#251

RE: ᴡᴇʟᴄᴏᴍᴇ ᴛᴏ ᴜᴄʟᴀ - sᴛᴀʀᴛ

in Welcome to UCLA 21.07.2020 23:10
von kaya17 • Senior Member | 4.909 Beiträge | 253050 Punkte

Aiden Jasper Smith || Leni

"Ach Quatsch, ich mach mir halt nur wirklich ernsthafte Gedanken um dich. Dass du umgeknickt bist, ist halt dumm gelaufen, aber das ist nicht meine Schuld, und das weißt du auch, tief in deinem Inneren. Und alles andere, was ich vorhin zu dir gesagt hab, war scheiße, ja mein Gott ich hab Mist gebaut, das seh ich ja auch ein, ich hab mich bei dir entschuldigt. Du weißt, dass ich mir dafür bei den meisten Leuten zu stolz bin, so wie du eben auch. Aber du hast diese Entschuldigung wirklich verdient und du weißt, dass es mir wirklich aufrichtig leid tut, wenn ich dir das doch sag. Sei so lange sauer, wie du willst, du kannst mich das auch gerne spüren lassen, damit kann ich umgehen, aber hör auf, mir diese mutwillige Böswilligkeit zu unterstellen... Leni, ich bitte dich. Jetzt hab dich nicht so. Und bevor du mir jetzt wieder das Wort im Mund umdrehst, ich meine ausdrücklich nicht, dass du dich anstellst. Ich bitte dich lediglich, auch mal über deinen Schatten zu springen und mir ein klein bisschen entgegen zu kommen. Man muss auch verzeihen können. Zwar nicht von heute auf morgen, aber bitte versuch's zumindest und gib mir die Chance zu beweisen, dass das heute echt ein Ausrutscher war. Du weißt, dass ich bisher immer zu dir gehalten hab, und das wird sich auch nicht ändern" versuchte ich ihr klarzumachen, ich redete ohne Punkt und Komma und ließ sie nicht zu Wort kommen, bevor sie mir nicht fertig zugehört hatte. Kein Sex auf unbestimmte Zeit war klar, lag auf der Hand, doch darum ging es mir gerade wirklich nicht. Das war meine geringste Sorge. Es ging mir um unsere Freundschaft. "Sag mir bitte einfach Bescheid, wenn's nicht besser wird und du zum Arzt willst, okay? Aber ich hoffe, dass die physischen Schmerzen, die du ertragen musst, nicht allzu stark sind" flüsterte ich. Wie gerne hätte ich sie jetzt einfach umarmt, aber wahrscheinlich würde sie dann nur wieder ausrasten und ich wollte es mir nicht komplett mit ihr verscherzen. Sie wusste, dass sie sich immer an mich lehnen konnte, wenn sie das wollte, aber ich zog sie insgesamt nur ziemlich selten zu mir, denn wenn man Leni einengte, egal ob mit psychischem Druck oder körperlicher Nähe, war sie schneller weg, als man sich um sich selbst drehen konnte. Und das hatte ich in all der Zeit mit ihr gelernt, das war mir durchaus bewusst und gerade in Momenten wie diesen besonders präsent.


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#252

RE: ᴡᴇʟᴄᴏᴍᴇ ᴛᴏ ᴜᴄʟᴀ - sᴛᴀʀᴛ

in Welcome to UCLA 21.07.2020 23:27
von kaya17 • Senior Member | 4.909 Beiträge | 253050 Punkte

Pamina Claire-Kathleen Schweiger

"Ich dachte, das wüsstest du?" ich sah Nico kurz irritiert an, aber wenn ich mich recht entsinnte, war auf den ganzen Treffen, von denen wir uns kannten, tatsächlich auch nur Englisch gesprochen worden. Ach, was diese Golfturniere, Galaabende und Charityevents mir doch zu den Ohren raushingen. Aber unsere Väter nutzten solche Events für 'geschäftliche Dinge', und einmal hatte ich mitbekommen, wie mein Vater mit Nicos Vater telefoniert hat, ein paar Paragraphen des Europäischen Rechts runterleierte, die er größtenteils auswendig konnte, und sowas sagte wie 'aufgrund dieses Schlupfloches ist dein Millionenbetrag auf jeden Fall gesichert und astrein gewaschen' oder so ähnlich, und ich war mir sicher, dass dies nicht das einzige Telefonat dieser Art gewesen war. Zum Glück hatte mein Vater nie mitbekommen, dass ich gelauscht hatte, denn sonst wäre ich wohl nicht mehr am Leben. Ich konnte mich nur noch daran erinnern, wie ich mit Nico und Rose durch irgendwelche Luxushotelparks oder -gärten getobt war, und wie jäh dies aufgehört hatte, sobald ich ein gewisses Alter erreicht hatte und man von heute auf morgen von mir erwartete, dass ich auf solchen Events die erwachsene Dame spielte und mich von alten perversen Knackern betatschen lassen musste. Das war ziemlich genau, als ich zwölf Jahre alt war, dass dies anfing. "Ganz einfach: Ich will besser als mein Vater sein" antwortete ich Nico also unverblümt, vielleicht klang es etwas arrogant, abgebrüht und kaltherzig, aber so war es eben. Dieser verbissene Ehrgeiz war in gewisser Weise mein Stolz.


zuletzt bearbeitet 21.07.2020 23:34 | nach oben springen

#253

RE: ᴡᴇʟᴄᴏᴍᴇ ᴛᴏ ᴜᴄʟᴀ - sᴛᴀʀᴛ

in Welcome to UCLA 21.07.2020 23:40
von Kati • Member | 764 Beiträge | 54350 Punkte



FINNICK | outfit


Kurz sah ihn Emi verwundert an. Wer hatte denn kein Lieblingstier? Schon vieles hatte sie gehört, aber kein Lieblingstier haben? Das war wirklich selten. Die meisten, sowie sie selbst normalerweise auch, erschufen ja sogar Unterkategorien, z.B das Haus- und Zootiere getrennt wurden, damit man gleich zwei sagen konnte. Wobei Haustiere waren der Brünetten auch immer schwergefallen, Katzen waren super elegant und das Schnurren wirkte beruhigend, dazu war es einfach süß, wenn sie einen Ast oder eine Schnur fangen wollten. Bei Hunden gab es so viele verschiedene Rassen, von klein bis groß, von sportlich zu faul, bis hin zu flauschig oder nicht. Natürlich hatte man da eben auch wieder Favoriten, in ihrem Fall Retrievers oder Collies. Und dann gab es ja auch noch so viele Nagetiere, die man auch nicht vergessen durfte. Hamster und Degus fand Emilia für ihren Teil, nämlich auch echt süß. Mit Meerschweinchen konnte sie da etwas weniger anfangen. Es war eine komplizierte Sache, soviel stand auf jeden Fall fest. Trotzdem hatte die Australierin noch nie jemanden kennengelernt, der wirklich kein einziges nennen konnte.
Kurz musste sie lächeln. Irgendwie machte es Finnick auf eine ganz eigene Art und Weise sehr sympathisch, er sagte lieber nichts als das Falsche. „Mhh welche Tiere magst du denn besonders“, probierte die Studentin es jetzt in abgemilderter Form und lächelte ihn kurz an, bevor sie sich wieder auf den Weg konzentrierte.
Auch Emilia überlegte, obwohl sie gar nicht so genau wusste, wieso eigentlich. Kein Tier würde ihre heißgeliebten Flusspferde vom Thron stoßen, soviel war klar, aber es war irgendwie wie ein Rückblick zu den vielen Malen, im Zoo. Die verschiedenen Reptilien, die man teilweise regelrecht suchen musste, die eine Giraffe, die sich zu ihr gebeugt hatte und sich mit Blättern füttern lies oder aber die Haie, die in diesem einen besonderen Becken über einem drüber schwammen.
Darauf hatte die Brünette eigentlich nicht hinauswollen. Aber natürlich hatte die junge Frau irgendwo damit rechnen können. Klar, dass ganze war sicher nicht so, als wenn irgendwer eine Falschaussage bei der Polizei für sie machen würde, aber trotzdem hatte Emi einfach so ein Gefühl, Leuten etwas dafür zu schulden. Hörte sich komisch an, vor allem, wenn viele einfach einem was Gutes tun wollten, aber war ebenso. „Wenn wir es genau nehmen… ja“, bestätigte die 20-jährige.
Die nächsten Worte machten sie stutzig. Die Australierin hatte Finnick sicher nicht für jemanden gehalten, der Geheimnisse sammelte. Emilia konnte nicht anders, als kurz zu lachen. „Ganz ehrlich? Ich denke nicht, dass du damit irgendwas Spannendes anfangen könntest, ich bin eigentlich ziemlich… uninteressant“; antwortete die Medizin-Studentin dann schulterzuckend. Klar hatte Emi auch das ein oder andere Geheimnis, aber keine Leichen im Keller, eher persönliche Probleme, wenn man es so ausdrücken wollte.



