#376

RE: ᴡᴇʟᴄᴏᴍᴇ ᴛᴏ ᴜᴄʟᴀ - sᴛᴀʀᴛ

in Welcome to UCLA 07.08.2020 14:41
von Dreami • Senior Member | 6.068 Beiträge | 327100 Punkte



Matteo Di Santo l Leni, Rose, Nate & Juliet


vielleicht hatte Leni in dieser Hinsicht recht. Man schlief hier mit so vielen wie möglich und probierte sich aus. Schließlich konnte man das mit einem festen Job eher weniger, außer wenn man sowieso kaum arbeitete und viel Zeit hatte. Nur Zeit war sowieso ein Faktor, den man kaum hatte. Immer war etwas und sich für etwas Zeit nehmen, war kaum möglich. Selbst am Wochenende kam immer irgendwas und man fand immer etwas, was man noch unbedingt machen musste, bevor am Montag wieder die Arbeit losging. “Da hast du wohl recht, obwohl man hier nicht nur Sex im Kopf haben sollte. Hier soll man doch für's Leben lernen, hast du das etwa vergessen?“,meinte Matteo schmunzelnd. Er selber nahm das Lernen eher weniger Ernst und widmete sich eher dem Spaß. Es gab relativ wenige in seinem Freundeskreis, die das Lernen wirklich ernst nahmen und das Lernen bevorzugten anstatt Spaß zu haben. Solche Leute konnte und wollte der Italiener wirklich nicht verstehen. Es war ihm eher suspekt. Man sollte doch sein Leben genießen, immerhin lebte man nur einmal und man war nur einmal so jung wie jetzt. Vielleicht lag es aber auch daran, dass solche Menschen eben nicht so ein Glück wie Leni oder Matteo hatten. Beide hatten bereits einen sicheren Beruf in der Tasche, egal wie gut oder schlecht der Abschluss werden würde.
Wieder musste der Dunkelhaarige schmunzeln und nickte nur. Da musste er Leni wieder recht geben. Viele waren auf dem College wirklich hübsch, doch die meisten hatten dann aber einfach einen scheiß Charakter. Aber wen interessierte der Charakter, wenn man jemanden für eine Nacht suchte? Dann war der Charakter der am wenigste brauchbare Faktor. Da schaute man dann wohl eher aufs Aussehen und auf das gegenseitige Interesse. Wenn das passte, dann hatte man eben Spaß zusammen und mehr nicht. Also jedenfalls für Matteo ging das ganze so. Er hatte bis jetzt noch nie wirklich echte Gefühle für jemanden gehabt. Warum auch, wenn er hier von so vielen hübschen Frauen umgeben war? Da war eine Beziehung doch wirklich nicht auszuhalten, wenn man immer wieder angeflirtet wurde. Wie konnte man da denn nein sagen?
Als nächstes zog Matteo die Augenbrauen hoch. Sie hatte kaum Disneyfilme gesehen? Das hatte er nun nicht erwartet, schließlich sahen doch viele Disney. Disneyfilme hatte er früher gerne in seiner Kindheit geschaut. Dadurch war er von den Geschäften seines Vaters abgelenkt und bekam nichts davon mit. “Bildungslücke, ganz große Bildungslücke Leni. Man muss Disney gesehen haben. Ich wette mit dir, dass Rose Disneyfilme gesehen hat. Also eigentlich ist das echt ein großes Kriterium dich rauszuschmeißen aus meiner Fucklist. Aber weil ich dich mag, lass ich dich trotzdem drin.“,scherzte er schmunzelnd. Tatsächlich gehörte Hercules zu seinen Lieblingsfilmen von Disney. Er war immer wieder erstaunt, was Hercules aus sich machen konnte und irgendwann wollte er auch wie Hercules enden. Die Muskeln hatte er auf jeden Fall schon einmal, jetzt fehlte nur noch, dass er unsterblich wurde. Jedoch war sein Ruf sicherlich schon überall bekannt, also war er schon sehr nach dran unsterblich zu sein. “Weißt du auch warum immer jemand stirbt? Weil sich Walt Disney sich schuldig gefühlt hatte, dass seine Mutter durch einen Brand gestorben sind. Er hat ihnen ein Haus gekauft und Gas strömte aus dem Kamin. Sein Vater konnte gerettet und seine Mutter starb. Um seine Schuld und Trauer zu verarbeiten, stirbt in jedem Film eine Mutter bzw ist von Anfang nicht an. Und man soll schon früh lernen Verantwortung zu übernehmen. Man soll eben erwachsen werden, wie Simba oder Bambi zum Beispiel. Bambi musste durch den Verlust der Mutter erwachsen werden.“,erzählte Matteo dann schulterzuckend und folgte der Blonden zunächst zur Bar. Dort nahm er sein Getränk und ging dann weiter zu dem Tischkicker, wo Rose, Juliet und Nate standen. “Hey ihr.“,,begrüßte auch er die drei.


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#377

RE: ᴡᴇʟᴄᴏᴍᴇ ᴛᴏ ᴜᴄʟᴀ - sᴛᴀʀᴛ

in Welcome to UCLA 07.08.2020 16:24
von Zonya • Junior Member | 495 Beiträge | 36150 Punkte














FINNICK JAMES ATWOOD

Lagerfeuer, Oceana
Emilia

outfit





Wachsam beobachtet Finnick wie Emilias Lippen sich bewegen und versucht jedes Wort, dass über ihre Zunge kommt in seinem Kopf zu wiederholen. 20, Widder, Sydney, Lila, Michael Jackson, Tennis, Harry Potter. Über Australien an sich wusste der junge Mann bereits Bescheid, immerhin ist es unschwer an ihrem Akzent zu erkennen und über Nilpferde haben sie bereits gesprochen. Überhaupt ist die Geschichte mit den Nilpferden so wunderlich, dass es Finnick schwer fallen sollte diesen Fakt über Emilia wieder zu vergessen, dafür hat er sich schon zu sehr darüber amüsiert. Aufgrund der Tatsache, dass sie so ein sonderbares Tier als Lieblingstier gewählt hat, ist Finnick überrascht als sie erzählt, dass ausgerechnet lila ihre Lieblingsfarbe ist. Er hätte nicht mit einem Klischee gerechnet, sondern eher mit etwas ungewöhnlicherem für Mädchen. Wenigstens hat sie nicht Pink gesagt, denn diese Farbe findet Finnick einfach grausam. Rosa ist okay, die Farbe ist weich, aber Pink ist grell und aufdringlich und in Finnicks Augen einfach eine Qual.
"Die Frage ist.. wer mag Michael Jackson nicht?" fragt Finnick und lächelt schwach. Er ist der King of Pop, ein musikalisches Genie und auch wenn Finnick kaum Musik hört, sich eigentlich gar nicht dafür interessiert, kann er diese Tatsache nicht abstreiten. Auch Tennis fällt nicht unbedingt unter seine Interessen, aber er kann sich den Sport gut bei Emilia vorstellen. Fast augenblicklich muss er sie sich in einem dieser typischen Outfits vorstellen, wie sie einen großen Schläger in beiden Händen halt und enthusiastisch einen Ball nach dem anderen über das Netz schlägt. Finnick entscheidet, dass dieser Sport gut zu Emilia passt, auch wenn er sie eigentlich noch gar nicht wirklich kennt.
Finnick hat ebenfalls die Harry Potter Bücher gelesen, dafür aber auch die ersten beiden Teile gesehen. Aber Filme sind noch nie so sein Ding gewesen, er mag die Freiheit von Büchern lieber, jeder kann die Figuren interpretieren wie er möchte und sich selbst vorstellen wie sie aussehen. In Filmen wird einem dies genommen, man sieht die Schauspieler und die Namen haben plötzlich ein Gesicht, ganz gleich ob es den eigenen Vorstellungen entspricht oder nicht. Man sagt nicht umsonst Bücher sind besser als Filme.
Bei Emilias letzten Worten muss Finnick leise Lachen, denn da ist wieder die Emilia, die ihn überrascht und die er so interessant findet. Finnick kennt eine Menge unnötiger Fakten, die er in unzähligen Büchern gelesen hat, aber er würde nie auf die Idee kommen jemandem zu erzählen, dass er sie interessant findet, aber so genau hat er da auch noch nie drüber nachgedacht.
Der Junge überlegt kurz, "König Henry VIII schlief mit einer riesigen Axt neben seinem Bett" sagt er und sieht Emilia schmunzelnd an, "oder.. Ein Scharf, eine Ente und ein Hahn waren die ersten Passagiere in einem Heißluftballon". Finnick schüttelt leicht den Kopf, das ist absurd.
"Du bist komisch.." neckt er Emilia und lächelt leicht.
Eigentlich hat Finnick auf tiefgründigeres gehofft, irgendwas was ihn sie richtig kennenlernen lässt, aber er würde einem quasi Fremden wohl auch keinen Einblick in die tiefsten Abgründe seiner Seele gewähren.


