#326

RE: ᴡᴇʟᴄᴏᴍᴇ ᴛᴏ ᴜᴄʟᴀ - sᴛᴀʀᴛ

in Welcome to UCLA 27.07.2020 18:09
von Zonya • Junior Member | 511 Beiträge | 36950 Punkte












KIARA ROUTLEDGE
Mo, erwähnt Arthur, Eddy und Emilia




Vodka-E als Mitbewohner haben? Hört sich verdammt verlockend an. Nur zahlt der keine Miete und alleine über den mageren, provisionsverseuchten Wohnungsmarkt jammern möchte Kiara dann doch nicht. Lieber teilt sie sich weiter ein Zimmer mit Mo und streitet über den Putzplan, auf dem wohl definitiv zu oft ihr eigener Name steht. Sich mit jemand anderem ein Zimmer teilen kann Kiara sich auch nicht vorstellen. Fremder Schmuddel würde sie wahnsinnig machen. Kiara würde alle Weinspritzer an den Wänden übermalen, sowie alle zugetaggten Tische auf den Mistplatz fahren. Jede Spur, die sie nicht selbst hinterlassen hat, würde quälend sein. Sie würde sie ewig zum Sklaven des verpassten Höhepunkts machen. Niemals könnte sie einfach irgendwen bei sich einziehen lassen, daher schüttelt das Mädchen verhement den Kopf, "ach was, ich mag unseren gesunden Kommunismus". Sobald man mit jemandem zusammenwohnt, der nicht der eigene Partner ist, sollte man aus Plastikbechern trinken und aus Tupperware essen. Möbel sollten Second-Hand sein, hauptsache man hat keinerlei Emotionale Bindung zu der Einrichtung. Auch beim Thema Nahrung sollte man sich von seinen Besitzansprüchen verabschieden, getrennte Fächer in Kühschränken funktionieren zwar, sind aber trostlos. Warum einen Aufstrich, wenn man mehrere haben kann. Warum nur eine Obstsorte essen, wenn man ein Obstbouquet in seiner Küche vorfindet? Frei nach dem Motto: was dir gehört, gehört auch mir. Mo hat das verstanden, wenn sie kocht, dann gleich genug für eine ganze Kompanie, damit Kiara auch garantiert satt wird und nicht nach zwei Stunden wie ein kleines Kind anfängt zu jammern.
"Oder Epilepsie" sagt Kiara und schmunzelt. Sie wirft ihrer Freundin einen verschmitzen Blick zu ehe "Epilepi trotzdem happy" über ihre Lippen geflossen kommt. Schwarzer Humor ist genau Kiaras Ding, eine Schande, dass man diesen nicht überall auspacken darf. Aber schwarzer Humor ist wie ein Flüchtlingsboot - kommt nicht immer gut an.
Zumindest ist Kiara froh, dass Mo ihren Musikgeschmack teilt. Sie würde sterben wenn in ihrem Zimmer den ganzen Tag schrottige Musik läuft. Am liebsten ist ihr der Assi-Rap, es ist Kiara ein Rätsel wie Menschen so etwas hören können.
"Nein, Vodka-E kocht mir kein Essen, du bist mir definitiv wichtiger, Mo" sagt Kiara, grinst zurück und schlürft an ihrem so eben genannten Getränk. Ein wenig hat Mo recht, Energy schmeckt wirklich nach ermordeten Gummibärchen, aber es ist Vodka drinne, der das ganze wieder Schmackhaft macht.
Als ihre beste Freundin endlich die Bestellung aufgegeben hat und sie beide ein frischen Glas zwischen den Griffeln haben, zerrt Kiara Mo auch schon zum Lagerfeuer. Auf dem Weg dorthin bemerkt sie, dass Emilia nicht die einzige ihr bekannte Person dort ist. Arthur und Eddy sitzen ebenfalls dort und versuchen Marshmallows zu grillen, falls man das so nennen kann. Arthur scheint wenig begabt auf diesem Gebiet. Genauso wie wenn es ums Flirten geht, aber um Fair zu bleiben, Kiara ist noch viel schlechter als er. Über ihre gruselige Lache bis hin zu peinlichem Anschweigen ist schon alles dabei gewesen. Süß findet Kiara den Blonden trotzdem, weshalb sie Mo im laufen leicht anstupst. Ihre Beschwerde, sie solle doch etwas vorsichtiger sein wegen den Getränken ignoriert Kiara dabei völlig.
"Der süße Däne ist hier, oder ist er Norweger? Ich blick da nicht so durch."


we are liars, we are beautiful and privileged, we are cracked and broken. A tale of love and romance, a tale of tragedy. Which are lies? Which is truth. You decide.


zuletzt bearbeitet 27.07.2020 18:10 | nach oben springen

#327

RE: ᴡᴇʟᴄᴏᴍᴇ ᴛᴏ ᴜᴄʟᴀ - sᴛᴀʀᴛ

in Welcome to UCLA 27.07.2020 18:52
von Lea • Member | 895 Beiträge | 55200 Punkte

≫ Guacamole Aurora Wilson
with Kiara
| mentioning Matteo, Arthur, Eddy



Da hatten sie es also - Vodka-E brachte keinen gesunden Kommunismus mit. Der diktierte nur rum, während er auf seiner faulen Flaschenhaut lag und vielleicht sogar vor sich hin gammelte. Genau wollte sie nicht drüber nachdenken, ob dieses Getränk nun schimmelte oder nicht, schließlich reichte allein der Gedanke an den Geruch schon aus, um ihren Würgereflex anzustacheln. Auf ein Malheur war sie, wie bereits erwähnt, nicht sonderlich scharf, vor allem nicht, weil sie dann in die Richtung mancher italienischen Arschlöcher laufen müsste. Dafür war ihr selbst ihr erbrochenes zu wertvoll als das sie es auf sich nehmen würde, seine Klamotten zu besudeln. “Aber nur, weil ich dir gern in den Hintern trete.” Und kochte. Zwar finanzierte sie nicht den ganzen Kühlschrankinhalt, sonst hätte Kiara schon längst die Englein singen hören, aber sie war diejenige, die meist auf einem Hocker in der Küche stand und hantierte, damit etwas essbares auf den Tisch kam. Ihre Mitbewohnerin mit dem ständigen Hunger war dafür meist zu faul, aber sie äußerte wenigstens selten Kritik an dem, was es gab, vor allem nicht, wenn sie keinen Wunsch geäußert hatte. Dann kam das auf dem Tisch, was Mo wollte; egal ob es ihr behagte oder eben nicht.
Epilepsie brachte sicher auch ein paar passende Moves mit, um sich zu dieser Musik passend zu bewegen. Vielleicht würde das dann gefilmt werden oder so ähnlich, damit es ein sozialer Hit wurde. Makaber gedacht, denn die Betroffenen litten oft unter diesen Attacken, aber es waren eigentlich nur die Gedanken eines unschuldigen, leicht beschwipsten Mädchens, dass bei dem Slogan ihrer Mitbewohnerin lachen musste. Okay, sie sollte nicht lachen, aber es war einfach zu passend um es nicht zu tun. Man, war sie fies.
“Aber nur deswegen.”, scherzte sie direkt, aber fand es toll, immerhin wertgeschätzt zu werden. In ihrer Familie war das üblich, dass man den anderen schätzte, konnte sie von ihren leiblichen Eltern, die sie nicht kannte, nicht behaupten. Die Story, die ihre Mutter ihr erzählt hatte, reichte vollkommen für den Entschluss aus, niemals nach ihnen zu suchen. Wahrscheinlich hatten sich die beiden eh schon den goldenen Schuss gesetzt und existierten nicht mehr. Traurig war sie deswegen nicht, sie hatte eine wundervolle Familie, die sich um sie sorgte. An manchen Tagen vermisste sie ihren Bruder nur sehr, der konnte kochen wie ein Herrgott und hatte dazu immer Motivation - was man von seiner Adoptivschwester nicht behaupten konnte, bei der es bei mangelnder Antriebskraft Dosenravioli oder Fertiglasagne gab. Ihr sei es verziehen.
Auf dem Sand ließ es sich schwerer laufen, weshalb sie einen Schluck von ihrem alkoholhaltigen Slushi nahm, damit auch wirklich nichts verschütt ging. Wohin Kiara allerdings wollte, war ihr noch nicht klar, wahrscheinlich Richtung Marshmallows, damit sie bei Uber Eats bestellen könnten und sie bis zur Ankunft nicht verhungerte. Da sie dann von dem süßen Skandinavier sprach, hob sie den Kopf und sah sich nach ihm um. Für sie war Eddy ja süßer, einfach, weil dieser einem menschlichen Teddy ähnelte. Arthur war eine andere Art von süß. “Däne. Ich folg ihm auf Instagram und Tiktok.” Ja, sie hatte diese grausame App, seit es Vine nicht mehr gab. Seitdem fand sie da das ein oder andere lustige Video, sowie interessante Schminktutorials, die sie gegebenenfalls ausprobierte. Von dem her, wusste sie auch die Herkunft des jungen Mannes. “Wenn du dich von ihm flachlegen lassen willst, schlaf ich gern bei Eddy. Aber bitte - streng dich beim flirten an. Das letzte Mal war ja absolut Fremdscham.”, bat sie ihre Freundin und sah zu ihr hoch. Sogar sie konnte das besser und das wollte was heißen. Es war wie in einer schlechten Sitcom gewesen, nur hatte sie nicht lachen können. “Willst du zu ihnen? Sie haben essen.” Zumindest sah es so aus, die Marshmallows waren noch nicht in Flammen aufgegangen.


But seriously, though. Some of you people need to go to church. I don't want you in hell with me.
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#328

RE: ᴡᴇʟᴄᴏᴍᴇ ᴛᴏ ᴜᴄʟᴀ - sᴛᴀʀᴛ

in Welcome to UCLA 27.07.2020 21:02
von Kati • Member | 764 Beiträge | 54350 Punkte



AIDEN



Chris konnte nicht sagen, was Leni über diese Pamina gesagt hatte oder eben nicht. Aus dem einfachen Grund, dass er nicht dabei gewesen war. Außerdem war es dem Braunhaarigen eigentlich herzlich egal wen die Blondine mochte oder eben nicht. Schließlich gehörte das Model nicht wirklich zu seinem Leben, bis auf die Sache, die sie mit seinen besten Freunden am Laufen hatte und den paar Sonntagen im Jahr wo ihre Dads beschlossen, ihre Nachfahren müssten sich jetzt auch mal am Golfplatz einfinden. Wobei sich die Begeisterung dafür eher in Grenzen hielt. Christopher konnte nicht verstehen, wie man von Football zu Golf wechseln konnte, dem gefühlt langweiligsten Sport, den es überhaupt gab. Man merkte, der junge Mann war ein seeeehr motivierter Golfer und wenn Golf nicht sein Leben war, was sonst?
„Ich mag diese Hannah auch nicht und Rose ist auch nicht unbedingt meins“, gab der Amerikaner grinsend zu bedenken. Freundschaft entstand ja auch nicht, weil eine Gruppe beschloss wen man mochte, sondern weil man selbst entschied wen man mochte und wen nicht. Jedenfalls Leute mit eigener Persönlichkeit die nicht grün trugen, weil alle anderen es taten.
Jetzt musste der Footballer schmunzeln. „Du machst nicht nur gerne Krach du magst auch gerne Krach“, verbesserte er dann seinen besten Freund. „Ich warte nur darauf, bis Leni und Rose sich so richtig in die Haare kriegen“, fügte Chris dann grinsend hinzu. Die Frage war nur wegen was. Aiden, Matteo oder doch einfach aus dem Grund das Rose Aufmerksamkeit wollte und Leni genau diese bekam? Der 23-jährige würde auf jeden Fall lässig auf einem Stuhl sitzen, die beiden Kappas beobachten und genüsslich seinen Drink trinken.