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#254

RE: ᴡᴇʟᴄᴏᴍᴇ ᴛᴏ ᴜᴄʟᴀ - sᴛᴀʀᴛ

in Welcome to UCLA 22.07.2020 00:08
von Kati • Member | 764 Beiträge | 54350 Punkte



AIDEN




So schnell konnte Leni gar nicht den Mund aufmachen, um irgendwas dazwischen zu sagen. Aiden kannte sie gut genug, um genau zu wissen, dass sie es tun würde, würde er ihr die Chance dazu geben. Schlau und irgendwie amüsierte es die Blondine auch. Und der Boxer lernte bei jeder Konversation mit ihr dazu, denn sie liebte es Wörter umzudrehen und hätte genau das auch gemacht, was sie ja fast schon wieder zum Schmunzeln brachte. Kurze Rede, kurzer Sinn, die Studentin ließ ihn einfach mal reden und reden. Gefühlt als wolle er ihr die Welt erklären. „Atmen Aiden, atmen“, war das erste was das Model leicht amüsiert von sich gab. Sie konnte sich nämlich nicht vorstellen, dass der Blonde auch nur einmal Luft geholt hatte, in seiner kleinen Ansprache.
Bevor Leni dann doch anfangen musste zu lachen und ihre Stirn an seiner Schulter abstützte. Der Student war manchmal schon echt eine Nummer für sich. Hatte er sich diese Worte schon halbwegs überlegt, als sie die Zeit mit Matteo in ihrem Bett verbracht hatte? Oder hatte der junge Mann sich gerade alles Mögliche von der Seele geredet?
„Ich trage High Heels, immer noch “, meinte die 21-jährige und streckte den einen Fuß leicht in die Höhe. „So schlecht kann’s mir also nicht gehen“, schlussfolgerte Dr. Mickelson. Klar hatte es wehgetan, aber es war ein akuter Schmerz gewesen und wenn man aufpasste, brauchte die junge Frau nicht mal eine Stütze, geschweige denn Schmerzmittel. „Außerdem hab ich doch gar nichts gesagt, Aiden. Klar, ich hab mich aufgeregt, aber weniger wegen meinem Knöchel und mehr wegen deinen Worten. Mach sowas noch einmal und du kannst mit Matteo reden, wenn du was von mir möchtest. Und Hannah, diese kleine Bitch, sollte besser auch einen großen Bogen um mich machen, wenn sie nicht, doch noch meine nicht so nette Seite kennenlernen möchte. Wir wissen hoffentlich beide, dass ich wesentlich schlimmeres hätte sagen können“



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#255

RE: ᴡᴇʟᴄᴏᴍᴇ ᴛᴏ ᴜᴄʟᴀ - sᴛᴀʀᴛ

in Welcome to UCLA 22.07.2020 00:33
von kaya17 • Senior Member | 4.909 Beiträge | 253050 Punkte

Aiden Jasper Smith || Leni

Ich stieß einen leisen Seufzer der Erleichterung aus, als Leni sich zurücklehnte und ihre kleine ganz private Zaubervorführung genoss, während ich irgendwann fertig war und nach Luft rang. Eigentlich war die große Show ihr Part, aber manchmal war es eben notwendig, die Rollen zu tauschen. "Hab ich dir schonmal gesagt, dass du manchmal echt eine Menschenquälerin bist? Und wie gern ich das hab, obwohl das komplett absurd ist?" murmelte ich leise, als ich wieder so viel Luft bekam, dass ich wieder reden konnte. Ich legte sanft einen Arm um sie, als sie sich an mich lehnte. Manchmal fragte ich mich, wie man jemanden so sehr lieben und hassen zugleich konnte. Ich gab ihr einen kurzen Kuss auf die Stirn. "Ich hoffe um der Gesundheit meiner Mitmenschen und insbesondere Hannahs, dass sie draus gelernt und sich das gemerkt hat" erwiderte ich auf ihren leicht schnippischen Kommentar hin grinsend. Und natürlich hoffte ich, dass es Leni wirklich gut ging und sie das nicht nur sagte, um mich zu beruhigen. Sie hatte schon recht, sie hätte noch schlimmer ausrasten können. Aber jetzt sah ich Leni einfach nur an und ich verspürte nichts anderes als Erleichterung und ich spürte ihre Körperwärme und ich konnte mal ganz kurz meine ganzen Probleme vergessen und genoss diesen Moment.


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#256

RE: ᴡᴇʟᴄᴏᴍᴇ ᴛᴏ ᴜᴄʟᴀ - sᴛᴀʀᴛ

in Welcome to UCLA 22.07.2020 07:40
von eisblume • Senior Member | 4.676 Beiträge | 248050 Punkte

Domenico Dearing

"Nein wir haben nur englisch geredet. Meine Eltern können kein deutsch. Mum ist zu stolz dafür. Ich mein sie redet nur italienisch. Ausser wenn sie wütend ist. Dann kommt ihr englisch raus." Dazu musste man sagen, dass sie einen sehr starken italienischen Akzent hatte. Wir Kinder konnten aber alle beide Sprachen fließend. Meine Schwester kam ganz nach Mum. Während ich ein Mix aus beiden war. Dennoch war ich nicht der typische Italiener und wurde so oft falsch eingeschätzt. Clarys und meine Eltern kannten sich geschäftlich. Ihr Dad hatte unseren unterstützt und wir tobten meist durch die riesigen Gärten unserer Hotels. "Ich glaub mein Zwilling spricht gebrochen deutsch. Die ist unser Sprachgenie." Naja grundsätzlich wuchsen wir alle dreisprachig auf. Italienisch, englisch und russisch. Es war schade, dass der Kontakt langsam abbrach. Dafür aber umso schöner sie wieder zu sehen. Sie war eine echte Schönheit geworden, dass musste man ihr lassen. "Ja das Gefühl kenne ich. Rosi und ich wollen die Hotels übernehmen." Sie übernahm jetzt schon gewisse Sachen für Dad. Aber meistens half auch sie Mum aus, wenn sie Hilfe brauchte. "Ohne dich jetzt anmachen zu wollen muss ich dir sagen, dass du echt wunderschön geworden bist." Das musste ich ihr einfach gesagt haben."



