#326

RE: New York, New York | Mivaka & Alex

in New York, New York 07.01.2019 19:46
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Julianne Somogyi

Nachdem Alessio sich für den Whirlpool entschieden hatte, nickte ich leicht und warf einen letzten Blick auf die Rutschen, ehe ich mich zögerlich in Bewegung setzte. Vor einem Übersichtsplan blieb ich stehen und musterte diesen aufmerksam. Die Therme hatte mehrere Whirlpools, die über das gesamte Gelände verteilt waren. „Hm.“, gab ich nachdenklich von mir und blickte fragend zu dem jungen Mann, bevor ich meinen Finger auf der Karte platzierte. „Der hier klingt ganz schön. Kinderfreie Zone, 40 Grad.“, erklärte ich und steuerte dann genau diesen Whirlpool an, der etwas abseits in einem separaten Bereich lag. Zu meiner Freude war der Whirlpool vollkommen leer. „Da haben wir wohl Glück.“, stellte ich lachend fest und lief die kleinen Treppenstufen nach oben, Diez um Wasser führten. Oben angekommen blieb ich kurz stehen, ehe ich mit den Zehenspitzen das Wasser prüfte. Diese Temperatur war schon eher mein Geschmack. Zufrieden seufzend betrat ich also den Whirlpool und suchte mir eine Sprudelliege im hinteren Bereich, auf welcher ich es mir bequem machte. „Daran könnte ich mich gewöhnen.“, murmelte ich und schloss entspannt die Augen. Zwar bot Joshua‘s Wohnung ebenfalls einen kleinen Whirlpool und eine Sauna, aber das Feeling war hier eben noch einmal was ganz anderes als in der WG. Lächelnd ließ ich meine Hände sanft durch das Wasser gleiten und richtete dabei auch mein Bikinioberteil, welches durch das viele Rutschen etwas verrutscht war.


Joshua Bartholomew Dawson

Schnell überflogen meine Augen die Nachricht, welche ich so eben von Luana erhalten hatte. Das war eine sehr gute Frage, die ich ihr jedoch nicht beantworten konnte. Stirnrunzelns blickte ich einmal durch das Café, ehe ich mich wieder dem IPhone widmete. ‚Heißt das, du spielst mit dem Gedanken, mir eine kleine Freude zu bereiten?‘, antwortete ich der jungen Frau schließlich mit eine Gegenfrage und grinste innerlich. Ich konnte ihre Zweifel aus den Nachrichten herauslesen. ‚Ich bin mir sicher, du weißt, wie man erotische Bilder knipst, die zwar nur wenig zeigen, aber dennoch sehr verführerisch sein können.‘, schickte ich eine zweite Nachricht hinterher und erhob mich zeitgleich von meinem Stuhl, um zum Thresen zu gehen. „Kann ich bitte noch einen Kaffee to go haben?“, bestellte ich mir ein Heißgetränk, bezahlte es und steuerte kurz darauf die Toiletten an, wobei ich mich gegenüber der Frauentoilette an die Wand lehnte und erwartungsvoll auf mein Handy blickte. Hätte ich Luana nicht schon zuvor im Fahrstuhl beglückt, hätte ich sie wohl nun einfach hier aufgesucht.



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#327

RE: New York, New York | Mivaka & Alex

in New York, New York 07.01.2019 20:29
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Auch er warf einen Blick auf den Übersichtsplan und folgte schließlich ihrem Finger, welchen sie auf der Karte platzierte. Dieser deutete auf einen Whirlpool, welcher wirklich ganz gut klang. So hatte er zustimmend genickt. "Passt." gab er also von sich. Fuhr sich durch die nassen, braunen Haare und folgte Julianna anschliessend. Dort angekommen sah er, dass der Whirlpool komplett leer war. Zufälle gab's und wäre er mit einer anderen Dame hier, so hätte er dies sicherlich ausgenutzt. Mit der Ungarin jedoch nicht. "Kommt bestimmt auch nicht oft vor." gab er also schmunzelnd von sich. Folgte ihr und liess sich nach ihr in das warme Wasser gleiten. So machte er es sich neben der Brünette bequem, legte den Kopf etwas am Becken ab und schloss die Augen. Gab ein zustimmendes Brummen von sich, bei ihren Worten. Er konnte sich an so etwas auch gewöhnen. In der WG hatten sie zwar auch einen Whirlpool und eine Sauna, und ohne die Dinge schlecht reden zu wollen, so waren sie eben doch nicht das Gleiche wie hier. Ging ja auch schlecht. "Unser Whirlpool und die Sauna kommen aber dicht ran." gab er also noch immer mit geschlossenen Augen von sich. Hatte die Arme vor der Brust verschränkt und genoss die Wärme die ihn umgab.



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#328

RE: New York, New York | Mivaka & Alex

in New York, New York 07.01.2019 20:36
von Mivaka • Member | 1.116 Beiträge | 79550 Punkte




Genau das bedeutete es. Er brachte sie in einen Zwiespalt in den sie früher nicht gekommen wäre. In den sie nie kommen wollte. Denn Luana hatte sich geschworen, dass sie so etwas niemals machen würde. Nur hatte sie damals auch nicht damit gerechnet, dass sie sich von einem Mann im Fahrstuhl verwöhnen lassen würde. Kopfschüttelnd biss sie sich auf die Unterlippe. Dachte nach. Ihre Finger schwebten über den Buchstaben, nur wusste sie nicht was sie antworten sollte. Ob sie etwas antworten sollte. Seine nächste Nachricht ließ ihre Augen wieder auf das Handydisplay wandern. Leicht schmunzelnd hob sie eine Augenbraue.
Ach ja, das denkst du also?
Und sicherlich würde sich die Brünette später dafür ohrfeigen können. Verstand noch nicht einmal weshalb sie sich darauf einließ, darüber überhaupt nachgedacht hatte. Und dennoch. Irgendwas verleitete sie dazu, dass sie sich dazu entschied ihm wirklich genau solch ein Bild zu schicken. Selbst wenn er unweit von ihr entfernt war. Noch immer war sie alleine auf der Damen Toilette. So drückte sie doch tatsächlich auf die Kamera um ein Bild aufzunehmen. Brachte sich in Position und knipste doch tatsächlich ein Bild von sich. Zwar kein direktes Nacktbild, jedoch sah man durchaus ihre Reize. Noch immer hatte sie ihr Höschen nicht angezogen. Verweilte mit ihrem Finger kurz über dem 'versenden-button'. Ehe sie sich dazu entschloss Joshua dieses erotische Bild zu schicken. Sie tat wieder etwas, was gegen all ihre Prinzipien sprach.



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#329

RE: New York, New York | Mivaka & Alex

in New York, New York 07.01.2019 21:22
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Julianna Somogyi

"Ach, für mich ist wahrscheinlich alles eine Verbesserung.", warf ich schmunzelnd ein und öffnete für einen kurzen Moment die Augen, um zu Alessio zu blicken. Er lag ganz friedlich und unschuldig neben mir, was für mich ein ganz neuer Anblick war. Skeptisch zog ich die Augenbraue nach oben und konnte immer noch nicht verstehen, wieso er sich auf den gemeinsamen Ausflug eingelassen hatte. Klar, es war schön hier. Aber er hätte sicher auch eine bessere Begleitung gefunden. Eine Begleitung, mit der er sich hier im Whirlpool zusätzlich vergnügen konnte. Bei dem Gedanken verzog ich kurz das Gesicht und drehte den Kopf wieder nach vorne. "Es ist echt ein schönes Gefühl, mal einen Tag frei zu haben.", stellte ich irgendwann leise fest und lächelte leicht. Morgen würde mich der Alltag wieder einholen, doch daran wollte ich gerade nicht denken. Tatsächlich war ich Lio ziemlich dankbar dafür, dass er sich ein paar Stunden Zeit für mich nahm. Selbstverständlich war das nicht. Mit geschlossenen genoss ich das sprudelnde Wasser unter mir, welches aus den Düsen gespritzt wurde und meine Rückseite sanft massierte. Meine Arme trieben locker links und rechts von mir im Wasser, wobei ich hin und wieder Alessio streifte, der mit nicht gerade viel Abstand links von mir lag. Sein Atem war ruhig und gleichmäßig. Ob er eingeschlafen war? Doch ich war viel zu sehr in Gedanken versunken als das ich die Augen aufgeschlagen hätte, um nachzusehen. Leben würde er schon noch. Hoffentlich.


