#226

RE: New York, New York | Mivaka & Alex

in New York, New York 16.12.2018 17:29
von Mivaka • Member | 1.116 Beiträge | 79550 Punkte




Deswegen hatte er anscheinend ungerne andere Leute in seinem Schlafzimmer und vielleicht hatte er sich mit seiner Anordnung zu sicher gefühlt und deswegen nicht abgeschlossen. Schliesslich hatte Joshua klar und deutlich gesagt, dass man nicht einfach in sein Zimmer gehen sollte. Und Luana hatte es in diesem Falle wohl nicht ganz befolgt. Das sie den jungen Mann so schnell davon überzeugen konnte, dass sie nichts damit zu tun hatte, überraschte sie ungemein und so sah sie Joshua für einen Moment irritiert an. Am Morgen hatte er noch einen filmreifen Wutausbruch gehabt und jetzt? Jetzt war anscheinend seine gesamte Wut wie weggeblasen und die Sache war sofort für ihn abgehakt. Damit hatte sie gewiss nicht gerechnet. Nicht nachdem Joshua sie so plötzlich aus dem Auto gezerrt hatte und ihr klipp und klar gesagt hatte, was er über sie dachte. Als er dann jedoch auch noch begann sie über die vorherige Situation aufzuklären, wusste sie wohl gar nicht mehr wohin mit sich.
Während er erzählte, verfolgten ihre braunen Augen seine Bewegungen und wie er die Toy's wieder wegpackte. Die Art und Weise wie er darüber sprach, sorgte bei ihr beinahe für einen Schauer, der ihr über ihre Haut jagte. Joshua sprach darüber, als ob es etwas alltägliches wäre, in das man reingeraten würde. Nur war es für Luana eben nicht so. So hatte die Brasilianerin auf seine Frage lediglich ein Nicken zustande gebracht. Natürlich kannte sie Fifty Shades of Grey und gerade kam sie sich etwas wie in einem Abklatsch davon vor. Joshua hatte sich auf dem Schreibtisch nieder gelassen und seine Augen fixierten Luana. Diese biss sich leicht auf die Wangeninnenseite, ehe sie leicht nickte. Ganz anscheinend war das am Morgen auch von ihm ein kleiner Ausrutscher gewesen. "Und was bedeutet das dann für mich?" hinterfragte sie das Ganze also. Denn es war eben so passiert, dass er sie eben nicht darüber aufgeklärt hatte. Im Grunde wusste Luana nicht einmal wie es nach der morgendlichen Sache zwischen ihnen weitergehen sollte. War es das erste und letzte mal, dass sie das Bett teilen würden? Oder wovon waren sie beide ausgegangen? Luana wusste es selbst nicht, hatte unbedacht gehandelt und in dem Moment hatte es sich eben einfach gut angefühlt.



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#227

RE: New York, New York | Mivaka & Alex

in New York, New York 16.12.2018 17:59
von Alex • Senior Member | 5.831 Beiträge | 1037624 Punkte

Joshua Bartholomew Dawson

Luana überließ es mir, erst einmal einen minutenlangen Monolog zu führen, ehe sie genau eine Frage stellte. Ich legte die Stirn in Falten und zuckte mit den Schultern. "Nun ja. Entweder wir belassen es bei diesem einen Mal. Dann bedeutet es für dich nichts.", stellte ich trocken fest und blickte sie ein wenig desinteressiert an. Dennoch ging mir in diesem Moment so einiges durch den Kopf. Luana war eine hübsche junge Frau und ich hatte die gemeinsame Zeit am Vormittag definitiv genossen. Doch sie war immer noch meine Mitbewohnerin, mit der ich eigentlich besser nichts anfangen sollte. Ich konnte nur schwer einschätzen, was Luana von der ganzen Sache hier hielt. Ich wusste zwar, dass sie sich von mir angezogen fühlte, aber in die Welt des BDSM eingeführt zu werden war doch nochmal eine Nummer größer. "Falls du aber daran interessiert bist, es zu wiederholen, solltest du dich auf jeden Fall damit beschäftigen.", klärte ich sie nun über die zweite Möglichkeit auf. "Das würde dann so aussehen, dass ich dich langsam in meine Welt einführe, dir in Ruhe alles zeige und wir es dann schriftlich besiegeln. Ähnlich wie Christian und Ana.", meinte ich und zog kurz die Mundwinkel nach oben. Ich hatte schon solche Verträge abgeschlossen, bevor die Filme und Bücher überhaupt erschienen waren. Es war einfach wichtig, eine gute Basis zu haben, denn BDSM war gewiss kein Kinderspiel. "Du musst mir nicht sofort antworten, Luana. Du kannst dir gerne ein paar Tage Zeit nehmen und darüber nachdenken.", bot ich ihr gnädigerweise an und ließ mich von der Tischkante hinunter gleiten, lief an ihr vorbei und öffnete die Tür zur Terrasse.



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#228

RE: New York, New York | Mivaka & Alex

in New York, New York 16.12.2018 20:17
von Mivaka • Member | 1.116 Beiträge | 79550 Punkte




Ihr Mitbewohner hatte ihr quasi gerade die Frage gestellt ob sie dazu bereit wäre eine seiner Subs zu werden. Bis sie genau das realisierte, vergingen einige Momente in denen Luana ihm lediglich zuhören konnte. Und vielleicht wäre es besser gewesen, wenn er ihr gar keine Wahl gelassen hätte. Auch wenn es für Luana in diesem Moment so klar schien, was sie wollte. Wäre da nicht tief in ihrem Inneren irgendwo diese neugierige Stimme. Das sie etwas neues wagen sollte. Kurz biss sich die Brasilianerin auf die Unterlippe. Das war gewiss nicht einfach und leicht schüttelte sie den Kopf. "Hab ich das jetzt richtig verstanden, dass ich quasi eine deiner Subs werden könnte?" dabei sah sie ihn kurz mit zusammengezogenen Augenbrauen an, legte den Kopf schief und biss sich diesmal auf die Wangeninnenseite. Warum dachte sie überhaupt irgendwie im entferntesten darüber nach? Luana hatte sich noch nie damit beschäftigt und vorstellbar war es irgendwie auch nicht und dennoch...da war diese gewisse Neugierde. Wohin er jetzt wieder verschwinden wollte, wusste sie auch nicht wirklich.



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#229

RE: New York, New York | Mivaka & Alex

in New York, New York 17.12.2018 17:24
von Alex • Senior Member | 5.831 Beiträge | 1037624 Punkte