we are liars, we are beautiful and privileged, we are cracked and broken. A tale of love and romance, a tale of tragedy. Which are lies? Which is truth. You decide.


zuletzt bearbeitet 07.08.2020 16:26 | nach oben springen

#378

RE: ᴡᴇʟᴄᴏᴍᴇ ᴛᴏ ᴜᴄʟᴀ - sᴛᴀʀᴛ

in Welcome to UCLA 07.08.2020 19:10
von Zonya • Junior Member | 495 Beiträge | 36150 Punkte












KIARA ROUTLEDGE
Mo, Arthur und Eddy




Mo' Beleidigung bezüglich ihres Geschlechts quittiert Kiara nur mit einem bissigen Blick. Sie kann durchaus ein Mädchen sein, sich hübsch machen, jammern weil eine Spinne an der Zimmerdecke hängt oder wie ein Weltmeister über Jungs, Schminke und andere Sachen die Frauen nunmal toll finden quatschen. Aber manchmal kann sie sich auch wie ein großer Bruder benehmen, der einem die Fernbedienung klaut und umschaltet, wenn man gerade dabei ist einen Film zu gucken den sie blöd findet. Die Klappe aufreißen gehört ebenfalls zu ihren Spezialitäten. Kiara scheut nicht davor zurück ihre Meinung zu äußern. Wenn sie etwas ungerechtes sieht, dann steht sie für die Leute ein, ganz gleich wer ihr gegenüber steht. Wenn Kiara einmal loslegt kann sie sogar so überzeugend werden, dass man fast schon Angst vor ihr bekommen kann. Am besten man stimmt ihr dann einfach zu, denn ihre Meinung ändern wird sie nicht und sich entschuldigen erst recht nicht.
Arthur scheint etwas irritiert davon, dass Kiara sich so selbstsicher an seinem Marshmallow bedieht, was sie nun Rückwirkend ebenfalls etwas verunsichert. Aber sie lässt sich nichts anmerken und lächelt ihn einfach nur an als er zwei neue auf seinen Stock schiebt. Zumindest scheint er jezt an sie zu denken, also hat es doch etwas gutes an sich gehabt, dass sie so frech war sich einfach zu bedienen. Allerdings breitet sich schnell rote Farbe auf ihren Wangen aus als klar wird, dass Arthur gehört hat wie sie über ihn und seine potentiell guten Küsse geredet hat. Das war nicht für seine Ohren bestimmt und wieder einmal Ohrfeigt Kiara sich innerlich dafür, dass sie eine so große Klappe hat. Hätte sie doch einfach nichts gesagt, oder wenigstens leiser geredet. Kiara hätte mit allem gerechnet, aber nicht mit seinem folgenden Angebot. Da scheint aber jemand wenig Probleme mit Körperlicher Nähe zu haben, oder er hat einfach kein Schamgefühl. Dennoch fühlt Kiara sich geschmeichelt von seinem Angebot, auch wenn es ihr etwas komisch vorkommt ihn jetzt einfach so zu küssen, zumal Mo und Eddy neben ihnen sitzen und alles mitbekommen. "Aber ich hab dich doch noch gar nicht abgefüllt, du bringst meinen ganzen Plan durcheinander" sagt Kiara und sieht ihn kopfschüttelnd an. "Erst hätten wir uns gegenseitig geneckt, .. da war der Marshmallow - check. Dieses freundliche beleidigen wäre in flirten übergegangen, zumal wir uns mit Getränken abgefüllt hätten, die du bezahlt hast, weil ich so nett gelächelt hab als es um das bezahlen ging. Aber wir hätten nicht zu viel getrunken, nur leicht beschwippst. Irgendwann wären wir spazieren gegangen und du hättest mir eine Jacke organisiert weil mir kalt wurde. Dann am Strand, mit dem Rauschen der Wellen im Hintergrund, weg von den anderen, da hättest du mich erst geküsst...". Hauptsache klischeehaft und romantisch, so wie sie es in all den Teeniedramen, die sie sich im Fernsehn reinzieht, immer sieht. Kiara will ihn bei diesen Worten ernst ansehen, versagt jedoch schon bei der Hälfte des zweiten Satzes. Natürlich meint sie es nicht ernst - zumindest nicht zu 100%, aber wenn Arthur sie jetzt einfach küssen würde, würde sie sich auch nicht weiter beschweren.
Schließlich meldet Eddy sich zu Wort, den Kiara schon fast wieder vergessen hat. Mo hat ihre Beine auf ihn gelegt und sich wie ein Klammeräffchen an ihn gehangen, was Kiara schmunzeln lässt. Das schmunzeln wird schnell zu einem breiten Lächeln als Eddy sich über ihren Essensvorschlag freut. "Okay, Pommes für Eddy. Das macht drei mal Pommes, zwei Burger..." murmelt Kiara mehr für sich selbst als für die anderen.
"Pizza?". Damit hat sie nicht gerechnet. Es gibt Menschen die tatsächlich freiwillig anbieten zu teilen? Komische Menschen diese Europäer. Aber heiß.
"Such dir eine aus, ich esse alles" sagt die braunhaarige und blickt ihm in die Augen. "Dann musst du mir aber mit einem Burger helfen, nachher werd ich noch dick".


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zuletzt bearbeitet 07.08.2020 19:11 | nach oben springen

#379

RE: ᴡᴇʟᴄᴏᴍᴇ ᴛᴏ ᴜᴄʟᴀ - sᴛᴀʀᴛ

in Welcome to UCLA 08.08.2020 15:23
von Juli • Member | 1.170 Beiträge | 58500 Punkte