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#257

RE: ᴡᴇʟᴄᴏᴍᴇ ᴛᴏ ᴜᴄʟᴀ - sᴛᴀʀᴛ

in Welcome to UCLA 22.07.2020 08:49
von Kati • Member | 764 Beiträge | 54350 Punkte



ARTHUR | mentioned Leni, Matteo, Aiden & Hannah



Chris konnte ein ziemlich unhöfliches Arschloch sein, wenn er wollte. Zwar stammt der Davenport-Nachkomme aus gutem, wenn nicht sogar sehr gutem Hause und kennt grundsätzlich jede Bewegung, die man tun sollte, aber sowas war noch nie sein Ding gewesen. Der Footballer konnte zwar mit 5 Gabeln essen, wusste auch wozu die komisch aussehenden Werkzeuge am Tisch benutzte, kannte die Regeln Frauen den Vortritt zu lassen, aber tat es oft ganz einfach nicht. Noch viel lieber als bei einem zehn Gänge Menu saß er bei einem Burger Laden und ganz Gangster mäßig, wie er war, einen Burger ohne Besteck. Wenn das seine Mum sehen würde. Der Gedanke amüsierte den Dunkelhaarigen dann doch ziemlich. Stella würde wohl aus allen Wolken fallen, wie ausgerechnet ihr Sohn in so einem Laden sitzen konnte. Vielleicht sollte man sie einmal aufklären, dass sogar der amerikanische Präsident bei McDonalds aß. Okay, so sah Trump auch durchaus aus und das er nicht der Hellste war sollte man auch außen vorlassen, aber er war immerhin trotzdem Präsident geworden.
Und er war auch niemand der sein Desinteresse irgendwie verstecken wollte. Wenn ihn jemand langweilte, hatte der 23-jährige durchaus so Phasen, wo er einfach sein Handy zückte, einsilbige Antworten gab und durch seinen Insta-Feed scrollte. Den meisten war sowas wohl etwas unangenehm, durchaus nachvollziehbar, wenn man sich vor Augen führte, wie es wohl war ein Gespräch mit jemandem zu führen, der offensichtlich richtig Lust darauf hatte. Für Christopher selbst, ein gutes Mittel um ungeliebte Gesprächspartner loszuwerden.
Ein Schmunzeln bildete sich auf den Lippen des Braunhaarigen. Ja, sowas konnte schon nerven, wenn die Eltern gefühlt einmal einen Ausflug zum Strand mit ihren unerzogenen Kindern machten. Chris kam aus NYC, sprich da sah es meist eher weniger nach Sonne, Strand und Meer aus, aber hatte seine Ferien natürlich auch in wärmeren Gebieten verbracht. Und auch als Kind war es seine liebste Beschäftigung gewesen, anderen ein paar Streiche zuspielen. Meistens mit Carter, seinem besten Freund aus der Kindheit.
Für sowas hatte der Amerikaner also durchaus Verständnis, aber wer hasste schreiende Kinder nicht oder die die mit ihren nassen, sandigen Füßen über dein Handtuch rannten? „Hört sich nach einem entspannten Tag an“, zog Christopher in also auf.
„Ach, so richtig noch nicht. Aber den ersten Bitch Fight hast du leider schon verpasst, diese Hannah hat Leni einen Drink aufs Kleid gekippt –soweit ich das jetzt nachkonstruieren konnte – die daraufhin eben Leni mäßig ausgetickt ist und ja, großes Drama, weil Aiden sich eingemischt hat und so weiter und sofort“, der Student winkte ab und nahm lieber noch einen Schluck von seinem Scotch.



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#258

RE: ᴡᴇʟᴄᴏᴍᴇ ᴛᴏ ᴜᴄʟᴀ - sᴛᴀʀᴛ

in Welcome to UCLA 22.07.2020 08:56
von kaya17 • Senior Member | 4.909 Beiträge | 253050 Punkte

Pamina Claire-Kathleen Schweiger

"Ach so ist das. Ja du bist nicht der einzige, der das so sieht. Aber vielen Dank, man hört das ja trotzdem gern" ich sah Nico ahnungslos an und tat so, als ob ich das noch nie gehört hatte, musste aber dennoch lächeln. Dabei hörte ich es natürlich ständig. Ich war mir dessen auch durchaus bewusst. Vor allem seit ich nichts mehr mit meinem Vater zu tun hatte. Solche Kommentare schürrten nur die Rachegelüste tief in mir drin. Doch ich wusste schon, mich so zu verhalten, dass man es mir nicht allzu sehr ansah.


zuletzt bearbeitet 22.07.2020 08:57 | nach oben springen

#259

RE: ᴡᴇʟᴄᴏᴍᴇ ᴛᴏ ᴜᴄʟᴀ - sᴛᴀʀᴛ

in Welcome to UCLA 22.07.2020 09:31
von Alex • Senior Member | 5.848 Beiträge | 1041324 Punkte

Aurora Whitmore

Emmett schien von ihrer grandiosen Idee wohl nicht ganz so begeistert zu sein wie Aurora selbst. Verübeln konnte sie es ihm natürlich nicht, denn seine Worte entsprachen schließlich der Wahrheit. Nur weil er sich hier bei einer Party ganz gut bewegen konnte, hieß das nicht, dass er ein geeigneter Backgroundtänzer war. Außerdem stand es im Moment ohnehin nicht auf ihrer To-Do Liste, ihre Karriere wieder aufzunehmen.
Also nickte die junge Frau nur und ließ sich von ihm dennoch relativ geschickt führen. Zumindest solange, bis Emmett ihr verkündete, eine Pause zu brauchen. Lachend hielt Aurora inne. Sie selbst hätte noch stundenlang durchtanzen können. Auf eine Antwort wartete ihr bester Freund jedoch nicht. Ob sie nun wollte oder nicht, sein fester Griff um ihre zierliche Hand machte es unmöglich, sich ihm zu entwenden. Eigentlich wollte sie das auch gar nicht. Kichernd folgte die Brünette also dem jungen Mann, der sich einen Weg über die volle Tanzfläche suchte und schließlich durch den noch warmen Sand lief. In dem Moment war Aurora unglaublich froh, sich für flache Sandaletten entschieden zu haben. Die Schuhe, die sie normalerweise trug, waren definitiv nicht für diese Umgebung geeignet, auch wenn einige ihrer Freundinnen das anders sahen. Es war nicht so, dass Aurora nicht in High Heels laufen konnte. Ganz im Gegenteil. Vermutlich war die 22-Jährige allen hier voraus, was das anging. Schließlich hatte sie jahrelange Bühnenerfahrung und es war nicht selten vorgekommen, dass sie bei ihren Konzerten stundenlang in Stilettos getanzt oder auf der ein oder anderen Modenschau gelaufen war. Doch riskieren wollte Aurora nichts und man konnte auch in flachen Schuhen gut aussehen.
Mittlerweile waren sie auch am Strand angekommen, wo Emmett aus seinen Schuhen schlüpfte. Lächelnd beobachtete sie ihn dabei, ehe sie es ihm gleichtat und ihm in das kühle Wasser folgte. Schwimmen würde Aurora definitiv nicht, dafür war es zu kalt. Aber gegen eine kleine Abkühlung bis zu den Knöcheln sprach nichts. Gedanken verloren sah die junge Frau auf das offene Meer hinaus. Es war wunderschön. Dann traf ihr Blick wieder auf den von Emmett. "Eigentlich ist die Party eh schon wieder für'n Arsch.", stellte sie trocken fest und warf einen Blick über die Schulter nach hinten zur Location. Es war alles wie immer und manchmal hatte Aurora eigentlich gar keine Lust mehr darauf. Es gab nur eine Hand voll Menschen hier, wegen denen sie nach wie vor hier war. Emmett war einer von ihnen. Als eine Welle sie traf, hielt Aurora sich lachend an ihm fest, um nicht davon gespült zu werden. Dabei wurde auch ihr weißes Kleid nass und somit leicht durchsichtig. "Ob ich jetzt auch so einen Aufstand wie Leni veranstalten muss?", fragte sie ironisch und lachte auf. Sie mochte Leni, so war es nicht. Aber Leni war eben Leni. Man musste wissen, wie man mit ihr umzugehen hatte, dann konnte man eine gute Freundschaft mit ihr pflegen.