Joshua Bartholomew Dawson

Ich legte den Kopf für einen Moment in den Nacken und beobachtete dann Luana, welche nach wie vor auf meinem Schreibtischstuhl saß. Dann ergriff die junge Frau wieder das Wort und ich kniff kurz die Augen zusammen. Luana schien sich noch nicht ganz sicher zu sein, was sie von der Sache halten soll. Einerseits wirkte sie zutiefst verstört, aber andererseits jedoch auch sehr neugierig. "Ja, genau. Das hast du richtig verstanden.", bestätigte ich der jungen Brasilianerin und streckte mich einmal kurz, ehe ich langsam zurück zu ihr lief. Die Terrassentür blieb vorerst geöffnet, da ich das Schlafzimmer lüften wollte. "Ich weiß, dass das gerade sicher etwas viel für dich ist. Du musst dich wie gesagt nicht sofort entscheiden, Luana.", erklärte ich verständnisvoll und ging vor ihr in die Hocke. "Du musst dich auch nicht sofort komplett darauf einlassen, sondern kannst dich damit befassen. Ich zeige dir gerne alles Schritt für Schritt.", bot ich an und legte meine Hände stützend auf ihre Knie. "Es wird nichts passieren, was du nicht auch willst. Und wenn es dir zu wild wird, gibt es immer ein Safeword.", meinte ich mit ruhiger Stimme und sah sie eindringlich an. Es war merkwürdig, meine neue Mitbewohner schon nach so kurzer Zeit in meine Welt einzuweihen - immerhin hatte ich das zuvor nie getan. Noch merkwürdiger war es, wie wir das Thema gewechselt hatten. Die Sache mit ihrem Vater spukte zwar immer noch in meinem Hinterkopf herum, wurde aber gerade erfolgreich verdrängt. Ich glaubte Luana ihre Geschichte und sah keinen Grund, mich weiter mit ihr darüber zu streiten. Eventuell konnte ich die junge Frau sogar zu meinen Gunsten handeln lassen. Ich wusste zwar nicht, wie das Verhältnis zu ihrem Vater wirklich war, aber vielleicht würde sich dieser Verrückte ja von seinem Kind zur Vernunft bringen lassen. Meine Augen wanderten langsam über ihre Beine nach oben, bis ich an ihrem hübschen Gesicht hängen blieb. Luana hatte irgendetwas an sich, was mich faszinierte. Sie war besonders, sonst wäre ich am Vormittag nicht mit ihr im Bett gelandet. Ganz einschätzen konnte ich diese neuen Gefühle noch nicht. Ich ließ mir nichts anmerken, doch innerlich hoffte ich darauf, dass Luana sofort auf mich anspringen würde, auch wenn das nicht gerade realistisch war. Aber vielleicht würde sie sich nach einigen Tagen Bedenkzeit zumindest dazu überwinden, sich meine Welt zeigen zu lassen. Im Normalfall hatte es auch viele Vorteile, eine meiner Subs zu sein. Sabrina finanzierte sich dadurch zum Beispiel ihr Studium. Ob Luana es nötig hatte, bezweifelte ich jedoch stark. Doch falls sie im Gegenzug etwas wollte, würden wir uns darüber gewiss einig werden. Doch so weit war es im Moment noch nicht.



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#230

RE: New York, New York | Mivaka & Alex

in New York, New York 17.12.2018 19:49
von Mivaka • Member | 1.116 Beiträge | 79550 Punkte




Sie hatte den Nagel auf dem Kopf getroffen mit ihrer Frage. Und das bereitete ihr ein mulmiges Gefühl im Bauch. Denn sie wusste wirklich nicht wie sie dazu stehen sollte. Würde sie sich nicht so hingezogen fühlen zu dem jungen Mann, dann wäre das Ganze sicherlich ein wenig einfacher. Sie wusste nicht einmal warum, aber irgendwie hatte er es ihr angetan. Ließ sie nicht los und fesselte. Vielleicht auch genau wegen dieser Sache. Joshua hatte sich umgedreht, die Terrassentür offen gelassen und kehrte zu ihr zurück. Mit solch einer Sanftheit hatte die Brasilianerin ihn nun wirklich noch nicht erlebt und gerade offenbarte Dawson ihr wirklich die verschiedensten Seiten von sich. Beinahe so als ob sie an diesem Tag das gesamte Programm einmal durch hätte.

Seine Hände an ihren Knien, entfachten beinahe schon ein kleines Feuer auf ihrer Haut und Luana biss sich auf die Wangeninnenseite. Wie er es ihr erklärte, es klang so einfach. Es brauchte sicherlich nicht viel um ein Nicken zustande zu bringen oder ein Ja von sich zu geben. Und dennoch hielt sie irgendetwas davon ab. Es war keine Entscheidung die sie vorschnell fällen sollte. Obwohl...im Grunde war es egal. Denn solange es noch nichts ernstes wäre, könnte sie ausprobieren was sie wollte. Ob sie dabei blieb, dass war doch der springende Punkt. Der eindringliche Blick ihres Mitbewohners, liess die Brasilianerin ihre Lippen kurz zwischen die Zähne ziehen und ihr Herz ein wenig kräftiger Schlagen. An sich klang sein Vorschlag doch einleuchtend, nach einem guten Angebot und dennoch war sie sich einfach noch so unglaublich unsicher. Aber sollte man sich nicht eigentlich öfter Mal etwas trauen? Aus dem alltäglichen Trott heraus kommen und etwas Neues ausprobieren. Selbst wenn es ihr nicht gefiel, dann würde keine Welt zusammenbrechen. Es wäre noch längst nichts verbindliches. Kurz legte die Brünette den Kopf schief. Doch kamen mit dem ganzen auch Konsequenzen? Konsequenzen die sie gerade nicht bedachte. Vielleicht, vielleicht auch nicht. Aber vielleicht musste man auch einfach mal etwas wagen. "Keine Ahnung ob das ein Fehler ist oder was mich geritten hat, aber du machst mich neugierig..." kam beinahe etwas krächzend über ihre Lippen. Vielleicht weil sie selbst Angst davor hatte, diese Worte auszusprechen.



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#231

RE: New York, New York | Mivaka & Alex

in New York, New York 17.12.2018 19:55
von Alex • Senior Member | 5.831 Beiträge | 1037624 Punkte

Joshua Bartholomew Dawson

Ich konnte förmlich mit meinen Augen verfolgen, wie ihre Wangen sich langsam röteten, als meine Hände auf ihren Knien lagen. Es war selbst für mich überraschend, dass ich mit so wenig Aufwand so viel Ertrag erntete. War Luana einfach prinzipiell leicht zu erregen oder lag es doch an mir? Sie fand mich gewiss interessant und attraktiv. Anziehend. So wie beinahe jede Frau. Kurz huschte ein selbstgefälliges Grinsen über mein Gesicht, welches aber schnell wieder verschwand. Ich beobachtete Luana durchgehend und nahm meine Augen für keine Sekunde von ihr. Ich spürte, dass sie hin und her gerissen war und zögerte. Aus diesem Grund löste ich mich von ihr und richtete mich auf. Ich wollte sie nicht mit meinen Berührungen und meiner Nähe weiter durcheinander bringen. Schließlich ergriff die junge Frau wieder das Wort. Allerdings sprach sie in Rätseln. "Hm?", fragte ich nach und lehnte mich wieder an der Schreibtischkante an. Sollte das jetzt schon eine Antwort auf mein Angebot sein? "Wenn du dich jetzt schon entschieden hast, antworte bitte klar und deutlich mit ja oder nein.", meinte ich mit einem gewissen Unterton in der Stimme und sah Luana eindringlich an.



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#232

RE: New York, New York | Mivaka & Alex

in New York, New York 17.12.2018 22:06
von Mivaka • Member | 1.116 Beiträge | 79550 Punkte




Natürlich bemerkte sie das selbstgefällige Grinsen und sie wollte sich am liebsten selbst den Hals umdrehen dafür, dass sie so auf seine Berührung reagierte. Luana wusste doch selbst nicht, was er mit ihr tat und weshalb sie so sehr darauf reagierte. Aber es passierte eben und das war der Fakt. Schließlich löste er sich von ihr und die Brünette hatte das Gefühl, dass sie wieder frei atmen konnte. Das er ihre Aussage noch einmal hinterfragte, machte es nicht besser. Sie wusste selbst nicht, was sie sich mit ihrer Aussage erhofft hatte. Aber gewiss nicht das. Also zuckte sie beinahe etwas unbeholfen mit den Schultern. Entschieden hatte sie sich nicht wirklich, oder doch? Sie wusste es nicht. Wusste es wirklich nicht. Also schüttelte sie den Kopf. "Ich sollte mir das wohl besser nochmal durch den Kopf gehen lassen..." gab sie dann also von sich. Die Worte kamen nur schwer über ihre Lippen. Weshalb konnte Luana nicht sagen. Doch es war eben so. Und vielleicht war es das Einzig richtige so. Hätte er nicht gesagt, sie solle mit einem klaren Ja oder Nein antworten, dann wären ihre Worte vorhin vielleicht sogar schon ein Ja gewesen. Aber er hatte es hinterfragt und Luana war sich unsicher geworden. Unsicherer als eh schon.