Joshua Bartholomew Dawson

Es dauerte wenige Minuten, bis ich die nächste Antwort bekam. Diese Antwort ließ mich leise auflachen. Doch bevor ich hätte antworten können, vibrierte mein Bild und ich bekam auf dem gesperrten Bildschirm angezeigt, dass Luana mir ein Bild geschickt hatte. Neugierig legte ich meinen Daumen auf das Handy, um es zu entsperren. Dann öffnete ich wieder den Chat mit der jungen Frau und blickte doch etwas überrascht auf das Bild, welches sie mir geschickt hatte. Ich pfiff leicht durch die Zähne, ehe ich ein bisschen heran zoomte und zufrieden nickte. Dann ließ ich das Smartphone in der Hosentasche verschwinden, stieß mich von der Wand ab und öffnete die Tür der wohl leeren Damentoilette. "Wow. So ein Bild während ich im Büro bin und ich lasse sofort alles stehen und liegen...", stellte ich beeindruckt fest und sah mich nach Luana um. "Braves Mädchen.", lobte ich sie anschließend und zwinkerte ihr zu. "Begleitest du mich zurück in mein Büro?", schlug ich dann vor und hielt die Tür offen.



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#330

RE: New York, New York | Mivaka & Alex

in New York, New York 07.01.2019 21:45
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Er hatte nicht bemerkt, wie sie ihn für einen Moment beobachte hatte. Dafür genoss er das Prickeln der Düsen zu sehr und die angenehme Temperatur. So fiel auch von ihm die Anspannung der letzten Tage kurz genoss er einfach nur die Stille, bis die Worte der Ungarin an sein Ohr drangen. "Du solltest dir vielleicht öfter mal freie Tage Freiräumen..." gab er also von sich. Jeder brauchte mal eine Auszeit und Julianna nahm sich davon einfach viel zu wenig. Das wusste sie sicherlich auch selbst. Sie war immer unterwegs, hatte immer etwas zu tun und so kam die Entspannung bei ihr eben oftmals zu kurz. Genauso wie andere Dinge auch zu kurz kamen. Schlussendlich war es dennoch das Leben der Brünette und Alessio würde sich da nicht einmischen. Jeder musste selbst entscheiden wie er sein Leben verbrachte. Immer mal wieder spürte er ihren Arm kurz an dem Seinen, ließ sich davon jedoch nicht beirren. Im Grunde war es ja auch mal schön, dass es eine Frau gab, von der er eben nicht nur das Eine wollte. Mit der er nicht im Whirlpool vögelte.



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#331

RE: New York, New York | Mivaka & Alex

in New York, New York 07.01.2019 21:50
von Mivaka • Member | 1.116 Beiträge | 79550 Punkte




Bevor sie irgendwas anderes tun konnte, wurde auch schon die Tür aufgestoßen und Joshua stand in der Damentoilette. Noch immer hatte sie ihr Höschen nicht wieder angezogen, liess dieses in die Tasche gleiten und entschloss sich, wider ihrer Prinzipien, es nicht anzuziehen. Ein leichtes Grinsen ihrerseits. "Dann weiß ich jetzt ja, womit ich dich zu mir locken kann..." gab sie also von sich, sah zu ihm und legte leicht den Kopf schief. Warum zur Hölle brachte er sie zu Dingen, über die sie sonst nicht nachgedacht hätte? Und das mit noch nicht einmal großem Einsatz. Er ließ sie einfach nur darüber nachdenken und Dinge tun, die nicht ganz typisch für sie waren. Bei seinem Lob, musste sie leise auflachen und war dann zu ihm getreten. "Natürlich.." gab sie also von sich. Sie hatte eh nichts anderes vor, so könnte sie den Braunhaarigen auch wieder zu seinem Büro begleiten. Und bei dem Weg dahin, würde sie sicherlich wieder die Nacht zu spüren bekommen. So schnell würde sich diese nicht aus ihren Erinnerungen verbannen können. Nicht wenn sie davon noch genug zu spüren bekam und das bei jedem weiteren Schritt. So hatte Luana vor ihm die Damentoilette verlassen und wartete anschliessend auf ihn.



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#332

RE: New York, New York | Mivaka & Alex

in New York, New York 07.01.2019 22:17
von Alex • Senior Member | 5.845 Beiträge | 1040224 Punkte

Julianna Somogyi

Bei seinen Worten lachte ich bitter auf. "Leichter gesagt als getan.", murmelte ich wenig überzeugt und seufzte leise auf. Jemand wie Alessio wusste wahrscheinlich nicht, wie es war, sich Tag für Tag den Arsch aufreißen zu müssen. Er hatte als Kind nicht schon die Tanzschule geputzt, um sich den teuren Unterricht überhaupt leisten zu können und nebenbei seinen Eltern etwas Geld beizusteuern. "Ich meine...", warf ich dann aber ruhig ein und schlug die Augen auf. "Ich mache es ja gerne, so ist es nicht. Ich liebe das Tanzen, sonst wäre ich wohl kaum in New York an der Joffrey. Und ich unterrichte auch sehr gerne. Klar, es ist anstrengend. Aber ich könnte auch einen Beruf haben, der mir überhaupt keinen Spaß macht. Lieber verbringe ich 40 Stunden die Woche im Studio als 10 Stunden die Woche in irgendeinem Büro.", erklärte ich dem jungen Mann und zuckte leicht mit den Schultern, ehe ich den Kopf zu ihm drehte und ihn erneut für einen Moment kurz musterte. Gut sah er schon aus, das musste man ihm lassen. Ich biss mir kurz auf die Unterlippe, während meine Augen über die Wasseroberfläche glitten. Viel sehen konnte ich durch den weißen Sprudel nicht. Nachdenklich ließ ich mich etwas tiefer sinken, bis ich fast bis zu den Lippen im Wasser lag. Eventuell hätte alles anders kommen können. Wäre ich nicht ich, hätte Lio vielleicht schon von Tag 1 an Interesse gehabt und würde gerade nicht regungslos neben mir liegen. Oder hätte er einen anderen Charakter, würde er meine Art vielleicht zu schätzen wissen. Gedanken versunken blickte ich gerade aus auf das Wasser und nahm mir vor, mir weniger Gedanken über das was wäre wenn zu machen. Es würde sowieso nichts an der Situation ändern. Alessio war ein Frauenaufreißer, der jede Nacht eine andere haben konnte, und ich war eben ich. Tief in meinem Inneren sehnte ich mich natürlich nach einem Freund, der mich liebte. Doch es sprach so viel dagegen. Zum einen meine Ballettkarriere, die ich auch immer als offiziellen Grund angab. Zum anderen aber noch etwas, was ich als Geheimnis jedoch wie meinen Augapfel hütete. Bei dem Gedanken daran versteifte sich mein Körper augenblicklich und ich presste die Lippen aufeinander. Nein, ich würde mein Leben lang alleine bleiben. Vielleicht würde ich eine verrückte Katzenfrau werden, den Anfang hatte ich ja mit Mikesch schon gemacht.