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#260

RE: ᴡᴇʟᴄᴏᴍᴇ ᴛᴏ ᴜᴄʟᴀ - sᴛᴀʀᴛ

in Welcome to UCLA 22.07.2020 09:45
von Alex • Senior Member | 5.848 Beiträge | 1041324 Punkte

Nathan Sebastian Zeneres


Rose's Versuche schienen auch Juliet nicht zu entgehen. Bei der Frage der Dunkelhaarigen lachte Nate amüsiert auf und wartete gar nicht auf eine Antwort von Rose, ehe er die Frage von Juliet auch schon verneinte. Warum sollte sie denn jetzt gehen? Sie hatten Spaß zusammen und viel mehr würde nicht passieren. Ob jetzt mit oder ohne Juliet spielte keine Rolle. Nathan's Prioritäten lagen einfach ganz wo anders. Er wollte weder haufenweise Frauen aufreißen, noch sich auf eine festlegen. Während ersteres einfach seinem Charakter entsprach, so lag die Ursache bei der zweiten Sache schon deutlich tiefer. Er hatte einen gefährlichen Job und nach seinem Studium an der UCLA würde es nicht besser werden. Er wollte keine Freundin zuhause sitzen haben, die sich jede einzelne Sekunde Sorgen um ihn machen musste. Es war besser so, auch wenn sich der Mexikaner natürlich hin und wieder nach einer Frau an seiner Seite sehnte. Aktuell reichten ihm jedoch seine kumpelhaften Freundinnen an der Uni. Zumindest schien auch Rose der Meinung zu sein, dass es nicht notwendig war, dass Juliet ging. Schmunzelnd tanzte Nathan noch zwei weitere Lieder durch und beobachtete dabei kritisch die Menschenmenge. Dabei entging ihm nicht, dass Aurora irgendwann mit Emmett in Richtung Strand verschwand. Soso. Er persönlich wartete ja nur darauf, dass zwischen den beiden mal etwas lief. Schmunzelnd musterte er noch ein paar weitere bekannte Gesichter, die wirklich Spaß zu haben schienen. Irgendwann teilte Nate den beiden Frauen aber mit, dass er jetzt erst einmal einen neuen Drink brauchte und ihnen gerne etwas ausgab. Eigentlich gab es an der UCLA nur zwei Schichten. Die Reichen und die Armen. Er selbst war wohl einer der wenigen aus der Mittelschicht. Er hatte Geld, weil er schon jahrelang gearbeitet hatte und auch während des Studiums weiterhin sein volles Gehalt bekam, obwohl er kaum Ausgaben hatte. Da konnte man zwei hübschen Damen schon einmal einen Drink spendieren. Zufrieden bot er also seinen rechten und linken Arm Juliet und Rose an und steuerte so die Bar an, wo er sich selbst ein Vodka E bestellte, auf die Bestellung der Mädels wartete und dann bezahlte. Nachdem er sich etwas an der Bar angelehnt hatte, stieß der Polizist auch schon auf einen weiterhin schönen Abend an.



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#261

RE: ᴡᴇʟᴄᴏᴍᴇ ᴛᴏ ᴜᴄʟᴀ - sᴛᴀʀᴛ

in Welcome to UCLA 22.07.2020 09:46
von Kati • Member | 764 Beiträge | 54350 Punkte



AIDEN




Leni hatte Aiden noch nie so viel reden gehört wie in diesem Moment, vor allem nicht bei so einem ernsten Thema. Der Boxer war wie ein kleiner Wasserfall gewesen, der gefühlt gar nicht mehr stoppte. Die Blonde hatte sich gegen die Lehne des Liegestuhls gelehnt. Die Beine leicht überkreuzt und ihm zugehört. Auch wenn viele es wohl nicht vermuteten, denn das Model konnte zu einer regelrechten Quatschtante werden, wenn sie jemanden mochte und sie ein gutes Gesprächsthema hatten, konnte sie genauso gut einfach zuhören. Natürlich überlegte die Studentin im Kopf schon immer mal wieder, was sie später worauf sagen würde, blieb aber erstmal still. In der Situation mit Aiden, war es allerdings nochmal etwas anders gewesen, hier hätte Leni auch durchaus gleich was gesagt, wenn er ihr die Möglichkeit gegeben hätte.
„Ich? Ich bin der netteste Mensch auf Erden“, scherzte die Blonde schon wieder. Nein, der Boxer hatte das noch nie so gesagt, aber die Studentin hatte es sich irgendwo denken können. Wenn er all das nicht mochte, wäre ihre Beziehung zueinander wohl etwas anders. Wobei sich Leni auch manchmal fragte, wie es sein würde, wenn sie eben nicht so aussehen würde, wie sie aussah. Wahrscheinlich anders. Schließlich lebten wir in einer oberflächlichen Welt.
Sie ließ Aiden. Wobei der diese Liebkosungen wohl gerade mehr brauchte als sie selbst. Auf seine nächsten Worte nickte die Amerikanerin lediglich. Ja, dass hoffte sie auch. „Ganz ehrlich, entweder ist sie dämlich oder sie wollte mich provozieren. Vielleicht möchte sie Aufmerksamkeit von einer Person, die kein Gras kaufen möchte“, kam der nächste kleine Diss von ihren Lippen.
Bevor sie den Blick über die Menschengrüppchen schweifen ließ und bei ein paar kurz stoppte. Hannah bekam einen scharfen Blick zugeworfen, der eindeutig als Wahrung eingestuft werden konnte und bei Nico und Pamina musste sie anfangen zu lachen. „Der lässt aber auch echt keine aus“



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#262

RE: ᴡᴇʟᴄᴏᴍᴇ ᴛᴏ ᴜᴄʟᴀ - sᴛᴀʀᴛ

in Welcome to UCLA 22.07.2020 10:00
von kaya17 • Senior Member | 4.909 Beiträge | 253050 Punkte

Aiden Jasper Smith || Leni

"Für mich bist du das wohl" murmelte ich kopfschüttelnd. Sie wusste selbst, dass sie das nicht war, aber wenn irgendetwas an ihr anders wäre, wäre sie wahrscheinlich schlichtweg zu langweilig. Dann sah auch ich zu Nico. "Wenn du mich fragst, ist die ne verdammt schlechte Wahl. Du hättest die mal eben hören sollen, als die hier runter kam. Nur am Rumschreien. Die wird dir sicher noch das ein oder andere Mal die Show stiehlen" stimmte ich Leni zu und ließ mich neben sie auf einen weiteren Liegestuhl fallen. Dann sah ich nochmals genauer rüber zu Nico und der Rothaarigen. In den rötlichen Feuerflammen ein gutes Stück weg konnte ich nur ihre naturroten Haare erkennen. "Die sehen aber ziemlich vetraut miteinander aus. Kennt man sich?" merkte ich dann an. In diesen elitären Kreisen wäre das wohl weniger wunderlich. "So nen ähnlichen Spruch über Hannah hab ich auch eben schonmal von Chris gehört" erklärt ich Leni seufzend.