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#233

RE: New York, New York | Mivaka & Alex

in New York, New York 18.12.2018 00:21
von Mivaka • Member | 1.116 Beiträge | 79550 Punkte




Er hatte den Tag also damit verbracht, dass er bei seinem Vater in der Firma war. Dort einiges an Papierkram erledigt hatte und schliesslich mit einer der Sekretärinnen Essen war. Diese hatte sich ganz offensichtlich an Alessio ran gemacht und natürlich hatte der Braunhaarige diese Versuche nicht abgewehrt. Ganz im Gegenteil, charmant wie er war, hatte er bei dem Spiel mitgespielt. Doch irgendwann ging auch das zu Ende, er war noch in der Uni gewesen, hatte dort noch einiges getan und kehrte erst am späten Abend wieder zurück in die WG. Dort angekommen, begab er sich erst einmal ins Bad. Zog sich dort aus und stellte sich unter die Dusche. Liess das warme Wasser über seinen Körper prasseln, ehe er die Dusche also wieder verließ und begann sich abzutrocknen. Kurze Zeit später, war er also in seinem Zimmer. Hatte sich nur eine frische Boxershorts angezogen und darüber eine graue Jogginghose. Ein Oberteil bräuchte er jetzt nicht mehr. So hatte er es sich auf seinem Bett bequem gemacht, zog sein Handy hervor und tippte auf diesem herum.



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#234

RE: New York, New York | Mivaka & Alex

in New York, New York 18.12.2018 21:51
von Alex • Senior Member | 5.831 Beiträge | 1037624 Punkte

Joshua Bartholomew Dawson

Ich blickte Luana mit schief gelegtem Kopf an, ehe ich nachdenklich nickte. "Solltest du, Luana.", stimmte ich ihr mit ernster Stimme zu und schlenderte zum Schrank. So eine Entscheidung sollte man nicht mal in Tür und Angel treffen, sondern sich Gedanken über die Pros und Contras machen. Ich wollte nicht, dass die Brasilianerin sich von ihrer Neugierde überstürzt zu einer Entscheidung verführen ließ, die sie später vielleicht bereute. "Du kannst jederzeit zu mir kommen, wenn du dich entschieden hast.", meinte ich also und schlüpfte in meine Sportsachen. "Ich gehe jetzt noch ne Runde mit den Hunden joggen und dann wohl ins Bett.", teilte ich Luana mit und verschwand auch schon aus dem Zimmer, um den Hunden die Halsbänder anzulegen. "Sag einfach Bescheid, wenn du eine Wahl getroffen hast.", rief ich noch und stieß fast mit Julianna zusammen, die gerade die Wohnung betrat. "Na, Primaballerina? Auch mal wieder da?", fragte ich amüsiert und sah der Brünetten kurz nach, wie diese in ihrem Schlafzimmer verschwand. Hatte sie den ganzen Tag in ihrem Tanzstudio verbracht? Ich bewunderte die Ungarin wirklich. Sie arbeitete hart und es war dennoch nicht genug. Vielleicht sollte ich ihren Eltern anonym eine kleine Summe zukommen lassen. Doch vorerst wollte ich erst einmal die Sache mit Luana klären. Nach knapp zwei Stunden joggen im Central Park kehrte ich verschwitzt in die Wohnung zurück, sprang kurz unter die kalte Dusche und kuschelte mich schließlich in Boxershorts in mein Bett.



Julianna Somogyi

Ich hatte darauf verzichtet, noch einmal in die Wohnung zu laufen, um mich umzuziehen. Stattdessen hatte ich New York in meinem Trainingsoutfit erkundet. Es war eine gute Übung für mein nicht vorhandenes Selbstbewusstsein, denn ich lenkte die Aufmerksamkeit der Menschen automatisch auf mich. Am späten Abend kehrte ich schließlich in die WG zurück und stieß dabei auf Joshua, mit welchem ich mich kurz unterhielt, ehe dieser mit seinen Hunden in den Aufzug stieg. Gähnend lief ich kurz in mein Zimmer und stellte die Tasche ab, ehe ich das Bad ansteuerte und mich unter die lauwarme Dusche stellte. Das Wasser tat gut und ich hatte das Gefühl, den ganzen Dreck der Großstadt von mir abzuwaschen. Danach cremte ich mich mit einer Körperlotion ein, welche extrem gut duftete. Vanille und Orchidee. Interessant. In ein kuschliges Handtuch gehüllt tapste ich schließlich gefolgt von Mikesch durch den Flur. "Hast du Hunger, Kleiner?", fragte ich den Kater auf ungarisch und fütterte ihn schnell in der Küche, ehe ich den Kühlschrank auf seinen Inhalt überprüfte. Abgesehen von dem kleinen Abstecher mit Alessio hatte ich natürlich wieder nichts gegessen. Aber mein Magen knurrte tatsächlich, da ich den ganzen Tag zu Fuß unterwegs gewesen war. Eigentlich konnte ich jetzt kaum noch laufen. Meine Wahl fiel schließlich auf ungarisches Gulasch, damit ich wenigstens etwas Heimat hier in New York hatte. Nur kurze Zeit später roch es in der ganzen Wohnung nach meinem Lieblingsessen. Ich hatte etwas Musik mit meinem Handy angemacht und tänzelte zu den Melodien mit nackten Füßen durch die Küche. Zum Glück war der Boden sauber. Mikesch hatte es sich auf dem Fensterbrett bequem gemacht und beobachtete die Dunkelheit.



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#235

RE: New York, New York | Mivaka & Alex

in New York, New York 22.12.2018 13:21
von Mivaka • Member | 1.116 Beiträge | 79550 Punkte




Sollte sie wohl wirklich und so würde sie das Angebot sicher annehmen, zu ihm zu kommen, wenn sie sich entschieden hatte. Also hatte die Brasilianerin ihm lediglich zugenickt, ehe sie sich ihr Handy vom Schreibtisch schnappte und sich in ihr Zimmer begab. Wahrscheinlich wäre es auch für sie am besten, wenn sie eine Runde joggen gehen würde. Nur damit sie einen klaren Kopf bekam und vielleicht ihre Gedanken über die ganze Sache etwas ordnen konnte. So hatte sich die Brünette also in die Sportsachen geschmissen und verließ nach Joshua die Wohnung um joggen zu gehen. Kehrte später wieder, ging duschen und begab sich anschliessend in ihr Zimmer. Sie sollte sich wirklich Gedanken darum machen. Obwohl...was war schon dabei? Schliesslich bedeutete eine Zusage ja nicht zwingend, dass sie es auch tat. Lediglich in die Welt hineinschauen wäre doch auch schon interessant genug. Der Gedanke, eine von seinen Sub's zu werden, der gefiel ihr dann irgendwie eben doch nicht so wirklich. Vielleicht weil Luana eben nicht der Typ war, dass sie sich gerne unterbuttern ließ. Jedenfalls nicht in allen Lebenslagen. Leise seufzend, lag sie also auf dem Bett, starrte die Decke an und dachte nach.