Joshua Bartholomew Dawson

"Ein sehr seltenes Wissen.", stellte ich schmunzelnd fest und beobachtete Luana dabei, wie sie etwas in ihre Tasche wandern ließ. War das etwa ihr Höschen gewesen? Skeptisch zog ich die Augenbrauen nach oben und legte den Kopf leicht schief. Nicht viele Frauen wussten, womit man mich anlocken konnte. Klar, meine Subs wussten, dass ich auf BDSM stand. Aber das konnte man nicht wirklich mit dem Verhältnis, welches ich zu Luana hatte, vergleichen. Ungeniert betrachtete ich ihren hübschen Po, als Luana vor mir die Toilette verließ. Mit einigen großen Schritten hatte ich sie dann aber eingeholt und einen Arm um ihre Schultern gelegt. "Vielleicht ficke ich dich ja auf meinem Schreibtisch.", raunte ich ihr leise ins Ohr, ehe ich an ihrer Seite das Café verlassen hatte und wieder den kurzen Rückweg zur Firma ansteuerte. Dort wurden wir natürlich direkt wieder von den Empfangsdamen bedrängt. "Nicht jetzt, Ladies. Die junge Dame und ich haben wichtige Sachen zu besprechen. Bitte stören Sie nicht und stellen Sie auch keine Anrufe durch!", wies ich meine Angestellten mit strenger Stimme an und schob Luana dabei sanft mit dem Arm nach wie vor um ihren Schultern zum Aufzug, welcher uns dann nach oben brachte. In meinem Büro schlüpfte ich aus dem Sakko und legte mein Hab und Gut wieder auf dem Schreibtisch ab. "Also...", meinte ich und sah zu Luana. "Dein Höschen ziehst du wohl nicht mehr an?", fragte ich frech und blieb dicht vor ihr stehen, musterte sie mit einem schelmischen Blick und schob die Hände in die Hosentaschen.



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#333

RE: New York, New York | Mivaka & Alex

in New York, New York 07.01.2019 22:28
von Mivaka • Member | 1.116 Beiträge | 79550 Punkte




Bei ihren Worten hielt er die Augen weiterhin geschlossen. Hörte der Ungarin zu und dachte darüber nach. Natürlich war etwas wahres an der Sache. Und Lio wusste nur zu gut, dass es eigentlich darum gehen sollte, dass man etwas tat, was einem Spaß machte. Ob es bei ihm selbst so war? Vielleicht. Er wusste es nicht. Wusste vielleicht nicht einmal was er eigentlich wollte. Er hatte noch weiter bei der Army sein wollen, nur konnte er es eben nicht. Und natürlich wurde ihm von klein auf beigebracht, dass Geld Macht war. Und man mit Geld alles erreichen konnte. Genau nach diesem Prinzip lebte er. Ihm wurde nie etwas anderes beigebracht. "Man sollte nur nicht aus den Augen verlieren, dass man auch Zeit dazu haben sollte, einfach nur zu leben." gab er also brummend von sich. Und dennoch sollte sie nichts an ihrem Verhalten ändern. Er hörte aus ihren Erzählungen raus, wie sehr sie für den Sport schwärmte und solch eine Leidenschaft war wichtig und richtig. Und vielleicht wäre einiges zwischen ihnen anders verlaufen, wenn Julianna anders wäre. Vielleicht wären sie schon längst im Bett gelandet. Aber es war nicht so. Julianna war eine andere Art Frau und sie tat dem Braunhaarigen gut. Auch wenn er es so direkt nicht zugeben würde. Sie tat ihm gut und war eine schöne Abwechslung zu all den anderen Frauen. Schliesslich war er derjenige, der die Augen öffnete. Kurz an die Decke starrte, ehe er zu Julianna sah. "Du brennst für den Sport..." bemerkte er dann.



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#334

RE: New York, New York | Mivaka & Alex

in New York, New York 07.01.2019 22:35
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Ob es wirklich so selten war, konnte sie nicht beurteilen. Und ob sie davon Gebrauch machen würde, war wiederum eine andere Frage. Die Zeit würde es ergeben und so würde sie sich erstmal keine weiteren Gedanken darum machen. Vertraute darauf, dass Joshua das Bild für sich behielt und es nicht weiter schickte. "Dann werde ich damit wohl gut umgehen." gab sie noch von sich. Damit war das Thema für sie erst einmal abgeschlossen. Sie hatte gesehen wie er beinahe etwas skeptisch eine Augenbraue hob. Konnte anscheinend nicht ganz zuordnen, was sie in ihre Tasche hatte gleiten lassen. Wieder legte er seinen Arm um ihre Schulter und seine raunenden Worte in ihr Ohr, ließen sie leicht schmunzeln. Eigentlich sollte sie es lieber lassen, nur um ihretwillen. Damit sich ihre Situation nicht noch spürbarer machte. Aber was man sollte und was man wollte, waren unterschiedliche Dinge. "Hat es dir etwa so sehr gefallen?" dabei biss sie sich kurz auf die Unterlippe. Hatte mit ihm das Café verlassen und kam kurz darauf auch schon wieder bei seinem Bürogebäude an.
Die Empfangsdamen wimmelte er ab. Meinte sie hätten wichtige Dinge zu besprechen. Leicht hob sie eine Augenbraue. Anscheinend meinte Joshua es wirklich ernst. Oder jedenfalls teilweise. So waren sie kurz darauf wieder im Aufzug und schneller als gedacht, fand sich die Brünette im Büro von Joshua wieder. Sie beobachtete Joshua dabei, wie er aus dem Sakko schlüpfte und seine Sachen auf dem Schreibtisch ablegte. Bei dem 'Also...' sah sie ihn fragend an. Seine Worte liessen sie Schmunzeln. "Vielleicht wenn ich das Gebäude wieder verlasse..." gab sie von sich, hatte das Höschen aus der Tasche gefischt, liess diese auf den Boden sinken und hielt ihm dieses hin. Wieder stand Joshua dicht vor ihr, hatte die Hände in den Hosentaschen vergraben und strahlte schon wieder diese gewisse Dominanz aus, die er einfach mit sich brachte.



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#335

RE: New York, New York | Mivaka & Alex

in New York, New York 07.01.2019 22:46
von Alex • Senior Member | 5.845 Beiträge | 1040224 Punkte

Julianna Somogyi

Irgendwie hatte Alessio auch Recht, obwohl es mir sehr schwer fiel, seinen Worten Glauben zu schenken. "So etwas aus deinem Mund...", stellte ich schmunzelnd fest und lächelte leicht. Ich kannte meinen Mitbewohner inzwischen gut genug, um zu wissen, dass er mit seiner aktuellen Situation nicht zufrieden war. "Du solltest deine eigenen Ratschläge mal befolgen, Kio.", warf ich dann seufzend ein. "Wenn du keine Lust hast auf dein Studium und das Zeug, was dein Vater von dir will, mach es nicht. Wenn du zurück zur Army willst, probiere es doch einfach. Oder mach etwas anderes, worauf du Lust hast. Eben weil du es willst und dich keiner dazu nötigt.", erklärte ich ihm mit ruhiger Stimme und bemerkte aus dem Augenwinkel, dass er mittlerweile die Augen geöffnet hatte und mich ansah. "Du bist ein toller Mann, Alessio. Wirklich.", gab ich ehrlich zu und ging sogar noch einen Schritt weiter. "Und ich will, dass du glücklich bist.", kam es mir leise über meine Lippen, ehe meine Augen für einen kurzen Moment nach vergeblich nach einer Uhr suchten. Als er jedoch wieder das Wort ergriff, drehte ich meinen Oberkörper leicht in seine Richtung. "Das tue ich. Aber für was brennst du? Für was schlägt dein Herz? Wie stellst du dir deine Zukunft vor?", fragte ich feinfühlig und hatte ein sanftes Lächeln im Gesicht. Ich bekam immer nur mit, dass er sich lustlos in die Uni schleppte, wütend von Gesprächen mit seinem Vater zurückkam oder herzlos einem Mädchen nach dem anderen nach einem kurzen Fick das Herz brach. Doch stellte sich Alessio sein Leben wirklich so vor? Ich bezweifelte es stark.