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#263

RE: ᴡᴇʟᴄᴏᴍᴇ ᴛᴏ ᴜᴄʟᴀ - sᴛᴀʀᴛ

in Welcome to UCLA 22.07.2020 10:29
von Kati • Member | 764 Beiträge | 54350 Punkte



AIDEN




Kurz schaute die Blondine ihn ungläubig an. Wenn sie für Aiden der netteste Mensch auf Erden war, dann hatte er so einige Probleme oder kannte ganz einfach keine wirklich netten Menschen. Auch wenn Leni mehr als zufrieden mit sich selbst war, als nett würde sie sich definitiv auch nicht bezeichnen. Aber nett war ja auch die kleine Schwester von Scheiße. Da war das Model dann doch lieber etwas Anderes. Außerdem wäre es ja auch einfach super langweilig, wenn jeder wie Emilia oder Eddy war. Klar konnte die halbe Europäerin auch mal freundlich zu anderen sein, keine Frage, aber genauso oft kamen ihre komplizierten Seiten vor.
Jetzt musste Leni auflachen. Auch wenn Aiden manche Charakterzüge von ihr ganz gut kannte, ein Experte in Sachen Leni Mickelson war er definitiv noch nicht, was auch diese Aussage bewies. „Nico ist ja nicht besonders wählerisch, der ist doch hinter jedem her, der nicht bei 3 auf dem Baum ist“, war ihr erster Kommentar dazu. Und der Geschichten auch gerne mal anders erzählte, als sie abgelaufen waren. Denn ja, sie hatte ihre Unschuld, durch den Italiener verloren, was schon wirklich lange her ist, aber sie war nie verliebt oder so in ihn gewesen. Es hatte nie eine Nico-Leni Beziehung gegeben oder irgendwas womit er sie hätte fallen lassen können. „Außerdem bin ich nicht darauf aus eine Show zu machen, mir ist es egal ob es für Aufmerksamkeit sorgt oder nicht. Das tut es eben, weil Menschen sich für andere Menschen interessieren“, erklärte die Blondine dann.
Ich kenne Pamina und Nico schon echt lange, aber eigentlich nur getrennt voneinander, aber kann sicher auch sein, dass die sich damals über den Weg gelaufen sind“, meinte Leni schulterzuckend. Die Rothaarige kannte sie tatsächlich schon ewig, seitdem sie ein Kind war und Nico hatte sie mit 12-13 kennengelernt.
Das amüsierte die Amerikanerin dann doch. „Wenigstens einer, der’s durchschaut hat“



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#264

RE: ᴡᴇʟᴄᴏᴍᴇ ᴛᴏ ᴜᴄʟᴀ - sᴛᴀʀᴛ

in Welcome to UCLA 22.07.2020 10:43
von kaya17 • Senior Member | 4.909 Beiträge | 253050 Punkte

Aiden Jasper Smith || Leni

"Und jetzt regst du dich schon wieder auf. So niedlich" neckte ich sie. Ich wusste schon, dass ich vielleichtein klein wenig übertrieben hatte. Leni war nicht der Engel, für den sie sich manchmal ausgab. Dann jedoch hörte ich ihr zu. Pamina also. Interessant. "Ganz komische Braut, wenn du mich fragst. Total hysterisch" meinte ich dann.
"Also hübsch ist sie wohl schon, aber ansonsten... Ist die halt ziemlich aufmerksamkeitssüchtig" dass sie rothaarig war, war nichtmal das Problem, meine erste Freundin warauch rotblond gewesen, aber irgendwas an der war seltsam. Meinen nächsten Kommentar zu Hannahs Gunsten verkniff ich mir um des lieben Friedens Willen, musste aber dennoch kurz grinsen.


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#265

RE: ᴡᴇʟᴄᴏᴍᴇ ᴛᴏ ᴜᴄʟᴀ - sᴛᴀʀᴛ

in Welcome to UCLA 22.07.2020 11:15
von Lea • Member | 895 Beiträge | 55200 Punkte


≫ Arthur Nohr Østergård - Christopher


Im Gegensatz zu seinem Gesprächspartner würde er nie sein Handy zücken um jemand loszuwerden. Er würde es nur in einem Gespräch nehmen, wenn er gerade angerufen wurde - entweder, um das Klingeln zu beenden oder doch kurz telefonieren zu gehen, wenn es wichtig war. Oder, um jemandem was zu zeigen, bevorzugt süße Tiere, um jemand aufzumuntern. Er hatte mehrere Ordner auf den unterschiedlichsten Dingen. Instagram hatte einen, Pinterest sowieso, teils sogar Facebook, welches er nur in absoluter Langeweile nutzte und um seine Heimatfreunde auf dummen Posts zu markieren, die den Weg in seinen Newsfeed fanden. Auch jetzt würde er nicht sein Handy rauskramen, maximal für ein Partybildchen oder so. Oder um ihm die Nummer einer willigen Dame zu geben, da Chris heute sicher nicht alleine ins Bett gehen würde.
Ein entspannter Tag war es ab dem Moment nicht mehr gewesen, als die Kinder gekommen waren. Ab da hatte er einfach nur sterben wollen. “Total. Und dann lag ich daheim im Bett, hatte wirklich verlangen nach gutem Sex. Also hab ich mich ausgezogen, es mir bequem gemacht, an dich gedacht….” Arthur war seinem liebsten Freund einen verführerischen Blick zu. “und dann war die Lust weg. Danke dafür.” Das war natürlich Spaß. Zum einen hatte er nicht das unbändige Verlangen verspürt, mit jemand ins Bett zu steigen oder Hand an sich selbst zu legen, zum anderen würde er dabei nicht an Chris denken. Er sah gut aus, ja, das konnte niemand abstreiten, aber es war ihm unglaublich unangenehm, wenn er an jemand dachte, den er persönlich kennt und viel Kontakt zu hat. Bei aller Liebe, da wäre wirklich jegliche Lust und Erektion verschwunden. Das, und die Tatsache, dass er bei warmen Temperaturen gern nackt schlief, waren das einzig halbwegs Wahre an seiner Aussage. Bequem hatte er es auch gehabt, aber er hatte geschlafen. Da war nichts mit potentieller Erregung oder so gewesen, er hatte eigentlich mehr hunger gehabt, während er vor sich hingedöst hatte, um Kraft für heute Abend zu tanken. Ein fauler Tag laugte einen irgendwie mehr aus als ein Tag voller Aktion und Spannung.
Der erste Bitch Fight war wohl ohne ihn vorüber gegangen und irgendwie ärgerte es ihn ein wenig. Das hätte er nun wirklich gern gesehen. “Schade. Ich hätte Lenis Gesicht gern gesehen. Du hast es nicht zufällig fotografiert oder gar gefilmt?” Nachfragen schadete ja nicht, wie er fand und vielleicht hatte er ja Glück? “Ich weiß nicht wieso, aber irgendwie hat sie es verdient.”, meinte der Skandinavier dann und fuhr sich durch die Haare. Er wusste auch nie so recht, was er mit Leni anfangen sollte. Groß, blond, gesellschaftlich gesehen gutaussehend, aber irgendwie konnte er nichts erkennen, was sie für ihn attraktiv oder ‘von nutzen’ sein ließ. Er hatte nichts gegen sie, aber eine Freundschaft wollte er da nicht unbedingt. Vor allem war der heutige Beruf ‘Influencer’ früher mal eine Krankheit und er konnte sich nicht helfen, als weiter an Influenza zu denken. Als wäre sie ein Krankheitserreger der andere Ansteckte. Zwar hatte auch er nicht wenige Follower auf Instagram, er hatte sogar einen ‘erfolgreichen’ TikTok Account, bei dem er sich immer noch wunderte, wie er mit der neumodischen Technik klar kam, aber irgendwie Influencer? Nein. Er hatte schöne Bilder, postete ab und zu ein Selfie oder so, Reiseberichte… auf TikTok mehr interessante Wörter aus seiner Muttersprache oder norwegisch, Kochrezepte und so, aber sonst? Nichts, was man irgendwie bewerben könnte. War alles nur zum Spaß und machte er auch nicht regelmäßig.
“Und, was ist dein Ziel für heute Abend?”, fragte er dann Chris, wenn auch mehr rhetorisch. Spaß haben und wen abschleppen standen sicher auf seiner To-Do Liste.