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#236

RE: New York, New York | Mivaka & Alex

in New York, New York 22.12.2018 13:23
von Mivaka • Member | 1.116 Beiträge | 79550 Punkte




Er hatte von draußen immer nur gehört wie seine Mitbewohner durch die Wohnung liefen, diese verließen und wieder kamen. Er selbst hatte sich mit einigen Mails und anderen Dingen die er noch tun musste, beschäftigt. Bis er sich schliesslich eine Serie angeschmissen hatte, es sich auf seinem Bett noch etwas bequemer gemacht hatte und nebenbei immer mal wieder auf sein Handy sah. Hunger hatte er keinen und großartig etwas tun, würde er genauso wenig. Heute Abend würde er einfach nur einen entspannten Abend machen. So bekam er nicht wirklich etwas davon mit, was außerhalb seines Zimmers passierte. Hatte natürlich auch noch nichts von dem Zwischenfall von Joshua und Luana mitbekommen. War vielleicht auch besser so. Schliesslich entschloss er sich dann doch nochmal vor dem Schlafen etwas zu trinken. Also stand der junge Mann auf, verliess sein Zimmer und direkt erreichte ihn der Geruch von Essen. Er begab sich also in die Küche, goss sich etwas zu Trinken ein und stützte sich dann auf der Küchelzeile ab. "Du hast gekocht?" dumme Frage von ihm. Aber er stellte sie dennoch. So sah er also zu Julianna, welche aus dem Fenster sah



zuletzt bearbeitet 22.12.2018 19:38 | nach oben springen

#237

RE: New York, New York | Mivaka & Alex

in New York, New York 22.12.2018 20:02
von Alex • Senior Member | 5.831 Beiträge | 1037624 Punkte

Julianna Somogyi

Ich erstarrte augenblicklich in der Bewegung, als ich im Flur Schritte hörten, die sich der Küche näherten. Gelassen sah ich noch kurz aus dem Fenster und blickte dann auf. "Hey.", begrüßte ich Alessio mit einem leichten Lächeln und beobachtete ihn dabei, wie er sich erst ein Glas Wasser einschenkte und sich dann auf der Küchenzeile abstützte. Bei seiner Frage musste ich lachen. "Ganz offensichtlich.", antwortete ich etwas amüsiert und lief zur Herdplatte, um den Inhalt des Topfes umzurühren. "Ungarisches Gulasch auf Familie Somogyi Art.", erklärte ich ihm stolz und suchte in den zahlreichen Küchenschränken nach Tellern. "Ich dachte mir, wenn ich schon so weit weg von der Heimat bin, kann ich ja wenigstens ungarisch kochen.", fügte ich hinzu und fand endlich das Fach, in welchem die verschiedensten Teller standen. "Magst du auch was?", bot ich lächelnd an und sah erneut zu dem jungen Mann. "Sind Luana und Joshua da? Joshua ist als ich gekommen bin gerade mit seinen Hunden raus.", erkundigte ich mich nach der aktuellen Lage, da ich sonst natürlich auch den anderen Mitbewohnern etwas anbieten wollte. Ich hatte sowieso für eine Großfamilie gekocht, da ich das Rezept nicht hatte anpassen wollen. Gulasch konnte man hervorragend aufwärmen oder sogar einfrieren. Ich rührte noch einmal kurz um und schaufelte mir dann eine für mich große Portion in einen tiefen Teller. Natürlich hätte ich auch einfach die zwei Anderen in der Wohnung suchen und nachfragen können, doch ich wollte ungern jemanden stören. Den Topf würde ich auf jeden Fall auf der Herdplatte stehen lassen, dann konnte sich heute oder morgen jeder daran bedienen. Nachdenklich sah ich mich in der Küche um und öffnete dann auf der Suche nach Besteck einige Schubladen, bis nur noch eine übrig blieb. Schweigend trat ich also neben Lio und zog die Schublade zu seiner Rechten aus. "Ah.", stellte ich zufrieden fest und entschied mich für einen Löffel. Mit dem Teller bewaffnete stemmte ich mich dann neben ihm auf die Küchenplatte und schob mir einen Löffel in den Mund. "Mhhh...", meinte ich von mir selbst überrascht. "Schmeckt fast wie von meiner Mutter.", meinte ich lächelnd und beobachtete den jungen Mann aufmerksam. "Hattest du noch einen schönen Tag?", erkundigte ich mich schließlich bei dem schweigsamen Mitbewohner. Ich taute inzwischen zumindest ein wenig auf, aber mit ihm war jegliche Art von Konversation dennoch schwer. Ich hatte das Gefühl, dass Lio sich einfach für nichts interessierte und wirklichen Gesprächen lieber aus dem Weg ging. Oder es lag einfach nur an mir, was ich sogar für wahrscheinlicher hielt. Konnte ich es ihm verübeln? Definitiv nicht. Ich war ein langweiliges, uninteressantes graues Mäuschen und konnte in der Frauenwelt nicht so ganz mithalten. Ein Mann wie Alessio stand sicher auf das komplette Gegenteil von mir. Inwiefern das für mich eine Rolle spielte, wusste ich selbst nicht so genau. Für mich waren Männer schon immer nur Tanzpartner gewesen und ich konnte mehr oder weniger stolz behaupten, dass ich niemals Gefühle entwickelt hatte. Nachdenklich starrte ich mein Gulasch an und schob mir dann einen weiteren Löffel in den Mund. "Mal was ganz anderes...", fing ich dann an und blickte wieder seitlich zu ihm. "Denkst du, zwischen Luana und Joshua läuft etwas?", fragte ich neugierig und zog die Mundwinkel leicht nach oben. Unsere beiden Mitbewohner verhielten sich mehr als nur komisch und man konnte diese gewisse Spannung deutlich spüren. Ganz tief in meinem Inneren beneidete ich beide darum, vor allem die junge Frau. Natürlich wünschte ich mir irgendwie einen Mann an meiner Seite, doch diese Gedanken verdrängte ich ganz schnell wieder.



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#238

RE: New York, New York | Mivaka & Alex

in New York, New York 22.12.2018 20:56
von Mivaka • Member | 1.116 Beiträge | 79550 Punkte




Natürlich war es offensichtlich. Weshalb er die Frage gestellt hatte, wusste er selbst nicht so genau. Manchmal war Alessio eben ein wenig...sozial inkompetent. Aber das gehörte bei ihm eben dazu. Ob man nun wollte oder eben nicht. Man konnte nichts dagegen tun und wenigstens hatte er sie überhaupt angesprochen und verschwand nicht einfach wieder im Zimmer. Auf die Frage hin, welche Joshua und Luana betraf, zuckte er kurz mit den Schultern. "Ich glaube die Zwei sind schon in ihren Zimmern." gab er also als Antwort. Nickend hatte er ihr zugehört und etwas mit dem Glas in der Hand herum gespielt, ehe er einen Schluck daraus trank. Bei ihrer Frage nickte er leicht. "Hätte erfolgreicher sein können, aber alles gut. Du auch?" kurz hatte er die Brünette angesehen, ehe er wieder einen Schluck trank. Natürlich erschwerte ihre Persönlichkeit ein Gespräch. Jedenfalls für Lio, der nun wirklich nicht darauf aus war, mit Frauen einfach nur zu reden. Aber bei Julianna war das wohl etwas anderes. Vielleicht auch weil er die Vorstellung inzwischen komisch fand, dass sie einen Mann an ihrer Seite haben könnte. Geschweige denn davon, dass sie mit einem das Bett teilte. So war es eben nun mal. Bei ihrer weiteren Frage, zog er beinahe überrascht die Augenbrauen hoch, ehe er mit den Schultern zuckte. "Gut möglich..." gab er dann also von sich. Dachte kurz nach. "Und wenn es noch nicht so weit ist, dann wird es noch dazu kommen." schulterzuckend gab er das von sich.