Arthur, Mo, Kiara | Outfit



Die Andeutung von Arthur hatte Eddy natürlich verstanden, war aber schlussendlich nicht dazu gekommen, ihm durch die Haare zu fahren, da die beiden abgelenkt wurden. Würde er sich aber für die Zukunft merken. Vielleicht konnte man mit sowas auch Geld verdienen. Eddy kannte haufenweise Leute, die es mochten, wenn man ihnen durch die Haare fuhr, genau wie Arthur und er selbst, aber genauso viele Menschen gab es auch, die es mochten, anderen durch die Haare zu fahren. Wenn das keine gute Geschäftsidee war, dann wusste Eddy auch nicht. Man müsste nur noch überlegen, wie viel Geld man für eine bestimmte Zeit verlangen könnte. Aber der junge Mann blieb dann vielleicht doch lieber beim Beruf Hochzeitsplaner oder gleich bei der Chemie - einer seiner liebsten Sachen.
Eddy würde es vielleicht nicht zugeben, aber Arthurs Antwort ließ ihn wieder etwas rot werden, was er zu verbergen versuchte. Er hatte also nichts dagegen, mit ihm zu knutschen? Der Kleine wusste nicht, ob das ein gutes Zeichen war oder für seinen Freund einfach normal. Eddy selbst knutschte nicht einfach so mit seinen Freunden herum, wenn keinen Gefühle im Spiel waren. Das fühlte sich für ihn falsch an. Das Problem - er konnte einfach nicht beurteilen, ob Arthur ihn küssen würde, weil er auch Gefühle ihm gegenüber besaß oder einfach nur, weil er es gern machte. Jetzt wünsche Eddy sich, einen Psychologen hinzuziehen zu können. Studierte Hannah nicht Psychologie?
Mo und Kiara schafften es dann aber, den kleinen Blonden einigermaßen abzulenken und als Mo ihre Beine auf seine legte und sich an ihn kuschelte, waren seine Gedanken sowieso von Arthur weggegangen. Stattdessen konzentrierte er sich auf seine Freundin und beobachtete weiterhin die Sache zwischen Kiara und Arthur. Mo bekam sogar etwas von seinem Marshmallow, ohne, dass Eddy meckerte. Mit ihr teilte er gern. „Hm...“, brummte er dann aber auf ihren Kommentar, dass Kiara bald wie ein Herzaugenemoji aussehen würde. „Ich wusste gar nicht, dass sie Arthur so toll findet. Hauptsache, die fangen jetzt nicht an zu flirten. Obwohl...wir hätten was zu lachen“, meinte er leise an Mo gewandt und schmunzelte. Würde bestimmt witzig werden. Kiaras Erzählung, was sie hatte mit Arthur anstellen wollen, brachte Eddy zum Lächeln. Vielleicht hätte er auch so rangehen sollen, um Arthur irgendwie zu zeigen, dass er ihn wirklich mochte. „Kann mir vielleicht noch jemand was zu trinken holen, bitte? Ich bin im Moment leider...besetzt“, stellte der junge Mann dann fest und hielt sein mittlerweile leeres Glas in die Höhe, um zu zeigen, dass er etwas Neues brauchte, sich dank Mo aber nicht vom Fleck bewegen konnte. Und auch nicht wollte.


stᥙᥴk bᥱtᥕᥱᥱᥒ ιdk, ιdᥴ & ιdgᥲf

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#380

RE: ᴡᴇʟᴄᴏᴍᴇ ᴛᴏ ᴜᴄʟᴀ - sᴛᴀʀᴛ

in Welcome to UCLA 09.08.2020 13:11
von Lea • Member | 849 Beiträge | 52900 Punkte


≫ Arthur Nohr Østergård - Edward, Kiara, Mo


Gerne, sehr gerne sogar, hätte er Eddy gefragt, ob da Gefühle für ihn im Spiel waren. Einfach, damit er sich darauf einstellen konnte und ihn nicht unnötig verletzte. Nein, er würde ihn sogar auf ein Date einladen, nur um ihn faire Chancen zu geben. Schön kitschig mit Blumen und allem, schönen Abendessen, Film schauen… Und wenn es dann nicht funkte, wusste er immerhin, dass er es versucht hatte und ihn nicht nur aufgrund seines mangelnden sexuellen Interesses abgelehnt hatte. Nebenbei hätte Eddy wohl so ein wirklich absolut ernst gemeintes Date mit jemanden, der ihn wirklich mochte. Und wer weiß, vielleicht stand er auch total auf ihn und wusste es einfach nicht? Könnte ja alles sein. Kurz beäugte er deshalb wie er mit Mo kuschelte, was ihn lächeln ließ. War ja unglaublich niedlich.
Seinen Blick wendete er erst ab, als Kiara sich zu Wort meldete. Er brachte ihren Plan durcheinander, weil er sich nicht von ihr hatte abfüllen lassen? Die dumpfe Vorahnung, dass er die Getränke bezahlt hätte, bestätigte sich zugleich. Also necken, Getränke bezahlen, Spazieren gehen, Jacke organisieren, küssen. Okay. Das klang ja nach einem Spitzenplan, zumal sie lachte und er sie garantiert nicht wie eine Liebesfilmschauerin eingeschätzt hätte. Eher in den nächsten Actionstreifen und wehe in den ersten 10 Sekunden passierten nicht 4 Explosionen und es gab 9 ganze Tote und unzählige Leichenstückchen zum Basteln. Ein Spaß für alle Gerichtsmediziner. Gerade wollte er auch was erwidern, da grätschte Mo rein und erzählte den eigentlichen Plan, der sich nicht sehr romantisch oder Ladylike anhörte. Ketchupflecken auf dem Shirt hörte sich wirklich mehr nach Kiara an, weshalb er nur herzlich lachen konnte. Das klang wirklich nach einem perfekt durchdachten Plan. “Schade, dass ich kein Ketchupfreund bin.”, sagte er dann einfach nur und grinste sie an. Flirteten sie gerade? Bis jetzt war es ja nicht peinlich. Also für ihn nicht zumindest, Kiara suchte wohl die nächst gelegene Öffnung im Erdboden. Dennoch hätten sie somit das Necken wirklich abgeschlossen, weshalb er die Marshmallows aus dem Feuer nahm, ein wenig kälter pustete, sich einen davon mühevoll vom Stock kratzte und den anderen dem Ketchupmonster hinhielt.
Diese tippte auch direkt auf ihrem Handy rum, um Eddys Pommes auf die Bestellung zu setzen. Schien ja für ihn alles wie am Schnürchen zu laufen. Nette Gesellschaft, Liebe, bald auch Pommes… Beinahe perfekt, vielleicht sollte Kiara einfach aufhören zu planen, denn anscheinend hatte er sie erneut aus dem Konzept gebracht, indem er eine Pizza essen würde. Auf ihr geheiß hin, überreichte er seinen Stock Mo und rutschte dann zu ihr rüber, um ihr ganz lässig einen Arm um die Schultern zu legen, während er dann auch ihr Handy klaute, für die Bestellung. “Bist du das nicht eh schon?”, fragte er frech nach, als sie mit dem zu dick ankam, drückte sie aber versöhnlich an sich. “Spaß beiseite, ich find deine Figur wirklich gut.” Sportlich eben, konnte ja nicht jeder ein Model sein, Kurven haben und das alles, genauso wie es Leute gab, die mehr auf den Rippen hatten und wieder welche, die beim nächsten Windstoß verschwanden. Allerdings scrollte er dann lieber durch die Auswahl und entschied sich für scharfe Salami, Oliven, Zwiebeln, extra Käse und Käserand. Wenn sie sich jetzt beschweren würde, hätte sie nicht sagen sollen, dass sie alles aß. Das Handy gab er ihr dann zurück und lehnte sich in die Polster.
Da Eddy dann wohl auf dem trockenen saß und er ihm versprochen hatte, dass er ihm den nächsten Drink zahlte, seufzte er leise. Eigentlich war es so bequem gerade. Trotzdem stand er auf und hielt Kiara eine Hand hin. “Neuer Plan. Spaziergang kurz am Strand entlang, unromantischer Kuss, Spaziergang zur Bar, ich geb dir und Eddy ein aus, zurück zu den anderen und dann warten, bis es Essen gibt?”, fragte er nach und lächelte ein wenig. Das klang doch nach einem wundervollen Plan, oder? Wundervoll romantisch und ohne Ketchup. Was wollte Frau denn mehr?