But seriously, though. Some of you people need to go to church. I don't want you in hell with me.
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#266

RE: ᴡᴇʟᴄᴏᴍᴇ ᴛᴏ ᴜᴄʟᴀ - sᴛᴀʀᴛ

in Welcome to UCLA 22.07.2020 13:46
von Kati • Member | 764 Beiträge | 54350 Punkte



AIDEN



Aiden bewegte sich auf einem ganz, ganz schmalen Grad. Für Leni war das hier - unter diesen Umständen natürlich – ein echt nettes Gespräch. Nach der Aktion, die sich der Boxer vorher geleistet hatte, sprach die Blondine mit ihm, wenn überhaupt einsilbig. Und selbst das nur, wenn sie gut gelaunt war. Normalerweise wurden da alle Anrufe abgeblockt, die Nachrichten überlesen und die Tür wortwörtlich vor der Nase zugeknallt. Ja, wenn man das Model sauer machte, war sie sauer und das sich nicht nur für ein paar Minuten. Aber irgendwie hatte der Student es geschafft, dass die Blondine ihre Wut wenigstens für ein paar Minuten vergaß. Das hieß allerdings nicht, dass sie morgen genauso mit ihm umging, wie Leni es gerade eben tat. Da konnte die Welt schon wieder ganz anders aussehen.
Und Aiden machte diesen Umschwung nicht besser, wenn er sie provozierte. Die Jura-Studentin war sicher viel, aber niedlich? Was war sie ein Katzenbaby? Die Amerikanerin fand es schon komisch, wenn man sowas sagte, wenn es wirklich um süße Charaktere ging, aber sie? Definitiv nicht süß oder niedlich. „Du machst es dir selbst auch nicht einfacher, oder? Ich bin sicher nicht niedlich!“
Jetzt musste die Blondine schmunzeln. Sie wollte gar nicht wissen, wie sie oft bezeichnet wurde. „Aber ich bin niedlich?“, wiederholte sie die Worte des Blonden.
Leni kannte Pamina schon wirklich lange, sprich von klein auf, eigentlich. Und natürlich hatte sie auch gemerkt, wie ein Wechsel in der Rothaarigen vorgegangen war. „Ich sag immer schöne Dinge brauchen keine Aufmerksamkeit, sie bekommen sie einfach“, und damit zwinkerte sie ihm zu, bevor sie aufstand und sich den Sand abklopfte.



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#267

RE: ᴡᴇʟᴄᴏᴍᴇ ᴛᴏ ᴜᴄʟᴀ - sᴛᴀʀᴛ

in Welcome to UCLA 22.07.2020 14:07
von kaya17 • Senior Member | 4.909 Beiträge | 253050 Punkte

Aiden Jasper Smith || Leni

"Bist du. Ich denk das oft, ich sag's dir nur nie, weil ich weiß, dass niedlich nicht das Wort ist, das du in dem Zusammenhang hören willst. Aber weißt du was, wir reden einfach nicht mehr über diese Pamina. Und auch nicht mehr über Hannah" schlug ich Leni ebenfalls zwinkernd vor. *Oder über Nathan... Oder überhaupt über irgendwelche Leute, die nur einer von uns leiden kann* fügte ich gedanklich hinzu, wahrscheinlich wusste sie eh, dass ich das gerade dachte. Denn meistens wenn wir über jemanden sprachen, den nur einer von uns leiden konnte, endete das in irgendwelchen Loyalitätsstreitigkeiten. Also hatten wir irgendwann angefangen, es zu lassen, und siehe da, wir stritten wesentlich weniger. Außerdem wussten wir auch beide, dass wir unsere Freundschaft schon längst in den Sand gesetzt hätten oder es unmittelbar bevorstünde, wenn wir uns noch gegenseitig die Freunde verbieten würden- soweit käm es noch, das hatte man aus meiner Sicht nichtmal zu akzeptieren, wenn man fest zusammen war. Und in dieser Hinsicht waren wir uns zum Glück einig, was sonst relativ selten vorkam.
"Weise Worte, da ist bestimmt was dran" entgegnete ich noch schmunzelnd auf ihre Worte, während ich ihr zusah, jedoch auf meinem Liegestuhl liegenblieb und die Arme unter den Kopf stützte.


zuletzt bearbeitet 22.07.2020 19:51 | nach oben springen

#268

RE: ᴡᴇʟᴄᴏᴍᴇ ᴛᴏ ᴜᴄʟᴀ - sᴛᴀʀᴛ

in Welcome to UCLA 22.07.2020 21:37
von parantatatam • Junior Member | 419 Beiträge | 27600 Punkte



Beta Theta Pi || Psychologie, 5. Semester || Strand || Hannah, Shelly, Eddy

Auf Hannahs Kommentar entkam ihm ein lachen und dann kurz darauf die Erkenntnis was dies in jenem Kontext bedeuten würde. Wie düster. "Wenn du mit Bräute dich und Shelly meinst, dann nein, ich will nicht auf euch verzichten." natürlich war das ganze nur als Spaß gesehen, aber wenn sich so die Situation gab, warum sollte er dann nicht seine Gefühle aussprechen.
Er hatte so langsam das Gefühl, das Shellys Drink sich bereits auf ihr Verhalten auswirkte. Allein das sie sich für ein einfaches scheiße entschuldigte, wobei sie normalerweise kaum ein Blatt vor den Mund nahm, brachte ihn auf diesen Gedanken.
"Willst du was Essen? das klatscht sonst etwas hart." fragte er sie. Er wollte nicht das das Zeug auf ihren Kreislauf schlug, außerdem könnten sie dadurch einen miesen Kater vermeiden. Wobei das auch stark davon abhängig wäre, wieviel Alkohol noch fließen würde. Nick war kein großer Fan von besäufnissen. Hier und da ein guter Drink war natürlich nicht schlecht, aber in der Regel nicht um den Zweck zu erfüllen das er betrunken wurde. Da musste er schon sehr verzweifelt sein.