zuletzt bearbeitet 22.12.2018 20:57 | nach oben springen

#239

RE: New York, New York | Mivaka & Alex

in New York, New York 22.12.2018 23:50
von Alex • Senior Member | 5.831 Beiträge | 1037624 Punkte

Julianna Somogyi

Nachdem Alessio auf meine Frage nicht eingegangen war, hatte ich den Deckel auf den Topf gestellt und die Herdplatte ausgestellt, damit nichts einbrannte. Sollte er oder sonst wer nachher noch Hunger haben, konnte man sich ja gut bedienen. Ansonsten würde ich die Reste am nächsten Tag einfrieren oder selbst essen. Immerhin stellte er die Vermutung auf, dass unsere Mitbewohner bereits in ihren Zimmern waren. Das konnte natürlich sein. Wobei ich Joshua allerdings nicht zutraute, dass er bereits schlief. Der junge Mann arbeitete doch rund um die Uhr. Ich hatte manchmal das Gefühl, dass seine Tage nicht 24 Stunden, sondern eher 30 Stunden hatten. Doch ich brauchte da keine Sprüche klopfen, da ich auch den Großteil meiner Zeit an der Joffrey verbrachte und entweder selbst tanzte oder eben Unterricht gab. "Das klingt nicht so toll.", stellte ich fest und warf dem jungen Mann einen besorgten Blick zu. Ob er bei seinem Vater gewesen war? Doch nach unserem letzten Gespräch über dieses Thema wollte ich nicht weiter nachhaken. "Ich war den ganzen Tag unterwegs und habe mir New York angeschaut.", erzählte ich und lachte kurz auf. "In meinem Trainingsoutfit.", ergänzte ich grinsend und war von mir selbst überrascht, dass ich das tatsächlich gemacht hatte. "Und jetzt tut mir alles weh. Das war schlimmer als stundenlanges Tanztraining.", fiel mir auf und ich blickte auf meine nackten Füße, denen man die Strapazen deutlich ansah. "Ich weiß echt nicht, wieso mir von der Sightseeing Tour nicht nur die Beine weh tun, sondern auch der Rücken.", meinte ich und streckte mich kurz, ehe ich den Rest des Gulasch löffelte und von der Theke sprang, um den Teller in den Geschirrspüler zu räumen, welchen ich dann direkt noch anschaltete und laufen ließ. "Definitiv.", stimmte ich Lio zum Thema Luana und Joshua zu und errötete leicht, da ich daran dachte, wie ich ihn erwischt beim Sex erwischt hatte. Nochmal würde mir sowas hoffentlich nicht passieren. Weder bei ihm, noch bei Luana oder Joshua. Nachdenklich musterte ich den jungen Mann. Er sah nicht einmal schlecht aus. Ihm lagen die Frauen sicher haufenweise zu Füßen. Ich seufzte auf, als mein Handy einen Ton von sich gab. Entschuldigend griff ich danach und öffnete WhatsApp, um die Sprachnachricht meines neuen Tanzpartners anzuhören. Cody war ein netter Kerl und auch ein sehr guter Tänzer. Nur leider auch ziemlich aufdringlich. Er vermischte sein Privatleben mit seiner Karriere und ich fand das nicht gut. Vor allem nicht, weil er mir ständig hinterher lief und mich ausführen wollte. Ausgerechnet mich. Ich lachte kurz bitter auf, ehe ich den Kopf schüttelte und selbst eine Sprachnachricht aufnahm, um dem jungen Mann mitzuteilen, dass ich heute Abend nicht mit ihm ins Kino wollte. "Wahnsinn. Da interessiert sich jahrelang kein Mann für mich und dann läuft mir ausgerechnet mein neuer Tanzpartner wie ein Hund hinterher.", murmelte ich und legte das Handy wieder weg. Ich fand es ja ganz süß, wie hartknäckig Cody war. Doch es gab mehrere Gründe, die dagegen sprachen. Zum einen hatte ich Angst. Ich war unerfahren und wollte auch nichts dafür tun, um das zu ändern. Eben weil ich Angst hatte. Vor was auch immer. Dann war da noch der Punkt, dass Cody optisch nicht mein Typ war. Hellhäutig, blond, klein und schmal gebaut. Und nicht zu vergessen war außerdem, dass er mein Kollege war. Never fuck the company. Daran hielt ich mich. Mein Blick wanderte wieder zu Lio. "Und? Hast du heute noch was vor?", erkundigte ich mich, um von Cody abzulenken.



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#240

RE: New York, New York | Mivaka & Alex

in New York, New York 23.12.2018 00:19
von Mivaka • Member | 1.116 Beiträge | 79550 Punkte




Leicht winkte der Braunhaarige ab, sie ihn so besorgt ansah. Es war nichts weiter schlimmes. Eben nur nicht so erfolgreich wie er es gerne gehabt hätte. Aber es konnte ja nicht immer alles glatt laufen. Wenigstens hatte Julianna gelernt und sprach ihn augenscheinlich nicht darauf an, aus 'Angst' es könnte sich um seinen Vater handeln. Leicht nickte er bei ihren Erzählungen. "Sightseeing ist eben nochmal was anderes als Tanzen." gab er also schulterzuckend von sich. Julianna stimmte ihm schliesslich dabei zu, dass zwischen Joshua und Luana definitiv etwas laufen würde. Ob jetzt in der Gegenwart oder Vergangenheit. Jedoch kam er gar nicht weiter dazu etwas zu sagen. Denn die Ungarin wurde angerufen und so leerte er sein Glas. Hörte nebenbei ein paar Dinge von dem Gespräch, dachte aber viel eher darüber nach, dass die Brünette schon deutlich offner wurde. Als sie dann etwas vor sich hin murmelte, hob er leicht eine Augenbraue. "Ah ja und den Tanzpartner willst du nicht." schlussfolgerte er. Ging jedoch auch nicht weiter darauf ein, sondern schüttelte nur den Kopf auf ihre Frage. "Ich wollte heute mal ein wenig früher schlafen..." 



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#241

RE: New York, New York | Mivaka & Alex

in New York, New York 23.12.2018 00:45
von Alex • Senior Member | 5.831 Beiträge | 1037624 Punkte