Joshua Bartholomew Dawson

"Ich würde lügen wenn ich behaupten würde, es hätte mir nicht gefallen.", antwortete ich Luana auf ihre Frage und zuckte mit den Schultern. Mir entging nicht, dass sich die junge Frau für einen Moment auf die Unterlippe gebissen hatte. "Mir gefällt alles, was ich mir dir so mache.", gab ich dann schließlich ehrlich zu und zog die Mundwinkel nach oben. Ich war nicht gut in sowas. Ich hatte Sex und das war es dann auch schon wieder. Keine Dates, keine Gefühle und erst recht keine Beziehungen. Tatsächlich konnte ich jedoch auch romantisch sein, wenn ich denn wollte. Und ich wollte nur selten den Romantiker in mir freilassen. Vielleicht würde es Luana schaffen, aber dafür war es definitiv noch zu früh. Ich hatte mir natürlich schon Gedanken über sie, mich und uns gemacht. Doch zu einem Ergebnis war ich bisher nicht gekommen. "Dann hätte ich es ja als Andenken behalten können.", gab ich wenig später schmunzelnd von mir und blickte zu Luana hinab, da sie doch noch etwas kleiner war als ich. Nachdenklich zog ich die Hände dann wieder aus den Hosentaschen und verschränkte für einen Moment die Arme vor der Brust, ehe ich entschlossen eine Hand an ihren Rücken legte und sie bestimmt zu einem der zwei Stühle schob, die meinem Schreibtischstuhl auf der anderen Seite des Schreibtisches gegenüber standen. "Setz dich.", wies ich sie an und nahm selbst auf meinem Stuhl platz. "Du hast jetzt schon ein bisschen davon mitbekommen, wie es bei mir läuft. Ich habe dir gesagt, dass ich dir alle Zeit der Welt lasse, Luana. Dennoch wäre es für mich interessant, eine Rückmeldung deinerseits zu bekommen.", kam ich dann auf den Punkt und sah sie mit einem geschäftlichen Lächeln an. "Was willst du, Luana?"



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#336

RE: New York, New York | Mivaka & Alex

in New York, New York 07.01.2019 22:58
von Mivaka • Member | 1.116 Beiträge | 79550 Punkte




Ja so etwas aus seinem Mund. Er konnte durchaus gute Ratschläge geben, nur befolgte er diese eben selbst nicht. Obwohl. In diesem Punkt schon. Er lebte. Er lebte für den Moment und machte das was er wollte. Jedenfalls in beinahe allen Bereichen. So ließ er es sich gut gehen und genau das war seine Art das Leben auszukosten. Feiern, Sex, Geld und Spaß. Das wofür er momentan eben lebte. Bei ihren Worten musste er leicht auflachen. "Ich lebe, zwar habe ich meine Prioritäten anders gesetzt als du, aber für mich passen sie." gab er also von sich. Ohne dies weiter auszuführen. Ihre folgenden Worte, liessen ihn dann etwas überrascht aufhorchen. So unterbrach er sie nicht. Sah kurz etwas nachdenklich an die Decke, ehe er kurz zu ihr sah. Nur um dann seinen Blick auf irgendwas anderes zu richten. Er sprach nicht über gerne über sein innerstes, sprach nicht gerne über private Dinge und würde dies gewiss auch nicht mit Julianna tun. So war er einfach nicht und auch wenn sie ihm gut tat, so war es eben noch nicht so weit. Lio war in so etwas sehr eigen, dachte, dass er eben alles alleine schaffen könnte und würde sich gewiss niemandem einfach so anvertrauen. Also schüttelte er abwehrend den Kopf. "Mach dir darum keine Sorgen, ich hab mein Leben im Griff und mache genau das." gab er also relativ knapp und doch etwas distanzierter von sich. Er würde mit ihr gewiss nicht darüber sprechen, dass er die Army knicken konnte und inzwischen hatte er sich mit dem Gedanken die Firma zu übernehmen beinahe schon angefreundet.
Ihre feinfühligen Fragen zu seinen innersten Wünschen, ließen ihn leise auflachen. "Julianna..." begann er also und richtete die blauen Augen auf sie. "...ich lebe für den Moment und mir gefällt das Leben als Junggeselle. Genau das ist es was ich möchte und genauso genieße ich meinen Lebensstandard. Ich führe quasi das Leben, wie ich mir meine Zukunft vorstelle. Vielleicht nur noch nicht so erfolgreich, aber das kommt mit der Zeit."



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#337

RE: New York, New York | Mivaka & Alex

in New York, New York 07.01.2019 23:04
von Mivaka • Member | 1.116 Beiträge | 79550 Punkte




Seine Worte waren ehrlich und Luana wusste genau dies zu schätzen. Wusste nicht in wie weit er ansonsten ehrlich war. Und so hatte sie den Kopf leicht schief gelegt. Beobachtete ihn und versuchte mal wieder aus diesem Mann schlau zu werden. Nur gelang es ihr nicht. Sie wusste nicht genau was das zwischen ihnen war, wusste nur, dass Joshua etwas mit ihr machte, was sie nicht beschreiben konnte. Er ließ sie Dinge tun, die sie sonst nicht machen würde. Gleichzeitig tat er ihr gut und andererseits könnte er ihr Untergang sein. Luana war gewiss nicht in ihn verliebt, so weit war es noch nicht. Doch gegen die Anziehungskraft, die von ihm ausging, konnte sie nichts tun. "Hättest du wohl..." gab sie leise von sich. Nur war es eben nicht so gekommen.
Sein nachdenklicher Ausdruck, war ihr nicht entgangen. Und kurz darauf schob er sie auf einen der Stühle, setzte sich ihr gegenüber und sah sie an. Seine Worte von vorhin, setzte er nicht in die Tat um und so legte Luana leicht den Kopf schief, sah ihn an und bei seiner Frage, biss sie sich auf die Innenseite der Wange. Sein geschäftliches Lächeln ließ nichts mehr von den Momenten vorhin erahnen. Und die Brünette überschlug die Beine, lehnte sich etwas zurück und sah den Braunhaarigen an. Was wollte sie? Das war eine Frage die sie sich zwar schon gestellt hatte. Aber noch keine wirklich Eindeutige Antwort darauf hatte. Denn einerseits bereitete es ihr Angst, was er mit ihr machte, wozu er sie trieb und wie sie Dinge tat, die sie eigentlich nicht getan hätte. Und andererseits wollte sie mehr von dem Ganzen. "Ganz ehrlich? Ich hab Angst davor was du mit mir machst und in was für eine Welt du mich da einführst..." gab sie also von sich. Machte eine kurze Pause, biss sich dabei auf die Unterlippe und sah kurz auf ihre Hände, ehe sie den Blick wieder hob. "...aber gegen all die Vernunft will ich mehr davon..."



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#338

RE: New York, New York | Mivaka & Alex

in New York, New York 08.01.2019 11:57
von Alex • Senior Member | 5.845 Beiträge | 1040224 Punkte