>> ᴛʀɪɴᴋᴇ ᴛɪᴘᴘ-ᴇx ᴜɴᴅ ꜰɪɴᴅᴇ ᴢᴜʀ ᴡᴇɪꜱʜᴇɪᴛ <<
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#269

RE: ᴡᴇʟᴄᴏᴍᴇ ᴛᴏ ᴜᴄʟᴀ - sᴛᴀʀᴛ

in Welcome to UCLA 23.07.2020 07:27
von eisblume • Senior Member | 4.676 Beiträge | 248050 Punkte

Domenico Dearing

"Klingt so gar nicht arrogant",witzelte ich dann. Wobei es durchaus sehr eingebildet klang. Aber wer könnte es ihr verdenken ? Sie war einfach sehr schön. Das musste Mann schon zugeben. "Es freut mich sehr dich nach all den Jahren wieder zu sehen. "Das war auch ungelogen so. Clary hatte sich immer sehr gut mit uns verstanden. Es war wirklich schade, dass der Kontakt abgebrochen war. "Gefällts dir hier denn?",fragte ich sie dann und lächelte sanft. Bestimmt würde es ihr hier sehr gefallen und sie würde schnell neue Freunde finden. "Hüte dich nur vor unseren Jungs. Die meisten hier wollen dich nur flachlegen."



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#270

RE: ᴡᴇʟᴄᴏᴍᴇ ᴛᴏ ᴜᴄʟᴀ - sᴛᴀʀᴛ

in Welcome to UCLA 23.07.2020 09:24
von kaya17 • Senior Member | 4.909 Beiträge | 253050 Punkte

Pamina Claire-Kathleen Schweiger

"Stell dir vor, damit kann ich sogar mehr als gut leben" antwortete ich Nico und blickte mich um. Die Menschen hier waren alle nicht hässlich. "Ich werde wahrscheinlich einfach nur ein paar Tage brauchen, bis ich mich an das Leben hier gewöhnt hab. Und diese Rechtslage verstanden hab. Sonst kann ich mich bisher nicht beschweren" antwortete ich Nico dann, lächelte ihn mehredeutig an und trank meinen Drink aus. Ich überlegte, noch kurz schwimmen zu gehen, der Wannsee war um diese Jahreszeit deutlich kälter, allerdings wäre das wohl nicht ganz schlau mit gerade abgeklungener Erkältung und außerdem machte sich gerade ein Jetlag bemerkbar.


zuletzt bearbeitet 23.07.2020 09:26 | nach oben springen

#271

RE: ᴡᴇʟᴄᴏᴍᴇ ᴛᴏ ᴜᴄʟᴀ - sᴛᴀʀᴛ

in Welcome to UCLA 23.07.2020 14:00
von Zonya • Junior Member | 510 Beiträge | 36900 Punkte












KIARA ROUTLEDGE
Mo, zieht über Matteo her




"Ich auch nicht" sagt Kiara und lacht. Solange ihr zukünftiger Ehemann nicht plötzlich eine Frau werden möchte - oder zukünftige Frau dem Schönheitswarn verfallen ist, sollte das auch hoffentlich dabei bleiben. Kiara könnte sich gar nicht darauf versteifen, nur einem Geschlecht angetan zu sein, für sie zählt viel eher der Charakter eines Menschen, in den man sich verlieben kann. Ob männlich oder weiblich spielt dabei überhaupt keine Rolle. Aber obwohl sie ihren ersten Kuss an ein Mädchen verschenkt hat, hatte sie noch nie eine feste Freundin. In der zehnten Klasse dafür einen Freund, wobei sich schnell herausgestellt hat, dass dieser nicht für die Ewigkeit geeignet ist. Und auch ihr zweiter fester Freund hat sich als eine Enttäuschung entpuppt, was Kiara aber durch ihre rosa-rote Brille natürlich nicht hat kommen sehen - oder einfach nicht hat sehen wollen. Aus Erfahrung kann sie aber sagen, dass es nicht nur die Jungs sind, die anstrengend sind, Mädchen können das auch verdammt gut.
Wieder führt Kiara den Strohhalm zu ihren Lippen und nimmt ein paar Schlücke. "das wird schon" sagt sie und blickt ihre beste Freundin übertrieben mitfühlend an, doch diese fängt auch schon an zu lachen und hat sichtlich Schwierigkeiten damit wieder aufzuhören. Kiara muss grinsen, Mo' Lachen ist einfach ansteckend und selbst wenn Kiara gar nicht danach wäre, sie könnte nicht anders als ebenfalls die Mundwinkel zu verziehen.
"Lass uns Geld ausgeben, das wir nicht verdient haben, uns Dinge zu kaufen, die wir nicht wollen, um Leute zu beeindrucken, die wir nicht mögen!". Jetzt muss Kiara ebenfalls laut lachen, wobei ihr wieder diese merkwürdigen Laute entfahren, über die man einfach noch mehr lachen muss. Genau wie ihre besten Freundin, kann Kiara Matteo nicht ausstehen, mit seiner narzisstischen Art und dem Machtgehaber und Eiertanz, den er um jedes weibliche Wesen aufführt, dass er nur sieht. Kiara kann überhaupt nicht nachvollziehen, wie Leni und all die anderen Mädchen darauf anspringen können.
"Planet der Affen!"


we are liars, we are beautiful and privileged, we are cracked and broken. A tale of love and romance, a tale of tragedy. Which are lies? Which is truth. You decide.


zuletzt bearbeitet 23.07.2020 14:02 | nach oben springen

#272

RE: ᴡᴇʟᴄᴏᴍᴇ ᴛᴏ ᴜᴄʟᴀ - sᴛᴀʀᴛ

in Welcome to UCLA 23.07.2020 14:37
von Zonya • Junior Member | 510 Beiträge | 36900 Punkte














FINNICK JAMES ATWOOD

Lagerfeuer, Oceana
Emilia

outfit





Welche Tiere Finnick besonders mag? Er macht eine kurze Denkpause. Natürlich ist Emilia schlau genug, die Fragestellung gerade so weit zu ändern, dass er zu einer Antwort gezwungen ist, auch wenn er sich nicht sicher war, ob sie das nicht vorhandensein einer Antwort, einfach akzeptiert und nicht weiter nachharkt. Aber irgendwie weiß Finnick es sogar zu schätzen, denn er ist ein Mensch der nicht direkt mit der Sprache rausrückt, fragt man ihn einmal, sagt er nein, fragt man ihn nocheinmal, sagt er wieder nein - aber beim dritten mal, da wird er weich. Natürlich ist das bei einer banalen Frage wie dem Lieblingstier nicht von Bedeutung, aber wenn man Finnick näher kennt, kann es durchaus hilfreich sein das zu wissen, gerade, wenn er mal wieder in Rage gerät. All das trifft aber auch nur zu, wenn Finnick seinem Gegenüber vertraut.
Und bei Emilia, da hat er das Gefühl er kann es.
"Ich finde Schildkröten cool, Fennek, das muss ich bei dem Namen", Finnick lächelt schüchtern, "Geckos vielleicht? und .. Ratten". Er sieht Emilia erwartungsvoll an, er warte nur darauf, dass sie die Miene verzieht. Niemand mag Ratten, einer muss es schließlich tun. Außerdem gehören sie zu den 'wenigen' Tieren, die Finnick tatsächlich schon live gesehen hat. Der dunkelhaarige ist noch nie in einem Zoo gewesen, hat als kleines Kind nie die Nase gegen die Scheibe gedrückt und laut O und A gemacht, als ein Löwe an ihm vorbei geschlichen ist. Sich gefreut, weil gerade Fütterungszeit bei dem Pinguinen ist, oder aber Erdmännchen beim Wache halten nachgemacht. All solche Erinnerungen hat Finnick nicht.
Der Junge nickt langsam. Auch wenn Emilia ihm ihrer Meinung nach etwas schuldet, so sieht Finnick das ganz anders. Er würde nie auf die Idee kommen für ein ausgegebenes Getränk eine Gegenleistung zu erwarten, dass ist einfach nicht seine Art.
Geheimnisse hingegen findet Finnick anziehend. Jeder hat doch mindestens ein schockierendes Geheimnis, das einem schon die Schamesröte ins Gesicht treibt, wenn man bloß daran denkt. Natürlich würde Finnick Emilia niemals dazu nötigen ihr Geheimnis Preis zu geben, aber es wäre wohl nirgends sicherer, als bei ihm. Wie vielleicht schon aufgefallen, tratscht der Junge nicht besonders viel und wählt seine Worte immer mit Bedacht. Er würde nie auf die Idee kommen etwas weiter zu erzählen, was jemand ihm im Vertrauen gesagt hat. Außerdem wäre es dann kein Geheimnis mehr und der ganze Charme damit verflogen.
Der Boxer sieht Emilia nachdenklich an bevor er nach einer kurzen Pause die Stimme erhebt, "du bist nicht uninteressant". Seine Stimme ist ruhig und tief, aber vorallem echt. Finnick wendet den Blick nicht ab sondern schaut ihr weiterhin tief in die Meeresblauen Augen, fast, als könne er durch sie hindurch blicken und erkennen, was sich tief dahinter befindet.
"Ich finde dich Interessant".