Julianna Somogyi

Ich lächelte Alessio aufmunternd zu und strich ihm tatsächlich kurz sanft über die Hand, welche mir am nächsten war. Dennoch wollte ich zu diesem Thema nichts mehr sagen. Ich lernte eben schnell und wusste, wann ich die Klappe halten sollte. Wobei ich meinen Mund sowieso größtenteils geschlossen hielt und nur bei ihm inzwischen ein wenig lockerer geworden war. Wieso auch immer. Ich konnte es mir tatsächlich nicht erklären, was an Alessio so besonders war. Er verkörperte eigentlich genau die Art von Mann, von der ich mich im Normalfall fernhielt. "Definitiv. Aber ich habe jetzt zumindest mal was von der Stadt gesehen. Bisher war ich ja nur in der Wohnung, in der Joffrey und im Supermarkt um die Ecke.", stellte ich grinsend fest und unterbrach das Gespräch kurz, um Cody zu antworten. "Was heißt wollen...", warf ich nachdenklich ein und lehnte mich neben ihm am Rand der Küchenzeile an. "Ich würde niemals was mit einem Tänzer anfangen. Führt nur zu Problemen. Und die meisten Tänzer, vor allem im Ballett, entsprechen nicht so meinen optischen Vorstellungen.", erklärte ich ihm mit ruhiger Stimme und zuckte kurz mit den schmalen Schultern. "Außerdem kenne ich den Ruf, den er an der Joffrey hat.", ergänzte ich schmunzelnd. Cody war zumindest in diesem Bezug Lio sehr ähnlich. Zumindest ging ich davon aus, konnte es aber nicht genau beurteilen. "Schlafen?", wiederholte ich seine Aussage und warf einen Blick auf die Küchenuhr. Es war 20 Uhr. "Ziemlich früh.", stellte ich mit einem amüsierten Lächeln fest. "Naja, dann will ich dich nicht von deinem Schönheitsschlaf abhalten. Nicht, dass du es nötig hättest.", murmelte ich und senkte bei dem zweiten Satz den Blick. Mit geröteten Wangen lief ich zum Kühlschrank und griff nach einer Wasserflasche, welche ich mit ihn mein Zimmer nehmen wollte. "Dann werde ich mir wohl noch einen Film ansehen.", beschloss ich und sah zum Wohnzimmer. Die große Couch bot sich dafür eigentlich gut an. In meinem Zimmer hatte ich nur einen kleinen Fernseher, der im Wohnzimmer war gefühlt zehnmal so groß. Außerdem hatte Joshua sämtliche Anbieter abonniert. Amazon Prime, Netflix, Maxdome, Sky und was es noch alles gab. Ich konnte mich also in Ruhe für einen Film entscheiden und hatte keine lästigen Werbepausen dazwischen. Natürlich könnte Alessio es sich ebenfalls auf der Couch bequem machen, doch er hatte mir ja eben angekündigt, früh ins Bett gehen zu wollen. Nachdenklich holte ich eine Schüssel aus einem der Schränke und öffnete die Schublade, in welcher Joshua Süßigkeiten aufbewahrte. Mein Blick wanderte unentschlossen zwischen Popcorn und Nachos hin und her. Letztendlich landete zuerst die Popcorntüte in der Mikrowelle und ich holte noch eine weitere Schüssel, in welche ich schon einmal ein paar Nachos füllte. Nach zwei Minuten war auch das Popcorn fertig und landete in der ersten Schüssel. "Magst du?", bot ich Alessio freundlich die Snacks an und hielt ihm beide Schüsseln unter die Nase.



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#242

RE: New York, New York | Mivaka & Alex

in New York, New York 23.12.2018 00:55
von Mivaka • Member | 1.116 Beiträge | 79550 Punkte




Sie strich ihm doch tatsächlich kurz über den Handrücken. Weiter dachte er darüber aber auch nicht wirklich nach. Viel eher widmete er sich ihren Worten. Dafür das sie eigentlich dem Thema lieber ausweichen wollte durch den rasanten Themenwechsel, ging sie darauf jetzt wirklich ausführlich ein. Eigenartig war sie manchmal schon etwas. Aber sollte sie tun und lassen was auch immer sie wollte. "Ich hätte niemals gedacht das ich dir so etwas sagen würde aber: das Optische ist nicht alles." dabei schmunzelte er leicht. Eigentlich schätzte er Julianna nicht so oberflächlich ein. Hatte durchaus erwartet, dass es ihr mehr um den Charakter als um das Optische ging und schon wieder hatte er sich in ihr geirrt. Und vielleicht hatte genau das immer wieder dazu geführt, dass er die Brünette für Anders hielt. Das sie eben anders war als die anderen Frauen. Aber anscheinend hatte er sich doch darin geirrt. War im Grunde egal. Sie war seine Mitbewohnerin und Punkt. Dieser Kerl sollte anscheinend auch einen schlechten Ruf haben, aber was bedeutete schon ein Ruf? Lio hatte genauso einen Ruf. Zwar stimmte dieser auch, aber er tat auch viel dafür, dass dieser aufrecht blieb. Vielleicht wollte man diesen Ruf manchmal gar nicht los werden, selbst wenn es andere Seiten gab. "Ja, ich wollte noch die Folge zu Ende schauen und dann schlafen.." gab er von sich. Die Folge dauerte noch ein wenig und Schlaf würde ihm auch mal gut tun. Die zweite Aussage, nahm er zwar wahr, aber ging darauf nicht ein. Wie ausgesprochen freundlich von ihm, schliesslich wollte er sie nicht noch verlegener machen. Scliesslch machte sich Julianna Popcorn und Nachos. "Nein danke, ich wünsch dir auf jeden Fall noch viel Spaß beim Film schauen und eine gute Nacht." mit diesen Worten hatte er sich also von ihr verabschiedet und steuerte sein Zimmer an.



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#243

RE: New York, New York | Mivaka & Alex

in New York, New York 23.12.2018 01:08
von Mivaka • Member | 1.116 Beiträge | 79550 Punkte




Selbst wenn sie hätte schlafen wollen, so hatte sie es eben nicht geschafft. Luana hatte sich also einen Film angeschmissen, lag auf dem Bett und ihr Zimmer war dunkel. Lediglich der Bildschirm erhellte das Zimmer ein wenig. Doch immer wieder schiffen ihre Gedanken ab und sie dachte über sein Angebot nach. Das Ausprobieren war die eine Sache. Doch die andere Sache war die, dass sie sich so unglaublich zu ihm hingezogen fühlte. Was wenn es ihr tatsächlich gefiel? Luana konnte sich nicht vorstellen eine seiner Subs zu werden. Jedenfalls wollte das Bild noch nicht wirklich in ihren Kopf und dennoch...dennoch war da diese Neugier. Und die würde sie nur besänftigen können, wenn sie es ausprobieren würde.
Leise seufzend lag sie da. Zerbrach sich Stunde für Stunde den Kopf. Bis sie schließlich irgendwann gegen 2 Uhr morgens auf ihr Handy sah und einen Entschluss gefasst hatte. Bevor es noch später werden würde, würde sie es einfach tun. Sie würde einfach zu Joshua rüber gehen und es wagen. So schälte sie sich also unter der Bettdecke hervor und stieg aus dem Bett. Ohne sich noch weiter etwas anzuziehen, huschte sie also lediglich in dem Shirt, welches ihr doch etwas zu groß war und somit über ihren Hintern reichte, durch den Flur zu Joshua's Zimmer. Dort angekommen blieb sie kurz stehen, atmete tief durch und klopfte vorsichtig, ehe sie langsam die Tür öffnete.



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#244

RE: New York, New York | Mivaka & Alex

in New York, New York 23.12.2018 01:32
von Alex • Senior Member | 5.831 Beiträge | 1037624 Punkte

Joshua Bartholomew Dawson

Ich war an diesem Abend relativ früh und zügig eingeschlafen, da ich wohl einiges an Schlaf aufzuholen hatte. Meine Hunde hatten es sich in ihrem Hundebett bequem gemacht, welches auf dem Boden am Fußende meines Bettes lag. Hin und wieder legten sie sich anders hin, verhielten sich aber sonst ruhig. Auch ich schlummerte friedlich und in meine Decke eingekuschelt und bekam es erst gar nicht mit, dass jemand an meine Tür klopfte und diese öffnete. Lediglich Reiko reagierte auf den nächtlichen Besucher, indem er den Kopf hob und bedrohlich knurrte. Das spärliche Licht, welches aus dem Flur in mein Zimmer gelangte, sorgte aber dafür, dass der Husky schnell erkannte, dass es sich um keinen Einbrecher handelte, sondern um eine Bewohnerin der Wohnung. Beruhigt legte er also wieder den Kopf zwischen den Pfoten ab. Durch den Lichteinfluss wurde ich dann jedoch langsam wach und blinzelte verwirrt in Richtung Tür. "Was zur Hölle...?", knurrte ich und warf einen Blick auf meinen Wecker. Es war zwei Uhr. Wer kam um diese Zeit auf die Idee, mich zu stören? Zuerst ging ich davon aus, dass es sich um Alessio handelte, der ein Problem hatte oder gerade betrunken heimgekommen war und das Zimmer verwechselte. War ja schon ein paar Mal vorgekommen. Doch nachdem sich meine Augen an die Helligkeit gewöhnt hatten, erkannte ich weibliche Umrisse. Also stattete mir wohl eine unserer Mitbewohnerinnen einen Besuch ab. Julianna wohl kaum, daher blieb nur Luana. Ich richtete mich gähnend mit dem Oberkörper auf und rieb mir die Augen. "Luana...was machst du denn hier?", fragte ich müde und musterte die junge Frau argwöhnisch. "Ist was passiert?", erkundigte ich mich und schob die warme Decke ein wenig nach unten, wodurch ich meinen nackten Oberkörper freilegte.