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#329

RE: ᴡᴇʟᴄᴏᴍᴇ ᴛᴏ ᴜᴄʟᴀ - sᴛᴀʀᴛ

in Welcome to UCLA 27.07.2020 21:13
von kaya17 • Senior Member | 4.911 Beiträge | 253150 Punkte

Aiden Jasper Smith || Chris

"Sehr witzig, mein Lieber. Ich hab mich inzwischen damit abgefunden, mit Leni nicht über andere Menschen reden zu können. Es ist... Leni hat halt gerne Aufmerksamkeit und ich mag's halt gerne laut, so ist das eben. Ist doch nix bei, jeder so wie er mag" ich schüttelte mir das verschwitzte Haar aus und ging dann die paar Schritte zum Getränkeautomaten hinüber, um mir meine Dose Sparkling Ice Tea zu holen und sie wegzuexen, um sie anschließend in den Mülleimer zu werfen, ehe ich zu Chris widerkehrte, den ich nicht aus den Augen gelassen hatte. "Weißt du, am liebsten hätte ich einfach nichts mehr mit Menschen zu tun. Ich mein das ist total masochistisch, die einen sind einem nicht egal, was emotional wehtut, widerum andere trachten einem nach dem Leben und... Egal, vergiss es" brach ich dann mein Leidklagen ab und warf Chris einen Ball zu.


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#330

RE: ᴡᴇʟᴄᴏᴍᴇ ᴛᴏ ᴜᴄʟᴀ - sᴛᴀʀᴛ

in Welcome to UCLA 27.07.2020 21:28
von Arii • Junior Member | 390 Beiträge | 22350 Punkte



"Shelly" || Veterinärmedizin, 2. Semester || Delta Sigma Phi || Outfit || Beach with Hannah & Nick

Die kleine Gruppe löste sich einwenig auf, als Eddy scheinbar zu Arthur verschwand.
Scheinbar merkte Nick das der Alkohol langsam Einfluss auf sie nahm, denn er fragte ob sie etwas essen wollte. "Wäre wohl nicht schlecht.. ist ein weilchen her das ich etwas zu mir genommen habe, das nichtnur gegen Dehydrierung oder Verzweiflung wirkt." meinte sie und sah sich ihr Glas an, dessen Inhalt sich dem Ende neigte. "Und nein ich bin nicht verzweifelt. Ich wollte nur etwas trinken." korrigierte sie ihre Aussage. Einfach ein harloser Drink, mehr war das nicht.. wobei er nicht wirklich harmlos war, denn sie spürte ihn schon einwenig. Sie vertrug einfach zu wenig.
Als Hannah mit irgendwas von wegen trauter Zweisamkeit anfing, hätte Shelly am liebsten die Augen verdreht. "Was soll denn diese Frage?" kam es etwas ungezügelt von ihr.


𝕰𝖆𝖗𝖙𝖍 𝖑𝖆𝖚𝖌𝖍𝖘 𝖎𝖓 𝖋𝖑𝖔𝖜𝖊𝖗𝖘 ♥
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#331

RE: ᴡᴇʟᴄᴏᴍᴇ ᴛᴏ ᴜᴄʟᴀ - sᴛᴀʀᴛ

in Welcome to UCLA 27.07.2020 21:34
von Kati • Member | 764 Beiträge | 54350 Punkte


EMILIA . PRESSCOTT

FINNICK | outfit


Tja, auch Emi machte eben für viele keinen Sinn. Aber das musste die Brünette ja auch nicht und es wäre doch auch schlimm, wenn alles logisch wäre. Nicht falsch verstehen, sie mochte Logik und Struktur, keine Frage, aber man musste eben auch aufpassen, dass diese einen nicht übermannte. Und gerade so kleine Dinge machten die Australierin aus. Natürlich könnte man sich irgendeine wilde Horrorgeschichte zusammenreimen, dass Emilia als kleines Kind irgendwie von Emus angepickt worden ist, als sie sie im Streichelzoo füttern wollte oder so, aber wie gesagt es wäre eine Geschichte und nicht die Wahrheit. Sie mochte diese Vögel eben einfach nicht so, wie andere Tiere. Das hieß natürlich nicht, dass die Australierin ihnen irgendwas Schlechtes wünschte oder so, sie wollte diese Laufvögel einfach nicht in ihrer Nähe haben. Vielleicht waren es ihre Proportionen oder der Fakt, dass sie nicht fliegen konnten, aber dann müsste sie ja auch Hühner oder Pinguine suspekt finden. Aber manchmal musste es eben kein Erlebnis geben, manchmal war es einfach das Gefühl. So wie viele es mit Spinnen hatten. Die wenigsten Arten waren giftig und trotzdem schrien viele schon auf, wenn sie eine vielleicht 2mm große an der Wand sahen. So was konnte Emi dann im Gegenzug nicht verstehen.
Natürlich hatte die junge Frau auch ihr Latinum gemacht und das aus einem ganz einfachen, banalen Grund, um Medizin zu studieren brauchte man genau dieses. Daran war nichts besonders spannend noch sonst was. Klar hatte sie es mit einer Bestnote bestanden, aber so richtig interessant war Latein jetzt wirklich nicht. Brauchte man auch irgendwie einfach nicht.
Die Brünette hatte so ein ganz klischeehaftes Leben gehabt einer Australierin. Wortwörtlich Sonne, Strand und Meer. In Emis Fall war es allerdings so gewesen, dass sie nicht die meiste Zeit am Strand gelegen hatte oder etwas im blauen Ozean gesurft war, sondern ihre Freizeit vor allem am Tennisplatz verbracht hatte. Irgendwie hatte es die 20-jährige bereut immer das Richtige zu tun, weshalb es im Sommer nach ihrem Abschluss genau einen Vorfall gab, der so gar nicht zu der sonst so perfekten Emilia passen wollte. Das war vielleicht eines der wenigen Geheimnisse die man als spannend betiteln konnte. Für Leute die jedenfalls ähnlich gestrickt waren, wie die Brünette normalerweise.
Kurz dachte die Australierin nach, bevor sie den Kopf schüttelte. Wenn man es nochmal durchdachte, machte es sogar Sinn. Sie war fast immer gut drauf, veranstaltete keine Dramen und war wohl generell jemand den man im Umgang als einfach bezeichnen würde.
Diese leisen Worte ließen das Delta Girl kurz schlucken und sofort breiteten sich enorme Schuldgefühle in ihr aus. Wenn es etwas gab, was sie hasste dann war es jemanden zu enttäuschen und genauso fühlte es sich bei Finnick an. So viel also zum Thema einfach. Gerade fühlte sich Emi sehr verloren, wusste einfach nicht was sie tun sollte. Es war ja auch nicht so, dass die Finnick nicht schon mal bemerkt hatte oder so, klar hatte sie das, aber nicht unbedingt auf einer Party. Es war schwer bei jemanden der sich normalerweise so im Hintergrund hielt wie der Braunhaarige. „Es tut mir leid… ich wollte nicht…“, begann die Studentin dann.



Zonya findet das Top
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#332

RE: ᴡᴇʟᴄᴏᴍᴇ ᴛᴏ ᴜᴄʟᴀ - sᴛᴀʀᴛ

in Welcome to UCLA 27.07.2020 22:40
von kaya17 • Senior Member | 4.911 Beiträge | 253150 Punkte

Hannah Christina Mercury || Shelly, Nick

"Ich glaub die angetrunkene Shelly ist mir ein bisschen zu ernst. Das sollte ein gedankenloser Spaß sein" erklärte ich ihr. Aber es war wie jeder Witz nicht mehr lustig, wenn man es erklärte. So ruppig hatte ich Shelly noch nicht erlebt, ich konnte mir nur schwer vorstellen, woher das kam. Also verspekulierte ich mich nicht in irgendwelche Vorstellungen. "Also mich hat zwar gerade keiner gefragt, aber ich hätte schon Hunger" gab ich dann zu.


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#333

RE: ᴡᴇʟᴄᴏᴍᴇ ᴛᴏ ᴜᴄʟᴀ - sᴛᴀʀᴛ

in Welcome to UCLA 27.07.2020 22:44
von Zonya • Junior Member | 511 Beiträge | 36950 Punkte














FINNICK JAMES ATWOOD

Lagerfeuer, Oceana
Emilia

outfit





Das Lagerfeuer, vor dem Emilia und Finnick sitzen, wirft tanzende Schatten auf dem dunklen Sand, erhellt die Nacht und spendet Wärme. Die meisten Menschen sind sich wohl einig, wenn man sagt dass die Flammen eine gemütliche Stimmung zaubern, durch die die Anstrengung des Tages schnell in Vergessenheit gerät. Tatsächlich scheint Finnicks Verstand wie von träger Melasse erstickt und er hat das seltsame Gefühl zu träumen. Nur das leise Knacken, welches von dem brennenden Holz ausgeht und Finnick so sehr liebt, hält ihn wach. Durch die Musik und die Gespräche der anderen Gäste ist es nicht immer zu hören, aber zwischendurch kann der Boxer es immer wieder leise vernehmen. Es ist ein unglaublich beruhigendes Geräusch, dass er sich den ganzen Tag lang anhören könnte, ohne jemals genug davon zu bekommen. Im Gegensatz zu vielen anderen, die es nicht mögen wenn sie nach einem Abend am Lagerfeuer nach Rauch riechen, empfindet Finnick den Geruch alles andere als unangenehm. Es ist nicht zu vergleichen mit dem dicken, teerigen Qualm, der von Zigaretten ausgeht.
Einen Moment lang starrt Finnick einfach in die orangenen Flammen und lauscht dem Knacken, als er versteht, dass Emilias Stöttern nicht daher ruht, dass sie nicht weiß was sie sagen soll, sondern weil es ihr unangenehm ist, sie sich gar unwohl fühlt. Rasch wendet der braunhaarige ihr das Gesicht zu und unterbricht sie, etwas das er sonst nie tun würde, weil es ihm gefällt dem Klang ihrer Stimme zu lauschen. "Nein" sagt er rasch und schüttelt den Kopf. "So war das nicht gemeint" versucht er ihr mit ruhiger Stimme zu erklären. "Ich wollte nicht bezwecken, dass du dich schlecht fühlst.".
Finnick macht eine kurze Pause, wendet jedoch nicht die braunen Augen von ihr ab. Und dann tut er etwas, von dem er selbst nicht sicher ist, ob es die richtige Entscheidung ist. Vorsichtig legt er seine Hand auf die ihre und drück sie sanft, doch anstatt dass ihm das Herz bis zum Hals pocht, schlägt es ruhig in seiner Brust. "Ich mag dich, Mädchen dessen Lieblingstiere Nilpferde sind ... aber ich kenne dich kaum und du mich auch nicht". Jetzt muss er sogar Lächeln. "Ich habe nur gehofft, dass sich daran etwas ändert". Finnick hat nie gewollt, dass Emilia sich wegen ihm schlecht fühlt. Viel lieber würde er sie zum Lachen bringen und ihr stahlendes Gesicht sehen, aber Finnick ist nun mal kein witziger Mensch, dem es leicht fällt gute Stimmung zu verbreiten und er würde es Emilia auch nicht übel nehmen, wenn sie jetzt lieber gehen würde.