Julianna Somogyi

Aufmerksam beobachtete ich den jungen Mann, welcher für einen Moment auflachte. Seine Prioritäten hatte er definitiv anderweitig besetzt als ich, weswegen ich nur verständnisvoll nickte. Ob nun seine Prioritäten oder meine Prioritäten besser waren, konnte ich nicht sagen. Wahrscheinlich hatte beides seine Vor- und Nachteile. Meine nächsten Worte schienen Alessio für einen Moment zu irritieren. Ich folgte seinen nervös wirkenden Blicken, die ohne ein wirkliches Ziel hin und her wanderten. Ich wusste, dass dieses Thema für Lio eine Art wunder Punkt war. Dennoch hatte ich es angesprochen. Seine Reaktion fiel wieder erwartet kühl aus, woraufhin ich nur die Augenbrauen einige Millimeter nach oben zog. Er war also zufrieden mit seinem Leben. "Also gut.", meinte ich schulterzuckend und seufzte kurz auf, ehe er wieder auflachte. Fragend blickte ich zu ihm und musste zugeben, dass sein Blick mich doch etwas durcheinander brachte. Ich kaute mit unschuldig blickenden Augen auf meiner Unterlippe und legte den Kopf leicht schief, während Alessio mir noch einmal beteuerte, dass er zufrieden und glücklich war. Nachdem er seinen Vortrag beendet hatte, bewegte ich den Kopf in einer nickähnlichen Bewegung auf und ab. Junggeselle also. "Es ist dein Leben und mir steht es nicht zu, es zu beurteilen oder mich einzumischen.", erklärte ich ihm irgendwann mit ruhiger Stimme und lächelte zaghaft. Dennoch lag es eben in meiner Natur, der Psyche meiner Mitmenschen auf den Zahn zu fühlen. Ich hatte schon immer ein ausgezeichnet Menschenverständnis gehabt und wäre meine Ballettkarriere nicht, würde ich wohl sogar Psychologie studieren. Ich konnte in das Innerste der Menschen hineinsehen, ohne dass sie mir viel über sich verrieten. Doch Alessio war noch einmal ein Fall für sich. Irgendwann löste ich meinen Blick dennoch von dem jungen Mann und richtete mich wieder etwas auf, wobei ich mit dieser Bewegung auch etwas Abstand zwischen uns brachte. Kurz gähnte ich und schloss die blau grauen Augen. Der Tag in der Therme tat mir wirklich gut und ich hatte das Gefühl, dass meine Muskeln und Füße schon viel weniger schmerzten als davor. Doch das war wahrscheinlich nur Einbildung.


Joshua Bartholomew Dawson

Nach wie vor mit einem gelassenen Lächeln auf den Lippen beobachtete ich Luana, welche es sich nun auf dem Stuhl bequem gemacht hatte. Meine Augen wanderten über ihre schönen Beine, welche sie überschlagen hatte. Erst nach einigen Sekunden suchte ich wieder Blickkontakt, als die junge Frau das Wort ergriff. Ihre unschuldige und unsichere Art war wirklich bezaubernd. Schmunzelnd lehnte ich mich etwas zurück und lauschte ihren Worten andächtig. Hin und wieder zeigte ich ihr mit einem Nicken, dass ich ihr zuhörte. "Ich verstehe, dass du Angst hast, Luana. Meine Welt ist für dich Neuland und es ist gewiss schwer, mich und diese Welt zu verstehen.", erklärte ich ihr mit ruhiger Stimme und schaltete mit einer kurzen Bewegung mein Telefon auf stumm. Nur wenige Leute kannten die direkte Durchwahl zu meinem Büro, aber gerade jetzt konnte ich einen Anruf nicht gebrauchen. Nach wie vor beobachtete ich die junge Frau, die mir gegenüber saß, aufmerksam. Mir entging nicht, dass sie sich auf die Unterlippe biss und für einen Moment den Blick senkte, ehe sie mir mitteilte, dass sie mehr davon wollte. Ein zufriedenes Lächeln breitete sich auf meinem Gesicht aus und die Anspannung fiel von mir ab. "Gut.", meinte ich und griff nach meiner Maus, um am Computer einige schnelle Klicks durchzuführen. Wenig später gab der Drucker einige Geräusche von sich. Nachdem einige Seiten ausgedruckt worden waren, griff ich nach diesen und tackerte sie an der oberen linken Ecke zusammen. "Das hier ist eine Art Vertrag.", teilte ich Luana mit, während ich den Stapel mit einer Hand über den Schreibtisch schob. "Darin wird alles festgehalten. Lies ihn dir bitte aufmerksam durch. Unter jedem Teilabschnitt befinden sich kleine Kreise mit den jeweiligen Praktiken. Kreuze einfach an, was du zumindest ausprobieren willst.", erklärte ich ihr mit einem sanften Lächeln und blickte sie aufmunternd an.



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#339

RE: New York, New York | Mivaka & Alex

in New York, New York 08.01.2019 21:00
von Mivaka • Member | 1.116 Beiträge | 79550 Punkte




Wenigstens sah sie ein, dass sie sich nicht in sein Leben einmischen sollte. Es waren seine Entscheidungen und auch wenn er sich inzwischen besser mit ihr verstand, so redete er nicht über Probleme oder allgemein Privates. Hatte daran einfach kein Interesse. Er würde damit selber fertig werden, brauchte niemanden zum zuhören und gewiss niemanden, der ihm irgendwelche Ratschläge gab. Hierbei wurde Alessio doch öfter etwas empfindlich. Wies die Menschen von sich und baute wieder die distanzierte Mauer auf. Man sollte sich aus seinem Kram raus halten und auch wenn die Ungarin es nur nett meinte, so konnte er es nicht nachvollziehen.
Lio war gerade auch nicht unbedingt danach sich ein Thema auszudenken, lediglich um die Stille zu durchbrechen. So starrte er an die Decke, genoss das Sprudeln des warmen Wassers. Julianna sollte erst gar nicht versuchen ihn irgendwie zu verstehen, ihm irgendwie helfen zu wollen. Das wollte er nicht und er wollte kein Projekt von irgendwem sein. Es hatte die Brünette nichts anzugehen wie seine Zukunft aus sah und selbst wenn sie der Meinung war, dass er mit dem Leben, welches er führte, nicht zufrieden war. So hatte sie keinerlei Ahnung davon.



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#340

RE: New York, New York | Mivaka & Alex

in New York, New York 08.01.2019 21:06
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Natürlich war es Neuland für sie und dennoch war es eben nicht nur diese Welt in die er sie einführte. Es war genauso der Fakt, dass er sie zu Dingen brachte, die sie sonst nicht gemacht hätte. Er veränderte sie in einer gewissen Hinsicht und vielleicht machte ihr genau dieser Einfluss, den er auf sie hatte, etwas Angst. Ob es nun positiv oder negativ war, war mal dahin gestellt. Aber es war eben nicht unbedingt einfach für die Brünette. Luana hatte beobachtet wie er sein Telefon auf stumm stellte. Wollte anscheinend bei dem Gespräch nicht gestört werden. Als sie schliesslich sagte, dass sie mehr davon wollte. Breitete sich auf seinem Gesicht ein zufriedenes Lächeln aus. Joshua Schien auf diese Antwort gehofft zu haben und leicht legte sie den Kopf schief, als er zur Maus seines Computers griff und kurz darauf der Drucker ertönte.
Joshua legte ihr ein kleines Bündel zusammengetickerter Blätter hin. Sagte das es der Vertrag wäre und sie nickte leicht. Es wirkte so...so eigenartig einen Vertrag zu unterschreiben oder auszufüllen, welcher sich lediglich darum drehte auf welche Arten und Weisen sie bereit war Sex mit ihm zu haben. Also nickte sie. Sie würde sicherlich zuhause etwas Zeit dafür haben. Musste sich das Ganze erst einmal genauestens durchlesen und darüber nachdenken, was sie ausprobieren würde und was tabu für sie wäre. So steckte sie den Vertrag also in ihre Tasche, welche auf dem Boden stand. "Dann hab ich ja Abendlektüre mit der ich mich beschäftigen kann." gab sie beinahe etwas schmunzelnd von sich. Hatte dabei die Augen wieder auf Joshua gerichtet.