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#245

RE: New York, New York | Mivaka & Alex

in New York, New York 23.12.2018 01:44
von Mivaka • Member | 1.116 Beiträge | 79550 Punkte




Das Knurren von dem sie erst begrüßt wurde, war nicht unbedingt beruhigend. Vor allem da sie nichts wirklich sah. Doch schnell hatte sich. Der Hund wieder beruhigt und den Kopf abgelegt. Joshua wachte erst danach auf und richtete sich schließlich verschlafen udn wohl recht verwirrt auf. Hatte natürlich nicht mit ihrem Kommen gerechnet. Warum denn auch. Doch ein wenig nervöser als sie es sein wollte, nestelte sie kurz an ihrem Handgelenk und anschließend an dem Saum des t-Shirts herum. “Ich also...ich hab nachgedacht und...keine Ahnung aber ich will es versuchen...“ gab sie also etwas verlegen von sich. So könnte sie sich später nicht vorwerfen, dass sie es nicht ausprobiert hätte und musste sich keine Gedanken über ein ‚was wäre wenn‘ machen. Unschlüssig ob sie noch auf eine Antwort warten sollte oder nicht, blieb sie also halb im Raum und halb im Flur stehen. Kam sich gerade wirklich nicht sonderlich selbstbewusst vor und genau das ärgerte sie etwas. Sogar sehr stark. Aber dagegen könnte sie jetzt gerade nichts unternehmen.



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#246

RE: New York, New York | Mivaka & Alex

in New York, New York 23.12.2018 02:00
von Alex • Senior Member | 5.831 Beiträge | 1037624 Punkte

Joshua Bartholomew Dawson

Immer noch ein wenig müde blickte ich Luana fragend an und lauschte ihren verlegenen Worten skeptisch. "Soso.", meinte ich nach einigen Sekunden Stille schließlich und warf auch den Rest der Bettdecke zurück, um aufzustehen. "Und das fällt dir um zwei Uhr nachts ein?", fragte ich mit einem schiefen Grinsen und streckte mich kurz, ehe ich Luana ansteuerte. "Dann komm mal rein.", beschloss ich und schloss gähnend die Tür hinter ihr ab. Ich ging zwar nicht davon aus, dass uns jemand um diese Zeit stören würde, aber sicher war sicher. Dann betätigte ich einen der Lichtschalter, welcher jedoch nicht das große Licht von der Deckenlampe anmachte, sondern lediglich für eine gedämmte Beleuchtung sorgte. "Und du bist dir sicher?", hakte ich noch einmal nach, ehe ich mir durch die zerzausten Haare strich und diese etwas in Form brachte. Wahrscheinlich war sie sich nicht ganz sicher, zumindest deutete ich ihr Verhalten so. "Also gut...", murmelte ich und trank hastig einen großen Schluck Wasser aus dem Glas, welches gemeinsam mit einer Karaffe immer auf dem Nachtisch meiner Seite des Bettes stand. "Ich werde dir langsam alles Stück für Stück zeigen und erklären. Wir probieren nur das aus, womit du jetzt sofort einverstanden bist.", fing ich meine Erklärung an und steuerte den Teil des Kleiderschrankes an, in welchem die Schublade mit meinen Spielzeugen war. "Du verpflichtest dich zu nichts. Du kannst jederzeit gehen und wir reden nie wieder davon.", meinte ich mit professioneller Stimme und zog die Schublade heraus. "Wichtig ist, dass Worte wie 'Stop', 'Hör auf.' 'Halt' und so weiter nichts bringen. Ich gehe nach dem Ampelsystem. Grün heißt: Es gefällt mir. Mach weiter. Ich will mehr. Gelb heißt: Achtung, nicht mehr. Und rot ist das wichtigste Wort für dich. Sobald du dieses Wort aussprichst, höre ich sofort auf mit dem was ich gerade mache und befreie dich von sämtlichen Fesseln und Zubehör.", erklärte ich ihr mein System und sah zu ihr, um zu überprüfen, ob Luana mir folgen konnte. "Solltest du nicht in der Lage sein zu sprechen, arbeitest du mit den Fingern der rechten Hand. Diese wirst du immer frei bewegen können. Ein Finger, der Daumen, bedeutet grün. Zwei Finger, Daumen und Zeigefinger, stehen für gelb. Drei Finger, Daumen, Zeigefinger und Mittelfinger, stehen für rot. Ich werde regelmäßig darauf achten, ob du mir Signale gibst.", meinte ich und schnappte mir einige der Sachen, um sie sorgfältig auf das Bett zu legen. "Komm.", rief ich die junge Frau zu mir und klopfte neben mir auf die Matratze.



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#247

RE: New York, New York | Mivaka & Alex

in New York, New York 23.12.2018 02:13
von Mivaka • Member | 1.116 Beiträge | 79550 Punkte




Verlegen grinsend nickte die Brasilianerin. “Jaa irgendwie schon...“ Das war ihr um 2 Uhr morgens aufgefallen. Mitten in der Nacht und sie hatte davor nicht schlafen können. Und wäre sie nicht zu dem Entschluss gekommen, dann würde sie sich noch immer in ihrem Bett von rechts nach links wälzen. Darüber nachdenken was sie tun sollte und was nicht. Nur war es jetzt eben nicht mehr so. Sie stand hier und fand sich kurz drauf auch schon in dem abgeschlossenen Zimmer. Sicher? Nein war sie sich natürlich nicht. Und dennoch wollte sie es ausprobieren. Könnte nur dann sagen was sie davon hielt. Joshua erklärte ihr also das System. Es war logisch und gut verständlich und gleichzeitig warf es die Frage auf, was er wohl mit ihr vor hatte. Für einen Moment biss sie sich auf die Wangeninnenseite und nickte wieder bei seinen Erklärungen. Es schien also so, als ob Joshua sie direkt in seine Welt einführen wollte und vielleicht war das ja auch ganz gut so. Und dennoch war es für sie verwunderlich, wie professionell das ganze ablief. Könnte sich nicht vorstellen, dass da überhaupt Stimmung aufkam. Aber vielleicht irrte sie sich ja. Also kam die Brünette seiner Aufforderung nach und sie begab sich zum Bett. Dort hatte er schon die eine oder andere Sache ausgebreitet um ihr einiges zu zeigen und schon jetzt wusste die Brünette, dass sie damit überfordert sein würde, sich für irgendwas zu entscheiden. Wollte die Entscheidung dann vielleicht doch lieber Joshua überlassen.



zuletzt bearbeitet 23.12.2018 02:14 | nach oben springen

#248

RE: New York, New York | Mivaka & Alex

in New York, New York 23.12.2018 02:32
von Alex • Senior Member | 5.831 Beiträge | 1037624 Punkte