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#334

RE: ᴡᴇʟᴄᴏᴍᴇ ᴛᴏ ᴜᴄʟᴀ - sᴛᴀʀᴛ

in Welcome to UCLA 28.07.2020 00:04
von Kati • Member | 764 Beiträge | 54350 Punkte





MATTEO - (AIDEN)



Ungestörte Zweisamkeit mit Leni war oft schwerer zu bekommen, als man dachte. Manchmal brauchte man dafür fast einen Ausflug in eine Tropfsteinhöhle. Aber natürlich nicht unmöglich, die Blondine konnte auch durchaus Prioritäten setzen, nur die Frage war eben, wie diese aussahen. Teilweise war es ja schon fast traurig, dass Aiden da oft den schwarzen Peter im Gegensatz zu Matteo gezogen hatte. Der Blonde war einfach viel… netter? Vielleicht auch einfach verknallt in Leni, obwohl diese es natürlich komplett vor sich selbst abstritt. Wenn der Boxer wirklich mehr Gefühl für sie hatte, würde das alles verkomplizieren. Klar sie war nicht dumm, das Model wusste natürlich, dass sie irgendwann und irgendwann lag hoffentlich in weiter Ferne sich entscheiden musste. Sich vielleicht sogar verliebte, wer weiß, wer weiß, aber die Frage war wohl wer der Glückliche sein würde. Aiden, Matteo oder doch jemand ganz anderes? Man würde sehen, wie es kommen würde. Die Studentin hatte da im Gegensatz zu vielen anderen wenig Druck das so schnell wie es ging herauszufinden. Sie war mehr als zufrieden, wie es eigentlich normalerweise gerade lief, natürlich abgesehen von diesem komischen Vorfall mit Hannah.
Leni verteilte nicht oft Komplimente, auch wenn sie selbst natürlich diese ordentlich hamsterte, so konnte sich der Italiener schon fast geehrt fühlen. Aber Matteo sah fast immer gut aus, es war auch schwer das kantige Gesicht und den durchtrainierten Körper zu entstellen. Aiden hatte es da als Blondie so wie die Französin etwas schwerer, es war leicht, dass das Blond gelblich wurde oder beim Blondieren irgendwas falsch lief. Und man konnte sagen was man wollte, aber Haare machten eben viel aus.
Die Blondine zog ebenfalls die Augenbrauen hoch, aber naja Aiden entzog sich der Situation und verschwand in die Nacht hinein. Aber Leni wäre ja nicht Leni, wenn sie das so stehen lassen würde, früher oder später würde sie den Amerikaner nochmal direkt danach fragen.
Grinsend hatte das Model ihre Arme um seinen Nacken gelegt, den Drink noch immer in der einen Hand und achtete fast schon penibel darauf, dass der Inhalt nicht zu nah an den hübschen Südländer kam. „Aber ganz ehrlich, die und ich sind doch komplett unterschiedlich, sie ist der 1$ Schnaps aus dem Supermarkt und ich die 5000$ Flasche Champagner“, meinte die 21-jährige kopfschüttelnd. Damit wollte sie Matteo gar nicht umstimmen, sondern sich nur selbst etwas klarer werden.
„Vielleicht hat er seit neuerstem Angst vor dir“, neckte die Blonde den Chi schmunzeln, bevor sie sich leicht auf die Unterlippe biss. „Er wollte es glaube ich klären und hat sich entschuldigt, aber vergeben ist ja nicht gleich vergessen“; erklärte Leni dann nachdem sie kurz überlegt hatte. Zwar würde sie diese Entschuldigung früher oder später annehmen, keine Frage, aber trotzdem wäre die Erinnerung natürlich präsent und mit ihr hatte sich der Blonde wohl eher selbst ins Bein geschossen, wenn er wirklich mehr von ihr wollte.
Ihr Handy vibrierte, aber das war der halben Europäerin egal. Es war ein schöner Abend sie stand hier am Strand und fing jetzt auch noch an den Italiener zu küssen. Für viele wirkten die beiden Studenten sicher wie frisch Verliebte, die die Finger nicht voneinander lassen konnten, aber was andere dachten war Leni schon immer herzlich egal gewesen. Wenn sie Matteo am Strand in seinen Armen küssen wollte, dann tat sie das einfach. Fertig.



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#335

RE: ᴡᴇʟᴄᴏᴍᴇ ᴛᴏ ᴜᴄʟᴀ - sᴛᴀʀᴛ

in Welcome to UCLA 28.07.2020 09:41
von Kati • Member | 764 Beiträge | 54350 Punkte


EMILIA . PRESSCOTT

FINNICK | outfit


Das angenehme an dieser Party war, dass es mehrere verschiedene Lager gab, wenn man so wollte. Die Musik auf der Tanzfläche war laut, aber, wenn man hier am Lagerfeuer oder aber am Strand saß, war diese nicht störend wegen ihrer Lautstärke. Man konnte sich trotzdem unterhalten ohne das man sich anschreien musste. Ob einem jetzt die Musik gefiel oder nicht, kam sicher auf den jeweiligen Musikgeschmack an, so wie auf jeder anderen Party auch. Für die Brünette war diese hier eigentlich ganz angenehm, man kannte die Charts mehr oder weniger und man hatte nicht das Gefühl, dass die Ohren bluteten. Was sie persönlich gar nicht abkonnte war Reggea, sowas verursachte bei der Australierin Migräne Anfälle.
Es war wohl die Kulisse, die alles so besonders machte. Das Gegenspiel von Feuer und Wasser, von grellem Licht und den Lampen am Strand die ein fahles Licht auf den Sand warfen, das diesen allerdings umschmeichelte. Es war eben irgendwie romantisch und gleichzeitig sah man die tanzenden, springenden, feiernden Menschen auf die das teils bunte Licht fiel.
Natürlich war es Emi irgendwo klar gewesen, dass Finnick ihr nicht bewusst Vorwürfe gemacht hat. Vielleicht würden andere seine Worte auch überhaupt nicht so auffassen und die Australierin ist nur etwas sensibel was dieses Thema betrifft. Aber das änderte es nicht unbedingt. Teilweise konnte die sonst so einfache Studentin wirklich kompliziert werden. Nicht unbedingt, weil es ihr Naturell war, sondern weil sich die 20-jährige oft selbst viel zu großen Druck machte und hohe Ansprüche an sich selbst stellte.
Die braunen Augen fangen ihr ab und bringen sie zum Schweigen, währen der Boxer das Wort erhebt. Gerne hätte Emilia die Situation irgendwie gerettet vielleicht in andere Bahnen gelenkt, aber sie wusste nicht wie sie es machen sollte, also überließ sie Finnick das Ruder. Das Delta Girl lässt ihn einfach machen, lässt ihre Hand dort, wo sie war. Auf seine Worte hin nickte sie leicht, schafft es sogar wieder zu lächeln, ein anderes Lächeln, ein leichteres.
Emi machte nicht gerne irgendwelche Versprechungen, die sie dann vielleicht nicht halten konnte. Und irgendwie war das auch alles etwas Information für einen Abend. Schließlich bekam man nicht jeden Tag so offen und direkt gesagt, dass man sie beobachtet hatte. Oder naja die Brünette bekam sowas eher selten gesagt, andere sicher öfter. „Okay“, war das erste Wort welches wieder ihren Mund verließ. Und naja die Australierin stand wohl einfach viel zu sehr auf dem Schlauch um überhaupt zu bemerken, dass Finnick sie indirekt vielleicht sogar nach einem Date gefragt haben könnte.



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#336

RE: ᴡᴇʟᴄᴏᴍᴇ ᴛᴏ ᴜᴄʟᴀ - sᴛᴀʀᴛ

in Welcome to UCLA 28.07.2020 12:05
von kaya17 • Senior Member | 4.911 Beiträge | 253150 Punkte

Pamina Claire-Kathleen Schweiger || Nico (Chris)

Ich hätte nivht gedacht, dass Chris mir wirklich zugehört hatte, schließlich schien er anderweitig beschäftigt zu sein, doch sein Schlusskommentar ließ mich wissen, dass ich ihn gehörig unterschätzt hatte. Dann war er auch schon verschwunden. Egal. Ich widmete meine Aufmerksamkeit wieder Nico. Es gab in Deutschland ein Klischee, dass Rothaarige im Bett die wildesten seien- nunja ich konnte mich schlecht davon ausschließen. Warum auch nicht. Mal sehen, wohin dies führte. Ich stand auf, nahm seine Hand und zog ihn ebenfalls nach oben, dann kamen wir bei den Verbindungshäusern an, wo ich Nico fragend ansah. Wahrscheinlich war es bei den Kappas aufgeräumter.


zuletzt bearbeitet 28.07.2020 12:05 | nach oben springen

#337

RE: ᴡᴇʟᴄᴏᴍᴇ ᴛᴏ ᴜᴄʟᴀ - sᴛᴀʀᴛ

in Welcome to UCLA 29.07.2020 12:36
von eisblume • Senior Member | 4.676 Beiträge | 248050 Punkte

Domenico Dearing

Lächelnd folgte ich Clary. Sicherlich wollte Chris auch was von ihr aber offensichtlich wollte sie mich mehr. "Geh wir zu dir?",fragte ich deshalb direkt. Sie dachte mit Sicherheit das Gleiche wie ich und so hätten wir beide unseren Spass. Auf meine Schwester musste ich da nicht aufpassen. Zumindest nicht, wenn ich stattdessen die Nacht mit Clary verbringen durfte. Natürlich kannte ich die Klischees. Allerdings hatte ich noch nie eine Rothaarige im Bett. Also würden wir vermutlich gleich sehen, was daraus wirklich wurde.