But seriously, though. Some of you people need to go to church. I don't want you in hell with me.
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#381

RE: ᴡᴇʟᴄᴏᴍᴇ ᴛᴏ ᴜᴄʟᴀ - sᴛᴀʀᴛ

in Welcome to UCLA 09.08.2020 14:14
von Lea • Member | 849 Beiträge | 52900 Punkte

≫ Guacamole Aurora Wilson
with Kiara, Arthur & Eddy



Auch wenn sie hier auf ihm saß, galt ihr Hauptaugenmerkt nicht Eddy. Sie wollte sich eher an der laufenden Konversation beteiligen oder eher zuhören, um zu wissen, wann sie lieber ihr Glas in einem Zug austrinken müsste, um einen Gehirnfrost zu bekommen und gleichzeitig genug im Blut zu haben, um das alles zu ertragen. Nichts gegen die Flirtkünste, aber manchmal wollte sie sich im Erdboden vergraben. Nur gerade hielt es sich in Grenzen und es war schön, sie mal so halbwegs ordentlich zu sehen. Ihr Plan, den sie Arthur erzählte, unterschied sich allerdings komplett in dem was sie ausgemacht hatten, bevor sie sich zu ihnen gesellten. Und a sie ihr Mundwerk nicht halten konnte, sondern ein wenig auch noch ihre bessere Hälfte blamieren wollte, legte sie direkt los: “Also eigentlich wollte sie dir wirklich nur den Marshmallow klauen. Dann hätte sie versucht zu flirten, während sie versucht, den Inhalt des Burgers zwischen den Brötchen zu halten, während sie sich mit Ketchup unwillentlich bekleckert, ihr knutscht und sie legt dich flach. Und solltest du dich wehren, wollte sie dich mit Burgerpapier fesseln.” So, das war der ganze, absolut unromantische Plan, den sie ausgeheckt hatte, um alle zu verstören. Aber immerhin wusste Arthur jetzt, mit welchem sexy Wesen er es eigentlich zu tun hatte und wusste, wie er diese Grazie handhaben musste. Nebenbei war seine Reaktion besser als sich Kiara hätte erhoffen können. Immerhin hatten sie ihn schon mal zum lachen gebracht, besser konnte es gar nicht laufen. Da er sie eh schon so küssen würde, war es also kein Problem mehr, ein paar Schritte zu überspringen.
Trotzdem wendete sie sich wieder zu Eddy, als dieser Sprach. Ein wenig komisch war seine Aussage schon, auch wenn er recht hatte. Sie hätten definitiv was zu lachen, würden sie jetzt das Flirten anfangen. “Sie findet ihn glaub nur süß. Oder heiß.”, meinte sie leise und zuckte mit den Schultern, bevor sie den Stock des Dänen ergatterte. Freudig spießte sie sich einen MArshmallow drauf und hielt ihn in die Flammen, während sie sich an Eddy kuschelte. “Stehst du auf ihn?”, fragte sie dann in minimalster Lautstärke, damit es wirklich nur unter ihnen blieb. Gott sei Dank waren andere männliche Wesen mit der Qual der Wahl der Pizza beschäftigt. Sollte die Antwort ja sein, würde sie wahrscheinlich wirklich ihre beste Freundin von dem Typ wegziehen, damit Eddy eine faire Chance hatte. Es war nicht leicht, wenn man interesse an wem hatte und sah, wie jemand anderes bessere Chancen hatte - egal ob asexuell oder nicht. Es war einfach nicht leicht. Nur hatte ihr Teddy wohl andere Sorgen, denn er besaß nichts mehr zu trinken. Gentleman durch und durch erhob sich Arthur auch schon und schlug Kiara einen neuen Plan vor. “Weißt du, ich hätte auch aufstehen können. Oder zumindest meine Beine von dir nehmen.”, meinte sie grinsend und küsste ihn auf die Wange, bevor sie zu ihren Marshmallows sah, die sie ein wenig drehte. Sollte ja gleichmäßig bräunen oder schwärzen. Trotzdem wäre Kiaras Abwesenheit die perfekte Gelegenheit zu erfahren, ob er nun Gefühle für Arthur hatte oder nicht. Falls ja, würde sie wahrscheinlich hinterher rennen und einen von beiden mit ihren 48 Kilo Kampfgewicht zur Seite schubsen - mit viel Glück sogar umrennen - damit er eine faire Chance bekam. Egal ob es ihre beste Freundin war oder nicht, die konnte noch viele Typen haben. Aber Eddy? Der verdiente es auch mal glücklich zu sein mit so einem Schnittchen. Ansonsten würde sie ihm einfach auf Geburtstag einen backen, in der Hoffnung, dass er ihn nicht direkt vernaschen würde.


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#382

RE: ᴡᴇʟᴄᴏᴍᴇ ᴛᴏ ᴜᴄʟᴀ - sᴛᴀʀᴛ

in Welcome to UCLA 09.08.2020 15:18
von Zonya • Junior Member | 495 Beiträge | 36150 Punkte















A D R I A N M A R Q U A R D T
Schreibt und wartet auf Leni





Adrian braucht einen Kaffee und er schnorrt ihn sich in der Küche des Verbindungshaus der Kappa Alpha. Wer ihm gehört? Ihm egal. Wer ihn bezahlt hat? Ihm egal. Wärend er immer wieder vorsichtig an der heißen Tasse nippt, durchstöbert er Schrank für Schrank, findet Nudeln, Reis, Gemüse, Dosenfutter und alles was man sonst noch so zum leben braucht, nur nicht das, worauf er gerade Lust hat. Was genau das ist weiß er selbst nicht so genau und würde es wohl erst erfahren, wenn er es sieht. Eigentlich hat der Junge mit den straßenköterblonden Locken keinen großen Hunger, ihm ist einfach nur langweilig. Das Haus ist leer, alle sind auf dieser Strandparty und lassen sich volllaufen, während er alleine durch ihr Haus wandert. Vor wenigen Minuten noch ist er in sämtliche Schlafzimmer gegangen und hat Nachtschränke oder Schreibtische nach persönlichem Kram durchsucht, der interessant sein könnte. Doch der wohl spektakulärste Fund waren Kondome, wovon er sich direkt zwei stibitzt hat. Ein Anflug von Kleptomanie ist normalerweise nur eine bekannte Nebenwirkung seines Alkoholkonsums, weshalb Adrian mindestens ein dutzend mal verkatert aufgewacht ist und abstruse Gegenstände in seiner Tasche, neben seinem Bett oder sogar auf seinem Kopf gefunden hat, die vorher definitiv nicht zu seinem Inventar gehörten.
Es ist eine Nachricht von Leni, die ihn beim durchfühlen der Küchenschränke innehalten lässt. Adrian stellt die Tasse beseite, holt sein Smartphone aus der Hosentasche und öffnet die leuchtende Nachricht auf dem Bildschirm.
#Ich habe meine schmutzige Wäsche nicht nur auf dein Bett geworfen, sondern sie auch darauf ausgezogen und meinen blanken Arsch auf dein Kissen gedrückt. Adrian schmunzelt und schickt die Nachricht ab, bevor er realisiert, dass er völlig vergessen hat sich zu bedanken.
#Danke für den Tipp mit dem Eis.
Einen kurzen Moment lang hält der junge Mann inne und wägt ab, ob er Lust hat auf diese Party zu gehen, oder nicht. Er würde ein, nein streicht das, ALLE Getränke ausgegeben bekommen, dass hat er sogar schriftlich, irgendwie, aber andererseits müsste er dafür noch duschen, sich anziehen und irgendwie eine Fahrt dorthin organisieren. Die noch halb volle Kaffeetasse bleibt also auf der Küchenzeile stehen, während Adrian die Treppe nach oben zum Bad nimmt. Nach einer schnellen Dusche, keinem langen überlegen was er anziehen soll, dem benutzen von Lenis Deo, weil er sein eigenes nicht findet und dem trocknen seiner Haare, zieht er sich auch schon die Schuhe an und wartet mit Lenis Eis in der Hand auf das Taxi, welches er zuvor gerufen hat. Adrian muss nicht lange an der Straße warten bis das gelbe Auto um die Kurve gefahren kommt und auch die Fahrt zum Strand dauert nicht sonderlich lange. Als das Taxi jedoch an seinem Zielort ankommt lässt Adrian sich plötzlich alle Zeit der Welt und grinst den Fahrer, der auf sein Geld wartet, einfach nur an.
#Komm zum Parkplatz, du musst den Taxifahrer bezahlen. Jetzt. tippt Adrian eine weiter Nachricht an Leni und richtet schließlich, noch immer das Eis essend, den Blick aus dem Fenster, um auf ihre Ankunft zu warten.