Joshua Bartholomew Dawson

Über ihr plötzlich aufsteigendes Interesse konnte ich nur den Kopf schütteln. Wer kam mitten in der Nacht auf solche Ideen? Ich hatte kein Problem damit, da ich inzwischen auch wieder hellwach war, aber komisch fand ich es trotzdem. Sie hätte genauso bis zum nächsten Tag warten können, aber wahrscheinlich ließ Luana die Vorstellung nicht ruhig schlafen. Als sie sich unsicher neben mich setzte, schenkte ich ihr ein aufmunterndes Lächeln. "Du kannst jeder Zeit aufstehen und gehen, ja?", meinte ich mit erstaunlich sanfter Stimme und zeigte auf den Schlüssel, welcher im Schlüsselloch steckte. Sie musste ihn nur einmal nach links drehen und schon konnte sie die Flucht ergreifen. Mein Griff ging dann zu den Handschellen, welche ich in zwei unterschiedlichen Ausführungen hatte. "Sowas kennst du sicher.", fing ich an und reichte ihr beide Paare. "Die hier mit Plüsch sind ganz normal aus dem Sexshop. Die aus Metall sind richtige von der Polizei.", erklärte ich gelassen und wartete kurz auf Luana. Dann griff ich nach den Hand- und Fußfesseln aus Leder, welche ich der jungen Frau ebenfalls vor ihre Beine legte. "Mit denen kann ich dir die Hände und Füße aneinander fesseln und dich auch noch zusätzlich fixieren.", erklärte ich und deutete auf ein Seil, welches man durch die einzelnen Ösen der Fesseln ziehen konnte und dann zum Beispiel am Bett festbinden konnte. Dazu gehörte auch eine Art Kreuz aus Leder. "Die vier Bänder sind ausziehbar und man kann es zum Beispiel unter die Matratze legen, um dann alle Gliedmaßen einzeln in Kreuzform zu fesseln, wenn man am Bett keine Möglichkeit hat. So wie ich.", meinte ich und deutete auf das Lederkopfteil meines Boxspringbettes. "Zum fesseln und fixieren gibt es noch Bondage-Tape. Ganz normales Klebeband, was jedoch nicht schädlich für die Haut ist und sehr robust." Hierbei deutete ich auf die zwei Rollen Klebeband. Der Mundknebel war wohl selbsterklärend. "Du kannst gerne alles anfassen und auch Fragen stellen.", warf ich stattdessen ein und lächelte Luana kurz an, ehe ich meine Augen wieder dem Spielzeug widmete. Auch die Masken bedurften keine besondere Erklärung. Ich sammelte dann einen Federkitzler und eine der Peitschen, welche ich noch in verschiedenen Ausführungen im Schrank hatte, ein und ließ sie mir durch die Hand gleiten, ehe ich nach den Nippelklemmen griff und mir zur Vorführung eine an den Finger steckte. "Diese Teile tun zwar weh, aber es ist definitiv auszuhalten. Wie eine Wäscheklammer." Dann deutete ich auf eine kleine Box und deren Inhalt. "Das sind Penisringe und eher für mich von Bedeutung. Kennst du vielleicht schon von anderen Männern.", meinte ich und zog ein paar weitere Boxen dichter an uns. "Vibratoren, Dildos, Plus, Liebeskugeln, Kondome, Massagekerzen.", zählte ich nach und nach deren Inhalt auf. "Und keine Sorge, sämtliche Spielzeuge, die in irgendeiner Form eingeführt werden, sind immer nur für eine Frau.", beruhigte ich Luana vorsichtshalber, da ich mir vorstellen konnte, dass sie kein Interesse an einem Dildo hatte, der bereits eine andere Frau befriedigt hatte. Diese Erklärung erklärte zeitgleich auch die Tatsache, dass jedes Teil in mit Namen beschriftete Tüten verpackt war. "Ein paar Sachen habe ich immer nagelneu und original verpackt auf Vorrat hier. Für solche Situation.", meinte ich noch und sah wieder zu der Brasilianerin. "Das war jetzt ganz grob erstmal alles. Bisher alles okay? Hast du Fragen?"



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#249

RE: New York, New York | Mivaka & Alex

in New York, New York 23.12.2018 02:43
von Mivaka • Member | 1.116 Beiträge | 79550 Punkte




Wahrscheinlich war es für Joshua nicht ganz verständlich weshalb sie einen Schlaf stören musste. Aber es hätte sie eben nicht ruhig schlafen lassen. Hätte sie wahrscheinlich gar nicht schlafen lassen. Die braunen Augen folgten kurz seinen Worten über die abgeschlossene Tür und so nickte sie. Ob sie wirklich die Fluxht ergreifen würde, würde sich noch zeigen. Noch war es nicht der Fall. Und so begann Joshua auch schon ihr alles mögliche zu zeigen und ein wenig zu erklären. Luana nickte leicht. Besah die Dinge und hörte ihm sufmerksam zu. Folgte seinen Gesten mit den Augen und der Fakt, dass er neue Dinge für sie verwenden würde, war doch ein wenig erleichternd. Die Vorstellunh war nicht unbedingt reizvoll, bereits verwendete Spielzeuge zu verwenden. Auf seine Frage hin nickte sie also. “Alles bestens.“ hab sie also nickend von sich. Hatte im Grunde keine wirkliche Frage. Außer vielleicht eine. Vielleicht auch vorbeugend, damit sie nicht gleich irgendeine Wahl treffen müsste. “Womit fängt man denn am besten an?“ und wenn die Brünette Bräuer darüber nachdachte, dann würde sie durchaus mal interessieren, wo genau seine Vorliebe lag. Was er am liebsten Tat. Aber dafür war jetzt gerade nicht der richtige Zeitpunkt.



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#250

RE: New York, New York | Mivaka & Alex

in New York, New York 23.12.2018 02:54
von Alex • Senior Member | 5.831 Beiträge | 1037624 Punkte

Joshua Bartholomew Dawson

Luana zeigte sich zu meiner Überraschung relativ verständnisvoll und stellte mir dann nur eine Frage. Ich zuckte kurz mit den Schultern und wandte meinen Blick für einen Moment von ihr ab, um das ausgebreitete Spielzeug zu begutachten. "In der Regel natürlich zu Beginn sanft. Du sollst dich erst an die neuen Eindrücke gewöhnen können.", erklärte ich ihr nachdenklich. "Eventuell also mit kleinen Fesselspielchen, einer leichten Peitsche und zum Beispiel einem Dildo oder Vibrator.", schlug ich vor und räumte die Sachen, welche bereits benutzt waren, zurück in den Schrank. Somit lagen am Ende nur einige neue Spielzeuge auf dem Bett. "Du kannst jetzt auch noch den Rest der Nacht drüber schlafen. Wir müssen das nicht sofort ausprobieren.", bot ich der jungen Frau an und ließ mich wieder auf das Bett nieder, dieses Mal jedoch deutlich näher. Aufmerksam beobachtete ich Luana, die nur in ihrem längeren Schlafshirt auf meinem Bett saß. Mit einem kleinen Lächeln strich ich ihr eine dunkle Haarsträhne hinter das Ohr und beugte mich dann zu ihr, um sie vorsichtig zu küssen. Normalerweise bestand BDSM nicht aus sonderlich vielen Zärtlichkeiten, aber gerade stellte ich diese Tatsache hinten an. Luana sollte sich wohl fühlen und sich entspannen. Während des Kusses legte ich eine Hand um ihre Hüfte und zog sie so auf meinen Schoss. Ich wusste nicht, wie sie sich entscheiden würde und ob ich sie tatsächlich komplett in meine Welt integrieren konnte. Das hier war erst der Anfang und ich hatte viele Frauen kennengelernt, die schon nach der ersten Erklärung abgehauen waren oder aber etwas später beschlossen hatten, dass es zu viel für sie wurde. Vorerst wollte ich nicht darauf eingehen, dass Luana auch einige lukrative Vorteile hatte, wenn sie zu meiner Sub wurde. Sie war nach wie vor die Letzte, die sowas nötig hatte.



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