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#341

RE: New York, New York | Mivaka & Alex

in New York, New York 08.01.2019 21:33
von Alex • Senior Member | 5.845 Beiträge | 1040224 Punkte

Julianna Somogyi

Ich hatte es wohl mal wieder geschafft, Alessio von mir zu stoßen. Ich seufzte leise und schlug die Augen auf. Das Schweigen war wirklich unangenehm, doch jetzt ein gezwungenes Gespräch führen würde es definitiv nicht besser machen. Also erhob ich mich langsam, zog den roten Bikini zurecht und sah kurz zu dem jungen Mann. "Ich geh mal kurz auf die Toilette.", informierte ich ihn mit ruhigem Ton und verließ den Whirlpool. Es handelte sich hierbei nicht einmal um eine Notlüge, denn ich musste wirklich dringend aufs Klo. Ich gehörte auch nicht zu den ekligen Menschen, die einfach ins Wasser pinkelten. Mit tapsigen Schritten suchte ich also den Weg zu den Toiletten und verschwand in einer der Kabinen. Argwöhnisch blickte ich dann auf, als ich männliche Stimmen hörte. "Ey, Süße. Wo steckst du?", erklang die Stimme des jungen Kerls, der mich zuvor schon belästigt hatte. Ängstlich zuckte ich zusammen und zog hastig die Bikinihose wieder an, ehe ich langsam die Tür aufsperrte und aufdrückte. "Ah, da ist sie ja.", grinste der Junge hämisch und machte einen Satz auf mich zu. "Lasst mich in Ruhe...", wehrte ich die vier Jungs leise ab und wollte mich an dem Anführer vorbei drücken. Allerdings ohne Erfolg. Stattdessen hatte dieser mit einer flinken Bewegung die Schleife des Bikinioberteils gelöst, welches ich nun mit beiden Händen vor meiner Brust festhielt. "Was wollt ihr von mir?", fragte ich mit unsicherer Stimme und sah mich ängstlich nach Hilfe um. "Nur ein bisschen Spaß, Kleine. Hab dich nicht so. Dein Bikini schreit doch förmlich danach.", meinte der eine Junge erneut grinsend und seine Kumpels nickten zustimmend. Nervös schluckte ich und versuchte erneut, den Ausgang anzusteuern. Doch der Junge, der von einem seiner Freunde Toby genannt wurde, hielt mich an der Hüfte fest. "Wo willst du denn hin, schöne Frau?"

Joshua Bartholomew Dawson

Bei ihren Worten lachte ich leicht auf. "Lese ihn bitte konzentriert durch und nicht nur nebenbei. Ja?", bat ich sie mit einem Schmunzeln und erhob mich dann nachdenklich. Ich hatte heute schon viel gearbeitet und gerade standen keine wichtigen Sachen mehr an. "Ich denke, ich werde für heute auch Feierabend machen.", stellte ich schließlich fest und schlüpfte in mein Jackett. "Ich habe mir überlegt, dass wir uns heute Abend gemütlich zusammensetzen könnten. Bisschen was trinken, Spiele spielen. Einen WG-Abend halt.", schlug ich Luana nachdenklich vor, während ich nach meiner Aktentasche griff, in der ich die wichtigsten Unterlagen hatte. Ich hatte mit meinen früheren Mitbewohnern einmal wöchentlich solche Abende veranstaltet. Es tat dem Zusammenleben einfach gut. Abwartend sah ich zu Mia, ehe ich auch schon die Tür ansteuerte, ihr offen hielt und dann den Knopf des Aufzugs betätigte. "Du bist sowieso öffentlich hier, nicht? Dann können wir zusammen mit meinem Auto zum einkaufen fahren und dann nach Hause.", beschloss ich und pfiff nach Reiko und Yala, die sofort angerannt kamen und in den Aufzug stürmten, welcher uns dann in die Tiefgarage brachte. Dort verstaute ich die Hunde im Kofferraum und nahm selbst hinter dem Lenkrad Platz.



zuletzt bearbeitet 08.01.2019 21:33 | nach oben springen

#342

RE: New York, New York | Mivaka & Alex

in New York, New York 09.01.2019 13:27
von Mivaka • Member | 1.116 Beiträge | 79550 Punkte




Wenn man gute Laune bei ihm zerstören wollte, dann waren diese Themen ein Treffer ins Schwarze. Lio sprach nicht über Privates und daran sollte man sich gewöhnen. So öffnete er sich nicht, wollte nicht das irgendwer der Meinung war, er würde wissen, was für ihn gut war. Denn so war es nicht. Niemand wusste was er wirklich wollte und dabei würde es auch bleiben. So hatte er lediglich genickt. Hatte die Stille nicht unterbrochen und würde einfach im Whirlpool bleiben. Julianna würde schon wieder zurück kommen. So war die Brünette verschwunden und ließ den Braunhaarigen zurück. Ein Wunder das er weiterhin alleine blieb und niemand zum Whirlpool kam. Nach einiger Zeit hatte er jedoch etwas die Stirn gerunzelt, es konnte doch wohl nicht so lange dauern einmal auf Toilette zu gehen. Leise seufzend erhob er sich also aus dem warmen Wasser. Kehrte zu den Liegen zurück und schnappte sich das Handtuch, trocknete sich ein klein wenig ab, ehe er sich auf die Suche nach den Toiletten begab. Kurz blieb er noch davor stehen, wollte nicht unbedingt irgendwo aufkreuzen. Als sie jedoch noch immer nicht raus kam, beschloss er also, leise seufzend, dass er wenigstens einmal nachsehen gehen würde. So öffnete er lediglich die Tür einen kleinen Spalt. "Julianna?" hörte dann jedoch männliche Stimmen aus dem Raum. So stieß er die Tür auf und erkannte eine Truppe Jungs, einer von ihnen hatte Julianna an den Hüften gepackt und hielt sie fest. Lio verschränkte die Arme vor der Brust, kurz traten seine Kieferknochen etwas hervor, ehe er die Jungs musterte, nur um dann zu der Ungarin zu sehen. "Was ist hier denn los?" dabei hatten seine Augen den Kerl fixiert, welcher Julianna festhielt.



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#343

RE: New York, New York | Mivaka & Alex

in New York, New York 09.01.2019 13:31
von Mivaka • Member | 1.116 Beiträge | 79550 Punkte




"Natürlich." gab sie schmunzelnd von sich. Sie würde sich dafür Zeit nehmen und den Vertrag durchgehen. Doch gerade war dafür nicht die Zeit. Als der Braunhaarige dann meinte, dass er für heute auch Schluss machen würde, hob sie etwas erstaunt die Augenbrauen. Damit hatte sie jetzt nicht gerechnet. Schliesslich hatte er eigentlich viel zu tun und jetzt machte er eben einfach schon Feierabend. Bei seinem Vorschlag zu dem Abend nickte sie leicht. "Klingt gut..." gab sie also von sich. Wären es andere Mitbewohner, hätte sie dazu vielleicht nicht so viel Lust, aber mit ihren verstand sie sich im Grunde ganz gut. So folgte sie ihm aus dem Büro und betrat vor Joshua den Aufzug. Erinnerungen an das, was er vor dem Essen gehen hier gemacht hatte, flammten kurz wieder in ihr auf. Doch schnell verbannte sie diese wieder. "Ich würde mich geehrt fühlen, wenn du mich mitnimmst." scherzend gab sie die Worte von sich. Der Plan klang jedoch gut, so hatte sie sich auf dem Beifahrersitz nieder gelassen und liess die Tasche zu ihren Füßen gleiten.



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#344

RE: New York, New York | Mivaka & Alex

in New York, New York 09.01.2019 16:37
von Alex • Senior Member | 5.845 Beiträge | 1040224 Punkte