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zuletzt bearbeitet 09.08.2020 15:22 | nach oben springen

#383

RE: ᴡᴇʟᴄᴏᴍᴇ ᴛᴏ ᴜᴄʟᴀ - sᴛᴀʀᴛ

in Welcome to UCLA 10.08.2020 18:47
von Zonya • Junior Member | 495 Beiträge | 36150 Punkte












KIARA ROUTLEDGE
Mo, Arthur und Eddy




Am liebsten würde Kiara ihr Handy nach Mo schmeißen und sie hoffentlich zum schweigen bringen, doch das könnte teuer für sie werden, nicht nur weil sie sich ein neues Handy nicht mal eben so leisten kann, sondern auch weil die Krankenhaus Rechnung wohl etwas ihr Budget übersteigen würde. Gedemütigt schüttelt Kiara den Kopf, natürlich hat ihre beste Freundin Spaß daran sie zu blamieren, und ihr beim Flirten zuzugucken ist gleichzusetzen mit dem Gaffen bei einem Verkehrsunfall. Es fehlt nurnoch, dass Mo ihr Handy aus der Tasche holt und das ganze für die Nachwelt festhält. Warscheinlich landet sie damit auf Youtube und der Titel des Videos lautet 'wie man es nicht machen sollte #ketchup'.
Kiara will sich schon aus der ganzen Geschichte rausreden, als Arthur preis gibt, er sei kein großer Ketchupfan. Dieses Geständnis bringt die junge Frau so sehr aus dem Konzept, dass sie empört den Mund öffnet und alles andere vergisst. "wer mag denn kein ketchup?". Das kann sie nicht nachvollziehen, natürlich ist Ketchup nicht unbedingt was für Feinschmecker, aber es ist die Rettung in der Not, wenn man keine Soße zuhause hat und die Nudeln nicht trocken essen möchte. Außerdem kann man Ketchup noch in viele andere Sachen mischen einfach um den Geschmack aufzupeppen. "ohne ketchup? ohne mich."
Aber Kiara denkt nicht einmal daran zu gehen, immerhin wird ihr gerade ein Marshmallow angeboten den sie freudig lächelnd entgegen nimmt und sich dabei bedankt. Wärend sie das klebrige Weiß auf ihrer Zunge zergehen lässt tippt sie die Bestellungen ins Handy ein. Kaum als sie fertig ist muss Kiara auch schon den nächsten herben Schlag einstecken, weshalb sie Arthur einen gespielt tötlichen Blick schenkt. Kiara weiß selbst dass sie kein Gramm Fett zu viel am Körper trägt, das viele Leichtathletiktraining und das Surfen haben ihr eine wirklich sportliche Figur beschafft, auch wenn das heißt, dass sie nicht unbedingt die Frau mit den meisten Rundungen ist. "Danke" sagt Kiara, wobei dennoch ein leicht geschmeichelter Unterton in ihrer Stimme liegt.
Wärme breitet sich in ihr aus als Arthur seinen Arm um sie legt und sie versöhnend an sich drückt, dabei fängt sie sogar schüchtern an zu lächeln.
Der Moment ist jedoch nur von kurzer dauer denn schon hat der Däne ihr Handy in der Hand und scrollt durch die Auswahl. Kiara ist es absolut egal für welche Pizza er sich entscheidet, sie isst einfach alles. Dennoch hofft sie ein wenig auf etwas scharfes und wird auch nicht enttäuscht, als sie ihr Handy zurück bekommt und sieht was er in den Warenkorb gelegt hat. Schnell gibt Kiara noch alle notwendigen Daten an und mit einem kurzen Klick ist auch schon alles bestellt. In der Zwischenzeit meldet Eddy sich zu Wort, was Kiara daran erinnert, dass ihr Vodka-E noch immer im Sand schmort. Sie beobachtet wie Arthur sich erbahmt Getränke zu holen und mustert für einen kurzen Moment seine Hand, unschlüssig ob sie sie ergreifen soll. "unromantisch? Darüber diskutieren wir noch" sagt Kiara und greift schließlich doch zu, während sie mit der anderen Flosse nach ihrem Glas fischt und sich den Strohhalm zwischen die Zähne steckt. So langsam fängt Kiara an den Alkohol zu merken, mit ihrem nicht gerade besonders hohem Gewicht dauert es nicht so lange wie bei manch anderen hier. Trotzdem schlürft sie solange an ihrem Strohhalm bis das Glas leer ist. Warm schmeckt das ganze doch nicht mehr so gut wie vorher behauptet, aber dass wird Kiara vor Mo unter keinen Umständen zugeben. Gemeinsam mit Arthur stiefelt das Mädchen schließlich zur Bar wo sie sich auf den Tresen stützt und Arthur und die Karte abwechselnd nachdenklich mustert.
"Überrasch mich!"


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zuletzt bearbeitet 10.08.2020 18:48 | nach oben springen

#384

RE: ᴡᴇʟᴄᴏᴍᴇ ᴛᴏ ᴜᴄʟᴀ - sᴛᴀʀᴛ

in Welcome to UCLA 13.08.2020 02:09
von Kati • Member | 764 Beiträge | 54350 Punkte


EMILIA . PRESSCOTT

FINNICK | betreibt Werbung für Nilpferde - Brokkoli - Michael Jackson und Ronald Dahl | outfit


Der Unterschied zwischen Amerikanischem Englisch und Australischem war nicht unbedingt riesig. Natürlich gab es da eben den Akzent, welcher allerdings nicht so auffällig war wie der Britische und zum anderen benutzten Aussis eben auch manchmal andere Wörter als Amerikaner. Engländer erkannte man meistens ziemlich easy, bei Australiern und Kanadiern sah die Sache da schon etwas anders aus. Viele wussten ja nicht mal, dass es mehr als Amerikanisches und Britisches Englisch gab. Aber wen verwunderte es, in der Schule konnte man ja meistens auch nur zwischen Britischem und Amerikanischem wählen. Zumal die kleinen Unterschiede auch nur klar wurden, wenn man sich etwas intensiver mit der Sprache beschäftigte.
Emi hätte noch zig andere Dinge erzählen können, die ebenfalls ziemlich Smalltalk mäßig waren und trotzdem etwas über sie verrieten. Wie das sie lieber Kleider als Hosen trug oder sie gegen Erdbeeren allergisch war und Wassermelone nur bedingt geil fand. Dafür war Sushi ihr Lieblingsessen und Brokkoli ihr Lieblingsgemüse. Schon wieder etwas ungewöhnliches, aber die Brünette konnte nicht verstehen wie man das grüne Kreuzblütengewächs nicht mögen konnte und andere konnten meistens nicht verstehen, weshalb Emi es freiwillig aß. Das war eben die Mischung aus Klischee und Außergewöhnlichkeit, die die junge Studentin besaß. Was Farben anging war Emilia aber eigentlich ziemlich offen, zwar fand sie Pastell Lila besonders schön, aber bis auf manche Brauntöne und Orange mochte sie eigentlich jede Farbe bis zu einem gewissen Grad.
Nilpferde waren sehr unterschätzte Tiere. Genau wie Brokkoli.
„Das ist eine gute Frage, aber es gibt echt viele die Micheal Jackson natürlich vom Namen her kennen, aber keinen einzigen Song von ihm gehört haben“, meinte die 20-jährige dann lächelnd. Es war oft so, auch bei Elvis Presley, zwar kannte Emi jede Menge unnötiger Fakten, die sie irgendwann mal gehört hatte, wie dass er früher Polizist gewesen war, aber ein Lied viel ihr spontan nicht ein. Während sie sich beim King of Pop nicht mal entscheiden konnte, welchen Song sie am besten fand, Dirty Diana, Beat It, Bad, Thriller oder doch Billie Jean? Die waren alle mega.
Fast jedes Buch war besser als der Film dazu, vielleicht auch weil die Filme oft nur Zusammenfassungen waren oder eigentlich was komplett anderes darstellten. Und Harry Potter war ein tolles Buch, warum sich also die Fantasie durch den Film nehmen lassen? Auch wenn die Studentin die Reihe nur einmal gelesen hatte. Bei ein paar anderen Büchern sah es da etwas anders aus, besonders bei Büchern die man eigentlich schon als Kind lesen konnte und man es noch immer manchmal tat, obwohl man jedes Wort fast schon auswendig kannte und der Film dazu auch genial war. Bei Emilia ging es hierbei um viele Ronald Dahl Werke wie Mathilda oder Hexen hexen. Die Dunkelhaarige konnte gar nicht mehr zählen, wie oft sie die Filme und die beiden Bücher gelesen hatte, sie wusste nur noch, dass sie diese schon mit 9-10 für sich entdeckt hatte.
„Der war wahrscheinlich dezent paranoid“, gab die Tennisspielerin ihre Meinung grinsend dazu ab. Aber ob das so schlau war, wenn man Feinde in den eigenen Reihen hatte? Bezweifelbar, da wachte man vielleicht nicht mehr so schnell auf… „Das wusste ich sogar“
Kurz musste Emi schmunzeln. Sie war also komisch, hörte man auch nicht so oft. „Danke schön“, erwiderte die Brünette dann und musste ein Lachen unterdrücken.