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#338

RE: ᴡᴇʟᴄᴏᴍᴇ ᴛᴏ ᴜᴄʟᴀ - sᴛᴀʀᴛ

in Welcome to UCLA 29.07.2020 13:29
von Dreami • Senior Member | 6.076 Beiträge | 327500 Punkte



Matteo Di Santo l Leni


Eigentlich lag ihm gerade ein ziemlich bissiger Kommentar auf der Zunge, aber Matteo wollte Aiden ja nicht weiter verärgern. Der Kleine war ja jetzt schon ziemlich verärgert, was der Italiener überhaupt nicht verstehen konnte. Gerade er sollte doch wissen, wie Leni genau tickte und das Leni nicht einen auf verliebtes Pärchen machen würde. Wollte er das denn bezwecken? Wollte er Leni wirklich seine Gefühle gestehen? Dann konnte er zumindest nicht erwarten, dass die Blonde freudestrahlend diese Gefühle erwiderte und die beiden nun glücklich miteinander lebten. Er wusste genau, dass Leni anders als die anderen Frauen hier war. Sie suchte nicht unbedingt ihren Traummann und würde für diesen alles aufgeben. Sie suchte nur Spaß in ihrem Leben und genoss eben ihr Leben, was eigentlich viel besser war als immer weiter nach dem Traummann zu suchen und am Ende doch nur enttäuscht zu werden. Aiden würde diese Sicht sicherlich nicht ändern, auch wenn er sich das sicherlich gerne wünschte. Aber das musste selbst er einsehen, dass das wohl kaum passieren würde.
Wieder musste Matteo lachen und nickte nur. Der Vergleich hatte irgendwas und er stimmte 100%ig. “Aber das ist einwenig gemein oder? Wobei der Vergleich wirklich passt, da muss ich dir nämlich leider Recht geben.“,meinte er lachend und hielt sie weiterhin fest. Danach trank er erneut einen Schluck von seinem Glas und sah dann wieder die Blonde vor ihm an. “Aber ich mach doch gar nichts schlimmes und so furchterregend bin ich doch gar nicht, denn dann müsste ja jeder vor mir weg rennen. Und du bleibst ja weiterhin hier bei mir oder hast du etwa auch Angst vor mir?“,fragte Matteo schmunzelnd und zuckte mit den Schultern. Sollte der Blonde doch Angst vor ihm haben, interessierte ihn eher weniger. Matteo wusste sowieso nicht, wie er vorher mit ihm klar kommen und sogar befreundet werden konnte. Die beiden waren anscheinend doch ziemlich verschieden, zumindest schien das jetzt jedenfalls so. Weder der Blonde noch der Italiener hatte sich verändert, also lag es wohl nur daran, dass die beiden eben in der gleichen Verbindung waren und vielleicht das ein oder andere Hobby teilten. Viel mehr hatten sie auch schon nicht gemeinsam, naja außer eben die Sache mit Leni. Aber die hatte ja die Freundschaft auseinander gebracht, was Matteo immer noch nicht verstehen konnte. Was war daran denn so schlimm? Das Aiden nicht der Einzige war, mit dem Leni schlief, das lag doch auf der Hand. Leni war heiß, blond und hatte einen verdammt guten Körper. Wer da nein sagen konnte, der war wirklich schwul oder blind. Wobei Blinde konnten ja ihren Körper ertasten und somit waren sie dann eher dumm. Aber was dachte er denn jetzt über Aiden nach? Aiden war verschwunden und wenn es nach Matteo ging, dann sollte er am besten nie wieder kommen oder zumindest nicht in den nächsten Stunden, denn dann würde er wahrscheinlich wieder Stress schieben und darauf hatte der Dunkelhaarige eher weniger Lust. Aber mit dieser Meinung war er ja zum Glück nicht alleine. “Wenn es nach mir ginge, dann würde ich ihn auf den Mond schießen. Der ist ja genauso anhänglich wie Rose. Darauf kann man sehr gut verzichten, glaub mir.“,sagte er kopfschüttelnd und trank sein Glas schließlich aus. Es nervte ihn einfach, dass Roses Mutter dachte, dass er mit ihrer Tochter eine Beziehung hatte. Er konnte sich gut vorstellen, dass die Rothaarige das nie bei ihrer Mutter richtig stellte und auch ihr Bruder nichts dagegen sagte. Aber er hatte weder Gefühle für die Rothaarige noch hatte er eine Beziehung mit ihr. Genauso wie Leni genoss Matteo sein Leben und hatte nicht vor in nächster Zeit eine Bindung einzugehen. Sowohl Rose und auch Nico wussten seine Meinung dazu und beide mussten damit klarkommen. Aber so wie es aussah, klammerten sie sich an jeden Grashalm, den sie fassen konnten. Immerhin schienen beide nicht wirklich Glück in der Liebe zu haben. Rose hatte für jeden Typen Gefühle, mit dem sie redete und von Nico wollte kaum eine Frau etwas. Vielleicht sollte sich die beiden mal Hilfe suchen anstatt immer so weiter zu machen. Dann würde es sicherlich mal mit der Liebe klappen, aber eigentlich sollten die beiden selber mal darauf kommen, dass irgendetwas an ihnen nicht stimmte und eher abturnend für andere war.


zuletzt bearbeitet 05.08.2020 21:41 | nach oben springen

#339

RE: ᴡᴇʟᴄᴏᴍᴇ ᴛᴏ ᴜᴄʟᴀ - sᴛᴀʀᴛ

in Welcome to UCLA 29.07.2020 21:39
von Zonya • Junior Member | 511 Beiträge | 36950 Punkte












KIARA ROUTLEDGE
Mo, erwähnt Arthur und Eddy




Kiara verdreht die Augen. Schweden, Finnland, Dänemark, Norwegen - ist doch alles das gleiche. Alle liegen am Meer. Alle im Norden. Auch wenn Kiara sagen muss, dass sie wirklich gerne mal in eines dieser Länder reisen würde, bevorzugt dahin, wo sie die Polarlichter beobachten kann, durch tiefen Schnee wandern und das wunderschöne Weiß einfach bestaunen kann. Am Meer groß geworden kann Kiara sich gar nicht vorstellen wie es sich zwischen Schnee, Rentieren und so viel Kälte leben lässt. In Dänemark wird sie wohl eher weniger fündig, dafür muss sie viel weiter hoch in den Norden, außerdem braucht Kiara Geld und das wird Problem Nummer eins darstellen. Irgendwann nach dem Abschluss, wenn sie ein paar Jahre als Tierärztin gearbeitet hat, sich eine eingene Praxis finanzieren und den Urlaub so legen kann wie sie will, dann wird sie sich Mo schnappen, ihre Koffer packen und sich in den Schnee stürzen. Und wenn Mo keine Lust hat, dann fährt sie halt alleine. Kiara braucht keinen Babysitter, aber die Vorstellung gemeinsam mit ihrer besten Freundin so ein Abenteuer zu bestreiten, findet sie schön. Vielleicht, wenn sie noch etwas mehr getrunken hat, wird sie den kleinen Giftzwerg in ihre Pläne einweihen und sich einen Fingerschwur geben lassen, aus dem Mo sich nie wieder rausreden kann. Dann muss sie mitkommen, denn Versprechen gelten auch wenn sie betrunken ausgesprochen wurden. Zumindest dann, wenn Kiara das sagt und sie sich damit nicht ausgerechnet ins eigene Knie schießt.
Aber zurück zum Thema: Arthur. Der süße Däne wie sie mittlerweile weiß und dass auch nur weil ihre Mitbewohnerin scheinbar diese schreckliche App auf ihrem Handy installiert hat - Kiara weigert sich bis heute dazu es ihr nachzumachen - sitzt am Lagerfeuer und versucht Marshmallows zu grillen. Seine blonden Haare sehen so flauschig aus, dass Kiara am liebsten sofort ihre Griffel nach ihm ausstrecken würde, aber glücklicherweise lässt sie ihre Hände wo sie sind. Eddy findet Kiara auch süß, aber auf eine andere Art und Weise. Mehr wie einen Bruder oder besten Freund mit dem man stundenlang über Jungs lästern kann und er gibt mit Abstand die besten Umarmungen, die sie auch immer einfordert, wenn ihr gerade nach menschlicher Nähe ist. Eddy ist wohl auch der einzige der sie davon abhälten könnte eine ganze Packung Pralinen zu staubsaugen, wenn man mal wieder Abends alleine auf der Couch sitzt und das eigene Liebesleben einem den Stinkefinger zeigt. Irgendeinen Typen nur für eine Nacht um den Finger zu wickeln ist eigentlich überhaupt nicht Kiaras style, aber für Arthur würde sie diesen Grundsatz noch einmal überdenken. Er scheint nicht wie eins dieser klassischen Arschlöcher, dass am nächsten Tag sofort die Fliege macht und nie wieder mit dir redet, aber sicher sein kann Kiara sich da natürlich auch nicht. In jedem Menschen stecken Überraschungen. Außer vielleicht im 'Bananenbrot' Matteo, - wie Mo so gerne sagt -, der einfach schon so weit untern durch ist bei ihr, dass Kiara nichts mehr überraschen würde.
Etwas empört sieht Kiara ihre beste Freundin an, "Ich kann sowas von flirten" protestiert sie, sich ihrer Lüge vollkommen bewusst. So etwas darf sie nur selbst über sich behaupten. "Außerdem weiß ich nicht, ob ich ihn direkt flachlegen will" sagt sie und formt bei dem Wort flachlegen Anführungszeichen mit ihren Fingern. Die selbe wunderbare Ausdrucksweise wie immer. Kiara stößt ihrer besten Freundin den Ellebogen in die Seite, "sprichst du mit diesem schmutzigen Mundwerk auch zu Gott?".
Auf Mo's Frage ob sie zu Eddy und Arthur gehen will nickt Kiara unschlüssig, wenn sie Marshmallows will, ist dass wohl die beste Option.


we are liars, we are beautiful and privileged, we are cracked and broken. A tale of love and romance, a tale of tragedy. Which are lies? Which is truth. You decide.


zuletzt bearbeitet 29.07.2020 21:40 | nach oben springen

#340

RE: ᴡᴇʟᴄᴏᴍᴇ ᴛᴏ ᴜᴄʟᴀ - sᴛᴀʀᴛ

in Welcome to UCLA 29.07.2020 22:23
von Zonya • Junior Member | 511 Beiträge | 36950 Punkte