Julianna Somogyi

Als jemand von draußen meinen Namen rief, wollte ich sofort antworten. Doch dieser Toby warf mir einen warnenden Blick zu, weswegen ich schluchzend den Blick senkte. Erst als ich aus dem Augenwinkel wahrnahm, dass die Toilettentür geöffnet wurde, sah ich in diese Richtung und stellte erleichtert fest, dass es sich um Alessio handelte. "Lio...", stieß ich mit brüchiger Stimme hervor, konnte ihm die Situation aber nicht erklären. "Oh, ist dein Freund hier dein persönlicher Wachhund, Kleine?", schnaubte Toby lachend und ich schluckte. Alessio war keins vom beidem, aber das spielte hier wohl kaum eine Rolle. "Verpiss dich, Alter. Wir haben hier gerade etwas Spaß.", knurrte ein anderer der Gruppe Alessio an und schubste ihn genervt zurück Richtung Tür. Dennoch schien die Anwesenheit meines 'Freundes' die Jungs zum umdenken zu bewegen. Toby löste sich von mir und ich stolperte direkt rückwärts, bis ich an der Wand hinter mir hinunter glitt und die Beine dicht an meinen Körper zog. Mit aufeinander gepressten Lippen vergrub ich dann den Kopf an meinen Oberschenkeln und umschlang die angewinkelten Beine mit meinen Armen. All die Erinnerungen kamen wieder hoch, obwohl ich sie eigentlich ganz gut verdrängt hatte. Ich wollte eigentlich nicht, dass Lio das mitbekam oder sogar erfuhr, was mir vor einigen Jahren zugestoßen war. Doch gerade konnte ich mich einfach nicht mehr beherrschen. Er hatte doch sowieso schon seine Meinung zu mir, wieso sollte ich mir also Mühe geben, ihm etwas vorzuspielen? Ich war nun mal vor ein paar Jahren auf dem Heimweg vom Tanztraining von zwei Männern vergewaltigt worden und das konnte ich auch wenn ich es wollte nicht ungeschehen machen. Genau dieses Ereignis war auch der Hauptgrund für meine Vorsicht bei Männern. Doch würde dieses Wissen etwas bei Lio ändern? Ich wusste es nicht. Weinend saß ich also einfach auf den kalten Fließen und bekam gar nicht weiter mit, was bei Alessio und den Jungs vor sich ging.


Joshua Bartholomew Dawson

Schweigend lenkte ich den teuren Wagen also durch die Stadt, zum Glück lag auf dem Weg zur Wohnung auch ein Supermarkt. Vor diesem fand ich zum Glück einen Parkplatz. "Ihr bleibt hier.", rief ich meinen Hunden zu, die sich bellend bemerkbar machten. "Ich bin gleich wieder da.", fügte ich noch hinzu und umrundete den Wagen, um Luana die Tür zu öffnen. "Aber du kommst mit.", beschloss ich grinsend und steuerte dann auch schon den Laden an, wobei ich den Einkaufswagen der jungen Frau überließ. "Willst du was bestimmtes?", erkundigte ich mich bei Luana, während ich einfach mal nach fertigem Pizzateig griff und die vier Packungen in den Einkaufswagen warf. Selbstgemachte Pizza ging immer. Ich kannte den Supermarkt wie meine Westentasche, weswegen ich bald auch die Zutaten gefunden hatte. Danach folgte noch etwas Knabberzeug und ein wenig Alkohol, wobei ich vor allem von letzterem fast immer was zuhause hatte. Im Diamond bekam ich riesige Lieferungen und es war günstiger als der Einzelhandel. An der Kasse zückte ich meine Kreditkarte und bezahlte schnell, während ich es Luana überließ, den Einkauf in Tüten zu packen. Diese Tüten übernahm ich aber dann doch wieder und verfrachtete sie auf die Rückbank meines Autos, damit Reiko und Yala sich nicht bedienten. "So. Nächster Halt: Dawsonsche Wohnung.", meinte ich, während ich den Motor startete. Kurz darauf hatte ich das Auto auch schon in der Garage geparkt und die Einkäufe in den Aufzug getragen. "Räumst du die Sachen weg, Lu? Ich dreh' nochmal kurz ne Runde mit den Hunden.", informierte ich die junge Frau, stieg dann im Erdgeschoss aus und leinte die beiden Huskys vorerst an, da ich sie hier auf den New Yorker Straßen nur ungern frei laufen ließ. Doch zum Glück war der Central Park direkt gegenüber und dort konnten sie sich noch austoben.



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#345

RE: New York, New York | Mivaka & Alex

in New York, New York 09.01.2019 19:17
von Mivaka • Member | 1.116 Beiträge | 79550 Punkte




Ganz anscheinend wurde er von den Kerlen nicht vollständig ernst genommen. Auch wenn er teilweise doch etwas einschüchternd wirkte. Er stellte jetzt einfach mal nicht klar, dass er weder ihr Freund noch Wachhund war. War er noch nie gewesen und gewiss würde er niemals für irgendwen den Wachhund spielen. Auf so ein Niveau würde er sich nicht hinab begeben. Und da wagte es doch tatsächlich einer der Jungs ihn Richtung Tür zu schubsen. Schaffte es auch ein wenig, doch deutlich spannte der Braunhaarige jetzt seine Muskeln an, wieder traten seine Kieferknochen hervor und seine Hand ballte sich zur Faust. So ließ er gewiss nicht mit sich umgehen, hatte durch die Zeit bei der Army einiges an Kampftechniken gelernt und konnte jedem von den Jungs hier mit Leichtigkeit entgegen treten. "Ich schlag dir vor, dass du deine Finger von ihr nimmst und dich nicht an irgendwelchen Frauen vergreifst." knurrend kamen die Worte über seine Lippen und er war wieder zu der Truppe getreten. So hatte sich der Anführer der Truppe von Julianna gelöst, diese stolperte zurück und glitt dann an der Kabinentür hinab. Lio hatte jedoch gerade keine Augen für die Ungarin. Viel eher widmete er sich den Jungs, welche ihn angriffslustig anfunkelten. "Verpisst euch lieber ganz schnell von hier. warnend kamen die Worte über seine Lippen.



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#346

RE: New York, New York | Mivaka & Alex

in New York, New York 09.01.2019 19:25
von Alex • Senior Member | 5.845 Beiträge | 1040224 Punkte

Julianna Somogyi

Nach einigen Minuten, die sich für mich eher wie Stunden angefühlt hatten, hob ich den verheulten Blick und erkannte Alessio, der wohl gerade noch rechtzeitig gekommen war und die Jungs vertrieben hatte. Schluchzend wischte ich mir die Tränen aus dem Gesicht und vergrub den Kopf dann wieder zwischen meinen kalten Beinen. Ich war unfähig, mich irgendwie zu bewegen oder gar aufzurichten. Der Schock saß einfach zu tief. Ob das dieses Karma war, von dem man sprach? Ich war Lio zu nahe getreten, hatte mich in sein Leben eingemischt und wurde dafür direkt bestraft. Doch diese Art von Strafe war in meinen Augen zu krass für mein kleines Vergehen. Zitternd hob ich dann zumindest wieder den Kopf und blickte durch den Tränenschleier zu Lio. "Danke...", kam es schwach über meine Lippen, ehe ich den Kopf zwar nicht mehr vergrub, aber den Blick auf den Boden gesenkt hielt. Ich schämte mich für die Situation und gab mir auch irgendwie die Schuld. Lag es echt an dem roten Bikini, der laut der Jungs zu aufreizend war? Hatte ich irgendwelche falschen Signale gesendet, was meiner Meinung nach eigentlich gar nicht der Fall sein konnte, oder sonst irgendetwas getan, was diese Kerle angestiftet hatte? "Wärst du...", stotterte ich schniefend und schluckte kurz, ehe ich fortfuhr. "Wärst du nicht gekommen...", ich legte eine erneute Pause ein, da ich mich ständig verhaspelte und die Buchstaben sich nahezu überschlugen. "...was wäre dann passiert...?", beendete ich den Satz mit einer Frage, die jedoch nicht fragend klang. Ich wusste, was diese Jungs vorgehabt hatten.