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#385

RE: ᴡᴇʟᴄᴏᴍᴇ ᴛᴏ ᴜᴄʟᴀ - sᴛᴀʀᴛ

in Welcome to UCLA 13.08.2020 03:06
von Kati • Member | 764 Beiträge | 54350 Punkte





MATTEO - JULIET - ADRIAN (NATE - ROSE) | typing Adrian



Das Collage war wohl die größte Ausprobierphase. Zwar sammelten die meisten ihre ersten Erfahrungen an der Highschool, aber an der Uni traf man dann eben meist ganz verschiedene Typen Menschen mit anderen Vorlieben und wurde eben auch reifer und gefestigter. Langsam wusste man da dann eben was man mochte und was nicht. Es war eben alles viel lockerer hier und Sex war eben nicht so ein großes Thema wie an der Highschool. Wobei man sich bei manchen auch fragen konnte, ob die eigentlich ein eigenes Leben hatten oder all ihre Energie dafür nutzten ihre Nase in fremde Angelegenheiten zu stecken und dann darüber zu urteilen. Kurz musste Leni schmunzeln. „Ja genau Matteo, man soll fürs Leben lernen“, die Worte wurden natürlich richtig betont, sodass es klar sein sollte was die Blondine meinte, wenn sie vom ‚fürs Leben lernen‘ sprach.
Wirklich für die Uni zu büffeln, war auch nicht gerade ihr Ding, da hatte sie ganz andere Vorstellungen von schönen Freizeitbeschäftigungen. Zwar ging Leni in viele ihrer Vorlesungen, aber Montage waren da meist eher kritisch, kein normaler Mensch stand nach einer Party, die bis in die frühen Morgenstunden ging und einem Kater um 7:00- 8:00 auf, um sich in die hinterste Reihe zu setzen. Bei der Blonden konnte man schon froh sein, wenn sie sowas unter der Woche schaffte, wobei ihr Schlaf da schon an erster Stelle stand, sie dafür das Frühstück sausen ließ und auch auf Schminke und Styling verzichtete. Jede Minute musste eben sinnvoll in den Schlaf investiert werden. Duschen, ein Hoodie und eine Hose sowie ein Messy Bun mussten da reichen. Wirklich fertig machte sich die Amerikanerin meistens erst im Laufe des Tages.
Kurz kam dieser Zwitscherton, der eine neue Nachricht bekannt gab und die Jurastudentin schaute auf ihr Handy. #Ich hasse dich# drei sehr liebevoll gemeinte Worte, die sich an Adrian richteten.
Gefühle waren eine anstrengende Sache, vor allem wenn man sie nicht wirklich zuordnen konnte. Manchmal wusste man eben nicht, was man eigentlich für die Person empfand, besonders wenn man eigentlich noch nie wirklich verliebt gewesen war. Die meisten Menschen verliebten sich in Leni, nicht Leni in sie. Und selbst wenn es einmal etwas gegeben hatte, was wohl Liebe gewesen war, wurde sowas von der Studentin nicht ausgesprochen. Gefühle waren einfach aus dem Grund gefährlich, dass sie einem Nahe gingen, einen verletzen konnten. Also lieber so tun, als hätte man gar keine.
Disney war noch nie Lenis Fall gewesen. Die Filme waren meistens traurig und warum sollte man ausgerechnet bei Kinderfilmen weinen? Sowas machte für sie auch jetzt noch keinen Sinn. Märchenfilme wie Cinderella, Dornröschen, Aladdin oder eben auch Anastasia, welcher auf einer wahren Gesichte beruhte gingen ja noch, aber Bambi oder König der Löwen waren ganz schrecklich.
Die 21-jährige wusste nicht ob sie lachen oder Matteo mädchenhaft in die Seite boxen sollte. „Tss Tss Tss, was willst du denn von mir? Einen Disneyfanclub gründen? Aber wie schön, dass du mich magst“, erwiderte sie dann schmunzelnd sowie kopfschüttelnd. Wenn der Italiener mit ihr sich einen Kinderfilm ansehen wollte, würde es Barbie oder Garfield sein, nicht verhandelbar.
Sie zuckte nur mit den Schultern. „Gefällt mir trotzdem nicht. Wenn man sich mit dem Tod umgeben möchte, sollte man sich einen Krimi oder Horrorfilm ansehen, aber keinen Kinderfilm“; beharrte die junge Frau auf ihrer Meinung.
Und wieder leuchtete das Display auf. Ach, jetzt konnte sie den Spaß auch noch bezahlen, war ja klar gewesen. Es wäre das 8. Weltwunder gewesen, würde Adrian seine Sachen mal selbst bezahlen. Und weshalb auch immer, tat Leni zwar manchmal so, als würde es ihr etwas ausmachen, aber innerlich störte es sie eigentlich nicht. Dafür stand der Deutsche wohl zu hoch im Kurs bei ihr, auch eine Frage, die sich sicher viele stellte, wieso?
„Ich bin gleich wieder da“, entschuldigte sie sich kurz bei Juliet und Matteo, Nate und Rose bekamen gerade keine Aufmerksamkeit und ging auf ihren Heels hinaus zu dem Taxi. Sie öffnete die Tür und reichte dem Fahrer einen Geldschein, „stimmt so, danke“, bevor sich die blauen Augen auf Adrian richteten und zeitgleich auf ihr Eis, welches ihm die halbe Französin wegnahm. „Danke fürs Mitbringen und Aufwärmen“, meinte das Model dann ironisch und schob sich einen Löffel Ben & Jerry Cookie Dough mit Schokoladeneis in den Mund.