FINNICK JAMES ATWOOD

Lagerfeuer, Oceana
Emilia

outfit





Emilias Hand unter der seinen ist angenehm kühl im Gegensatz zu Finnicks. Sie hat kaum darauf reagiert, sie aber auch nicht weggezogen, was den jungen Mann etwas verwirrt, aber er versucht nicht allzu viel darüber nachzudenken. Warscheinlich ist sie mit ihm, seinen Worten und Taten einfach überfordert, daher versucht er auch nichts weiteres. Langsam zieht er seine Hand zurück, obwohl er viel lieber sanft über ihren Handrücken streicheln und weiterhin ihre weiche Haut berühren möchte, aber der Boxer ist sich nicht sicher, ob sie das überhaupt wollen würde. Vielleicht hat sie auch nur zu viel Angst ihn zurückzuweisen, was sie indirekt eigentlich schon getan hat, denn ein okay ist alles was über ihre Lippen kommt.
Einen kurzen Moment lang sagt Finnick nichts, sondern lässt das Wort zwischen ihnen stehen. Seichter Wind weht ihm durch die Haare als er sich Emilia schließlich wieder zuwendet. Mit seinen haselnussbraunen Augen, die im fahlen Licht zu schwarz changieren, beobachtet er, wie der Wind auch ihr durch das Gesicht streift und vereinzelte Strähnen aufwirbelt. "und ich dachte ich bin der Wortkarge von uns beiden" sagt der Boxer schließlich mit ruhiger und sanfter Stimme. Er meint das alles andere als vorwurfsvoll, viel eher versucht er Emilia damit aus ihrer Starre zu lösen, in die sie gefallen zu sein scheint. Finnick möchte nicht, dass seine Worte schuld daran sind, dass die Luft zwischen ihnen nun zum schneiden dick ist, denn das hat er nicht beabsichtigt. Eigentlich wollte er ihr doch nur weiß machen, dass sie viel interessanter ist als es scheint. So einfach wie Emilia wirken mag, desto komplizierter kann sie werden. Finnick hat damit gerechnet, denn wie er bereits gesagt hat, jeder Mensch hat seine Geheimnisse und Fehler. Niemand ist perfekt und das ist auch gut so. In einer Welt voller perfekter Menschen würde Finnick nicht leben wollen, jeder Tag wäre langweilig, niemand hätte Geheimnisse die es sich zu hören lohnt.
Wieder ist es einen Moment ruhig zwischen den beiden und Finnick kann dem Rauschen der Wellen und dem Knacken des Feuers lauschen. Er hat Emilia gesagt, dass er sie kennen lernen möchte und keine richtige Antwort darauf erhalten. Vielleicht will sie nicht, Finnick würde damit leben können und müssen, aber vielleicht hat sie es auch nicht richtig verstanden und dann würde er sich ewig fragen was ihre Antwort gewesen wäre. Er kann nicht anders, er muss sie nocheinmal fragen, nur dieses mal deutlicher. Wie genau er es anstellen soll weiß Finnick nicht, es gibt keine richtige Formulierung auf diese Frage, aber eins kann er tun: Lächeln als er sie fragt.
"Emilia, .. darf ich dich einladen? .. Ich meine nicht heute, sondern wann anders. Ein Date?"


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zuletzt bearbeitet 29.07.2020 22:24 | nach oben springen

#341

RE: ᴡᴇʟᴄᴏᴍᴇ ᴛᴏ ᴜᴄʟᴀ - sᴛᴀʀᴛ

in Welcome to UCLA 29.07.2020 23:37
von Lea • Member | 895 Beiträge | 55200 Punkte

≫ Guacamole Aurora Wilson
with Kiara
| mentioning Arthur, Eddy, Matteo



Vielleicht wäre es besser gewesen, der Freundin nicht auf die Nase zu binden, dass man die Nationalität ihres Augensternes wussste; egal ob durch diese App oder nicht. Trotzdem zeigte es ja eine Art interesse an anderen Personen dieser Universität, wenn man sich damit auseinander setzte und sich manche Dinge merkte. Wobei er auch mit Norwegen hätte umgehen können, so wie Schwede. Sie schätzte Arthur nicht so ein, dass er wegen einer falschen Äußerung seiner Herkunft direkt ein Krieg ausbrach. Wahrscheinlich wäre er eher so verständnisvoll und würde es nicht mal korrigieren, höchstens später, wenn es sich anbot. Frei nach dem Motto Du, ich bin kein Norweger/Schwede/Finne, sondern Däne, mit einem leichten Lächeln auf den Lippen, aber ganz verständnisvoll.
Würde sie das Verlangen Kiaras wissen, dass sie dem Blonden durch die Haare wuscheln würde, würde sie ihr wahrscheinlich auf die Finger klopfen. Zwar war es durchaus verlockend, allerdings gehörte das nicht zum guten Ton. Zumindest nicht bei einer Begrüßung wenn man sich zum ersten Mal am Abend sah. Manchmal war ihre platonische bessere Hälfte ein wenig ungestüm, aber genau deshalb mochte Mo sie auch so sehr. Mit ihr wurde es einfach nie langweilig, manchmal stürmisch und äußerst peinlich, aber das wären Geschichten, die sie ihren tausend Patenkindern – sie setzte sehr auf Kiaras Gebärfreudigkeit, auf die sie wahrscheinlich lange warten könnte – erzählen würde. Wie cool sie und ihre Mutter damals waren, wobei das spätere ‘cool’ sicher in abartig peinlich umschwanken würde, da man Kindern grundsätzlich immer peinlich sein musste. Was anderes war wahrscheinlich als Elternteil oder Familienangehöriger nicht erlaubt. Ob man für richtiges Verhalten eine Broschüre bekam? Einen Wochenendkurs, mit Zertifikat zum an die Wand hängen? Sowas würde sie maximal übers Gästeklo hängen, aber nun denn.
Über diese überaus selbstbewusste Aussage kann Mo nur lachen. Kiara und flirten. Da hatte sie vorher eine Karriere als Pornodarstellerin vor sich. Foodporn war sicher eine Marktlücke, es gab irgendwo mit großer Wahrscheinlichkeit Menschen, die es heiß finden würden, so ein zierliches Mädchen wie sie es war beim Essen zu beobachten und sich darauf einen von der Palme zu wedeln. Bei dem Gedanken erlosch die Freude über vorherige Aussage und ein eiskalter Schauer rannte über ihren Rücken, während die widerlichen Gedanken Wurzeln in ihrem Kopf schlugen. Lieber nahm sie einen Schluck ihres Getränkes; trinken um zu vergessen war schon immer eine gute Idee gewesen. Sicher nicht die Beste, aber ‘besser’ war auch nicht das positiv von ‘gut’ – eher umgekehrt. “Oh bitte, ich hab dich letztes Mal beobachtet. Es war traurig.” Die Tränen hatten gefehlt, aber es war eher diese Art von traurig, wo man nicht wusste, ob man einschreiten und helfen sollte oder lieber doch so tat, als würde man die handelnden Personen nicht kennen. Letztes mal hatte sie sich, nach langer Überlegung und Observierung der Lage, für letzteres Entschieden. Lieber ließ sie Kiara mutterseelen allein in ihr eigenes Verderben reiten, als das zu beobachten, möglicherweise zu helfen.
“Naja, es ist ja nicht direkt. Du klaust seine Marshmallows, redest mit ihm, während du verzweifelt versuchst, deinen Burgerinhalt im Brötchen zu behalten und dich nicht zusätzlich zu bekleckern, dann küsst ihr euch und Zack - Sex.”, erklärte sie ihr den Plan, eher Vorgehensweise für diese Situation, und schüttelt den Kopf. “Oder so. Ich hab keine Ahnung wie sowas läuft. Brauch ich auch nicht wirklich.” Sie hatte noch nie in so einer Bredouille gesteckt, in der sie jemand verführen hätte müssen. Und tatsächlich war sie seit bald 8 Jahren Single. Oder waren es 7? 6? 9? Sie hatte den Überblick verloren, aber sie wusste eines: Es war sehr sehr lange her.
“Gott geht nicht mehr ans Telefon wenn ich ihn anrufe. Seit ich aus versehen Satan eine SMS geschickt hab.. Dramaqueen, die Elende. Ich sterbe für eure Sünden! Das letzte Abendmahl! Hier meine Jünger, 10 Gebote, an die sich keine Sau hält! Ermordet die Juden! Erfindet Plastikstrohhalme! Ihr leidet nicht genug dafür, dass ich euch befreit hab! Hier – ich sende euch Matteo!”, äffte sie und machte dabei einige passende Gesten mit dem freien Arm. Gott, sie war absolut nicht religionsfähig. “Nein, sind wir mal ernst. Hätte so nen wahrscheinlich nicht existenter Typ gewollt, dass ich so rede, hätte er es anders gemacht. Und jetzt abfahrt. Angel dir deinen dänischen Knackpo.” Ein ermutigender Schlag auf ihr Hinterteil – vollkommen okay unter Frauen und besten Freundinnen; nicht vertretbar wäre sie ein Kerl, da sexuelle Belästigung –, bevor sie einen Schluck trank und in Richtung der beiden Jungs steuerte.


But seriously, though. Some of you people need to go to church. I don't want you in hell with me.
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#342

RE: ᴡᴇʟᴄᴏᴍᴇ ᴛᴏ ᴜᴄʟᴀ - sᴛᴀʀᴛ

in Welcome to UCLA 30.07.2020 13:52
von Kati • Member | 764 Beiträge | 54350 Punkte



AIDEN



Kurz zuckte der Braunhaarige mit den Schultern. Er konnte sich vorstellen, dass es nicht unbedingt leicht mit Leni war. Aber naja, Aiden hatte sich das selbst ausgesucht. Es war ja nicht so, dass Chris seinen Kumpel nicht gesagt hatte. Dafür hatte der Footballer selbst genug Erfahrung mit der Blondine gehabt. Aber man musste sich eben irgendwo auch einfach abgrenzen. Der junge Mann war nicht Aidens Babysitter oder Mommy die ihn vor der großen bösen Welt beschützen musste. Als Freund hatte er ihn kurz zu sich genommen, ihm seine Meinung zu der Sache erklärt und das wars. Ob der Blonde sich dann dafür oder dagegen entschied, war seine Sache. Christopher machte daraus jedenfalls kein großes Ding. Er wusste auch gar nicht, wer zuerst was mit Leni angefangen hatte, Aiden oder Matteo. Oder gleichzeitig und es war einfach erst später rausgekommen? Traute er der Studentin durchaus auch zu. „Leni ist eben kein sachlicher Mensch“, gab der 23-jährige dann seinen Kommentar dazu ab. Aber die Frage war, wer war das eigentlich? Chris selbst war auch nicht wirklich sachlich, genauso wenig wie Aiden oder Matteo.
„Ich weiß echt nicht, wer von euch die größere Dramaqueen ist“, zog er den Boxer dann auf. Manchmal fragte sich der Dunkelhaarige das wirklich. „Gefühle haben tut fast immer weh“, der Grund weshalb der Davenport Nachfahre es vermied sich in irgendwelche Beziehungen zu stürzen. Aiden hatte sicher Gefühle für Leni, aber ob diese auch welche für ihn hatte, beziehungsweise in der Lage war überhaupt für irgendwen Gefühle aufzubauen stand in den Sternen. „Aber sonst probier’s mal mit Rose oder Domenico, die bauen Gefühle auf, wie andere Wasser trinken“



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#343

RE: ᴡᴇʟᴄᴏᴍᴇ ᴛᴏ ᴜᴄʟᴀ - sᴛᴀʀᴛ

in Welcome to UCLA 30.07.2020 14:49
von kaya17 • Senior Member | 4.911 Beiträge | 253150 Punkte

