augen wurden wieder normal und zum Schluss verschwanden auch wieder die Adern. Danach lies er sie auch wieder los und wischte sich das übrige Blut von seinen Lippen. “Soll ich dir einen Verband holen oder dir etwas anderes bringen, um die Blutung zu stoppen und die Wunde zu behandeln?“,fragte er nach einer Weile, um die Stille zwischen ihnen zu brechen.


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#199

RE: Start

in Vᴀᴍᴘɪʀᴇ. 04.08.2020 10:35
von Alex • Senior Member | 5.845 Beiträge | 1040224 Punkte

Ein wenig argwöhnisch zog Alexia die Augenbrauen und schüttelte den Kopf. Wie oft sollte sie sich denn noch wiederholen? Sie sagte etwas, Scott stritt es ab. Allmählich verlor sie an dem Gespräch wirklich die Lust. Leise seufzte sie auf und zwang sich zu einem müden Lächeln. Warum glaubte er ihr nur nicht? Sie war schließlich nicht experimentierfreudig oder gar lebensmüde. Ihr Herz sagte der junge Frau, dass die Worte, die ihren Mund verließen, keine Lügen waren. Sie meinte es ernst. Erklären konnte sie sich diese absolute Sicherheit auch nicht, da es einfach keine logische Erklärung gab. Dennoch wollte sie nicht weiter darüber reden. Daher war die Blondine froh, dass Scott endlich nach ihrem Arm griff und sich dem Blut annahm. Für einen Moment zuckte Lexi zusammen, da es einfach ein ungewohntes Gefühl war. Skeptisch beobachtete sie den Dunkelhaarigen dabei, wie er in ihren Unterarm biss. Dabei zuckte die junge Frau zwar kurz zusammen, ließ sich aber sonst nichts anmerken. In diesem Moment kamen tatsächlich keine Zweifel auf. Sie musste nicht einmal etwas sagen, damit Scott aufhörte. Nach wenigen Augenblicken löste er sich von selbst von ihr und sie konnte beobachten, wie sein Gesicht wieder eine normale Form annahm. Ein kleines Lächeln schlich sich in das Gesicht der Tänzerin. "Na, siehst du? Ich hab' es doch gesagt.", stellte sie erleichtert zwinkernd fest und wandte sich von ihm ab, während er sich das übrige Blut von den Lippen wischte. Dabei musste sie nun wirklich nicht zusehen. Seine Frage winkte Lexi ab, darum konnte sie sich selbst kümmern. Die Wunde hatte zum Glück aufgehört zu bluten und man sah nun nur noch die offene Verletzung und die Spuren, welche seine Zähne hinterlassen hatte. "Ich werde es verbinden. Nicht, dass irgendjemand die Bissspuren sieht.", stellte sie lachend fest und holte aus dem Badezimmerschrank den Erste-Hilfe-Kasten. Schnell hatte sie sich einen notdürftigen Verband angelegt und trat dann einen Schritt auf Scott zu, nachdem sie alles aufgeräumt hatte. Mit einem liebevollen Lächeln legte sie die Arme um seinen Hals und sah zu dem Größeren auf. "So, ich habe gehört, nach einem Streit folgt Versöhnungssex?", kam es ihr keck über die Lippen, auch wenn es nur als Scherz gemeint war. Dennoch wollte Lexi dort weitermachen, wo sie zuvor aufgehört hatten. Daher griff sie nach Scott's Hand und zog ihn hinter sich her zurück in ihr Schlafzimmer, wo sie ihn aufs Bett drückte und sich dann auf seinem Schoss platzierte. In dieser Position beugte sie sich zu ihm nach unten, um ihn liebevoll zu küssen.



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#200

RE: Start

in Vᴀᴍᴘɪʀᴇ. 04.08.2020 15:54
von Dreami • Senior Member | 6.076 Beiträge | 327500 Punkte

Er nickte nur und drehte sich von ihr weg. Sie hatte recht gehabt, er würde ihr nichts tun. Aber er würde dies nie zugeben, dass würde einfach zu sehr an seinem Ego kratzen und seiner Vorstellung in seinem Kopf als Monster nicht gerecht werden.
“Ich kann dir auch helfen, dass es schneller verheilt.“,meinte er und biss sich in den Arm. Danach hielt er ihr den Arm hin, ehe sie den Erste-Hilfe Koffer öffnen konnte. “Trink und die Wunde verschwindet.“ Doch sie schlug das Angebot aus und kümmerte sich um die Wunde. Danach drehte sie sich wieder zu Scott um und legte ihre Arme um seinen Hals. Etwas verwundert war er jedoch und zog deshalb verwundert die Augenbrauen hoch. Sie wollte jetzt Versöhnungssex haben? Sie, die nicht einmal ihr erstes Mal hatte, wollte jetzt völlig überstürzt ihr erstes Mal haben? Er wusste nicht so recht, ob er dann zulassen sollte oder er etwas dagegen sagen sollte. Doch er konnte nicht einmal etwas erwidern, da lag er schon wieder auf ihrem Bett in ihrem Schlafzimmer und Lexi saß auf ihm. Er erwiderte ihren Kuss und seine Hände wanderten zu ihrer Hüfte. “Lexi.. willst du das wirklich? Ich will nicht, dass du das später bereust.“,sagte Scott und löste sich etwas von der Blonden, um ihr in die Augen zu sehen. Keinesfalls wollte er sie zu etwas drängen, was sie nicht wollte. Es war immerhin ihr erstes Mal und sie sollte dieses nicht bereuen. So wartete er erst einmal eine Antwort ab. Vielleicht blieb es ja auch nur beim Küssen und er machte sich umsonst solche Sorgen. Aber falls es doch zu mehr kam, dann sollte sie auf jeden Fall darauf vorbereiten sein und es auf keinen Fall hinterher bereuen.


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