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#386

RE: ᴡᴇʟᴄᴏᴍᴇ ᴛᴏ ᴜᴄʟᴀ - sᴛᴀʀᴛ

in Welcome to UCLA 14.08.2020 17:03
von Zonya • Junior Member | 495 Beiträge | 36150 Punkte














FINNICK JAMES ATWOOD

Lagerfeuer, Oceana
Emilia

outfit





Finnick ist der Meinung, dass man australisches Englisch gut von amerikanischem Unterscheiden kann. Manchmal sogar so gut, dass der Amerikaner kein Wort versteht von dem was seinem Gegenüber über die Lippen kommt. So wie das australische Leben bekanntlich von Leichtigkeit und Entspanntheit geprägt ist, so ist es auch mit der Sprache. Sie benutzen viele Abkürzungen und haben für eine Menge Wörter einzigartige Begriffe, die ein nicht-Australier nicht versteht. Außerdem findet Finnick, dass Australier sehr nasal sprechen, was sich bei Emilia aber in Grenzen hält. Und nicht zu vergessen die o-Laute, welche immer so genuschelt werden, dass man aufmerksam die Lauscher aufsperren muss, damit man das Gesagte überhaupt versteht. Natürlich gibt es Australier bei denen all die genannten Sachen häufiger und ausgeprägter auftreten, während es bei anderen nicht so stark vorkommt. Da Emilia nicht erst seit gestern in Amerika lebt, wird es sicherlich daher rühren, dass sie man sie gut verstehen kann. Finnick wettet darauf, dass sie als Kind und Jugendliche einen stärkeren Akzent hatte.
"Keinen einzigen Song? Meinst du wirklich?" fragt Finnick und zieht skeptisch eine Augenbraue in die Höhe. Thriller, Billie Jean oder Beat it sollte jeder Mensch doch mindestens einmal gehört haben. Zumindest im Radio, wo sie schon zig mal gespielt wurden. Genauso wie Jailhouse Rock von Elvis Presley, ein echt geniales Lied wie Finnick findet. Eigentlich ist der braunhaariger niemand, der besonders viel Musik hört, aber es gibt einfach Lieder, die muss man kennen. Der junge Mann schüttelt über Emilias Worte leicht den Kopf, er kann einfach nicht glauben, dass es solche Menschen wirklich gibt.
"warscheinlich" sagt Finnick und lächelt. Wer mit einer Axt neben seinem Bett schläft hat definitiv einen Knacks oder König Henry VIII hatte einfach nur Angst, dass ihm seine eigene Brutalität irgendwann zum Verhängnis wird. Immerhin ließ er zwei seiner sechs Ehefrauen köpfen, brach mit dem Papst und galt als Tyrann..
Damit Finnicks Bier nicht noch wärmer wird, greift er mit der Hand nach nach der Flasche und setzt sie sich an die Lippen. Er glaubt nicht mehr daran, dass er heute noch betrunken wird. Nicht, dass das sein Ziel gewesen ist. Finnick ist sogar ganz froh darum das Gespräch mit Emilia nüchtern führen zu können. Irgenwie fühlt es sich dadruch echter an und er kann sich leichter an alles erinnern.
Auf ihr Dankeschön lächelt der Junge nur zurückhaltend, gerne würde er ihr sagen dass sie noch viel mehr ist als das. Interessant, hübsch, sehr klug. Aber er lässt es, weil er verstanden hat, dass sie solche Dinge aus seinem Mund nicht hören möchte. Stattdessen schweigt er einen kurzen Moment und starrt in die Flammen, bis er sie schließlich anguckt und fragt "willst du Marshmallows?".


we are liars, we are beautiful and privileged, we are cracked and broken. A tale of love and romance, a tale of tragedy. Which are lies? Which is truth. You decide.

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#387

RE: ᴡᴇʟᴄᴏᴍᴇ ᴛᴏ ᴜᴄʟᴀ - sᴛᴀʀᴛ

in Welcome to UCLA 16.08.2020 18:33
von Kati • Member | 764 Beiträge | 54350 Punkte


EMILIA . PRESSCOTT

FINNICK | outfit


Australien war nicht ohne Grund jedes Jahr in den Top 5 der Länder mit der höchsten Lebensqualität. Die Menschen waren positiv und grundsätzlich entspannt. Australien hatte eben seinen ganze eigenen Flair, auch wenn man um viele der Tiere die auf dem warmen Kontinent lebten einen Bogen machen sollte, wenn man ein langes Leben führen wollte. Denn der Spruch mit ‚Hunde, die bellen – beißen nicht‘ war nicht auf jedes andere Tier zu übertragen. Und es hatte auch seine Gründe, weshalb eine der Pepa Pig Folgen in Australien nicht ausgestrahlt werden durfte, vor Spinnen musste man da eben doch ordentlichen Respekt haben.
Ehrlich gesagt wusste Emi es nicht wirklich, wie auch, sie hatte nicht so viel Langeweile, um darüber Studien zu führen. Aber, ganz großes ABER, war sie sich sicher und hatte auch schon ein paar Personen kennengelernt, die auf anhieb keinen einzigen Michael Jackson kannten. Die vielleicht zwar mal ein paar Takte gehört hatten, aber so wenig Musikgeschmack besaßen, um dann den Sender zu etwas Neuerem zu wechseln. Schwarze Schafe gab es eben immer. „Ich weiß nicht… aber ich denke, dass es sicher ein paar Menschen gibt die nur Charts hören und vielleicht auch nicht das Umfeld haben, dass anders hört“, meinte die Brünette schulterzuckend und lächelte Finnick kurz zu, bevor sie an ihrem Drink nippte. Kurz dachte sie nochmal darüber nach, aber es stimmte irgendwie, sie selbst hatte Michael Jackson ja auch nur wirklich kennengelernt durch ihren Dad, sie hatte seine Songs sonst fast nie gehört, außer eben auf entsprechenden Playlists, aber im Radio, wenn überhaupt 2 Mal.
Geschichte war nur bedingt Emilias Ding, es gab Themen, in denen sie aufgehen konnte, allerdings fehlte ihr bei anderen einfach der Zugang. Könige gehörten da weitestgehend dazu und spontan viel ihr gerade auch nur der Sonnenkönig ein wie man Ludwig den XIV auch nannte ein.
„Klingt ja richtig sympathisch, da wünschte man sich ja fast ihn zu kennen“, scherzte die 20-jährige kurz. Ja um solche Menschen trauerte man sicher total. Da traurige war, dass es noch nicht der Vergangenheit angehörte das solche Menschen an die Macht kamen.
Das kurze Schweigen war alles andere als unangenehm, kurz versank die Studentin in ihren Gedanken, bevor sie wieder zu dem Braunhaarigen aufsah. Marshmallows waren echt kleine gemeine Dinger, auch wenn sie sehr amerikanisch waren inkl. des Zuckeranteils, waren sie jedes Gramm Fett mehr wert. „Klar“ lächelte Emi ihn kurz an. Während sie also die kleinen Kalorienbomben über dem Feuer rösteten bat die Australiern: „Erzähl mir was über dich“



zuletzt bearbeitet 16.08.2020 18:33 | nach oben springen

#388

RE: ᴡᴇʟᴄᴏᴍᴇ ᴛᴏ ᴜᴄʟᴀ - sᴛᴀʀᴛ

in Welcome to UCLA 16.08.2020 20:00
von Zonya • Junior Member | 495 Beiträge | 36150 Punkte