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#347

RE: New York, New York | Mivaka & Alex

in New York, New York 09.01.2019 19:30
von Mivaka • Member | 1.116 Beiträge | 79550 Punkte




So waren die Zwei einkaufen gewesen, hatten Dinge für den Abend besorgt und kehrten dann auch schon wieder zurück zu der Wohnung. "Ja klar mach ich." gab sie von sich, hatte sich die Tüten geschnappt und war kurz darauf mit diesen oben in der Wohnung angekommen. So räumte sie diese also weg, ehe sie sich dann wieder ihre Tasche schnappte und in ihrem Zimmer verschwand. Dort suchte sie sich jedoch einmal etwas neues zum Anziehen raus. Sie wollte kurz unter die Dusche springen. Im Badezimmer angekommen zog sie sich also aus und stand kurz darauf auch schon unter der Dusche. Dachte dabei über den Tag nach. Mit dem Vertrag müsste sie sich noch beschäftigen und sie wusste gar nicht so genau, ob sie so einen Vertrag so gut fand. Natürlich wollte sich Joshua nur absichern, doch irgendwie hatte so ein Vertrag etwas...etwas eigenartiges an sich. Sie unterschrieb quasi etwas, nur damit er weiter mit ihr Sex hatte. Auch wenn es in eine etwas andere Richtung ging, so war es eben eigenartig. Leise seufzend stand sie unter der Dusche.
Schliesslich war sie aus der Dusche getreten, hatte sich angezogen und sich dabei für ein gemütliches Outfit entschieden. Sie würden das Haus ja wahrscheinlich nicht mehr verlassen. Relativ schnell war sie dann also aus dem Badezimmer verschwunden. Hatte ihre Haare nur ein wenig angetrocknet, liess diese dann offen über ihre Schultern fallen und liess sie an der Luft trocknen. In ihrem Zimmer hatte sie sich kurz den Vertrag geschnappt, ließ ihre Augen über de ersten Zeilen wandern.



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#348

RE: Start

in New York, New York 09.01.2019 19:37
von Mivaka • Member | 1.116 Beiträge | 79550 Punkte




Es war schliesslich dazu gekommen, dass Lio dem Anführer eine mitgegeben hatte. Vielleicht auch ein paar mehr. Aber er hatte es verdient und sie hatten versucht zurück zu schlagen. Hatten Lio auch getroffen, dass würde sicherlich den einen oder blauen Fleck geben und vielleicht auch ein blaues Auge. So hatte der Braunhaarige dem Schlag des einen nicht ausweichen können. Kein Wunder wenn sie mehrere waren. Dann waren die Kerle jedoch abgezogen und er widmete sich Julianna. Diese hatte ganz anscheinend geweint. Lio war nicht einfühlsam, war er noch nie gewesen und würde es wohl auch nie sein. So wanderte seine Hand lediglich in seinen Nacken, kurz fuhr er sich dort über die Haut und wusste nicht so recht, was er jetzt tun sollte. Ihre stockenden Worte tat er mit einem Kopfschütteln ab. "....darüber braucht man nicht nachdenken. Ist ja nichts weiter passiert." er hatte nicht mitbekommen was die Jungs gesagt hatten. Nur müsste er ihnen in einem Punkt recht geben. Julianna hatte sich doch recht freizügig gekleidet. Es gab durchaus Bikinis die weniger Haut zeigten und dennoch gut aussahen. Nur hatte sie sich eben für ein wirklich knappes Modell entschieden. Natürlich sendete sie da an irgendwelche notgeilen Kerle ein falsches Signal. "Na komm...lass uns lieber gehen..." gab er also von sich. In die Stadt würden sie nicht mehr, Julianna musste nach Hause und sich erst einmal von dem Schock erholen. So fragte er auch nicht nach ob das Ganze noch mehr zu bedeuten hatte. Kam nicht darauf. Dafür konnte er sich zu wenig in die Lage anderer Menschen reinversetzten. So hatte er der Brünette also aufgeholfen, fuhr einmal beruhigen mit der Hand über ihren Rücken, ehe er sie für einen winzigen Moment an seine Brust drückte. "keine Ahnung was in den Köpfen solcher Kerle vor sich geht..." gab er murmelnd von sich. Löste sich wieder von ihr und führte sie dann aus der Damentoilette.



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#349

RE: Start

in New York, New York 10.01.2019 10:30
von Alex • Senior Member | 5.845 Beiträge | 1040224 Punkte

Julianna Somogyi

Schluchzend blickte ich zu Alessio, der mit der Situation wohl etwas überfordert war und nicht wusste, wie er reagieren oder jetzt mit mir umgehen sollte. Bei seinen Worten schüttelte ich leicht den Kopf. "Nein...dieses Mal nicht...", gab ich also mit gedämpfter Stimme von mir und verzog verbittert das Gesicht. Langsam erhob ich mich und bekam dabei sogar Hilfe von dem jungen Mann, der beschlossen hatte, dass wir nun gingen. Der Ausflug in die Stadt fiel wohl aus. Ich hatte gerade zumindest keine Lust mehr und wollte mich am liebsten in meinem Bett verkriechen. Nickend ließ ich zu, dass Alessio mir kurz über den Rücken strich und mich dann tatsächlich für den Bruchteil einer Sekunde in seine Arme schloss. Etwas überrascht vergrub ich für einen Moment den Kopf an seiner Brust, ehe ich einen Schritt zurück trat und mich von Lio aus der Toilette führen ließ. Schnell holte ich dann noch mein Handtuch, ehe ich vor den separaten Duscheingängen stehen blieb. "Treffen wir uns am Ausgang?", fragte ich leise und wischte mir die Tränen aus dem Gesicht, ehe ich mir eine freie Kabine suchte und mich hastig abduschte. Die Feinarbeit würde ich zuhause machen. Hastig wickelte ich mich also in das flauschige Handtuch, suchte dann nach meinem Spind und schnappte mir meine Tasche, mit welcher ich in einer der Umkleiden verschwand und mich hastig umzog. Die nassen Haare band ich mir zu einem Dutt nach oben. Wenige Minuten später stand ich im Eingangsbereich des Schwimmbades und wartete ungeduldig auf Alessio. Ich hatte wirklich Angst, dass die Jungs hier auftauchen würden und wollte so schnell wie möglich hier weg.


Joshua Bartholomew Dawson

Ich war tatsächlich noch über eine Stunde im Central Park unterwegs gewesen, ehe ich die zwei jungen Hunde wieder an die Leine nahm und die Straße ansteuerte, welche zu unserem Wohnhaus führte. Der Aufzug brachte mich schnell in die Wohnung, in der es verdächtig still war. "Hallo? Jemand da?", rief ich durch den Flur und ging davon aus, dass Luana sich wohl erst einmal mit dem Vertrag in ihr Zimmer verzogen hatte. Seufzend befreite ich Reiko und Yala von ihren Halsbändern und sah zu, wie sie eilig in die Küche zu ihren Näpfen rannten. Kopfschüttelnd betrat ich mein Zimmer, legte die Aktentasche unter den Schreibtisch und schlüpfte zuerst aus dem Sakko, welches ich sorgsam über die Stuhllehne hängte. Vor dem Spiegel öffnete ich anschließend den Knoten meiner Krawatte und befreite mich von dieser und dem Hemd. Fünf Minuten später stand ich in meinen Sportsachen im Flur. "Ich geh trainieren.", rief in die Richtung von Luana's Zimmer und steuerte den Aufzug an. Ein Vorteil dieses Gebäudes war es, dass es ein eigenes Fitnessstudio mit allem drum und dran gab. Dieses suchte ich jetzt auch für die nächsten zwei Stunden auf.



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#350

RE: Start

in New York, New York 20.01.2019 15:39
von Mivaka • Member | 1.116 Beiträge | 79550 Punkte




Vielleicht hätte er aus ihrer Aussage herauslesen können, dass es diesmal nicht passiert war, es jedoch schon einmal passiert war. Nur tat er es nicht. Dafür legte er zu wenig Wert auf kleine Andeutungen. Und vielleicht war es auch besser so. Denn es wäre gewiss kein Thema über das man gerne sprach. Über das Lio gut sprechen könnte. Dafür hatte er zu wenig Einfühlungsvermögen. So hatten sie die Toiletten verlassen und der Braunhaarige hatte ihr nickend nachgesehen, ehe er sich selbst seine Sachen holte. Sich schnell abduschte, abtrocknete und anzog. Er kam dennoch kurz nach Julianna im Eingangsbereich ein und ging also auf sie zu. "Na dann ab zum Auto." gab er also von sich. Schob sie behutsam zu diesem, hielt ihr die Tür auf und stieg dann anschliessend selbst ein, ehe er den Motor startete und den Weg zur Wohnung einschlug.



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