we are liars, we are beautiful and privileged, we are cracked and broken. A tale of love and romance, a tale of tragedy. Which are lies? Which is truth. You decide.


zuletzt bearbeitet 23.07.2020 14:38 | nach oben springen

#273

RE: ᴡᴇʟᴄᴏᴍᴇ ᴛᴏ ᴜᴄʟᴀ - sᴛᴀʀᴛ

in Welcome to UCLA 23.07.2020 15:15
von Lea • Member | 895 Beiträge | 55200 Punkte

≫ Guacamole Aurora Wilson - with Kiara | mentioning Eddy, Matteo



Vielleicht, aber auch nur vielleicht, war sie ein wenig enttäuscht, dass ihre beste Freundin ihr keine Auskunft über die Beschaffenheit künstlicher sekundärer Geschlechtsmerkmale in Hinblick auf den Akt der Liebe geben konnte. Ein Eigenexperiment kam dabei nicht in Frage, so viel stand fest. Aber vielleicht würde sich Kiara in ihrem späteren Leben an dieses Gespräch erinnern, wenn sie eben eine solche Frau hatte beglücken dürfen und würde sie anrufen oder anderweitig kontaktieren. Vielleicht sogar altmodisch mit Brieftaube oder Rauchzeichen, wobei ersteres mehr erfolg hatte, da sie keine Ahnung hatte, wie man Rauchzeichen lesen sollte. Hätte sie mehr langeweile, also in der nächsten Prüfungsphase, würde sie sich sicher damit auseinandersetzen und einige Versuche durchführen, ob man diese Zeichen lesen und verstehen könnte auf mehrere (Kilo-) Meter Entfernung, oder ob es zu einer einzigen grauen Rauchwolke wurde. Es wäre sicherlich eine gute Ablenkung und genug Leute zum prokrastinieren fand sie sicher auch an der Uni.
Für ihr gebrochenes Herz brauchte Mo aber erstmal Kuchen. Oder einen Drink. Vielleicht würde sie sich nachher auch eine Umarmung bei Eddy holen und ihm erzählen, wie böse Kiara doch war, dass er sie doch bitte tadeln möge. Aber so weit käme es noch, dass er sie bestrafen würde. Wahrscheinlich würde sie am heutigen Abend für die nächsten zehn Minuten keine Umarmung mehr bekommen oder ähnliches. Eddy war einfach unbeschreiblich lieb und das mochte sie so sehr an ihm. Nebenbei waren das die besten Umarmungen der Uni, für die sie sich nicht mal so weit strecken musste mit ihrer geringen Größe.
Den Spruch ihrer Trinkkompanin fand sie allerdings wundervoll. Zwar ging sie nebenbei jobben, als Barkeeperin, aber das brachte auch nicht so viel Geld. Finanzielle Unterstützung erhielt sie von ihren Eltern, dazu hatte sie sich während ihrer Schulzeit einiges erarbeitet durch Hunde ausführen und die Arbeit bei ihrer Tante im Laden. Vielleicht hätte sie sonst einige Geldprobleme mehr, wobei es ihr nicht schlecht ging. Eher im Gegenteil; sie konnte sich nicht beschweren. “Also, auf die jetzige Situation bezogen, kaufen wir uns Alkohol, betrinken uns und saufen Matteo unter den Tisch? Beziehungsweise saufen ihn uns.. schön?” Wahrscheinlich würde der Versuch, sich Matteo schön zu trinken in einem jahrelangen Koma aufgrund einer Alkoholvergiftung enden, aber das wäre es vielleicht wert. Immerhin sahen sie dann nichts, also wäre er doch auch ansehnlich. Ein Opfer musste man ja bringen, wenn man eine schönere Welt haben wollte. Wobei das eher die Ermordung des Italieners bedeuten würde.
“Beleidige den Film nicht, ja?”, ermahnte Mo dann doch ihre Freundin, da sie den Film nicht so schlecht gefunden hatte, als er vor zig Jahren im Free-TV gelaufen war. Es war mal eine andere Handlung, nicht gerade realistisch, aber Teile der Affen waren ihr sympathisch geworden. Das könnte man bei Matteo nicht behaupten.


But seriously, though. Some of you people need to go to church. I don't want you in hell with me.


zuletzt bearbeitet 23.07.2020 15:16 | nach oben springen

#274

RE: ᴡᴇʟᴄᴏᴍᴇ ᴛᴏ ᴜᴄʟᴀ - sᴛᴀʀᴛ

in Welcome to UCLA 23.07.2020 21:02
von eisblume • Senior Member | 4.676 Beiträge | 248050 Punkte

Domenico Dearing

" Also ein reiches,verwöhntes Mädchen?",fragte ich dann neckend. Klar war sie reich und vielleicht wurde sie sogar etwas verwöhnt. Wer wusste das denn schon? Aber vorstellen konnte ich mir das eigentlich ganz gut. "Du bist schlau Clary. Das wirst du schnell raus haben. Wenigstens wirst du nicht immer mit deinem Zwilling verglichen." Aber auch damit konnte ich mittlerweile leben. Gab sicherlich schlimmere Dinge. "Und was willst du jetzt machen? Auch tanzen? " Es war einfach etwas anderes hier zu leben als in Europa. Ich selbst hatte 10 Jahre in Italien verbracht und wir wanderten dann irgendwann aus. "Es wird besser werden. Jet Leg ist normal. War bei mir vor 12 Jahren auch so. "



zuletzt bearbeitet 23.07.2020 21:02 | nach oben springen

#275

RE: ᴡᴇʟᴄᴏᴍᴇ ᴛᴏ ᴜᴄʟᴀ - sᴛᴀʀᴛ

in Welcome to UCLA 23.07.2020 21:37
von kaya17 • Senior Member | 4.909 Beiträge | 253050 Punkte

Pamina Claire-Kathleen Schweiger

"Du glaubst gar nicht, wie erleichtert und froh ich bin, dass ich meine Jugendprobleme von meiner kleinen Schwester fernhalten konnte und dass sie nicht dasselbe durchmachen musste" erklärte ich Nico leise. Für den Bruchteil einer Millisekunde hätte man wohl eine echte Gefühlsregung in meinem Gesicht erkennen können. Milena-Sophie war immernoch mein ein und alles. Nico und Rose kannten sie nicht, dafür war der Altersunterschied zu groß. "Ich glaub, ich leg mich jetzt erstmal hin. Was ist, kommst du mit?" fragte ich Nico mit einem Lächeln und streichelte ihm über den Oberschenkel.


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