FINNICK JAMES ATWOOD

Lagerfeuer, Oceana
Emilia, erwähnt Matteo

outfit





Warscheinlich gibt es einen Haufen Leute die blöd genug sind Australien mit seiner Vielfalt an giftigen Tieren zu unterschätzen und bereits bei der ersten Begegnung mit einem solchen Tier alles falsch machen, was man nur falsch machen kann. Finnick selbst ist noch nie in Australien gewesen, hat geschweige denn Amerika überhaupt mal verlassen, aber er hat eine Menge über das Land und seine Geschichte gelesen. Dabei ist er nicht drum herum gekommen auch etwas über die Tiere dieses Landes zu erfahren, die doch etwas außergewöhnlicher sind als die Tiere, denen man in den Staaten begegnet. Klar gibt es auch hier interessante Tiere, aber es ist eben nicht das gleiche. Jedes Tier dass man noch nie live gesehen hat ist interessanter als der Hase im Garten oder die Ratte im Kanal. "Ich halte dagegen, mal ausgenommen Dritte Welt Länder, aber das wäre ja auch nicht wunderlich" sagt Finnick und sieht Emilia an. Sehr warscheinlich würde Finnick diese Wette verlieren, aber er kann und will es einfach nicht akzeptieren, dass es Menschen gibt, die keinen einzigen Song vom King of Pop kennen. Auch wenn es vielleicht Musik aus einem anderen Jahrzehnt ist, für Finnick gehört Michael Jackson einfach dazu. Man muss ihn und seine Lieder kennen und jeder der es nicht tut, hat eine absolute Bildungslücke. Etwas anderes kann Finnick dazu nicht sagen. "Weißt du, .. ich kenn da ein paar Typen die kommen dem ganzen schon ziemlich nah. Wenn du Interesse hast stelle ich dich ihnen mal vor" sagt Finnick und schmunzelt. Spontan würde ihm da nur Matteo einfallen, aber auch wenn dieser die Definition von einem frauenfeindlichen Arschloch ist, so hat er nicht annähernd die nötige Brutalität um König Henry dem VIII das Wasser zu reichen. Trotzdem wäre dieser wohl das perfekte Bild eines Mannes, dass Emilia nicht kennen lernen will. Zumindest würde Finnick sie so einschätzen, außer er selbst ist einfach nur absolut nicht ihr Typ und jeder andere der nach einem Date gefragt hätte, hätte auch eins bekommen. Wenn Finnick wissen würde, dass Emilia seinen guten Freund schon längst kennt, und das auch näher als ihm lieb ist, wüsste er wohl nicht wie er darauf reagieren würde. Warscheinlich würde er Matteo gegenüber ziemlich unfair und somit auch wütend werden, dabei kann dieser gar nicht wissen, dass Finnick schon lange ein Auge auf die Australierein geworfen hat.
Kurz steht der Junge Mann auf und bedeutet Emilia zu warten. An der Bar besorgt er eine Tüte Marshmallows und zwei Stöcke mit denen sie die klebrige Süßigkeit über das Feuer halten können. Zusammen mit einer neuen Flasche Bier gesellt Finnick sich wieder zu der braunhaarigen und reicht ihr einen der Stöcke. Beide spießen sie einen Marshmallow auf und halten ihn über die Flamme. Finnick beobachtet wie er sich langsam farblich verändert und das weiß gegen ein gold-braun eintauscht, bis Emilias Stimme ihn zurück ins Jetzt holt.
"Über mich gibt es nicht viel zu wissen.." sagt Finnick und schweigt einen Moment. Eine fast Fremden zu erzählen dass seine Mutter Selbstmord begangen hat und sein Vater ihn freiwillig abgegeben hat ist vielleicht nicht das richtige Thema, stattdessen erzählt er ihr also nur die Kurzfassung. "Ich bin seit ich fünf bin in einem katholischen Kinderheim von Nonnen aufgezogen worden, ich habe Latein gelernt und Gottesdienste gegen Besuche im Zoo getauscht. Mit siebzehn habe ich das Weite gesucht, seither als Aushilfe beim Bestatter, als Golfballtaucher und als Pizzalieferant gearbeitet, bis ich das Studium hier angefangen haben... mit Stipendium. Ich arbeite im Oceana, ich liebe Bücher, ich kann nicht Zeichnen... oh, und ich muss die Lautstärke beim Fernsehn immer auf eine gerade Zahl stellen, alles andere macht mich verrückt."


we are liars, we are beautiful and privileged, we are cracked and broken. A tale of love and romance, a tale of tragedy. Which are lies? Which is truth. You decide.

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#389

RE: ᴡᴇʟᴄᴏᴍᴇ ᴛᴏ ᴜᴄʟᴀ - sᴛᴀʀᴛ

in Welcome to UCLA 24.08.2020 23:13
von Kati • Member | 764 Beiträge | 54350 Punkte


EMILIA . PRESSCOTT

FINNICK | outfit


Es war immer wieder interessant welche Berufe es nur in bestimmten Ländern gab, oft einfach nur weil man diesen in anderen einfach nicht brauchte. In Australien war z.B einer Schlangenfänger, also mit anderen Worten jemand den man rief, wenn man in seinem Garten, Haus oder in der Garage eine Schlage sah, dieser kam dann, fing die Schlange und ließ diese dann wieder in einer geeigneten Gegend wieder frei. In vielen anderen Ländern, vor allem in Europa brauchte man sowas einfach nicht, weil es kaum Schlagen gab, geschweige denn viele giftige Arten. Wiederrum konnten sich überwiegend Europäer in manchen asiatischen Ländern einfach Geld damit verdienen, auf Partys zu gehen. Hörte sich komisch an, aber Clubbesitzer bezahlten sie einfach dafür dort zu feiern und da ging es nicht unbedingt um Stimmung machen, sondern einfach, weil sie aus diesem und jenem Kontinent kamen und in Asien oft als besonders besonders eingestuft wurden. Über sowas konnte man auch nur den Kopf schütteln. Niemand sollte als besonders angesehen werden, nur weil er aus einem bestimmten Kontinent kam oder eine bestimmte Haut- oder Augenfarbe hatte. Aber darüber konnte sich Emilia den Mund fusselig reden.
Jetzt musste die Brünette lachen. „Ich seh‘ schon, wir werden Befragungen durchführen müssen, um das zu klären“, vielleicht sollten sie in Texas damit anfangen, klar das Klischee vom Cowboy der nur Countrymusik hörte lebte einfach. Emi lebte noch nicht besonders lange in den Staaten und konnte so spontan auch nicht jeden Bundesstaat aufzählen, aber Texas gehörte zu denen, die spontan so gut wie jedem wohl einfiel. Und jeder hatte wohl ein Bild von einem Staat im Kopf, wenn man daran dachte, bei Texas war es der Cowboy, bei Kalifornien der Strand mit den gebräunten Menschen. Das wichtige war eben nur, die Klischees und Bilder nicht die Überhand übernehmen zu lassen.
Emi schüttelte nur schmunzelnd den Kopf. „Ach so sympathisch die auch klingen, ich passe lieber“, lehnte sie dann ab. Da konnte man seine Zeit wirklich besser nutzen, zum Beispiel sich Nilpferde im Zoo ansehen. Oder aber Eis essen. Es wäre eine wirklich unangenehme Situation geworden, wenn sie auf Matteo gekommen wären. Da hätten wir doch eines von ihren Geheimnissen. Allerdings hatte diese eine Nacht rein gar nichts mit der Uni zutun, es war ein ‚blöder‘ Zufall, dass Matteo hier auch studierte. Sie hatten sich nicht mal in Amerika kennengelernt, sondern in Emis Italienurlaub. Tja, einmal einen ‚Fehler‘ zu machen, hatte sich die Dunkelhaarige etwas anders vorgestellt, ohne dieses ‚Och wir kennen uns doch‘, aber Gott sei Dank hatte der Italiener derzeit sowieso seine Priorität auf Leni gesetzt.
Kurz hob die Australierin eine Augenbraue, über jeden gab es viel zu wissen und vor allem Finnick fand sie mehr als interessant, denn wie sagte man so schön, stille Wasser sind tief. „Also ich würde sagen, du hast in deinem Leben sicher schon viel mehr erlebt und Erfahrungen gesammelt als viele andere“, sich selbst eingeschlossen. „Wenn du alles machen könntest, also berufsmäßig, was wäre es?“ fragte Emi dann neugierig nach.



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