Aiden Jasper Smith || Chris

"Witzig, Chris. Wirklich witzig" ich rollte die Augen. "Leni ist nur ne gute Freundin. Genauso wie Rose. Ich weiß, wie Leni tickt und ich find das vollkommen okay, ich weiß ich werd in absehbarer Zeit nicht ihr Traumprinz sein. Ich will nicht sagen, dass mir das gefällt, dass sie auch was mit Matteo hat, aber ich hab mich damit abgefunden. Und sie muss sich auch nicht entscheiden bei mir, ich würde das niemals von ihr verlangen. Das weiß sie auch. Ja sie ist mir wichtig, aber eben nur weil sie eine gute Freundin ist. Und das beruht auf Gegenseitigkeit, weil sonst wäre es nicht so wie es jetzt ist. Ich bin gerne mit ihr zusammen aber ich setz sie nicht unter Druck, sie soll auch gerne mit mir zusammen gewesen sein" ich knallte den Ball auf den Boden, während ich sprach. Das Problem war nicht, dass ich Leni mehr liebte als sie mich, was anscheinend jeder hier zu denken schien, sondern dass ich alles dafür tun würde, um meine Freunde aus der Schusslinie zu bringen, und Leni und Rose waren da nunmal ganz oben auf der Liste, denn Finnick, Nathan, Chris und Co wären zumindest nicht zimperlich, wenn es notwendig werden sollte, den Dreckskerlen ein paar reinzuhauen. Anders bei den Mädchen. Aber klar ich machte mir Sorgen um sie alle. Und Chris hatte gefragt, wie lange es war, dass ich mich so verändert hatte. Seit 4 Tagen. Es waren genau 4 Tage. "Aber jetzt genug geredet, vom Trübsal blasen werden die Probleme schließlich auch nicht weniger" meinte ich dann und knallte den Ball in den Korb. "Ich glaub ich brauch als nächstes ne Dusche. Willst du nochmal zur Party?" fragte ich Chris außer Atem.


zuletzt bearbeitet 30.07.2020 14:49 | nach oben springen

#344

RE: ᴡᴇʟᴄᴏᴍᴇ ᴛᴏ ᴜᴄʟᴀ - sᴛᴀʀᴛ

in Welcome to UCLA 31.07.2020 00:10
von Kati • Member | 764 Beiträge | 54350 Punkte





MATTEO | mentioning Rose - Aiden



Leni ging normalerweise keiner Konfrontation aus dem Weg. Ganz im Gegenteil, sie liebte Drama und das Drama liebte sie. Wer braucht schon einen Boyfriend oder Kuchen, wenn er sowas hatte? Genau niemand. Aber naja nicht mit jedem konnte Drama eben so eine tolle Beziehung eingehen wie mit der Blondine, also griffen sie zu einer Kalorienbombe nach der anderen oder aber zu dem erst besten Typen, der ihnen entgegenkam. Klar kostete es dem Model weitaus mehr Nerven, als wenn sie zu Hause mit einem Stück Erdbeertorte oder Tiramisu vor dem Laptop sitzen würde und sich irgendwelche Netflix Serien reinziehen würde, aber wo bliebe da denn der Kick? Nicht das Tiramisu einem keinen Kick gab, keine Frage das tat es, aber ein dafür hätte sie dann auch noch in ihren 50ern Zeit.
Trotzdem umging die Blonde Drama und Streits mit 2 Gruppen von Menschen, ihren besten Freunden und ihren derzeitigen Liebschaften. Es war ein nervenaufreibendes unnötiges Drama, wenn mal wieder die bekannte Eifersucht zuschlug. Natürlich wusste die Studentin auch, dass man es sich nicht aussuchen konnte in wen man verliebt war oder nicht, aber trotzdem nervte es sie, wenn jemand Ansprüche auf sie stellte oder noch schlimmer ihr seine Liebe gestand. Das waren die Momente, wo Leni ihren hübschen Kopf gerne an die Wand schlagen würde. War ja nicht so, dass sie es immer klar machte, dass Liebe nicht drinnen war. Natürlich konnte es passieren, dass sie sich verliebte, aber es war äußerst unwahrscheinlich. Aber die Blonde war offen für alles, jedenfalls behauptete sie das sehr gerne, ob die 21-jährige nicht doch ausflippen würde, wenn sie merken würde, dass da Gefühle waren, war ein anderes Thema.
Kurz sah die Amerikanerin den Europäer kopfschüttelnd an, bevor sie lachen musste. „1. Die Wahrheit tut eben etwas weh. 2. Seit wann stört es mich gemein zu sein?“, erwiderte sie schmunzelnd. Nein, damit hatte Leni wirklich kein Problem. Es war ihrer Meinung schon echt nett, dass sie nur jeden dritten Gedanken aussprach, der ihr in den Kopf kam.
Nein, die Blondine hatte garantiert keine Angst vor Matteo, aber die hatte sie meistens vor keinem. Natürlich war es auch ihr nicht geheuer, wenn ihr auf der Straße 3 Schläger entgegenkamen, dass wäre es wohl keinem, aber sonst. Aber klar verstand sie auch diejenigen, die deutlich mehr Respekt vor dem Dunkelhaarigen hatten. Matteo war groß und hatte definitiv eine durchaus dunkle Ausstrahlung, was Leni eher anzog als abschreckte. „Ich bin regelrecht festgefroren vor Angst“, schmunzelte die junge Frau und nippte an ihrem Drink, der sie gleichmal mit etwas von innen wärmte.
Niemand wusste ob Leni ihren Liebling hatte. Klar gab es bei dem ganzen Klatsch und Tratsch auch Vermutungen zum Liebesleben der Französin, wen sie zum Beispiel bevorzugte. Aber ob es jemanden gab und wenn ja wer es war, war ein gut gehütetes Geheimnis. „Warum schießt du sie dann nicht ab? Hast du etwa doch Lust Familie zu spielen?“, neckte sie ihn lachend. „Matteo du und Rose seid ja so ein süßes Pärchen, wann können wir uns denn auf Enkelkinder freuen“, machte sie Rose Mutter grinsend nach.



zuletzt bearbeitet 31.07.2020 00:11 | nach oben springen

#345

RE: ᴡᴇʟᴄᴏᴍᴇ ᴛᴏ ᴜᴄʟᴀ - sᴛᴀʀᴛ

in Welcome to UCLA 31.07.2020 00:45
von Kati • Member | 764 Beiträge | 54350 Punkte


EMILIA . PRESSCOTT

FINNICK | outfit


Die Brünette hatte grundsätzlich meist keine Probleme mit Berührungen, sie liebte Umarmungen von Eddy oder generell von den meisten Menschen. Klar gab es auch Leute, wo Emi sagte, dass sie noch einen ganz dringenden Termin hatte, aber das kam meist eher selten vor. Um so eine Reaktion in der Australierin hervorzurufen, musste man echt einiges im Leben falsch gemacht haben. Denn normalerweise kam diese eigentlich mit jedem gut klar. Wie alle anderen auch, hatte natürlich auch sie Menschen, die sie lieber mochte und mit denen sie besser konnte als mit anderen, aber es mangelte eigentlich nie an Gesprächsthemen. Sie war da gar nicht wählerisch, sondern anpassungsfähig und interessierte sich eigentlich für so gut wie alles, auch wenn die Dunkelhaarige selbst bislang noch keine Berührungspunkte damit gehabt hatte. Giraffen? Okay. Motorräder? Okay. Irgendeine Einstein Studie? Okay. Man sollte einfach offen für neues sein, so bildete man sich auch gleich mal weiter. Und so streberhaft es auch klingen mochte, war Bildung wohl das wichtigste Gut, dass es gab.
Mit Finnicks Berührung hatte die Medizin-Studentin also wahrlich kein Problem. Emilia konnte gar nicht so genau sagen, ob sie Bauch- oder Kopfmensch war, war situationsbedingt. Es gab Momente, wo sie jeden einzelnen Schritt sorgfältig durchdenken musste und dann solche wie diese, wo ihr Bauch ganz klar das Ruder übernahm und der mochte den Boxer, schenkte ihm Vertrauen das man sich bei der Australierin normalerweise, wenn auch unbemerkt wirklich erarbeiten musste.
Jetzt musste Emi doch wieder lachen. Ja, so konnte man sich täuschen. Auch sie hatte ihre paar Minuten, wo es extrem ruhig zuging. Aber das konnte auch ganz leicht wiederwechseln und es gab einen Monolog einer aufgedrehten, strahlenden Emilia. „In Summe, bist du das wohl auch, ich meine ich kann sehr viel und sehr schnell reden“; gab sie dann schmunzelnd zurück und die Anspannung, die gerade noch so präsent zwischen ihnen gewesen war, war wie weggeblasen. Wie als hätte man die Uhr zurückgedreht, so als hätte es diese paar Minuten dicker Luft nie gegeben.
Emi hatte das in ihrer kleinen Blase so gar nicht realisiert. Vielleicht passte dieses Klischee von Unschuld doch zu ihr wie die Faust aufs Auge. Wobei Unschuld natürlich erst einmal definiert werden musste, denn jungfräulich war die 20-jährige schon länger nicht mehr.
Kurz schaute die junge Frau ihn verwirrt an. Er wollte ein Date? Mit ihr? Mit vielem hätte die Brünette gerechnet aber mit so einer Frage nachdem sich gerade erst die Stimmung wieder normalisiert hatte nicht. „Nein, mit sowas fangen wir am besten gar nicht erst an“, kurz ließ sie die Worte einfach so im Raum stehen. „Aber wir können uns sicher mal zusammen Nilpferde ansehen gehen“, lächelte Emi dann und trank grinsend einen Schluck. Ja, das war schon etwas gemein gewesen, aber das mit den Einladungen war bei ihr eben so eine Sache für sich. Der Drink genügte ihr da wirklich mal fürs erste.



Zonya findet das Top
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#346

RE: ᴡᴇʟᴄᴏᴍᴇ ᴛᴏ ᴜᴄʟᴀ - sᴛᴀʀᴛ

in Welcome to UCLA 31.07.2020 01:02
von Kati • Member | 764 Beiträge | 54350 Punkte



AIDEN



Wenn er andere mit seinen Sprüchen schon nicht erheitern konnte, dann konnte Chris sich daran jedenfalls selbst erfreuen. Und man konnte sagen, was man wollte, aber das war dem Davenport Sprössling am wichtigsten daran. Was interessierte es ihn denn, ob andere seinen Humor teilten oder nicht? Das war ja fast so, wie wenn man sich einen Kopf darüber machte ob andere die Lieblingspizzasorte auch geil fanden oder nicht. Hauptsache sie schmeckte doch einem gut und nicht dem Sitznachbarn. Das war auf jedenfalls eine Chris Logik, und wer hätte es gedacht, ob die bei anderen gut ankam oder nicht, war ihm herzlich egal.
Wäre der Footballer wohl wer anderer hätte er Aiden sicherlich versichert, dass er sich nur etwas anstrengen musste und Leni würde früher oder später es auch erkennen, dass sie schon immer unsterblich in ihn verliebt gewesen war. Solche Leute gab es, die versicherten einem auch, dass einem der Hoodie super stand, obwohl er verbrannt gehörte, aber Chris war eben keiner dieser Menschen. Er setzte auf Ehrlichkeit und nicht Schleimerei und nichts anderes war es in seinen Augen. Und Christopher wäre wohl nicht Christopher, wenn er nicht immer einen blöden situationsunangebrachten Spruch raushauen würde. „Ist sowas hart einzusehen? Ich meine ich frag natürlich nur für die anderen hoffnungslosen Trottel in unserer Verbindung die Leni mit Herzchen in den Augen anstarren als wäre sie ein übernatürliches Wesen“, und dafür kassierte diesmal er den Ball, aber das war es ihm wertgewesen.
In dem Leben des Braunhaarigen gab es eigentlich keine Probleme, alles lief derzeit halbwegs so wie es laufen sollte. Vielleicht machte er sich auch einfach weniger Druck als so manch anderer. Aber der junge Mann hatte es in seinem Leben nicht eilig. Er postete täglich und versorgte seine Community mit Bildern aus seinem Leben, welche auch mehr als gut ankamen. Dazu kam natürlich sein Familienstammbaum. Und ob der Student letzten Endes sein Studium schaffte oder die Vorlesungen verpennte, war eigentlich auch nicht wirklich wichtig.
„Puh, es ist ja eigentlich noch früh und ich hab ehrlich gesagt keine Lust mir das Bett mit dir zu teilen, honey boo boo“ scherzte Chris grinsend.



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#347

RE: ᴡᴇʟᴄᴏᴍᴇ ᴛᴏ ᴜᴄʟᴀ - sᴛᴀʀᴛ

in Welcome to UCLA 31.07.2020 12:29
von Dreami • Senior Member | 6.076 Beiträge | 327500 Punkte



Matteo Di Santo l Leni


Wieder lachte ich auf und zuckte mit den Schultern. Da hatte Leni wohl Recht. Sie war wohl einer der wenigen Menschen hier, die es nicht unbedingt störte, wenn sie gemein war. Sie tat es absichtlich und wusste genau, was sie sagte und welche Konsequenzen damit zusammenhing. Leni war schon immer ein sehr direkter Mensch gewesen und irgendwie fand das der Italiener ganz anziehend. Er fand es besser direkt zu wissen, wo man stand. Diese hinter dem Rücken Getue ging ihm einfach auf den Nerv. Entweder man sollte direkt sagen, dass man einen mochte oder eben direkt sagten, dass man jemanden scheiße fand. Dieses heimliche Getuschel und das schreiben mit der besten Freundin fand er eher abturnend und war schon ein Grund von ihm aussortiert zu werden. Entweder man sagte ihm, wo er stand oder das war es dann. “Ich steh auf Frauen, die gemein sind und noch dazu blond. Vielleicht sollten wir Rose und Hannah mal vorschlagen, dass sie ihre Haare blond färben. Dann würden vielleicht Hannah zum einen mehr mögen und zum anderen würde Rose dann mal jemanden abbekommen. Also das würde ich vielleicht mal hoffen. Obwohl auch die Haarfärbung nichts ändern würde.“,meinte er schmunzelnd. Jedoch würde Rose wahrscheinlich wirklich ihre Haare blond färben, damit sie von ein paar Typen beachtet werden würde. Was tat man nicht alles damit man von den Typen beachtet wurde? Gefühlt hatte aber auch nur Rose das Pech, dass kein Typ sie wirklich beachtete. Außer diese kleine Bettgeschichte mit Matteo hatte sie kaum etwas mit anderen. Zwar versuchte sie es immer wieder, aber meistens wurde sie abgewiesen und bekam einen Korb. Vielleicht sollte sie einfach nur ihre Vorgehensweise ändern und nicht so direkt für jeden Gefühle haben und sich an jeden sofort ranmachen. Bei Leni klappte es ja schließlich ganz gut, wenn sie direkt in die Offensive ging. Aber Leni war eben Leni. Sie war schon von Natur aus begehrt, anders als Rose. Die meisten Typen geierten nur darauf irgendwann eine Nacht mit Leni zu haben. Das ein Typ sowas bei Rose hatte, glaubte er eher weniger. Aber vielleicht irrte sich ja der Italiener und der Blonde Aiden würde genau die selben Gedanken bei der Rothaarigen haben, wobei er dies eher weniger glaubte. Aiden hätte sonst wohl kaum Rose einen Korb verpasst. Aber vielleicht wollte er ja seine Gefühle nicht eingestehen und hatte deswegen so reagiert. Er konnte es ja mit der Rothaarigen versuchen, die würde schließlich jeden mit Handkuss nehmen.
“Oh nein, was soll ich denn jetzt machen? Wie konnte ich nur so böse sein?“,fragte er lachend und schüttelte mit dem Kopf. Es war ihm eigentlich recht egal, wer vor ihm Angst hatte und wer nicht. Jedoch zeigte Angst Macht und Macht war immer gut. Das hatte er jedenfalls von seinem Vater gelernt. Bisher wusste er nur von Eddy genau, dass der Kleine Angst vor ihm hatte. Irgendwie war es ziemlich niedlich, wie sich der Kleine immer versuchte vor Matteo zu verstecken. Dabei waren seine Verstecke meist gar nicht so schlau und so fand er ihn immer recht schnell. Dieses Versteckspiel war jedenfalls für Matteo ziemlich amüsant, für Eddy wahrscheinlich eher nicht. Aber das war dem Dunkelhaarigen eher egal, denn wer spielte nicht gern Verstecken? Besonders, wenn jemand so sehr Angst hatte gefunden zu werden. Für einen Außenstehenden klang das bestimmt wie ein schlechter Horrorfilm, aber dabei war es die bittere Realität für den kleinen, niedlichen Eddy. Irgendwie war das schon fast traurig. Er musste immer aufpassen, dass Matteo nicht in seiner Nähe war.
“Weil dann ihr Bruder zu mir kommt und ich Haue bekomme.“,meinte er scherzend und schüttelte mit dem Kopf. Ehrlich gesagt wusste er nicht, warum er Rose nicht schon längst abgeschossen hatte. “Ich denke mal, dass die Rothaarige dann ganz allein ist und so böse kann ich doch nicht sein, dass ich sie dann auch noch verlasse. Meinst du, dass sie Aiden nimmt? Dann könnten wir tauschen. Er nimmt Rose und ich nehm dich.“,schlug ich lachend vor und sah mich noch einmal kurz um, ehe meine Augen wieder Leni's trafen. Wieder musste der Dunkelhaarige rau auflachen und verdrehte die Augen. “Ich würde es ja lustig finden, aber genauso ist ihre Mutter drauf. Weißt du, wie oft ich diesen Satz schon gehört habe? Ich sollte sogar den Familienring bekommen nur damit ich Rose frage, ob sie mich heiraten will. I mean, no. Just no.“,sagte er dann kopfschüttelnd. Wen und wann er heiratete, dass war immer noch seine Entscheidung und bis jetzt war noch niemand in Aussicht. Erst einmal wollte Matteo sein Leben genießen, ehe er sich an jemand fest binden wollte. Und wenn man ihm immer wieder den Ring andrehen wollte, dann kam es erst recht nicht zur Verlobung, wobei Rose und er nicht einmal zusammen waren und sie bestimmt nicht auf seiner Liste ganz oben stand. Da musste sie schon ein Wunder vollbringen oder gar töten, damit sie die Nummer eins wurde. So hart das vielleicht jetzt auch klang, aber so war nun einmal die Wahrheit. Er konnte ihr natürlich auch etwas vorspielen und dann hinterrücks mit jemand anderen schlafen, wenn sie das besser fand. Aber selbst auf sowas hatte ich keine Lust.


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#348

RE: ᴡᴇʟᴄᴏᴍᴇ ᴛᴏ ᴜᴄʟᴀ - sᴛᴀʀᴛ

in Welcome to UCLA 31.07.2020 14:00
von Zonya • Junior Member | 511 Beiträge | 36950 Punkte












KIARA ROUTLEDGE
Mo Arthur und Eddy




Sollte Kiara jemals Kinder bekommen, von denen sie noch nicht sicher ist ob sie sie überhaupt will, dann würde Mo bei jedem einzelnen die Patentante werden, während die selbst das abschreckende Beispiel wird, wie man sich als Jugendlicher nicht verhalten sollte. Mo wird jede noch so klitzekleine peinliche Geschichte über Kiara auspacken, bis ihre eigenen Kinder ihr nicht mehr in die Augen schauen können. Doch Eltern müssen ihren Kindern peinlich sein, das ist ein ungeschriebenes Gesetzt und wer würde sich besser eignen als Mo, um ihren Kindern das beizubringen. Guacamole ist Kiaras aller beste Freundin, sie ist immer für sie da, tröstet sie, lacht mit ihr und begleitet sie durchs Leben.
"ach halt doch die Klappe" brummt Kiara und boxt ihr ein weiteres mal mit dem Ellebogen in die Seite, diesesmal aber beabsichtigt ein kleines bisschen fester, vielleicht kann sie Mo damit zum schweigen bringen. Ihr flirtverhalten ist super, .. ein-wand-frei. Nicht. Aber Arthur ist mindestens genauso verloren was sie angeht, also ist es nurnoch halb so wild. Kiara findet, so etwas funktioniert immer auf einer gegenseitigen Basis. Also man sieht sich in die Augen und dann weiß man, ob Interesse an einem Gespräch da ist oder nicht. Dann spricht man miteinander. So einfach funktioniert es in ihrer Welt. Es funktioniert aber schwer, da Kiara nur auf jeder achten Veranstaltung einen Mann erblickt, dessen Blick sie fesselt. Liegt vielleicht daran, dass ihr oft das Zeitverbringen mit Freunden ein höheres Anliegen ist, abzüglich der Male, in denen ihr Blick höchstens lustig-betrunken statt fesselnd ist, und der Male, in denen Kiara kurz vorm Gehen ist. Alles in allem ergibt sich daraus eine relativ traurige Statistik. Außerdem ist Kiara nicht der Typ für One Night Stands und das Problem wenn man als Frau einen Mann anspricht ist die häufige gegensätzige Erwartungshaltung. Nein, sie ist nicht notgeil wie ein Karnickel und das Klo des Lokals ist nicht ihre Traumlocation für ein 15-minütiges Folgedate. Wenn es überhaupt 15 Minuten sind. Außerdem wird Frauen beigebracht, dass sie begehrenswerte Wesen sind wenn sie angesprochen werden und es sowieso die Aufgabe des Mannes ist. Kiara, die das ganze Flirt-Game umwirft und den ersten Schritt macht, bewegt sich also in einer unerforschten Grauzone, in der man nicht weiß, wie das Ganze funktioniert.
"Okay, Marshmallows, reden mit vollem Mund, mehr Burger, Ketchupflecken auf meinem Oberteil..." Kiara zieht die Augenbrauen zusammen, "kein Sex. Nope, nein, niemals. Er wird wegrennen". Sie zieht einen Schmollmund bis ihr einfällt, dass sie den Typen eigentlich garnicht kennt, nur ein wenig süß findet und es ihr herzlich egal sein kann, wenn er sich ihre Ketchupschnute entgehenlassen will. Und dann muss sie auch schon lachen, wirklich laut lachen. Und so lange, dass ihr die Seiten anfangen zu schmerzen.
Ihre beste Freundin ist genauso wenig religionsfähig, wie sie selbst. Sie ist Atheist, weil sie Sonntags zuhause bleiben will. Außerdem hält sie das ganze Gelaber nicht für besonders glaubwürdig und in erster Linie auch für ziemlich langweilig.
Kiara nickt, und wie sie sich den Knackpo angeln wird. Mit einem Schlag auf ihr Hinterteil wird sie nach vorne befördert, torkelt noch ein paar Meter durch den Sand, bevor sie sich mit ein wenig, - aber nicht zu viel -, Abstand neben Artur und Eddy auf die Bank setzt.
"Danke" sagt Kiara und bevor Artur, der scheinbar gerade in ein Gespräch mit dem menschlichen teddybär verwickelt ist, bemerken kann, dass Kiara ihm den Marshmallow vom Stock klaut, hat sie ihn sich auch schon zwischen die Backen geschoben. Sie grinst von Ohr zu Ohr, "schmeckt gut".
Kiara kann Mo's Blick auf ihrer Haut brennen spüren. Na gut, sie hatte recht. Mit allem.
Sie dreht den Kopf zu ihr und holt ihr Handy aus der Hosentasche, "Burger, Pommes, Pizza?". Klingt alles verdammt verlockend. Vielleicht wollen die Jungs ja auch was, dann kann Kiara alles einmal probieren. Ob sie überhaupt teilen wollen ist Kiara dabei herzlich egal.


we are liars, we are beautiful and privileged, we are cracked and broken. A tale of love and romance, a tale of tragedy. Which are lies? Which is truth. You decide.


zuletzt bearbeitet 31.07.2020 17:40 | nach oben springen

#349

RE: ᴡᴇʟᴄᴏᴍᴇ ᴛᴏ ᴜᴄʟᴀ - sᴛᴀʀᴛ

in Welcome to UCLA 31.07.2020 17:39
von Zonya • Junior Member | 511 Beiträge | 36950 Punkte














FINNICK JAMES ATWOOD

Lagerfeuer, Oceana
Emilia

outfit





Finnick ist ein Mensch dem Berührungen schwerer fallen, als den meisten anderen Menschen. Eine Umarmung ist für ihn nicht nur eine Umarmung, oder ein Zeichen von Freundschaft, für ihn bedeutet es meist mehr weshalb er von sich aus auch eher zurückhaltend mit solchen Dingen umgeht. Körperliche Nähe ist etwas persönliches und diese zuzulassen bedeutet Angriffsfläche zu bieten. Finnick öffnet sich äußerst ungern vor anderen, spricht nicht über seine Gefühle und auch belanglose Themen kommen nicht einfach aus ihm herausgesprudelt. Finnick überlegt warum und was er sagt, was ihn zu einem sehr stillen Zeitgenossen macht. Viel lieber beobachtet er und hört anderen zu, wobei er eine Menge über verschiedene Menschen lernt. So kann er abwägen ob er jemandem vertrauen kann, oder nicht. Wobei Vertrauen etwas ist, was der braunhaarige nur sehr selten verschenkt. Doch bei Emilia ist es anders, ihr muss er nicht erst Tage oder Wochenlang zuhören bevor er sich ein Bild verschaffen kann. Finnick kann es sich nicht erklären, aber er hat das Gefühl ihr alles erzählen zu können, selbst Dinge, die er noch nie jemandem erzählt hat. Er handelt also nicht immer überlegt und rational, manchmal hört er einfach nur auf das Gefühl in seinem Bauch, welches ihn seit er Emilia erblickt hat, immer und immer wieder zu ihr geführt hat.
Ihre Meinung, Bildung ist sehr wichtig, würde er sofort teilen wenn sie es laut geäußert hätte. Im Kinderheim ist Finnick regelmäßig Nachts durch die Flure gewandert und hat die unglaublich große Bibliothek aufgesucht. Dort hat er sich meist in einer Ecke versteckt und die ganze Nacht Bücher gelesen, auch schwierige, die die meisten Kinder in seinem Alter noch gar nicht verstanden hätten. Aber er fand es interessant und wenn man sich nur gut genug für etwas bemüht, dann klappt es auch. In seinem kleinen Versteck in der Bibliothek hat er viele Stunden verbracht, die ihm eine gewisse Faszination für das Thema Geschichte und Archäologie eingebracht hat. Finnick träumt davon eines Tages durch die Welt zu reisen und die unterschiedlichsten Kulturen kennen zu lernen, an Ausgrabungen von alten Grabstätten, Zivilisationen und Artefakten teilzuhaben. Das ist etwas, was er sich für seine eigene kleine Ewigkeit vorstellen kann. Aber ohne Abschluss und ohne Geld in der Tasche, ohne einen wirklichen Plan, ist er davon noch weit entfernt.
Ihr Lachen ist erfrischend und Finnick ist froh dass er mit seinen Worten die Stimmung etwas aufgelockert hat, "achja?" fragt er und sieht sie mit in der Dunkelheit blitzenden Augen an. "Dann erzähl mir etwas" fordert er sie schließlich heraus.
Finnick würde lügen wenn er behauptet ihre Zurückweisung würde ihn nicht verletzten, dennoch akzeptiert er ihre Entscheidung und will sie zu nichts drängen. Langsam nickt er und lasst den Blick sinken, "Okay" sagt er mit rauer Stimme, " .. hört sich gut an".
Der junge Mann nimmt einen Schluck von seinem Bier, dass er sich in diesem Moment am liebsten in den Hals schütten würde, aber er zügelt sich und richtet den Blick wieder auf das Feuer das vor ihm lodert.


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Kati findet das Top
zuletzt bearbeitet 02.08.2020 14:22 | nach oben springen

#350

RE: ᴡᴇʟᴄᴏᴍᴇ ᴛᴏ ᴜᴄʟᴀ - sᴛᴀʀᴛ

in Welcome to UCLA 01.08.2020 00:44
von Kati • Member | 764 Beiträge | 54350 Punkte





MATTEO | mentioning Rose - Aiden - Hannah - Domenico



Leni wusste gar nicht was die hier alle hatten. Ja, willkommen im Leben wo einem die hässliche Realität vor Augen gehalten wurde. Die Wahrheit tat eben weh. Aber das hieß nicht, dass sie unausgesprochen viel besser war. Vielleicht war die Blonde auch einfach härter im Nehmen und hatte eine Vergangenheit, in der man nicht immer mit Samthandschuhen angefasst worden war. Auch bekannt unter die harte Welt der Schönheitsindustrie. Wie sagte man so schön - aufstehen, Krone richten, weitermachen. Einfaches Konzept welches viele allerdings nicht verstanden. Sie rollten sich lieber wie ein kleines, bockiges Kind am Boden herum und zeigten heulend mit dem Finger auf sie, ganz nach dem Motto, Leni war so gemein zu mir. Sollte Leni jetzt klatschen?
Und so gerne das Model auch Spielchen spielte und jede ihrer Emotionen perfekt unter Kontrolle hatte, ein Entgleisen gab es bei der Blondine nie und mit nie war auch wirklich nie gemeint, desto ehrlicher war sie oft. Menschen, die die Wahrheit nicht vertrugen, sollten sich einfach fern von ihr halten, war ja auch nicht so schwer, wie viele manchmal taten.
Das besondere an der Studentin war, dass sie Facetten hatte wie andere Schuhe, oder wie sie Schuhe. Es kam ganz auf die Person an, wie sie sich gab oder auch, wie sie war. Natürlich gab es auch die Momente, an denen sie eine Rolle verkörperte, die sie nicht war, so konnten manche die Blonde durchaus für lieb und unschuldig halten, was ein Lächeln und ein etwas anderer Kleidungsstil alles bewirken konnte…
„Also 1. Bin ich nicht gemein, ich bin ehrlich“, verbesserte Leni mal schmunzelnd, bevor sie fortfuhr. „Und blond zu sein, ist kein Freifahrtschein, es ist ein dummes Klischee, dass Menschen meinen Blondinen haben es im Leben leichter. Sagen wir’s mal so Wasserstoff kann auch keine Unken zu Prinzessinnen machen“; fügte sie dann hinzu. Wie gesagt, nur die Wahrheit. Klar fanden viele einen nordischen Typ Frau, sprich blonde Haare, blaue Augen sehr attraktiv, aber da gehörte eben mehr dazu. Nur weil man vielleicht diese und jene Augen- bzw. Haarfarbe hatte, war man nicht automatisch schön. Aber hey, Rose konnte es ja mal probieren, vielleicht legte sie sich dazu gleich auch noch mal ein bisschen länger in die Sonne und passte sich Lenis Stil an und von hinten und leichtem Alkoholkonsum konnte man sich sie im Bett vielleicht irgendwie als Leni vorstellen. Tja, konnte sie ja mal ausprobieren und dann berichten ob es funktionierte.
„Ich weiß auch nicht, vielleicht küsst du mich ja einfach aus der Starre, soll ja laut Märchen zumindestens bei einem tiefen Schlaf wahre Wunder bewirken“, schlug die 21-jährige mit einem Schmunzeln auf den vollen Lippen vor. Die Amerikanerin war kein Mensch der bei anderen Menschen oft wirkliche Angst verspürte, eher manchmal so etwas wie Paranoia, kam eben durchaus vor, dass man da dann mal die Straßenseite wechselte nur um zu merken, dass Person xy an der nächsten Straße sowieso abbog. Dafür hatte sie wohl einfach zu viel Krimis gesehen, um das wiederloszuwerden. Wirkliche Angst hatte die junge Frau vor Tieren, natürlich nicht jedem Tier, aber Schlangen, Spinnen, Ameisen, Skorpione, Schaben, Heuschrecken, Grashüpfern, Nachtfaltern, Weberknechten…. Die Liste war endlos.
Leni brach in schallendes Gelächter aus. Domenico und Matteo waren zwei ganz verschiedene Kaliber. Eher sollte Nico Angst haben einen Zahn von ihrer hübschen Affäre ausgeschlagen zu bekommen, als umgekehrt. Der junge Italiener war ihr erster gewesen, ja, aber irgendwie war er für die Blonde nie zu einem Mann geworden, er war noch immer dieser Teenager der zwar damals ganz nett anzusehen gewesen war, aber sie heute eher einen Lacher kostete. Matteo allerdings verkörperte alles, was Frau anziehend fand, den gefährlichen, leidenschaftlichen Südländer. Neben ihm hatte ein Domenico einfach schlechte Karten. „Oh du armer, du siehst ja auch so klein und verletzlich aus“; scherzte die halbe Europäerin lachend.
Nochmal musste Leni grinsen. Sicherlich kein win-win Deal aber für Matteo ein sehr guter Tausch. „Ich wusste gar nicht das in dir so ein Gutmensch steckt“, meinte die Blonde nur halb spaßig. Diese Moral besaß sie selbst nicht, entweder man zog sie irgendwie etwas in seinen Bann oder eben nicht und falls sie nicht mehr den Drang nach Sex verspürte wurde Person xy eben ausgetauscht, ganz einfach. Man behielt ja auch keinen Föhn, der nicht mehr funktionierte.
Kurz schüttelte Leni den Kopf, traurig traurig. Klar kannte sie die Dearings auch schon ewig und hatte sich sowas denken können, aber das wirklich aus Matteos Mund zu hören, war nochmal was anderes. „Du willst sie wirklich nicht heiraten? Tss was du dir da entgehen lässt“; neckte ihn die Jura-Studentin grinsend. „Vielleicht sollte ich dich mal auf eines dieser komischen Anstandstreffen mitnehmen, so ganz nach dem Motto, wer hat sein Vermögen am meisten gesteigert und welcher Nachkomme ist der erfolgreichste, was ihre Mum da wohl sagen würde, wenn du auf einmal mich küsst und nicht ihre Tochter“; überlegte sie laut.



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